Weltweit mehr Atomkraft: Einsames Deutschland

Demonstration vor dem Kernkraftwerk Gösgen (Schweiz). Von Ch-info.ch - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10419760

von Klaus Dieter Humpich, nukeKlaus.net

Wie sich die Kerntechnik in den nächsten 30 Jahren – das ist gerade mal der Zeitraum seit der Wiedervereinigung – weltweit entwickelt, zeigt stellvertretend China. Eine Studie geht davon aus, dass der Stromverbrauch in China im Jahr 2050 auf 14.000 TWh/a (Deutschland in 2014: 524 TWh) ansteigt. Wieder einmal ein Zeichen, wie unbedeutend Deutschland geworden ist.

Bemerkenswert ist dabei besonders, dass China auch keiner Verzichtsideologie anhängt: Der Pro-Kopf-Verbrauch soll nämlich auf 10.320 kWh/a ansteigen (Deutschland in 2014: 7.035 KWh). Um diese Planzahlen zu bewältigen, geht man von einer Steigerung der Reaktoren von 26 GW im Jahr 2015 auf etwa 554 GW in 2050 bei einer Steigerung des Kernenergieanteils an der Stromerzeugung von derzeit 3 Prozent auf dann 28 Prozent aus. Also noch durchaus weit entfernt von dem Anteil von 75 Prozent in Frankreich. Es handelt sich wohl um eine realistische Annahme.

Will man dieses ehrgeizige Ziel erreichen, muss man von jetzt an jedes Jahr 10 Reaktoren ans Netz bringen. Die Bauzeit für ein Kernkraftwerk beträgt in China 4–5 Jahre. Das bedeutet, man muss gleichzeitig bis zu 50 Baustellen im Griff behalten. Aktuell beträgt die industrielle Kapazität etwa 22 Reaktoren gleichzeitig, oder anders ausgedrückt, muss die Kapazität verdreifacht werden, da Exporte auch noch vorgesehen sind. Ob dies gelingt, sei dahingestellt. Entscheidender Engpass sind auch dort die Fachkräfte.

Wenn man in solchen Größenordnungen und (kurzen) Zeiträumen denken muss, bleibt nur erprobte Technik. Dies sind Leichtwasserreaktoren der dritten Generation. Inzwischen gibt es Betriebserfahrungen mit folgenden Typen:

  • ABWR (fortschrittlicher Siedewasserreaktor) 4-mal in Japan (Kashiwazaki-Kariwa 6 und 7, Hamaoka 5 und Shika 2).
  • AP1000 (Druckwasserreaktor von Westinghouse) 4-mal in China (Haiyang und Sanmen).
  • VVER-1200 (Druckwasserreaktor) 2-mal in Rußland.
  • EPR (Druckwasserreaktor) 2-mal in China.
  • APR1400 (Druckwasserreaktor aus Korea) 2-mal in Korea.
  • ACPR1000 (Druckwasserreaktor als chinesische Eigenentwicklung) 2-mal in China.

Von diesen Typen sind darüber hinaus derzeit noch zahlreiche weitere weltweit in Bau: Finnland, Frankreich, Großbritannien, Vereinigte Arabische Emirate, Korea, Russland, Türkei, Bangladesh, USA und China. Man wird sehen, ob in China nur noch Eigenentwicklungen oder auch noch Importe zum Zuge kommen werden. Letztendlich eine Frage der Kosten, des Zeitdrucks und der Kapazitäten (insbesondere Fachkräfte).

Investitionskosten, ähnlich wie bei modernen Kohlekraftwerken

Wenn man sich – wie einst in Frankreich und Deutschland – auf wenige Typen beschränkt und diese in entsprechender Stückzahl nahezu baugleich herstellt, kann man auch die Investitionskosten für modernste Druckwasserreaktoren (z.B. AP1000) auf rund 3.000 $/kW begrenzen. Man bewegt sich damit in der Größenordnung moderner Kohlekraftwerke nach europäischen Umweltstandards (Entschwefelung, Entstickung etc.). Man kann die Kosten aber noch weiter senken, wenn man die bestehenden Konstruktionen sicherheitstechnisch „entrümpelt“. Dieser Weg wird sowohl in Frankreich (geplanter Neubau von sechs „weiterentwickelten“ EPR), wie auch in China (Hualong) beschritten.

