Das Tagesspiegel-Interview mit Winfried Kretschmann: wieviel Dummheit ist eigentlich noch erlaubt?

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Im Interview des Tagesspiegels, über welches das Deutschland-Radio vom 29.Dez. 2019 berichtete, hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann der Bundesregierung gravierende Fehler in der Wirtschaftspolitik vorgeworfen. Zweifellos hat er damit recht. Er meinte es aber leider ganz anders.

Zitat Deutschlandradio Nachrichten (hier): „Bei der Windenergie seien schon mehr Arbeitsplätze den Bach runter gegangen, als es in der Braunkohle gebe, sagte er dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Er habe kein Verständnis dafür, dass die Bundesregierung eine Zukunftsindustrie mit globaler Perspektive vor die Wand fahren lasse. Zudem forderte der Grünen-Politiker, es müsse alles dafür getan werden, dass Deutschland ein Autoland bleibe – ein Autoland mit geänderter Mobilität und mit anderen Autos. Die Branche sei ein Pfeiler des Wohlstands. An die deutschen Autokonzerne gewandt sagte der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, er wünsche sich, dass sie jetzt – so wörtlich – „Gas geben“ und der US-Elektroautohersteller Tesla „nur noch ihre Rücklichter sieht“.

Jeder Richter wird einen Delinquenten, der etwas Gesetzwidriges in gutem Glauben beging, belehren, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Leider gilt Gleiches nicht für die Politik, ansonsten säße Herr Kretschmann längst in Haft. Wer nämlich bei der Windenergie von „Zukunftsindustrie“ redet, belegt damit nicht nur „Unwissenheit“ sondern sogar ihre noch verwerflichere Form „Unwissenheit infolge Unwillens, sich über die Fakten zu informieren“. In seiner Eigenschaft als Abiturient, sowie Gymnasiallehrer für Biologie, Chemie, Ethik und mit Mühe dem damaligen Radikalenerlass entkommen (hier)  besitzt W. Kretschmann zumindest formal das intellektuelle Rüstzeug, um den von Ihm im Interview ausgesprochenen Unsinn von Windenergie als „Zukunftsindustrie“ zu erkennen.

Warum hat Windenergie keine Zukunft? Die der Windenergie, aber auch der Photovoltaik gesetzten naturgesetzlichen Schranken sind die zu geringe Leistungsdichte von Wind, Sonneneinstrahlung und ihre Fluktuationen: Bei Wind kommt zu allem Unglück noch hinzu, dass die Windfluktuation eine um grob die dritte Potenz der Windgeschwindigkeit verstärkte Fluktuation des erzeugten Windstroms nach sich zieht (v-hoch-3-Gesetz für alle Strömungmaschinen). Was dies praktisch bedeutet, ist ausführlich (hier) und (hier) beschrieben.

Wenn man es populärer will, kann man bei Windenergie auch von zu dünner Energie sprechen. Zu dünne Energie einzusammeln erfordert erheblichen materiellen Aufwand, ist unwirtschaftlich und vor allem naturschädigend. Am wirtschaftslichsten und naturschonendsten ist dicke“ Energie, am besten Kernenergie oder Kohleverbrennung. Die stetige Verwendung immer dickerer Energie darf als Synonym für Fortschritt schlechthin gelten, so lehrt es uns die Technikgeschichte. Ohne ausreichend dicke Energie wären heute 7,5 Milliarden Menschen nicht mehr ausreichend zu versorgen.

Oder noch einmal kurz: Leistungsdichte = Leistung / Fläche bzw. umgekehrt Leistung = Leistungsdiche x Fläche. Daraus folgt: Ist die Leistungsdichte zu klein (zu dünne Energie), sind riesige (mit Technik zugebaute) Flächen nötig, um noch nennenswert Leistung zu ernten. Deswegen sind Windräder so riesig, ressourcenverschlingend, sündhaft teuer und ihr Strom wegen Fluktuation auch noch unbrauchbar .

Die Folgen des gefährlichen Geschwürs Windindustrie“ in der deutschen Energieversorgung sind exorbitante Schäden für den Steuerzahler und damit für die Volkswirtschaft, wobei der Steuerzahler gezwungen wird, dieses Geschwür auch noch zu subventionieren. Dabei wurde noch nicht einmal von der lächerlichen Leistungsausbeute von Windrädern gesprochen, die inzwischen sogar von den drei Hauptordinarien für Physik der Universität Heidelberg in findet_eine_energiewende_statt_uni_Heidelberg thematisiert wurde. Genutzt hat es nichts, auch die Anmerkung von Prof. Hans Werner Sinn

Wer meint, mit alternativen Energien eine moderne Industriegesellschaft betreiben zu können, verweigert sich der Realität“ (Handelsblatt vom 29.3.2011)

verhallte bei den politisch Verantwortlichen ungehört. Mit lächerlicher Leistungsausbeute“ sind zuerst deutsche Verhältnisse gemeint. In der Welt ist der Anteil an Wind- und Sonnenenergie sogar noch  lächerlicher“ als hierzulande. Die International Energy Agency, Key World Energy Statistics gibt für das Jahr 2015 gerade einmal aufsummierte 1,5% der Weltprimärenergie für Wind und  Sonne an, wobei in dieser Zahl sogar noch Geothermie, Gezeitenenergie und weitere Petitessen stecken (s. Bild 1, hier). Zusätzliche Informationen über Windräder und ihre Schädigungen finden sich hier, wobei auf die gesundheitlichen Schädigungen durch Infraschall (Schallfrequenzen unter der Hörschwelle bis herab zu 0,5 Hz), aber auch auf die Klimaschädigung der tiefen Atmosphäre durch zu intensiven Windradeinsatz hinzuweisen ist.

Auch die pure Anschauung kann helfen, den sachlichen Unsinn von Stromgewinnung aus Wind in modernen Industrieländern zu erkennen. So zum Beispiel die Daten der Großwindanlage Enercon E 126: 198 m Gesamthöhe, überstrichene Propellerfläche 12470 m2 = 1,247 ha, Gewicht 3460 t, zusätzlich noch 3500 t Stahlbetonfundament. Trotz 7,5 MW Nennleistung liefert die E 126 im bundesdeutschen Orts- und Jahres-Mittel nur 1,3 MW reale elektrische Leistung. Dies entspricht grob 7 Automotoren von je 200 kW. Die inzwischen mehr als 30.000 Windräder Deutschlands enthalten soviel Stahl wie etwa die Hälfte aller deutschen Autos. Oder vielleicht auch so: Drei E 126 haben das Gesamtgewicht aller 300 Leopard2-Panzer von je 68 t der deutschen Bundeswehr.

Fragen wir doch einmal nach der Leistung in kW beim Benzintanken im Vergleich mit der jahres- und ortsgemittelten Leistung einer Großwindanlage! Tanken an einer modernen Tankstelle fördert 35 Liter/Minute, also 0,6 Liter/s durch die Zapfpistole. In kg und h ausgedrückt sind das 0,45 kg/s oder 1620 kg/h Benzin. In einem kg Benzin stecken 4,2 kWh reale Traktionsenergie, das sind nur etwa 35% des Brennwerts von Benzin (Carnot-Prozess). Die durch die Zapfpistole fließende Traktionsenergie von Benzin hat demnach eine Leistung von 1620 kg/h ∙ 4,2 kWh/kg = 6800 kW oder 6,8 MW! Dies entspricht der realen mittleren Jahresleistung von 6.8/1,3 = 5 Windrädern des Typs E126 – Sie lesen richtig, von fünf Windrädern! Welcher Kunde an einer Tankstelle mag wohl wissen, welche Leistung, locker von seiner Hand geführt, in seinen Autotank strömt und wie mickrig dagegen die mittlere Leistung einer Großwindanlage ist?

Kein vernünftiger Mensch kann infolgedessen glauben,

  • dass eine wetterabhängige, vom Wind betriebene Industrie etwas anderes schaffen kann, als Chaos, Armut, Planwirtschaft und in weiterer Folge Kommunismus,
  • dass grüne Politiker, die Windräder propagieren, noch irgend etwas mit Naturschutz am Hut haben, von IQ-Werten wie Kieselsteine ganz zu schweigen,
  • dass Windräder und Photovoltaik bei gerade einmal 2% deutschen CO2-Emissionen (globaler Vergleich) das Wetter verbessern“ können. Hinzu kommt, dass Windräder kaum CO2 einsparen,
  • dass China, Indien, Brasilien, Afrika & Co. bei ihren im Wochentakt zuwachsenden modernen Kohlekraftwerken dem deutschen Vorbild folgen. Allenfalls gesundheitliche Schädigungen durch nicht endende Lachanfälle bei den betreffenden Regierungsangehörigen sind über den deutschen Alleingang zu befürchten,
  • dass sich die deutsche Bevölkerung eine von himmelhohen „Windmühlen“ zugepflasterte Landschaft auf Dauer gefallen lässt,
  • dass Windenergienutzung netto Arbeitsplätze in Deutschland schafft.

Da insbesondere der letzte Punkt von Ministerpräsident Kretschmann betont wurde, jetzt einmal ganz klar: Windräder vernichten netto Arbeitsplätze! Arbeitsplätze werden schlicht dann vernichtet, wenn die erzeugten Produkte keinen Nutzen aufweisen, dies weiß eigentlich schon jeder Betriebswirt-Student im ersten Semester.

Vokswirtschaftlich nutzlose Arbeitsplätze wie in der Windindustrie könnte man mit wesentlich weniger Umweltschädigung auch durch massenhaftes Errichten von teuren Riesenstatuen schaffen, etwa für Stalin, Lenin oder für die in Geist und Ideologie ähnlich tickenden grün-geistigen Politikväter der Windenergienutzung. Eine weitere hier vorgeschlagene Möglichkeit bestünde im Züchten von Milliarden Hamstern, die in ihren Laufrädern mit angeschlossenen Kleinstgeneratoren Strom erzeugen. Dies wäre dann Unsinn in Kleinstformat anstatt des aktuellen Windrad-Unsinns im Größtformat. Das Kleinstformat hätte allerdings den Vorteil, dass keine Vögel-, Fledermaus- und Insektenwelten vernichtet werden.

Noch ein Wort zu Kretschmanns „es müsse alles dafür getan werden, dass Deutschland ein Autoland bleibe – ein Autoland mit geänderter Mobilität und mit anderen Autos …… er wünsche sich, dass sie jetzt – so wörtlich – „Gas geben“ und der US-Elektroautohersteller Tesla „nur noch ihre Rücklichter sieht“. Das ist, oberflächlich gelesen, nicht zu beanstanden, allerdings nur dann, wenn Kretschmann mit „Gas geben“ auch den Verbrennungsmotor meint. Da aus sener Interview-Aussage leider nicht zu entnehmen ist, auf welche Innovationen er mit Gas geben“ anspielt (falls er überhaupt einen konkreten Begriff von Innovation hat), ist zu befürchten, dass er Elektroaustos wünscht. Zumindest wollen E-Autos seine Partei, die EU und die GroKo. Da aber nicht klar ist, was Kretschmann meint, ist das Folgende fairerweise nicht mehr auf ihn zu beziehen:

Über die Unzulänglichkeiten von Elektroautos und die Naturschädigungen durch Akku-Herstellung und -Entsorgung ist schon genug geschrieben worden. Bekanntlich ist sogar die CO2-Bilanz von Verbrennungsmotoren und Elektroantrieb vergleichbar. Bei noch so hohen E-Autoprämien sind deutsche Autofahrer nicht so dumm, einer Politik auf den Leim zu gehen, die ihnen Fahrkisten zumutet, welche nach längeren Fahrten im Winter nur noch nach Hause zu schieben sind.

Die wirtschaftlichste, ungefährlichste, kurz optimale Speicherung von Energie für den Antrieb von Autos ist und bleibt geeigneter Kohlenwasserstoff (vulgo Diesel). Physik/Chemie bieten nichts Besseres. Wenn man an das rot-grüne Märchen von einer maßgebenden Klimaschädigung durch anthropogenes CO2 glaubt, warum dann eigentlich nicht Autogas? Das funktioniert mit den bereits vorhandenen Motoren, ist zwar umständlicher als Flüssigtreibstoff, aber immerhin dochCO2-freundlicher“ als Benzin.

Man braucht jedoch nicht lange nach Antworten für das auffällige Ignorieren von Autogas zu suchen, denn diese sind bereits den berühmten Spatzen auf den Dächern bekannt: Die grün-rote Politik von EU und GroKo wünscht unbrauchbare Autos für ihre Untertanen. Die Leute sollen gefälligst zu Hause bleiben und Fahrrad fahren, ist ohnehin gesünder. Und es erspart die teure Instandsetzung von Straßen. Es reicht, wenn das Juste Milieu Auto fahren und fliegen darf, aber bitte-schön doch nicht jeder Prolet. Wo kommen wir denn hin! Die Proleten sollen gefälligst den Spaß bezahlen!

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156 Kommentare

  1. Auch Frau Kosch benutzt eins zu eins, die Blaupause, die Argumentationsvorlage der STASI.

    Daher, die klugen und fähigen Fachleute hier müssen das mitbedenken, falls nicht bereits geschehen.

    Frau Kosch ist nur als schwache Sparringspartnerin zu gebrauchen. Mehr kann sie nicht. Die STASI als Argumentationsvorlage zu verwenden, ist absolut krank.

    • @ Matthias Kegelmann :
      Herr Kegelmann, Sie können nicht davon ausgehen, dass alle Kommentatoren und Kommentatorinnen historisch so gebildet sind wie Sie und verstehen, was Sie mit STASI und Blaupause (Stichwort : rot-rot-grün) meinen. Sie sollten einen passenden Artikel als Link beifügen damit Frau Kosch und andere nicht nur Bahnhof verstehen !

  2. Herr Tengler,

    schoen das sie erkennen das Frau Kosch nicht unbedingt sinnlos diskutiert. Ich empfinde ihre Beitraege als Bereicherung, weil sie die Denkweise des normalen und nicht des ueberkandiedelten Gruenen Buergers hat.
    Die E-Mobilitaet gibt es schon. Schauen sie nur mal nach China was da los ist. Ich war da und kann aus Erfahrung sagen: es geht.

    Das einzige wogegen man sein MUSS ist der Zwang alles auf E-mobilitaet umzustellen.
    Wie Frau Kosch festgestellt hat: digitale Fotographie hat es geschafft.

    Wenn es die E-Mobilitaet schafft, bitteschoen, jeder so wie er will.

    Grundsaetzlich sollte man auch die Frage von E-Mobilitaet und Windkraft trennen.
    Weil in China geht E-mobilitaet auch ohne WKA oder sogar nur weil die Grundlast immer noch von der Kohle kommt.
    Wer also unbedingt E-Mobilitaet will sollte auch auf ordentlicher Grundlast und zuverlaessiger Energiebereitstellung bestehen.

