Die grüne Qualitätspresse schießt die Industrie sturmreif

Trabant 1.1 von 1991. Wird der ID.3 von VW genaus so ein Ladenhüter? Von User Asterion on en.wikipedia - Photo by Asterion, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=962638

von AR Göhring

Im „Spiegel“ und anderen Regierungsorganen erscheinen in letzter Zeit nicht nur zahlreiche Ankündigungen von Wundertechnologien, die die Energiewende retten sollen, sondern auch diffamierende Artikel zum Untergang der Fossil-Industrie. Aktuell werden Volkswagen und die schwäbisch-badischen Zulieferer unter Beschuß genommen.

In den 1980er Jahren schafften es die Grünen und ihre Helfershelfer in den Medien bereits, die wissenschaftliche und industrielle Forschung zur (klimafreundlichen) Kernkraft in Deutschland zu beerdigen. Ähnlich erging es Hoechst und dem gentechnisch hergestellten Insulin, heute medizinischer Standard.

Obwohl jedem grünen Journalisten wegen der eindeutigen Berichterstattung von ARD-ZDF und Klimalesch über das Lithium klar sein müßte, daß die Wärmekraftmaschinen in Autos noch lange nicht ersetzbar sein werden, wird nun die Verbrenner-Industrie unter mediales Feuer genommen.

In einem Artikel mit der etwas hämischen Überschrift Die Zündkerze als Grablicht beschreiben zwei Spiegel-Journalisten den Tod der südwestlichen Automobilindustrie; der Ton ist immerhin sonst noch weitgehend sachlich.

Im bislang krisensicheren Baden-Württemberg, das gut zehn Jahre einen Zuwachs hinlegte, schrumpfte die Wirtschaft im zweiten Quartal 2019. Selbst Groß-Arbeitgeber Bosch will Tausende Stellen abbauen, was im Ländle als Fanal gilt. Das Problem ist allerdings nicht nur eine gewöhnliche Konjunkturflaute, wie der Artikel betont, sondern die durch Klimahysterie bedingte „strukturelle Transformation“:

„Die zum 3. Oktober feierlich inszenierte [Zünd-]Kerze droht, in Zeiten von Dieselskandal und Fridays for future zum Grablicht zu werden.“

Wobei der Diesel-Skandal und FFF ganz speziell deutsche Unternehmen schädigen:

„Vor allem die deutschen Autohersteller investieren aus Winklers Sicht nicht genug, verunsichert wie sie sind: <Die Panik ist in Deutschland am größten.>“

Das künstlich erzeugte Öko- und Klimaproblem scheint erstaunlicherweise auch in den Köpfen und Herzen der Autozulieferer angekommen zu sein, denen man deutlich mehr Unabhängigkeit und Widerstand gegen grüne Akademiker-Erzählungen zugetraut hätte. So fährt der Vizechef des Familienunternehmens Schweizer im württembergischen Schramberg tatsächlich einen Tesla.

Die schwäbisch-badischen Unternehmen und Konzerne sind wegen der politmedialen Hetze gegen den Verbrennermotor derart verunsichert, daß sie Investitionen in neue Wärmekraft-Modelle unterlassen. Wer sich nur ein wenig beim Thema Auto auskennt, weiß, daß eine durchgehende Modellpflege der Schlüssel zum Erfolg gerade deutscher Hersteller ist. Die Große Koalition und unsere Qualitätsmedien arbeiten also tatsächlich gezielt an der Zerstörung und Vertreibung unserer Schlüsselindustrie.

Genau so sieht es beim VW-Konzern und seiner ID.3-Stromauto-Initiative einschließlich Umbau des Zwickauer Werkes aus (wir berichteten). Ein weiterer Spiegel-Artikel sagt deutlich, was die Klimaretter erwarten, beziehungsweise planen: „Elektro oder nichts“.

„VW geht volles Risiko: Scheitert der ID.3, könnte auch VW scheitern“

Das Akku-Auto sei seit der Golf-Einführung 1970 das wichtigste Modell des Konzerns, mit dem VW den Abgas-„Skandal“ hinter sich lassen und das E-Auto massentauglich machen will.

„Diese Transformation zur E-Mobilität passiert nicht von heute auf morgen. Aber wir haben diesen Weg jetzt unwiderruflich eingeschlagen“,

…sagt der Markengeschäftsführer Brandstätter. Man fragt sich, ob sich die Manager haben erpressen und verängstigen lassen, oder ob sie den Unfug selber glauben, den sie verzapfen. Als der Club of Rome und ähnliche „Experten“ mit der Endlichkeit der Ressourcen wie Mineralöl Panik schürten, schenkte man dem im VW-Konzern wohl eher keinen Glauben, sondern rechnete eiskalt nach. Und heute bauen die Manager für die Linksextremen und Wirklichkeitsfremden extra ein neues Auto, dessen Ersatzteil-artiger Name schon nicht gerade zum Kaufen einlädt. Wo soll der ganze Starkstrom für die ID.3-Flotte herkommen? Von den volatilen Windspargeln und Solarpaneelen bestimmt nicht. Es gibt auch längst nicht genug Stromtankstellen. Zum Glück, denn sonst wird unser jetzt schon labiles Stromnetz garantiert überlastet. Welcher Kunde will sich mit den Nachbarn um die einzige E-Tankstelle weit und breit balgen, und dann stundenlang am Kabel hängen?

Wir Deutschen sind gewohnt, ab und an mal schnell zur Tankstelle zu fahren und in fünf Minuten den Tank zu füllen. Wenn das Aufladen des Autos in deutlich kürzeren Abständen erforderlich ist und jedes Mal ewig dauert, kauft doch keiner einen ID.3. Einfache Überlegung eines EIKE-Journalisten; das können die VW-Planer doch auch!?

Volkswagen ist übrigens der einzige Hersteller, der sich derart eindeutig auf den in Klimahysteriker-Kreisen längst schon wieder abgemeldeten Akkumulator konzentriert, siehe Klimalesch. Die Wolfsburger wollen bis 2028 sogar fast 70 (!!!) neue Elektro-Modelle anbieten; ab 2040 soll keine Wärmekraftmaschine mehr in den Autos angeboten werden. Und ab 2050 will man sogar „CO2-neutral“ sein. In Anbetracht der Tatsache, daß es keinen menschgemachten Klimawandel gibt, der zudem sicher nicht vom schwachen Treibhausgas CO2 ausgelöst wird, kann man sich nur fragen: Haben die sie noch alle?

Es scheint, als ob die grüne Presse unsere Schlüsselindustrie nicht sturmreif schießen will, sondern es längst getan hat. Mit der „Akku-Wende“ geht VW nicht nur ein „Risiko“ ein, wie der Spiegel betont. Nein, die nervigen reichweitenschwachen und teuren Akku-Autos, die man nur schlecht laden kann, will kaum jemand haben. Das wird wohl ein ordentlicher Flopp; ab Mitte 2020 werden wir es wissen, ab da ist der ID.3 erhältlich. Die einzige Möglichkeit, die Akku-Autos wie geplant hunderttausendfach unters Volk zu bringen, wäre die massive Unterstützung durch die Politik, die den Kauf der E-Autos jetzt schon steuerlich begünstigt. Es müßte aber noch mehr werden; vor allem müßten unsere Politiker den Verbrenner mit Abgaben und Regulierungen noch stärker verfolgen, was sie sehr wahrscheinlich auch tun werden.

Bezahlen werden also im wahrscheinlichen Falle, daß der ID.3 ein Ladenhüter wird, die Arbeitnehmer der Autoindustrie, die gefeuert werden. Verkauft sich der ID.3 durch planwirtschaftliche Stützräder hingegen gut, muß der Steuerzahler die Last tragen. Mit anderen Worten: Die Bürger zahlen die Zeche.

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110 Kommentare

  1. Wenn die viel gepriesene E-Mobilität wirklich so toll ist, warum muss sie dann mit Gewalt und vergifteten Anreizen in den Markt geknüppelt werden? Das E-Mobil ist nicht mehr als ein Spielzeug für den saturierten Wohlstandsbürger, der sich von seinem Zweitgeld das elektrifizierte Zweitwägelchen zulegt (in Erinnerung an seine Carrera-Rennbahn aus den 70igern): Für Langstrecken unbrauchbar und für Kurzstrecken überflüssig – da ist jeder moderne Kleinwagen mit Benzin-/Dieselantrieb (als Zweitwagen) besser.
    Die Ablösung der Pferde- durch Benzinkutschen vor über 100 Jahren erfolgte ohne staatliche Eingriffe ganz von alleine nur durch den Markt! Die ersten Auto hatten übrigens auch E-Antrieb, der schon damals untauglich war und mit dem Fortschritt der Benziner nicht mithalten konnte.
    Das wissen auch die einschlägige Industrie und Teile der Politik; trotzdem oder gerade deswegen schicken die ihre Claqueure vor, die hier unter verschiedenen Namen herumtrollen.

  2. Herr Schubert,
    in Ihrem Posting vom 5.1. um 19.25 zeigen Sie, wie wenig Sachkenntnis Sie trotz Ihres oberschlauen Gehabes haben. Wenn Sie mit Ihrer Polemik zu einem bei EIKE erschienen Artikel nicht weiterkommen, dann versuchen Sie es mit der Herabsetzung und Beleidigung eines Fragestellers, dem Sie vorwerfen, seine Frage sei „frech hingerotzt“.
    In Wirklichkeit dokumentieren Sie jedoch nur, dass Sie die Dimensionen, um die es geht, nicht einmal ansatzweise begriffen haben. Aber ich helfe Ihnen gerne. Sie brauchen nicht einmal die Webseite zu wechseln, denn direkt hier bei EIKE finden Sie zu diesen Fragen einen sehr fundierten Artikel. Sie brauchen nur nach „Das deutsche Energiewende-Wunder: Elektromobilität ganz ohne Strom“ zu suchen und bekommen fundierte Informationen zum Thema. Gleich auch mit belastbaren Quellen. Dort finden sich auch Verbrauchszahlen zur Elektromobilität: Allein schon für PKW würde der Strombedarf nach Umstellung auf E-Mobilität – ausgehend von heutigen Beständen und Fahrleistungen – bei zusätzlichen 231 TWh/ a liegen, und bei Einbeziehung des Transportgewerbes käme man sogar auf 337 TWh/ a. Ihr läppisches Gewäsch von „Ich betrachte es zwar als verschwendete Lebenszeit, mit ihnen eine sachliche Diskussion zu führen, ich versuche es trotzdem, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt“, können Sie sich sparen: Sie haben sich mit dem Thema nur sehr oberflächlich beschäftigt und versuchen das durch großspuriges Gehabe zu überspielen. Sie fragen: „In wie weit muss das Netz ausgebaut werden, muss es überhaupt ausgebaut werden?“
    Wie, Herr Schubert, sollen denn die zusätzlichen 231 oder gar 337 TWh/ a in einem Netz transportiert werden, das derzeit schon mit Unsummen erweitert werden muss, weil es mit den aktuelle ca. 650 TWh/a nicht klarkommt? Von den untergeordneten Spannungsebenen bis hin zu den einzelnen Häusern (insgesamt ca. 1,8 Mio. km Leitungen…) ganz zu schweigen.

