Können wir zurück in die Ära vor fossilen Treibstoffen?

Können wir uns noch an die präindustrielle Lebensweise anpassen? Bild: CFACT

Ronald Stein
Das scheint sich leicht mit ja oder nein beantworten zu lassen, aber es gibt dabei zahllose finanzielle Aspekte und Auswirkungen sozialer Änderungen beim Grün werden, welche der Antwort sehr viel Gewicht verleihen. Falls sich jemand die Historie vor Augen ruft, dann befand sich die Welt bereits in einer Ära ohne fossile Treibstoffe, und zwar noch vor ein paar wenigen kurzen Jahrhunderten.

Vor dem 20. Jahrhundert gab es keine Ölindustrie, warum also glauben wir, dass sich die Gesellschaft an solche mittelalterlichen Zeiten anpassen kann – ohne jede Stromversorgung? Ohne irgendwelche Infrastruktur, welche die Grundlage für den Geschäftsverkehr ist, und ohne die Chemikalien, aus denen die Produkte hergestellt werden, welche die Grundlage unseres Lebensstils sind?

Der Green New Deal (GND) mag derzeit noch in seiner Embryo-Phase stecken, aber die Tatsache, dass man im Kongress (und auf der ganzen Welt) ernsthaft darüber diskutiert, ist ein Quantensprung für Politiker. Das Vorantreiben des Gesetzentwurfs von Ocasio-Cortez und Markey signalisiert, dass einige unserer gewählten Funktionäre dabei sind, die Amerikaner einzuladen, wieder zu träumen – und sich eine bessere Zukunft vorzustellen für uns selbst, sogar dann noch, wenn die Straße zwischen heute und damals noch nicht vollständig in den Mittelpunkt gerückt ist.

Was der GND der jungen Generation vermittelt ist, dass wir nicht in der besten aller Zeiten leben und dass die Neuausrichtung der Welt auf Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit nicht gelingt, wenn höfliche Trippelschritte unternommen werden. Dafür haben wir einfach keine Zeit.

Ich weiß, dass Politiker hierzulande [= in den USA] als auch im Ausland hinter dem GND stehen, um die Ölindustrie in die Knie zu zwingen. ABER man stelle sich vor, wie das Leben vor dem Jahr 1900 war, als es noch KEIN Militär gab, KEINE Kommunikationssysteme, darunter Handys, Computer und I-Pads, KEINE Fahrzeuge, KEINE Fluggesellschaften, die heute 25 Millionen Passagiere rund um die Welt befördern, KEINE Handelsschiffe, die heute Produkte im Wert von Milliarden Dollar monatlich rund um die Welt transportieren, KEINE Reifen für Fahrzeuge, KEINEN Asphalt für die Straßen, KEINE Wasserfilter-Systeme, KEINE sanitären Anlagen, KEINE Arzneien und medizinische Ausrüstungen, KEINE Impfstoffe, KEINE Düngemittel, um zu helfen, Milliarden Menschen zu ernähren.

Noch bedeutender als ohne die oben erwähnten Infrastrukturen zu leben ist, dass wir vor dem Jahr 1900 KEINERLEI Produkte hatten, welche auf der Grundlage von Öl und Petroleum hergestellt werden (hier).

Man vergesse mal für den Moment, wie man die Arbeitsplatz-Garantien im Rahmen des GND finanzieren soll, wenn es keine Infrastruktur und keine Gesundheitsvorsorge hoher Güte mehr gibt ohne Arzneien oder medizinische Ausrüstung. Man stelle sich wirklich einmal das Leben während jener Pionier-Tage vor, als es praktisch nichts gab, woran wir uns heute erfreuen.

Was die Ölindustrie nach dem Jahr 1900 betrifft – es stellte sich heraus, dass nichts Ökonomien auf die Art und Weise versorgen kann, wie es raffiniertes Öl tut. Öl kann in eine ganze Palette von Produkten umgewandelt werden: Kosmetika, Sportausrüstung, Schnürsenkel, Kegelkugeln, Milchkrüge, Arzneien und die Luftfahrt, welche von Dieseltreibstoffen angetrieben wird. Die beiden Dinge, die mehr zur Globalisierung beigetragen haben, sind der Dieselmotor und die Jet-Turbine. Beide werden angetrieben durch Öl, und ohne diesen Treibstoff würde alles zurück zum präindustriellen Revolutions-Zeitalter führen. Kurz gesagt, Öl kann gut und gern die flexibelste Einzelsubstanz sein, die jemals entdeckt worden ist. Warum sollte man also die entsprechende Industrie in die Knie zwingen?

Erneuerbare wie Solar, Wind und Biotreibstoffe benötigen massive finanzielle Subventionen, aufzubringen vom Steuerzahler. Sie werden aus den Bereichen abgezogen, die durch fossile Treibstoffe angetrieben werden. Die Erneuerbaren brauchen riesige Landflächen infolge ihrer geringen Energiedichte zur Stromerzeugung – d. h. wertvolles Land zur Produktion von Nahrungsmitteln für Milliarden Menschen geht mit diesen riesigen Flächen verloren.

Wie können wir es wagen, Subventionen in die Erneuerbaren-Industrie zu pumpen, wenn so viele Menschen auf der Erde von weniger als 10 Dollar pro Tag leben müssen? Heutzutage leben in Südasien, Teilen von Europa, Afrika und Australien viele Familien, die versuchen, mit praktisch nichts zu überleben. Es ist kaum zu glauben, aber es ist eine Binsenwahrheit.

