dpa-Wichtel-Challenge: schon kleine Mengen CO2 können Klima beeinflussen – wirklich?

von Michael Klein Sciencefiles
Man muss, angesichts des Blödsinns, den angebliche Faktenchecker von sich geben, zweimal lesen, um sich zu vergewissern, dass man gerade richtig gelesen hat.

Noch vor Weihnachten haben die dpa-Wichtel dafür gesorgt, dass der Zweifel an der menschlichen Ursache der Veränderung des Klimas auf Facebook weiterhin unterdrückt werden kann

Mit dieser Meldung arbeiten sich die dpa-Wichtel nunmehr an einem privaten Nutzer von Facebook ab, der die Rolle von CO2 am Klimawandel in Frage stellt. Scheinbar hat die Tatsache, dass wir ihre seltsamen Einlassungen hinterfragen und nicht akzeptieren, sie vielmehr mit einer dpa-Wichtel-Challenge versehen, dazu geführt, dass sie sich nicht mehr mit uns beschäftigen wollen und sich stattdessen an privaten Facebook-Nutzern abarbeiten.

Facebook-Lächerlichkeiten

Das ist ganz schön ärmlich, fast so ärmlich, wie die Argumentation. Wenn, wie die dpa-Wichtel behaupten, schon winzige Mengen von CO2 einen Unterschied machen, dann fragt man sich, wie es möglich ist, dass die Erde im Verlauf der letzten Jahrmillionen viel höhere CO2-Mengen als heute überlebt hat?

Die folgende Abbildung stammt von der NASA.

Wie man sieht, gibt es Zyklen, CO2-Zyklen, die wiederum mit der Temperatur in Verbindung stehen, aber nicht dahingehend, dass die Temperatur von der Konzentration von CO2 in der Atmosphäre beeinflusst wird, sondern so, das zeigen Eisbohrkerne, dass die CO2-Konzentration von der Temperatur beeinflusst wird. Dazu schreibt die NASA:

“In Earth’s past, the carbon cycle has changed in response to climate change. Variations in Earth’s orbit alter the amount of energy Earth receives from the Sun and leads to a cycle of ice ages and warm periods like Earth’s current climate. (See Milutin Milankovitch.) Ice ages developed when Northern Hemisphere summers cooled and ice built up on land, which in turn slowed the carbon cycle. Meanwhile, a number of factors including cooler temperatures and increased phytoplankton growth may have increased the amount of carbon the ocean took out of the atmosphere. The drop in atmospheric carbon caused additional cooling. Similarly, at the end of the last Ice Age, 10,000 years ago, carbon dioxide in the atmosphere rose dramatically as temperatures warmed.”

Wenig CO2 geht also mit einer Eiszeit einher. Viel CO2 offenkundig nicht damit, dass die Erde verbrennt.

Viel CO2 gab es zum Beispiel im Trias und im Jura, beides Zeiten, die eine sehr üppige Erde gesehen haben, die nicht zuletzt solche Pflanzen und Lebenwesen hervorgebracht hat.

Alles ziemlich üppig und groß und im Einklang damit, dass viel CO2 zu einem Greening of the Earth führt, wie ebenfalls die NASA festgestellt hat.

Aber, wie uns die dpa-Wichtel erklären wollen, ist ja bereits ganz wenig, sind bereits winzige Mengen CO2 dazu in der Lage, das Gleichgewicht, das es angeblich zwischen auf der Erde, im Boden und vor allem im Meer gebundenem und in der Atmosphäre flottierendem CO2 geben soll, zu stören. Nun, wenn bereits ganz wenig CO2 das Gleichgewicht aus dem Lot bringen kann, dann fragt man sich, wieso ganz viel CO2 mehr als 1000 ppm im Trias, das Gleichgewicht nicht aus dem Lot gebracht haben und wie es möglich ist, dass all die Gleichgewichtszustände, die in den geologischen Zeitaltern aufeinander gefolgt sein müssen, aufeinander gefolgt sein können, denn sie weisen dramatische Unterschiede in der Höhe des atmosphärischen CO2 auf?

Die dpa-Wichtel haben dafür bestimmt eine Erklärung: dpa-Wichtel-Challenge 1.

