Die Deutschland­temperatur der letzten 32 Jahre

2008 noch ein Feuchtgebiet, heute trockengelegt und verdichtet bebaut. Foto Kowatsch.

Josef Kowatsch
Mit 10,3 C vermeldete der Deutsche Wetterdienst das zweitwärmste Jahr seit Beginn von Wetteraufzeichnungen 1881. Verschwiegen wird, dass die Wetterstationen damals an ganz anderen, nämlich kälteren Plätzen standen wie heute. Zudem fällt das Startjahr 1881 in eine Kältedepression. Und aus einem Tal heraus geht jeder Weg nach oben.

Zur besseren Vergleichbarkeit der Temperaturdaten verwenden wir hier das Startjahr 1988, und zwar aus 2 Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat erstmals in Erscheinung und zum zweiten erfolgte um 1988 in Mitteleuropa ein Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, wofür nicht Kohlendioxid, sondern die Änderung der Großwetterlagen verantwortlich gemacht werden muss.

Wir fragen uns somit, wie haben sich die Temperaturen seit 1988 weiterentwickelt?

Die erste vorläufige Antwort gibt die Deutschlandgrafik, deren Jahrestemperaturen der DWD aus dem Schnitt von knapp 2000 Wetterstationen berechnet.

Abb.1: Seit 32 Jahren sind die Temperaturen bei den Standorten der DWD-Wetterstationen gestiegen, im Schnitt um 0,28 C je Jahrzehnt. Wie es weitergeht weiß kein seriöser Klimawissenschaftler.

Im folgenden Verlauf beschäftigen wir uns nicht mit den verschiedenen Klimatheorien, die die zukünftige Weiterentwicklung durch Floskeln wie „könnte, vermutlich, mit großer Wahrscheinlichkeit“ und dergleichen Vokabular vorhersagen wollen. Es geht vielmehr um die Zuverlässigkeit der DWD-Grafik 1 bei der Datenermittlung.

Schon in den Anfangssemestern lernt ein Student der Naturwissenschaften, dass er während eines Langzeitversuches keine äußeren Versuchs-Bedingungen verändern darf, sonst werden die gemessenen Werte unbrauchbar. Und genau das ist bei den Wetterstationen des DWD der Fall. Die Umgebung der Stationen hat sich bei allen mehr oder weniger stark verändert, wofür der DWD keine Schuld trägt. Überall auf der Welt wurde die Natur und Landschaft bebaut, Feucht- und Sumpfgebiete weiter trockengelegt, Flüsse begradigt und Natur zerstört. Der Rhein war einst ein kalter Gebirgsfluss, heute ist er durch die Industrialisierung zu einem warmen Golfstrom geworden, 30°C im Sommer bei Mainz können durchaus vorkommen. In Deutschland kann man sich etwa den Wert von täglich 100 ha Flächenversiegelung merken, wobei im Wert 100 ha die innere Versiegelung eines bereits bestehenden Baugebietes mit berücksichtigt ist, die in keiner Statistik erschient.

Ein einfacher Versuch bestätigt die Bebauungserwärmung: Mit einem IR-Fernthermometer erwärmt sich die dunkle Siedlungsstraße im Sommer auf 45° bis 50°C, die ursprüngliche Wiese 10 m daneben ist um gute 25°C kälter. Die Straßen sind somit Wärmebänder in einer einst kühleren Landschaft. Nicht nur die Luft über der Straße wird erwärmt, was man mitunter gut sehen kann, sondern auch das Erdreich unter und beiderseits der Straße.

All die vielen deutschlandweiten wärmenden Veränderungen bezeichnen wir mit dem Begriff „Wärmeinseleffekt“, Abk. WI bei den deutschen Wetterstationen. Der Stadt-Land-Effekt ist nur ein Sonderfall des Wärmeinseleffektes. In einer Stadt ist es immer wärmer als im Umland. Beim Wärmeinseleffekt kann es sogar umgedreht sein, nämlich, wenn sich die wärmende Umgebung der Station auf dem Land stärker verändert hat als in der Stadt, dann gleichen sich die Temperaturen an. Das soll an 2 Beispielen erklärt werden.

Beispiel 1: Die DWD-Wetterstation Hof, außerhalb der Stadtgrenze.

Abb.2: Die DWD-Wetterstation Hof (Land) zeigt eine viel stärkere Erwärmung als der Deutschlandschnitt, nämlich fast 0,5°C je Jahrzehnt.

Die Erklärung für die vom Thermometer gemessene Erwärmung der DWD-Wetterstation Hof findet man in der Umgebungsbebauung. Seit 2011 führt eine vierspurige Bundesstraße mit wachsender Verkehrszunahme an der Messstation vorbei, zudem entsteht um das DWD-Gebäude seit 10 Jahren ein neues Industrie- und Gewebegebiet. Die Wetterstation Hof steht immer noch am gleichen Platz, aber die Umgebung hat sich durch menschliche Einflüsse wärmend verändert und wird sich weiter ändern.

Es ist müßig zu fragen, wie die Grafik 2 aussehen würde, wenn sich bei der Wetterstation Hof gar nichts verändert hätte, aber auch die innerdeutsche Grenze ein unterentwickeltes Zonenrandgebiet geblieben wäre.

Um diese Frage annähernd zu beantworten greifen wir auf die DWD Station in Gießen zurück. Die Station liegt am Stadtrand in der Nachkriegssiedlung am Wettenberg.

Beispiel 2: Gießen, eine städtische Station mit weniger wärmenden baulichen Veränderungen, dargestellt sind die Jahresmittel in Gießen (blau) und am Frankfurter Flughafen (rot)

Abb. 3: Erwärmung am Frankfurter Flughafen seit 1988, keinerlei Erwärmung der Stadt Gießen. Die Flughafenerwärmung liegt gering über dem DWD-Deutschlandschnitt.

Das Thermometer der Wetterstation am Frankfurter Flughafen misst neben dem vorhandenen Wetter alle wärmenden Veränderungen seit 1988 mit, die Zunahme des Verkehrs auf den Autobahnen um das Flughafengelände, die Zunahme der Passagierzahlen und Flugzeuge, sowie die zunehmende Austrocknung der Grünflächen innerhalb des Geländes, obwohl die Regenmengen im Frankfurter Raum laut DWD annähernd gleich geblieben sind. Sicherlich wirkt auch zusätzlich die Stadt-Erwärmung des Großraumes Frankfurt mit, jedenfalls kommt von dort keine Kühlung.

Im genannten Beispiel wird die Station Frankfurt (Flughafen) weiter wärmer, während die städtische Station in Gießen gleich bleibt.

Interessant ist auch noch der Vergleich der drei Sommermonate Juni, Juli, August beider Stationen. Diesmal Frankfurt in blau.

Abb. 4: Starke sommerliche Erwärmung in Frankfurt; keinerlei Erwärmung im Stadtgebiet Gießen, obwohl die Reihe bei beiden Graphen mit dem Hitze-Sommer 2019 endet.

Die Grafik 4 zeigt: Die sommerliche Erwärmung am Frankfurter Flughafen beträgt etwas mehr als 1 Grad, während die Jahreserwärmung, siehe Abb.3, unter 1 Grad liegt. Das deutet darauf hin, dass der wachsende, vom Menschen erzeugte Wärmeinseleffekt im Sommer stärker wirkt als im Winter.

Durch den Kohlendioxidanstieg der Atmosphäre seit 1988 um etwa 45 ppm sind diese Temperaturunterschiede überhaupt nicht erklärbar, da Gießen zwar die ppm-Erhöhung, aber eben keine Erwärmung zeigt. Die wärmenden Umgebungsveränderungen, der höhere WI-effekt bei Frankfurt ist die Erklärung.

Anmerkung: Es soll ausdrücklich erwähnt werden, dass neben dem WI-effekt noch andere natürliche Klimagründe einwirken, die durchaus regional auftreten können: Zunahme der Sonnenstunden in einer Region, Abnahme der Nebelbildung und der Nebelstunden, weniger Niederschlag, industrielle Aufheizung eines Flusses, Zunahme von Föhneinwirkungen, Zunahme der SW-Wetterlagen und dergleichen. Frankfurt und Gießen sind jedoch nur knapp 50 km auseinander.

In welcher Größenordnung einzelne regionale Wetterveränderungen wiederum selbst mit dem WI-Effekt korrelieren, kann in dieser Arbeit nicht abgeschätzt werden.

Vorsichtige Einteilung der deutschen Wetterstationen seit 1988 aufgrund des Wärmeinseleffektes (WI-Effekt)
1) WI-arme Station: ebene Trendlinie, bzw. unbedeutende Erwärmung oder Abkühlung von -/+ 0,1°C je Jahrzehnt.

2) mittlere WI-Station: Erwärmung von 0,1°C bis 0,3°C je Jahrzehnt

3) typische WI-Station: Erwärmung seit 1988 über 0,3°C je Jahrzehnt.

Stark wachsende Städte sind meistens auch typische WI-Stationen mit einer steigenden Trendlinie über 0,3°C/Jahrzehnt. Mitunter gehören dazu auch noch die Orte im Speckgürtel wie Holzkirchen bei München.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass neben regionalen Klimaveränderungen auch eine leichte allgemeine Klimaerwärmung in den vorigen WI-Einteilungen enthalten sein könnte.

Ergebnis dieser WI-Einteilung: Die 2000 Wetterstationen der DWD-Deutschlandgrafik 1 würden sich im Schnitt in der Mitte einordnen.

Wie sähe diese Deutschlanderwärmung der Grafik 1 aus, wenn sich unser Land seit 1988 überhaupt nicht wärmend verändert hätte?

Die Frage lässt sich kaum beantworten, nur annähernd abschätzen. Dazu soll wiederum die Taxierungsmethode nach R. Leistenschneider herangezogen werden. Die WI-bereinigte Deutschlanderwärmung seit 1988 sähe dann so aus:

Abb. 5: Die grüne Temperaturkurve ist wärmeinselbereinigt. So könnte der Temperaturverlauf Deutschlands seit 1988 aussehen, wenn unser Land sich überhaupt nicht durch menschliches Zutun verändert hätte. Nur ein unbedeutender Temperaturanstieg.

Mit aller Vorsicht kann man feststellen: Seit 1988 wären ohne jedwede anthropogene wärmende Veränderung der Erdoberfläche die Temperaturen in Deutschland fast gleich geblieben. Ein unbedeutender Anstieg von 0,08°C/Jahrzehnt, den man streng genommen in der obigen WI-einteilung berücksichtigen könnte. Immerhin: Der steigende CO2-Gehalt von 45 ppm in diesem 32 jährigen Zeitraum hätte fast nichts bewirkt.

Gibt es noch andere WI-arme Stationen mit Null-Erwärmung in Deutschland?

Natürlich gibt es die und werden weiter hinten auch genannt, genauso wie es noch genügend DWD-Stationen mit einer Erwärmung über 0,3 C je Jahrzehnt gibt. Und es gibt auch ländliche Stationen mit (angeblich) wenigen Umgebungsveränderungen, die trotzdem nicht in unsere WI-arm Einteilung passen, z.B. Schneifelforsthaus

Abb. 6: Die DWD-Wetterstation Schneifelforsthaus liegt in der Eifel an der belgischen Grenze, auf den ersten Blick weitab von allen Wärmeinseln. Erstaunlicherweise ist der Temperaturanstieg ähnlich wie der DWD-Durchschnitt der 2000 Wetterstationen.