Wie versorgen wir jene Kinder medizinisch in unterentwickelten Ländern? Die zumeist in Energie-armen Ländern leben, wo es in jedem Jahr zu 11 Millionen Todesopfern unter Kindern kommt (hier) – und das zum größten Teil aus vermeidbaren Ursachen (hier). Wie versorgen wir diese, wenn es keinerlei Transport-Infrastruktur gibt, die Arzneien zu liefern, ganz abgesehen davon, dass es diese Arzneien und medizinischen Ausrüstungen ohne die Ölindustrie gar nicht geben würde.

Für diejenigen, die den Untergang der Ölindustrie unterstützen, welche derzeit die Weltwirtschaft antreibt und die sich auf den unbekannten GND-Pfaden bewegen: überwinden Sie deren vielen Wendungen und Hindernisse und leiden Sie unter den Konsequenzen, eine Industrie zu zerschlagen, bevor es als Ersatz eine alternative Industrie gibt. Und erst danach unterstützen Sie die GND-Befürworter!

Für diejenigen, die glauben, dass wir einen alternativen Ersatz für die Ölindustrie haben sollten, bevor die den internationalen Handel antreibende Grundlage aufgegeben wird: Es kann an der Zeit sein, unsere politischen Führer auszuwechseln.

Während entwickelte Länder mit blühenden Ökonomien nach einer „alternativen Energie“ Ausschau halten, welche unsere Ökonomie am Laufen halten kann, könnten es die Milliarden Menschen in den Entwicklungsländer schwierig finden, sich an eine Welt ohne die Ölindustrie anzupassen, wenn sie doch gerade anfangen, ihre Lebensweise und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zu verbessern.

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics

Link: https://www.cfact.org/2019/12/01/can-we-adapt-to-pre-fossil-fuel-era/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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61 Kommentare

  1. Zurück zur Lebensweise vor der Industialisierung?
    Aber sicher das geht, nur eben mit einem kleinen Haken.
    Dann muss die Bevölkerungzahl weitestgehend auf den
    damaligen Stand zurückgefahren werden.
    Freiwillig oder na ja lassen wir das mal.
    Nur ein kleines Beispiel:
    Aktuell gibt es ganz viele sog. Megastädte auf dem Planeten
    die mit Pferdefuhrwerken versorgen, glatt vergessen.
    Da sollte etwas anderes angegangen werden, für die Zeit
    nach der Ausbeutung der endlichen Ölvorkommen.
    Die dosierte reduktion der Erdbevölkerung mittels humaner Reproduktionskontrolle.
    Die aktuelle und Prognostizierte Erdbevölkerung ist
    ohne fossile Energieträger ohne wenn und aber nicht zu halten.

  2. @ admin: Es ist nicht „alles toll und billig“, wie Sie mir unterstellen. Nur Solarstrom in Chile ist nun mal billiger, wie ich in allen meinen Beiträgen schrieb, auch in denen, die nicht von Ihnen veröffentlicht werden. Dass Solarstrom in südlichen Ländern keine Einspeisevergütung mehr benötigt, ist Fakt, ebenso wie dieser in Nord-Norwegen noch sehr sehr teuer ist.

    • Es ging um Ihre Zustimmung die Vorrangeinspeisung hierzulande mit sofortiger Wirkung abzuschaffen, weil alles so toll und billig ist, wie sie uns regelmäßig erklären. Wie steht es damit?

        • Was verstehst Du unter konkrete Antworten ? Jeder meint, er hat Recht… ist ja auch sein gutes Recht. Nur : Um das mal bildlich auszudrücken : Wenn unsere Pferdchen alle in verschiedene Richtungen gallopieren,gibt es keine Richtung, wohin wir uns eigentlich bewegen sollten. Wir sollten dadrüber reden, uns austauschen, und ZUSAMMEN die Richtung einschlagen, die für Alle das Beste ist. Selbstzerfleischung führt zu nix. Kritik ist erwünscht, aber nicht das totale Runtermachen anderer Meinungen. Wir haben alle die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen.

          • Die Richtung ist doch jetzt durch die Frau von der Leyen klar vorgegeben. CO2 soll nichtmehr in die Atmosphäre gepustet werden.

            … und aus Ihrem Auto kommt je Liter verbranntem Benzins etwa 1700 Liter Wasserdampf und etwa 1600 Liter CO2 als Gas.

          • Das könnte dann Klimaneutral sein. CO2 Erwärmt und bringt Dürren, Wasserdampf Befeuchted und Kühlt, Warum also vebieten?

          • Das ist ja gerade das schizophrene an der Sache. Das Klimagas Nr.1 nämlich Wasserdampf wird garnicht berücksichtigt und das was keinen Einfluss hat wird verboten. Und nichtmal werden die Alarmisten es dann in Zukunft nachweisen können, dass ihre Strategie erfolgreich ist. Aber wie das halt so ist. Wenn eine Herde Rinder in Rage geraten ist sollte man tunlichst vermeiden sich diesen in den Weg zu stellen um sie aufzualten, die rennen einen vor Panik aus Dummheit einfach um.
            Besser ist beobachten und machen lassen bis sie müde sind. Werden sie schon sehen wo sie damit landen, die Rinder!
            Der weltweite Markt aus Angebot und Nachfrage wird sie in die Schranken weisen! Jetzt mit dem Brexit … direkt vor der Haustür.

          • Herr Fredrich,
            die klare Frage des Admins, ob die Vorrangeinspeisung für EE abgeschafft werden kann/soll oder nicht, verdient doch eine konkrete Antwort – oder nicht?
            Das kann mit Ja oder Nein beantwortet werden!

