Der Fetisch Klimawandel – was man darüber wissen sollte

Klare Sicht und Nebel – sie liegen manchmal so dicht zusammen, wie Wahrheiten, Halbwahrheiten und Lügen zum Thema „Klimawandel“. Foto: Stefan Kämpfe

Stefan Kämpfe
Seit etwa einem Jahr halten uns nun Greta mit ihrer FFF-Bewegung und andere Klimaaktivisten in Atem, treiben Politik und Gesellschaft vor sich her. Städte, Länder und die EU riefen den „Klimanotstand“ aus. Doch bei näherer Betrachtung wird klar: „Klimawandel“ gab es schon seit Anbeginn der Erdgeschichte vor mehr als vier Milliarden Jahren in weitaus dramatischerer Form als gegenwärtig; und ohne das als „Klimagift“ verteufelte CO2, dem wichtigsten Pflanzennährstoff, gäbe es das Leben, so wie wir es kennen, gar nicht. Außerdem bringt der Klimawandel, der viele, überwiegend natürliche Ursachen hat und korrekt Klimaerwärmung heißen müsste, mindestens genauso viele Vorteile wie Nachteile mit sich. Die folgende, keinesfalls vollständige Zusammenstellung soll etwas Klarheit schaffen und dabei helfen, Ängste und Befürchtungen abzubauen.

Der Begriff „Klimawandel“ ist irreführend – ein „stabiles“ Klima gab es nie

Wer sich ernsthaft mit Klimafragen befasst, kennt die Begriffe „Mittelalterliche Warmzeit“ oder „Kleine Eiszeit“. Auf die sehr langfristigen, dramatischen Klimaschwankungen im Laufe der Erdgeschichte soll hier nicht näher eingegangen werden. Während der letzten Kaltzeit, als ganz Nordeuropa und weite Teile Mitteleuropas und Nordamerikas unter kilometerdicken Eispanzern lagen, waren unsere Vorfahren noch Jäger und Sammler, angepasst an ein Leben in der Kälte. Doch auch diese Anpassung hatte ihre Tücken, denn das kaltzeitliche Klima schwankte enorm; besser bekannt sind diese Schwankungen unter dem Begriff der Dansgaard-Oeschger-Ereignisse (kurz: DO-Ereignisse), das sind rasante Klimaschwankungen während der letzten Kaltzeit. Mindestens 23 solcher Ereignisse wurden zwischen 110.000 und 23.000 vor Heute gefunden. Dansgaard-Oeschger-Ereignisse sind nach Willi Dansgaard und Hans Oeschger benannt (Quelle: Wikipedia). Die Temperatursprünge von einer Kalt- zu einer Warmzeit dauerten oft nur ganz wenige Jahrzehnte und betrugen auf dem Nordatlantik bis zu 12 Grad; danach kühlte sich das Klima in wenigen Jahrhunderten wieder auf das kaltzeitliche Niveau ab. Auf unsere an das Leben in der Tundra angepassten Vorfahren dürften diese Klimasprünge wie Hexerei gewirkt haben, trotzdem schafften sie es, zu überleben. „Unsere“ Warmzeit, das so genannte Holozän, verlief bislang zwar klimatisch stabiler, doch keinesfalls frei von einschneidenden Klimaschwankungen, welche den Verlauf der Menschheitsgeschichte ganz wesentlich mitbestimmt haben, so etwa den Übergang zum Ackerbau, das starke Bevölkerungswachstum während der mittelalterlichen Warmzeit oder die Auswanderungswellen von Europa nach Nordamerika zwischen 1600 und 1900, welche auch eine Folge der Missernten im Zuge der „Kleinen Eiszeit“ waren:

Abbildung 1: Klimaschwankungen während des Holozäns (momentane Warmzeit, schematisch und wegen fehlender Aufzeichnungen nur aus Proxydaten grob rekonstruierbar). Mehrfach war es deutlich wärmer als heute – aber niemand rief den Klimanotstand aus. Der Begriff „Ende der letzten Eiszeit“ ist irreführend – das Eiszeitalter, momentan nur durch eine Warmzeit unterbrochen, wird noch Millionen Jahre andauern. Quelle der Abbildung

Wir erkennen: Als Menschheit werden wir uns immer an Klimawandel in beiderlei Richtungen anpassen müssen – oder wir sterben aus.