Ein Gegensatz dazu bildet die DWD-Wetterstation Düsseldorf

Abb. 7: Die Wetterstation Düsseldorf, etwa 100 km nördlich von Schneifelforsthaus ist zwar grundsätzlich wärmer, auffallend ist aber der geringe Temperaturanstieg. Man könnte Düsseldorf sogar noch zu den WI-armen Stationen zählen.

Weitere Unwägbarkeiten: u.a. Temperaturänderungen aufgrund der Umstellung auf Digitalmessung nebst einer anderen Erfassung der Tagestemperaturen oder gar leichte bauliche Veränderungen an der Wetterhütte selbst, konnten im Artikel keine Berücksichtigung finden. In Einzelfällen kann dadurch der Grafikverlauf über die letzten 32 Jahre auch verzerrt werden. Solche Messverzerrungen sollte von den Stationsleitern oder vom DWD selbst durch Parallelmessungen durchgeführt werden.

In aller Regel gilt: Der vom Menschen erzeugte Anteil an der Deutschlanderwärmung seit 1988 ist nicht CO2-verschuldet, sondern hauptsächlich durch den steigenden WI-anteil bei den Messstationen hervorgerufen. Will man politisch gewollt diesen Erwärmungstrend Deutschlands eindämmen, dann hilft keine CO2-Einsparung, sondern ein grundsätzlicher Versiegelungs- und Bebauungsstopp in den Ortschaften und in der freien Landschaft. Doch wollen wir das? Wir sind weit entfernt von einer gefährlichen Klimaerwärmung. Das zeigt immer wieder die Wetterstation Amtsberg, die laut Wetteramtsleiter immer noch unverändert in einer unveränderten Umgebung steht. Da gibt es seit Bestehen des Weltklimarates keine Klimaerwärmung.

Abb. 8: Wetterstation Amtsberg am Fuße des Erzgebirges: Keinerlei Erwärmung im Zeitraum von 1988 bis 2019.

Gesamt: Die steigende Trendlinie bei den Deutschlandtemperaturen (Erwärmung) ist in erster Linie auf die steigenden Wärmeinseleffekte in der Umgebung der Wetterstationen zurückzuführen. Irrtümlich wird dieser steigende WI-effekt mit der CO2-Zunahme verwechselt.

Die Beweisführung dieser Aussage ist einfach: Man braucht eine Wetterstation mit steigender Trendlinie nur an einen wärmeinselärmeren Ort stellen. Das hat der DWD im Stadtbereich Freiburg im Jahre 2007 selbst veranlasst.

Abb. 9: Obwohl die CO2-Konzentrationen seit 1988 überall gleich gestiegen sind, zeigt die DWD-Station Freiburg eine deutliche Abkühlung von 0,2°C pro Jahrzehnt. Der schwächere Wärmeinseleffekt am neuen Standort im Außenbezirk der Stadt hat zur fallenden Trendlinie geführt. Falsch wäre die Aussage, der Raum Freiburg/Breisgau wird kälter.

Zusammenfassung: Aufgrund der vielen Unwägbarkeiten bei den Temperaturmessungen kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass die Temperaturen seit 1988 aufgrund einer allgemeinen Klimaerwärmung weiter gestiegen sind.

Richtig wäre nur die Aussage, dass bei den allermeisten DWD-Stationen die Temperaturen gestiegen sind. Die Gründe dafür sind in erster Linie zunehmende Wärmeinseleffekte bei den Standorten der DWD-Stationen.

Wir unterteilen nach WI-arme, WI-mittlere und WI-starke Standorte.

Eine verdichtete Bebauung innerhalb eines Ortes, wie von der Politik angestrebt, verstärkt die Wärmeinsel Wohnort. Eine Bebauung in die freie Fläche hinein gilt als Naturzerstörung und führt gleichfalls zur Erwärmung des Gebietes.

Der behaupteten CO2-Erwärmung fehlt jeder experimentelle Nachweis. Das wussten schon die bekannten deutschen Naturwissenschaftler Einstein, Heisenberg, Schrödinger, Planck und Otto Hahn, um nur einige der Elite zu nennen. Schade, dass Albert Einstein nicht mehr lebt.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger Klimaforscher.

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98 Kommentare

  1. Die Abb. 9 und Temperaturen von Herr Kowatsch stimmen nicht mit den Temperaturen vom DWD über ein.
    Herr Kowatsch Bitte legen Sie die Datenquelle vom DWD offen für die Abb. 9.

  2. @Josef Kowatsch,

    “ Ein „Weiter so“ kann es nicht geben, egal ob der menschliche Anteil an der gemessenen Erderwärmung Wärmeinseleffekt oder Treibhauseffekt heißt. “

    -oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gar nicht existiert?

    Als ich geboren wurde lebten 2,5 Milliarden Menschen auf der Erde. Allein dank der Nutzung fossiler Brennstoffe konnte ihre Zahl inzwischen über 7,5 Milliarden anwachsen. Sollte die Zuwachsrate – aus welchen Gründen auch immer (??) – während den nächsten Dekaden auf Null absinken, werden mindestens 10 Milliarden erreicht. – Was würde ein „Weiter so“ daran ändern? Illusionen?

  3. Vielen Dank liebe Kommentarschreiber. Ich möchte Sie nun auf meine Interessen lenken, weshalb ich seit über 10 Jahren den Klimawandel und den auschließlich menschengemachen WI-effekt kostenlos beschreibe: Mich interessiert die Frage, wollen wir diesen menschenerzeugten Anteil überhaupt eindämmen? Es gibt vier Möglichkeiten für uns und die Politiker:
    a) eine Weiter so durch innere Bebauungs-Verdichtung einer Stadt. d.h. weniger Grün im Ort, dadurch wird der Ortskern im Sommer noch heißer und unerträglicher, geschützt wird aber die Natur und Landschaft.
    b)oder weitere Erschließung der Freiflächen am Ortsrand: Die Bau-Erwärmung verteilt sich in die freie Fläche, das hilft dem Orstkern, aber zerstört viel Natur, (Streuobstwiesen), erhöht die Hochwassergefahr und trocknet die Landschaft weiter aus.
    c) Stopp der Bebauung, d.h. Stopp der Einwohner- und Bauentwicklung, natürlich auch ein Stopp der Bevölkerungszunahme und ein Stopp des Wirtschaftswachstums.
    e) ein Weiter so auf allen drei Ebenen, der WI-effekt ist keine Klimakatastrophe, sondern bringt weitere angenehme Wärme nach Deutschland. Schön wäre, wenn EIKE ein Abstimmungsforum hätte: a,b,c oder d. Ihre Meinung interessiert mich allein schon als über 20jähriger Gemeinderat.

    • Lieber Herr Kowatsch,

      Ihre Arbeit ist insbesondere wertvoll, weil Sie einmal mehr auf das schlampige Vorgehen der Scharlatane und sonstigen Betrüger hinweist, die Menschen leider erfolgreich einreden, dass eine mittlere Temperatur über 30 Jahre irgendetwas über die Eignung des Klimas aussagen könnte. – Tatsächlich zeigt die in meinem Beitrag erwähnte Realität, dass Menschen bei 27 Grad C auf den Malediven, bei 13 Grad C in Spanien und bei -5 Grad C in Russland und Kanada recht zufrieden leben .

      Fazit: Wir müssen überhaupt nichts anderes tun, als uns – wie auch in der Vergangenheit – an die unabwendbaren Veränderungen anzupassen und z. B. mehr oder weniger fossile Brennstoffe für Heizung und Kühlung einsetzen. (Wer etwas mehr Geld hat, kann dabei auch auf Kernenergie zurückgreifen.)

    • „a) eine Weiter so durch innere Bebauungs-Verdichtung einer Stadt. d.h. weniger Grün im Ort, dadurch wird der Ortskern im Sommer noch heißer und unerträglicher, geschützt wird aber die Natur und Landschaft.“

      Herr Kowatsch,
      bei uns werden derzeit vor allem wieder Flachdach-Häuser gebaut.
      Warum nicht Techniken anwenden, bei denen diese Dächer begrünt werden umd somit:
      – eine Entlastung der Entwässerung
      – eine thermische Entlastung der Bebauung im allgemeinen
      – eine Thermische Entlastung der Hausdächer / Entfall von Klimaanlagen
      die Folge sind?

      MfG
      Ketterer

      • Danke Herr Ketterer
        Demnach sind Sie für eine Innerorts-Bebauungsverdichtung, ein Ausgleich z.B mit neuen begrünten Dächern, dazu evt. ein Auffangbecken für die Regenwassernutzung, angeschlossen ein Biotop im Restgarten für die Versickerung des anfallenden Obeflächenwassers mitsamt einer Fassadenbegrünung. Genauso wie neue Heizungen bei Verkauf eines Hauses in der Altbausiedlung müßten das deutschlandweite Vorschriften werden. Wäre durchaus eine Möglichkeit. Bloß kann sich das dann leider eine Familie mit geringem Einkommen kaum mehr leisten, vor allem in den neuen Bundesländern ist ein Neubau in einem Baugebiet am Ortsrand billiger.

        • Solange man nicht genau weiß wie groß der Anteil der Treibhausgase bzw. der Landnutzung an der Klimaerwärmung ist, sollte man dem Bürger keine neuen Verbote und Vorschriften auferlegen und auch nicht die Bürger durch Förderprogramme in eine bestimmte Richtung lenken. Solche Förderprogramme sind meist das Ergebnis von Lobby-Arbeit. Sie beleben zwar die Wirtschaft, fördern aber auch den Ressourcen-Verbrauch.

          • Danke Herr Berberich für die Meinungsäußerung, eine Anmerkung von mir zu „…Solange man nicht genau weiß wie groß der Anteil der Treibhausgase bzw. der Landnutzung an der Klimaerwärmung ist,…“ Ich denke, das wird man nie exakt bestimmen können, trotzdem ist man als Gemeinderat und hoffentlich auch die deutschen Politker gezwungen, vorausschauend zu planen und handeln. Ein „Weiter so“ kann es nicht geben, egal ob der menschliche Anteil an der gemessenen Erderwärmung Wärmeinseleffekt oder Treibhauseffekt heißt. Eine CO2-Einsparung mittel Steuererhöhung bewirkt gar nichts, da sind wir uns eh einig, die Zunahme der Wärmeinseleffekte einschränken ergibt sich allein schon aus Naturschutz- und Umweltgründen, wozu wir uns alle, auch hier bei EIKE bekennen. Die ermittelte WI-Durchschnittserwärmung von 0,2 C je Jahrzehnt mittels WI-effekt ist mir persönlich egal, mir geht es um die Folgewirkungen der weiteren Bebauung, dazu gehören insbesondere Trockenlegung der Landschaft mitsamt Anhöhen, – siehe Hohenpeißenberg- Absenken des Grundwasserspiegels (Probleme bei der Landwirtschaft und im Wald) und Erhöhung der Hochwassergefahren bei Starkregen. Eine vorsorgende Bebauungspolitk kann diese Folgeschäden, die nichts mit CO2-Klimawandel zu tun haben, eindämmen, deswegen meine Fragen nach a,b,c, oder d.

          • Herr Kowatsch, haben Sie für Ihre Behauptung bezüglich des Hohrpeißenbergs: „Trockenlegung der Landschaft mitsamt Anhöhen, – siehe Hohenpeißenberg-“ eine belastbare Quelle?