In der Hochzeit der „Anti-Atomkraft-Bewegung“ war deren durchschlagendes Argument die „Reaktorkatastrophe“. Gegen die Propaganda von „Millionen Tote, für zehntausende Jahre unbewohnbar“ konnte keine rationale Argumentation ankommen. Das änderte sich – jedenfalls außerhalb Deutschlands – erst durch das Unglück in Tschernobyl. In Tschernobyl geschah der schwerste mögliche Schaden: Nahezu der gesamte radioaktive Inhalt wurde wie durch einen Vulkan ausgespien. Ein solches Szenario hatten sich nicht einmal Greenpeace und Konsorten ausgedacht. Das von Hollywood ersponnene China-Syndrom war schon vorher durch den Reaktorunfall in Three Mile Island widerlegt. Es gab zwar eine Kernschmelze, aber das Corium hat sich mitnichten bis China durchgefressen. Eher ein typischer Industrieunfall, bei dem keine Auswirkungen außerhalb des Werksgeländes zu verzeichnen waren. Der Gipfel war das Reaktorunglück von Fukuschima. Dort gab es gleich in drei Reaktoren nebeneinander eine Kernschmelze, und das Kraftwerk wurde überdies durch eine Wasserstoffexplosion zerstört. Auch dort alles andere als eine Katastrophe. Heute kann das Werksgelände (nicht die Reaktoren) bereits wieder ohne Schutzkleidung betreten werden. Folgerichtig steigt Japan – anders als Deutschland – nicht aus der Kernenergie aus. Die Propaganda von den „Reaktorkatastrophen“ hat sich als schlechte Propaganda erwiesen. Wer immer noch solchen Gruselgeschichten anhängt, zerstört lediglich seine Glaubwürdigkeit und outet sich als Ideologe, der offensichtlich ganz andere Ziele verfolgt.

In unmittelbarem Zusammenhang mit der Beurteilung von Risiken steht die „Strahlenangst“. Über die Wirkung radioaktiver Strahlung ist (auch) in diesem Blog schon genug geschrieben worden. Wichtig im Zusammenhang mit „Reaktorkatastrophen“ ist die realistische Bewertung von Strahlenwirkungen und die daraus abzuleitenden Pläne zu Schutzzonen und Evakuierungen. Es darf jedenfalls nie mehr passieren, dass auf Grund eines mittelalterlich anmutenden Gespensterglaubens über die Wirkung ionisierender Strahlung Menschen aus ihrem sozialen Umfeld gerissen werden oder sogar sterben müssen. Die indirekten Toten durch „Hilfsmaßnahmen“ im Umfeld von Tschernobyl und Fukuschima sollten ein für allemal genug sein.

Notwendige Entrümpelung

Der Bau von Kernkraftwerken hat heute längst das Optimum von Kosten und Sicherheitsgewinn überschritten. Man ist sehenden Auges in die Falle der „Atomkraftgegner“ getappt: Indem man glaubte, sich deren Wohlwollen erkaufen zu können, indem man jede Forderung erfüllen würde, hat man die Kosten in schwindelerregende Höhen getrieben und wird heute als Depp vorgeführt, der viel zu teure Energie produziert. Insofern weht nun aus China ein frischer Wind: Der Hualong ist soweit entschlackt worden, dass er sich in Großserie für etwa 2.000 $/KW bauen lassen wird. Ähnlich vielversprechend sind auch die aus dem AP1000 abgeleiteten Typen.

Wohlgemerkt, es geht nicht um mangelnde Sicherheit durch Kosteneinsparung. Es gehört lediglich jede Maßnahme auf den Prüfstand. Auf Gimmicks wie „Kernfänger“, die eine Hollywood Fiktion verhindern sollen oder doppelte Betonhüllen als Schutz gegen Terrorristen, kann getrost verzichtet werden. An erster Stelle steht ein sauber durchdachtes Grundkonzept (z.B. AP1000 oder passive Siedewasserreaktoren). Durch „Kernfänger“ aufgemotzte Reaktoren der II. Generation wie der EPR oder die Spagettitöpfe (mit liegenden Dampferzeugern) der Sowjetära, sind eine nicht länger konkurrenzfähige Sackgasse.

Wenn das nicht bald realisiert wird, werden zwei weitere „Reaktornationen“ vom Weltmarkt verschwinden. Alle Entwicklungsländer dürsten nach billiger elektrischer Energie. Wenn sie sich keine Kernkraftwerke leisten können, müssen sie Kohlekraftwerke bauen. Die Absatzmärkte – unter der Bedingung akzeptabler Investitionskosten – sind nicht nur vorhanden, sondern werden täglich größer. Nur China und die USA scheinen dies erkannt zu haben und sind bereit, das nötige „Kleingeld“ zu investieren. Frankreich ist viel zu klein, und die EU ist zerstritten über grüne Phantasien von Wind und Sonne. Kanada und GB kommen in diesem globalen Spiel die Rolle von Unterstützern zu, was durchaus auch profitabel sein kann.

Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte

Im Moment steht die Weiterentwicklung der Brennstäbe im Vordergrund. Das System aus Pellets aus Uranoxid und Hüllrohren aus Zirconium war die erste Barriere gegen die Freisetzung radioaktiver Stoffe. Leider nicht besonders belastbar. Hinzu kommt die Wasserstoffbildung bei einem Störfall. Hier ist die Anwendung der Forschung jahrelang hinterher getrödelt. Seit Fukuschima sind von verschiedenen Herstellern unterschiedliche Konzepte in der Erprobung. Ein Gewinn an Sicherheit in diesem Bauteil kann unmittelbar (bedeutet in der Kerntechnik in Jahren) auf vorhandene Reaktoren übertragen werden. Gerade an diesem Beispiel zeigt sich, wie wichtig eine unabhängige und funktionstüchtige nukleare Aufsicht ist. Hätte man dies in Japan früher beherzigt, wäre das Kraftwerk in Fukuschima nie so gebaut worden, und es wären somit nicht die immensen volkswirtschaftlichen Verluste zu tragen.