    Der Fehler von Frau Kosch ist, das sie das letztere den WKA zuschreibt, weil sie nur die energetische Seite betrachtet aber nicht die Leistungsseite.

    Sie sagt ja einfache Rechnung. Ich finde es wichtig diese zu nehmen und zu erlaeutern!
    Mit Fakten!

    • https://www.spiegel.de/auto/aktuell/china-elektroauto-verkaufszahlen-brechen-um-34-prozent-ein-a-1291875.html
      Minus 33,1 Prozent. So stark gab der Verkauf batterieelektrischer Autos in China im September im Vergleich zum Vorjahresmonat nach. Noch härter traf es Plug-in-Hybride, deren Verkäufe um 38,4 Prozent zurückgingen, wie der Verband der chinesischen Autohersteller CAAM bekannt gab.
      …..
      Der zurückliegende E-Auto-Boom war allerdings stark subventionsgetrieben und steigerte die Anzahl verkaufter Fahrzeuge von rund 10.000 im Jahr 2009 auf über 1,26 Millionen im Jahr 2018. Allein 2017 förderte die chinesische Regierung die Hersteller von E-Autos mit rund 3,1 Milliarden US-Dollar.
      ….
      Und was genau „geht“ in China in Sachen E-Mobilität?

      • Die fahren dort mit E-Rollern, E-bikes, E-Carts. Und weil sie teilweise kreuz und queer fahren und E-Mobile relativ leise sind, lohnt es sich die Augen aufzuhalten bevor man sich weiterbewegt.

        E-Mobilitaet beschraenkt sich im uebrigen nicht auf Autos und beim Nah und Ferntransport funktioniert es sogar schon in Deutschland.

        Warum sind eigentlich alle auf E-Autos beschraenkt?

        Wenn man von Dekarbonisierung redet, sollte man Gueterverkehr Vorranstellen und ordentlich feststellen ob das ueberhaupt machbar ist.

        • Wieso haben Sie von China keine Ahnung, oder nur eine extrem einseitige, Herr Schulz? Wieso halten Sie diese dämlichen Chinesen (wenn „wir“ schon verallgemeinern, dann richtig!!) für so klug? Sie haben die komplette Akte China noch nie gelesen. China ist die Hölle.

          E-Roller. Sprechen Sie doch mal von den gefährlichen Erfahrungen in den USA.

          Quelle:
          https://wattsupwiththat.com/2020/01/10/americas-climate-friendly-e-scooter-carnage/

          Und können Sie jetzt endlich rechnen? Frau Kosch kann das immer noch nicht.

          • Herr Kegelman,

            ihr Diskussionstil ist nicht im geringsten einladend und eigentlich auch gar nicht vorhanden.
            Ihre persoenlichen und verallgemeinernden Beleidigungen verstaerken den Eindruck, das sie keine Argumente haben.

            Was soll bitte die „Akte China“ sein? Ist das ein ernstes Argument?

            Stehen da Zahlen zu E-Skooter unfaellen in China drinne. Ich hatte ja schon erwaehnt wie gefaehrlich es sein kann. Auch wenn man das Ding selber nicht faehrt. Was wollen sie also Herr Kegelmann?

            Stellen sie die Rechnung richtig oder schweigen sie.

    • Herr Werner Schulz,
      vor allem (aber nicht nur) von Politiker(innen) von Bündnis 90/Die Grünen wird bezüglich E-Mobilität in China nur die halbe Wahrheit berichtet. Es ist
      durchaus richtig, dass in China 1,25 Millionen PKW mit E-Antrieb zugelassen sind. Die gesamte Wahrheit ist jedoch, daß insgesamt 206 Millionen PKW in China zugelassen sind (Stand für beiden Zahlen : 2018), wovon nur 1,25 Millionen PKW mit E-Antrieb sind und der Rest aus PKW mit Verbrennungsmotoren besteht. Die Denkfaulheit vieler Bundesbürger(innen) führt dazu, dass diese nur die 1,25 Millionen PKW mit E-Antrieb registrieren und nicht einmal der Frage nachgehen, wieviel PKW insgesamt in China zugelassen sind, was jeder mündige Bürger und jede mündige Bürgerin eigentlich automatisch tun müßten.

  3. @Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
    „Gewicht 3460 t, zusätzlich noch 3500 t Stahlbetonfundament. Trotz 7,5 MW Nennleistung liefert die E 126 im bundesdeutschen Orts- und Jahres-Mittel nur 1,3 MW reale elektrische Leistung. Dies entspricht grob 7 Automotoren von je 200 kW.“

    Nun 7 Automotoren von je 200 kW verbrauchen in der Stunde ca. 300 Liter.
    Sind schlappe 52.000.000 Liter Kraftstoffverbrauch in 20 Jahren.
    Sind mal schlappe ca. 44.000 Tonnen Diesel Verbrauch.
    Und die E 126 ist bei ca. 7.000 Tonnen Materialeinsatz.

    Nur mal so die Kosten bei 52.000.000 Liter Diesel sind um die 67.000.000 €
    Nur mal so die Kosten bei 52.000.000 Liter Heizöl sind um die 36.000.000 €
    Und was kostet noch mal die E126 ?
    Sind das nicht 5.000.000€ oder doch 10.000.000€ ?

    Windkraft immer noch günstiger als nur die Brennstoffkosten
    der 7 Automotoren von je 200 kW.
    Da ist es schlauer wen Wind weht auch die Kraft vom Wind zu nutzen.

    • Ihre Rechnung:
      Eine E126 bringt im Schnitt 1,3MW.
      Macht im Jahr 11.388 MWh.
      In 20 Jahren 227.760 MWh.
      Nehmen wir ihren höheren Preis: 10.000.000.
      Ergibt 4,4 Cent/kWh!
      Wozu noch Förderungen?

      Und jetzt erklären sie uns allen, wieso Windräder keine Abzocke sein sollen!

      Btw was die Abschätzung der Kosten der Stromerzeugung mit Diesel betrifft, liegen sie mit der Größenordnung völlig richtig bei ~20 Cent/kWh. Ist auch die teuerste Variante!

      • Windraeder sind „Abzocke“ weil sie Energie aus Wind machen und ansonsten jeder der Energie erzeugen will, einen Energietraeger einkaufen muss.

        Wind gibt es zwar nicht immer und ueberall, aber wenn es ihn gibt – Voila – Energie.

        Die Abzocke passiert dann, wenn diese Art der Energieerzeugung als Grundlastfaehig verkauft wird, und man Subventionen verschwendet, um diesen Irrtum zu foerdern.

    • @Karl Peipere

      So führt man keine Rechnungen durch.

      Sie betrachten nur Ihre alberne Rosine. Es muß aber der ganze Kuchen betrachet werden. Das bekommt noch nicht einmal die Frau Kosch hin. Sie erträgt es nicht, dass niemand ihren Rat braucht, weil niemand darum bat.

      Bei Ihnen ist es genauso. Vor der Energiewende war alles in Ordnung. Dann kamen die inkompetenten Geisteskranken und sie sind immer noch da.

  4. Guten Morgen,

    eine rein technische, pragmatische Diskussion, ob es möglich ist, in den kommenden 30 Jahren eine Infrastruktur zu installieren, die eine vollständig elektrische Mobilität versorgt, ist unabhängig von der persönlicher Einstellung zu EE offenbar schwer zu führen. Die Antworten auf eine einfache Rechnung zur Bestimmung der Anzahl der WKAs zeigen das. Ich hätte auch eine Rechnung präsentieren können, wo die Hälfte des Stroms aus Windkraft und die andere Hälfte durch Photovoltaikanlagen (Größenordnung 0,1 % der Fläche der BRD) kommt. Die Antworten wären in diesem Forum gleich geblieben.

    Welche Antworten mich nicht überzeugen:

    „Erst muss es für die Erneuerbaren Energien Stromspeicher geben“

    Die Akkus der Autos sind Speicher und sind hervorragend geeignet, Strom bevorzugt dann zu laden, wenn EE im Überfluss vorhanden sind.

    „Ich will genau dann einen vollen Tank haben, wenn ich das so entscheide“

    Akzeptiert. Das ist aber nicht meine Einstellung. Die wenigen Fahrten pro Jahr, wo ich wirklich „gezwungen“ bin, den Akku möglichst schnell wieder zu laden, um direkt weiterfahren zu können, kann ich an zwei Händen abzählen.

    „Geht mit EE nicht, denn Ladestrom muss genau dann bereit gestellt werden, wenn er benötigt wird“

    Dass Einspeisung und Verbrauch im Stromnetz ausgeglichen sein müssen, ist trivial. Und es funktioniert auch mit einem EE-Anteil im Strommix von inzwischen im Mittel 40% so problemlos, dass unser Stromnetz zu den sichersten der Welt gehört. Ich drücke den Lichtschalter – das Licht geht an. Ich mache den Herd an und die Platte wird warm. Der Kühlschrank schaltet sich ein – und es funktionert.. Ich kann anschalten, was immer ich will und wann immer ich es will – es funktioniert, ohne dass ich mir Gedanken darüber mache, dass der Strom ja genau in diesem Augenblick irgendwo eingespeist wird.
    Ein Grund, warum es ausgerechnet beim Laden meines E-Mobils nicht funktionieren soll, ist nicht erkennbar.

    „Ich will kein Windkraftanlagen und keine Erneuerbaren Energien“

    Akzeptiert. Wenn das so ist, gibt es die Möglichkeit, sich gegen den Ausbau dieser Stromlieferanten politisch zu engagieren. In einer Demokratie wird sich auf Dauer die Mehrheitsmeinung durchsetzen.

    „Leute, die keine Ahnung haben, sollen sich aus der Diskussion raushalten“

    Wenn jemand mit abweichender Meinung keine Ahnung hat, ist es für Fachleute ein Leichtes, entweder die Ahnungslosen nachvollziehbar zu informieren oder (wenn die Ahnungslosen sich lernresistent zeigen) die Mehrheit davon zu überzeugen, wann und warum eine Einstellung auf Ahnungslosigkeit gegründet ist. Ahnungslose mit abweichender Meinung sind doch viel einfacher zu kontern als Fachleute mit abweichender Meinung.

    „Die Infrastruktur für die Versorgung der E-Mobile ist nicht realisierbar“

    Wenn ich sehe, was alles an Infrastruktur vorhanden ist (Strom, Gasversorgung, Wasser, Abwasser, Straßen, Internet, Schienenwege, Tankstellennetz, Flughäfen usw. usw. ) dann ist im Vergleich dazu die Installation eines funktionierenden Systems von Lademöglichkeiten für E-Mobile Kinderkram.

    „Ich will weiter meinen Diesel fahren“

    Bitte sehr, ich nicht. Ich fahre aktuell Autogas.

    Ich wünsche einen schönen Tag

    • “ Die Antworten auf eine einfache Rechnung zur Bestimmung der Anzahl der WKAs zeigen das. “
      Ihre Rechnung ist falsch, so einfach ist das. Da Sie aber augenscheinlich nicht in der Lage (oder willens?) sind Ihre technische Inkompetenz auch einzusehen, was bringt dann eine weitere Diskussion?

      „In der Demokratie werden sich auf Dauer Mehrheiten durchsetzen“
      Das interessiert die Physik nur absolut nicht! Ein Stromnetz funktioniert ausschließlich nach den von Ohm und Kirchhoff formulierten Naturgesetzen, egal welche politischen Mehrheiten sich immer bilden. Der blackout wird es Ihnen schon zeigen….

      „…eines funktionierenden Systems von Lademöglichkeiten für E-Mobile Kinderkram.“
      Exemplarisch für Ihr Kompetenzniveau in Sachen MINT – kindisch. Aber das ist ja heute im Land der grünen Schlümpfe mehrheitsfähig. Wir schaffen das.

      • @Gerald Pesch

        1. Wir haben spätestens seit 2015 keine Demokratie mehr. In der restlichen EU sieht es nicht besser aus. Leider und bitter. Auch wenn die Anderen nicht so extrem handeln mögen. Egal. In Spanien will eine weitere linksextremistische Regierung diese die Umwelt und Natur und den Geldbeutel zerstörenden Irrsinn umsetzen.

        Frau Kosch übersieht den gesamten Prozess, der über die UN gesteuert wird. Von Anfang an war die Bevölkerung NICHT daran beteiligt. Hier also von Demokratie zu faseln, wie Frau Kosch das tut, ist eine Verhöhnung des Volkes. Wären wir wirklich in einer Demokratie, es wäre überhaupt nie soweit gekommen. Jede echte Fachfrau und Fachmann tut das wissen.

        2. Die angebliche Rechnung von Frau Kosch ist eine weitere Verhöhnung, denn sie verleugnet mit Absicht, die schädlichen und von jedem unparteiischen Fachmann anerkannten Folgen aller WKA. Allein der Wertverlust von Immobilien ist erheblich und sehr schmerzhaft für die Betroffenen und bleibt von Frau Kosch dreist unbeachtet. Die von Frau Kosch vertretene Seite weigert sich weiterhin dreist darüber auch nur zu sprechen.

        3. Lademöglichkeiten für E-Autos als Kinderkram zu bezeichnen, deutet darauf hin, dass Frau Kosch wie ein einfältiges Kind denkt. Schließlich wächst dass Geld für alle Linken auf Bäumen. Die Linken hatten schon immer Verachtung für die Leistung fähiger Menschen, die sie beneidet haben, still und heimlich.

        Fazit: Frau Kosch hat keine Ahnung von der Materie und richtig rechnen kann sie natürlich nicht, weil sie überhaupt nicht weiß, wie das geht. Diese besagten Rechnungen müssen jede Verästelung erfassen und einen ganz bestimmten Startpunkt aufweisen. Ein Greuel für jeden Ökonazie.

        Ökonazies geht es nicht um überzeugende Argumente, sondern immer nur darum, wie ein böses Kind, Recht haben zu wollen. Renitenz hoch Zehn. Das Problem liegt in diesen Menschen selbst und nur da.

    • „Wenn jemand mit abweichender Meinung keine Ahnung hat, ist es für Fachleute ein Leichtes, entweder die Ahnungslosen nachvollziehbar zu informieren oder (wenn die Ahnungslosen sich lernresistent zeigen) die Mehrheit davon zu überzeugen, wann und warum eine Einstellung auf Ahnungslosigkeit gegründet ist. Ahnungslose mit abweichender Meinung sind doch viel einfacher zu kontern als Fachleute mit abweichender Meinung.“
      ….
      Dazu ist mir ein Beitrag aus einer SPON Diskussion in Erinnerung geblieben. Kriminalisten wissen dass es viel einfacher ist einen intelligenten Straftäter zum Geständnis zu bewegen als einen dummen. Der Intelligente merkt wann das Spiel aus ist und gesteht, der Dumme verfällt auf immer neue, immer abstrusere, Geschichten die dann widerlegt werden müssen – die Polizei trägt ja die Beweislast.
      Und so ist es auch bei der Energiewende, die Dummen finden immer neue Argumente um Strom aus Licht und Luft zu erzeugen, phantastische Stromspeicher kann jeder grüne Schlumpf bauen, E-Autos kann man an jedem lichtkreis laden, Wind und Sonne schicken keine Rechnung…
      Wie sagte schon der Philosoph D. Bohlen : „Versuche mal einem Idioten klar zu machen dass er ein Idiot ist“. Soviel zum Thema „Ahnungslose mit abweichender Meinung….“. Es ist zum verzweifeln….