    • „Schön wäre, wenn EIKE ein Abstimmungsforum hätte: a,b,c oder d.“
      Bevor man abstimmt, sollte man die jahreszeitliche Entwicklung der Deutschland-Temperaturen 1988-2019 analysieren. In den Wintermonaten (Dez-Feb) hat ist der Trend gering: -0,05 °C/Dekade. Die Spreizung zwischen den einzelnen Bundesländern ist auch gering: -0,10…0,00 °C/Dekade. In den Sommer-Monaten dagegen beträgt der Trend für Deutschland 0,46 °C/Dekade. Die Spreizung zwischen den einzelnen Bundesländern ist groß: 0,31…0,55 °C/Dekade. Spitzenreiter ist Bayern, Schlusslicht Schleswig-Holstein. Bei einer jahreszeitlichen Betrachtung ist die Korrelation mit der Bevölkerungsdichte eher gering. Die große Spreizung in den Sommermonaten ist mehr als ein Nord-Süd-Unterschied einzustufen.
      Die jahreszeitliche Entwicklung des Wärme-Insel-Effektes habe ich für München und Umland (DWD Stationen 3379 München-Stadt, 1103 Ebersberg-Halbing, 2319 Holzkirchen, 54504 Weihenstephan) untersucht. Im Winter ist der Trend gering 0,00 °C/Dekade (3379)…0,17 °C/Dekade (5404). Im Sommer dagegen ist der Trend groß 0,43 C/Dek (3379) … 0,77 C/Dek (5404). Der Trend ist im Umland also größer als in der City. Die Temperaturen von City und Umland gleichen sich an.

    • zu J.Kowatsch:
      Vielen, vielen Dank für diese, für alle verständliche Arbeit ! Die Idee eines Abstimmungsformulars bei EIKE finde ich ebenfalls sehr wichtig, um einmal in geordneten Zügen zu sehen, wie die Menschen denken.
      Ich würde ihnen abeer noch vorschlagen, dieses Konzept bei SERVUS TV in Salzburg einmal auf den Tisch zu legen. Der Sender ist politisch neutral und gegenüber Reizthemen wie Klimawandel, sicher aufgeschlossen. Der Sender gehört seit 2007 zur Red Bull Unternehmensgruppe von Dietrich Mateschitz, mit dem Ziel „Höchsten Ansprüchen gerecht zu werden“. Es gibt ein 24 Std. Programm für den gesamten deutschsprachigen, bzw. Alpen-Donau-Adria Raum. Geschäftsführer sind Dietrich Mateschitz und Christopher Reindl sowie Senderleiter Ferdinand Wegscheider und ihn würde ich ansprechen. Adresse:
      Servus TV Fersehges.m.b.H.
      Ludwig Bieringer Platz 1
      A-5073 Wals
      kontakt@servustv.at
      Ich schlage diesen Weg deshalb vor, weil es vielleicht die einzige Chance wäre, dieses Thema einem größeren Puplikumskreis bekann zu machen. In dieer Art, wie sie, Hr.Kowatsch, das dargestellt haben, ist es Themenneutral und könnte ohne Probleme einem großen Publikumskreis bekannt gemacht werden. Es würde mich sehr freuen wenn dies gelingt. Ansonst vielen Dank und weiterhin so gute Arbeit zur Information dieses Themas.

  4. Abb 1: „Seit 32 Jahren sind die Temperaturen bei den Standorten der DWD-Wetterstationen gestiegen, im Schnitt um 0,28 C je Jahrzehnt.“
    Führt man Ihre Analyse für die einzelnen Bundesländer durch erhält man eine Spreizung von 0,23 bis 0,34 °C/Dekade. Interessanterweise ist die Korrelation zwischen Temperaturzunahme und Bevölkerungsdichte -0,6. Je höher also die Bevölkerungsdichte desto geringer ist die Temperatur-Zunahme. Dies deutet an dass die Versiegelung von Flächen eine große Rolle spielt. Bei großer Bevölkerungsdichte ist offensichtlich nicht mehr viel freie Fläche zum Versiegeln vorhanden.

  5. Hallo Josef Kowatsch,
    darf man die Originalquelle der Abb. 9: vom DWD sehen ?
    So Zahlen wie z.B die 12,8°C für das Jahr 2000 kann ich zumindest nicht beim DWD für den Raum Freiburg/Breisgau für das Jahr 2000 nicht finden, da steht was von 11,8°C.

    Nennen Sie Bitte die Originalquelle / Link von Abb.9 wo die 12,8°C für das Jahr 2000 beim DWD genant werden.

    • Hallo Herr Wolf ich habe da auch so leichte Zweifel.
      Bei der Grafik 9 hat Herr Kowatsch irgendwie …….
      Ich kann auch keine Aufzeichnungen beim Deutsche Wetterdienst (DWD) finden die mit der Grafik von Herr Kowatsch übereinstimmt.

      Ich habe mal die Werte von Freiburg/Breisgau und die Grafik 9 von Herr Kowatsch zusammengestellt.
      Am ende (2018) sind es wieder 12°C aber 2000 nicht 12,8°C wie Herr Herr Kowatsch eingezeichnet hat.
      https://www.bilder-upload.eu/bild-1260b9-1578527271.png.html

      Auch die Messstelle Lahr in ca. 35km Entfernung zeigt für 2000 nur 11,8°C und keine 12,8°C wie Herr Kowatsch eingezeichnet hat.
      https://www.bilder-upload.eu/bild-a8937d-1578527555.png.html

    • Hallo Herr Wolf: Freiburg Jahresmittel für 2000 finden Sie gleich zweimal: bei Wetterkontor https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp und bei Wetterzentrale https://www.wetterzentrale.de/extremes_y.php?station=1443&country=1&order=1&extreem=TG, dort sogar auf 12,9C aufgerundet. Lahr finden Sie gleichfalls mit 11,8 C im Jahre 2000.
      Noch eine Info: Der DWD hat seit Anbeginn 2019 wieder eine Station in der Freiburger Innenstadt. Der DWD hat etwa 10 Städte ausgewählt, bei welchen er die Temperaturunterschiede zwischen Stadtinnern und Außenbezirk in einer längeren Zeitreihe klären will. Noch vor 10 Jahren behauptete der DWD, es gäbe keine Unterschiede, allerhöchstens bis 0,1 C.

      • https://s19.directupload.net/images/200111/3kld5yv6.png

        Die Darstellung oben links ist die von Herrn Josef Kowatsch Abb. 9.
        Die Darstellung oben rechts ist die von DWD auf die selbe X und Y Achsenlängen wie Herrn Josef Kowatsch vergrößert.
        Die Darstellung unten ist die vom DWD von 1988 bis 2018.

        Von 2007 bis 2018 stimmen die Angaben von Herrn Josef Kowatsch mit den bekannten Aufzeichnungen vom DWD überein, soweit so gut.
        Von 1988 bis 2006 liegen die Temperaturen bei Herr Josef Kowatsch durchgehend 1°C über denen die der DWD veröffentlicht.

        Meine Vermutung ist das Herr Josef Kowatsch die Temperaturen von 1988 bis 2006 um 1°C nach ober „verlegt“, „verschoben“ hat um in „Freiburg eine deutliche Abkühlung von 0,2°C pro Jahrzehnt“ nachweisen zu können.

        Herr Josef Kowatsch,
        Bitte bringen Sie doch den Link von DWD oder die Tabellen oder die Grafik vom DWD wo Sie ja auch als Datenquelle doch den DWD angeben haben unter der Abb. 9
        „Abb. 9: Obwohl die CO2-Konzentrationen seit 1988 überall gleich gestiegen sind, zeigt die DWD-Station Freiburg eine deutliche Abkühlung von 0,2°C pro Jahrzehnt.“

  6. Wenn wir den Anstieg der „Welttemperatur“ nicht auf 1,5 Grad C begrenzen, ist die Klimakatastrophe perfekt!!! – Lediglich im Zeitraum von 1961 bis 1990 konnten die Menschen letztmalig an ihren Wohnorten noch recht zufrieden folgende mittlere Jahrestemperaturen (in Grad C) genießen:
    Malediven 27,65; Vereinigte Arabische Emirate 27,00; Singapur 26,45; Indonesien 25,85;
    Australien 21,65; Mexiko 21,00; Südafrika 17,75; Spanien 13,50; Türkei 11,10; Frankreich 10,70;
    USA 8,55; China 6,95; Schweden 2,10; Russland -5,10; Kanada -5,35.
    Übrigens soll es Deutsche geben, die im Sommer in Italien Urlaub machen, weil es in Rom (noch???) 6 Grad C wärmer ist, als in Berlin. Das darf nicht aufhören!!!!!!

  7. Ich habe da selber mal einige Stationen ausgewertet und Stationen in Innenstädten zeigen tatsächlich mehr Erwärmung. Leider gibt es auch viele von denen im Vergleich zu ländlicheren Standorten und oftmals verschwinden Stationen oder sind Jahre nicht in Betrieb. In Berlin kann an den UHI-Effekt schon direkt ablesen, da mehrere Stationen auf ähnlicher Höhe sind und im Juli 2018 dann doch mehr als ein Grad Celsius Unterschied aufweisen:
    https://www.dropbox.com/s/a5uwz3kf090d378/7-Berlin-Stations-July-2018.jpg?dl=0

    In Berlin war es aber auch schon mal wärmer in der vorindustriellen Zeit, wenn man den Daten des DWD glauben darf:
    https://www.dropbox.com/s/qjfh6t7t4qwofv9/Berlin.jpg?dl=0

    In NRW habe ich zwei ’naheliegende‘ Stationen mal näher verglichen, wobei die Station in Köln Stammheim sicherlich wenig vom UHI der Kölner Innenstadt abbekommt:
    https://www.dropbox.com/s/5dz4zznf8d9lnmb/Lommersum-vs-Stammheim_1989-2018.jpg?dl=0

    Die etwa anderthalb Grad Unterschied zwischen den Stationen entspricht dann wohl auch der Erwärmung in Deutschland insgesamt und ein Trend nach oben ist bisher nicht zu sehen, wenn man die letzten 10 Jahre als Vergleich nimmt. Dann fällt da nämlich auch das deutschlandweit sehr kalte Jahr 2010 noch in dieses ‚Jahrzehnt‘ und fast 2° Unterschied zwischen einzelnen Jahren war auch schon mal heftig.

    Frage wäre bei mir, inwieweit der Flugverkehr mit seinen Kondensstreifen hier auch eine Rolle spielt. Teils sehe ich nur Wolken durch Kondensstreifen und Cirruswolken sollen ja zur Erwärmung beitragen.

  8. Nur doof, dass auch die Meere wärmer werden. Selbst in solch kurzen Zeitraum erkennbar, indem Satellitenmessungen zur Verfügung stehen. Auch Wärmeinseleffekt?

  9. Klimaerwärmung so what? Wenns mal für 50 Jahre etwas wärmer wird und dann gleich bleibt oder abkühlt bezeichne ich das nicht als Klimaveränderung, die sind nur sehr sehr langfristig zu erkennen. Was aber uns die Klimapropheten immer wieder versichern, dass wenns einmal ein bisschen wärmer wird, ändert sich das Klima unaufhaltsam bis zur totalen Verbrennung, nach Schelmhuber. Das muss so sein wegen dem co2 das steigt weil mehr Menschen immer mehr fossiles Verbrennen und weil es die Computermodelle so sagen. Kann jemand diese Modelle von Hand nachrechnen und prüfen, bräuchte wahrscheinlich Jahrzehnte. Also macht man es nicht und vertraut auf den Computer. Intressant wären Langzeitdaten von völlig unbewohnten Gegenden wie zentralasischen Steppen, Sibierien, unbewohnte pacifische Inseln und schauen wie sich die Temperaturen da Verhalten. Sehr lehrreicher Beitrag Danke.