Heute stehen Programme und Rechner zur Verfügung, die gekoppelte Simulationen der thermodynamischen, strömungstechnischen, neutronenphysikalischen und mechanischen Beanspruchungen bei Unfällen erlauben, von denen die Konstrukteure der II. Generation nur träumen konnten. Man kann deshalb nicht nur viel genauere Ergebnisse erzielen, sondern auch unmöglich (erscheinende) Szenarien zeitnah untersuchen und vergleichen. Auch hier schreitet die Entwicklung beständig voran. Moderne Simulatoren (in jedem Kernkraftwerk vorhanden) erlauben es den Betriebsmannschaften stets auf dem neusten Stand zu bleiben, ihr Reaktionsvermögen auf unvorhergesehene Ereignisse zu schärfen und eigene Sicherheitsbedenken zu untersuchen. Der internationale Kontakt von Betriebsmannschaften und die unmittelbare Weiterverbreitung neuer Methoden sind ein scharfes Schwert insbesondere für junge Kerntechnik-Nationen.

Kernkraftwerke sollten möglichst einfach und passiv (z.B. Naturumlauf, Druckspeicher etc.) gebaut sein. Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht kaputt gehen. Je komplexer die Anlage, um so komplexer muss auch die Steuerungs- und Regeltechnik werden. Die Anzahl der sich einschleichenden Fehler steigt bei Software überproportional mit den Programmzeilen an. Je höher die Anzahl von Stellgliedern ist, um so mehr steigt im Notfall die Abhängigkeit von elektrischer Energie. Je mehr Kabel und Schaltanlagen, um so höher die Gefahr von Feuer und Wasser (Fukushima). Die konsequente Verwendung von FPGA (Field-Programmable Gate Array) im Sicherheitsbereich schließt z.B. die Möglichkeit von Angriffen durch Hacker aus.

Mit jeder Betriebsstunde steigen die Erfahrungen

Als letzte Barriere zur Verhinderung der Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung dient das Containment. Wenn es groß und stabil genug ist, die gesamte freiwerdende Dampfmenge aufzunehmen und passiv in der Lage ist, die Nachzerfallswärme an die Umgebung abzugeben, stellt es das entscheidende Sicherheitsglied gegen die Umgebung dar. Es ist der Notnagel, der auch noch die letzten unvorhergesehenen Ereignisse abdeckt: Das Kraftwerk ist zwar anschließend Totalschaden, aber Auswirkungen außerhalb des Werksgeländes werden verhindert. Die Bedeutung dieses Bauteils hat sich in den Unglücken von Tschernobyl und Fukushima erwiesen. In Tschernobyl gab es überhaupt kein Containment, in Fukuschima nur ein unzureichendes.

Aus dem Unglück in Fukushima als Kombination von großflächiger Naturkatastrophe und Reaktorunglück hat man weltweit die Konsequenz von regionalen Sicherheitszentren gezogen. Sie funktionieren nach dem Prinzip einer Feuerwache. Dort sind alle möglichen Gerätschaften gelagert, die selbst bei einem Reaktorunglück verwendet werden können, bei dem am Kraftwerk schwerste Zerstörungen vorliegen. Hinzu kommen Rettungsteams aus trainierten Spezialisten, die die Bedienmannschaften in den Kraftwerken unterstützen und ersetzen (z.B. notwendige Ablösungen) können.

Für die Kerntechnik gelten die gleichen Gesetzmäßigkeiten wie z.B. für die Luftfahrt, Raumfahrt, Automobiltechnik etc. Mit jeder Betriebsstunde steigen die Erfahrungen und man gewinnt neue Erkenntnisse. Nur ein kontinuierlicher Betrieb gewährleistet Sicherheit. Stellt man eine bedeutende Lücke fest, beginnt die Nachrüstung der Altanlagen. Typisches Beispiel nach Three Mile Island war die Erkenntnis der Wasserstoffbildung aus den Brennstabhüllen. Die Ursache (Bildung von Wasserstoff aus Zirconium bei hohen Dampftemperaturen) konnte bei diesem Reaktortyp nicht unmittelbar an der Wurzel beseitigt werden, und man setzte zusätzliche Einrichtungen zur Beseitigung des Wasserstoffs ein (waren in Fukuschima nicht vorhanden, deshalb die verheerenden Explosionen).