          • Zitat :
            Es ging um Ihre Zustimmung die Vorrangeinspeisung hierzulande mit sofortiger Wirkung abzuschaffen, weil alles so toll und billig ist, wie sie uns regelmäßig erklären. Wie steht es damit?
            Zitat Ende
            Also ich bin für sofortige Abschaffung.

  3. Können wir zurück in die Ära vor fossilen Treibstoffen? Laut den neuesten Äußerungen vom derzeitigen Bosch-Chef, sehr wohl. Ja, der findet das toll.

    Ist es hier der richtige Ort? Haben die Verantwortlichen bei EIKE bereits darüber berichtet? Falls ja, wann, bitte? Falls nicht, könnte man das nicht in einem baldigen Artikel tun? Dafür ist doch EIKE prädistiniert!! Dieser gemeine, hinterhältige Trick der dummen EU-Bürokraten, diesen widerlichen, Menschen verachtenden Öko-Nahzies, hat es in sich. Das muß publik gemacht und verhindert werden. Diese EU hat zwar nichts unter Kontrolle, aber anderen Menschen Schaden zufügen, darin sind diese reinrassigen Esel Weltklasse.

    Ich habe schon vor einer Weile mitbekommen, die echten Spinner in Brüssel (lupenreine Atheisten, für die Liebhaber von Spinnern) haben vielfach unbemerkt etwas Widerliches durchgesetzt. Und zwar wollen die den Verbrennungsmotor durch die Hintertür quasi abschaffen. Wie? Durch einseitig so niedrige, geradezu kriminelle Grenzwerte, dass man sich als Fachmann an den Kopf fassen muß und nur eine Folgerung möglich ist. Denn, laut Verlautbarungen von fähigen Ingenieuren soll es keinem (deutschen) Unternehmen, mehr möglich sein, nur noch Verbrennungsmotoren auf den Markt zu werfen. Irgendein ein sinnloser Ausgleich mit E-Autos muß unternehmensintern her. Ansonsten drohen derart hohe Strafzahlungen, die den Ruin des Unternehmens hervorrufen. So das, was ich zumindest mitbekommen habe. Ist das richtig?

    Die Deppen in Brüssel wollen so, den Markt mit E-Autos überfluten. Per Zwang. Und mit weiteren angeblichen Erkenntnissen aus der Möchtegern-Wissenschaft erhoffen sie sich, den Kunden zu erziehen, in derem Sinn. Kann das funktionieren?

    Hier einer dieser Spinner bei Bosch. Der Chef selbst. Bestimmt so ein Ingenieur oder so etwas. Feige und wohl nur an seine eigene Karriere denkend, oder ohne Hirn, sich zwar beschwerend, aber mit keiner Silbe die Rücknahme der unmöglich einzuhaltenden Grenzwerte einfordernd. Stattdessen will er mehr Geld vom Staat. Und läßt es zu, dass eine der besten Industrien weltweit komplett kaputt gemacht wird. Das hat noch andere üble Folgen, die dieser einfältige Mann aber nicht sehen kann, weil er zu der Klasse der Erbsenzähler gehören will. Ein vollkommener Spinner halt.

    Quelle:
    https://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/bosch-chef-co2-vorgaben-der-eu-bedrohen-unsere-auto-jobs-a3094022.html

    Es gibt aber noch andere Quellen. Vor allem diejenigen bei der EU. So etwas durchzuhauen ohne das Volk um Erlaubnis zu fragen. Typisch. Das sind Verbrecher. Ich werde doch mein Auto nicht verschrotten und das tun, was diese Idioten, die viel weniger wissen als ich, geisteskrank einfordern. Ich will kein E-Auto. Ich will das jeder EU-Bürger die freie Wahl haben muß. Jeder soll selbst entscheiden, was er fahren will. So darf das nicht gehen. Ich habe Ausdauer, mich kriegen die niemals klein. Aber viele werden das mit sich machen lassen?

    • Hallo Herr Kegelmann, ich kann Ihnen nur raten, sich nicht so aufzuregen.
      Ein Vorstandsvorsitzender eines Unternehmens verfolgt in erster Linie die Interessen seiner Firma, das muss er auch. Bosch ist von zu Hause aus ein Elektrounternehmen. Wenn die Dekarbonisierung kommt, wird die Elektroindustrie einen wahren Boom erleben.
      Wir leben halt in spannenden Zeiten.

      • Verehrter @Herr Jürgen Trilling,
        ich bin nicht aufgeregt und Sie sind wohl kein Ökonom, denn dann würden Sie nicht so blauäugig argumentieren.

        Nur weil jemand den Posten eines Vorsitzenden innehat, folgt daraus nicht zwangsläufig, er wäre ein „Einstein“. Diese Witzfigur hat die Interessen seiner Kunden zu erfüllen und die decken sich ganz sicher nicht mit den Geisteskranken in Berlin. Auch ist Bosch weltweit tätig.

        Bosch ist noch ein Elektrounternehmen und irgendwann chinesisch? Sehr viele Geschäftsführer fahren auf sehr kurze Sicht und hängen lieber am sicheren Geld des Staates. Dieses Land erhält eine skrupellose Generation von Unternehmensführern, die nur noch in die eigene Tasche wirtschaften wollen und zu dumm ist, ein Unternehmen langfristig erfolgreich zu führen.

        Welche Dekarbonisierung? Die wird nie kommen!

        Ja, es sind spannende Zeiten, miterleben zu dürfen, das man alles bereits vor zehn Jahren genauso voraus hat sehen dürfen. Aber der kommende und sich abzeichnende Pauperismus ist nicht spannend, sondern etwas ganz anderes. Und ich habe die Nase voll von Geisteskranken regiert zu werden und auch will ich meinen Diesel noch in 50 Jahren fahren dürfen. Das will die olle Öko-Nahzie Merkel nicht und ich spucke auf was Merkel & Umweltmafia nicht will.