Und natürlich drängt sich noch eine ganz andere Frage auf. Wie ist es der Erde möglich, zwischen menschlich verursachtem CO2 und CO2, das nicht menschlichen Ursprungs ist, zu unterscheiden. Offenkundig hat viel mehr CO2 in der Atmosphäre im Trias oder im Jura nicht dazu geführt, dass die Erde verbrannt ist, im Gegenteil, das Klima war wohl eher angenehm und vor allem nicht sonderlich kalt, während heute bereits winzige Mengen menschlich verursachtes CO2 diesen Trick zustande bringen soll. Ergo muss die Atmosphäre zwischen dem bösen, von Menschen verursachten CO2 und dem guten natürlichen CO2 unterscheiden können.

Wie die Atmosphäre das kann, ist die Frage, für unsere zweite dpa-Wichtel-Challenge.

Der Beitrag erschien zuerst bei ScienceFiles hier

Schließlich wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten, dass einem unserer Leser dpa-Wichtel auf dem Weihnachtsmarkt begegnet sind. Er hat sie fotographiert und das Foto an uns geschickt:


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30 Kommentare

  1. ….mir konnte noch niemand erklären, warum es ab Sonnenuntergang trotz dem CO², was ja die Wärmeabstrahlung ins All verhindern soll, rasch kühler wird. Bisweilen um mehr als 10 Grad, wo doch das CO² die Wärmeabstrahlung verhindert.

    • Naja, auf dem Mond sinkt die Temperatur nachts um mehr als 100 Grad. Auf der Erde gibt es dagegen den grausamen Treibhauseffekt, aber eventuell auch Wolken und andere Wärmespeicher.

    • Das kann man erklaeren!

      In den Bereichen das CO2 nicht mit seiner Absorption blockiert geht weiterhin Waerme verloren. Auch kommen Konvektion und Waermeleitung und Strahlung nicht zum Erliegen.

      Wenn man sich die Thermodynamischen Prozesse alle auflisted, die Waerme transportieren, dann findet man schnell raus, das CO2 das „Auskuehlen erschwert“ aber nicht verhindert. Und das auch nur dann, wenn CO2 bei der sogenannten Rueckstrahlung massgeblich ist.

      Dieses „Erschweren des Auskuehlens“ darf man aber nicht mit einer Erwaermung verwechseln.

      Es gilt immer noch das Grundprinzip:

      Veringerung der Waermeabgabe ist keine Erwaermung.

      Das heisst, das CO2 oder jedwede andere Gegenstrahlung nicht in der Lage ist, einen Koerper von -18 Grad C auf 15 Grad C zu erwaermen, indem es eine geringere Abkuehlung stipuliert.

      Ein Koerper muss vorher schon waermer als 15 Grad C gewesen sein um sich auf 15 Grad C abzukuehlen.

      Vielleicht liegt die Erklaerungsarmut zu Ihrer Frage in der Tatsache begruendet, das die Klimaunwissenschaft die Thermodynamik nicht verstanden hat.

      mfg Werner

      • Nach der verständlichen Antwort habe ich auch eine Frage: Wärmestrahlung ist ein Ergebnis von Wärme, die sich als Temperatur messen lässt. Siehe auch IR-Thermometer. Was mir nicht klar ist, was ist Wärme bei Gasen und wie wird sie durch Aufnahme bzw.Abgabe von Strahlung verändert (z.B. Kinetische Energie von Molekülen, oder so).

        • Schau Dich dort mal um ist ein „Wegweiser“ zu dem Thema da sind (Meiner Meinung) nach alle Faktoren und die dazu gehörigen Quellen angegeben so das Du dir selber ein Bild machen kannst.

          http://www.oekosystem-erde.de/html/treibhausgase.html

          Ich glaube deine Frage bzgl. müsste das Gesetz hier sein „Plancksches Strahlungsgesetz“ Ich bin mir aber nicht sicher.