An dieser Stelle stellt sich die Frage der „Lebensdauer“ oder eigentlich besser Nutzungsdauer eines Kernkraftwerks. Es ist keine technische Frage, sondern eine wirtschaftliche. Auch diesen Prozess kann man derzeit in Japan beobachten. Jedes einzelne Kraftwerk wird akribisch überprüft, daraus resultierende Nachrüstungen festgelegt und anschließend die Kosten ermittelt. Für viele Reaktoren bedeutet das den frühzeitigen Tod (keine Wiederinbetriebnahme) aus Kostengründen. Der Neubau eines Kernkraftwerks wäre schlicht weg billiger.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf der Achse des Guten und auch auf Klaus Dieter Humpichs Website

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50 Kommentare

  1. Weltweit mehr Atomkraft: Einsames Deutschland ?

    Im Jahr 2020 wurden bis heute bei der IAEA bereits 3 AKW-Blöcke stillgelegt, keine Fertigstellt und auch keinen Baubeginn veröffentlicht.

    Quellenangabe
    https://pris.iaea.org/PRIS/

    Auch 2019 gab es nur 6 Fertigstellungen aber bereits 13 Stilllegungen.

      • Wie gesagt: Frauen und Technik, die Realität prallen aufeinander…
        Wie gesagt: Männer und Technik, die Wunschdenken prallen auf die Realität …

        • Das Wunschdenken in Bezug auf Technik, Industrie und Landwirtschaft ist sowohl bei Männern und Frauen zu finden, vor allem bei welchen, die sich als *grün* definieren.

          Lustig wird das bei denen vor allem, wenn ökonomische Betrachtungen hinzukommen.

          • „Was wollen Sie damit sagen?“

            Im Jahr 2020 wurden bis heute bei der IAEA bereits 3 AKW-Blöcke stillgelegt, keine Fertigstellt und auch keinen Baubeginn veröffentlicht.
            Auch 2019 gab es nur 6 Fertigstellungen aber bereits 13 Stilllegungen.

  2. „Wie sich die Kerntechnik in den nächsten 30 Jahren – das ist gerade mal der Zeitraum seit der Wiedervereinigung – weltweit entwickelt, zeigt stellvertretend China.“

    Wie sich die Kerntechnik in den nächsten 30 Jahren weltweit entwickelt
    – die Kernkraft mimt ab.
    Das zeigt stellvertretend China wo 2017 und auch 2018 kein neues Kernkraftwerk gestartet ist und 2019 wurde ein Neubau begonnen.

  3. Atommeiler Philippsburg 2 steht für immer still.
    Es gibt auch gute Nachrichten in 2020
    Nun, die Kosten falle ab den 1.1.2020 beim AKW-Philippsburg an und die Höher ist nicht bekannt.

  4. Man sollte sich doch mal der Frage stellen: Wer hat denn die KKW in Westdeutschland bekämpft?
    Waren das nicht Angela Kasner, besser bekannt als Angela Merkel, und Co?

    Eines steht jedenfalls fest: Die Grünen haben eindeutig das Ziel Deutschland totalitär zu regieren und die überzeugte „DDR“lerin hat alles getan, um denen das zu ermöglichen.
    Ich kann nicht begreifen wie H. Kohl die sich in die Partei und das Kabinett holen konnte.
    Und ich kann nicht begreifen, wie die Deutschen die zur Kanzlerin machen konnten. Einmal Kommunist bedeutet immer Kommunist. Sozialökonomisch schon vor langer Zeit bewiesen.

  5. Lesen Sie mal hier

    https://www.n-tv.de/politik/Union-erwaermt-sich-fuer-Kernkraft-article21464959.html

    … jedenfalls spätestens, wenn Frau Merkel nicht mehr am Ruder ist, wird auf Kernenergie als Grundlast umgeschwenkt.
    Denn gerademal für 25GWel, also etwa um die derzeit installierten 30 GWel
    https://de.wikipedia.org/wiki/Installierte_Leistung#Installierte_Leistung_in_Deutschland
    aus Erdgas darzustellen reicht der Import von Erdgas aus NORD STREAM 2.

    So und nicht anders wollte ja Frau Merkel die CO2 Klimaziele erreichen,
    Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke ersetzen
    … was ja jetzt wegen NORD STREAM 2 Stopp erstmal aufgeschoben ist!
    Denn mit Tempolimit und teuren Spritpreisen ist dazu so gut wie nix zu machen.
    Und immerhin, Erdgas erzeugt gegenüber Kohle für 10 GWel im Jahr etwa 80 Mio Tonnen weniger CO2. Das sind 10% des gesamten Aufkommen an CO2 von BRDeutschland! Also schon doch eine Hausnummer!