        Und selbst Einstein könnte kein Unternehmen erfolgreich führen. Zumindest ist davon auszugehen. Ausnahmen bestätigen allerdings diese Regel.

        Diese EU darf damit nicht durchkommen, der Verbrennungsmotor weiterleben.

        • Hallo Herr Kegelmann, ich hatte aufgrund des von Ihnen verwendeten Vokabulars darauf geschlossen, dass Sie sich aufgeregt hatten, sorry, dass ich falsch lag.
          Übrigens finde ich es mittlerweile ziemlich abgedroschen, wenn hier auf EIKE ständig von „Geisteskranken und Verbrechern“ die Rede ist.
          Man kann sich auch auf eine anständige Art und Weise mit Leuten, die eine andere Meinung vertreten, auseinander setzen.

      • Herr Trilling,
        Sie haben sicher recht, aber die Kurzsichtigkeit vieler Unternehmenslenker ist grenzenlos. Denn wenn Alles den Bach runter geht, ist es auch mit der Elektroindustrie vorbei. Ist so wie im 3.Reich: Die Schwerindustrie war auch begeistert, hat Panzer und Kanonen geliefert – auch die Elektroindustrie boomte damals, bis die Alliierten die schönen Werke zerbombt haben.
        Auch wenn der Vergleich hinkt, das Prinzip ist dass selbe.

    • Unser Auto ist BJ 2000. Ich halte es am Leben. Braucht unter 10 Liter Benzin. Hat nun 200.000 KM aufm Buckel. Kat funktioniert, was hinten rauskommt, interessiert mich nicht. Die Co² Belastung ist also schon abgearbeitet. Die Belastung mit Reifenabrieb ( Feinstaub) ist halt unvermeidbar. Eine LPG-Anlage kann ich mir nicht leisten, obwohl ich das schön finden würde.
      Letzten Endes ist diese E-Auto Geschichte im Ansatz schon ein totes Pferd. Wenn man bedenkt, das alle asiatischen Staaten über unser co2 Problem/Verhinderung lachen…selbst USA ist raus… da fragt man sich doch wirklich, was für einen Mist unsere Politiker geraucht haben. Ironie OFF .

  4. Vegetarische Tiere sind mit Essen und Wiederkeuen den ganzen Tag beschäftigt. Fleischfresser essen mal gewaltig dann ist Ruhe für Tage wenn nicht Wochen. Würden wir diese gezüchtenden Tiere nicht mehr Essen, werden zusätzlich co2 freigesetzt und Weideland geht verloren durch Verwilderung, trägt auch zur Biodiversität bei oder wollen sie diese alle Verschachern? Menschen können Dank Fleisch sich anderem zuwenden, z. B. Arbeit, Reisen. Trockenfleisch lässt sich leichter Tranportieren als ein Korb voll Gemüse und Körner die dann noch gekocht sein wollen. Eskimos oder Inuit, wenn sie wollen, essen praktisch nur Fisch und Fleisch und das roh. Haben gut überlebt. Gorillas essen etwa 20 verschiedene Blätter und Früchte pro Tag, nicht nur die 5 für uns vorgeschlagene vom Gesundheitsministerium. Jeder Breitengrad seine spezifische Ernährung, bitte. Es geht ja hauptsächlich um co2 Neutralität, was dass auch immer heissen soll. Für mich ist das wenn Solarpanelen, Windmühlen, Batterien und E-Mobilität ohne antropogenes co2 in der Herstellung und Vertrieb, Benützung und Recyclen auskommt, sonst ist das nur heisse Luft. Was für Speicher sind in Marokko, Spanien e.z.t. vorgesehen wenns mal Dunkel ist?

  5. Das ist natürlich Quatsch auch nur darüber nachzudenken das wir in vorindustrielle Zeiten zurück könnten selbst wenn wir wollten, außer Deutschland u. noch ein paar andere Spinner hauptsächlich Christen gibt es ja keinen Menschen der das auch will, ich lebe in Asien hier weiß man gar nicht von was wir reden die halten uns für komplett gestört, was ja auch so ist.

    • Herr @Sachs, im Text geht es um die Zeit vor den fossilen Treibstoffen und nicht um vorindustrielle Zeiten. Sie haben da in Ihrer Spinnerei etwas Entscheidendes verwechselt.

      Und in Asien leben die meisten Spinner, logisch, (vgl. Gauß’sche Normalverteilung) und dort werden Christen massivst verfolgt. Wer das nicht weiß, ist niemals gebildet. Christen sind überdurchschnittlich intelligent. Läßt sich klar belegen und keiner ist so fortschrittlich.

      Irre, diese Römer. Ständig wollen die es mit Gallien aufnehmen.

      • Es geht um die Zeit vor den fossilen Treibstoffen und nicht um vorindustrielle Zeiten?
        Welche Industrie hätte es denn vor den Fossilen gegeben? Und da gehört auch die Kohle dazu! Die Zeit vor der Kohle – Handwerk und Landwirtschaft. Auf diese Weise könnte man vielleicht 500 Mio Menschen ernähren!
        Oder reihen sie Kohle nicht unter Fossile ein? Na dann zurück ins Kohlezeitalter – mit all den russverdreckten Städten.
        Wenn das weltweit durchsetzbar wäre, würde das milliarden Menschenleben kosten. Gott sei Dank eine Utopie.