    • Frau Kosch,

      PV und Windkraft gehoeren nicht zur grundlastfaehigen Enerieerzeugung.

      Besonders Ihre Einwand, das

      Die Akkus der Autos sind Speicher und sind hervorragend geeignet, Strom bevorzugt dann zu laden, wenn EE im Überfluss vorhanden sind.

      Ist Erstaunlich, weil es sollte Ihnen klar sein, das diese Speicher nicht dann voll gemacht werden koennen, wenn EE im Ueberfluss vorhanden sind.

      Sie wollen jetzt also die Autobatterien dan entladen, wenn es das Netz benoetigt und aber dann Laden, wenn der Ueberfluss vorhanden ist.

      Wann Lade ich also mein Auto auf? In der Nacht, wenn PV gar nichts bringt?
      Am Tage, wenn PV da ist, aber ich fahren will?

      Wann darf ich fahren wann nicht?
      Wie kontrolliere ich, das meine Autobatterie wirklich dann voll ist, wenn ich es brauche? Wie stellt man sicher das eine Batterie nicht nur dafuer entladen wird, das eine andere geladen werden kann?

      Sie buendeln Unstete Erzeugung mit unsteter Entnahme.

      Bisher war es immer schon nicht einfach eine mehr oder weniger bekannte Grundlast mit der Unsteten Entnahme zu koordinieren. Aber EE mit E-Mobilitaet zu koppeln ist fast witzig, wenn man darauf hofft die Autospeicher als Netzspeicher zu benutzen.

      Dann ist die Mobilitaet wirklich nicht mehr gegeben.

      Ich hoffe sie akzeptieren wirklich, das die Gesellschaft Diesel weiter benutzen wird und auch braucht.

      Bisher haben sie sich nicht zum Guetertransport geaeussert, aber ohne Diesel bleibt wohl ihr Laden leer, auch wenn sie das zu Fuss hinlaufen sollten!

    • Noch mal kurz,

      Die Zusammenstellung Solar und Autos in der Nacht laden -funktioniert nicht.
      Autobatterien in der Nacht als Speicher moeglichkeit fuer Netzverbrauch zu benutzen ist das Gegenteil von Battiere des Autos volladen.

      Alleine die Idee Autobatterien als Netzspeicher fuer EE und besonders Solar und WKA zu benutzen ist das Gegenteil von Mobilitaet.
      Es gilt: entweder das Netz wird gestuetzt oder ich bin Mobil und kann mein Auto dann Laden wenn ich es brauche.
      Da hilf keine Infrastruktur zum Laden sondern nur unabhaengige Speicher im Netz.

    • „Ich wünsche einen schönen Tag“

      Jo, danke!
      Und ich wünsche Ihnen „gute Nacht“ und träumen Sie weiterhin was Schönes von imaginären Speichern und der heilen Ökowelt

  5. @Werner Schulz
    9. Januar 2020 um 1:39

    „Und sie lassen sich provozieren anstatt mit sinnvollen Argumenten dagegenzuhalten.
    Es so zu sehen und entsprechend zu Handeln ist von Noeten.“

    Auch Sie, Herr Schulz, sind nicht erst seit gestern hier „unterwegs“. Der erste „Beitrag“ dieser Frau hier im Faden ist eindeutig eine Provokation gewesen (die späteren sind seltsamerweise anders …..), was wollen Sie da mit Argumenten dagegenhalten, wenn der Debattenpartner ganz eindeutig und offensichtlich nur Tenenziöses im Sinn hat???

  6. Hallo zusammen,
    ich möchte eine andere Überlegung vorstellen:
    1. Für die Autoindustrie ist der E-Motor ein Segen. Damit wird der gesamte Antriebsstrang > 40% billiger. Bei Radmotoren um mehr als 50%. Dazu kommen weniger Verschleiß des nur aus drehenden Teilen bestehenden Motors. Was fehlt sind Akkus und ein Ladeverfahren, dass die heutigen Performance in kWh/s hat.

    2. Ein Akkuwunder mit Ladezeiten unter 5 Minuten für 500 km ist nicht in Sicht. Die Frage ist also, wie kann man ein Elektro-Fahrzeug in weniger als 5 Minuten mit Energie für 500 km versorgen? Die Antwort könnte sein, den Akku nicht im Auto zu laden. Man betrachtet den Akku nicht als Tank, sondern als Energieträger. Was ja Benzin/Diesel und Co. auch sind. An der Tankstelle wird der Akku getauscht. Das können Roboter haute schon problemlos machen. An die E-Tanke fahren, Akku raus, Restmenge an Energie ermitteln, neuer Akku rein, Bezahlen der Netto-kWh und fertig. Der Akku wird geladen und wartet nach 2 – 3 Stunden auf den nächsten Kunden. Vielleicht rechnet einer der Zahlenfreunde hier einmal aus, wie die Vorratshaltung einer solchen Tanke aussehen müsste (Zahl der Akkus, etc. Die Statistik der Anfahrten sind ja bekannt (Poisson-Verteilung). Eine Standardisierung der Maße der Akkus und der Aufbewahrung in den Fahrzeugen ist kein Gegner.

    Dummer Gedanke? Oder vielleicht doch nicht?

    Zu überlegen wäre noch, wie wir die Autoindustrie dazu bringen, die enormen Einsparungen an die Kunden weiterzugeben. Das wird wohl die eigentliche Voraussetzung sein.

    • Gar kein dummer Gedanke, ist mir auch schon gekommen.
      Zuerst dachte ich, man könnte den Akku in Zellen aufteilen und diese dann wie aus Schubladen an der Seite herausziehen und gegen eine neue, volle austauschen. Doch händisch wird das kaum möglich sein, aktuell reichen die Batteriegrößen von 200-750kg.
      Man müsste also wirklich einen vollautomatisierten Austausch über den Boden des Autos machen. Dass sich alle Autohersteller auf einen Standard einigen ist sehr unwahrscheinlich, und es würde auch einen enormen, zusätzlichen Aufwand für die Infrastruktur bedeuten. So etwas kann ich mir höchstens bei spezialisierten Fahrzeugen vorstellen.

      • Ist tanken nicht schneller und einfacher und,durch die Ölvorkommenfunde vor Norwegen, nicht auch weiterhin Versorgungssicher; im Gegensatz zur Versorgungslabilität von Sonne und Wind?

  7. Jeder Jahreswechsel ist ein Zeitpunkt zur Besinnung,und so möge der Admin mir verzeihen, wenn ich aus gegebenem Anlass ein paar kluge Sätze des Philosophen Karl Jaspers zitiere, die dieser vor 70 Jahren im Rahmen einer Vorlesungsreihe an der Universität Heidelberg vorgetragen hat („Vernunft und Widervernunft in unserer Zeit“; R. Piper Verlag, München 1950; S. 53f: „Die Vernunft im Kampf“)

    [Zitatanfang]
    „Die Vernunft scheint keinen Gegner zu haben, sofern sie alles, was ist, einbeziehen möchte. Sie streckt gleichsam die Hand aus nach allen Seiten, ohne Einschränkung.
    Aber sie stößt nicht nur auf Widerstand, sondern auf den Gegner, der sie vernichten will.

    Woher gewinnt dieser Gegner seine Macht?
    Es ist etwas in ihm, das begehrt:
    Nicht Vernunft, sondern Geheimnis,
    nicht eindringendes, klares Denken, sondern Raunen,
    nicht die Besonnenheit alloffenen Sehens und Hörens, sondern die launenhafte Hingabe an dunkle Mannigfaltigkeit,
    nicht menschlich sich bescheidenen Einsicht, sondern gnostisches Allwissen in Absurdität,
    nicht Wissenschaft, sondern in wissenschaftlichen Masken
    den Zauber
    nicht rationell begründete Wirksamkeit, sondern Magie,
    nicht verläßliche Treue, sondern Abenteuer,
    nicht Freiheit, die eins ist mit Vernunft und Gesetz und mit der Wahl der eigenen Geschichtlichkeit, sondern blinde Ungebundenheit und zugleich blinder Gehorsam unter einen keine Frage duldenden Zwang.“
    [Zitatende]

    Dem ist wohl kaum etwas hinzuzufügen – ausser vielleicht an geeigneter Stelle
    „… sondern die Emotionen eines manipulierten Kindes.“

  8. @Silke Kosch,

    der einzige relevante Unterschied hier ist, dass der Markt das alles sehr gut alleine regelt, OHNE Ihre Inkompetenz, OHNE Ihren dummen Staat, das uns in eine Diktatur befördert hat, und jegliche, diesem Namen würdige, Wissenschaft VERSPOTTET!

    Niemand ist an Ihrem Erbsenzähler-Pseudo-Wissen interessiert. Das hat auch die Stadt Solingen bitter erkennen müssen. Die Liste ist aber viel länger.

    Sie PERVERTIEREN den Gedanken von Schumpeter. Bildung haben Sie keine. Die Liste mit den dreisten Lügen Ihrer Befürworter ist seeeeeeeeeeeeeeeeeeehr lang.

    Zitat:
    „Nordrhein-Westfalen
    Probleme mit E-Bussen: Stadt kehrt zu Diesel-Fahrzeugen zurück
    Die rheinländische Stadt Solingen hat zu Schulbeginn nach den Weihnachtsferien Elektrobusse wieder gegen Fahrzeuge mit Dieselantrieb ausgetauscht. An besonders kalten Tagen hätte es Probleme mit den Batterien gegeben. Auch in anderen Städten hatte es bereits Schwierigkeiten mit Elektrobussen gegeben.
    […]“

    Quelle:
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/probleme-mit-e-bussen-stadt-kehrt-zu-diesel-fahrzeugen-zurueck1/

  9. Mit Kernkraftwerken KANN es zu Katastrophen kommen, Merkels Energiewende aber IST von vornherein eine Katastrophe.
    Prof. Luedicke hat mit diesem herrlich sarkastischen Artikel natürlich vollkommen recht: Anstatt Unsummen von Geld und wertvollste natürliche Ressourcen in die Erzeugung spärlich und unzuverlässig fließenden Zappelstroms aus sogenannten „erneuerbaren“ Quellen zu investieren und die Natur mit Windrädern nicht nur zu verschandeln, sondern „nachhaltig“ zu zerstören, müßten wir die Kernforschung in unserem Land sogar intensivieren und Reaktortypen entwickeln, die erstens sicherer sind als die aktuell existierenden und zweitens eine Nutzung des heutigen sogenannten „Atommülls“ zur Energiegewinnung ermöglichten.
    Und vielleicht könnte auch die Kernfusion irgendwann eine Energiewende ermöglichen, die diese Bezeichnung wirklich verdient! Das wäre dann sozusagen die „dickste anzunehmende Energie“! Doch solange hierzulande der Unverstand in Mode ist, hat die Klugheit keine Chance!

  10. Interessant die Import/Export Situation:
    https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_import_export/01.01.2020/08.01.2020/
    Östereich und Frankreich bekommen während windreicher Wetterlagen Deutschen Strom geschenkt. Die grünen Schlümpfe in D bezahlen dieses Geschenkt mit dem höchsten Stropreis in Europa. Der Nachbar dankt…
    Schon erstaunlich wie dumm der Michel ist, zahlt Höchstpreise für das „gute Gefühl“ und andere streichen den Profit ein. Wer solche Politiker wählt braucht keine Feinde mehr, er zerstört sich ja selbst….

  11. Herr Georg Köhler,
    Diesel und Benzin wird verbraucht, verbrannt.
    Seltenen Erdenen oder Lithium wird nur genutzt das ist nicht verbraucht das wird mit Sicherheit bei großen Stückzahlen in Millionenhöhe bei den E-Autos wieder zurückgewonnen.

  12. 1. Nonsens. Wir sind abhängig von Öl-Importen, weil wir uns damit nicht selbst versorgen können. Bei den Ölkrisen 1973 und 1979 gab es auch mehrere Anbieter und trotzdem mussten Autofreie Sonntage ausgerufen werden.
    2. Aha, Uran also. Wie groß ist denn der Anteil an deutschem Uran in den Brennstäben, die wir in unseren AKWs nutzen? Kleiner Tipp, noch weniger als wir deutsches Öl nutzen.
    3. Nimmt man Deutschland die Öl-, Gas- und Uranimporte, und alles geht den Bach runter, egal welche Wirtschaftsform wir haben. DAS, nennt man Abhängigkeit.

    • „3. Nimmt man Deutschland die Öl-, Gas- und Uranimporte, und alles geht den Bach runter, egal welche Wirtschaftsform wir haben. DAS, nennt man Abhängigkeit.“

      Eigentor, Herr Schrage: Rot- Grün nimmt uns z. Z. mit der *Decarbonisierungsstrategie* + *Kernkraftausstieg* genau das….

      Das Schlimme ist: Das Wetter wird dadurch nicht *besser*…

      • Ich wüsste nicht, dass uns die Grünen das Gas wegnehmen…
        Und es waren auch nicht die Entscheidung der Grünen, schlussendlich aus der Atomkraft auszusteigen, sondern CDU/CSU und FDP.

        Und wer saß im Klimakabinett, das das aktuelle Klimapaket geschnürt hat? CDU/CSU und SPD. Kein Grüner.

        Vielleicht nächstes Mal erst recherchieren, bevor man die fehlerhaften Parolen von anderen wiederholt. 😉

        • Herr Schrage,

          bitte bestaetigen sie dass sie Denken und das Gas zu den EE gehoert oder zumindestens unbedingt gebraucht wird!

          Danke!

          • Gas gehört natürlich nicht zu den EE, aber dient vorerst als Stütze der Energiewende. Geringere Emissionen sowie sehr gute Regelbarkeit passen zum zukünftigen Anspruch an ein flexibles Stromnetz.

          • Herr Schrage,

            erklaeren sie bitte wie sie Solar und Wind „regulieren“ wollen.
            Kann man das ueberbaupt?
            Wir brauchen kein flexibles Stromnetz, wir brauchen ein stabiles Netz mit Grundlast und Spitzenlastausgleich.
            Wenn sie geringere Emissionen wollen dann sollte sie Kernenergie mit ins Kalkuel ziehen? Tun sie das?

  13. Guten Tag,

    ich hätte eine kurze Rechnung zu bieten:

    Eine große Windkraftanlage liefert also:

    12.000.000 kWh/Jahr

    Ein Auto fährt in Deutschland im Mittel:

    14.000 km/Jahr

    Der Stromverbrauch eines üblichen PKW (e-Golf bei Spritmonitor.de) liegt bei ca.