  6. Ich wohne hier in Belgien, wo die Hälfte des Stromes aus Kernkraft kommt. Im deutschsprachigen Belgien kommt der Strom aus dem Kernkraftwerk Tihange.
    Vor gut 2 Jahren waren 30% der Belgier laut Umfrage Befürworter der Kernkraft (es geht um die Verlängerung der AKW-Laufzeiten), im November2019 waren es aber schon 46%, eine positive Entwicklung.
    Auch immer mehr Politiker sind der Meinung, dass der nationale Atomausstieg 2025 nicht zu schaffen sei, man redet nun oft unverhohlen vom Jahr 2045 (!) als Ausstiegsdatum. Wollen wir wetten, dass bis dahin keiner mehr von Energiewende redet? 🙂
    Man stelle sich eine solche politische Reaktion und Diskussion in Deutschland vor. Man soll sich aber immer vor Augen führen, dass die grüne Ideologie stets im Hintergrund mitregiert, wenn es um (nutzlose) Förderung von Windkraft&Co geht.
    Zurück zu den Umfragewerten, wo 46% der Befragten die weitere Nutzung der Kernkraft guthießen.
    In der grün-hörigen Presse wurden diese 46% folgendermaßen ‚interpretiert‘:
    „46 Prozent der Belgier, die für eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten sind, bedeuten auch 54 Prozent der Belgier, die weiterhin den Ausstieg aus der Atomenergie befürworten.“
    So berichtet der deutschsprachige Rundfunk darüber.
    Was sollte besser verboten werden „Die Kernkraft oder der öffentliche Rundfunk“, habe ich mich da nur gefragt. Die grüne Propaganda hat nicht verhindern können, dass aus 30% trotzdem 46% wurden.

  7. „erst durch das Unglück in Tschernobyl.“
    Das war kein Unglück! Das ist ein Schaden, der von Mennschen mit unzulässigen Tests verursacht wurde.
    Und Tests wurden nicht von den Russen gemacht.

    Überall betreiben Ingenieure irgendwelche Zests am Rande dessen, was von der Technik ertragen werden kann. Bei den Verkehrsgfliegern wurde das ebenfalls gemacht und so mancher Flieger crashte.
    Die bbeiden 737, die jetzt runterfielen hätten auch nicht runterfallen müssen.
    Inzwischen werden die Verkehrspiloten offensichtlich nicht mehr auf alles, was passieren kann, vorbereitet.
    In den beiden Fällen hätten die nur die Automatik ausschalten müssen und es wäre nix passiert. Nur weiß jetzt niemand, warum die das nicht gemacht haben.
    Im Prinzip müssen die Piloten sowas im Schlaf können.

    Kraftwerke kann man sicher machen wenn die Leute im Kraftwerk alles immer wieder üben. Als Pilot habe ich auch immer wieder alles geübt. Also Slip bei der Landung, schneller tiefer Anflug usw.
    Hat mir bei ner Außenlandung in Belgien den Flieger gerettet. Den 3m hohen Stab mitten auf dem Acker konnte ich von oben nicht sehen. Aber beim schnellen tiefen Anflug konnte ich ihn sehen und drüber weg steigen und dann sicher aufsetzen.

    Und wenn die Kraftwerkslenker auch immer wieder alles üben, ist die Sicherheit gewährleistet.

  8. Die Kernkraft ist im Kommen, Rußland will schon lange der vollständigen Brennstoffkreislauf und dort läuft der Brüter schon über 35 Jahre doppelt so groß wie Kalkar ohne daß man in Deutschland von Problemen wie Na-Bränden gehört hätte (die es sicher gegeben hat, nur gibt es dazu kein Greenpiss). Und China schließt sich an.

    • @Lutz Niemann
      „und dort läuft der Brüter schon über 35 Jahre“

      Hallo Lutz Niemann,
      welcher Brüter ist das der schon über 35 Jahre im Russland am arbeiten ist ?

    • Hallo Herr Dr. Lutz Niemann,
      wo findet man den Brüter der schon über 35 Jahr lange den vollständigen Brennstoffkreislauf macht ?

      Quellenangabe ?

      Auch bei der Siemens AG ist das üblich.

  9. Das wäre doch für das EIKE-Spezialisten Team mal eine Gelegenheit zu zeigen was sie können. Versuchsreaktoren in Deutschland zu
    bauen ist gesetzlich immer noch möglich. Die kommerzielle Errichtung für den Dauerbetrieb aber nicht. (noch nicht). Klaus Dieter Humpich und
    Co können ihre Konzepte in die Praxis umsetzen und einen Versuchsreaktor errichten. Der es allen mal richtig zeigt. Das Abfallproblem wird gleich
    mit vom Kraftwerksbetrieber geklärt. Subventionen braucht der neue Reaktor nicht, da er extrem günstig errichtet werden kann und im Konkurrenzfall
    zu allen anderen Kraftwerken deutlich günstiger in der Stromproduktion ist. Die Amortisation liegt bei unter 10 Jahren, so wie es uns das große Vorbild
    Conrad Fischer gelehrt hat. Der neue EIKE Reaktor braucht nur private Investoren sonst nichts.
    Er ist sicherheitstechnisch allen Kritikern über. Wenn er in Deutschland nicht zu errichten geht, die Koch-Brüder in den USA würden da sicher mit einsteigen.
    Danach kann man auf alles und jeden mit dem Finger zeigen… insbesondere, wenn man keine staatlichen Förderungen nutzt.