  6. Spanien, Marokko und Chile sind die Länder, die jetzt fossile Stromerzeugung sukzessive durch Solarstrom ersetzen, weil dieser eindeutig billiger ist und keinerlei Subventionen mehr braucht. In Chile sind es speziell die Bergbauunternehmen, die mit einer Erhöhung des Solarstromanteiles die Produktionskosten stark senken können. Öl und Kohle sind viel zu wertvoll und teuer, um sie einfach nur sinnlos mit ca. 70% Verlustwärme zur Stromgewinnung zu verbrennen.

    • @Rudi Tarantik
      xxxxxxxxx….Sie verbreiten einfach nur xxxxxxxxxx!
      Spanien hat die Kernkraft, Chile hat Kohle und Gaskraft, Marokko hat Oel und Gas….keiner dieser Länder wird auf Kohle, Gas, Oel oder die Kernenergie verzichten! Und solang etwas bezahlbar…wettbewerbsfähig ist, ist nichts sinnloses dabei….das einzige was sinnlos ist…das man Wind und Sonne nutzt obwohl wir Kohle, Gas, Oel und Uran zur Verfügung haben.

      • Wenn Kohle, Gas, Öl und Uran zu teuer werden, dann werden sich immer die billigeren Stromerzeugungsformen durchsetzen. Letzteres passiert eben gerade in den sonnenreichen Gebieten der Erde. Deutsche Steinkohle aus 1400 m Tiefe gefördert kann schon lange nicht mehr mithalten und wurde nur aus Kostengründen eingestellt.

        • Was macht denn etwas billiger? Wenn nicht Subventionen und Steuerentlastungen. Politische Zwänge. Welche Unternehmen machen am meisten Profite? Welche Autos lassen sich besser verkaufen? Teure Luxuskutschen, Modeartikel u.s.w. Reichster Franzose, Herr Arnault, Luxustaschen ect. Die Leute wollen nicht nur billig sondern was ihnen gefällt und gut funktioniert. Und das tun die Erneuerbaren eben nicht. Ein S.U.V. ziehen die meisten einem Trabant aus der ehemaligen DDR vor auch wenn er noch so billig ist. Nur mit Zwang haben die Erneuerbaren eine Chance. Hoffentlich haben die dort keine Sandstürme und Terroristen die sabotieren in den Wüsten.

          • Unser Problem stellt sich meines Erachtens so dar :
            Politiker sind von Haus aus inkompetent. ( Ausnahmen bestätigen die Regel).
            Diese Klimawandel Hystorie wird von den Lobbiisten und Medien so gepusht, das RICHTIGE Wissenschaftler es sich kaum erlauben können, mal die Wahrheit zu sagen.Es geht ja um Fördergelder . Ist doof. Um mich zu wiederholen : es geht um verdammt viel Geld, und da will natürlich jeder was von abhaben . Logisch. Fakt ist einfach : Wir können das Klima kaum beeinflussen. Mother Nature ist dem Mensch scheissegal. Wir Menschen müssen uns an das Klima anpassen ! Und nicht auf dem ach so pöhsen Co² rumreiten. Wir brauchen mehr, viel mehr Co², um in der nächsten Kälteperiode (die laut unabhängigen Wissenschaftlern vorausgesagt wird) zu überleben.
            Gedankenbeispiel.
            3 Vulkane brechen aus… Aschewolken breiten sich aus,Himmel wird etwas dunkel.Pflanzen bekommen kein Licht… keine Photosynthese, kaum Sauerstoff für uns . Ernten brechen ein, viele Leute werden einfach verhungern. Kein Essen – TOT
            Wir sollten aufwachen. Vorsorge nach seinen Möglichkeiten treffen. Wir müssen endlich mal einsehen, das unsere ganze Technik, Digitalisierung,etc.pp. uns nicht schützt.

          • Da haben sie ganz recht. Noch so ein schönes Schloss auf wackeligem Fundament fällt zusammen wenns so richtig stürmt. Co2 ist eben so ein wackeliges Fundament. Treibhauseffect und co2 sind Termen leicht im Kopf zu behalten, darum wurden sie gewählt. Kaum einer versteht was im Treibhaus vorgeht und das co2 sowiso nicht aber das Ganze lenkt die Menscheit vor wichtigern Prolemen ab, z.B. Anpassen, selber Denken, Lösungen für eventuelle Probleme regional und nicht Global lösen. Freundlichst.

    • Vor allem Kohle ist billig, ich kann mir nicht denken, dass in Marokko ein Kohlekraftwerk abgeschaltet wurde. Die Menschen dort brauchen jede Kilowattstunde.

      • Ich bin bloß froh das besonders Kohle so günstig ist. Weil die so günstig ist, bilden LEAG und MIBRAG besonders hohe Rückstellungen. Dadurch, dass die
        Firmen so hohe Rückstellungen aufbauen, sind diese auch auf Jahrzehnte hinweg auf keinerlei staatliche Steuerhilfen angewiesen um in der Lausitz auftretende Probleme der
        Schwankungen von Grundwasserständen bei gleichkörnigen Sandböden den Anwohnern hilfreich mit üppigen Entschädigungen zur Seite zustehen. Ein Glück, dass das Geld zu Beseitigung
        von Eingriffen in die Landschaft reicht und dass auch nach Endlagerung/Verfüllung der X-tausend Tonnen von REA Gips keine Sulfatbelastung für das Grundwasser eintreten kann. Wäre dem so würden
        die Firmen auf jeden Fall dafür gerade stehen und die Schäden anstandslos beseitigen.