    15 kWh/100 km

    Das heißt, eine große WKA liefert Strom für:

    12.000.000 kWh x 100 km / 15 kWh / 14.000 km = 5.714,29 Autos

    Es würden also etwa 8750 große WKAs (in Deutschland im Durchschnitt eine Anlage auf 40 km²) ausreichen, um alle 50 Mio. PKWs Deutschlands mit Strom zu betreiben.

    Schönen Gruß

    • Man darf nicht die Ungleichzeitigkeit von Stromerzeugung und Verbrauch vernachlaessigen.

      Man darf beim Individualverkehr auch nicht die individuellen Anforderungen an die Fahrleistung und -Strecken vernachlaessigen.

      Hauptsaechlich sollte man nicht vergessen das LKW transport und Sachfahrzeuge einen Grossteil des Verkehrs und Kraftstoffverbrauches ausmachen. Wieviel mehr WKA braucht man dann noch? Kann man das mit einer kleinen Ueberschlagsrechnung noch darstellen?

      • „Man darf nicht die Ungleichzeitigkeit von Stromerzeugung und Verbrauch vernachlaessigen.“

        Das laden kann man aber zeitlich „verschieben“ bei einer großen Anzahl von den E-Autos, beim Lichtschalter oder Bachofen nicht.

        • Herr Schreier,

          Sie koennen das Laden verschieben? Wie wollen sie das machen, regulieren, bestimmen, festlegen, planen, durchsetzen, in die Gesellschaft einfuehren? Wenn sie scheinbar gleichzeitig Backoefen und Herde auf Elektrizitaet umstellen wollen?
          Brauchen wir wieder Kerzen damit das Auto geladen werden kann?

          Ich stellen ernsthaft in Frage ob sie die Problematik Leistungsbereitstellung und Energieausbeute wirklich verstehen.

          Ohne sinnvolle Stromspeicher oder einschneidende gesellschaftliche Gaengelung bezueglich Ladezeiten sind WKA nicht tauglich die E-Mobilitaet sicherzustellen.

    • Wenn eine große WKA eine 3MW-Anlage ist, liefert sie rund 6.500.000 kWh im Jahr. Leider kommen da noch Verluste ins Spiel. Leitungsverluste bis zur Ladestation, Umrichterverluste für das Laden des Akkus, Ladeverluste (Wärme beim Laden) Umrichterverluste für den gesteuerten Betrieb vom Akku zum Elektromotor je nach Fahrsituation, Verluste im E-Motor, Entladeverluste (Wärme beim Entladen). Geht man insgesamt von 40% Verlusten aus, braucht man beim deutschen Windprofil ca. 28.000 große WKA, also so viele, wie jetzt schon vorhanden sind. Es reicht nicht, sich WKA’s einfach schön zu rechnen.

      Und natürlich ist es nicht mit dem lukrativen Aufstellen von Windrädern getan. Versuchen Sie einmal, die erforderliche Infrastruktur zu überschlagen, damit 50 Mio. Autos überhaupt geladen werden können. Wenn Sie vergleichsweise vom deutschen Tankstellennetz ausgehen, wo ein Auto in 3-4 Minuten betankt ist und Sie für ein Elektrofahrzeug eher mindestens 30-40 Minuten für halbe Reichweite benötigen, müssen
      20 Mal mehr „Elektrotankstellen“ mit mehreren Zapfstellen in die Welt gesetzt werden, als derzeit Tankstellen vorhanden sind. Damit derartige E-Tankstellen mit 6 Schnellladestationen (entsprechend 6 Zapfstellen bei Benzintankstellen) arbeiten können, brauchen Sie eine Anschlussleistung von 0,6 MW. Da muss man schon hinter jede Stromtankstelle nahezu eine 3MW-WKA stellen, die dann im Mittel 0,75MW liefert.

      Ist sicher eine ganz schöne Aufgabe, die man politisch am Tisch problemlos lösen kann. Mit „wir schaffen das“ und ohne Physik geht das vielleicht, mit Physik allerdings geht es eher nicht.

      • @Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing.
        „Wenn eine große WKA eine 3MW-Anlage ist, liefert sie rund 6.500.000 kWh im Jahr.“

        Bei großen WKA sind wir bei über 4MW-Anlagen geht hoch bis ca. 10MW
        Getestet werden bereits 12MW Anlagen.

        @Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing.
        „Leider kommen da noch Verluste ins Spiel. Leitungsverluste bis zur Ladestation, Umrichterverluste für das Laden des Akkus, Ladeverluste (Wärme beim Laden) Umrichterverluste für den gesteuerten Betrieb vom Akku zum Elektromotor je nach Fahrsituation, Verluste im E-Motor, Entladeverluste (Wärme beim Entladen). Geht man insgesamt von 40% Verlusten aus“

        Verluste hat auch der Verbrennungsmotor und was ist entscheidend ?
        Die Liter die über die Zapfsäule gehen.

        Das ist auch beim E-Auto so, da werden beim Mitsubishi – i-MiEV in realen Fahrbetrieb ca. 15 kWh/100 km über den Stromzähler gezogen.
        https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/31-Mitsubishi/1316-i-MiEV.html?powerunit=2

        Das sollten eigentlich als Prof. Dr.-Ing. bekannt sein.

        • Herr Schreier, Ihr Fehler ist, dass auch Sie nur Milchmädchenrechnungen machen. Der Wirkungsgrad eines Verbrenners ist für die Betrachtungen vom Prof. hier völlig bedeutungslos. Aber ansonsten fehlen Ihnen ja „Argumente“. Im Übrigen wünsche ich Leuten wie Ihnen jede Menge WKA in Ihrer unmittelbaren Umgebung, möglichst gleich neben Haus oder Wohnung …..

        • Vladimir Kalugin, alias Владимир Калугин, heißt jetzt Siegfried Schreier.

          Wenn diese Person ihren auf Diffamierung gerichteten Schreibstil nicht ändert, kann sie sich noch tausend neue Namen zulegen, sie wird dennoch immer als der von sachlichem Verstand entfernte Nörgler erkannt werden. Man darf auf den nächsten Namen gespannt sein, die Qualität des Geschreibsels ist eben so, dass die Person nicht erkannt werden will. Immerhin eine eigene Einsicht zum Unvermögen.

          • Und wo sind die Argumente Herr Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing. ?
            Erstaunlich das Sie nicht wissen das Wirkungsgrasverluste bei kWh/100km bei Elektroautos dabei sind, genauso wie bei Liter/100km bei den Diesel oder Benzinfahrzeugen.

            Erstaunlich was Prof. Dr.-Ing. nicht wissen.

        • @Alexander Hauner – schon wieder ein neuer Name? („Das sollten eigentlich als Prof. Dr.-Ing. bekannt sein. / Erstaunlich was Prof. Dr.-Ing. nicht wissen.“)

          Der Wirkungsgrad beim Verbrenner beginnt an der Stelle, an der der Motor das Benzin entnimmt, beim E-Fahrzeug dort, wo der Motor Energie bezieht (aus dem Umrichter / Motor-Steller). Die bezieht er nämlich nicht aus dem E-Werk, da er dort nicht angeschlossen ist.

          Der Motorwirkungsgrad ist da allerdings drin, können Sie bei mir in dem Absatz streichen, elektrische Maschinen liegen ohnehin bei 95% und besser. Ändert also nicht so viel an der Gesamtbetrachtung.

          (Und wenn Sie schon auf akademischen Titeln und Graden herumreiten, bei der Anrede werden sie nach deutscher Gepflogenheit vor den Namen gestellt. Sie dürfen bei mir aber auch gerne darauf verzichten.)

          • Der Wirkungsgrad beginnt bei der ersten Energieherbeiholung. Und das ist beim Ottomotor beim Treibstoff nach dem Verlaß des Treibstoffherstellungswerkes. Und beim Strom bei der Herstellung des Stroms, also beim Antriebskraftwerk des Stromgenerators.
            Und weil das so ist, ist der Wirkungsgrad eines Stromantriebs schlechter als der eines Kolbenmotors eines PKW.

      • Herr Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing. Sie schreiben ziemlichen XXXXXXX.

        Der verbrauch auf 100km beginnt beim Auto mit Verbrennungsmotor an der Zapfsäule wen der Tank gefüllt wird.

        Der verbrauch auf 100km beginnt beim Auto mit Elektromotor am Stromzähler wen den die Akku gefüllt wird.

        Zitat von Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing.
        „Leitungsverluste bis zur Ladestation, Umrichterverluste für das Laden des Akkus, Ladeverluste (Wärme beim Laden) Umrichterverluste für den gesteuerten Betrieb vom Akku zum Elektromotor je nach Fahrsituation, Verluste im E-Motor, Entladeverluste (Wärme beim Entladen). Geht man insgesamt von 40% Verlusten aus“

        Und das E-Auto braucht 15kWh/100km ein großer Tesla 21kWh/100km incl. aller verluste.

    • Der Begriff „Milchmädchenrechnung“ kommt historisch ganz sicher nicht von „ungefähr“ (… heißt: „nicht zufällig“ …). SIE, „SILKE“, scheinen weiblichen Geschlechts zu sein (Mädchen…, vlcht. „diverses“, aber unbedingt weiblichen Ursprungs …), dazu „geschlechtsspezifisch“ wahrscheinlich mit MINT-Aversionen geboren und/oder „grün“ erzogen worden. Sie sind jetzt stolz wie Bolle, weil Sie hier ein paar Zahlen rechnerisch halbwegs „über die Bühne“ gebracht haben, ohne die tatsächlichen Zusammenhänge ansatzweise zu überblicken. …Sie sind also das typische Milchmächen ……, oder aber die VOZIDA vom Kretschmann (Vorzimmerdame….) …

      Ich warte auf den Kommentar von Heinzow ;-)))

      • Frau Kosch hat zumindest richtig gerechnet und damit ein Sachargument gebracht. Sie, „Herr“ Tengler, glauben, mit der Abwertung des weiblichen Geschlechts in der Diskussion zu punkten? Traurig, wenn Ihnen nichts Besseres einfällt, und eine Schande für das männliche Geschlecht, wenn wir das nötig haben.

        • Wo hat die inkompetente Frau Kosch bitte richtig gerechnet? Sind die Antworten auf Kosch in Latein verfaßt oder Sanskrit, welches Sie natürlich nicht beherrschen können?

          Ein Mensch wie Frau Kosch gehört vor die Tür gesetzt, für so einen haarsträubenden Müll.

          Ich will Freiheit, freie Wahl und nicht einen Cent Subventionen für diesen Elektromüll.

          Es leben das freie CO2. Machen die Moleküle eigentlich an der Grenze halt? Es gibt nicht einen einzigen intelligenten Ökofaschisten. Alle superdämlich.

          • Herr Kegelmann,

            anstatt hier rumzudoesen, koennten sie ja mal die Rechnung von Frau Kosch nachvollziehen und ordentlich kritisieren oder bestaetigen oder einfach mal die Finger ruhig halten.
            Was sie schrieben hilf ausser Ihrem Ego hier keinem.

          • xxxxxx Herr @Werner Schulz,
            habe ich doch getan. Ich kann rechnen.

            Lernen Sie doch erst einmal selber rechnen. Wie wollen Sie eine falsche, primitive Rechnung, dieser Erbsenzählerin, bestenfalls, richtig stellen?

            Meine Argumente halten jedem Sturm stand. Sie können auch kein Latein oder Sanskrit.

            Wir brauchen keine Windräder, keine Elektroautos, keinen Linksfaschismus, die Erziehung unserer Kinder wollen wir auch selbst behalten („Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“, drohte der damalige SPD-Generalsekretär und jetzige Bundesfinanzminister Olaf Scholz bereits im Jahr 2002. Was erdreistet sich dieser Drecks-Frankenstein Scholz? Das ist auch ein Angriff gegen unser GG!!) Und wir wollen auch keine Lügner Herr Schulz und keine Lügenpresse. All das wird von den GLEICHEN GEISTESKRANKEN GEFORDERT!!

            Dieses Land besitzt bereits eine kerngesunde und sehr starke Automobilwirtschaft und INKOMPETENTE Typen wie Frau Kosch wollen all das aus einer dummen, überheblichen Laune heruas ZERSTÖREN. Die Schäden gehen bereits in die Milliarden.

            Und Sie nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau. Ich dagegen sehr wohl. Und es ist unerheblich ob das Argument von einer Frau oder ein Mann geäußert wurde. In diesem Fall ist es eine Frau und diese Frau ist INKOMPETENT.

          • Die Rechnung von Frau Kosch ist vom Grundsatz richtig und auch systemisch machbar.
            Man kann noch streiten ob man noch 4000 oder doch 9000 Windkraftanlagen braucht.
            Nur die 50.000.000 E-Aautos werden so schnell nicht kommen.

          • Herr Kegelmann,

            schoen das sie Rechnen koennen. Tun sie es doch einfach.
            Legen sie dar was an der Rechnung falsch ist.
            Ansonsten verdienen sie mit Ihrem Beitrag auch nur den Namen „Schreier“.

          • Herr @W. Schulz

            Diese besagten Rechnungen müssen jede Verästelung erfassen und einen ganz bestimmten Startpunkt aufweisen.

            Es muß die Situation betrachtet, OHNE Energiewende.
            Es muß die Situation betrachtet, MIT Energiewende.

            Es müssen alle durch WKA zusätzlich verursachten Schäden mit einberechnet werden. Alle, ohne Ausnahme.

            Es müssen die Kosten für die abgeschalteten Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke mit einberechnet werden.

            Es müssen die unnötigen, Menschen verachtenden Wertverluste und Abschreibungen mit einberechnet werden.

            Soll ich weiter fortführen? Können Sie folgen? Rechnen können Sie nicht, Herr Schulz.

            Es müssen auch die Schäden für die Volkswirtschaft mit einberecheet werden.
            Es müssen die Schäden die durch eine Planwirtschaft erfolgen, mit einbezogen werden.

            Es müssen die Kosten für einen potentiellen Stromausfall mit einkalkuliert werden!
            Es müssen die Schäden durch Arbeitsplatzverluste einberechnet werden.
            Die Schäden für die Sozialkassen, etc. Und vieles andere.

            Wieso lassen Sie sich von einer albernen Frau verführen? Im Beruf darf so etwas nicht passieren. Kluge Frauen reden und argumentieren ganz anders. Sie versagen auf totaler Linie und lassen sich einseifen.

            Es geht nicht um die Person Kosch, sondern nur um ihre albernen und falschen Argumente.

            Was Sie NICHT verstehen. Eine Gesellschaft, die teure Produkte kaufen muß, anstatt der besseren, billigeren, mindest gleich guten Produkte, wird VERARMEN!!

          • Herr Kegelmann,

            sie sagen es geht nicht um Frau Kosch, dann haengen sie sich an meiner Person auf.
            Sie streicheln ihr Ego hier.
            Nehmen sie die Rechnung und biegen sie sie gerade.