Wie stark beeinflusst der wichtigste Pflanzennährstoff CO2 das Klima?

Die Diskussion, ob oder wie stark atmosphärisches CO2 erwärmend wirkt, soll hier den Physikern überlassen bleiben. Aber vielleicht hilft ein Blick auf den Temperaturverlauf in Zentralengland, um zu erkennen, dass CO2 weder früher noch gegenwärtig der Hauptauslöser von Klimaschwankungen ist:

Abbildung 2: Ganz ohne steigende CO2-Werte erfolgte in Zentralengland in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts eine Erwärmung um fast zwei Grad, und das neuzeitliche Temperaturmaximum könnte, trotz beschleunigter CO2-Zunahme, um 2010 überschritten worden sein; auch 2019 (noch nicht enthalten) wird mit etwa 10,4°C nicht herausragend warm ausfallen. Die Abkühlungsphase der 1970er Jahre fällt mit stark steigenden CO2-Werten zusammen. Wegen der sehr unterschiedlichen Größen Lufttemperatur und CO2-Konzentration musste Letztere zur besseren Veranschaulichung in Indexwerte umgerechnet werden; die CO2-Werte vor 1850 sind geschätzt; im vorindustriellen Zeitalter stiegen sie kaum.

Mehr CO2 hat aber einen anderen, gern verschwiegenen Effekt – das Pflanzenwachstum beschleunigt sich; denn ohne CO2 gäbe es keine Photosynthese und damit keinerlei Pflanzenwachstum. Höhere CO2-Konzentrationen wirken ertragssteigernd; sie erleichtern und beschleunigen das Pflanzenwachstum.

Die Mär vom „ewigen“ Eis

Während die ältesten Gesteine der Erde seit etwa 4 Milliarden Jahren existieren, sind die Eismassen der meisten Gebirgsgletscher nur wenige hundert bis wenige tausend Jahre alt; und selbst am Grunde der gigantischen Eispanzer der Antarktis oder Grönlands ist das Eis meist nur wenige hunderttausend Jahre alt; der bislang älteste, entdeckte Eiskern entstammt der Antarktis und wird auf etwa 2,7 Millionen Jahre datiert (Quelle). Warum? Im sehr warmen Erdmittelalter (Dinosaurier-Zeit) und bis weit in die Erdneuzeit gab es keine größeren Eismassen; sie bildeten sich an den Polen erst mit Beginn unserer heute noch immer andauernden Eiszeit aus; in der Antarktis wohl früher. Zudem verhält sich Eis plastisch – Gletscher fließen; ihr Eis bildet sich durch Schneefälle immer wieder neu. Klimaschwankungen ließen Gletscher immer wieder verschwinden; so könnten die Alpen (Baumstamm-Funde in Gletschereis) vor 7.000 Jahren eisfrei gewesen sein; auch die Island-Gletscher, deren Abtauen heuer so sehr beklagt wird, entstanden erst wieder bei einer Abkühlungsphase im jüngeren Holozän.

Mehr Flüchtlinge durch den Klimawandel?

Bei diesem Panik-Thema hilft vielleicht ein Blick in die Statistik:

Abbildung 3: Leichte Abnahme der Hungernden weltweit seit Beginn der 1990er Jahre. Quelle

Landwirtschafts- und Ernährungsexperten betonen, dass prinzipiell weltweit genügend Nahrungsmittel erzeugt werden, um alle Erdenbürger ausreichend zu versorgen, auch bei weiter wachsender Bevölkerung. Es mangelt an der Logistik und der Fähigkeit der Regierungen zur Verteilung; Kriege tun ein Übriges. So resultieren auch die beiden großen Flüchtlingswellen der letzten Jahrzehnte nach Europa (Jugoslawien in den 1990er Jahren, Naher Osten gegenwärtig) aus ethnisch-religiösen Konflikten; mit dem Klimawandel haben sie nichts zu tun. Ob es zukünftig mehr „Klimaflüchtlinge“ geben wird, bleibt reine Spekulation.