        • Nochmal zum Verständnis: Solarstrom in Spanien und Chile kosten zwischen 2-3 Ct/KWh. Da kann keine andere Form der Stromerzeugung mehr mithalten. Natürlich wird es immer einen Mix an diversen Formen geben, weil eben auch Spitzenkraftwerke immer benötigt werden. Auf Spitzbergen wäre Solarkraft aus Kostengründen ungeeignet. Es wird sich immer die Technik durchsetzen die günstiger ist. Deswegen geht ja auch der Kohlestromverbrauch in den USA rapide zurück, trotz Trump. Abgeschriebene Kraftwerke sind nun mal die billigsten: aber eben nicht ewig, nur solange die Reparaturkosten nicht extrem steigen, und das tun sie eben. Und bei den Rückstellungen gilt nur das Prinzip Hoffnung, denn es wurde von Ihnen nicht das Wort Rücklagen verwendet. Nur echte Rücklagen sind echtes Geld.

          • Nochmals, wenn das alles so toll und billig ist, dann müssen Sie mithelfen die Vorrangeinspeisung sofort abzuschaffen. Davon steht aber bisher in Ihren Kommentaren nichts.

          • Lieber Herr Tarantik,

            mir ist es vollkommen wurscht, ob Ihre Argumente einen Sinn ergeben oder auch nicht.
            Ich halte mich da an Helmut Kohl: „Entscheident ist, was hinten rauskommt.“ Und für mich kommt heraus, dass ich zu denen gehöre, die in Europa den höchsten Strompreis zahlen müssen.

          • Ist doch wie jene die veganische Nahrung allen aufzwingen wolllen weils billiger ist und gut für den Planeten. Sagen sie das den Eskimos, ob die da Mithalten können? Wirtschaftlichkeit ist Markt- und Regionalbedingt. In Chile und Morokko sind auch die Löhne etwas tiefer. Rechnen sie die 2 bis 3 cent auf deren Stundenlohn aus, ist dann nur für ihre Ferienwohnung dort so billig.

  7. So ganz verstehe ich die Frage „Können wir zurück..“ nicht: Wer ist wir, was heißt zurück (als Vorgang oder Ergebnis)? An eine Auslöschung der gesamten heutigen Zivilisation durch politische / militärische Mittel glaube ich nicht, trotz aller grusligen Fehlentwicklungen und Verwerfungen. Die einzige tatsächliche Gefahr sehe ich durch den Impakt eines größeren Asteroiden – im Gegensatz zur „Klimarettung“ übrigens eine wirkliche Herausforderung.

    • Hier nochmal eine kurze Erinnerung an eine Aussage eines der Schöpfer dieser Hysterie bei einer Konferenz zur Gründung des IPCC: „…liegt nicht die einzige Chance der Menschheit im Zusammenbruch der Zivilisation wie wir sie kennen? Liegt es nicht in unserer Verantwortung dafür zu sorgen dass dies auch eintritt?….“
      Vielleicht nicht ganz wörtlich, aber mehr muss man eigentlich nicht dazu sagen!

      Mit freundlichen Grüßen!
      Christian Möser
      Zimmerer

  8. Text mit sozialdemokratischer Tendenz…der einen alten Sozi wie mich wehmütig werden lässt 😉
    Die heutige SPD besitzt keinen Funken mehr davon und geht auch deshslb unter!

  9. „ABER man stelle sich vor, wie das Leben vor dem Jahr 1900 war, als es noch KEIN Militär gab, ….“
    Was für eine blödsinnige Aufzählung….
    Militär gab es schon immer, dazu brauchte man kein Öl. Telekommunikation begann schon 1850 mit der Telegrafie, 1898 sogar per Funk. Keine Fahrzeuge? Was ist mit Kutschen? Was ist mit der Eisenbahn? Ab 1881 das Elektroauto? Keine Handelschiffe? Gabs vor 1900 nur Kriegsschiffe und Kreuzfahrtschiffe? Reifen für Fahrzeuge = Kautschuk. Keine sanitären Anlagen? Die hatten schon die Römer 200 n.Chr. und Arzneien und medizinische Instrumente auch schon seit über 1000 Jahren. Antibiotika wie Penicillin wird gezüchtet und es bedarf keinerlei Einsatz von Öl dazu. Für die Stickstoffdüngemittelherstellung braucht man im Grunde nur Methan, und das lässt sich leicht durch Fermentation in Biogasanlagen herstellen.

    „Die Erneuerbaren brauchen riesige Landflächen infolge ihrer geringen Energiedichte zur Stromerzeugung – d. h. wertvolles Land zur Produktion von Nahrungsmitteln für Milliarden Menschen geht mit diesen riesigen Flächen verloren.“

    Die größte Armut herrscht auf auf dem Land, dort wo eigentlich die Nahrung produziert wird. Wer keinen Job hat und sich nichts leisten kann, für den ist es egal, wenn anderswo mehr Nahrung erzeugt wird. Denn die wird niemals bei ihm ankommen. Die Agraflächen der Erde reichen locker aus, um alle zu ernähren, einfach weniger Fleisch essen, und auf den Sojafeldern für Schlachttiere könnte man was Vernünftiges anbauen.