            Sie behaupten sie koennen rechnen, und die Rechnung waere falsch.
            Die Rechnung und auch die Grundlage ist soweit ich es geprueft habe, richtig.
            Passen sie ihre Argumente, so sie noch welche liefern wollen, daran an.

            Frau Kosch ist richtig in der Annahme das wir Infrastruktur aufbauen koennten. Das kurbelt sogar die Wirtschaft an. Billige Produkte kriegen wir laufend geliefert. Oder bessere und die alten schmeissen wir weg.
            Bisher hat sie Frau Kosch auch noch nicht geaeussert ob sie die E-Mobilitaet als Zwang einfuehren will.

            Lassen wir die Gesellschaft die E-Mobilitaet selber entscheiden. So wie bei der Digitalfotographie muss sie sich selber durchsetzen.

            Gelle Frau Kosch?

      • Herr Tengler,

        der war unnoetig. Und Herr Heinzow sollte seine Meinung ueber Frauen fuer sich behalten. Die hat hier nichts zu suchen.

        • Werter Herr Schulz, „der“ war sehrwohl nötig! Können Sie nicht zwischen den Zeile dieses „Beitrages“ lesen? Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder „Silke“ xxxxxxxxxxxxxx… oder es ist eine ganz bewußte Provokation der „Klimaleugner“ hier. Der Herr Kegelmann scheint das auch so zu sehen.

          • Und sie lassen sich provozieren anstatt mit sinnvollen Argumenten dagegenzuhalten.

            Es so zu sehen und entsprechend zu Handeln ist von Noeten.

    • Liebe Frau Kosch,

      okay, dann nehmen wir (bei zukünftig voller E-Mobilität) die Windkraft für den Betrieb der Autos, laut Ihrer Rechnung ist das möglich. Nur bleibt dann erstens kein (oder kaum) Windstrom für Haushalte, Industrie, Bahn etc. übrig. Zweitens müssen alle ihre Autos dann laden, wenn Wind weht. Und drittens haben wir das Problem, wenn viele gleichzeitig laden wollen, dass das Netz das wohl nicht hergibt. Oder was sagen Sie – und alle anderen Leser hier – zu der Rechnung von Harald Lesch (ab Minute 6:23)?
      https://www.youtube.com/watch?v=TswNLBnAPjU

      Außerdem habe ich den Eindruck, dass bei spritmonitor.de vergessen wurde, die Nebenverbraucher im Auto zu berücksichtigen wie Heizung, Air Condition und immer mehr Assistenzsysteme) – oder?

      • @Dr. Susanne Groll
        „ Nur bleibt dann erstens kein (oder kaum) Windstrom für Haushalte, Industrie, Bahn etc. übrig.“

        Achtung Frau Dr. Susanne Groll
        Die 9000 Windkraftanlagen sind zusätzlich für die 50.000.000 PKW da.

        @Dr. Susanne Groll
        „Zweitens müssen alle ihre Autos dann laden, wenn Wind weht.“

        Achtung Frau Dr. Susanne Groll
        Die 50.000.000 PKW laden nicht gleichzeitig auch nicht wenn nur Windenergie da ist.
        Laden mehr E-Autos als Windenergie vorhanden ist kommt der Strom von andern Stromquellen.
        Laden weniger E-Autos als Windenergie vorhanden ist wird Windstrom an andern Verbrauchern verbraucht oder die anderen Stromquellen liefern in der Zeit weniger Strom.

        @Dr. Susanne Groll
        „Und drittens haben wir das Problem, wenn viele gleichzeitig laden wollen, dass das Netz das wohl nicht hergibt.“

        Achtung Frau Dr. Susanne Groll
        es werden aber nicht alle oder viele gleichzeitig laden wollen.
        Wenn heute sich alle absprechen und gleichzeitig den Bankofen und die Herdplatten einschalten bricht auch das Netz zusammen, dass mit dem gleichzeitig einschalten oder auch gleichzeitig laden ist nur eine theoretisch Option.
        Wir haben ca. 35 Millionen * 4kW Leistung (Bankofen und Herdplatte) = 140GW wir haben aber nur ca. 80GW.

        @Dr. Susanne Groll
        „Außerdem habe ich den Eindruck, dass bei spritmonitor.de vergessen wurde, die Nebenverbraucher im Auto zu berücksichtigen wie Heizung“

        Achtung Frau Dr. Susanne Groll
        Das ist auch beim E-Auto so, da werden beim z.B. Mitsubishi – i-MiEV in realen Fahrbetrieb ca. 15 kWh/100 km über den Stromzähler gezogen, so wie Sie auch den Kraftstoff über die Tankuhr rechen.
        Oder wird bei spritmonitor.de bei den Verbrenner PKW auch die Heizungsenergie raus gerechnet beim Verbrauch auf 100km?
        https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/31-Mitsubishi/1316-i-MiEV.html?powerunit=2

        • Herr Schreier,

          haben sie pruefen koennen, das 9000 WKA ausreichen den Ladestrom und die notwendige Leistung in den Hauptladezeiten zur Verfuegung stellen kann?
          Ich glaube nicht. Abgesehen davon muss der Wind ja nicht wehen wenn die Fahrzeuge geladen werden muessen.

          Das Problem ist, das Frau Kolsch mit Energie gerechnet hat, aber die Problematik sich nicht alleine auf Energie sondern auf Leistung bezieht.

          Und dann bringen sie noch ein schoenes Argument, das eventuell Ihre eigene Denke aushebelt.

          Der gute Deutsche Buerger, kommt naemlich um Fuenf nach hause, steckt die E-Kutsche an die Ladestation und macht Abendbrot. Das er dabei den Herd und Backofen gleichzeitig anmachen muss, glaube ich ihnen nicht. Aber das die Autos an die Ladestation gehen, davon koennen sie ausgehen.

          Wie sie bei den Backoefen und Herden (Uebrigens viele vielleicht mit Gas betrieben?) angeben, wird die Leistung nicht reichen um die E-Mobile zu speisen.

          Wie solls also gehen? Wird es Vorlagen geben wer wann zu laden hat?
          Oder behalten wir die Freiheit zu Laden wann wir wollen?

    • Im Durchschnitt ist der Dorfteich nur 1 m tief, trotzdem ist das Kalb versoffen….
      „Durchschnittsrechnungen“ von kumulierten Energieerträgen bzw. Verbräuchen bringen uns beim Thema Ladeinfrastruktur so weit wie der Dorfteich mit dem toten Kalb. Man muss die Sache von der Leistungsseite her betrachten, nur das ist die korrekte Vorgehensweise. Wenn man 10 Mio E-Autos auf der Straße hat und eine Ladeinfrastruktur für 10% gleichzeitig am Schnellader schaffen will so benötigt man dazu 1 Mio Schnelladestationen zu 150 kW.
      150×10^3×10^6 = 150 * 10^9 = 150 GW Kraftwerksleistung! Ups, das hieße die aktuelle Netzlast verdreifachen! Das ist völlig illusorisch, genau wie der Rest der „Energiewende“ die über kumulierte stochastische Einspeisung schön gerechnet wird. Am Ende schwimmt das tote Kalb auf dem Wasser und die Schildbürger verstehen die Welt nicht mehr, im Mittel ist der Teich ja nur 1 m tief. Deutschland schafft sich ab…..

      • Danke Herr Pesch,
        ich bin da vollkommen bei Ihnen.
        Aber verzeihen Sie bitte, dass ich lachen musste, als ich mir
        gerade ein „versoffenes“ Kalb vorgestellt habe.

    • Guten Morgen,

      nur eine kurze Anmerkung zu den „Spritverbräuchen“ auf Spritmonitor.de. Dort werden Fahrkilometer eingegeben und der Brennstoff / Strom, der für diese Fahrtkilometer getankt/geladen wurde. Damit ist natürlich auch alles erfasst, was im Fahrzeug selbst an Verlusten entsteht oder Klimaanlage und alle anderen Verbraucher benötigen. Unabhängig von der Kraftstoffart sind die Daten von regelmäßigen Anwendern, die über einige Zehntausend Kilometer eingeben, ein guter Anhaltpunkt, wie hoch der wirkliche Verbrauch eines Fahrzeugs ist. Die Zahlen, die bei den Labortests von den Herstellern ermittelt und verbreitet werden dürfen, sind unabhängig von der Antriebsart für mich Betrug, weil viel zu niedrig.

      Zur Anforderung an das Stromnetz:
      Der Gedanke, dass es zukünftig ein Ladestellennetz analog zum heutigen Tankstellennetz geben wird, um Elektrofahrzeuge zu versorgen, führt in eine Sackgasse. Der riesige Vorteil von Strom ist doch, dass er inzwischen überall verfügbar ist. Ich fahre doch im Regelfall mit meinem Elektrofahrzeug nicht mehr zu einer Stromtankstelle, um den Akku zu laden. Die Zeit wäre mir viel zu schade. Der Regelfall wird sein, dass Elektrofahrzeuge dort geladen werden, wo auch heute die Autos die meiste Zeit herumstehen – am heimischen Parkplatz und am Parkplatz der Arbeitsstelle. Und das Nachladen geschieht im Regelfall auch nicht mit hohen Strömen. Warum? Wenn ich als Durchschnittsfahrerin nach 5 Tagen (entspricht 5 Tage x 14000 km /365 Tage x 0,15 kWh = 28,8 kWh) meine, den Akku wieder laden zu müssen, dann schließe ich den Wagen über Nacht ans ganz normale Stromnetz an und nach 10 Stunden ist der Akku wieder voll. (Die nächste Fahrzeug-Generation stellt sich dann automatisch exakt neben die Steckdose und stellt die Verbindung selbstständig her)

      Ein Tankstellennetz nach dem heutigen Muster ist nach meiner Meinung ein Auslaufmodell. Was es zukünftig geben wird, sind Lademöglichkeiten an den Rastplätzen der Autobahnen und Bundesstraßen. Und dort wird es dann auch möglich sein, schneller laden zu können, um den Ladestopp zu einer ganz normalen Pause auf der Fahrt in den Urlaub werden zu lassen.

      Aber worin soll ich Probleme sehen? Darin, dass es uns nicht gelingt, im Verlauf der kommenden 30 Jahre ein paar dickere Kabel im Boden zu verlegen oder unsere Stromerzeugung um 20% zu erhöhen, damit alle Fahrzeuge mit Strom fahren können? Nein, das ware albern.

      Ich wünsche einen schönen Tag

      • Frau Kosch,

        wo sehen sie bitte den Unterschied zwischen Lademoeglichkeiten an Rastplätzen der Autobahnen und Bundesstraßen und Tankstellen?

        Das ist doch genau das Gleiche! Nur das sie eine Raststaette brauchen wenn sie E-Nachtanken, da es ja mit fuenf Minuten nicht getan ist.

        Lesen sie mal hier: https://electrek.co/2019/12/01/rapid-ev-adoption-brings-queues-at-some-ev-chargers-on-thanksgiving-weekend/

        Welche Loesung schlagen sie fuer den Nahverkehr und Guetertransport vor? Alles mit E-Mobilitaet? Was ist mit dem anderen Nutzverkehr?

        Sollten wir uns Diesel und Verbrenner nicht als Alternative behalten?

        • Herr Schulz,

          der Unterschied zwischen Brennstoff-Tankstellen und Ladestationen ist, dass man an einer Brennstoff-Tankstelle nur kurz anhält, tankt und weiterfährt, während an einer Ladestation ein längerer Aufenthalt erforderlich ist. Dafür ist eine Ladestation aber mit minimalem Aufwand auch an kleineren Rastplätzen ohne Restauration installierbar.

          Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft. Was glauben Sie, wie schnell Rastplätze mit Ladestationen ausgestattet sind, wenn Bedarf vorhanden ist? Die schießen wie Pilze aus der Erde.

          Auch Güterverkehr sehe ich in Zukunft als E-Mobilität. Die Umstellung wird aber länger dauern und ich hoffe auch darauf, dass Güter weniger auf Straße als auf der Schiene befördert werden. Die Schweiz macht es vor und hat die Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene in der Verfassung verankert. Der Gotthard-Basistunnel ist ein Eisenbahntunnel. Eine Kombination von Schienenverkehr für die langen Strecken und Individualverkehr für die letzten Kilometer fände ich gut. Aber da haben auch zukünftige Ingenieurgenerationen noch anspruchsvolle Aufgaben.

          Der Zukunft der Verbrennermotoren ist vorgezeichnet. Es wird ihnen gehen, wie der analogen Fotografie. Im Moment sind sie noch die Basis unserer Mobilität, in 15 Jahren sind sie noch Alternative zur E-Mobilität und in 30 Jahren sind sie Liebhaberobjekte, für die es kaum noch die Möglichkeit der Versorgung und Wartung gibt. Vielleicht gibt es dann historische Stadtrundfahrten im Golf-Cabrio TDI.

          Ich wünsche einen schönen Tag

          • Ihre Traeume in Ehren. Aber eine Ladestation OHNE Raststaette, wird es nicht geben.
            Ich habe nix gegen E-Mobilitaet, wenn sie funktioniert, soll sie sich durchsetzten. Aber die Verbrenner sollte wir nicht kuenstlich wegreduzieren.

            Digitale Fotographie hat sich von ganz allein durchgesetzt. Das muss die E-Mobilitaet auch schaffen, sonst taugt sie nichts.

            Der wichtigste Unterschied von einer normalen Tankstelle zu der Ladestation ist, das die Tankstelle die Energie vorraetig hat. Die Ladestation aber nicht. Sie muessen die Energie genau zu dem Zeitpunkt erzeugen wenn geladen wird.

            Machen sie sich dazu noch mal Gedanken.

            mfg Werner

          • Der Vergleich mit den Photoapparaten ist dumm, sehr dumm. Digitale Apparate haben Vorteile. Als die Vorteile entscheidend wurden setzten sie sich SELBST durch. Bei Elektroautos sind NOCH KEINE Vorteile da. Die Strompreise nähern sich den Spritpreisen. Autos kann WILLKÜRLICH die Ladung verweigert werden, beispielsweise aus politischen Gründen, und das WIRD geschehen!

          • Es ist unrealistisch, wenn man glaubt, daß unser Güterverkehr auf die Schiene verlagert werden kann. Wir arbeiten mit dem Schienennetz der Kaiserzeit. Es wären Neubauten von Rangierbahnhöfen und Streckenausbau nötig. Wir haben noch nicht mal eine durchgehende Elektrifizierung. Es gibt Strecken, die seit den Demontagen der SU eingleisig betrieben werden. Wir können froh sein, wenn wir annähernd reparieren, was nebenher verfault.
            Auf der anderen Seite haben wir einen ansteigenden Güterverkehr.
            Es gibt hinsichtlich der „Energiewende“ diesbezüglich gar keine Überlegungen.
            Ich habe eher den Eindruck, daß man die Wirtschaft soweit ruinieren will, bis wir wieder das Verkehrsaufkommen der Kaiserzeit haben.
            Unsere Landwirtschaft möchte man ja ähnlich revolutionieren.
            Und der Individualverkehr soll ja nach den Ideen mancher Leute komplett abgeschafft werden. Brauchen wir dann ja auch nicht mehr. Wir müssen nicht mehr zur Arbeit fahren. Wir ziehen dann den Pflug über unsere Scholle und sitzen an trüben Wintertagen in dicke Decken gehüllt ums Talglicht.