    • Leider ist es in Deutschland nicht möglich. Andere Staaten werden werden sich zu einer zukunftsfähigen Entwicklung durchringen und so zu einer preisgünstigen Energieversorgung kommen. Dort wird sich dann der Lebensstandard rapide steigern. Schnell Kapital bereitzustellen ist notwendig, dann werden die Entwickler noch die Früchte ihrer Arbeit betrachten können. Jeder Politiker sollte sich im Klaren sein, und sind es 20 Milliarden gut angelegtes Geld, dass so eine Investition Werte schafft. Im Gegensatz dazu ist Deutschland Weltmeister in der Kapitalvernichtung und der Geldverbrennung. Jeder Bezug zur Realität ist verloren gegangen.

    • Versuchsreaktor? Von EIKE? Machen wir doch gern….wieviel brauch man da? 10 Millionen Startkapital? Und die Behörden werden uns bestimmt freudig sofort eine Rundumgenehmigung erteilen.

      • Tja, das Institut für Festkörper-Kernphysik gGmbH forscht an neuen Reaktoren hier in Deutschland. Die freuen sich sicher über finanzielle Zuwendungen. Da EIKE ja die notwendige
        Fachkompetenz besitzt immer ran. Es reicht nicht nur sich über kleine Schwedinnen lustig zu machen aus der dritten Reihe heraus anonym aus dem Internet. Ungarn, Polen, Tschechien:
        es gibt genügend Möglichkeiten die „genialen“ EIKE Ideen umzusetzen, außer in Frankreich, da legen Sie sich mit EDF an. Die mögen keine neuen KKW-Konzepte.
        Wenn die hier propagierte Kernkraft so erfolgversprechend ist, dann wird es niemals am Geld und Behörden scheitern.

        • @Marco Rohn
          „Ungarn, Polen, Tschechien:
          es gibt genügend Möglichkeiten die „genialen“ EIKE Ideen umzusetzen,“

          Ungarn, die bauen kein Kernkraftwerk.
          Polen, die bauen auch kein Kernkraftwerk die haben bereits eine AKW-Bauruine.
          Tschechien, die wollen bauen, Fertigstellung nicht vor 2036 nach eigenen Angaben.

          Das mit dem umsetzen wird schwierig.

  10. @ Dr. Axel Robert Göhring
    „Will man dieses ehrgeizige Ziel erreichen, muss man von jetzt an jedes Jahr 10 Reaktoren ans Netz bringen. Die Bauzeit für ein Kernkraftwerk beträgt in China 4–5 Jahre.“

    Bauzeit vom letzten Reaktor das China fertiggestellt hat [TAISHAN-2] sind auch ca. 9 Jahre vergangen von 2010 bis 2019.
    https://pris.iaea.org/PRIS/CountryStatistics/ReactorDetails.aspx?current=919

    Und noch was Herr Dr. Axel Robert Göhring,
    China baut nicht jedes Jahr 10 neue Reaktoren.
    2019 hat China mal wieder einen Reaktorneubau gestartet.
    Und 2017 und auch 2018 ist kein einziges Projekt in China gestartet.

    • Sehr geehrter Herr Peter Wirkner,
      nach der von Ihnen verlinkten Übersicht sind in China 2017 bis 2019 immerhin 12 neue Kernkraftwerke ans Netz gegangen.
      Das einige der Projekte (nur) 10 Jahre lang dauern, vom Start bis zum Betrieb, wäre doch in Deutschland eine Sensation.
      Die Chinesen haben inzwischen Schritt-für-Schritt ihre Erfahrungsträger aufgebaut,
      – Deutschland baut ab…

    • Herr Wirkner,
      Sie sind mir aber ein „Held“…!
      In der von Ihnen verlinkten Quelle steht ganz klar, dass die KAPAZITÄT der KKW weltweit zunimmt – nicht abnimmt:
      https://tinyurl.com/vwzcxm3
      Sie sollten zuerst lesen, dann verstehen und dann verlinken.
      Aber vielleicht wissen Sie wenigstens, woher die „Delle“ nach 2011 kommt?

      • „In der von Ihnen verlinkten Quelle steht ganz klar, dass die KAPAZITÄT der KKW weltweit zunimmt – nicht abnimmt:“
        https://tinyurl.com/vwzcxm3

        Die Leistung 1999, 347,35GW und 2018 ist die Leistung 396,41GW.

        Das sind innerhalb von 19 Jahren ein plus von 49GW, 2,5GW im Jahr und das weltweit.

        Nun die Leistung der Kernkraftwerke nimmt im Jahr um 0,7% zu kann man da von einer echten Zunahme sprechen ?
        Der weltweite Stromverbrauch nimmt im Jahr um 2% bis 3% jährlich zu.