  10. Wenn nach der von Herrn Kowatsch aufgestellten Theorie die deutlich sichtbare Erwärmung überwiegend durch den Wärmeinseleffekt verursacht wird, dann ist jedenfalls eindeutig klar, dass dieser zu 100% durch Menschen verursacht wurde. Somit ist auch klar, dass der enorme Gletscherrückgang und der bildhaft nachweisbare deutliche Rückgang des arktischen Eises durch den Wärmeinseleffekt und damit von Menschen verursacht wurde. Es schadet also keineswegs gegen die extreme sommerliche Erwärmung, besonders in den Innenstädten etwas zu unternehmen, z.B. durch Begrünung, Aufforstung und Vermeidung unnötiger Wärmeerzeuger.

      • Nicht gemerkt? Denselben Trend wie in Deutschland gibt es auch für den weltweiten Temperaturanstieg. Dieselbe Logik des Wärmeinseleffektes gilt also weltweit, oder doch nicht, oder doch Co2, oder doch was gravierend anderes oder wie jetzt? Der Höllentalgletscher an der Zugspitz-Nordseite in D ist praktisch komplett verschwunden, können Sie hingehen und nachprüfen, wenn Sie ein wenig sportlich sind. Historische Bilder gibt es beim Alpenverein.

        • 1. Sie redeten von Gletschern!
          Und die schmelzen in den Alpen seit ca. 1820.
          2. Die Weltbevölkerung hat seit 1900 um ca. 6 Milliarden zugenommen. Davon leben ca. 50 % in urbanen Ballungsgebieten. Dort stehen und standen auch die allermeisten Wetterstationen.
          Das bedeutet, dass ein großer Teil der Erwärmung auf den WI zurückzuführen ist.
          3. Der Rest wird von der Rückerwärmung seit dem Ende der kleinen Eiszeit getragen.

          • Und bei EIKE liest man doch ununterbrochen, dass es kälter werden soll, wegen der Sonnenzyklen usw. Also was jetzt? Historische Bilder der Gletscher zeigen sauber dokumentiert den rapide zunehmenden Rückgang der Alpengletscher in den letzen 30 Jahren. Einfach mal im alpinen Museum vorbeischauen.
            Ach ja, und dann noch die unzähligen Schneekanonen um noch wenigstens ein klein wenig Pisten zu haben, wo man vor 40 Jahren immer noch problemlos fahren konnte. OK, Wärmeinseleffekt, weil zu viele Touristen unterwegs sind.

          • Hallo ADMIN ,
            auch die Wi sind Bestandteil Temperaturen und müssen natürlich mit eingerechnet werden.
            Die Temperaturen der Wi steigen an genauso wie die Temperaturen der übrigen Messstellen.

            Nun muss man lesen Weltweit das die Temperaturen ansteigen und Sie als ADMIN wischen das mit eignen Äußerungen vom Tisch.

            Selbst Indien hat sein heißestes Jahrzehnt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hinter sich – mit verheerenden Folgen für das bevölkerungsreiche Schwellenland. In den Jahren 2010 bis 2019 habe die Durchschnittstemperatur 0,36 Grad über dem Langzeitmittel gelegen, teilte die indische Meteorologiebehörde (IMD) mit.

            Damit handele es sich um die heißeste Dekade seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Indien im Jahr 1901.

            Gut alle Messen nicht korrekt aber „ADMIN“ macht das richtig.

          • „Und die schmelzen in den Alpen seit ca. 1820.“

            Ich weiß nicht wer hinter ADMIN steckt. Aber offensichtlich reiht er sich gut in dei „EIKE Expertise“ zu Gletschern ein:
            Im 20 Jahrhundert gab es zwei perioden des Gletscher Wachstums. Die oben zitierte Aussag ist somit falsch.

          • @“urbanen Ballungsgebieten. Dort stehen und standen auch die allermeisten Wetterstationen“

            Aha. Und wieso steigen nördlich des 60. Breitengrades [1] an?

            „Putin sagte, Russland sei von der Erderwärmung deutlich stärker betroffen als die Erde im Durchschnitt. ´Unsere Temperaturen steigen um den Faktor 2,5 schneller als im Durchschnitt auf dem Planeten.´ Ganze Städte seien auf Permafrostböden gebaut, ´wenn die auftauen, können Sie sich vorstellen, was für Folgen das haben kann. Das kann zur Verwüstung einiger Regionen führen, das betrifft uns alle.´“ [2]

            [1] https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Klima%C3%A4nderungen_in_den_Polargebieten

            [2] https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_87024982/russland-praesident-wladimir-putin-fuerchtet-verwuestungen-durch-klimawandel.html

          • Die Arktis, ebensowenig wie die Antarktis, ebenso wie Grönland und die Südhalbkugel, hatten so gut wie keine Wetterstationen, die es erlauben würden einen auch nur halbwegs vernünftigen Trend zu errechnen. Australien auch nur an den südlichen Rändern.
            Russland ist eine riesige Landfläche, udn auch dort gab es – abgesehen vom europäischen Teil – so gut wie keine Wetterstationen. Daher ist der Startpunkt der Erwärmung nicht festzustellen. Jedenfalls nicht für seriöse Klimatologen. Dort wie sie stehen, gibt es neben dem WI natürlich auch die Rückerwärmung nach dem Ende der kleinen Eiszeit. Und die fällt über Land immer kräftiger aus, als über See.
            All das sollten Sie eigentliche wissen, bevor Sie hier den Besserwisser spielen.

          • „Aha. Und wieso steigen nördlich des 60. Breitengrades [1] an?“

            Dafür gibt es keinen Beweis, denn da hat es über die letzten 120 Jahre fast nirgendwo zuverlässige Meßstationen gegeben.
            Nennen Sie mal die in Norwegen, Schweden, Finnland und Rußland (incl. Sowjetunion).
            Die in den USA kennen Sie?
            Was zeigen die denn an? Ne Erwärmung nach den Jahren 1930 bis 1950?

          • Admin Sie bringen keine Quellen
            und Herr Fritz Maier bringt Quellen
            was bedeutet das ?

          • „Und bei EIKE liest man doch ununterbrochen, dass es kälter werden soll, wegen der Sonnenzyklen usw. Also was jetzt?“

            Schauen Sie sich die Tag für Tag in den USA seit ca. 1880 gemessenen täglichen Temperaturmaxima an
            Sie werden da feststellen, daß die seit ca. 1950 nach unten gehen. Und vor 1930 gingen die nach oben.
            Viel Spaß beim anschauen …

          • „Schauen Sie sich die Tag für Tag in den USA seit ca. 1880 gemessenen täglichen Temperaturmaxima an
            Sie werden da feststellen, daß die seit ca. 1950 nach unten gehen. Und vor 1930 gingen die nach oben.“

            Quellenangabe … Link … Fehlanzeige Herr T. Heinzow ?

    • Beim WI Effekt geht es, wie der Name andeutet, in erster Linie darum, daß in begrenzten Gebieten / Städten / Industriezentren eine mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Zusammenhang stehende langfristige Erwärmungstendenz festzustellen ist – im Kontrast zu „unberührten“ Gegenden in der Umgebung. Das ist völlig normal, wie meinetwegen auch ein Flughafen die Wetterlage auf und um den Flughafen braucht und nicht irgendwo.
      Das Hütchenspiel beginnt, wenn man diese Werte als repräsentativ für große Regionen nimmt, Deutschland meinetwegen oder gleich die Erde und dem staunenden Publikum als „Klimawandel“ verkauft.

      . Jeder Lehrling mit meßtechnischen Aufgaben würde auf der Stelle füsiliert.

  11. Ein hervorragender Beitrag, sehr geehrter Herr Kowatsch. Sie haben Ockhams Rasiermesser gezogen. Warum wohl werden pseudowissenschaftliche Deutungen („Klimamodelle“) herangezogen, wenn die Wahrheit doch so nahe liegt. Die Gründe kennen alle, die auf diesem Blog Autoren und Leser sind. Ich hatte, als ehem. nautischer Marineoffizier eine recht gute Basisausbildung in Meteorologie. Relationen wie NAO Azorenhoch, Islandtief u.v.m. waren geübte Praxis. Daraus konnten wir Laien uns wenigstens kfr. einen eigenen Wetterbericht basteln. Und heute behaupten Ideologieklimaforscher, „das Klima“ auf einhundert Jahre voraus „berechnen“zu können. Das Wetter, nichts anderes ist es, war immer kurz-und langfristig veränderlich. Wo kommen die Baumstämme in den Gletschern her? Warum betrieben die Wikinger auf Grön- (Sic!)-Land Ackerbau? Warum siedelten sie an Amerikas heute eiskalten Küsten (Vinland)? Die „Klimaerwärmung“ ging stets mit menschlicher Hochkultur konform. Prof. Behringer hat das sehr tiefgründig und ideologiefrei in seiner „Kulturgeschichte des Klimas“ beschrieben. Also bitte mehr Kohlendioxid und höhere Temperaturen. Vielleicht sterben dann als erstes die Klimahüpfer aus. Und der gesunde Menschenverstand setzt sich wieder durch. Der, der uns über Jahrtausende geleitet und erfolgreich hat werden lassen.

  12. Zitat: „Der behaupteten CO2-Erwärmung fehlt jeder experimentelle Nachweis.“

    Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

    Siehe – Seite 629 / Figure 13 (b): A Fourier transform spectroradiometer for ground-based remote sensing of the atmospheric downwelling long-wave radiance
    https://www.atmos-meas-tech.net/12/619/2019/amt-12-619-2019.pdf

    Nach diesen atmosphärischen Messungen der Emissionsspektren im oberflächen-nahen Bereich (rot) und am TOA (blau) ergibt sich eine Differenz der Energiestromdichte von 32,3 W/m^2 – 26,5 W/m^2 = 5,4 W/m^2 für die 15µm CO2-Bande. Die Differenz von 5,4 W/m^2 ergibt einen Effektivtemperaturunterschied von rund 1K für die Oberfläche zum TOA.

    Ein wahnsinniger Effekt!?

    Mehr gibt’s zu diesem Humbug von einem „atmosphärischen Treibhauseffekt“ nicht zu sagen.

    Mfg
    Werner Holtz

    • Werner Holtz schrieb am 7. Januar 2020 um 23:07:

      Siehe – Seite 629 / Figure 13 (b): A Fourier transform spectroradiometer for ground-based remote sensing of the atmospheric downwelling long-wave radiance
      https://www.atmos-meas-tech.net/12/619/2019/amt-12-619-2019.pdf

      Nach diesen atmosphärischen Messungen der Emissionsspektren im oberflächen-nahen Bereich (rot) und am TOA (blau) ergibt sich eine Differenz der Energiestromdichte von 32,3 W/m^2 – 26,5 W/m^2 = 5,4 W/m^2 für die 15µm CO2-Bande. Die Differenz von 5,4 W/m^2 ergibt einen Effektivtemperaturunterschied von rund 1K für die Oberfläche zum TOA.

      Könnten Sie ein paar Worte dazu sagen, wie Sie auf die Zahlen kommen? Wenn ich auf das Diagramm schaue, sehe ich im CO2 Bereich eine Radiance, die an TOA nur etwa halb so gross ist, wie DLR in Bodennähe – um die 0.9 an TOA und um die 0.04 in Bodennähe. Das passt irgendwie nicht zu den von Ihnen genannten Energiestromdichten, die in einem deutlich anderen Verhältnis stehen.