    • @Anton Pirol
      „Wie, ….. sollen denn die zusätzlichen 231 oder gar 337 TWh/ a in einem Netz transportiert werden, das derzeit schon mit Unsummen erweitert werden muss, weil es mit den aktuelle ca. 650 TWh/a nicht klarkommt?“

      Werden aktuell 650 TWh/a über das Netz übertragen ?
      Nein sind ca. 520TWh in 2019.
      https://www.energy-charts.de/energy_pie_de.htm?year=2019

      Werden zusätzlichen 231TWh/a oder gar 337TWh/a über das Netz transportiert bei E-Atrieb ?
      231TWh/a (nur Pkw) / 3000kWh je Pkw = 77.000.000 Pkw
      Nun Herr Pirol wir haben aber nur ca. 45.000.000 Pkw

      Nun in der Tagesspitze werden mal ca. 80GW deutschlandweit übertragen und in der Nacht nur 40GW, sehen da nicht jeden Tag genügend ungenutzte Übertragungsleistung bereit ?
      https://www.energy-charts.de/power_de.htm

      Die meisten (aber nicht alle) kWh der E-Autos erzeugen die Leute ohnehin selber mit Solaranlagen und die kWh kommen gar nicht über das Netz.

      • Herr Wirkner,
        produziert werden rund 650 TWh/ a, das können Sie bei der AG Energiebilanzen (https://www.ag-energiebilanzen.de) gerne selbst nachprüfen. Die AG Energiebilanzen ist die ultimative Autorität hierfür in Deutschland, können Sie schnell feststellen, wenn Sie sich mal auf deren Webseite umsehen. Alles andere sind Teilstückchen des großen Ganzen. Energy-Charts z.B. ist vom Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme und somit eine staatlich alimentierte Lobbyorganisation der Solarindustrie. Bitte demnächst richtig informieren und erst dann posten.
        Und es mag sein, dass viele E-Autobesitzer auch eine eigene Solaranlage haben. Zahlen liefern Sie jedoch keine. Aber es gibt aktuell nun auch nicht viele E-Autobesitzer. Fehlt Ihnen die Fantasie sich vorzustellen, wie es sein wird, wenn alle Fahrzeuge in D per staatlichem Zwang auf E-Power umgestellt sein würden? Oder glauben Sie, dass die BRD dann jedem der Besitzer ein Eigenheim mit Solaranlage spendiert?

        • Anton Pirol schreibt am 7. Januar 2020 um 8:15
          „produziert werden rund 650 TWh/ a“

          Unter 600 TWh/a sind die Brutostromerzeugung und nicht 650 TWh/a.
          Das können Sie auf der Seite 9 im Monitoringbericht 2019 der BUNDESNETZAGENTUR nachlesen.

          Zitat aus dem Monitoringbericht 2019:
          „Die gesamte Nettostromerzeugung in Deutschland ist aufgrund eines gesunkenen Bruttostromverbrauchs im Jahr 2018 gegenüber dem Jahr 2017 zurückgegangen. Während sie im Jahr 2017 bei 601,4 TWh lag, betrug sie 592,3 TWh im Jahr 2018.“

          Und Sie haben geschrieben das man 650TWh über das Netz transportiert werden, bei nur 592,3 TWh im Jahr 2018.

          Anton Pirol schreibt am 6. Januar 2020 um 17:46
          „in einem Netz transportiert werden, das derzeit schon mit Unsummen erweitert werden muss, weil es mit den aktuelle ca. 650 TWh/a nicht klarkommt?“

          Über das Netz werden ca. 530THh zum Endverbraucher übertragen keine 650TWh.
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164149/umfrage/netto-stromverbrauch-in-deutschland-seit-1999/

          oder

          https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/stromverbrauch

          Nur mal so als Gedankenstütze Herr Pirol der Eigenstrombedarf der konventionellen Kraftwerke wird nicht über das Netz übertagen, sondern im Kraftwerk selber verbraucht und das sind 5% bis 8% der Strommenge die ein thermisches Kraftwerk Brutto so erzeugt.

          • Herr Werner Müller (unter diesem Pseudonym sind Sie doch früher hier aufgetreten)
            offenkundig haben Sie Probleme, zwischen Brutto und Netto zu unterscheiden. Bei der AG Energiebilanzen werden ca. 650 TWh/a BRUTTOstromerzeugung in Deutschland ausgewiesen. Wenn Sie davon die 5-8 % Eigenbedarf abziehen, dann landen Sie problemlos bei den ca. 600 TWh/ a NETTOStromerzeugung, die von der Bundesnetzagentur ausgewiesen werden. Zwischen beiden Angaben besteht also kein Widerspruch. BRUTTO, Hr. Müller, ist das, was z.B. auf Ihrem Lohnstreifen steht, NETTO ist das, was bei Ihrer Bank dann ankommt, das ist doch nicht schwer zu begreifen, oder?
            Und selbst vom Eigenverbrauch werden nicht unerhebliche Anteile über die Transportnetze übertragen, denn zum Eigenbedarf zählt u.a. auch der Stromverbrauch der mehr als 30.000 Windmühlen, die den größten Teil der Zeit nutzlos herumstehen (Volllastundenzahl an Land nur ca. 1900 h (ca 20 % von 8760 h Jahresstundenzahl). Denn auch eine stillstehende WEA hat einen erheblichen Stromverbrauch. Dieser Strom muss von den anderen Kraftwerken erzeugt werden und gelangt wie bitteschön, wenn nicht über das Netz zu den Windmühlen. Abgesehen davon haben auch Kraftwerke, die aus irgendwelchen Gründen stillstehen müssen (z.B. wegen Windstrom), einen erheblichen Strombedarf, und der muss ebenfalls über das Netz zu ihnen gelangen. Und wir haben in Deutschland ja auch nicht unerhebliche Import- und Export-Strommengen, die auch über die Netze laufen müssen. Deshalb dürfen Sie nicht allein von den 530 TWh/ a ausgehen, die von Statista als NettostromVERBRAUCH ausgewiesen werden. Abgesehen davon, dass auch die Netzverluste zu berücksichtigen sind, denn die müssen auch von den Kraftwerken aufgebracht und über die Transportleitungen geschickt werden. Der größte Anteil dieser Verluste tritt übrigens im Niedervoltbereich auf, d.h. die Transportnetze müssen diese Verlustmengen auf jeden Fall transportieren.
            Und zum Schluss, Hr. Solarunternehmer Müller: Das Thema der Diskussion mit Hr. Wirkner (ist das nicht zufällig der Troll, der am benachbarten Schreibtisch sitzt?) waren die ZUSÄTZLICHEN Belastungen der Netze durch E-Mobilität. Sie versuchen durch Ihre Unsinnsbehauptungen nur, davon abzulenken.

          • Anton Pirol,
            Sie haben ja keinen Ahnung

            „Und selbst vom Eigenverbrauch werden nicht unerhebliche Anteile über die Transportnetze übertragen, denn zum Eigenbedarf zählt u.a. auch der Stromverbrauch der mehr als 30.000 Windmühlen, die den größten Teil der Zeit nutzlos herumstehen (Volllastundenzahl an Land nur ca. 1900 h (ca 20 % von 8760 h Jahresstundenzahl).“

            1900h Volllaststunden bedeutet nicht das an 6.860h kein Strom abgegeben wird.
            Die abgegebenen MWh werden nur auf die Nennleistung umgerechnet.
            Eine Windkraftanlage mit 3MW gibt auch 3MW an Strom an das Netz ab bei Vollast.

            Das AKW Philippsburg erzeugt bei Vollast 1.468MW, gibt aber nur 1.402 MW an das Netz ab um die 5% weniger.

            https://de.wikipedia.org/wiki/Eigenbedarf_(Kraftwerk)
            „Der elektrische Eigenbedarf ist je nach Kraftwerkstyp verschieden.
            Bei Kohlekraftwerken liegt er zwischen 4 % und 10 %, bei Kernkraftwerken zwischen 5 % und 16 %.“

          • „Nur Dumm das die Windkraftanlagen die nur die größten Teil der Zeit nutzlos herumstehen die meisten TWh abgeliefert haben mit über 127TWh im Jahr 2019.“

            liegt evtl. an dem entgegen den Marktbedürfnissen festgelegtem Einspeisevorrang für den Flatterstrom?

    • Anton Pirol,
      die aktuellen ca. 650 TWh/a im Netz sind Quatsch und auch das mit den zusätzlichen 231 TWh/a für die E-PKW.

      • Hr. Schreier,
        es gibt eine klare Definition, was Bruttostromerzeugung ist, und die gilt allgemein, also auch für WEA. Und hätten Sie evtl. eine belastbare Quelle für Ihre tiefgründige Aussage „die 650 TWh/a im Netz sind Quatsch“? Meine Quellen zur Brutto-Jahresproduktion und zum Strombedarf für die E-Mobilität habe ich angegeben, die kann jeder, der möchte, nachprüfen.

    • Da nehmen wir gleich ihre Quelle (https://ruhrkultour.de/elektromobilitaet-ganz-ohne-strom/?print=pdf); EIKE hat den Beitrag übernommen. Dort stehen folgende Angaben: Verbrauch auf 100km 25,5 kWh. Ladeverluste 24,7% (ich rechne mit 25%). Ich runde das Ergebnis immer zu meinen Ungunsten. Das macht 25,5kWh*1,25 = 32kWh Steckdose Ladegerät. 6% Transportverluste macht 32*1,06 = 34 kWh ab Trafo Kraftwerk. In der Quelle steht nun „Wird dies korrekt berücksichtigt, so benötigt ein typisches E-Automobil eine Energiebereitstellung ab Kraftwerk von 36 kWh/ 100 km.“
      Vielleicht korrekt berücksichtigt, aber nicht korrekt gerechnet. Die Quelle ist somit für mich unseriös und wer diese ohne Nachrechnen zitiert ebenso. Auch die Lade-/Entladeverluste sind fehlerhaft einbezogen. Die Ladeverluste betragen etwa 10%. (Quelle:
      https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/elektromobilitaet/stromverbrauch-elektroautos-adac-test/). Die Entladeverluste, genauso der Wirkungsgrad Antrieb, sind ja im Energieverbrauch pro 100 km mit drin. Wenn man 100km gefahren ist, ist die Batterie um x kWh entladen. Wie viel davon Verlust ist, ist inkludiert. Beim Benziner kommt ja auch keiner auf die Idee, den Benzinverbrauch auf rein mechanische Arbeit Rad/Strasse zu berechnen, sondern wie viel ist aus dem Tank nach 100km raus!

      Die durchnittliche Jahresfahrleistung eines PKW beträgt 2018 etwa 14 000km (Quelle: https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/verkehr_in_kilometern_node.html; Abbildung 2). Der Energieverbrauch pro 100 km kann mit 20 kWh (Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/elektromobilitaet/stromverbrauch-elektroautos-adac-test/) angesetzt werden; das ist schon das obere Ende. Als Ladeverlust setze ich 10% an. Bei 45 Mio Autos (Quelle: siehe Jahresfahrleistung) sind das 20kWh*1,1=22 kWh, 22kWh*1,06 = 23,32 kWh. Ich rechne weiter mit 24 kWh/100km. 24kWh*14000km/100km = 3360kWh rund 3,4 MWh*45.000.00 = 153.000.000 MWh = 153 TWh ab Kraftwerk. Das ist schon eine Abweichung von 34% zu ihrem Wert und vorallem exakt gerechnet und nicht nur übernommen!
      An dieser Stelle muss noch hinzugefügt werden, dass D 2018 50 TWh Strom importiert hat. Das können wir von den 153 TWh abziehen, denn der Strom wird jetzt in D verbraucht. Ich gehe davon aus, das Gleichzeitigkeit Erzeugung Exportstrom und Laden E-Auto vorliegt. Das kann natürlich diskutiert werden, geht aber von vielen unüberprüfbaren Annahmen aus.