Geht Venedig wegen des Klimawandels unter?

Die im November 2019 aufgetretenen Adria-Hochwasser setzten die Lagunenstadt Venedig sehr medienwirksam unter Wasser – der „böse“ Klimawandel rächt sich nun angeblich. Doch liest man zwischen den Zeilen, so erfährt man Erstaunliches: Starker Regen hat in Venedig für ein Rekord-Hochwasser gesorgt. In der Nacht kletterte der Pegelstand auf den höchsten Wert seit mehr als 50 Jahren. „Wir sehen uns mit einem Hochwasser konfrontiert, das mehr als außergewöhnlich ist“, schrieb der Bürgermeister der norditalienischen Stadt, Luigi Brugnaro, im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er sprach von einer „Katastrophe“. Es seien alle verfügbaren Kräfte mobilisiert worden, um die Kontrolle über die Situation zu behalten. Am Mittwoch werde der Notstand ausgerufen. Nach Angaben des Lagezentrums stieg das als „Acqua Alta“ bekannte Hochwasser kurz vor Mitternacht auf 1,87 Meter. Nur ein einziges Mal seit Beginn der Aufzeichnungen 1923 stand das Wasser noch höher: 1966 erreichte der Pegelstand 1,94 Meter (Quelle). Zweierlei erkennt der kritische Leser: Hochwasseraufzeichnungen gibt es erst seit 1923, und 1966 gab es eine möglicherweise noch etwas höhere Flut. Massentourismus, Bausünden und Verzögerungen beim Hochwasserschutz (die Fertigstellung des seit langem geplanten und im Bau befindlichen Moses-Projekts verzögert sich wegen Korruption) sind die Hauptursachen, warum Venedig im Gegensatz zu den wegen ähnlicher geografischer Bedingungen gleichfalls stark hochwassergefährdeten Städten London oder Hamburg immer wieder heimgesucht wird. Letztere investierten erfolgreich in Großprojekte zum Hochwasserschutz. Ja, der Meeresspiegel steigt, aber er tut das schon seit Jahrtausenden als Folge unserer anhaltenden Zwischeneiszeit, was sich sehr anschaulich am Beispiel der Nordsee zeigen lässt:

Abbildung 4: Tendenzieller Meeresspiegelanstieg an der deutschen Nordseeküste seit etwa 7.000 Jahren. Quelle

Den Venezianern bleibt die baldige Fertigstellung ihres Hochwasserschutzprojektes zu wünschen; sollte dies gelingen, bestehen gute Überlebenschancen für die Lagunenstadt.

Mehr Extremwetter wegen des Klimawandels?

Mehr Stürme, mehr Unwetter, Überflutungen und Dürren… . Die dem Klimawandel angelasteten Vorwürfe sind lang – doch die Realität sieht anders aus:

Abbildung 5: Die Anzahl der schweren Hurrikane (tropische Wirbelstürme des Atlantiks) nahm in den vergangenen gut 60 Jahren trotz „Erderwärmung“ nicht zu.
Abbildung 6: Keine Häufung schwerer Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste.
Abbildung 7: Die Sommerhalbjahre wurden in Deutschland nicht trockener – trotz Klimawandel.

 

Abbildungen 8a bis 8c: Bislang häuften sich weder extrem trockene Sommermonate (8a, oben), noch extrem nasse (8b, Mitte), noch Starkregenereignisse im Sommer – dramatische Auswirkungen des Klimawandels sind nicht erkennbar.

Bringt eine Klimaerwärmung auch Vorteile?