      • Frau Kosch,

        Mal ehrlich, Sie haben genau NULL Ahnung von E-Technik, Sie scheitern ja schon am korreten differenzieren von Leistung und Energie. „Strom überall verfügbar“ kann nur jemand äussern der noch NIE Lastflussrechnung in einem Stromnetz durchgeführt hat. Nur weil (fast) überall ein Lämpchen brennt, heißt das noch lange nicht dass man genau so überall ein E-Auto laden kann – womit wir wieder bei der Lastflußrechnung sind. Tun Sie sich einen Gefallen und machen sich nicht weiter lächerlich in dem Sie sich zu technischen Themen äussern die Sie noch nicht einmal ansatzweise überblicken…

        Ich wünsche einen schönen Tag….

      • Liebe Frau Kosch,
        „…wo auch heute die Autos die meiste Zeit herumstehen – am heimischen Parkplatz und am Parkplatz der Arbeitsstelle…“

        Nö, die meiste Zeit stehen die meisten Autos auf der Straße.
        – Meins nicht, das steht in einer Tiefgarage mit 16 Plätzen. Falls ich mir ein elektrisches Auto kaufen würde, was mache ich dann? Es gibt dort überhaupt keine Steckdose!
        Und wer würde die beträchtlichen Investitionskosten für eine Nachrüstung aller Stellplätze bezahlen? Mit dem Anschrauben einer Seckdose ist es ja nicht getan.
        Und was ist mit Parkhäusern für mehrere hundert Autos? Da ist ja dann extra ein Mittelspannungstrafo nötig.
        Jetzt kommen Sie bloß nicht mit dem „Argument“, dass dort jetzt ja auch nicht getankt werden kann.
        Optimismus ist ja eine schöne Haltung, sich aber Schlechtes, Dummes, schönzureden, führt in die Irre.

        • Hallo Herr Pelowski,

          um die 14.000 km/Jahr zu fahren, wird bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30km/h der Wagen nur 1,5 Stunden pro Tag genutzt. Den Rest der Zeit steht er rum. Ob auf einem Parkplatz, am Straßenrand oder wie Ihres in der Tiefgarage. Da sollte genug Zeit zum Laden sein, ohne gleich 100 kW durch die Leitung zu schicken.

          Wenn sich Ihre Sorge bewahrheitet, dass die Installation von 18 Steckdosen für 18 Autos in einer Tiefgarage eine für die Menschheit unlösbare Aufgabe ist, dann sind wir in der Tat dem Untergang geweiht.

          Mein Auto steht ebenfalls in der Tiefgarage und ich sitze kurz vor der Fahrt Richtung heimischen Herd 5 Geschosse darüber. Nun hat mein Arbeitgeber beschlossen, an 10 (von ca. 100) Plätzen Lademöglichkeiten für e-Fahrzeuge zu schaffen. Maximale Leistung 3 kW pro Ladepunkt. Die Eigentümer von e-Mobilen können diese Plätze kostenlos nutzen und müssen nicht für den Strom bezahlen. Mal schauen, ob sich 10 Freiwillige finden, die dieses finanzielle Argument überzeugt. Vielleicht gehöre ich dazu.

          • Hallo Frau Silke Kosch,
            zumindest einer / einer der Lösungen kennt und auch die Zahlen aus der Praxis.
            Kein Mensch braucht privat zuhause 100kW da reichen auch 3kW Zeit spielt ja da keine Rolle bei 90% bis 99% aller Ladevorgänge.

            In unseren Firma sind auch Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge, nicht nur für die E-Autos und das ist ein Argument für die Pendler, die wo mit den E-Bike kommen und einer kommt mit einem E-Roller bereits.

          • Frau Kosch,

            mein Auto steht den ganzen Tag nur rum. Wenn ich es aber brauche, dann habe ich keine Lust, Zeit, Veranlassung meine Reise zu unterbrechen um nachzuladen, nur weil die Reichweite einfach nicht ausreicht, um mein Ziel zu erreichen.
            Sie schliessen von sich auf andere und das ist falsch.
            Wie gesagt, sie nehmen das E-Auto wenn es ihnen passt und ich meinen Verbrenner. Beide sollten Kooexistieren koennen.

            Im Uebrigen ist es mit Steckdosen nicht getan. Sie brauchen auch die Kraftwerke. Sie wollen E-Mobilitaet, dann stimmen sie fuer Kohle. Die Windkraft ist ohne Speicher nicht steuerbar.

          • Frau Kosch,

            da Sie sich entschlossen haben sich trotzdem weiter lächerlich zu machen, meine Mobilität definiert sich nicht über irgendwelche Durchschnittszahlen (denken Sie an das tote Kalb im Dorfteich…) sondern über die Möglichkeiten die ein Auto bietet. Mein aktueller Diesel genügt allen meinen Mobilitätsansprüchen, zum Bäcker fahren, Arbeitsweg aber auch Langstrecken bei Bedarf (oder Lust). Die E-Mobilität wäre sowohl in Sachen Reichweite sowie Ladezeiten immer ein Rückschritt zu der aktuellen Situation und dazu muss man mich zwingen, freiwillig mache ich keine Abstriche an meine persönliche Mobilität. Zumal die Apologethen der E-Mobilität diese viel euphemistischer darstellen als es die Physik und Technik überhaupt ermöglichen – ergo, sie belügen die Bevölkerung. Und noch etwas, von Betriebsbuchhaltung scheinen Sie auch keinen Schimmer zu haben „kostenlos“ gibt es nicht, niemals, nirgendwo, einer zahlt immer. Ihr AG hat nur noch nicht gesagt wer das ist. Kleiner Tipp, verlangen Sie doch Einsicht in die Buchhaltung um zu sehen unter welcher Kostenstelle die Ladesäulen samt Stromverbrauch gebucht werden, vielleicht geht Ihnen dann „ein Licht auf“…

          • Frau Kosch,

            2018 wurden in der BRD 17.837 tausend t Benzin verbraucht.
            2018 wurden in der BRD 37.475 taudend t Diesel verbraucht.

            Quelle Jahresbericht 2019 des Mineralölwirtschaftsverband e. V.
            https://www.mwv.de/wp-content/uploads/2019/11/MWV_Jahresbericht_2019_Web_191219.pdf

            Wenn wir beim Ottomotor von einem Wirkungsgrad von 25 % ausgehen, dann entspricdht das einer zu ersetzenden Leistung von etwa 50 twh.
            Wenn wir beim Dieselmotor von einem Wirkungsgrad von 33 % ausgehen, dann entspricht das einer zu ersetzenden Leistung von ca. 255 twh.

            Zum Einordnung: Im Jahr 2017 betrug die Nettostromerzeugung in der BDR 601,4 twh.

            Quelle: Monitoringbericht der Bundesnetzagentur 2018
            https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/DatenaustauschUndMonitoring/Monitoring/Monitoring2018_Kapitel/E_Erzeugung2018.pdf?__blob=publicationFile&v=2

            Für Ihre gewünschte mobile Energiewende wird also mehr als die Hälfte der derzeit erzeugten E-Energie benötigt.
            Gleichzeitig sollen aber Kapazitäten abgeschlaltet werden, die derzeit ca. 290 twh umwandeln.
            Auch Sie müßten den Fehler im System erkennen.

            Ich finde dafür recht klare, aber nicht jugendfreie Worte.

            Wir können das Thema auch über die installierte Leistung betrachten.
            Da lagen wir 2017 bei 217,6 GW.
            Davon lag der Anteil der Alternativen bei 112,5 GW.
            Sie erzeugen aber von 601,4 twh aber nur 204,8 twh, trotz Vollasteinspeisung. Wenn wir das auf Photovoltaik und Wind konkretisieren wird es sicher lächerlich – deshalb wird das ja auch nicht extra ausgewiesen. Zumal wir beim Wind bedenken müssen, daß er nicht gepuffert und nicht kalkulierbar ist und deshalb nicht netzfähig ist – es muß Ersatz anliegen.

            Man kann das sicherlich mit viel Recherche auch für die EU ermitteln.
            Das dürfte in der Bilanz der Zielsetzung noch katastrophaler aussehen.
            Ich meine, daß es genügt, wenn ich erwähne, daß wir in der BRD ca. 50 Mio PKW haben und ca. 3 Mio LKW. Europaweit sind es ca. 250 Mio PKW und ca. 40 Mio LKW.

            Dieser Energiebedarf ist derzeit nicht zu decken. Bei vorgesehener Abschaltung von Grundlastträgern in schwindelerregenden Kapazitäten erscheinen mir die Absichten als schlicht wahnsinnig – und das ist, in der Ausdrucksweise, maximal mehrfach abgemildert.

            Viele Grüße

            S. Eulitz

          • Herr Eulitz,

            danke fuer einen freundlichen und vernuempftigen Beitrag mit sinnvollen Argumenten.

            Allerdings glaube ich das Frau Kosch sich aus der Diskussion verabschiedet hat.

            mfg Werner

    • Frau Kosch,
      die Tatsache, dass über Mindestabstand von WKA zu Wohngebäuden in Deutschland heftig diskutiert wird, zeigt doch bereits, dass der große Flächenbedarf für die Elektrizitätserzeugung durch Windkraft ein Problem ist. Wäre dies nicht der Fall, würde man nicht darüber diskutieren sondern einfach einen Mindestabstand von 1 km garantieren. Und mit 3 MW oder 5 MW oder selbst 10 MW WKA werden Sie dieses Flächenbedarfsproblem nicht zufriedenstellend lösen ! WKAs müssen übrigens auch aus technischen Gründen einen Mindestabstand zueinander haben. Fragen Sie Herrn Thomas Heinzow dazu, den man als kompetenten Experten in Sachen Windenergie bezeichnen kann !

      • Herr Denzer,

        Sie haben völlig recht. Wenn die Akzeptanz für den Bau von Windkraftanlagen nicht vorhanden ist, dann wird es nicht möglich sein, der Bevölkerung weiterhin diese Anlagen aufzudrücken. Das gilt genauso für Kohlekraftwerke, Kernkraftwerke, Wasserkraftwerke … Autobahnen, Schienenwege, Kanäle, Stromtrassen … eigentlich alles.

        Aber das sollte kein prinzipielles Problem sein, denn wir haben das große Glück, in einer Demokratie zu leben, unsere Meinung frei äußern zu können, politisch selbst aktiv zu sein und die Politikerinnen/Politiker wählen zu können, die so entscheiden, wie es möglichst der eigenen Meinung entspricht. „Alle Macht geht vom Volk aus“ heißt es im Grundgesetz und wird in unserem Staat gelebt.

        Wenn die Mehrheit der Bevölkerung sich entscheidet, Kernkraftwerke zu bauen, dann werden die gebaut. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung entscheidet, künftig in Städten nur noch Rad zu fahren, gibt es dort nur noch Lieferverkehr. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung entscheidet, Erneuerbare Energien auszubauen, wird Wind/PV/Biogas/Wasser weiter ausgebaut. Und wenn die Mehrheit der Bevölkerung entscheidet, auf Strom zu verzichten, leben wir bald wieder wie im Mittelalter.

        Die jeweilige Minderheit hat dann sicher eine „dicken Hals“ aber Demokratie kann natürlich nicht heißen, dass alle mit allen Entscheidungen einverstanden sind. Für diesen „Mangel“ jeder Demokratie sehe ich allerdings keine Lösung denn wenn es nicht so wäre, hätte die Mehrheit „einen dicken Hals“.

        Schönen Feierabend

        • Der weitere Ausbau von Wind- und Sonnenstrom bei gleichzeitigem Rückbau regelbarer Kraftwerke (Atomausstieg, Dekarbonisierung…) wird zwangsläufig (Achtung, Physik!) zu einem „Stromverzicht“ führen – egal wie gross der WKA und PV Zubau auch immer ausfallen wird. Euphemistisch wird das den grünen Schlümpfen als „Lastmanagement“ verkauft. In Deutschland muss erst das Licht ausgehen, ehe vielen ein Licht aufgeht….

        • @Silke Kosch,
          wo leben wir hier noch in einer Demokratie, vor allem in Deutschland? Oder in der gesamten EU?

          Für wie blöd halten Sie hier die Leserschaft? Leben Sie auf dem Mond? All die Toten, vergewaltigten Frauen, offene Grenzen, kriminelle illegale Migration, NICHT funktionierende staatliche Institutionen, durch und durch zutiefst korrupte, verkommene Öffentliche-Rechtliche Medien, sind Beweis, DASS WIR IN KEINER DEMOKRATIE leben. Auch die privaten Medien LÜGEN!! Den fast täglichen Terror der Linken nicht vergessen. Selbst unser Verfassungsschutz ist korrupt geworden.

          Zeigen Sie mir eine einzige staatliche Institution die noch funktioniert und das GG respektiert.

          Nur eine einzige Partei im Bundestag respektiert unsere Gesetze noch.

          Frau Kosch, Sie nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau und das ist Ihr Todesurteil. Sie haben in der Wissenschaft NICHTS verloren. Absolut nichts.

        • Frau Silke Kosch,
          Ihr Kommentar zeigt, dass Sie die Problematik nicht verstehen ! ich habe lediglich ein großes technisches Problem bei der Windkraft erwähnt, den enormen Flächenbedarf ! Wenn Sie dazu etwas zu sagen hätten, wäre dies sehr willkommen – Ihr Kommentar ist wie der eine trotzigen Kindes, das nicht verkraften kann, wenn nicht alles so einfach zu lösen ist wie es sich das wünscht !

          • Herr Horst Denzer,

            ich habe Ihnen doch zugestimmt. Der Platzbedarf bei Windkraft ist ein großes technisches Problem. Es müssen Abstandsregeln eingehalten werden und die Windkraftanlagen müssen soweit auseinander stehen, dass sie sich nicht gegenseitig abschatten.

            Mehr als Zustimmung zu Ihrer Aussage kann ich Ihnen nicht liefern.

        • Liebe Frau Kosch,

          ihre Vorstellungen entsprechen einer hundertprozentigen Demokratie.
          Wenn diese so wie von Ihnen beschrieben, funktionieren würde, dann lebten wir in einem paradiesischen Land.
          Praktisch existiert leider mindestens ein grundlegendes Problem:

          Damit diese demokratischen Entscheidungen sich auch wirklich auf die Gesellschaft insgesamt positiv auswirken, muss das Problem, das angegangen und demokratisch entschieden werden soll, doch von den allermeisten Bürgern (Frauen zähle ich natürlich auch dazu!) verstanden und durchdacht werden.
          Das allerdings ist der Knackpunkt, denn damit das geschieht, dagegen stehnen kaum überwindbare Hürden:
          Dummheit, Faulheit, Interessenlosigkeit bei vielen Bürgern selber.