      Wie viel das Stromnetz/Energieerzeugung ausgebaut werden muss, ist zurzeit spekulativ und außer die Extremannahmen, alle E-Autos werden gleichzeitig geladen, wenn die Energieerzeugung am höchsten ist oder wenn die Energieerzeugung am niedrigsten ist, ist alles möglich. Der Gleichzeitigkeitsfaktor 1 wird zwar bei der Projektion von Ladestationen laut VDE gefordert (Quelle: https://www.volkswagenag.com/presence/konzern/group-fleet/dokumente/Kompendium_Laden_von_Flotten.pdf), ist aber eher darauf zurückzuführen, dass noch keinerlei Erfahrungen vorliegen. Das alle 45 Mio PKW zur gleichen Zeit an der Ladestation hängen ist unwahrscheinlich.

      • Herr Schubert,
        das ist wirklich atemberaubend, wie Sie hier mit Zahlen umgehen. Aus einem Rechenfehler von 5 % folgern Sie, dass man aus 231 TWh/a rund 153 TWh/a machen kann (34 % aus vorher 5 % Abzug), und dann ziehen Sie noch 50 TWh/a Importstrom ab, mit einer hanebüchenen Begründung. So kommen Sie dann letztlich auf 103 TWh/a statt 231 TWh/a, was einem Minus von mehr als 55 % entspricht. Dann noch ein wenig über das Thema Gleichzeitigkeitsfaktor spekuliert und schon hat sich aus Ihrer Sicht das Problem, wo man denn die zusätzlichen TWh für die E-Autos hernehmen soll, in (heiße) Luft aufgelöst. Chapeau. Wollen Sie damit wirklich ernst genommen werden?

          • Herr Schubert,
            im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung steht: „Gegenwärtig wird davon ausgegangen, dass sich dieser (Anm.:gemeint ist der Bruttostromverbrauch) aufgrund zunehmender Stromnachfrage der Bereiche Wärme und Verkehr auf der einen Seite und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auf der anderen Seite im Jahr 2030 geringfügig UNTERHALB des heutigen Niveaus bewegen dürfte“.
            Dabei wird allein der Verkehrssektor langfristig nach der von mir angeführten Quelle bis zu 337 TWh/a MEHR an Strom benötigen. Auch bei Berücksichtigung eines Rechenfehlers von ca. 5 % bliebe somit ein langfristiges Defizit von 320 TWh/ a. Selbst wenn es nur die von Ihnen postulierten 153 TWh/a wären, ist da immer noch ein DEFIZIT. Anscheinend können oder wollen Sie nicht begreifen, dass dies ein wichtiges Problem ist, für das die Regierung kein schlüssiges Lösungskonzept hat.

  3. Eines sollte man nie vergessen: Deutsche sind extrem obrigkeitshörig!

    Wenn also etwas angeschafft wird, werden sehr viele das befolgen, ohne viel darüber nachzudenken oder gar logische oder physikalische Sinnhaftigkeit zu hinterfragen. Das gilt offenbar sogar für viele Konzernbosse.

    Und welche Möglichkeiten es gibt, ein Volk auf Linie zu bringen, wenn es als erforderlich erachtet wird, haben die Nazis und die DDR vorgeführt. Wieso sollte das heute nicht mehr funktionieren?

  4. Gerade las ich in meiner Tageszeitung, dass China bei E-Autos umsteuert: fast keine Kaufprämien mehr, CO2-Bilanz jeden Autotyps für sich statt Flottenverbrauch. Und da der meiste Strom von Kohle kommt, sind E-Autos nicht gut.

    • das wird denen zu teuer. Wie ich mal las, kostete eine E-Auto so ca. 18.000 € umgerechnet wovon die Hälfte als Kaufprämie gezahlt wurde. Das ist ordentlich. Nicht so läppisch wie bei uns. Auch in Norwegen hatte man schon über eine Reduzierung der Prämie nachgedacht, bzw. hat es evtl. schon durchgeführt.

    • Der Verkauf der E-Autos in Deutschland verläuft zwar grundsätzlich sehr schleppend. Doch sieht es ganz danach aus, dass Daimler mit seinem Wagen, dem EQC, einen besonders geringen Erfolg hat. „Das perfekte Gesamtpaket“, das der damalige Daimler-Chef Zetsche bei der Präsentation des Modells versprochen hatte, hat die Kunden wohl noch nicht überzeugt.

      …………………und deshalb wird Daimler jetzt mit China das ganze noch einmal überarbeiten. Fest in chinesischer Hand, so kommt man gut durchs Land.

  5. Deshalb auch das Tempolimit, damit es nicht schmerzt, hinter den flotten Diesel- und Benzinautos nur hinterherzustromern! ;oP

    • „hinter den flotten Diesel- und Benzinautos nur hinterherzustromern“

      Die E-Autos kommen teilweise von 0 auf 100 in 3 bis 4 Sekunden da schauen die Diesel- und Benzinautos hinterher.

      In allen Länder der Erde gibt es Geschwindigkeitsbeschränkungen und auch in Deutschland sind nur wenige % der Deutschen Straßenkilometer noch ohne Tempolimit.

      Die flotten Diesel- und Benzinautos wird es noch lange geben nur es kommen noch welche mit Elektroantrieb dazu.

      • ja richtig, aber deren Reichweite ist dann eingeschränkt und hat mit den Werbeversprechen nichts mehr zu tun .
        Was will ich mit 3 oder 4 sec Beschleunigung auf 100 ??? was soll der Krampf ?
        laut ADAC sind zur Zeit rund 30% der deutschen Autobahnen (und um die geht es) dauerhaft oder teilweise Geschwindigkeitsbegrenzt. Die anderen Strassen , in Städten, auf dem Land und Bundesstrassen sind begrenzt.

        Sie werfen wieder Nebelkerzen fürs E-Auto

        • @Frank Grabitz
          „und hat mit den Werbeversprechen nichts mehr zu tun.“

          Das ist bei den B- und D-Autos auch nicht anders bei den Werbeversprechen beim Verbrauch.

          @Frank Grabitz
          „Was will ich mit 3 oder 4 sec Beschleunigung auf 100 ??? was soll der Krampf ?“

          Michael Puhlmann ist der Meinung das E-Autos „hinter den flotten Diesel- und Benzinautos nur hinterherzustromern!“
          Nur die Diesel- und Benzinautos sind chancenlos bei der Beschleunigung und Endgeschwindigkeit ist ohnehin beschränkt.

          @Frank Grabitz
          „laut ADAC sind zur Zeit rund 30% der deutschen Autobahnen … Geschwindigkeitsbegrenzt“

          Das deutsche Autobahnnetz ca. 13.200 km, ca. 9.200km ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
          Das gesamte deutsche Straßennetz ca. 644.480 km.

          Nur auf ca. 1,4% aller Straßen kann man in Deutschland frei fahren und auf ca. 98,6% aller Straßen haben die E-Autos mit der Beschleunigung die Nase vorne.
          Im Rest der Welt in den andern ca. 180 Ländern ist Endgeschwindigkeit ohnehin kein Thema im Straßenverkehr.

          • Und das Licht aus Ihren Scheinwerfern ist sogar noch schneller… Demnächst werde ich dann unterwegs einen bewundernden Blick auf Ihre an der Ladesäule kraftsaugenden E-Autos werfen und darauf warten, wie sie mit 4sec Beschleunigung das stromernd verflossene Stündlein Rückstand wieder einholen.

      • Herr Wirkner,
        es gibt Leute, die können ein Auto FAHREN, und es gibt die anderen, die können mit dem Auto „posen“. Letztere Deppen kann man in den Innenstädten bewundern, wo sie damit protzen, wie schnell sie an der Ampel wegkommen, weil sie mehr PS unter dem Allerwer…ten haben als Otto Normalo. Doch fahren ist etwas anderes als geradeaus beim Start wie ein Irrer den Bleifuß zu betätigen und hinterher vor Gericht ein Verfahren wegen Mordes am Hals zu haben. Die viel zu schweren Akkus der leistungsstarken E-Karossen machen diese Autos untauglich für kurvenreiche Strecken über Land. Und wenn es mal regnet, dann sind die auf der Landstraße so lahm wie ein LKW, weil sie sonst im Graben oder am Baum landen würden. Abgesehen davon sieht man auch auf der Autobahn die E-Mühlen nur selten flott fahren. Die Fahrer wissen ganz genau, dass sie nach spätestens drei oder vier Spurtwettkämpfen für diese mit mindestens einer halben Stunde zusätzlichem Aufenthalt an der Ladesäule büßen müssten.

      • Fahren Sie mal sonntags auf der Autobahn. Sie freuen sich dass auf dem rechten Fahrstreifen keine großen Lastwagen fahren. Stattdessen fahren dort die Autos mit dem E-Kennzeichen, genauso schnell wie sonst die Lkw.

  6. von Dr. Axel Robert Göhring
    „Wo soll der ganze Starkstrom für die ID.3-Flotte herkommen? Von den volatilen Windspargeln und Solarpaneelen bestimmt nicht.“

    >Die Solarstrommenge von der Fläche einer Fertiggarage ist mehr als ausreichend um für ein E-Auto die gesamte Jahresstrommengen zu liefern und jedes Auto auch das E-Auto braucht einen Stellplatz, Carport usw.
    >Mit einer einmaligen Investition von 3000€ bis 4000€ in eine Solaranlage kann man sich die „Kraftstoffkosten“ der nächsten 15, 20, 25 Jahre sichern.
    >Jeder oder zumindest durchschnittlich müssten nur 16m² Solarmodulfläche aufgestellt werden um den Jahresstrombedarf von jeden E-Auto abzudecken.

    • Herr Kress,
      bei den meisten werktätigen Menschen steht das Auto genau dann, wenn die Solaranlage Strom liefert, dummerweise nicht in der Garage, sondern beim Arbeitgeber. Könnte es sein, dass Sie nicht werktätig sind?

      • „bei den meisten werktätigen Menschen steht das Auto genau dann, wenn die Solaranlage Strom liefert, dummerweise nicht in der Garage, sondern beim Arbeitgeber.“

        Das spielt doch keinen Rolle bei der kWh Bilanz wenn das E-Auto nicht da ist wenn die Solaranlage Strom liefert, dass wird eben wo anders verbraucht auch z.B. beim „Nachbarn“.
        Unter Tags werden die kWh von den z.B. Kohlekraftwerken vermindert und z.B. in der Nacht werden die dann hergestellt und in das E-Auto geparkt.
        In der Nacht sind die Kraftwerke und Leitungen ohnehin nicht ausgelastet.