      Abgesehen davon ist der Vergleich nicht ganz passend. Interessant ist ja, wieviel an TOA abgegeben wird verglichen zu dem, was vom Boden an Energieströmen weggeht. Da passten Ihre sonstigen Zahlen besser. An denen konnte man deutlich sehen, dass die an TOA abgegebene Energie deutlich geringer ist, als die vom Boden abgegebene Energie …

      • Zitat: Könnten Sie ein paar Worte dazu sagen, wie Sie auf die Zahlen kommen?

        Für den Laien: Bei der CO2-Bande muss man den Wellenlängenbereich 13-17µm (Wellenzahlbereich: 590-795 cm^-1) betrachten, wenn man die Energiestromdichte ermitteln will.

        Naherungsweise kann man eine lineare Extrapolation der Fläche unter der Kurve (Trapez-Regel) von Bereichen des Spektrums durchführen, um die hemisphärische Energiestromdichte j zu ermitteln.
        + Für ein Spektrum in mW/(m^2*sr*cm^-1): j = pi*(L1 + L2)/2*(v2 – v1)/1000
        + Für ein Spektrum in W/(m^2*sr*cm^-1): j = pi*(L1 + L2)/2*(v2 – v1)

        j – extrapolierte hemisphärische Energiestromdichte in W/m^2
        L1 – Wert der spektralen Strahldichte im Spektrum bei der Wellenzahl v1
        L2 – Wert der spektralen Strahldichte im Spektrum bei der Wellenzahl v2
        v1 – Wellenzahl beim Wert L1
        v2 – Wellenzahl beim Wert L2

        Einfacher geht es mit einen Kurven-Digitalisier.

        Zitat: Abgesehen davon ist der Vergleich nicht ganz passend. Interessant ist ja, wieviel an TOA abgegeben wird verglichen zu dem, was vom Boden an Energieströmen weggeht.

        Was schreiben Sie für ein Unfug. Das sind Energiestromdichten für die Emission vom CO2 an der Oberfläche und am TOA, nach oben und unten wird die gleiche Energiestromdichte emmitiert.

        Für den Laien:
        + Energiestromdichte an der Oberfläche nach unten: 32,3 W/m^2
        + Energiestromdichte an der Oberfläche nach oben: 32,3 W/m^2

        + Energiestromdichte am TOA nach oben: 26,5 W/m^2
        + Energiestromdichte am TOA nach unten: 26,5 W/m^2

        Das CO2 hat danach einen völlig vernachlässigbaren Einfluß.

        Mfg
        Werner Holtz

        • Werner Holtz schrieb am 8. JANUAR 2020 UM 21:32

          Zitat: Könnten Sie ein paar Worte dazu sagen, wie Sie auf die Zahlen kommen?

          Für den Laien: Bei der CO2-Bande muss man den Wellenlängenbereich 13-17µm (Wellenzahlbereich: 590-795 cm^-1) betrachten, wenn man die Energiestromdichte ermitteln will.

          Naherungsweise kann man eine lineare Extrapolation der Fläche unter der Kurve (Trapez-Regel) von Bereichen des Spektrums durchführen…
          L1 – Wert der spektralen Strahldichte im Spektrum bei der Wellenzahl v1
          L2 – Wert der spektralen Strahldichte im Spektrum bei der Wellenzahl v2

          Das habe ich mit dem Auge gemacht – die Flächen unter den Kurven näherungsweise abgeschätzt. Meinen Hinweis, dass die Fläche unter der roten Kurve doppelt so groß wirkt, wie die unter der blauen Kurve sind Sie irgendwie nicht eingegangen. So habe ich also keine Idee, ob Sie das mit der Trapezmethode gemacht haben und mit welchen L1,L2 Sie da gearbeitet haben oder ob Sie eine Kurvendigitalisierer genutzt haben.

          Zitat: Abgesehen davon ist der Vergleich nicht ganz passend. Interessant ist ja, wieviel an TOA abgegeben wird verglichen zu dem, was vom Boden an Energieströmen weggeht.

          Was schreiben Sie für ein Unfug. Das sind Energiestromdichten für die Emission vom CO2 an der Oberfläche und am TOA, nach oben und unten wird die gleiche Energiestromdichte emmitiert.

          CO2 ist nicht das einzigste Treibhausgas und auch nicht das stärkste. Daher ist eine Beschränkug auf CO2 nicht sehr sinnvoll. Um einfach mal Ihre eigenen Zahlen zu zitieren: Die vom Boden abgegebene Energie wird auf dem Weg von der Oberfläche nach TOA reduziert:

          Ausstrahlung der Oberfläche: Q_s = M(s) * [(O*t)]
          Ausstrahlung am TOA der Erd-Sphäre: Q_p = M(p) * [(O*t)]

          Mit den bekannten Werten (gerundet) aus den Messungen (ERBE, CERES und SORCE):
          Q_s = 378 W/m^2 * [(5,1*10^14 m^2 * 24h)] = 4,6*10^18 Wh = 1,7*10^22 J/d
          Q_p = 238 W/m^2 * [(5,1*10^14 m^2 * 24h)] = 2,9*10^18 Wh = 1*10^22 J/d

          Eine Reduktion von 378 auf 238 mit gemessenen Zahlen zu belegen, dann aber zu schreiben, Treibhausffekt ist Quatsch ist irgendwie eigenartig.

          • @ Marvin Müller

            Zitat: Das habe ich mit dem Auge gemacht – die Flächen unter den Kurven näherungsweise abgeschätzt.

            Das können Sie nicht mit den Augen abschätzen.

            Zitat: So habe ich also keine Idee, ob Sie das mit der Trapezmethode gemacht haben und mit welchen L1,L2 Sie da gearbeitet haben oder ob Sie eine Kurvendigitalisierer genutzt haben.

            Sei Sie mal etwas kreativ. Es ist völlig egal ob man die Trapez-Regel oder Kurven-Digitalisierer verwendet. Sie müssen einfach nur die gleichen Stützstellen verwenden (min. 9 Stützstellen bei dieser Kurvenform). Ich habe einen professiellen Kurven-Digitalisierer (PV-Wave) mit 9 Stützstellen verwendet.

            Mein ursprünglicher Kommentar bezog sich auf das Statement von Herrn Kowatsch: „Der behaupteten CO2-Erwärmung fehlt jeder experimentelle Nachweis.“

            Sie kommen vom hundertsten ins tausendste. Ist das Ihre Art sich einer spezifischen Sache zu entledigen. Es ging also speziell um den CO2-Effekt und nicht um die anderen atmosphärischen Bestandteile.

            Zitat: Eine Reduktion von 378 auf 238 mit gemessenen Zahlen zu belegen, dann aber zu schreiben, Treibhausffekt ist Quatsch ist irgendwie eigenartig.

            So einen Unfug kann nur jemand schreiben, der die Energieverteilung völlig außer acht lässt. Es gibt noch die Energie, die an den stofflichen Energietransport gebunden ist. Ich habe nichts anderes von einen Laien erwartet.

            Mfg
            Werner Holtz

          • Werner Holtz schrieb am 9. Januar 2020 um 15:26:

            @ Marvin Müller

            Zitat: Das habe ich mit dem Auge gemacht – die Flächen unter den Kurven näherungsweise abgeschätzt.

            Das können Sie nicht mit den Augen abschätzen.

            Die Fläche zweier Rechtecke und deren Verhältnis kann ich sehr wohl mit den Augen abschätzen. Ich kam lediglich zu einer anderen Einschätzung, weil ich lediglich den Frequenzbereich betrachtet habe, in dem die Absorption/Emission deutlich zu erkennen war. Sie haben wahrscheinlich einen breiteren Bereich betrachtet und daher eine größere Emission erhalten.

            Mein ursprünglicher Kommentar bezog sich auf das Statement von Herrn Kowatsch: „Der behaupteten CO2-Erwärmung fehlt jeder experimentelle Nachweis.“

            Meine Reaktion wurde durch Ihre allgemeinere Aussage „Mehr gibt’s zu diesem Humbug von einem „atmosphärischen Treibhauseffekt“ nicht zu sagen.“ angestossen.

            Sie kommen vom hundertsten ins tausendste. Ist das Ihre Art sich einer spezifischen Sache zu entledigen.

            Ich bin eher Anhänger der allgemeinen Betrachtung (Reduktion des Energieflusses von (mehr als) 378 W/m² auf 238W/m²), die nicht ins Details geht. Wir sehen doch hier in den Kommentaren, wer mit viel Text, vielen Zahlen, komplizierten Formulierungen, selektiver Auswahl von Fakten immer wieder suggeriert, dass alle anderen von Nichts eine Ahnung haben. Ich bin es nicht …

            Zitat: Eine Reduktion von 378 auf 238 mit gemessenen Zahlen zu belegen, dann aber zu schreiben, Treibhausffekt ist Quatsch ist irgendwie eigenartig.

            So einen Unfug kann nur jemand schreiben, der die Energieverteilung völlig außer acht lässt. Es gibt noch die Energie, die an den stofflichen Energietransport gebunden ist.

            Wir können gerne noch die konvektiven Energieflüsse, Latente Wärme, Energieflüsse in den Boden hinzufügen. Dadurch wird aber nur Q_s größer. Q_p (was ja der Energiefluss weg von der Erde ins All ist) verändert sich dadurch nicht.

          • Ich schrieb:

            Wir können gerne noch die konvektiven Energieflüsse, Latente Wärme, Energieflüsse in den Boden hinzufügen. Dadurch wird aber nur Q_s größer. Q_p (was ja der Energiefluss weg von der Erde ins All ist) verändert sich dadurch nicht.

            Formal gesehen wird nicht Q_s größer. Aber ich hoffe, man kann sich darauf einigen, dass Q_s < Q_s + Q_k + Q_l + Q_b ist (mit Q_k konvektiver Energiefluss, Q_l latente Wärme, Q_b Energiefluss in den Boden)…

          • Herr Müller,

            was schrieben Sie da schon wieder!?

            Die Energie der Oberfläche beträgt 378 W/m^2. Die Energie der Atmosphäre beträgt auch 378 W/m^2 = 238 + 80 + 22 + 38. Das nennt sich Energieerhaltung. Welcher Energiebetrag abgeben wird, bestimmt der Zusammenhang zum Eingangsenergiepotential und kein wie auch immer gearteter „Treibhauseffekt“.

            Mfg
            Werner Holtz

          • Werner Holtz schrieb am 12. Januar 2020 um 16:55:

            Herr Müller,

            was schrieben Sie da schon wieder!?

            Die Energie der Oberfläche beträgt 378 W/m^2. Die Energie der Atmosphäre beträgt auch 378 W/m^2 = 238 + 80 + 22 + 38. Das nennt sich Energieerhaltung. Welcher Energiebetrag abgeben wird …

            Wir sprachen gerade über zwei Dinge:
            * Wieviel Energie wird am Boden abgegeben? Dort fliesst Energie ab in Form von Strahlung, Konvektion, latenter Wärme und Energie in den Boden. Sie haben dort 378W/m² für die Strahlung angegeben. Dort kommen noch die anderen genannten Energieflüsse hinzu.
            * Wieviel Energie wird an TOA ins All abgegeben? Dort fliesst nur Energie in Form von Strahlung ab. Sie hatten dort 238W/m² genannt.
            Warum wechseln Sie jetzt zu Zahlen, die Energieflüsse in die Atmosphäre beschreiben sollen? Hatten Sie mir nicht gerade vorgeworfen, vom Thema ablenken zu wollen? Ihr Wechsel wirkt wie eine solche Ablenkung.