          Die Möglichkeit von Menschen, durch viel Geld und damit Macht, die Bürger so zu beeinflussen, dass den Beeinflussern daraus Vorteile erwachsen.
          Dann noch Diejenigen, die irgendeine irrationale Ideologie für alle durchsetzen wollen.
          All diese Hürden wirken zusammen gegen die von Ihnen dargestellte ideale und auch wünschenswerte Demokratie.
          Ich habe es unterlassen, Beispiele für diese Hürden zu nennen, jedem werden -zig dazu einfallen.

      • Dr. Horst Denzer schreibt am 8. Januar 2020 um 15:38
        „Und mit 3 MW oder 5 MW oder selbst 10 MW WKA werden Sie dieses Flächenbedarfsproblem nicht zufriedenstellend lösen !“

        Wir haben jetzt ca. 30.00 Windkraftanlagen mit einer Leistung von ca. 60GW und die liefern 127TWh Strom in 2019.
        Nu in Zukunft haben wir auch 30.000 Windkraftanlagen aber mit einer Leistung von 5MW je Stück.

        30.000 * 5MW = 150GW installierte Leistung.

        Haben Sie Herr Dr. Horst mal was vom Dreisatz gehört ?
        Wenn 60GW Windradleistung im Jahr 2019 127TWh liefern welche Strommengen liefen dann 150GW installierte Leistung ?

        Sind das nicht ca. 315TWh Strom im Jahr ?

        Nun haben wir da ein Plus von 188TWh Strom.
        188TWh / 3000kWh(je E-Auto) = 62.000.000 E-Autos.

        Herr Dr. Horst Denzer,
        wenn die Durchschnittliche installierte Leistung je Windkraftanlage bei 30.000 Stück 5MW ist reicht das für über 60.000.000 E-Autos.

        Wir brauchen die Stückzahl der bereits vorhandenen Windkraftanlagen nicht zwingend zu erhöhen nur langfristig die Leistungen der einzelnen Anlagen beim „Repowering“ erhöhen reicht aus.

        • Herr Werner Mueller,

          Sie zeigen völlig richtig einen wichtigen Aspekt beim Ausbau unserer zukünftigen Stromversorgung auf. Die technische Entwicklung spielt uns in die Karten. Die Anlagen werden leistungsfähiger. Ein weiterer Aspekt ist, dass Offshore bisher kaum WKAs stehen. Die Kosten für Windkraftwerke Offshor sind allerdings höher und der Strom muss aufwendig verteilt werden.

          Wind ist eine gewaltige Energiequelle und es wäre unvernünftig, sie ungenutzt zu lassen. Günther Klätte, ehemaliges Vorstandsmitglied des RWE meinte noch vor ein paar Jahrzehnten: „Wir brauchen Growian, um zu beweisen, dass es nicht geht“ und erklärte die erste große Windanlage zu einem „pädagogischen Modell, um Kernkraftgegner zum wahren Glauben zu bekehren“. Diese Arroganz, Erneuerbare Energien als unnütze und teure Spielerei abzulehnen, haben nicht nur moderne Industrieländer längst abgelegt. Zwei Drittel der weltweiten Investitionen in die Energieversorgung flossen 2018 in die EE.

          • Frau Kosch,

            Es ist völlig unbedeutend, wie viel Geld in den Ausbau von alternativer Energienutzung fließt. Entscheidend ist einzig der Nutzen.
            Bei Photovoltaik und vor allem Wind wird leider vergessen, daß diese Technologien nur in Verbindung mit einer Pufferung, also Speicherung nutzbar sind. Derzeit erleben wir das Gegenteil.
            Wir brauchen ständig Ersatz anliegen. Bei der Photovoltaik läßt sich das jahreszeitlich im weiten Rahmen überschauen und entsprechend einkalkulieren. Aber der Wind ist nicht kalkulierbar. Daher blasen wir bei viel Wind Energie ins Netz, die keiner braucht – während wir die Kraftwerksleistungen brauchen, um das Netz stabil zu halten.
            Sie müßten die Windenergie, über eine Speichertechnologie, erst einmal netzfähig machen. Derzeit haben wir da nur eine sehr begrenzte Anzahl von Pumpspeicherwerken. Und da ist auch keine weitere Kapazität in Aussicht, oder wirklich denkbar.
            Wasserstoffsynthese wird inzwischen wieder als Schlagwort bemüht. Wobei ich da erhebliche Sicherheitsbedenken habe.
            Sie müßten den Großteil des Windstroms in Wasserstoff synthetisieren, um ihn in Kraftwerken netzfähig verstromen zu können.

            Den Wirkungsgrad einer solchen Technologie können Sie natürlich in die Tonne kloppen. Aber wenn Sie das unbedingt wollen, dann müssen Sie sich den Realitäten stellen.

            Viele Grüße
            S. Eulitz

        • „Wir haben jetzt ca. 30.00 Windkraftanlagen mit einer Leistung von ca. 60GW und die liefern 127 TWh Strom in 2019.“
          Mittlere Leistung 2019 aller WKA: 127 TWh= 127*10^12/(365,25*24)=14,5 GW.
          Mittlere Leistung 2019 einer WKA: 14,5 GW/30000= 483 kW
          Der Jahres-Stromverbrauch in Deutschland wird für 2019 auf 540 Mrd. kWh geschätzt (BdeW). Daraus ergibt sich eine mittlere Leistungsaufnahme 61,6 GW. Windkraftanlagen lieferten also etwa 24% des Strom-Verbrauchs in 2019.
          In Zukunft wollen Sie nicht nur E-Autos mit Strom versorgen, sondern auch Gebäude-Heizung (Wärmepumpen), öffentlichen Personenverkehr, Industrie usw. Wenn sich die Zahl der WKA erhöht, reduziert sich wohl die mittlere Leistung einer WKA. Die besseren Standorte sind ja schon besetzt und WKA beeinflussen sich gegenseitig. WKA erhöhen auch den Strömungswiderstand der unteren Atmosphäre. Der Wind sucht sich dann eben andere Wege.

        • @ Werner Müller,
          Sie scheinen Wahrnehmungsstörungen für die Realität zu haben. Ich habe nicht von Leistung und Energie gesprochen sondern vom Problem des Flächenbedarfs bei Windkraft. Wenn es diesen gro0en Flächenbedarf nicht gäbe, würde man in der Politik nicht über Mindestabstand heftig diskutieren sondern könnte 1 km Abstand problemlos garantieren. Ihr Problem ist eine primitive Einteilung von Kommentatoren und Kommentatorinnen in Protagonisten der Windenergie und deren Kritiker, so dass Sie nicht einmal erkennen, was geschrieben wurde. Ich habe in meinem Kommentar vom 8. Januar 2020 kein einziges Wort zu Energieerzeugung mittels Windkraft geschrieben sondern nur auf Grund des großen Flächenbedarfs beim Ausbau der Windenergie dieses Problem zur Sprache gebracht. Da Sie nicht einmal in der Lage waren, zu erkennen, worüber ich berichtet hatte, zeigt dies Ihre fatale Engstirnigkeit. Frau Silke Kosch hat diese Problematik in ihren 2. Kommentar an mich zumindest erkannt, Sie aber werfen mir in beleidigender Weise falsche Berechnungen vor, obwohl ich keine einzige Berechnung angeführt hatte. Somit Wahrnehmungsstörungen für die Realität. Menschen, die unfähig sind, die Realität wahrzunehmen, sind eine Gefahr für sich und die Gesellschaft ! Frau Kosch, wenn Sie Pluspunkte bei mir sammeln wollen (Ihr letzter Kommentar an mich war ja vernünftig), dann klären Sie Werner Müller bitte auf !

    • Aber nur wenn jedes Auto seinen eigenen Propeller auf dem Dach spazieren fährt und nicht gerade Flaute ist 😀
      Ehrlich, wie man die Physik durchkneten kann, um energiewenderischen Blödsinn hinaus zu posaunen.

  14. Die Idee mit den BHKWs (Block Hamster Kraftwerke) hatte ich schon vor 5 Jahren… Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Umsetzung gekommen^^

  15. Nicht abhängig?
    Lustig.
    Woher kommt denn das Öl/Benzin für den Verbrennungsmotor?
    Das Platin für Katalysatoren?
    Yttrium für Zündkerzen und Lambda-Sonde?

    • @Rico Schrage
      Was ist Abhängigkeit….
      1. Wenn man nur einen Anbieter hat. Beim Oel ist das nicht der Fall!
      2. Wenn man nur einen Energieträger nutzt. Mit Kohle, Oel und Uran haben wir gleich drei Energieträger die unabhängig von einander zu 100% Stromversorungssicherheit herstellen können.
      3. Wenn man aus einer freien Marktwirtschaft eine Sozialistische Diktatur (siehe Nordkorea) macht. In Deutschland haben wir NOCH eine halbwegs freie Marktwirtschaft.

  16. Zitat: Kretschmann zumindest formal das intellektuelle Rüstzeug, um den von Ihm im Interview ausgesprochenen Unsinn von Windenergie als „Zukunftsindustrie“ zuerkennen.
    Wenn Kretschmann wirklich das „intellektuelle Rüstzeug“ hat, spätestens dann hat er sich als Lügner / Betrüger am Volke geortet.
    Mit ein wenig rechnen kann man erkennen das die „grüne Energie“ vorne und hinten nicht reicht geschweige denn es würden noch Millionen von E-Autos unterwegs sein.
    Wenn Hr, Kretschmann dann noch immer nicht klar kommt sollte er diese Seite besuchen, hier der Link. https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation_price/07.01.2019/07.01.2020/

  17. Ich würde sagen, die Altparteien sollten selber „Gas geben“ und sich über die co2-Thematik besser informieren.

    Einfach in die „Rücklichter“ von AFD und Werte-Union (Klima-Manifest-2020) schauen, dann weiß man schon mal wo’s lang geht!

  18. Herr Kretschmann möchte Tesla technologisch überholen. Ich halte diese Technologie für ausgereizt. Möglicherweise ist das eine oder andere klägliche Prozent drin, große Würfe sind aber nicht mehr zu erwarten. Von daher können wir zu Tesla aufschließen, aber mit großen Abstand überholen wie von Herrn Kretschmann gefordert, ist realitätsfern.
    Noch ein Gedanke zu Silvesternacht: Den Jahreswechsel haben wir bei Freunden in der Nachbarstadt gefeiert. Für den Rückweg haben wir statt 30 Minuten mehr als 90 Minuten benötigt. Es war so nebelig, dass bei den entgegenkommenden Fahrzeugkolonen, um nicht von der Fahrbahn abzukommen, die Beifahrer vorhergelaufen sind. Was ist wenn wir mit Elektrofahrzeugen solch ungeplante Verzögerungen, deren Dauer nicht abzuschätzen ist, in Kauf nehmen müssen. In diesem Fall >60 Minuten, wann mache ich die Heizung aus um Strom zu sparen. Wie es weitergeht wenn das E-Fahrzeug in einer Nebelbank, bei völliger Orientierungslosigkeit, stehen bleibt überlasse ich der Phantasie des Lesers.

    • „…große Würfe sind aber nicht mehr zu erwarten. Von daher können wir zu Tesla aufschließen, aber mit großen Abstand überholen wie von Herrn Kretschmann gefordert, ist realitätsfern.“

      Ideologen gebrauchen solche Phrasen schon seit langem:
      „Überholen ohne einzuholen!“ (Ulbricht)
      „Großer Sprung nach vorn!“ (Mao)

          • „Fast alle Politiker reden nur von „wir müssen“, „wir sollen“, nie von „wir werden“.“

            Ist auch besser so.
            Stellen Sie sich vor all das Gefasel der Politdeppen würde umgesetzt…

  19. Oh Schreck, Kretschmann!
    … und irgendwann, in nicht all zu langer Zeit, ist Deutschland, wie gewollt, von der Landkarte verschwunden.

    • Kein Land exportiert seine Arbeitslosigkeit so sehr wie Deutschland.
      Kein Land beutet so sehr mit Exportüberschüsssen aus wie Deutschland.
      Hören Sie auf Deutschland immer als das grosse Unschuldslamm hinzustellen was es de facto gar nicht ist.
      Deutschlands Wirtschaft kommt nur durch Auslandsaufträge in gang und ist so fort am Ende wenn an der Handelsbilanz einmal gespart werden sollte.

      • An der Handelsbilanz kann man nicht sparen.
        Sie bestätigen mich nur, denn, wenn Deutschland nicht mehr konkurrenzfähig ist, ist Schluss mit lustig.
        Eine Volkswirtschaft ist nicht „schuldig“, wenn Sie funktioniert.
        Wovon faseln Sie eigentlich?

  20. Das heißt im Umkehrschluss, dass eine Windkraftanlage 12Mio kWh pro Jahr produziert. Soviel wie in 2.8 Millionen Liter Benzin, oder wenn wir mal von 8 l/100km ausgehen 360.000km also ungefähr 25 PKW wenn man von 14.000km Jahresfahrleistung ausgeht. oder?

      • Herr O.E. Die neuen großen WKA in BaWü erreichen etwa die Hälfte, also 5 bis 7 Mio KWh Zappelstrom im Jahr. Dafür muss auch ein neues 2.Stromnetz gebaut werden, in welchem der eigentlich für unsere Elektronik unnütze Zappelstrom in der Gegend rumgeschickt wird und die Leitungen heiß macht, wenn der Wind weht. So wird der größte Teil des eigentlich unbrauchbaren Stromes wieder vernichtet. Auch eine Art von Wärmeinseleffekt zur Aufheizung der Landschaft. AKW Philippsburg wurde abgeschaltet: Dafür kommt Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen. Nur in der Statistik wurde der Atomstrom durch den Windstrom der ca 750 BaWü-Windmühlen ersetzt.

        • Josef Kowatsch schreibt am7. Januar 2020 um 10:37
          „Dafür kommt Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen.“

          Aus Polen ???
          Die Polen kaufen bei uns das kWh für ca. 6,2Cent/kW in 2019.
          Da ist der Kohlestromherstellung auch nicht so günstig, wenn über 6 Cent bezahlt werden für Strom aus Deutschland.

          Polen kauft bei uns ca. 9TWh Strom im Jahr 2019

          Polen verkauft an uns ca. 0,006TWh Strom im Jahr 2019

    • Das heißt im Umkehrtrugschluss, dass neben einem (eher kleinen) Plattenbau mit 1000 Bewohnern und 400 PkW 16 Windmühlen aufgestellt werden müssten. Oder?
      D.h. für 40.000.000 dann elektrische PkW in D 1.600.000 Windräder? Und das nur für die PkW! Und wenn die mal stünden, müsste man, bei 20 Jahren Lebensdauer jedes Jahr 80.000 Stück austauschen!
      Wie viele gibt es derzeit und wie viele werden jährlich aufgestellt?
      Und das alles noch unter der Prämisse der kreativen Durchschnittsbildung!
      Das berühmte Problem der großen Zahlen…

      • Hat auf Grund der großen Zahlen noch immer niemand bemerkt, dass ich eine (unrealistische) Milchmädchenrechnung auf Basis eines Irrtums von O.E um den Faktor 100 aufgestellt habe?
        q.e.d.