        Auch kann man auf z.B. Arbeit laden wenn man das so organisiert, vereinbart.

        Man ist ja nur an ca. 220 Tagen von 365 Tagen im Jahr auf Arbeit und von den 82 Millionen Bundesbürgern arbeiten ohnehin nur ca. 40 Millionen zu Zeiten wo Solaranlagen Strom liefern und die anderen 40 Millionen können auch unter tags aufladen, zuhause.

        • von jedem mehrfamilienhaus gehen dann 4-5 kabel über den gehweg zu den laternenautos..ganze strassenzüge sind mit verlängerungskabel zu gemüllt und stolpergefahren …sommer swie winters….oder hat ihrer meineung nach jedes auto ein garage mit steckdose…lach

        • Herr Kress,
          Diese Rechnung scheint einfach nur liegt das Problem ganz woanders. Die Fläche mag rechnerisch ausreichend sein, doch müssten Sie bzw. das ganze Land sich an das Wetter und die Jahreszeit anpassen. Was für Kleinanlagen vielleicht im Sommer mittels Zwischenspeicher in absehbarer Zeit und zusätzlichem Investitionsaufwand noch funktionieren könnte wird im Winter zur Unmöglichkeit.
          Nehmen wir jetzt nur die 3 Kernmonate des Winters und nehmen an das die Anlage mit 20% Leistung noch 50% ihres Bedarfes deckt. Nehmen wir an das sie Durchmittlicht täglich 100 km fahren und das der Akku im Auto 2 Tage durchhält. Der Einfachheit halber nehmen wir jetzt 100 Tage von denen der Bedarf von 50 Tagen noch aus der Anlage vom Dach stammt so bleiben 50 Tage ergo 25 Akkus gleicher Größe ihres verbauten übrig die sie hätten im Sommer für die jetzige saure Gurken Zeit vorhalten und laden müssen.
          Alles positiv ohne Lade und Entladeverluste gerechnet wünsche ich ihnen viel Erfolg beim investieren in ihre autarke Energiezukunft.
          So funktioniert das System auch als großes was eine Energieentnahme an anderer Stelle an anderer Stelle verbietet, bevor auch dieses System mit der notwendigen Speicherkapazität gerüstet ist.

          Mit freundlichen Grüßen!
          Christian Möser
          Zimmerer

          • @Christian Möser
            „Nehmen wir an das sie Durchmittlicht täglich 100 km fahren und das der Akku im Auto 2 Tage durchhält.“

            Nehmen wir die durchschnittlich täglich 100 km fahren, sind im Jahr ca. 36.500km im Jahr.
            Kraftstoffverbrauch durchschnittlich 6L/100km (Diesel etwas weniger Benziner etwas mehr)
            Da verbrennen Sie bereits für ca. 2.900 € Kraftstoff im Jahr.

            Die 36.500km im Jahr mit den E-Auto ziehen ca. 7.300kWh über den Stromzähler.
            Die 7kWp kosten im Materialeinkauf nur 5.200€ und das einmalig und der Kraftstoff für den Verbrenner ca. 2900 € aber jährlich, in 10 Jahren 29.000€ Kraftstoffkosten.
            http://www.1a-innovation.de/3500W-Solaranlage-35kW-zur-Einspeisung-ins-eigene-Hausnetz-einphasig

          • „Die 7kWp kosten im Materialeinkauf nur 5.200€ und das einmalig und der Kraftstoff für den Verbrenner ca. 2900 € aber jährlich, in 10 Jahren 29.000€ Kraftstoffkosten.“

            Das mit den 29.000€ Kraftstoffkosten ist nicht Okay, da werden 32.000€ bis 35.000€ die Besitzer der Autos mit Verbrennungsmotor aufbringen müssen.
            Mein Glaskugel sagt, dass die Preise für Kraftsoff generell in den nächsten 10 Jahre ansteigen und zusätzlich werden noch CO2 Abgaben dazu kommen.
            Einem Netto Preisvorteile beim Kraftstoff von über 25.000€ rechnen sich auch die Mehrkosten für das Elektroauto und PV-Anlage.

        • Herr Kress,
          Sie übersehen, dass es künftig keine Kern-, Kohle- oder Gaskraftwerke mehr geben soll (100%-EE-Ziel der Regierung). Und das Speicherproblem ist völlig ungeklärt (oder glauben Sie, so wie grüne Spitzenpolitiker, das Netz sei ein Speicher?). Hat man Ihnen bei der Ausbildung nicht beigebracht, dass man solche Dinge bis zum Ende durchdenken sollte, bevor man darangeht, so wie unsere Regierung, das Vorhandene zu vernichten, noch bevor angebliche Alternativen durchdacht und durchkalkuliert sind?

    • Kennen Sie die Erzeugungskurve einer PV übers Jahr????? Anscheinend nicht, sonst würden Sie hier nicht solchen Stuß schreiben. Ich selbst betreibe als „Prepper“ eine 250 Wp – Anlage, mit der ich in „Friedenszeiten“ einspeise und ich registriere den täglichen „Ertrag“. Sie werden Ihre e-Kutsche wohl oder übel 6 – 7 Monate per anno schieben müssen ……. (Haben Sie MINT konsequent abgewählt?)

      • Hallo Hr. Tengler,

        wie hoch ist bei Ihrem Einzelmodul a) der Jahresertrag und b) der Tagesrekordwert unter optimalen Bedingungen (max Sonnenscheindauer, Plattentemperatur, Einstellwinkel)? Ich bringe es auf 342 kWh max in 2018 und 2,401 kWh als Tagesrekord im Frühjahr 2019 (allerdings nachgeführt!).

        Gruss D. Sauerwald

        • Bei mir sind es 2 130 Wp-Module mit 250 W-Mikroinverter. Das erste Jahr ist erst am 23.01.20 rum, aber bis dahin wird nicht mehr viel kommen. Bisher habe ich 205 kWh „geerntet“, was in etwa den Erwartungen in unserer Situation (Horizontlinie) entspricht. Maximaler Tagesertrag liegt bei 1,6 kWh (Ende Mai), Ertrag im ganze Dezember 19: 3,6 kWh. Ein Nachbar hat sich einen freistehenden Tracker „gebastelt“ (hat LKW-Werkstatt mit entsprechender Ausstattung….) mit ca. 1,3 kWp. Aus meiner Sicht eine Spielerei, weil die zusätzlichen Komponenten und deren Unterhaltung bei „Nichselbstbau“ die Amortisation in Richtung Sankt Nimmerlein treiben. Die 60% mehr Ertrag machen das nicht wett, zumal der Eigenverbrauch der Nachregelung auch in Ansatz zu bringen ist. Kleiner „EEG-Witz“ am Rande: Der Nachbar darf zwar einspeisen, aber ohne Vergütung…., weil: Die Anlage ist (mechanisch) nicht mit dem Haus verbunden (nicht auf dem Dach…) …

    • Laternenparker haben dann halt Pech gehabt? Und geladen wird nur tagsüber, wenn die Sonne scheint? Und im Winter bei 16° max. Sonnenhöhe auch eher nicht? Tolles Konzept.

    • Jeder Autobesitzer hat eine Garage oder einen Carport? Wozu parken dann so viele Autos auf den Straßen? Oder in Tiefgaragen? Wie kann ich mit einer Solaranlage von 16m² im Winter den Strombedarf eines E-Autos abdecken bzw wie weit kann ich dann noch täglich fahren? Wie kann ich mit der Solaranlage auf meinem Garagendach mein E-Auto laden, wenn ich doch tagsüber mit meinem Auto auf der Arbeit bin? Fragen über Fragen, die Sie mir vieleicht beantworten können?

    • Am Tage, wenn die Sonne scheint, bin ich jedenfalls auf Arbeit, ergo: Milchmädchenrechnung schon allein aus diesem kühlen Grunde.

    • Dann bin ich tagsüber in der Arbeit und wenn ich nach Hause komme gegen 18:00 Uhr, dann lade ich das Auto über Nacht bis frühmorgens mit Photovoltaik ??? Und am Samstag und Sonntag scheint dann jedesmal den ganzen Tag die Sonne für die Photovoltaik. Und wenn am Samstag Einkaufstag ist ? dann bestell ich ein Taxi weil ich mein Auto an der Photovoltaik laden muss.
      Wie ist das bei jemanden der die ganze Arbeitswoche von zu Hause weg ist, weil er weit auswärts arbeiten muss (erging mir über 14 Jahre so) und 45 – 50 tsd. km pro Jahr fährt ?

      Mann, Mann was haben Sie für ein schönes Leben, daß Sie den ganzen Tag ihr Auto laden können.

      • @Frank Grabitz
        „Wie ist das bei jemanden der die ganze Arbeitswoche von zu Hause weg ist, weil er weit auswärts arbeiten muss (erging mir über 14 Jahre so) und 45 – 50 tsd. km pro Jahr fährt ?“

        Das spielt keine Rolle was der einzelne macht, ob man nur 5.000knm oder 50.000km fährt im Jahr, ob Zuhause ist oder nicht.
        Die Jahresfahrleistung ist untere 14.000km je Pkw in Deutschland und da reichen durchschnittlich ca. 16m² je Pkw um die Jahresstrommenge zu erzeugen.

        Die Aussage von Dr. Axel Robert Göhring ist doch:
        „Wo soll der ganze Starkstrom für die ID.3-Flotte herkommen? Von den volatilen Windspargeln und Solarpaneelen bestimmt nicht.“

        Da reichen bereits ca. 16m² Solarfläche je Pkw um die Jahresstrommenge zu erzeugen.

        Man kann das auch mit Windkraftanlagen (4,5MW) durch rechnen
        da werden auch nur 350 Windkraftanlagen gebraucht für 1.000.000 Pkw.

        Oder man nimmt die 31TWh Stromexportsalto und ladet damit 10.000.000 Pkw.

        • Schöne deutsche Mittelwerte ich grüße Euch.
          Funktionieren die auch morgens 8.00 Uhr oder um 16.00 Uhr. Interessiert mich dann die Jahresstrommenge? Das ist Unfug!

          • Bei Herrn Kress ist der monotoistische Glaube an den einen wahren grünen Gott unerschütterlich und so trägt er hier die in ihm fest verankerten Gebote vor.
            Das ein Land auf diese Weise nicht (auch in ferner Zukunft) so mit Energie versorgt werden kann erreicht nicht sein eigenes Denkzentrum und regt zur Selbstständigkeit an.

            Mit freundlichen Grüßen!
            Christian Möser
            Zimmerer

          • Das Hauptproblem von Herrn Kress ist, dass er die pysikalischen, technischen, geografischen, jahrezeitlichen usw. Probleme hirnmäßig nicht auf die Reihe kriegt.

        • Jebb Herr Kress,
          es kann ja auch derjenige, der zu hause bleibt den anderen zur Arbeit fahren und dann wieder nach hause fahren und dort aufladen, kost‘ ja nix der PV–Strom!