          Und jetzt mal wieder zum Thema
          Zitat:
          …Das ist ganz schön ärmlich, fast so ärmlich, wie die Argumentation. Wenn, wie die dpa-Wichtel behaupten, schon winzige Mengen von CO2 einen Unterschied machen, dann fragt man sich, wie es möglich ist, dass die Erde im Verlauf der letzten Jahrmillionen viel höhere CO2-Mengen als heute überlebt hat?
          Es gib schon einen Unterschied bei menschlichen Einflüssen oder Natürlichen denn ein Abweichen ist ein Abweichen ergo Unterschied, und die Einwirkung des Menschen in jeglicher Form ist parasitär. Und die Frage ist auch nicht ob die Erde ÜBERLEBT sonder Der Die Das was darauf Existiert. Die Erde überlebt auch einen bzw. Kometen einschlag der alles Leben auslöscht wie WIR ES KENNEN die Erde ist dann immer noch da mehr oder weniger. Ich finde diese ganze Debatte über CO2 wie sie Medial verbreitet wird einfach nur …. genau so wie diesen Beitrag schon kleine Mengen CO2 können Klima beeinflussen – wirklich? was soll das? Jeglicher Einfluss in die Natur hat Folgen wenn ich Silberiodid in eine Wolke Impfe dann regnet sie ab dummes Beispiel aber es ist so. Es geht meiner Meinung auch nicht darum das sich etwas verändert sonder wie und ob der Mensch sich darauf einstellen kann. Oder ob er was hier in den Quellen nicht genannt wurde. Es dem Menschen so ergeht wie zwischen den einzelnen Epochen der Erde Trias etc.. Immer wieder sind Millionen Arten durch den Faunenwechsel ausgestorben das „Greening of the Earth“ interessiert doch in dem Zusammenhang überhaupt nicht. Was hat der ideale Lebensraum wie Temperatur usw. von irgend welchen wechselwarmen Dinosaurieren mit der des Menschen zu tun nix. Es kann nicht in unserem Interesse sein die Sozioökonomie ausser acht zu lassen was im ganzen vieleicht +3°C sind wenn juckts es in einer gemäßigten Wetterzone und einem reichen Land wie Deutschland. In Länder wo es jetzt schon fast unmöglich ist zu leben weil kein Regen mehr fält oder was weiß ich und die Ernteausfälle nicht vom Staat kompensiert werden können und dann kommt? Die nächste „Völkerwanderrung“ oder was und die Folgen möchte ich mir nicht ausmalen. Was jetzt in Forschung und Klimaschutz gesteckt wird sich früher oder später auch wieder auszazhlen den die langfristige Richtung geht nunmal weg von Fossielenenergien und Deutschland das Land der Dichter und Denker oder allgemein die EU sollte dort schon eine Schlüsselrolle spielen.

  2. Ach ja, die Dinosaurier vor 60 Mio Jahren, das waren noch Zeiten, als man mit ganz wenig Hirn noch endlos viel fressen konnte. Kein Wunder, dass sich manche in solche Zeiten zurückversetzen wollen. Bleiben wir doch lieber in den Zeiten und den natürlichen Umgebungen in denen sich die menschliche Intelligenz zweifelsfrei am besten weiterentwickelt hat. Bei der Tabelle der letzten 800 000 Jahre fehlt allerdings der rapide CO2 Anstieg der letzten 50 Jahre.

    • Ja, ich kann auch eine Korrelation zwischen atmosphärischem CO2 Gehalt und menschlicher Intelligenz erkennen. Je höher der CO2 Gehalt um so signifikanter ist der geistige Atavismus bei der politisch relevanten Mehrheit in Deutschland. Ihre Beiträge kann man als Maßstab dieser Entwicklung ansehen. Es stimmt schon, je mehr CO2 in der Luft, um so mehr Idioten tummeln sich in den Parlamenten und Leitmedien. Wir schaffen das….

    • Herr Tarantik,

      ich kann Ihnen versichern, das der Anstieg vom CO2 in der Tabelle erkennbar ist. Der derzeitige CO2 Gehalt der Atmosphaere ist eingezeichnet. Die Zeitachse ist in Millionen Jahre. Wir gehen von einem Anstieg von 80 ppm in 50 Jahren aus.
      Bei den Skalierungen koennen sie sich den kleinen Anstieg vom Wert 0 Millionen Jahre zum heutigen Wert einfach denken.

  3. „Similarly, at the end of the last Ice Age, 10,000 years ago, carbon dioxide in the atmosphere rose dramatically as temperatures warmed.”
    Ein Anstieg von 180 auf 280 ppm geht also bei Beginn der Zwischeneiszeit mit einem Temperaturanstieg von mindestens 10 Grad einher. Jetzt mal abgesehen davon, dass die Klimabetrüger nur allzu gerne Ursache und Wirkung vertauschen, damit sie nicht gar so erbärmlich dastehen (explizit konnte man es in der Weltwoche z.B. von Herrn Stocker nachlesen): Selbst wenn ich die Katastrophen-Modelle des IPCC hernehme und den Betrug mal mitmache, also Ursache mit Wirkung vertausche, und die gemessenen CO2-Werte einsetze, dürfte die Erwärmung vor 10.000 Jahren dann nur 1,5 Grad und nicht 10 Grad ausgemacht haben.
    Es ist vollkommen unverständlich, weshalb es so viele Dummköpfe gibt, die der Klimamafia immer noch glauben! Bei den rotgrünen „Klimaprofis“ in den Medien kommt natürlich die berechtigte Frage auf, ob es Vorsatz, Dummheit oder beides ist.