    • Hallo Herr Schrage,
      Die Aufzählung mag hinken, aber der Rest ihres Kommentares geht weit an der Realität vorbei.
      Erstens kann man die Menschheit von heute schon in der Menge nicht mit der von 1900 vergleichen und locker versorgen kann man sie auch nicht nur dadurch daß man einfach kein Fleisch isst.
      Die größte Armut herscht auf dem Land? Die Größe der heutigen Menschenansammlungen in den Großstädten ist nur möglich geworden durch die Errungenschaften der modernen Landwirtschaft, die diese Spezies der realitätsfremden Wesen, mit Hühnchen für 3,95 € versorgt und die Abfälle davon die Eigenversorgung in Afrika torpedieren. Ja das gehört sich nicht, liebe Bürger aus Utopia der achso fortschrittlichen Metropolen. Auch wenn ihr alle meint mit Grünzeug essen die Welt retten zu können, kann ich nur mit dem Kopf schütteln und sagen, so einfach ist das nicht.
      Wenn wir wieder zurückkehren in Zeiten, wo 1 Bauer einen Städter versorgen soll, ja dann gibt’s bald einige weniger davon.

      • Hähnchenabfälle torpedieren die Eigenversorgung der Afrikaner?

        Ansonsten: aus Biomasse, z.B. Palmöl kann man jederzeit auch Dieselkraftstoff und alle anderen Produkte mit Ölbasis herstellen. „Fossil“ muss nie sein.

        • Palmöl… jaa klasse…. die Alternative ! Noch mehr Regenwälder abholzen, damit da Farmen gebaut werden, die nach 5 Jahren den Boden so leergelutscht haben, das da kaum noch was wächst ???? Gehts noch ?
          Und höre auf mit Biomasse. Unsere Menschheit will ernährt werden. Das sollten wir nicht in unsere Autos tanken. Totaler Schwachsinn. Wenn man schon Regenwälder abholzt, eine gewisse Fruchtfolge einhalten,(damit der Monsum nicht den fruchtbaren Boden/Humus weg schwemmt ) , Und das tut auch den armen Bewohnen vor Ort gut . Da lässt sich auf Dauer was verdiehnen.
          Unsere Fossilen Brennstoffe sind fast unerschöpfbar. Es gibt da einige Bücher drüber,(auch wissenschaftlich belegt) ,die sollte man mal lesen.

      • „und locker versorgen kann man sie auch nicht nur dadurch daß man einfach kein Fleisch isst.“

        Ähm, doch.
        Von dem ca. 1,45 Mrd. ha weltweiten Ackerland werden 70% zur Futtermittelerzeugung genutzt. Reines Ackerland, was sich auch für Feldfrüchte eignen würde, Weideland stehen der Menschheit nochmal 3,55 Mrd. ha. zur Verfügung.
        Für Nahrungsmittel werden gerade einmal 0,26 Mrd. ha genutzt. Man könnte also ohne Probleme die vegane Nahrungsmittelproduktion verfünffachen. Selbst wenn wir alles mit Bioqualität bei nur 50% Flächenertrag anbauen würden, wir hätten mehr als doppelt so viel Nahrung wie jetzt. Fleisch und andere tierische Produkte könnte es trotzdem noch geben, da man die Weidehaltung ja nicht aufgeben muss und mit Pflanzenresten zufüttern kann.

        Zahlen nachzulesen aus einer Publikation des Umweltbundesamts (Seite 14):
        https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/globale_landflaechen_biomasse_bf_klein.pdf

        „Wenn wir wieder zurückkehren in Zeiten, wo 1 Bauer einen Städter versorgen soll, ja dann gibt’s bald einige weniger davon.“

        Wer bitte schön hat so etwas verlangt? Fossile Energieträger werden erst seit 200 Jahren genutzt, doch schreit man immer wieder, man würde ins dunkle Mittelalter rutschen, das 1000 Jahre her ist.

        • Ob 300 Jahre zurück oder 1000 ist vergleichsweise egal, die Menschen lebten arm und hungerten ständig. Zurück ins Barock klingt eher merkwürdig und garnicht so wenige können damit nichts anfangen. Mit dem Mittelalter kann aber fast jeder etwas anfangen.

        • Herr Rico Schrage: Futtermittelerzeugung dient zum Großteil der Nahrungsmittelerzeugung über *Veredelung*. Sie können das nicht so einfach abtun mit „Reines Ackerland, was sich auch für Feldfrüchte eignen würde,…Man könnte also ohne Probleme die vegane Nahrungsmittelproduktion verfünffachen. “

          Ohne dieselgetriebene Ackerschlepper -landläufig Traktoren genannt- können Sie eine Landwirtschaft, die mit 1,5% der Beschäftigten eines Landes ausgiebig Nahrungsmittel erzeugt, sowieso vergessen.
          Ohne Ölfrüchte und Nüsse eine vegane Ernährung ebenfalls. Die Frage ist jetzt, kann ich alles überall anbauen? Nein, denken Sie an Gebirgsgegenden, Heidestandorte… Ackerbau wird auch dort betrieben, aber die Anzahl der Kulturpflanzen ist oft arg begrenzt.

          Die Landwirtschaft hängt wie kein zweiter Industriezweig der westlichen Welt an fossilen Treibstoffen und der Chemieindustrie. Ein (kompletter) Verzicht auf Chemie -landläufige Vorstellung von Biolandwirtschaft- würde die Rentabilität der Betriebe schwer beeinträchtigen.
          Alternative Methoden, z.B. ähnlich „System Wenz“, sind über das Versuchsstadium immer noch nicht hinaus. Permakultur.. etc. sind Schlagworte, nicht ein Permakultur- Jünger hat die Überlegenheit dieses Systems an Hand von Produktverkauf bewiesen. Die Protagonisten haben mit Workshops, Büchern, *Designs* usw. ihr Geld verdient. Ob Mollison oder Holzer…

          Es gibt Produktionsweisen -oft z. B. in Asien entwickelt, weil dort die Bedingungen es erzwangen- die auf geringen Bodenflächen Höchsterträge bringen. Aber die sind Arbeitskräfteintensiv. (Übrigens beinhalten alle diese Systeme direkt oder auf Umwegen auch die Tierhaltung.)