        • Sie erzählen einen Stuß,
          am besten ich nehme Sie unter Vertrag und wenn ich dann mit den 16 m² meine 50.000 km im Jahr nicht schaffe nehme ich Sie in Regress. Sie sind ja mit Ihrer Werbung schlimmer wie VW mit seiner Dieselwerbung

          • Frank Grabitz schreibt am 6. Januar 2020 um 13:53
            „am besten ich nehme Sie unter Vertrag und wenn ich dann mit den 16 m² meine 50.000 km im Jahr nicht schaffe nehme ich Sie in Regress.“

            Herr Grabitz,
            Sie müssen lesen und auch erst mal verstehen was Herr Dr. Dr. Axel Robert Göhring und Herr
            Paul Kress geschrieben hat.
            Die 16m² PV-Fläche stellen die Durchschnittliche Strommenge im Jahr von E-Auto Stromverbrauch bereit.
            Die Durchschnittliche Fahrleistung ist nicht 50.000km/a das sind unter 14.000km/a.

            Mur mal so nebenbei bei 50.000km/a haben Sie bereits Kraftstoffkosten von ca. 4000€/a
            (über 20 Jahre 80.000€ Kraftstoffkosten)

            Ein 10kWp PV-Anlage ca. 55m² kostet aber nur ca. 10.000€.

        • Ja, das mag verlockend klingen.Das Dach mit einer PV-Anlage versehen, ein E-Auto kaufen, und das war es dann. Aber Eines sollten wir gelernt haben, der Staat wird auf seine Einnahmen nicht verzichten. Sobald die Anzahl der E-Fahrzeuge einen gewissen Prozentsatz erreicht hat, wird ein netter Mensch von irgend einem Amt auftauchen. Er wird sich die PV-Anlage ansehen, deren Größe und Kapazität einschätzen, und dann wird alsbald eine nette Rechnung ins Haus flattern! Die wird dann schön saftig sein und jedes Jahr steigen!

          • „…wird ein netter Mensch von irgend einem Amt auftauchen. Er wird sich die PV-Anlage ansehen, deren Größe und Kapazität einschätzen,…“

            da wird keiner auftauchen. Der braucht auch gar nicht auftauchen. Jeder Solaranlagenbetreiber ist de facto Unternehmer und somit er und seine Anlage dem FA bekannt.

            Sie müssten an sich nur diese Dinge tun: Die Solaranlage selbst finanzieren, keinerlei Förderung beantragen, auf den möglichen Vorsteuerabzug ebenfalls verzichten und die Anlage als Insel betreiben ohne Netzanbindung. Überschüsse einzuspeisen geht dann nicht, und Vergütung auch nicht.

    • Einfache grobe Überschlagsrechnung:
      BMW I3 hat eine Akkukapazität von 22kWh. 16 Quadratmeter Solar haben ungefähr 2kW Peakleistung. Realistische Reichweite (im Praxistest und nicht aus dem Prospekt) ca. 200km im Sommer, im Winter 90km. Die Sonne muss also 11h pro Tag senkrecht scheinen, damit ich zu meiner 60km entfernten Arbeitsstelle komme (aber nicht unbedingt mehr zurück). Hierzulande haben wir in Deutschland leider selbst im Juli nur im Mittel 6,39 Sonnenstunden pro Tag. D.h. ich komme im Juni 116,13 km weit. Im Dezember hab ich noch 1,13 Sonnenstunden. Macht bei optimaler Ausrichtung eine Reichweite von 10,03 km (!!!). Da kommen sie gerade zum 5km entfernten Bäcker. Also ich nehme bei solchen Entfernungen mein Fahrrad…

    • Hallo Kress,
      Sie haben Natürlich Recht das für die Strommengen für die Elektroautos nur sehr geringe Mengen an neuen Solarmodulen und Windkraftanlagen nötig sind um die Strommenge zu liefern.
      Auch muss die Lieferung und Stromentnahme der Elektroautos nicht zwingend Orts- und Zeitgleich erfolgen das ist auch klar.
      Das wäre nur ein Problem wen am Stromnetz nur die Elektroautos als Stromabnehmern währen und nur die Windkraftanlagen und Solaranlagen Strom liefern.
      Ob die Solarstrommenge vom „Backofen“ oder „Fabrikhalle“ verbraucht wird und das Elektroauto zu einem anderen Zeitpunkt Energie aus dem Netz nimmt ist nicht entscheidend.
      Wichtig ist wie Sie bereits erkannt haben das die Strommenge die ein Elektroauto im Jahr verbrauch auch grundsätzlich durch einen überschaubaren Zubau von den Erneuerbaren erledigt werden kann.

      Elektroautos haben als Stromverbraucher einige Vorteile gegenüber klassischen Stromverbrauchern.
      1. Zum aufladen eines Elektroautos reichen bereits Leistungen unter 1kW.
      2. Den Zeitpunkt und den Zeitlichen Umfang kann man in den allermeisten Ladevorgängen verschieben, verändern.
      3. Man kann sich auch vorstellen das man Teilmengen an Energie aus dem Elektroauto wieder zurück in das Haus übertragen werden.

      Der Punkt 3 wird in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen, so das man sich auch Strom mit nach hause nehmen kann oder mitbringen kann.

      • Wo lernt man diese Weisheiten?

        „Man kann den Strom mit nach hause nehmen…“
        Der ist doch im Netz gespeichert!

        Und Laden wann man will? Also Nachts mit Mond(„solar“)strom? Oder gleich beim Fahren.

        Herr Kress hat nur recht wenn die Sonne immer scheint. Mit der Mittelung von Leistungen sollte man vorsichtig sein. So Dinge wie Tag und Nacht fallen einem sonst auf die Fuesse!

      • Guten Tag Herr Richter,

        der Inhalt Ihres Beitrages entspricht genau Ihrer Rechtschreibung.

        Zu 1: die Zeit spielt keine Rolle?
        Zu 2: ja, wenn man kann, kann man.
        Zu 3: von Elektrotechnik, Wirkungsgrad… verstehen Sie null, nichts.

  7. Was mir so sehr auf die Eier geht, ist das Gejammer.

    Ihr seid doch „gute Demokraten“, welche die „Demokratie“ vergötzen und für alternativlos erachten? Nun, eure „Demokratie“ ist die Herrschaft der Mehrheit der „Mündigen Bürger“. Solange in derem Namen Dinge getan werden, die laut der „unabhängigen“ Justiz des Rechtsstaats BRD legal sind, hat sich die unterlegene Minderheit zu fügen. Sie kann ja bei der nächsten Wahl in 4 Jahren dann mit „besseren Argumenten“ siegen.

    So hab ich das in den letzten 30 immer und immer wieder vernommen, seit DDR zu BRD. Also entweder hat man mich 30 Jahre lange bezüglich „Demokratie“ und deren Funktionsweise belogen oder es läuft halt so.

    Also was beschwert ihr euch? Weil ihr immer die Minderheit seid? Weil die politische Justiz des Un-Rechtsstaates BRD macht, was sie will? Weil die „Mündigen Bürger“ doch eher Zombies sind, die sich ihre Meinung bei der GEZ / BLÖD oder GZSZ abholen? Weil der ganze Laden von hinten bis vorne nicht funktioniert? Alles ein endloser Betrug ist? Weil Wahlen nichts ändern, weil Wahlentscheidungen nicht anhand des „besseren“ Arguments, sondern nach „hab ich schon immer gewählt“ / „xy ist so sympatisch“ / „mein Fernseher sagt mir Partei XY sei Nahtsie“ erfolgen?

    Aber ihr seid alle „gute Demokraten“. Nichts an euren elementaren Grundlagen, auf denen eure „Demokratie“ steht, funktioniert. Die ganze Theorie ist an der Realität gescheitert, aber ihr seid „alternativlose, gute Demokraten“. So wie Betonkommunisten, welche der SED 1989 ff. die Treue hielten. Unfähig die Realität anzuerkennen, in der Ideologie verrannt.

    Ach ja, ich bin kein „guter Demokrat“, ich verachte diese „Demokratie“ nur noch, die einzige Regierungsform, welche es ermöglicht hat, eine Umvolkung (= totalen Völkermord am eigenen Volk) zu betreiben, die von den Zombies, ähhh „Mündigen Bürgern“ begeistert mitmgemacht wird.

    Wer hat euch eigentlich immer erzählt, daß die „Demokratie“ (die Herrschaftform für ein antikes Dorf in Griechenland) alternativlos ist? Etwa andere „gute Demokraten“?

    Solange ihr alle weiterhin „gute Demokraten“ sein wollt und euch an die Spielregeln der herrschenden „guten Demokraten“ haltet, gibt es nur ein Entwicklungsrichtung, Abgrund. Also viel Spaß beim Aufschlag, ihr „guten Demokraten“.

    • Sollen wir von EIKE die besagten „guten Demokraten“ sein?
      Wie dem auch sei, eine (echte)Demokratie ist die realiter beste Staatsform, da sie auf die Intelligenz der Bürger vertraut, statt auf die Expertise nur weniger Klimatologen oder Moralpolitiker. Die Frage ist, wie man es hinbekommt, daß die Masse der Bürger denn auch mitbestimmen kann, statt wie heute in der Postdemokratie nur eine privilegierte Minderheit von Ideologen.

  8. Als Fachmann interessiert es mich nicht so sehr, was meine törichten Gegner sagen lassen, sondern wo diese scheitern müssen.

    Unsere Gegner haben doch keine Ahnung und werfen nur Blendgranaten. Es ist alles ein bösartiges Experiment per Zwang (vgl. diesen nichts wissenden, kaltblütigen, Menschen verachtenden Harvard-Idioten und die illegale Migration). Und diese Experimente werden alle scheitern.

    Dass es was kosten wird, ist offensichtlich. Ich will diese Kosten für mich minimieren, falls möglich.

    Es muß fürchterlich sein, im Augenblick bei VW zu arbeiten und etwas zu tun, womit man sich nicht identifizieren kann, sehen zu müssen, wie unermeßlicher Reichtum einfach so zerstört wird, voller Hochnäsigkeit. Über die Dummköpfe beim Spiegel kann ich absolut sicher nur lachen und mache dabei keinen Fehler. Selbst Dudenhöfer (Prof.) hat von der Automobilwirtschaft keine Ahnung. Überall Blender unterwegs.

    Ich bin am Aufzeigen von knallharten Grenzen interessiert, über die unsere Gegner niemals kommen können. Mit diesen Grenzen kann man planen und in die Zukunft schauen.

    Sollten unsere Autokonzerne schwächeln, dann werden diese aufgekauft und ins Ausland verfrachtet. Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Und dann wird das Geheule sehr groß werden. Ich träume von dem Tag, an dem mit diesen Menschen verachtenden Ökofaschisten abgerechnet wird, für immer. Derart, dass diese nie wieder aufstehen werden können und jeder sie verlacht.

    • „…was meine törichten Gegner sagen lassen,..“ Tja, das ist aber entscheidend vor dem großen Scheitern. Darauf MUSS man reagieren. Denn das Scheitern kann sich niemand vorstellen oder will es nicht.
      Das Ökogeschnatter hingegen ist sexy und zieht vor allem bei jüngeren Akademikerinnen, die immer mehr Einfluß in der Gesellschaft gewinnen. Zweifel säen ist angebracht; vor allem mit Argumenten, die den Moralaposteln weh tun. ZB. Stromabschaltungen für arme Familien, huch, da ist die sozial fühlende Studentin plötzlich nicht mehr so enthuasistisch.