            Sie haben noch dazu keinerlei Referenz für die Zahlen angegeben, so kann man nur raten, wofür die stehen und wo die herkommen sollen. Die 238 erscheinen mir nicht plausibel – ich kenne keine Veröffentlichung, die 238W/m² in die Atmosphäre gehen lässt. In den mir bekannten Veröffentlichungen könnte das der Teil sein, der von der Sonne abzüglich Albedo auf Erdoberfläche und Atmosphäre wirkt – dort geht aber nur ein Teil in die Atmosphäre, der Grossteil wird vom Boden absorbiert. Vielleicht können Sie ja mal nachtragen, woher die Zahlen kommen.

            Aber interessanter ist für mich immer noch, wie Ihrer Meinung nach aus den Energieflüssen am Boden – 378W/m² + Konvektion + latente Wärme – nur noch 238W/m² ins All an TOA werden. Die Verringerung haben Sie selbst mit Messwerten belegt …

          • @ Marvin Müller

            Mann-o-Mann, Sie schreiben vielleicht ein Zeug zusammen.

            Die planetare (sphärische) Albedo für die solare Einstrahlung vom Erd-System liegt bei a = 0,289, laut den aktuellen Messungen durch CERES. Die planetare (sphärische) Albedo setzt sich dabei wie folgt zusammen: Die Albedo der Atmosphäre liegt bei 0,224, die Absorption der solaren Strahlung in der Atmosphäre liegt bei 0,2595, die Streuung in der Atmosphäre liegt bei 0,075 und die Albedo der Erdoberfläche liegt bei 0,125.

            Die planetare (sphärische) Albedo gilt nur für eine sphärische Objektfläche. Die Anwendung auf eine andere Objektform-Fläche ist nicht zulässig.

            Man erhält einen Energiestrom im Jahresmittel von der Sonne für die Hemisphäre von:

            J(in,avg) = 3,96*10^17*(1 – 0,289) = 2,82*10^17 W -> j(in,avg) = 1104 W/m^2

            Die Absorption der solaren Einstrahlung in der Erdatmosphäre beträgt 26%. Rechnet man sehr vereinfacht, dann geht die Hälfte der absorbierten solaren Strahlung in der Atmosphäre in Richtung Weltall zurück und die andere Hälfte Richtung Erdoberfläche. Auf der hemisphärischen Erdoberfläche trifft somit ein solarer Energiestrom im Jahresmittel von:

            J(avg,surface) = 3,96*10^17*(1 – 0,289 – 0,13) = 2,3*10^17 W -> j(avg,surface) = 902 W/m^2 (58%)

            Aus der Differenz 1104 W/m^2 – 902 W/m^2 = 202 W/m^2 erhält man eine mittlere Energiestromdichte der Atmosphäre von 202/2/2 = 50,5 W/m^2, unter der Annahme, daß der solar-absorbierte Anteil in der Atmosphäre gleichmäßig verteilt wird. Diese 50,5 W/m^2 + 902 W/m^2 ergeben die Gesamtenergiestromdichte von 952,5 W/m^2, die dem sphärischen Erdsystem zur Verfügung steht. Im isotropen Fall muss die Energiezufuhr der Energieabgabe vom Planeten entsprechen, damit erhält man 952,5 W/m^2 / 4 = 238 W/m^2.

            Die mittlere Untergrund-Energiestromdichte qG (Boden/Gewässer gemittelt) beträgt ca. 45 W/m^2 für die solare Einstrahlung. Die mittlere latente Energiestromdichte qL der Oberfläche soll bei ca. 80 W/m^2 und die mittlere sensible Energiestromdichte qH soll bei ca. 22 W/m^2 liegen.

            Die „Netto-Energiestromdichte“ der solaren Einstrahlung für die hemisphärische Erdoberfläche beträgt somit
            im Jahresmittel: j(avg,surface,net) = j(avg,surface) – qG – qL – qH = 902 – 45 – 80 – 22 = 755 W/m^2.

            Siehe: Allgemeine Meteorologie – Gösta H. Liljequist

            Und ungefähr dieser Wert der „Netto-Energiestromdichte“ der solaren Einstrahlung im Jahresmittel für die hemisphärische Erdoberfläche wurde von den Satelliten-Missionen ERBE und CERES gemessen.

            Somit erhält man für die sphärische Erdoberfläche einen Wert von 378 W/m^2, wenn die Energie gleichmäßig verteilt wird.

            Die Energieabgabe (Ausstrahlung) am TOA setzt sich aus 68 W/m^2 direkt von der Erdoberfläche in das Weltall und 170 W/m^2 die aus der Atmosphäre stammen zusammen.

            Rechnet man jetzt die Energiestromdichten in sich in Atmosphäre befinden zusammen, dann erhält man 170 W/m^2 + 80 W/m^2 + 22 W/m^2 + 45 W/m^2 = 317 W/m^2, diese Größe entspricht der effektiven Energiestromdichte der Atmosphäre.

            Die effektive Energiestromdichte der Erdoberfläche erhält man aus 378 W/m^2 – 68 W/m^2 = 310 W/m^2.

            Die beiden effektiven Energiestromdichten sind also ungefähr gleich, das bedeutet, es wird kein Potentialausgleich der Energie zwischen Erdoberfläche und Erdatmosphäre benötigt (Kein „Treibhauseffekt“ ist nötig!). Da man die Werte der materiellen Energietransporte nur in bestimmten Grenzen ermitteln kann, wird auch die Differenz erklärbar.

            Mfg
            Werner Holtz

        • „Für den Laien:
          + Energiestromdichte an der Oberfläche nach unten: 32,3 W/m^2
          + Energiestromdichte an der Oberfläche nach oben: 32,3 W/m^2

          + Energiestromdichte am TOA nach oben: 26,5 W/m^2
          + Energiestromdichte am TOA nach unten: 26,5 W/m^2

          Das CO2 hat danach einen völlig vernachlässigbaren Einfluß.“

          Hallo Herr Holtz,
          ich habe nichts zu den korrespondierenden Temperaturen gefunden (vielleicht binb ich ja blind).
          Wissen Sie Näheres?
          MfG

          • @ besso keks

            Zitat: Wissen Sie Näheres?

            Hier geht es um die Gesamtenergie-Bilanz und die Effektivtemperatur sowie die damit verknüpfte Sensitivität der Parameter (Einflußgrößen).

            Laut H.I. Abdussamatov beträgt die Sensitivität der Effektivtemperaturänderung der Oberfläche 5,6 W/(m^2*K).

            Das heißt, wenn im Erd-System die Effektivtemperatur der Oberfläche um 1K erhöht werden soll, dann muss man 5,6 W/m^2 aufwenden, um dies zu erreichen.

            Mfg
            Werner Holtz

          • Werner Schulz schrieb am 9. Januar 2020 um 5:17:

            Das kann man Herrn Mueller jahrelang erklaeren.

            Wer da wem was erklärt hat, das sollten andere beurteilen. Aber beantworten Sie doch einfach mal meine Frage: Wie kommt man bei dem konkreten Diagram auf die Zahlen von Herrn Holtz? Das wäre ein konstruktiver Beitrag gewesen …

          • Werner Schulz schrieb am 10. Januar 2020 um 15:26:

            Herr Mueller,

            kommen sie mit dem Rechner nicht klar?

            Das tut mir leid.

            Schwacher Versuch davon abzulenken, dass Sie nichts konstruktives beitragen können. Den Rechner zu bedienen ist trivial. Er hilft nur nicht bei der Beantwortung meiner Frage, da er die Berechnung für einen schwarzen Körper macht. Wie man am Diagramm sehen kann, verhält sich die Abstrahlung aus der Atmosphäre aber nicht wie ein schwarzer Körper …

            Der könnte eine Frage der Art beantworten wie: „Wieviel Energie wird etwa am Boden abgestrahlt unter der Annahme von Temperatur X, Emissitivity Y im Bereich 590-795 cm^-1?“. Aber darüber möchte Herr Holtz ja nicht reden, da er das für eine irrelevante Frage hält, die nur Laien stellen können. Dann müsste er ja Dinge diskutieren wie: Warum wird die Abstrahlung in dem Bereich von etwa 90W/m² (bei 26°C und Emissivity von .95 = 28.3303 W/m2/sr laut dem Rechner) am Boden auf 32W/m² an TOA reduziert?

      • Marvin Müller schrieb am 8. Januar 2020 um 11:35:

        Werner Holtz schrieb am 7. Januar 2020 um 23:07:

        Siehe – Seite 629 / Figure 13 (b): A Fourier transform spectroradiometer for ground-based remote sensing of the atmospheric downwelling long-wave radiance
        https://www.atmos-meas-tech.net/12/619/2019/amt-12-619-2019.pdf

        Nach diesen atmosphärischen Messungen der Emissionsspektren im oberflächen-nahen Bereich (rot) und am TOA (blau) ergibt sich eine Differenz der Energiestromdichte von 32,3 W/m^2 – 26,5 W/m^2 = 5,4 W/m^2 für die 15µm CO2-Bande. Die Differenz von 5,4 W/m^2 …


        Abgesehen davon ist der Vergleich nicht ganz passend.

        Der Vergleich ist noch aus einem anderen Grund nicht ganz passend. Die Messungen stammen von zwei verschiedenen Orten, die Bodenmessungen stammen aus Cerro Toco, Chile aus über 5000m Höhe, die TOA Messungen aus Teresina, Brasilien…

        • Zitat: Der Vergleich ist noch aus einem anderen Grund nicht ganz passend.

          Ja so ist das, wenn man vom Strahlungtransport und Totalabsorption nicht die geringsten Kenntnisse hat.

          Der Ort ist dabei völlig egal, weil bis ungefähr 20km Höhe die Totalabsorption bei CO2 vorherrscht. Man hat Chile nur deshalb gewählt, weil der PWV dort besonderes klein war, und somit das Wasser im Spektrum einen vernachlässigbaren Einfluß hat.

          Bei NN hätte man den gleichen Wert von ungefähr 32 W/m^2 für die 15µm CO2-Bande.

          Mfg
          Werner Holtz

          • Nachtrag

            Ich habe mal ein Spektrogramm für die AERI-Messstation in Köln herausgesucht, wo der PWV relativ klein war.

            http://gop.meteo.uni-koeln.de/~hatpro/jue/aeri/2017/01/06/AERI_jue_170106_1.png

            Wenn Sie zu faul zum Rechnen sind, dann nehmen Sie aus den AERI-Messungen das untere „Windows-Averages“ Summen-Spektrogramm.

            Dabei muss für CO2 wie folgt gerechnet werden: j = pi*(795 – 590)*Averagewert/1000 = 32,9 W/m^2.

            Wie man sieht ist der Wert der Energiestromdichte in Chile (Höhe: 5600 Meter) 32,3 W/m^2 und Köln (Höhe: 118 Meter) 32,9 W/m^2 fast gleich.

            Mfg
            Werner Holtz

          • Werner Holtz schrieb am 10. Januar 2020 um 11:00:

            Wenn Sie zu faul zum Rechnen sind, dann nehmen Sie aus den AERI-Messungen das untere „Windows-Averages“ Summen-Spektrogramm.

            Dabei muss für CO2 wie folgt gerechnet werden: j = pi*(795 – 590)*Averagewert/1000 = 32,9 W/m^2.