        • Herr Wirkner,
          Was ist eine „echte“ Zunahme? Zunahme ist Zunahme – jedenfalls kein Abnahme, wie Sie und andere Forentrolle immer behaupten – einverstanden?
          Dass der Stromverbrauch weltweit stärker steigt mag ja sein, aber die geschickte Wahl der Bezugsgröße ist auch ein Kennzeichen der gezielten Desinformation. Gerade wenn der Stromverbrauch weltweit steigt, müssen alle Optionen herangezogen werden und die KE liefert grundlastfähig und regelbar(!!) Strom.
          Übrigens: Wären bis heute Deutschland und Japan nicht so überstürzt und grundlos teilweise aus der Kernenergie ausgestiegen, wäre der KE-Anteil an der Stromversorgung weltweit größer als heute; siehe „Selbsterfüllende Prophezeiung“.

          • Ach Herr Wirkner,
            Glückwunsch zur selektiven Wahrnehmung und Wahl des Jahres 2006 als Referenz.
            Seit 2012 und der unsinnigen Abschaltung einiger deutschen KKW steigt die erzeugte Strommenge wieder kontinuierlich an und hat den Höchstwert von 2006 fast wieder erreicht – einverstanden?

          • „Glückwunsch zur selektiven Wahrnehmung und Wahl des Jahres 2006 als Referenz.“

            Hallo Herr Steger,
            man muss erst mal in die Vergangenheit blicken und des beste TWh Ergebnis (2006 mit 2661TWh) ermittel um festzustellen das man im Jahr 2018 weniger TWh (2563TWh) von den Kernkraftwerken gekommen sind als in der Vergangenheit.

            Übrigens die Quelle stand doch von Ihnen Herr Steger wo ich nachschauen soll.

            „und hat den Höchstwert von 2006 fast wieder erreicht“

            Sind aber immer noch -96 weniger TWh als 2006 oder nicht ?
            „Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!“

            **** Weltweit ist die Kernkraft auf dem Rückzug.****

          • Herr Wirkner,
            das der vorübergehende Rückgang der erzeugten Strommenge, vor Allem wenn er auf das bisherige Maximum 2006 bezogen wird, den Abschaltungen in D und J nach 2011 geschuldet ist, kommt Ihnen bei Ihrer Trollerei wohl gar nicht in den Sinn? Diskussionen auf diesem Niveau sind für mich sinnlos.

          • Nochwas Herr Wirkner,
            wieso muss man „erst mal in die Vergangenheit blicken und des beste TWh Ergebnis ermitteln“??
            Mit der gleichen Berechtigung könnte ich nun sagen, dass man das schlechteste TWh Ergebnis ermittelt und mit 2019 vergleicht – oder etwa nicht?

          • „wieso muss man „erst mal in die Vergangenheit blicken und des beste TWh Ergebnis ermitteln“??“

            Man muss erst mal das Jahr mit den meisten TWh ermittel um zu beurteilen ob man heute besser oder schlechter als in der Vergangenheit ist.

            Nun muss man aber feststellen das in der Vergangenheit bereits ca. 98 TWh mehr an TWh von den AKW in der Welt gekommen sind als 2018.
            Das doch eine Verschlechterung für die Kernkraftwerke.

            Abwarten was die TWh Zahlen für 2019 bei der Kernkraft sind über 2661TWh von 2006 oder weniger.
            Sie haben doch bereits bei den Erneuerbaren geschrieben hier bei EIKE das nicht die Installierte Leistung zählt sondern die MWh, GWh oder auch TWh an Strom.

            **** Weltweit ist die Kernkraft auf dem Rückzug.****

          • Herr Wirkner
            2018 hatte mehr Stromerzeugung als:
            2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2009, 2003, 2002, 2001, 2000, 1999.

            2018 hatte weniger Stromerzeugung als:
            2010, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004.

            Einverstanden?
            Ihren Spruch **** Weltweit ist die Kernkraft auf dem Rückzug.**** können Sie sich sonstwohin hängen.

            Und bei den „Erneuerbaren“ zählt vor Allem die Verfügbarkeit; Bitte alle meine Äußerungen zu diesem Thema lesen und nicht in bester Trollmanier aus irgendeinem Zusammenhang selektiv gerissen zitieren.
            Auch Einverstanden?

            Ich wünsche Ihnen ein erkenntnisreiches 2020.

    • @ Wirkner Peter: Der Artikel ist vom Humpich von der Achse, steht unten. Oben aber nicht. Danke also für den Hinweis. Sie können Herrn Humpich die Kritik auf seinen Blog schicken.

    • Herr Wirkner aka Müller (Ihr Stil ist eindeutig erkennbar, Herr Werner Müller)
      netter schmutziger kleiner Trick von Ihnen, so wie üblich.
      Nach Fukushima hatte China ein Moratorium für Kernenergie-Projekte erlassen, weil man sich Zeit nehmen wollte, die Ursachen sorgfältig zu analysieren und die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Das hat bei allen Projekten zu mehrjährigen Verzögerungen geführt. Aus meiner Sicht spricht dies jedoch dafür, dass China verantwortungsvolle Daseinsvorsorge für das Land betreibt, im Gegensatz zum Westen.
      Also: Sie geilen sich an Verzögerungen auf, die normalerweise nicht eingetreten wären, wenn man dort nicht mit lobenswerter Sorgfalt gearbeitet hätte. Neuere Projekte dürften sicher wieder schneller vorankommen. Ihr schäbiges Manöver ist entlarvt.