  9. Aus VW wird der Trabi der grünen Republik. Nach dem VW pleite ist wird der Staat das Werk komplett übernehmen und politisch korrekte E-Mobilchen bauen. Diese werden dann nach Fertigstellung sofort verschrottet da sie niemand kauft. „Null-Emissionsauto-Kreislaufproduktion“ nennt man das dann. Gekauft werden Französische Autos mit Verbrennungsmotor die durch die VW „Null-Emissions-Kreislaufproduktion“ CO2 neutral gerechnet werden. Et voila, Deutschland hat die Verkehrswende geschafft. Alles wird gut…..

  10. Herrlich dieser Beitrag von AR Göhring, ganz mein Geschmack.

    Das Problem ist:
    Genau wie bei der Energiewende wird etwas beschlossen wofür es zurzeit keine Lösung gibt. Man fährt praktisch mit Vollgas in eine Nebel-Bank ohne zu wissen, was sich dahinter verbirgt:

    1.) bei den „Erneuerbaren“ fehlt der Speicher und damit die Versorgungssicherheit.

    2.) das gleiche Problem bei den Elektroautos: um den Energiegehalt eines 50 Liter-Tank eines Verbrenner-Autos zu ersetzen (grob geschätzt, mit Berücksichtigung Wirkungsgrad), braucht man einen Akku mit 200 kWh Kapazität, Gewicht 1000 kg, Kosten: 25.000,- EUR. D.h. die Akkus sind zurzeit noch viel zu schwer und viel zu teuer. Für Kurzstrecken kein Problem, dann baut man einfach einen kleineren Akku ein. Aber für den Schwerlastverkehr und Langstrecken: wie soll das funktionieren?
    Um den Tank eines 40-Tonner zu ersetzen bräuchte man einen 20 Tonnen schweren Akku!

    Vielleicht gibt es irgendwann mal Akkus, die 10-mal leichter und billiger sind. Oder auch nicht. Wer weiß das schon?

    Das Hauptproblem ist diese sozialistische Planwirtschaft in der EU und bei uns in Deutschland (Green Deal, Festsetzung willkürlicher co2-Grenzwerte).

    Das wird die deutsche Automobil-Industrie zuverlässig zerstören, wenn nicht gegengesteuert wird.

    • Das spanische Unternehmen Iberdrola prahlt damit, die größte Photovoltaikanlage Europas zu bauen, in der Grenzregion Extremadura, zwischen Madrid und Portugal. 10.000 MW will man bis zum Jahr 2030 in Spanien installieren.

      Weiter prahlt das Unternehmen mit Sitz im Baskenland damit, Zitat: „[…] El proyecto incluye, además, un sistema de almacenamiento de energía, mediante el uso de una innovadora batería.“

      Sinngemäß übersetzt soll es bedeuten, dass man jetzt über ein System der Energiespeicherung verfügt, anhand einer „innovativen“ Batterie.

      Ich halte diese Spanier für großartige Betrüger.

      Was ist Ihre Meinung dazu? Wissen Sie etwas darüber? Wird das grandios scheitern? Werden hier wieder nur Subventionen abgegriffen? Denn, das Unternehmen erhält eine „grüne“ Finanzierung der Europäischen Investionsbank und vom spanischen Staat plus einigen anderen gierigen Harakiri-Investoren.

      Was für eine tolle Batterie könnten diese Blender-Spanier schon haben? Ein derart korruptes Land soll jetzt die Avantgarde repräsentieren? Das Land wo in der Vergangenheit die Sonne sogar des „nachts“ schien?

      Was bedeutet das konkret? Tagsüber sehr billige Energie, Subventionen, aber nachts nix. Korrekt?

      Überall Brüsseler Irrsinn, Verschwendung hoch Zehn. Und die riesigen Flächen, die durch die Versiegelung verloren gehen, nur für ein paar sehr teurer Arbeitsplätze.

      In wievielen Jahren ist das Projekt Schrott?

      Quelle:
      https://www.libertaddigital.com/economia/2019-12-30/iberdrola-concluye-construccion-mayor-planta-fotovoltaica-europa-1276650107/

      • Die Münchner Stadtwerke sind an ihrem Engagement als Beteiligung an der Solarthermie-Anlage bei Sevilla fast pleite gegangen. Aber solange nur das Geld der Stromkunden oder Steuerzahler verpulvert wird, findet sich immer jemand, der diese Märchen erfindet, glaubt und finanziert.

      • Sehr geehrter Herr Kegelmann,

        also die Peak-Leistung von 10 GW (entsprechend 7-mal AKW Philippsburg II (1,4 GW)) der von Ihnen angesprochenen, geplanten, größten Photovoltaikanlage Europas in Spanien/Extremadura wäre schon gigantisch.

        Pumpspeicherwerk dafür (Wirkungsgrad 80 %):
        Mit dieser Leistung könnte man pro Sekunde 1000 m3 Wasser auf eine Höhe von 1000 m pumpen!
        Speicherdauer: 100.000 s entspricht 28 h (> 1 Tag) = 280 GWh
        Wassermenge = 100.000 * 1000 = 100.000.000 m3 Wasser, Becken mit 100 m x 1000 m x 1000 m, Höhendifferenz 1000 m
        Baukosten: ???, bestimmt nicht billig.

        Batterie (Wirkungsgrad 90 %):
        Gefunden im Internet: max. Leistung 9 MW, Kapazität: 40 MWh (Faktor 1.100 bzw. 5.000 zu klein). Also wenn die Spanier wirklich einen Akku mit > 200 GWh haben, wäre das schon eine Riesen-Sensation.
        Kosten bei 50 EUR/kWh (geschätzt), 200 GWh * 50 (EUR/kWh) = 10 Milliarden EUR
        Passt irgendwie nicht zusammen. Ob das alles stimmt?

        Während Atom/Kohlekraftwerke einen eingebauten Energiespeicher (Brennstäbe, Kohlevorrat) haben, der während der gesamten Betriebsdauer praktisch unerschöpflich ist, hat Solar/Wind ein Riesenproblem.
        Speicherdauer Solar: 0 Sekunden, Wind: 10 Sekunden?

        Fazit:
        Bei der Energiewende klemmt es von vorne bis hinten.
        Aufbauend auf den co2-Klima-Unfug werden Energiewende-Unfug und Verkehrswende-Unfug beschlossen, Gesamturteil = grober Unfug hoch drei

        Hier bei Eike gibt es auch einige Fachbeiträge zu diesem Thema (Stromspeicher und Dual Fluid Reaktor).

        Die einzig vernünftige Lösung für die zukünftige Energieversorgung Deutschlands scheint der Dual Fluid Reaktor zu sein, der nebenbei u.a. noch fossile Brennstoffe (für Verkehr, Heizung,,,) produzieren könnte.

    • @ Herrn Wähner: Danke schön! <3
      "eine Nebel-Bank ohne zu wissen, was sich dahinter verbirgt" - Na ja, wir wissen es ja ganz genau. Gut, die Grünen nicht. Aber VW-Manager schon...

  11. „Wir Deutschen sind gewohnt, ab und an mal schnell zur Tankstelle zu fahren und in fünf Minuten den Tank zu füllen. Wenn das Aufladen des Autos in deutlich kürzeren Abständen erforderlich ist und jedes Mal ewig dauert, kauft doch keiner einen ID.3. Einfache Überlegung eines EIKE-Journalisten; das können die VW-Planer doch auch!?“

    Einfache Überlegung eines Autofahrers, da mir bekannt ist, dass die Flüssigkeit im Tank von Kilometer zu Kilometer weniger wird und ich nur so zum Spass Auto fahre, ich bin noch kein Rentner, weiß ich, ich muss die Flüssigkeit nachfüllen. Das fällt mir nicht plötzlich ein, wenn der Zeiger im roten Bereich steht, sondern weiß ich lange vorher. Da ich, wie schon geschrieben, noch kein Rentner bin, muss ich an 5 Tage die Woche meinem Arbeitgeber 8 bis 9 Stunden zur Verfügung stehen und 7 Stunden Schlaf gönne ich mir auch pro Tag. Nach Adam Ries sind das 15 bis 16 Stunden pro Tag, die ich nicht Auto fahren kann. Parallel zum Arbeiten und Schlafen kann die Energie ins Auto. Ich muss nicht zwingend daneben stehen und zusehen, wie die Energie ins Auto kommt. Ich gebe zu, parallel verlaufende Prozesse sind Multitasking und das ist für Männer der blanke Horror. Frauen sollen das besser können, vielleicht steigen die dann eher auf E-Auto um. Natürlich brauchen wir dazu ein paar mehr Steckdosen in der Ladeinfrastruktur und die wird sicher mitwachsen; genauso wie die Ladeinfrastruktur der Benziner und Diesel gewachsen ist. Natürlich ziehen die dann Strom aus dem Netz und wenn man den EIKE-Journalisten Glauben schenkt, hängen die alle zur selben Zeit an der Steckdose. Daraus schlussfolgere ich, die Strassen werden in naher Zukunft zu einem bestimmten Zeitpunkt stundenlang völlig leer sein; Gleichzeitigkeitsfaktor 1 bei Glaubwürdigkeitsfaktor 0.
    Was E-Autos betrifft, verlasse ich mich lieber nicht auf die EIKE-Journalisten, da fehlt mir echt die Glaubwürdigkeit.

    • Herr Schubert,
      Sie als (nach eigenen Behauptungen) ausgebildeter Elektroingenieur argumentieren hier auf einem ziemlich tiefen Niveau. Gehen Sie mal in eine mittlere bis große Stadt und zählen Sie mal durch wieviele Autobesitzer dort auf die „Laternengarage“ angewiesen sind. Und dann kommen Sie mal mit einem Vorschlag rüber, wie und wo für die alle ausreichende Ladestationen eingerichtet werden können. Inkl. Gesamtkostenanalyse bei > 45 Mio. PKW.