            Dann mach ich das doch einfach mal, ohne gross weiter nachzudenken. In den Window-Averages schwankt der Wert für CO2 um die 100. Das setze ich in Ihre Formel ein und erhalte: j = math.pi * (795 – 590) * 100/1000 = 64.40. Das ist doppelt so groß wie Ihre 32.9.

            Aber aus dem Bauch heraus glaube ich Ihnen, dass die Abstrahlung aus der Atmosphäre in Köln im Winter (6.1.2017) der in 5000m Höhe in Chile ähnlicher ist, als die evtl. in Brasilien zu beobachtende. Im Winter ist es eher kalt, in großen Höhen tendentiell auch, die Diagramme für Köln im Sommer haben höhere Radiance-Werte, … hier höre ich lieber auf, es soll doch nicht so ins Detail gehen …

          • Nachtrag zum Nachtrag

            Ja, das ist manche so, das man einfach etwas schreibt, ohne zu überlegen. Bei der AERI ist der Meßbereich für CO2 620 – 725 cm^-1 und nicht 590 – 795 cm^-1. Da ich das immer aus den Original-Spektren berechne und nicht aus den spektralen Mittelwerten kam der Fehler zustande.

            Dabei muss für CO2 wie folgt gerechnet werden: j = pi*(725 – 620)*Averagewert/1000 = 32,9 W/m^2.

            Mfg
            Werner Holtz

          • Werner Holtz schrieb am 12. Januar 2020 um 11:04:

            Nachtrag zum Nachtrag

            Ja, das ist manche so, das man einfach etwas schreibt, ohne zu überlegen. Bei der AERI ist der Meßbereich für CO2 620 – 725 cm^-1 und nicht 590 – 795 cm^-1.

            Das ist in etwas der Bereich, den man mit der Eyeball-Methode abschätzen kann und auf ein 2:1 Verhältnis der Flächen unter der Kurve im referenzierten Papier kommt. Vielleicht können Sie Ihren Kurvendigitalisierer nochmal anwerfen und die genauen Zahlen für diesen Bereich bestimmen – die Werte für TOA sollten IMHO stärker nach unten gehen als die anderen und daher das Verhältnis verschieben…
            (Aber vielleich haben die Leute bei AERI (bzw. die Anwender der Messinstrumente) auch nur keine Ahnung so wie ich 🙂 )

            PS: Haben Sie die Anmerkung zur Messung im Januar in Köln überlesen oder wollten Sie nicht darauf eingehen?

  13. Das ist doch nix Neues, daß die Temperaturdaten des DWD und seines Vorgängers von der Realität abweichen, und zwar nach oben. Wenn die Stationen bzw. Wetterhäuschen von außerhalb der Orte durch die Expansion von z.B. Hamburg „mitten in die Stadt wanderten“, ergibt sich ne Erwärmung.
    Und wenn die Station, wie in Lübeck mitten aufnem Flugplatz innerhalb der Asphaltfläche steht, muß man sich nicht wundern, daß das fast immer der wärmste Ort Schleswig-Holsteins ist.

    Wer die wahre langfristige Temperaturvariabilität bestimmen möchte, und zwar eine kontinentale, der muß sich die Daten der US-Stationen auf dem freien Land außerhalb der Städte und Ortschaften herunterladen.
    Und da stellt man dann fest, daß es seit ca. 1950 dort kälter geworden ist, also TMAX abgesackt ist, nachdem es ab 1880 bis 1933 angestiegen ist, und das ganz schön flott. Und die Variabilität ist während der Zeit immens. Locker mal bis zu 7 Fahrenheit im Jahrzehnt rauf und runter.
    Und das von Nord nach Süd und von West nach Ost an allen Stationen.
    Dementsprechend ist das mit dem „Klimawandel um 2° Celsius völliger Quatsch. Das läßt sich gar nicht messen. Und vor allen Dingen: Wie ist denn die Erwärmung nach 1880 da verursacht worden? CO2? Oder was Anderes? Vielleicht die Sonne?
    Oder war es der Tiefwasserozean, der Warmwasser nach oben „gepumpt“ hat?

    • @T. Heinzow „die Daten der US-Stationen auf dem freien Land außerhalb der Städte und Ortschaften herunterladen“

      Link!?

  14. Man kann den Staatsdienern (hier DWD) nicht das Schwarze unterm Fingernagel glauben. Wie können diese Vögel noch in den Spiegel oder den Kindern / Enkeln in die Augen gucken? (Wer möchte übrigens darauf wetten, daß die Meßreihen noch im Originalzustand sind?)

    • Joseph Hausmann schreibt am 7. Januar 2020 um 21:24
      „Man kann den Staatsdienern (hier DWD) nicht das Schwarze unterm Fingernagel glauben.“

      Ob Temperaturmessungen und die anschließende Aufzeichnung richtig ist vom DWD kann man doch selber sehr einfach überprüfen.

  15. Sven Plöger hat heute Abend beim Wetter vor 8 im Ersten länger darüber referiert, dass es für diese Jahreszeit ja viel zu warm sei.
    Den bisherigen Frost hat er völlig runtergespielt – er hat es so hingestellt, als habe es nur heute Nacht einmal Frost gegeben und ansonsten sei es zu warm.
    Ich frage mich manchmal, für wie blöd Leute wie Plöger ihre Zuschauer halten.

  16. Zu den innerstädtischen Meßwerten kommt ein schwer abwägbarer Anteil an Temperaturerhöhung hinzu: Der ständig steigende Energieverbrauch durch mehr gekühlte Räume, Kaufhallen, durch neu gebaute Hochhäuser, durch nächtliche Beleuchtung (siehe die erleuchteten Zonen vom Weltraum aus!)große Industriekomplexe, die im Lauf der Zeit hinzukamen. Da diese Anteile bei Meßstellen im Freiland nicht auftreten, entsteht das Problem der Vergleichbarkeit mit Meßstellen vergangener Jahrhunderte.

  17. Ich bin kein Naturwissenschaftler, was mir die Möglichkeit eröffnet, die klimapolitische Auseinandersetzung unter den Experten von außen zu betrachten. Derzeit sagt die Kommunikation unter den Wissenschaftlern mehr über den intellektuellen Zustand der betreffenden Personen aus als über den Stand der Forschung.
    Der typisch deutsche Wissenschaftler, der sich nie ganz sicher war in bezug über die Ergebnisse seiner Forschungen, der immer noch einmal nachgeprüft hat, der nur ganz ungern seine Forschungen als abgeschlossen betrachtete, er scheint langsam auszusterben. Wenn ich als Student meinem Prof mit dem Argument widersprochen hätte, seine Veröffentlichungen seien nicht mehrheitsfähig, dann hätte der vielleicht gar nicht begriffen, was in meinem Hirn gerade vorgeht.
    Und das war Germanistik!
    Wenn wir in Politologie oder Geschichte Seminararbeiten ohne ausreichende Belege eingereicht hätten, wir hätten das Zeug kommentarlos zurückbekommen. Von Rechtschreibfehlern ganz zu schweigen!!
    Was also tun, wenn es keine glaubhafte und ernstzunehmende Klimawissenschaft mehr gibt, wenn Forschung nur noch zur Bestätigung einer in allen Medien verkündeten Mehrheitsmeinung dient?
    Ich ziehe mich auf meine Fachgebiete zurück!
    Ich treibe Klimawissenschaft, indem ich Hochwassermarken am Rhein betrachte, indem ich in Kirchenbüchern nachschlage, wie die Sterblichkeit jeweils war, ich vergleiche Getreide und Kortoffelpreise, ich schlage nach in alten Hausbibeln und lese mal nach in Weinbüchern und Ernteberichten, die im vergangenen Jahrhundert von Dorfschullehrern zusemmengestellt wurden.
    Es gibt Massen von Quellen, die sehr genau Warm- und Kaltzeiten beschreiben und welche Folgen für die Menschen jeweils eintraten.
    Erik der Rote hatte kein Thermometer, aber er hat mit seiner Rotte von Wikingern Günland besiedelt, in London beweisen Straßennamen, daß dort einstmals Wein gekeltert wurde, in Grünberg, Schlesien gab es einmal Wein, wenn auch der schlechteste im ganzen Reich.
    Andererseits war es ein alter Brauch, auf dem zugefrorenen Rhein Fässer zu fertigen, die dann aufwendig mit Schnitzwerk versehen wurden, eine ganze Generation niederländischer Maler hat von der Anfertigung von Winterbildern gelebt. Das Jahr ohne Sommer kennen wir nicht, weil die Historiker die Niederlage Napoleons für wichtiger befanden, bei Lord Byron findet man dazu einiges.
    Und jetzt sind wir noch nicht einmal bei der Erdgeschichte!
    Ich höre jetzt auf, das wird jetzt zu langatmig.
    Danke für die Zeit.

    • Apropos Napoleon
      In einer Doku die die Flucht Napoleons von Elba schilderte, kamen die Aufzeichnungen seiner Leute zu Wort. Ein Offizier aus der Leibgarde berichtete wie sie in Südfrankreich Ende Februar an Land gingen. „unter unerträglicher Hitze gingen wir an Land“. Es sind zwar keine Temperaturangaben, aber „unerträglich“ dürfte doch über 25° sein und das Ende Februar !, auch wenn es Südfrankreich war.
      Dagegen Mitte Juni, kurz vor der Waterloo Schlacht froren seine Leute, und weil es so kalt war verbrannten sie sämtliches Holz, daß sie in den umliegenden Bauenöfen fanden – auch die Möbel der armen Leute – um sich zu wärmen.
      Die Lokalitäten liegen zwar einiges auseinander aber die Unterschiede sind beträchtlich. Klimaextreme würde man heute sofort sagen. Ein Zeichen des Klimawandels.

    • Toller Kommentar, von Realisten wie Ihnen bräuchten wir noch ca. 20 Millionen, dann würde die logische Wahrheit obsiegen. Bei uns in Schwerin gibt es eine Weinbergstraße, kommt man weiter nach SO, nehmen in Kleinstädten diese Namen sogar noch zu. Und bestimmt nicht, weil da Ananas oder Sauerkraut gezogen wurde.Ich habe selbst die knüppelharten Winter 69/70, 78/79 und 83/84 sowie 96 erlebt. Eis auf der Ostsee, der knapp 62 Quadrat-Km große Schweriner See ( viertgrößter in Deutschland) komplett zu. Und quaddernasse Sommer, in denen man den Hund nicht vor die Tür ließ. Wetter und seine Veränderungen werden sicher auch vom Menschen beeinflußt, das „Große Rad“ wird aber an anderen Orten gedreht. Und Prof. Behringers „Kulturgeschichte des Klimas“ sollte zur Pflichtlektüre der neudeutschen Klimahüpfschulen erklärt werden.

  18. „[…] erfolgte um 1988 in Mitteleuropa ein Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, wofür nicht Kohlendioxid, sondern die Änderung der Großwetterlagen verantwortlich gemacht werden muss.“

    Sehr geehrter Herr Kowatsch,
    eine Änderung der Abfolge der typeischen Greoßwetterlagen bedeutet doch wohl eine Änderung des Klimas, oder nicht?

    MfG
    Ketterer

    • @F. Ketterer “ Änderung der Abfolge der typischen Großwetterlagen bedeutet doch wohl eine Änderung des Klimas“

      Ja. So etwas nennt man „Änderung des Klimas“.

      Typische Unkenntnis eines „unabhängiger Klimaforschers“.