    • Sie sind ein klassischer Troll und ich antworte Ihnen auch nur, damit die anderen Mitleser sie richtig einordnen können.
      Wie auch schon von anderen bemerkt, haben Sie sich genau das KKW in China herausgepickt, das Ihre Argumentation stützen soll.
      Dumm nur, wenn man selbst lesen kann! Schon nach dem „Durchchecken“ der ersten 15 waren Sie überführt. Mit Ausnahme des Experimental-Reaktor CEFR sind die nächsten Netz-Meiler nach jeweils fünf bis sechs Jahren Bauzeit ans Netz gegangen.
      Das zeigt die Qualität Ihrer Argumentation.

  11. Wenn man den Core-Catcher, die doppelte Hülle und die anderen übertriebenen Gimmiks raus schmeißt ist man wieder bei Konvoi. Das dies reicht, sage ich schon seit langem.
    Aber mit KKP2 stellen wir gerade Pre-Konvoi (geringfügige Unterschiede) ab.
    Deutsch schafft die Kernenergie und sich selbst ab.

  12. Das ist alles sehr schön nachzuvollziehen, wird aber vorerst ein Traum bleiben. Bei der gegenwärtigen politischen Gemengelage hierzulande ist an die Nutzung der Kernkraft nicht zu denken. Vermutlich muss Deutschland wieder einmal voll gegen die Wand klatschen, um zur Vernunft zu kommen. Hoffen wir, dass es dann nicht zu spät ist.

  13. „Weltweit mehr Atomkraft: Einsames Deutschland“

    Und wie sieht es aus in der Welt bei der Kernkraft?

    2019 wurden nur 3 Neubauprojekte bei den AKW gestartet.
    5 AKW wurden fertiggestellt in 2019
    7 AKW wurden stillgelegt in 2019

    **** Weltweit ist die Kernkraft auf dem Rückzug.****

    • „**** Weltweit ist die Kernkraft auf dem Rückzug.****“

      Und vor allem auch Kohlekraft. China hat 2019 davon nur 43 GW neu in Betrieb genommen (ca. soviel, wie D. gesamt Kohle-Kraftwerke noch hat). Das dreifache ist dort derzeit in Bau.
      Quelle überraschenderweise: DLF

      egal wie: Energiebereitstellung nach dem Zufallsprinzip bedeutet Energiearmut Energiearmut bedeutet echte Armut der dort lebenden Bürger.

      • „Und vor allem auch Kohlekraft. China hat 2019 davon nur 43 GW neu in Betrieb genommen“

        Herr Hagen Müller,
        was schreiben Sie da für Zahlen?
        Die Leistung der in China neu fertiggestellten Kohlekraftwerke sind für 2019 doch noch gar nicht offiziell bekanntgegeben worden oder haben Sie da mal ein Quellenangabe zu den 43GW ?

        Die neu fertiggestellten Kohlekraftwerke in China
        für die Jahre 2015 bis 2018 sind:
        2015 65GW
        2016 47GW
        2017 35GW
        2018 31GW

    • Innerhalb der nächsten 10 Jahre werden wohl 100 Kernkraftwerke gebaut. Leider wurde, natürlich insbesondere in Dumm‑Deutschland, nicht genug Aktivität in Neuentwicklungen gesteckt.
      Das wird jetzt nachgeholt, natürlich nicht in Dumm‑Deutschland.

      Hier muss erst die Politik komplett ausgetauscht werden und wenn das schnell genug funktioniert, kommt Deutschland vielleicht mit einem blauen Auge davon.

      • Man muss auch immer wieder daran erinnern, dass Frankreich innerhalb 10 Jahren 50 Kernkraftwerke in Betrieb genommen hat.
        Warum soll das heute nicht möglich sein?

        • „Warum soll das heute nicht möglich sein?“

          Die Realität spricht eine andere Sprache in Frankreich.
          Franzosen werden am Kernkraftwerk Flamanville min. 16 Jahre bauen, Fertigstellung ursprünglich für 2012 geplant, jetzt wohl nicht vor 2023.
          Kosten geplant 3,3 jetzt wohl nicht unter 12,4 Mrd. Euro.

    • So ein Unsinn. Die installierte Leistung der Kernkraftwerke weltweit war 2018 so hoch wie nie zuvor. Kernkraft ist weiter auf dem Vormarsch.

    • Zwar „nur“ geplant aber es zeigt den Trend deutlich: 81 geplante Reaktoren nur in China, Russland und Indien die bis 2030 ans Netz gehen sollen. (Halte ich persönlich aber nicht für machbar)
      Erhebung vom Juli/2019 Quelle: statista.com

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