      • Die Frage kann ihnen seriös kein Mensch beantworten. Genausowenig wie im 19. Jahrhundert jemand die Kosten der Infrastruktur für 45 Mio. PKWs beantworten konnte. Ich betrachte es zwar als verschwendete Lebenszeit, mit ihnen eine sachliche Diskussion zu führen, ich versuche es trotzdem, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
        Die durchschnbittliche Fahrleistung pro PKW beträgt in D etwa 13000 km/Jahr; meine ist doppelt so hoch. Nur mit diesem Durchschnittswert können wir überhauptz erstmal anfangen, etwas auszurechnen, was Hand und Fuß hat und der Realität größenordnungsmäßig nahekommt.
        Das sind etwa 2,6 MWh pro Jahr und PKW (20 kWh/100 km). Ich rechne mit 3 MWh weiter, da sind Verluste mit eingerechnet. Das ist ein täglicher Verbrauch von 8,2 kWh pro Tag. Muss man den bei 50 kWh Akkukapazität jetzt jede Nacht tanken? Wenn ja, wären das bei 8h Ladezeit eine Leistung von etwa 1kW. Nun ergibt sich die Frage der Dimensionierung der Ladeinfrastruktur. Unter https://www.elektropraktiker.de/nc/fachartikel/leistungsbedarf-und-gleichzeitigkeitsfaktor/ finden sie ein PDF mit der Dimensionierungsgrundlage für Wohnhäuser. Nun können sie selbst überprüfen, in wie weit muss das Netz ausgebaut werden, muss es überhaupüt ausgebaut werden? Wenn sie die Lastkurve Haushalt kennen, werden sie wissen, dass die Grundlast Haushalt bei etwa 100-150W pro Haushalt liegt. Der Wert wird nachts über mehrere Stunden erreicht. Preisfrage, müssen wir jetzt ausschließlich für das Laden der PKWs ganz viele Kraftwerke neu bauen oder müssen die bestehenden anders gefahren werden?
        Die Ladeinfrastruktur wird nach und nach entstehen, durch Nachrüstung bestehender Parkmöglichkeiten und sofortiger Ausrüstung neu gebauter Parkmöglichkeiten. Wie das genau aussehen wird, weiß heute noch kein Mensch. Es ist auch nicht notwendig, das heute bereits zu wissen oder können sie die Infrastruktur und Kosten der Telekommunikation in 30 Jahren heute exakt besachreiben und beziffern?
        Nun, ihre Frage nach den Kosten und wer bezahlt das? Die Besitzer der E-Autos, denn sie müssen sich jetzt einen Parkplatz, egal ob innen oder außen, mit Ladeinfrastruktur mieten. Es ist eh abzusehen, dass der immer knapper werdende Parkraum in Wohngebieten vermietet wird. Es sei denn, die Bewohner verzichten aufs Auto.
        Und vergessen sie bitte nicht, der E-Autobesitzer bezahlt auch für jede kWh Netzentgelte (6 Cent/kWh). Bei den oben genannten 3 MWh pro Jahr und Auto sind das immerhin 180 Euro und bei 45 Mio Autos sind das 8,1 Mrd. Euro.

        Ich bin nicht der Meinung, dass sie sich auch nur ansatzweise mit der Problematik Infrastruktur E-Mobilität auseinander gesetzt haben, denn die ist noch wesentlich komplexer als die frech hingerotzte Frage: Rechnen sie mir das mal für 45 Mio. PKWs aus. Die Frage ist eher billige Propaganda.

        • Lassen wir doch mal die 45 Mio. PKW und schauen uns die junge Frau an, die in Jena neulich den Kellner im EIKE-Cafe nach der Stromtankstelle in der Nähe fragte.
          Ich nannte ihr zwei, von der eine besetzt war. Die andere war 50m entfernt, aber doof auf einem umzäunten Parkplatz gelegen. Die Fahrerin brauchte einige Zeit, die Zufahrt zu finden und mußte dann mit ihren Eltern drei Stunden im Cafe warten, bis die E-Mühle geladen war.
          Tja, wer die Welt retten will, nimmt solche Späße in Kauf. Aber die meisten Bürger achten schon aufs Praktische und machen so etwas nicht laufend mit.

          • Kennen Sie den noch https://www.youtube.com/watch?v=a5gFuX8HHJQ? Soll’s auch in der Realität geben, dass Männer nicht verstehen, wozu die Anzeigen im Auto da sind. Ganz ehrlich, ich mag solche Leute wie sie – die Problemsucher, haben wir unzählige im Lande und sind auch ganz wichtig damit D in 20 Jahren das größte Freilandmuseum auf dieser Welt ist.

        • E-Autos sind schon ok. Lade-infrastruktur auch. Ein Grossprojekt, das die Wirtschaft ankurbeln koennte.
          Wenn man jetzt noch ein paar Kern- und Kohlekraftwerke zubaut und genuegend Kupfer fuer die Infrastruktur hat, steht dem persoenlichen mobilen E-Verkehr nichts mehr im Wege.
          Nicht vergessen Subventionen fuer die Verbrenner auszugleichen. Die brauchts dann schon trotzdem noch.

    • Sie gehen einfach davon aus, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen die Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellt.
      Ob er das will oder auch kann, steht nochmal auf einem anderen Blatt.

      • Mein Arbeitgeber stellt mir überhaupt keine Infrastruktur zur Verfügung, der hat Parkplätze angemietet. Selbst wenn er Besitzer des Parkplatzes wäre, müsste er nicht. Sie scheinen aber aktuell den Arbeitasmarkt für qualifizierte Mitarbeiter, die mit der digitalen Welt zurecht kommen, nicht zu kennen. Anderenfalls wüssten sie, dass ein Unternehmen schon einige Benefits bieten muss, um qualifgiziertes Personal zu bekommen. Der Parkplatz für E-Autos ist nur noch eine Frage der Zeit.

        • „…für qualifizierte Mitarbeiter, die mit der digitalen Welt zurecht kommen, nicht zu kennen.“

          Es gibt auch noch die reale Welt, die sieht so aus: Unternehmen/Firmen werden beim Stromverbrauch i.d. Regel anders als Haushalte abgerechnet. D.h. sie bezahlen neben der elektrischen Arbeit (kWh) auch die (max.) abgenommene elektr. Leistung (kW). In meinem Versorgungsgebiet werden pro kW um die 115,-€/a berechnet (auch, wenn diese max. Leistung nur 1/4h im Jahr tatsächlich abgerufen wird).
          Konkret bedeutet das: eine Erhöhung des Leistungsbezugs durch eine Wallbox 22kW schlägt mit 2530,-€/a zu Buche. Sollte die vereinbarte max. Anschlußleistung dafür nicht ausreichen, werden pro kW Leistungserhöhung um die 95,-€ *Baukostenzuschuss* fällig (einmalig), sofern das Netz das überhaupt hergibt. Wenn nicht-> Trafo am Mittelspannungsnetz würde ich mit 30-70000€ schätzen.
          Hinzu kommt die Wallbox selbst und die elektr. Arbeit.

          Stellen Sie sich schon mal darauf ein, dass Ihnen das alles -oder ein Teil- als *geldwerter Vorteil* berechnet werden wird, sollte Ihr Arbeitgeber das selbst durchziehen.

          Bleibt noch der Schrei nach flächendeckender Subventionierung… Bezahlen muss die Party trotzdem einer.

          • @Hagen Müller
            „Konkret bedeutet das: eine Erhöhung des Leistungsbezugs durch eine Wallbox 22kW schlägt mit 2530,-€/a zu Buche.“

            Nun man ist ca. 9 Stunden auf Arbeit incl. Mittagspause.
            Am einer 230V AC kann man z.B. 2000 Watt ziehen.
            z.B. 2kW * 9 Stunden = 18kWh
            18kWh = ca. 100km Fahrleistung

            Man braucht nicht zwingend eine Wallbox um ein E-Auto zu landen.
            Auch mit CCE Steckdosen geht das 400V 16A oder auch 400V 32A.

          • Ich bringe mal vorsichtig mit ein, das ja angeblich die Steuer auf das Benzin mit eingezogen wird um die INfrastruktur am Leben zu erhalten.
            Vorsichtig frage ich dann auch mal wie denn das System aussehen soll, wenn der Strom so ganz ohne Rechnung von der Sonne kommt, mit dem wir froehlich weiter das Strassennetz befahren/lasten. Die Sonne zahlt auch keine Steuern.

            Wird der Billigstrom dann teurer oder kriegt Oma keine Rente mehr?

            Spaetenstens nach flaechedekender Einfuehrung von der persoenlichen E-Mobilitaet werden wir einen Aufschrei der Getaeuschten hoeren. Aber dann ist alles laengst zu spaet….

          • @Marcus Richter:
            „Man braucht nicht zwingend eine Wallbox um ein E-Auto zu laden.
            Auch mit CCE Steckdosen geht das 400V 16A oder auch 400V 32A.“

            Das Grundproblem bleibt dennoch das gleiche.

            Unter folgenden Prämissen kann das e- Mobil massentauglich werden: reichweiten wie ein benziner mit kleinem Tank, also ca. 500km unter allen bedingungen, der gleiche Preis bzw. günstiger wie ein Benziner und Wiederverkaufswert wie derzeitige Verbrenner.

            Bis dahin eine Spielerei für gut Betuchte als Zweit- oder Drittwägelchen.

        • „Der Parkplatz für E-Autos ist nur noch eine Frage der Zeit.“ -Mjha, hihi, der ist gut. Im Hipster-Büro in Berlin-Mitte? In richtigen Jobs hingegen muß der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern schon die steuerfinanzierte E-Mühle aufzwingen. So was kauft doch kein normaler Mensch freiwillig.

  12. Mir hängt das Gejammer über die böse Regierungspresse langsam zum Halse raus. Das Problem liegt ganz woanders: Beim masochistischen Untertanen / Kunden. Die Fürsten früherer Zeiten wären (schon aus gesundheitlichen Gründen) niemals auf derart verrückte Ideen gekommen und in der verflossenen kapitalistischen Ära mußten Privatunternehmer bei Strafe des Unterganges sehr genau auf ihre Käufer hören.

  13. Nur mal so ein paar Fakten zum Nachdenken. In den letzten 10 Jahren hat die Erdbevölkerung um etwa 1 Milliarde Menschen zugenommen und diese Bevölkerungsexplosion ist ungebremst. Je nach Körpergewicht, Körpermasse und körperlicher Aktivität der Person atmet ein Mensch zwischen 168 und 2.040 Kilogramm CO2 pro Jahr aus. Also Hüpfen fürs Klima ist völlig kontraproduktiv. Nehmen wir mal durchschnittlich 1000 Kilogramm, also 1Tonne an, dann sind das 1 Milliarde Tonnen CO2 allein durch die Atmung pro Jahr – Kochen, Heizung, Strom, Mobilität usw. für diese zusätzliche Milliarde Menschen noch gar nicht gerechnet.
    Nach Berechnungen des Bundesumweltamtes wurden 2018 in Deutschland knapp 869 Millionen Tonnen Klimagase ausgestoßen. Positive Auswirkungen auf das Klima (sofern es diese überhaupt gibt) durch idiologisch motivierte CO2- Einsparungen im Mobilitätssektor in Deutschland werden allein durch das jährlich Bevölkerungswachstum wettgemacht.

  14. Hallo Hr. Göhring,

    kleiner Vergleich Otto-Elektro, Ladezeit zweier Fahrzeuge: 1180km 100PS Otto 6,5 Minuten, gleiche Strecke EQ-Smart 83 Stunden im Carport. Wallbox für ca. 900€ würde die Bilanz versauen.

    Gruss D. Sauerwald

    • „1180km 100PS Otto 6,5 Minuten“

      Und welche Leute fahren 1180km am Stück ?
      Die meisten fahren doch unter 200km am Stück
      80€ bis 100€ ist man auch noch innerhalb von 6,5 Minuten los.

  15. Das Gesetz zur Förderung der E-Mobilität umfasst 400 Seiten.
    Im gesamten Land wurden im Dezember 19 E-Autos verkauft.
    Man wird uns befehlen müssen, die Dinger zu kaufen. Vielleicht weiß VW auf Grund der Staatsnähe ja mehr? Eine Grüne (MdB) hat gefordert, von jedem Bürger eine “CO2 Statistik“ anzulegen. Noch hat man sie darauf verwiesen, dass das Probleme mit dem Datenschutz gibt.
    Ende 2020: neues Gesetz zur Erfassung der CO2 Bilanz der Bundesbürger, 1000 Seiten stark. Darin enthalten die Besteuerung der Bürger gemäß ihrer CO2 Bilanz. Wer keine Steuern mehr zahlen kann, bekommt ein CO2 Budget. Ist es überschritten, bekommt man kein bedingungsloses Grundeinkommen mehr. (Ist also doch nicht so bedingungslos)

  16. Vorallem was komplett idiotisch erscheint ist doch das Strom immer teurer wird. Nimmt das niemand zur Kenntniss. Allein schon deshalb würde ich keine E-Mobil-trojaner kaufen. Oder wenn man weiss das mit jedem verkauften id – Mobil der Steuerzahler in die Pflicht genommen wird also auch der der Das Auto kauft. Wenn man jetzt wiederstand leisten soll dann beim Konsum von vordiktierten E-Autos.