Ja, und zwar eine ganze Menge – es würde aber den Rahmen dieses Beitrages sprengen, sie alle aufzuzählen. Man denke nur an sinkende Heizkosten, bessere Urlaubsbedingungen an Ost- und Nordsee, die Begünstigung der angeblich aussterbenden Insekten, weniger Verkehrsbehinderungen oder Schäden durch Frost, Eis und Schnee sowie mehr Anbaumöglichkeiten für Kulturpflanzen. Zum Abschluss soll daher ein „Klimazeuge“ zu Wort kommen, Lucius Iunius Moderatus Columella, der wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts nach Christus lebte. In seinem Werk „De re rustica libri duodecim“ (Zwölf Bücher über die Landwirtschaft) schreibt er: „Wie ich nämlich gefunden habe, sind schon viele beachtliche Schriftsteller davon überzeugt, dass im Laufe einer langen Zeit die klimatischen und astronomischen Verhältnisse sich ändern; der gelehrteste Astronom unter ihnen, Hipparchos, schrieb, es werde eine Zeit kommen, in der die Weltpole sich verschieben, und der durchaus ernstzunehmende landwirtschaftliche Schriftsteller Saserna scheint diese Auffassung übernommen zu haben. Denn in seinem Buch über den Landbau erschließt er eine Veränderung der Stellung des Himmels aus der Tatsache, dass Gegenden, in denen zu früheren Zeiten wegen der langen Dauer strenger Winter kein Reben- oder Ölbaumreis, das man eingepflanzt hat, sich halten konnte, heute infolge des merklichen Nachlassens der früheren Kälte mit den reichsten Olivenernten und Weinlesen gesegnet sind.“

Die römischen Senatoren und Kaiser sahen damals allerdings von der Ausrufung eines Klimanotstandes ab – Greta fehlte eben.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

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19 Kommentare

  1. Vor 10000 Jahren gab es doch angeblich die „blühende Sahara“, was bedeutet, dass es wärmer war als jetzt. Das muss natürlich nicht stimmen, es scheint ja, dass der Beweis nur aus ein paar Höhlenmalereien besteht.

  2. Tja, ich glaube die denkenden Menschen sterben langsam aber sicher aus.
    Ich habe diesen Hype um das CO2 nie kapiert und kapiere es bis heute nicht. Es geht ums Geld schon klar!
    Der andere Aspekt ist die Kontrolle der Menschen, Einschränkung der Individualität, hin zu mehr Konformität die läßt sich besser steuern …..
    Der IQ in diesem Lande scheint sich rapide nach unten zu bewegen, selbständiges kritisches Denken schein abgeschafft zu sein bzw. werden.

    • So dürfte es sein ! Man kann doch auch den IQ-Quotienten inflationär bedienen indem man die Kommastelle versetzt. Bei der EZB ist das doch auch so einfach.

  3. Gestern Abend auf dem Heimweg, kam ich zufällig an Bayern2 Radio, mit der Ausstrahlung der Quasselrunde
    https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/freitagsforum-generation-klima-100.html

    „Seit mehr als vier Jahrzehnten liegen die Fakten auf dem Tisch: Wissenschaftler warnen vor einem Klimawandel und den Folgen. Das Notizbuch Freitagsforum aus dem Tollwood Weltsalon fragt, warum es eigentlich alle wissen und fast keiner was dagegen tut. Mit Sybille Giel diskutieren der Buchautor und Physiker, Professor Harald Lesch, der Geophysiker und Klima-Chef der Münchner Rück, Ernst Rauch und die Friday for Future Aktivistin, Biologie-Studentin Lucie Weber“

    Lange habe ich es nicht ausgehalten, das blieb mir im Gedächtnis: „… in 100 Jahren haben wir bei uns völlig neue Pflanzen- und Baumarten, die Kinder kennen keinen Schnee mehr..“ Frau Lucie Weber. … und alle haben zugestimmt.

  4. Bringt eine Klimaerwärmung auch Vorteile?
    Wenigstens ihr solltet ein wenig genauer mit falschen Begriffen umgehen.
    Klimaerwärmung ist schlichtweg Unsinn, da Klima einen Begriff und keine erwärmungsfähige Materie darstellt