  4. Man will es nicht glauben aber im Internet gibt es Abbildungen zu gewinkelten CO2 Molekülen. Ich bekam auf einen Kommentar auf einer Klimahysterikerseite auf meinen Hinweis, daß es keine Klimaleugner, sondern nur Klimaskeptiker gibt, die Antwort, daß Leute die die Phyik leugnen, Klimaleugner seien.
    Naja wenn man CO2 jetzt wie H2O mit Doppelbindung darstellt, klar dann habe ich von Phsik und Chemie keine Ahnung. Ich frage mich aber wie wir dummer Deutschen solange führend auf den Gebieten der Chemie und Physik sein konnten, wenn wir doch davon gar keine Ahnung haben?

  5. Gefälligkeitswissenschaftler und die Systemmedien folgen gehorsam der Politik, die offensichtlich Ziele verfolgt, die mit dem Landeswohl nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Man fragt sich nur in wessen Auftrag. Bei der Klimakanzlerin ist das klar. Man schaue sich deren große Auszeichnungen an – „The Medal of Freedom“ (für herausragende Verdienste um die Durchsetzung US-amerikanischer Interessen), „Itur Nesi Medinat Jisrael“ (für herausragende Leistungen für das Land Israel) und den „Coudenhove-Kalergi-Europapreis“ (für die Abschaffung der europäischen Völker und deren Ersatz durch eine „minderwertige euro-asiatisch-negroide Mischbevölkerung“, siehe Coudenhove Kalergis Hauptwerk „Praktischer Idealismus“). Sie hat diese Auszeichnungen angenommen! Damit ist alles klar. Krieg gegen das eigene Volk mit allen Mitteln im fremden Interesse, eben aktuell mit „Klimakrise“ und „Migration“. Sog. Wissenschaftler wie … und natürlich die gleichgeschalteten Medien machen kritiklos mit. Merkel als Physikerin hat bestimmt einmal gehört, daß ein nichtlineares chaotisches System wie Wetter und Klima nicht zu berechnen ist und die Frau Dr. med., die jetzt in Brüssel die EU CO2-frei machen will, hat bestimmt in einer ihrer Grundlagenvorlesungen als Medizinstudentin davon gehört, daß das „Giftgas“ CO2 die Grundlage aller Biologie ist. Wie weit kann man intellektuell sinken, es ist unbegreiflich!

    • „Ich habe dazu auch mal eine Abbildung gemacht.“

      Und wie nicht anders zu erwarten ein verfälschtes:
      Zumindest die Temperaturen seit dem Ende der letzten Eiszeit sind wohl vom PIK abgeschrieben.
      Nur zur Klarstellung:
      die erste Warmzeit war c.a. 5-8°C wärmer als die derzeitige!!!

        • Während des Atlantikums z.B..
          Sahara grün mit großem Zentralsee, weite Gebiete besiedelt.
          Alles heutige Wasser in der Sahara stammt aus dieser Zeit.
          Mit Ihrer „Schulbildung“ aus Bremen können Sie das aber nicht wissen…

          Mein Wohnzimmer gabs übrigens zu dieser Zeit noch nicht.

        • Es gibt kaum 2 Temperaturdarstellungen der letzten 10000 Jahre, die gleich sind. Selbst die Alarmisten räumen ein, dass es in den letzten 5000 Jahren erst ein Mal langsam kühler wurde, bevor es dann apokalyptisch wurde. Vor ca. 10000 Jahren soll die Sahara geblüht haben, als es 2 Grad wärmer war als jetzt.
          Die dpa Wichtel sollten das Ausatmen einstellen, um die Menschheit zu retten (Satire)