    • Sehr geehrte(r) O.E.
      das Problem mit den Windstrom ist doch, dass der nicht dann vorhanden ist, wenn man ihn braucht – und dann im Übermass erzeugt wird, wenn man gerade nichts braucht – also nutzlos sind.
      Sie können also nicht davon ausgehen, dass Ihre E-Autos „on demand“ geladen werden.
      Wind und Sonne sind unzuverlässig.
      – Damit können Sie in der schlechten Jahreszeit nicht mal ein E-Auto am Laufen halten.

    • Windkraft? Was ist das?
      Und was ist das: Windstrom?

      Irgendwie sind die Deutschen inzwischen komplett verblödet worden.
      Ist ja auch kein Wunder wie die ne überzeugte SEDlerin zur Kanzlerin machen konnten.
      Ihre bei ihrem Ehemann geschriebene Dissertation gibt es auch nicht zu lesen.

      • T. Heinzow schreibt am 7. Januar 2020 um 23:30
        „Windkraft? Was ist das?“
        „Und was ist das: Windstrom?“

        Gibt immer noch Leute die seit 20 Jahren in der Höhle wohnen kein Radio und kein TV haben von Internet und Google noch nichts gehört haben.

    • In Dtl. stehen derzeit etwa 30.000 WKA. 1/4 des Stromes wird damit + PV volatil produziert. Um Kohle + Atom abzulösen, bräuchten wir das Ganze mal 3. Für den Verkehr nochmal 2x. Also insgesamt 30.000 x 5 = 150.000 (Rechnung Prof. Sinn). Rechnet man 1000m Abstand der WKA zueinander, steht bei 357.000 km2 Dtl. alle ca. 2 km ein Windrad. Im See, im Park, im Wald, überall… Ist doch toll. Dann haben wir ja noch die virtuellen Speicher, Demandmanagement u. tolle Fexibilitätsmöglichkeiten u. die vielen vorhandenen Techniken, die wir nur nicht anwenden.
      Aber: Brauchen wir ja gar nicht. Die Grünen*innen wollen den Indvidualverkehr ja abschaffen. Und in den Städten gar kein Verkehr. Man will Logistikshubs an den Stadtgrenzen errichten u. von da mit Lasten-Fahrrädern u. Elektrokarren verteilen.
      Prof. Paech will die Straßen aufreißen u. bis auf Radwege alles bepflanzen. Wir sollen unser Gemüse selbst anbauen. Und Modeboutiquen werden Flick- u. Änderungsschneidereien. Wir haben dann alle mehr Zeit (Warum eigentlich?) u. machen Weltreisen… mit dem Segelschiff! Ich freue mich wie Bolle!
      Wann misst mal einer Fieber!

  21. Im November 2019 sei das Spitzenmodell EQC der AMG-Linie gerade einmal 19 Mal zugelassen worden, berichtet die „Welt“ und beruft sich auf Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).
    …..
    Der E-tron (Audi) habe deutlich bessere Zulassungszahlen. Im November 2019 wurden 192 dieser Autos zugelassen.
    ////
    Wobei „deutlich besser“ bei diesen absoluten Zahlen nur Satire sein kann. Die Deutsche Politik agiert inzwischen auf dem Niveau des SED Zentralkomitees; die Realität spielt keine Rolle mehr, wir schaffen das….

    • Bei irgendwelchen Zulassungszahlen ist noch zu erwähnen, dass Hersteller, Händler oder Leasinggeber diese E-Fahrzeuge auf sich selbst zulassen, um die Zulassungsstatistiken aufzuhübschen. Ggf. werden diese Fahrzeuge dann mit „Tageszulassung“ weiter verscherbelt.

  22. Mit „Gas geben“ bezieht sich Kretschmann auf die Batterie-Auto….weil er hier Tesla ins Spiel bringt, die in Zukunft nur noch die Rücklichter sehen soll…also die Rücklichter der Batterie Autos von deutschen Automobil Hersteller

  23. Diese scheinheiligen Klimaretter! Weshalb reist denn dieser Kretschmann nicht schon längst per staatseigener Pferdekutsche durch das schwäbische Ländle und zum Besuch von Merkel nach Berlin, begleitet von seinem Personenschutz, die auf Ponys oder Esel reiten? Dabei würde sicher gerne auch dieser Schäuble mit ihm reisen auf der Strecke von Offenburg nach Berlin und zurück. [Zitat Schäuble: „Es gibt Klimaschutz nicht zum Nulltarif“. Ist ja an sich schon ein dummer Politiker-Spruch. Was gibt es denn schon für umme, außer für Politiker? Aber mit „nicht zum Nulltarif“, damit meint er natürlich „nicht zum Nulltarif für euch Untertanen“.

  24. Dummheit ist nach Einstein bekanntlich grenzenlos.Bei Kretschmann ist allerdings nicht er der Dumme ,sondern er hält uns für die Dummen.

  25. Herrn Walter K.
    „Mal angenommen ……..“NEIN! Ihre Zahlen belegen sehr eindrucksvoll, dass es gar nicht um CO2 gehen kann! Wären Sie in den 80-iger Jahren aufmerksam dem ML-Unterricht (Marxismus-Leninismus) in der DDR gefolgt, hätten Sie eine sachlich eindeutige Antwort auf Ihre Frage bekommen: Macht und Geld, jetzt in Form des ökoRaubkapitalismus! Die Energiewende ist nur ein kleiner Teil im Mosaik des Billionengeschäftes KLIMA!

  26. Immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein grünes Lichtlein her!
    Der Herr weiß ganz genau, wie schädlich Windkraftanlagen sind. Antwort gegenüber einem Bekannten von mir in 2014 oder 2015. Deshalb kommt auch kein so ein zukunftstraechtiges Teil in die Nähe seines Wohnortes.

  27. Gleich der erste Satz von Kretschmann ist entlarvend im Sinne der Effizienz. Bei der Windenergie sind mehr Arbeitsplätze abgebaut worden als es in der Braunkohleindustrie gäbe. Dann kuck mal nach lieber Kretschmann, wieviel Strom aus Braunkohle pro Jahr erzeugbar ist und wieviel die Windkraft liefert,- bei offensichtlich kleinerem Personalaufwand!
    Bei Menschen, die in öffentlicher Alimentierung stehen im Allgemeinen und bei Lehrern im Besonderen (Kretschmer) ist festzustellen, daß diese überhaupt keinen Sinn für Arbeitseffizienz zu haben scheinen.
    Gut ist, was der politisch korrekten Moral entspricht, nicht das, arbeits- und/oder kosteneffizient ist. Warum in Verkehrsleistung (Transportvolumen/Stunde) denken? Igitt! Dann lässt man sich halt mehr Zeit! „Entschleunigung“ ist gefragt, was nichts anderes ist als bremsen! (Geschwindigkeitsreduktion/sec)
    Jeder Industriearbeiter kann darüber nur den Kopf schütteln.
    Ich hatte mal einen Griechischlehrer, der nach der Korrektur die Klassenarbeitshefte in den Klassenraum schmiss mit dem geschrieenen Kommentar „da habt ihr euren Scheißdreck, glaubt nicht, daß ich am Stück bezahlt werde“. Daß am Durchschnitt von 5,3 er selbst schuld sein könnte, kam ihm nicht in den Sinn.
    Es ist dieses unreflektierte Verhalten, das heute im ganzen Politikbereich anzutreffen ist, welches die Prosperität dieses Landes gedankenlos aufs Spiel setzt.

  28. Ich mach es mal nach dem Motto: Es gibt keine dummen Fragen; vor allem, weil ich kein Physikspezialist bin. Bei dem Vergleich zwischen Benzintank und Windkraftanlage ist mir eines nicht klar. Beim Benzin wurde am Ende eigentlich nicht die Leistung angegeben, sondern die gespeicherte Energiemenge. Bei der Leistung ist doch exakt gemeint W/pro Sekunde, sodass man die beiden Werte eigentlich nicht vergleichen kann. Oder werden die Werte für solche Windkraftanlagen generell mit MW/h angegeben, sodass man die Werte direkt vergleichen kann? Wer kann helfen?

    • Beim Benzin wird offensichtlich der Energieinhalt der Kraftstoffmenge, die pro Zeiteinheit (1 s) in den Tank fließt berechnet. Energie pro Zeit bzw. genauer Arbeit pro Zeit ist Leistung. Diese wird in der Einheit 1 Watt oder, was das gleiche ist, 1 Joule pro Sekunde angegeben. Die Berechnungen von Herrn Lüdecke sind alle richtig! Ob es wirklich keine dummen Fragen gibt, können Sie nun selbst entscheiden.

  29. Das neue Narrativ der Grünen in Baden-Württemberg war zu erwarten: Daimler war beim Überholen von Tesla nicht schnell genug, obwohl Kretschmar persönlich zum Gasgeben aufgefordert hat! Und wenn trotz Rikscha-Fahrer das Wetter noch immer nicht den Grünen gehorcht, dann wird beim CO2 nochmals nachgerechnet. Dann gibt es den Klima-Rettungsorden für Dauer-Luftanhalter…

  30. Ausgerechnet grüne Energiepolitik führt mit dem Ausbau von Windkraft zu der größten Zerstörung der deutschen Naturlandschaft. Wenn schon über 1.000 Meter Abstand zur Wohnbebauung gestritten wird, dann sollte eigentlich jedem klar sein, was uns bei einem weiteren Ausbau von Windkraft blüht. Aktuell hat Windkraft einen Anteil von nur ca. 3% an der Primärenergie. Wir sollten unser Weltrettersyndrom mal endgültig begraben. Wäre ein guter Vorsatz für 2020.

    • Es ist logisch, dass die grün-faschistoiden Linken die Natur und Umwelt zerstören. Wenn man deren wichtigste Eigenschaft begriffen und erfaßt hat: Perversion.

      Perversion steht für: Umkehrung aller Werte. Man macht genau das Gegenteil dessen, was man dem Wähler versprochen hat. Marx, Lenin, das waren alles Perverse. Deren geistige Schüler führen das nur fort.

  31. „…Es reicht, wenn das Juste Milieu Auto fahren und fliegen darf, aber bitte-schön doch nicht jeder Prolet. Wo kommen wir denn hin! Die Proleten sollen gefälligst den Spaß bezahlen!“ Ist das der Grund weshalb bei den „Führungsspitzen“ der Parteien (blau ausgenommen) und unseren „Staatslenkern“ jeglicher Realitätssinn fehlt, eine generelle Realitätsverweigerung vorliegt? Hatten diese Leute nie einige Stunden Physikunterricht? Nun sollen wir sogar eine Physikerin an der Spitze haben. Seltsam! Mir scheint, wir sind wieder in die Zeit „die Sonne dreht sich um die Erde“ zurückversetzt. Übrigens hatte dies auch die „Wissenschaft“ damals als gültig akzeptiert.

    • Wissenschaftlich betrachtet, echt wissenschaftlich, stren und knallhart, sind beide Aussagen immer noch korrekt. Beide Aussagen.

      Sie verlieren ja auch kein einziges Wort über die stillschweigenden Annahmen, die jeder (!) Aussage zugrunde liegen müssen. Jede Theorie fußt auf Annahmen, die die meisten übergehen wollen. Warum wohl?

      Was weiß der moderne Mensch schon über das Universum? Nichts. Ein Tropfen ist weiterhin nichts. Theorien sind bloße Gedanken, ein Hauch. Die empirische Beweisführung ist immer noch unmöglich, auch lebt der Mensch viel zu kurz, nicht wahr?

      Die echte Philosophie ist immer noch die Königsdisziplin in der echten Wissenschaft.

  32. Baden- Württemberg verfügt über 725 Windkraftanlagen , die gerade einmal – laut statistischem Landesamt- einen Anteil von 0,5 % am Primärenergieverbrauch von BW haben.

  33. Was von der Energiewende und den regenerativen Energien der BRD zu halten ist, belegen am besten handfeste Zahlen.
    Man angenommen das Kohlendioxid hätte diese apokalyptischen Wirkungen, wie es uns z.Zt. erklärt wird – dann sollten sich alle Verantwortlichen in Grund und Boden schämen, denn während in der mit Windrädern und PV zugepflasterten BRD jede kWh Strom 470g CO2 verursachte, schafft Frankreich das mit 70g/kWh!
    Tja … diese Zahlen sollte man einfach mal dem Volk näherbringen – dann wird die Bevölkerung ganz erstaunt feststellen, dass selbst bei völliger Aussetzung des Individualverkehrs, wenn also jeder den privaten PKW in der Garage lässt und zu Fuss geht oder radelt oder Floss oder Esel – sich durchs Land bewegt… noch immer mehr CO2 in der produziert wird, als dies in internationalen Klimaschutzabkommen vorgesehen ist – zumindest solange der Oeko-Flatterstrom durch Kohle- und Gaskraftwerke gestützt werden muss!
    Und was den Herrn Kretschmann betrifft, der sieht mit seinen 4,2% Windstrom am Strommix 2018 im badenwürtembergischen Musterländle wirklich nicht besonders grün aus. Das wird aber jetzt besser, nachdem nun seit 31.12. der Atomstrom von Philippsburg 2 nicht mehr seine Stromnetze verstopft! lol

  34. Kretschmann hat selbst einmal gesagt, er fährt einen Diesel PKW. Er müsse oft zu seinem Sohn u. fahre mit Hänger. Da müsse das Auto ordentlich was wegziehen können.
    ALB fährt einen alten Diesel. Dagegen ist nichts einzuwenden. Uns verordnen sie was anderes. Na ja „Spitzenpolitiker“, die „Leitplanken“ setzen müssen, müssen halt mobil sein. Wir nicht?
    Das mit den Hamstern ist gut 🙂

  35. Politikerreden sind doch nicht an Leute mit Intelligenz gerichtet, sondern an die uninformierte und uninteressierte Mehrheit!
    Und es gaht auch nicht darum, ob die Aussagen richtig sind, sondern nur darum, für Mehrheiten „vernünftiger“ zu klingen als die der politische Gegner!
    Und es geht auch nicht ums Klima, sondern nur um Wählerstimmen!
    Jeder Politiker beherrscht die Kunst im Schlaf, wenn mehr Wählerstimmen in Aussicht stehen, heute ein wenig verklausuliert das geneue Gegenteil dessen zu verkünden, was gestern zum besten gegeben wurde!
    Alles, was Politiker sagen, sollte man aus diesem Blickwinkel interpretieren.

  36. Gibt es eigentlich irgendwo eine zitierfähige Aufstellung, wo von wem aktuell welche Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke gebaut werden?

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