  5. Tja, und stellt man die Nachrichten an, dann ist das Allerselbstverständlichste und Vordringlichste auf der Welt, dass das gefährliche Klimagas CO2 eingespart werden muss! Geradezu atemlos verhandeln die Regierungen und dies anscheinend ununterbrochen. Nicht den allergeringsten Zweifel daran kann es geben – nirgends und von niemanden – eine totsichere Sache also. Wird selbst in den ARD-Börsennachrichten mit unbewegter Miene als eminent wichtig vorgetragen. Das ZDF unterrichtet angesichts der großen Bedeutung inzwischen sogar Kinder darin, was das gefährliche CO2 in der Atmosphäre so alles treibt. Kann gar nicht anders sein und es gibt auch nicht den allergeringsten Zweifel, es gilt einen Weltuntergang abzuwenden. Und Herr Schwanke hat es schon immer gewusst…
    Die einzige Frage ist nur noch, ob wir es vor oder nach 2050 schaffen (sonst wird Greta wieder wütend, auch sind die FFFs in Brüssel schon wieder auf Dauersendung…). Selbst die Polen mit ihren vielen Kohlekraftwerken zeigen sich einsichtig und wollen nur noch ein wenig mehr Zeit – Frau Merkel zückt ganz bestimmt schon unseren Geldbeutel.
    Sind wir alle hier, die wir uns seit einiger Zeit Gedanken machen und in den meisten Punkten mit EIKE übereinstimmen, total bekloppt? (Mal schaun, ob ein Alarmist sich jetzt meldet…) Leben wir in Paralleluniversen mit total unterschiedlichen Klimaten und Naturgesetzen? Wer will freiwillig mal die Frau Merkel kneifen, ob sie wirklich real ist oder doch nur ein Gespenst aus einer anderen Dimension?
    Regelmäßig die Fernsehnachrichten ansehen und gleichzeitig bei EIKE mitdenken, das führt unweigerlich in die Schizophrenie…

    • Herr Dr. Ullrich,
      nein, wir selbständig denkenden Menschen sind nicht bekloppt. Die Bekloppten sind die Schizophrenen in der Politik. Die haben begriffen, daß man mit dem Handel von NIX (Zertifikate) ungeheure Mengen an Geld einheimsen kann. Nur wie verkauft man das dem auf sein TV-Gerät und Smartphone starrenden Bürger? Durch indoktrinäres Verteilen der immer gleichen falschen Nachrichten (heißt ja so, damit man sich danach richten soll) und der Steigerung dieser Inhalte, quasi als Hype um die Dramatik stetig zu erhöhen. So funktioniert Panikmache. So kann das Volk gegängelt und bevormundet werden; nach Belieben. Das ist menschenverachtende Politik und rassistisch dazu. Kein Mensch kann CO2 einsparen ohne zu sterben. Und Nahrung? Ich stelle mal eine provokante Frage: Soll die „Vermeidung bis 2050“ dazu dienen, die Menschheit auszudünnen? Quasi Frontex mit anderen Mitteln? Oder soll die Immigration verstärkt werden, weil die Wüsten ohne ausreichend CO2 wieder zunehmen? Oder bin ich ob derlei Fragen bekloppt?

    • Das sehe ich ganz genauso. Alles, was Herr Kämpfe oben beschrieben hat, leuchtet ein und lässt meines Erachtens für einen vernünftigen Menschen keinen anderen Schluss zu. Und dennoch ist die weltweite Mehrheit genau der gegensätzlichen Meinung und setzt sich durch. Lediglich die Tatsache, dass sich die Regierungen alle paar Jahre der Wahl stellen müssen, verlangsamt den unaufhaltssamen Untergang unserer Wirtschaftsordnung.

  6. Danke für Ihre unermüdliche Arbeit Herr Kämpfe – für Gotteslohn vermutlich. Zwar nicht direkt zum Thema, doch ich hoffe, daß mal ein bekannter Theoretischer Physiker soviel cojones hat und das Standbein (quasi den Gottesbeweis) KT97 absägt, nachvollziehbar auch für Erstsemester. Uli Wener und Aulus Agerius sind schon auf dieser Spur.
    In einem Punkt differieren unsere Ansichten „Es mangelt an […] der Fähigkeit der Regierungen […]“. Ich gehe eher davon aus, daß alles, was die Staatsmacht speziell in wirtschaftlichen Dingen anfaßt, zu Scheiße wird. Positiv gesprochen: Wir brauchen dringend mehr privatwirtschaftliche Freiheit, mehr Eigenverantwortung, weniger Gängelung und Beraubung der Bürger. Nicht die … Experten in Brüssel oder Berlin sollten mein Leben regeln, sondern ich selber.