      Solche „Sprünge“ sind beim menschengemachten Klimawandel üblich. Ein Beispiel für mehrere solcher Klimasprünge sind im Link hinterlegt! [1]

      [1] https://www.flickr.com/photos/zamg/sets/72157688597847381/with/26706884769/

      • Denkste, das ist bei Zeitintervallen unter dreißig Jahren sogar auch per Definition immer noch Wetter!
        Außerdem strömt bei diesen Wetterlagen (Ihrem veränderten Klima) im Gegenzug klare Luft in andere Regionen, die das gar nicht so schön finden. Aktuell war das zum Beispiel der Schneefall vor Weihnachten in Athen.

        Dazu kommt, trotz dieser Zufuhr bedeutender Warmluftmengen aus südlichen Gegenden, ist bei WI-freien Messstationen oft nicht einmal eine dauerhafte Erwärmung nachzuweisen. Das ist nämlich die Quintessenz der belegbaren Aussagen dieses unabhängigen Klimabeobachters.

        Kann man aber nur verstehen, wenn man nicht „gläubig“ ist!

      • @Fritz Maier
        Originalzitat von „Klimapapst“ Schellnhuber: „Schellnhuber: Sieht man sich die Temperaturschwankungen auf der Nordhalbkugel über die letzten 700000 Jahre an, dann sieht man wüsteste Fluktuationen. Teils wurde es da in einer Dekade um zehn Grad wärmer oder kälter.“
        https://www.sueddeutsche.de/panorama/interview-steppe-statt-amazonas-wueste-in-spanien-1.681426!amp
        Und heute sind alle Klimaschwankungen auf einmal menschlichen Ursprungs? Das glauben Sie doch wohl selbst nicht …

    • „eine Änderung der Abfolge der typeischen Greoßwetterlagen bedeutet doch wohl eine Änderung des Klimas, oder nicht? “

      Die spannnende Frage ist, kann Co2 die Großwetterlagen ändern? Ich erinnere mich gerade an Muddelsee (Hydrologe), der die Häufung von schweren Überschwemmungen analysierte und ebenfalls auf geänderte, bzw. gehäuft auftretende bestimmte Großwetterlagen zurückführte. Allerdings zu Zeiten, wo nach heutiger Lesart Co2 keine Rolle gespielt haben dürfte….

  19. Danke für diese exzellente Klar- und Richtigstellung!
    Gleichzeitig ein hervorragendes Korrektiv zu dem, was unsere Klima-Katastrophen-geilen Wetter-Frösche der ARD, speziell Schwanke, während der Weihnachtfeiertagen wieder zu der vermeintlich hohen Temperaturanstiegen in D abgesondert haben! Die rotgrün-ideologischen Menschheitsverdummer dort haben offenbar nach wie vor uneingeschränkte Narrenfreiheit!

    • @Dr. Roland Ullrich „Weihnachtfeiertagen wieder zu der vermeintlich hohen Temperaturanstiegen in D“

      Weihnachten gab es früher Schnee!

      Heute?

      Also erklären Sie das mal. Wieso gibt es kein Schnee mehr. In meiner Jugend gab es Schnee. Schnee, Schnee und noch mal Schnee.
      Wo ist der Schnee geblieben!?

          • Sehen Sie, das ist es warum man Menschen wie Sie nicht richtig ernst nehmen kann.
            Auf dem Link findet man eine moderate Betrachtung mit Äußerungen wie: „Das Jahr 2010 hat uns aber gezeigt, dass es auch heute noch sehr schneereiche Jahre geben kann.“ oder „ist über den gesamten Zeitraum an der Trendlinie nur ein geringer Rückgang der Schneedeckentage zu sehen.“ und auch das steht in dem Link: „während es nach Westen hin, wie in Essen-Bredeney und Frankfurt/Main, kaum eine Veränderung gab.“
            Waren Sie nicht auch bei den Chinesischen Kernkraftwerken so „fair“, die meisten in fünf Jahren gebauten Anlagen in dem Link nicht zu „erkennen“?
            Man greift sich aus einem Strauß das raus, was zur Argumentation passt.
            Das Andere lässt man unter den Tisch fallen und beschimpft die Anderen der Täuschungsversuche.
            Aber darin sind Sie wenigstens ausgesprochen fleißig.
            Und weil ich Sie nun das zweite Mal in wenigen Tagen des „Selektierens“ überführt habe, möchte ich auch keine weitere Korrespondenz mit Ihnen mehr führen!

  20. @“Der behaupteten CO2-Erwärmung fehlt jeder experimentelle Nachweis. Das wussten schon die bekannten deutschen Naturwissenschaftler Einstein, Heisenberg, Schrödinger, Planck und Otto Hahn, um nur einige der Elite zu nennen. Schade, dass Albert Einstein nicht mehr lebt.“

    Wie üblich fehlen Belege für diese Behauptungen.

    Üblicher Mumpitz von einem sog. „unabhängigen“ Klimaforschern, der weder Zeit, Mittel noch über die ausreichende Fachkenntnis verfügt!

    • Immerhin, beleidigen können Sie, Respekt. Dafür reicht es wohl. Haben Sie noch mehr drauf, oder kopieren Sie wie die anderen Trolle hier auch nur Bausteine aus dem „Handbuch für Forentrolle“?

      • Einstein hat sich zum Thema Treibhausgase gar nicht geäußert. Oder?
        Der gewählte Start bei 1988 ist willkürlich und wurde gewählt, um hübschere Kurven zu bekommen. Das ist zumindest der Eindruck, der bei mir entsteht.

        • @ Kirchner
          Artikel auch gelesen? Da begründet der Autor nämlich mit zwei Argumenten den Startpunkt 1988. Andere begründen ihre willkürlichen Intervalle nicht einmal!
          Diesen Startpunkt brauchen Sie zwar nicht gut zu finden, aber wenn nach dem „Temperatursprung“ (Originaltext) weiterhin eine Zunahme des CO2 erfolgt, es aber zu keiner weiteren „echten“ – und erst recht nicht der „modellierten“ – Temperaturzunahme kommt, spricht die Logik klar für den WI-Effekt und nicht für einen CO2-THE.
          Und weil man diese Aussagen schlecht widerlegen kann, wird man halt zum „Erbsenpisser“.

          • Übrigens noch ein Nachtrag zu Einstein.
            Ob der jemals was zum Thema Treibhausgase gesagt hat, weiß ich nicht.
            Was ich aber gut weiß ist, daß Einstein sich sogar mit seinen eigenen Erkenntnissen ständig kritisch auseinander gesetzt hat.
            Übrigens gibt es in meiner Nähe in Bad Nauheim eine Tafel, auf der zu lesen ist, daß man selbigen beinahe von einer Tagung der physikalischen Gesellschaft (97% -Wissenschaftler) in den Gebäuden des Kerckhoff-Instituts ausgeschlossen hätte.

          • Wenn ein kontinuierlich ansteigendes Eingangssignal (Strahlungsantrieb durch Treibhausgase CO2, CH4, etc.) und mehrere zickzack-förmige Eingangssignale (z.B. Sonnenaktivität, oszillierende Großwetterlagen, El-Nino/La-Nina) sich überlagern, dann kann als Ausgangssignal durchaus ein treppenförmiger Anstieg herauskommen (resultierende Temperatur-„Sprünge“).
            Und dass CO2 und andere mehr-als-zwei-atomige Gase Wärmestrahlung absorbieren können (im Ggs. zu den Hauptbestandteilen der Luft), ist ein seit vielen Jahrzehnten bekannt, da gibt es nichts zu diskutieren.

          • Zu Einstein habe ich auch noch mal eine Frage. Immer wieder werden die AGW-Skeptiker mit historischen Wissenschaftlern verglichen, die bahnbrechende Entdeckungen gemacht haben, die vom Großteil ihrer Zeitgenossen nicht akzeptiert wurden. Bei echten Skeptikern müssten schon bei dieser Aussage die Alarmglocken schrillen: Waren jene Zeitgenossen auch Wissenschaftler? Oder eher damalige Vertreter von Kirche oder Regierung?

            Nächte Frage: Angenommen, jene „Wissenschaftler“, die den THE durch mehr-als-zwei-atomige Gase ablehnen (obwohl die Strahlungsabsorption durch ebendiese Moleküle sehr wohl experimentell bewiesen ist!!!), WAS GENAU haben diese Wissenschaftler entdeckt?
            Dass die Erdatmosphäre streng physikalisch eins-zu-eins mit einem Glashaus zu vergleichen sei? (Gerlich/Tscheuschner)
            Dass die geringe Konzentration von 0,04% CO2 in der Atmosphäre gar keinen THE bewirken könne?
            Oder dass dies wiederum so viel sei, dass eine Konzentrationserhöhung von CO2 in der Atmosphäre keine weitere Erwärmung bewirken könne, weil seine Absorptionsbanden bereits gesättigt seien, also für diese Wellenlängen bereits undurchlässig sei?
            Oder dass mehr CO2 dann doch wieder mehr absorbieren könne, nämlich an den Flanken der Absorptionsbanden, aber auf Grund des 2.Hauptsatzes der Thermodynamik keine Strahlung von den kühleren Atmoshäre auf die wärmere Erdoberfläche möglich sei?
            Oder wieder doch, wie Horst-Joachim Lüdecke zugibt?

            Einstein hat die Relativitätstheorie entdeckt. Was aber an Isaac Newton’s Berechnung der Fallzeit eines Apfels vom Baum und dessen Aufprallgeschwindigkeit auf den Erdboden praktisch nichts ändert!

            Die AGW-Skeptiker haben also WAS GENAU entdeckt? Jeder etwas anderes?! So dass sich die Minderheit, die von 97 – 99.x % übrig bleibt, sich in mehrere noch kleinere Minderheiten zersplittert?!

            Ich stimme zu, dass die deutsche Energie“wende“-Politik stark verbesserungswürdig ist, vornehm ausgedrückt. Ich sehe mich aber grundsätzlich als Skeptiker, auch ggü. selbsternannten „Klima-Skeptikern“!

            MfG Oliver Schlicht

          • @Wolfgang Brauns „zwei Argumenten den Startpunkt 1988″

            Und eins dagegen: Klima ist der Durchschnitt von 30 Jahren. Wieviel 30 Jahresabschnitte passen wohl zwischen 1988 bis 2019?

            Die Aussage der Grafiken ist somit Null.

            @“ es aber zu keiner weiteren „echten“ – und erst recht nicht der „modellierten“ – Temperaturzunahme kommt“

            Die erste Grafik zeigt einen deutschlandweite Zunahme.

            (natürlich mit der Einschränkung, dass in einem Zeitraum von 40 Jahren keine Klimaveränderung erkannt werden kann!)

    • @Fritz Maier: „Wie üblich fehlen Belege für diese Behauptungen.“

      Wie soll man etwas belegen, das nicht existiert? Wenn Sie meinen, es gäbe einen experimentellen Nachweis über diese Erwärmungswirkung, wäre es doch ein Einfaches, dieses entsprechend zu belegen.

      • @Horst Gregor „Wie soll man etwas belegen, das nicht existiert?“

        Im Test ist zu lesen: „Das wussten schon die bekannten deutschen Naturwissenschaftler Einstein, Heisenberg, Schrödinger, Planck und Otto Hahn, um nur einige der Elite zu nennen“

        Also, es wird behauptet, dass sich diese Personen zum Treibhauseffekt geäußert haben. Dies kann somit belegt werden. Wurde aber nicht!

        Wieso?

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