  17. „Es scheint, als ob die grüne Presse unsere Schlüsselindustrie nicht sturmreif schießen will, sondern es längst getan hat.“

    So siehts aus. Die Linken/ Antifa/ IL will übrigens gar keinen Individualverkehr mehr!

  18. An anderer Stelle habe ich formuliert, der große taktische Fehler der Autoindustrie im Kontext Diesel war, nicht den offenen Konflikt gesucht zu haben hinsichtlich dessen, was mit welchem Aufwand machbar wäre. Jetzt macht dieselbe Industrie den gleichen Fehler nochmals und singt das Lied der e-Mobilität wider besseres Wissen.
    Bei VW kann ich das ja noch verstehen. Die haben eine „Augen zu und durch“ Philosophie gewählt, nur um aus der Ecke der Schummler rauszukommen. „Seht her, wir machen nur noch Stromer, wir gehören ab sofort zu den fortgeschritten Guten! Ob’s hilft? Ich glaube eher nicht. Denn die werden von volumetrischen und gravimetrischen Nachteilen der e-Mobilität eingeholt, da diese Nachteile Realität sind und ihnen durch kein noch so gut gemeintes Gesundbeten begegnet werden kann.
    Die Einwendungen im Artikel hinsichtlich der nicht belastbaren e-Infrastruktur im Ladebereich teile ich voll und ganz,- jedoch glaube ich, daß bevor dieses Problem evident wird, werden andere Probleme die politisch korrekte Akzeptanz der Stromer beschädigen: Reichweiten, Ladezeiten an normalen Steckdosen und Lademöglichkeiten. Gerade letzteres stimmt mich vergnügt, sind es doch die linksgrünen Vertreter des Juste Milieus in den größeren Städten, die in ihrer Tiefgarage fast immer keine Lademöglichkeit finden werden, da Tiefgaragenstrom (Beleuchtung, Rolltor, Lüftung) regelmäßig auf die Gemeinschaft geht und selbst das Aussaugen des Autos zu nimmer endenden Diskussionen führen würde,- deshalb gibt es dort keine Steckdosen.
    Bei den Reichweiten seien den Stromerfahrern die gleichen Anwälte empfohlen, mit deren Hilfe sie gegen die Hersteller wegen manipulierter Abgaswerte vorgegangen waren. Jetzt handelt es sich um gelogene Reichweitenangaben, ist genauso justitiabel. Bleiben noch die Reichweite verkürzenden Gadgets „Heizung und Klimatisierung“. Auf die wird niemand verzichten wollen, am wenigsten linksgrüne Weicheier. Und so kann bei winterlicher, dem Akku zusetzender Kälte und angenehmer Innenraumtemperatur sich die Reichweite locker halbieren, sodaß die Frage, ob es die e-Mühle bis Tante Frieda schafft, an den e-Stromer-Fahrernerven zerrt. Vielleicht gehört ein 50m Verlängerungskabel bald zur Serienausstattung der Stromer, würde mich nicht wundern.
    Ich bin mir ziemlich sicher, daß am Ende des Tages von den Reschs dieser Welt ein neuer „Betrugsvorwurf“ erhoben werden wird, weil die bestehenden evidenten Nachteile im Vergleich mit Verbrennern mindestens geschönt, wenn nicht sogar gänzlich unterschlagen werden. Selbstgewähltes Schicksal nennt man so etwas.

  19. Bürger zur Grün*in: „E-Auto ist unpraktisch, ich hänge mich doch auf meiner 600-km-Fahrt in den Urlaub nicht alle 200 km stundenlang an die Ladesäule, wenn ich denn irgendwo eine finde.“ Grün*in zum Bürger: „Dann lass doch das Auto stehen und flieg auf die Malediven!“

  20. A.R. Göhring, “…rechneten sie eiskalt nach.“ Das ist doch der Grund, zum Nachrechnen muss man mit technischen und naturwissenschaftlichen Gegebenheiten umgehen können. Dass das die heutigen Topmanager noch können oder wenn sie es denn täten, auch wollen, kann man anzweifeln. Die haben persönlich ihre Zukunft finanziell gesichert und wollen es sich auf keinen Fall mit Politik, FfF oder den Medien verscherzen. Vorher lassen die alles über die Klinge springen, die Arbeitsplätze, die Gelder der Eigentümer, ihre Lieferanten und sogar ihre Kunden, siehe dazu VW und deren Umgang mit letzt genannter Gruppe. – Würden die Repräsentanten der deutschen Industrie sich wirklich um die Zukunft der Unternehmen kümmern, dann hätten sie aus EIKE längst das Gegengewicht zum PIK gemacht und würden dafür sorgen, dass das bundesweit wahrgenommen und gehört wird. Die Mittel dazu haben sie (noch).

  21. Vergessen hätte ich beinahe unsere rotgrünen „Qualitätsmedien“, die sich hingebungsvoll schon lange als Sargnagel betätigen. Ich bin sicher, dass ihnen eine Hauptschuld an der ganzen Misere zukommt. Denn unsere „Superkanzlerin“ hat sehr schnell begriffen, dass man jede Fehlentscheidung problemlos durchbekommt, wenn man nur die Medien hinter sich weiß! So ihre Politik… Und dass dabei nur Schwachsinn herauskommen kann, das erleben wir tagtäglich! Schwache Rotgrün-Medien – schwache Regierung, beide schaukeln sich gegenseitig hoch bis, hoffentlich bald, der Kipppunkt erreicht ist…

  22. So ist es, die Bürger zahlen die Zeche für die rotgrüne Klima-Verblödung, Merkel hilft dabei von Anfang an nach Kräften mit. Zusammen mit der Sprechblasen-Ursula wird das Schicksal der deutschen Automobilindustrie eifrigst und zuverlässig in Brüssel besiegelt. Das Ende ist abzusehen, ebenso die Schlussfolgerungen: Die Autohersteller haben die intelligenten Regierungsvorgaben einfach nicht schnell genug umgesetzt…
    Die Wähler werden irgendwann aufwachen, denn sie waren es selbst, die diese komplett hirnlose CO2-Chaos-Truppe ins Amt gewählt haben!

  23. Wenn 2020,21 der von guten Ökonomen prognostizierte € zusammenbruch kommen sollte
    werden die Menschen andere Probleme haben und kein Geld mehr für solche unsinnigen
    Fragen wie Elektroauto dann gehts nämlich ums wirtschaftliche überleben bei evt. 10 Millionen Arbeitslosen nur in Deutschland

    • „Wenn 2020,21 der von guten Ökonomen prognostizierte €“
      Es gibt keine guten Ökonomen.
      Ich weiß das definitiv. Ich gehöre nämlich zu dieser Fachrichtung. Und ich weiß was Ökonomen, z.B. ein gewisser Bundeskanzler Helmut Schmidt für Quarsch fabriziert hat, angefagen bei ner Sturmflut in HH, wo er selig schlafend in seinem Bettchen lag und was er später dann als Bundeskanzler fabriziert hat.

      • Verehrter Herr @T. Heinzow,
        Sie meinen das jetzt doch nicht ernsthaft, oder Sie belieben hier zu scherzen. Natürlich gibt es sehr gute und gute Ökonomen. Sie gehören doch zu dieser Sorte. Warum jetzt so bescheiden?

        Allerdings sind alle Ökonomen, die diesen Menschen verachtenden Unsinn, mit der Energiewende und der Transformation der Gesellschaft, gegen den Willen des Menschen, mitmachen, keine guten Ökonomen, das ist absolut sicher auszuschließen, denn diese lügen ja.

        Fachleute die lügen, warum auch immer, sind keine guten Arbeiter, weder mit dem Kopf noch mit anderen Teilen. Und das gilt nicht nur für Ökonomen.

        Herr Hillermayer hatte außerdem einen ganz anderen Gedanken. Aber, das was er da erwartet, kann glüchlicherweise noch keine Wissenschaft leisten. Niemand weiß wann der Crash kommt, wie er kommt. Jedoch steigen von Tag zu Tag die Wahrscheinlichkeiten dafür. Und dafür muß man auch kein Ökonom sein.

  24. Ich dachte, dass VW die Verbrenner bereits 2026 beerdigt. Immerhin kommt jetzt erst Mal der Golf 8, der teuer sein könnte, da man ja den Elektroschrott ID.3 unbedingt verkaufen muss. Letzteren gibt es nicht mit Anhängerkupplung, was von einem gewissen Problembewusstsein zeugt.

  25. Ursache der Fokussierung von VW auf E-Mobilität :
    Dieselgate hatte VW mehr geschadet als vielen anderen Automobilherstellern, die ebenfalls manipuliert hatten, weil medial hauptsächlich nur über VW berichtet wurde. Außerdem ist seit 2018 Herbert Diess Vorstandsvorsitzender bei VW, der gleichzeitig auch im Aufsichtsrat von Infineon sitzt. Dies muss man fairerweise erwähnen, wenn man VW wegen Fokussierung auf E-Mobilität an den Pranger stellt. VW hat leider keine andere Wahl, nachdem es als einer der größten Umweltsünder ab 2015 in der Öffentlichkeit verunglimpft wurde. Kurz gesagt : „Gebranntes Kind scheut das Feuer“

    • @ Dr. Horst Denzer
      daß andere auch manipuliert haben ist m.M. nach wenig wahrscheinlich. Ich möchte nicht wissen, wieviel Mannjahre an juristischer Beratung in die Suche nach weiteren Bösewichtern in den Ministerien und NGOs gesteckt wurden. Das Feindbild war und ist doch die Autoindustrie. Es wurden aber wohl keine weiteren justitiable Verfehlungen gefunden.

    • Das nennt man dann Selbstmord aus Angst vor dem Tod! VW ist ein politisch geführter Konzern der an dieser Struktur bei dieser Kriese pleite geht. Die Politik hat in völliger Verkennung der tatsächlichen Zusammenhänge die E-Mobilität ausgerufen und zwingt VW auf diese Schiene. Dass die Schiene auf ein Abstellgleis ohne Rückkehrmöglichkeit führt wird wohl den Beteiligten erst nach der Ära Merkel klar werden. Sie werden diese Frau noch verfluchen!

    • VW hat leider keine andere Wahl, als sich selbst zu exterminieren? Wenn die in 10 Jahren nur noch reichweitenschache E-Autos anbieten, für die es schlicht kein Netz geben wird, sind sie konkursgefährdet.
      Was die Manager brauchen, ist der Mut, gegen die mediale Hetze aufzustehen. Wenn die Millionen in PR statt Milliarden in Trabi-Werke steckten, sähe alles etwas anders aus.

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