  7. Deswegen fürchten die Klimahysteriker diese Fakten wie der Teufel das Weihwasser.
    Sie behaupten wider besseres Wissen, das Mittelalterliche Klimaoptimum und die kleine Eiszeit seien lokale Ereignisse gewesen.
    Und zum CO2 als Dünger findet man bei einer Einrichtung, die mit 350 Mitarbeitern auf Staatskosten die Klimafolgen untersuchen soll, lediglich eine dürftige Untersuchung, die die Düngewirkung zwar nicht bestreitet, die weiteren Folgen der CO2 Zunahme aber als schädlich für das Wachstum der Pflanzen beurteilt.
    Ich spreche hier vom das von einem Jesuiten geführte PIK.
    Tausende Gewächshäuser von klügeren Gärtnern beweisen das Gegenteil.

    • Sie behaupten wider besseres Wissen, das Mittelalterliche Klimaoptimum und die kleine Eiszeit seien lokale Ereignisse gewesen.

      Und was sind dann die Eisbohrkernergebnisse? Lokaler geht’s ja nicht.

  8. Jetzt wo ich die Nebelverhangenen Täler auf den Titelbild so sehe … – man sollte doch mal ausrechnen wieviel Energie benötigt wird um den Nebel aufzulösen. Dann weiss man wo die Strahlungleistung der Sonne so bleibt, und diese dann so mit Wasserdampf geschwängerte Luft erwärmt andere Bereiche in der Atmosphäre, das diese wiederum in den Weltraum abstrahlen können. … von wegen CO2

  9. Ein sehr interessanter Beitrag und vieles kann ich als Anwohner der Nordseeküste aus eigener Anschauung bestätigen. Hier gibt es keinen „Klimanotstand“, keine vermehrten Stürme, keine außergewöhnlichen Starkregenereignisse, einen Meeresspiegelanstieg seit tausenden von Jahren in sehr gemäßigter Version, (heute ca. 1,2 mm/a, Messung BSH),dafür hatten wir zwei sehr schöne Sommer. Aber was nützt das? Wer gestern Abend den Beitrag im GEZ Sender 3 sat, „Steigende Pegel-wenn das Wasser kommt“ gesehen hat, weiß, was ich meine. Dort wurde mit Phrasen und falschen Daten hantiert, wie man es sich kaum vorstellen kann. Entweder halten die ihre Zuschauer für blöd oder sind es selber. Ich habe schon Aktenordner voll von Beschwerden an GEZ Sender, aber die machen einfach weiter. Hier vor Ort läuft im Augenblick gerade das antizyklische Programm ab, die Zeitungen melden laufend Fährausfälle zur Insel Norderney. Grund: zu wenig Wasser bei Niedrigwasserständen und das, obwohl nicht einmal Wetterlagen mit östlichen Winden vorliegen.

    • Deine Feststellung: „Entweder halltn sie die Zuschauer für blöd, oder sie sind es selber“. Nagel auf den Kopf ! Sehr aufmerksam, beides ist richtig !

    • Dank an Fr. Interthal,

      Frage an Hr. Besso Keks: Bitte erklären Sie mir (uns) den Begriff von Seite 16 des Berichts vom Robert-Koch-Institut „atmosphärische Gegenstrahlung“. Ich bin hin und hergerissen.

      Gruss an beide, D. Sauerwald

  10. Mein Lexikon von 1894 gibt den Gehalt von Kohlenstoffdioxid (damals sprach man von Kohlensäure) mit zwischen 0,04 und 0,07 Volumenprozente an. „Außer Sauerstoff und Stickstoff enthält die A. in sehr geringer, ziemlich wechselnder Menge 0,04 – 0,07 Volumenprozente) Kohlensäure. Sauerstoff und Kohlensäure stehen vermöge der Lebensvorgänge auf der Erde in eigentümlicher Wechselbeziehung….“

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