          • Herr Kirchner, Sie schreiben: „Es gibt kaum 2 Temperaturdarstellungen der letzten 10000 Jahre, die gleich sind“ So ist es. Woher will man die Temperaturen auch kennen. Im Grunde sind sogar die deutschen Temperaturen erst ab 1990 vergleichbar als die DDR mitsamt Wetterstationen eingemeindet wurde. Da dort nun allmählich „blühende Landschaften“ entstanden sind, eine Umschreibung von Altkanzler Kohl für „großflächige Naturzerstörungen“ durch Bebauung, unterliegen viele DDR-Wetterstationen einem hohen WI-effekt: Berlin, Rostock, Magdeburg, Leipzig, Dresden, Chemnitz… oftmals höher als Frakfurt. Das treibt die DWD-Jahrestemperaturen nach 2010 in die Höhe.

        • „Wo soll das Holozän-Maximum 5-8°C wärmer gewesen sein? Bei Ihnen im Wohnzimmer?“

          Erst mal wann: 8-6 und 4 Tsd. vor Chr.
          Wo?
          z.B. Sahara: großer Zentralsee, Rest grün und bewohnt.
          Das geht nicht mit 1-2 Grad mehr als heute.
          Die Eismengen der Eiszeit sind ebenfalls in sehr kurzem Zeitraum geschmolzen.
          Meinen Sie das geht mit + 2°?

  6. Diesen Wichteln ist deutlich anzumerken, daß das PISA-Bildungsniveau im Sinkflug ist. Komplexes Denken kann also heute kein Wichtel mehr zustande bringen. Da wird die schon immer im dynamischen Wandel sich verändernde, unstetige Natur reduziert auf die einfache und nur denkfaulen Wichten plausible Vorstellung der alltäglichen Heizungskörperbedienung: Es wird kälter im Raum (auf der Erde), wenn man den Temperaturdrehknopf (das CO²) einfach a’bisserl runterdreht, fertig! Genauso falsch verstanden ist die Chaostheorie bzgl. des Schmetterlings-Flügelschlages auf der Süd-Seite des Erdballs, der einen Sturm bei uns hier auf der Nord-Halbkugel verursachen würde. Falsch! Wetterphänomene sind hochgradig komplex und haben nicht nur eine einzige Ursache oder nur eine einzige Richtung. Das beschreibt lediglich anschaulich das Ursache-Wirkungs-Prinzip: Jedes Lebewesen, jede Pflanze, jedes noch so kleine Naturereignis kann in geringem Maße den Wetterverlauf beeinflussen. Das ist ein allgemeingültiges Naturgesetz und nur durch die blanke Anwesenheit begründet, nicht mehr und nicht weniger! Den ganz großen Einfluß übt das Universum, die Sonne auf das Erdklima aus, unumstößlich, stetig und ewig!

    • Bitte nie CO² schreiben, das ist nämlich CO Quadrat. Wer sowas schreibt, dokumentiert Unwissen. Die 2 muss immer runtergesetzt sein, oder wo das nicht geht: CO2.

  7. Hier werden gleich 2 Märchen verbreitet.
    1. Die Natur im Gleichgewicht, welches der Mensch aushebelt
    Die Natur ist niemals im Gleichgewicht, sonst gäbe es keine Evolution. Es ist vielmehr ein ständiger Überlebenskampf, den wir auch führen müssen! Die Grafik oben zeigt um 255 Mio. BP einen heftigen CO2 Anstieg: Sibirischer Trapp, gigantischer Vulkanausbruch über 1 Mio. Jahre, Massenaussterben. Grundlage für die Dinos. Vor 64 Mio. Kometeneinschlag, Massenaussterben. Grundlage für die Säugetiere inkl. uns. Wir beeinflussen die Natur schon lange: Prärie Grasland 60 Mio. Bisons. Die Indianer brannten jedes Jahr über Jhd. das alte Gras nieder, bekämpften die Beutegreifer, unterdrückten die Waldentwicklung. Wir Euros kamen u. dachten: reine Natur im Gleichgewicht! Heute: Immer wenn es brennt, ist es der Klimawandel. Irrtum, es ist in den meisten Fällen immer noch der Mensch u. die Natur wurde danach geformt!
    2. CO2 in winzigen Mengen
    Jeden Tag brechen 30 Vulkane aus. Die wir kennen. In der Tiefsee (ozeanischer Rücken) sind es unzählige mehr. Der CO2 Ausstoß in gigantischen Mengen ist dem Zufall geschuldet. Kein Gleichgewicht. Folge man der dpa, würde jeder neue Vulkan ein Klimachaos erzeugen. Die ganz Großen können das (Toba, Krakatau, Tambora, Phlegräische Felder, Yellowstone), aber es sind dann die Aerosole u. nicht das CO2.
    Man erinnere sich an die „genauen“ Berechnungen des CO2 Budgets von den Schellnhubers u. Marcotts dieser Welt, die dann mit den Gigatonnen u. Jahrzehnten bis zum Untergang würfeln. Und wir sind der Einsatz…
    Produziere ein Märchen bei der dpa u. alle Medien übernehmen es. Wurde ja vom „Faktenchecker“ geprüft.. Na dann können wir ja aufhören zu denken.
    Ich gebe zu, dass mir das schwer fällt… ich muss wohl RÄÄCHTS sein!

  8. Wow!
    Das ist der ultimative Knaller um CO2 : es wirkt in homöopathischen Dosen!
    Und, je höher die Potenz, umso größer die Wirkung. Also müssen wir – um aus dem Gefahrenbereich zu kommen – was haste was kannste – CO2 emittieren was geht! Der Kohleausstieg ist kontraproduktiv.

    Wir leben in einer Zeit einer permanenten medialen Dummschwätz-Olympiade und ich fürchte, das wird so schnell nicht aufhören, da die nachrückenden F4F Kids wegen prekären Bildungsstandes sofort übernehmen können.

  9. Den meisten Normalverbrauchern fällt es eben leichter, den Grünen „Weisheiten“ zu glauben, als sich der Mühe zu unterziehen, selbst fundiertes Wissen über das entsprechende Geschehen zu erwerben.
    Dass inzwischen unser Bildungswesen auch schon von diesen Irrlehren angefressen ist, (wofür die Demos der entsprechend verbildeten Jung-Revoluzzer sprechen), läßt leider für die Zukunft wenig Gutes erwarten:
    Schon die Bezeichnung „Klima-Schutz“ ist eine lächerliche Begriffsbildung. Vermutlich haben die Wortführer sich nicht getraut, von „Wetterschutz“ zu reden, weil das womöglich die Absurdität solchen Vorhabens bloßgestellt hätte.
    Wenn eigentlich der wichtige und notwendige Naturschutz gemeint ist, dann sollte man besser nicht versuchen, dem aktuellen Zeitgeist mit neuen, aber sinnfreien Wortschöpfungen zu entsprechen.

  10. Da könnte genausogut stehen:
    „Bewertung: Das dpa-Geplappere ist Bullshit Ein insgesamt hoher CO2-Anteil sagt nichts über dessen Wirkung aus.“
    Entweder haben die dpaler wieder einen unterentwickelten Praktikanten rausgelassen, oder sie sind ein Verlogenes Pack.
    Oder sie lügen…

    • Herr Derks: „Oder Sie lügen.“ Beispiel Waldbrände in Australien, angeblich ständig heiße Temperaturrekorde von weit über 40 C, die mitverantwortlich wären für das Entstehen der Brände. Momentane Temperatur Wetterstation Sydney: 21 C und in Melbourne: 15 C. Die letzten Tage waren ähnlich.

      • Ach was, man muss nur nahe genug an die Feuer heran gehen um jede beliebige Temperatur > 315 K bis 400 K messen zu können um daraus den „Beweis“ für den menschengemachten Klimawandel abzuleiten. So geht Mediekompetenz in Zeiten der „Klimakrise“…..

  11. Jetzt doch mal ehrlich: Wer nutzt den überhaupt noch Fratzenbuch und Co.

    Doch nur Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung, bildungsferner Vita, solche die an die Propaganda der Tagesschau glauben oder alle Anderen die sich als so unbedeutend empfinden, um sich für Fratzenbuch derart erniedrigen zu müssen.
    Ich gehe mal davon aus, dass Herr Geikler nicht dazu gehört und uns nur einmal aufzeigen will, wie weit die Zensur unter Merkels Diktatur schon geht.

    Aber nochmal zurück: Fratzenbuch ist doch konzeptionell abartig schlecht programmiert, vom Informationsgehalt her unterste Schublade und ein Spionagetool übelster Sorte. Wer das braucht … bitteschön, träum weiter.

    Schon meine Teens zu Hause verziehen beim Thema angewidert das Gesicht – Fratzenbuch ist längst out! Es gibt jede Menge Alternativen.

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