          Die Produktivitätsfortschritte gerade der Landwirtschaft beruhen doch im wesentlichen auf erhöhtem Einsatz von fossiler Energie. Es steht bei einer Deckelung – selbst einer Wachstumsbeschränkung- des Energieverbrauchs unser bisheriges Wirtschaftssystem zwingend vor gravierenden Änderungen.
          Und das sind keine guten. Die *unfallfreieste* Veränderung wäre noch, dass ein Großteil der Kostgänger unseres Staates auf dem feld arbeiten MÜSSTEN.

          • Jetzt glaube ich müssen wir zwischen zwei Szenarien differenzieren.
            Ihre Antwort bezog sich auf meine Antwort zu Christian Mösers Kommentar, in der ich nicht von fossilen Energieträgern abgekehrt bin, sondern nur das aktuelle System soweit ändern würde, dass möglichst wenig tierische Produkte verzehrt werden. Wodurch genügend Kapazitäten an Land frei werden würden, um jeden mit gesunden und auch umweltschonenden Nahrungsmitteln zu versorgen. Ich denke, dass Sie mir zustimmen, dass dies unter dieser Prämisse so möglich wäre.

            Das zweite Szenario, über das Sie schreiben, geht ja von der vollständigen Abkehr von fossilen Energieträgern aus und ich stimme Ihnen zu, dass es so, wie es jetzt ist, ohne fossile Energie und Chemie nicht funktionieren würde.

            Fleisch, Milch und Käse würde es dennoch geben, da immer noch doppelt so viel Weideland vorhanden ist, wie Ackerland. Die Kosten für tierische Produkte wären deutlich höher als heute, doch bei weitem nicht so hoch wie noch vor 200 Jahren, da Wissen, Prozesstechnik und Zucht nicht einfach verschwinden würden sondern man noch immer darauf zugreifen kann. Wieso auch sollte man alle agrarwirtschaftlichen Errungenschaften, die man seit dem Mittelalter gemacht hat einfach über Bord werfen? (etwas, was aber gerne mit solchen Artikeln impliziert wird)

            In Indonesien z.B. verfolgt man schon länger das Projekt, Bauern vom Saatgut der Großkonzerne unabhängig zu machen, indem man traditionelle, regionale Zuchtlinien aufgreift und diese an bestimme Umweltbedingungen angepasste Sorten dort einsetzt, wo sie optimale Bedingungen haben. Mit Methoden, die flora- und faunaschonend ohne großen Chemieeinsatz auskommen. Die Erträge sollen im ganzen nicht viel geringer sein, als bei „konventionellen“ Bauern. Dazu kam, dass die konventionellen Bauern durch Abhängigkeiten immer mehr Schulden anhäuften und ihre Bodenqualität abnahm, während dies bei den „ökologischen“ Bauern genau umgedreht war.

            Ich würde niemals behaupten, dass ökologische/klimaschonende/tierwohlschützende Landwirtschaft immer effizienter und günstiger wäre, als die konventionelle. Machbar wäre es, das steht zumindest für mich ausser Frage.

          • Gut gesagt! Ich möchte erst die Verfechter des Veganismus selbst auf den Feldern sehen beim Unkraut Jäten, dann können wie weiter Diskutiren. Es sind meistens vertäumte Städter. Vieles kann man machen wenn alle zu packen aber die Manifestieren lieber fürs Klima.

          • @Rico Schrage, Zitat: „das aktuelle System soweit ändern würde, dass möglichst wenig tierische Produkte verzehrt werden.“

            ich möchte Folgendes dazu sagen: Die Prämisse *möglichst wenig tierische Produkte* ist für mich keineswegs klar.
            Die Begründung habe ich oben im zweiten Absatz schon annähernd geliefert.

            „Das zweite Szenario, über das Sie schreiben, geht ja von der vollständigen Abkehr von fossilen Energieträgern aus“
            nein, gehe ich an sich nicht. Der kurze Hinweis, dass ohne Fossilenergie eine Landwirtschaft nicht möglich… war eher rethorisch, versteht sich von selbst. Ich schrieb eher davon, dass bei Deckelung, erzwungener Verminderung des Energieverbrauchs unser (gesamtes!) Wirtschaftssystem -Landwirtschaft natürlich auch- vor gravierenden Veränderungen steht und Produktivitätszuwachs nicht mehr möglich ist. Verteuerung erzielt denselben Effekt.

    • Sie mögen ja mit Einigem recht haben. Nur mit Ihrer Ernährungstheorie liegen Sie falsch.
      Wir sollen kein Fleisch mehr essen, weil dort „Energiepflanzen“ wachsen sollen, lt. Plänen der Energiewende. Bei 11,9 Mio. ha Ackerboden u. bereits 1,5 Mio. ha für Biogas u. deren Vervielfachung, wären keine ha für Futtermittel mehr da. Das ist der Grund. Übrigens wird in der veganen Ernährung sehr viel durch Soja ersetzt. Ist das dann besser? Noch ein Übrigens: Die Bauern finden schon heute kaum noch zusätzliche Flächen für Weide- o. Futterbau. Die Energiebauern zahlen höhere Pachten, weil sie Dank EEG mit Energiemais mehr verdienen, als mit Futtermais o. Brotgetreide. Zum Anderen werden die Bauern unfairer Weise in die Zange genommen, sie würden das Grundwasser massiv beeinflussen. Das führt automatisch dazu, dass sie ihre Flächen der Energieerzeugung zur Verfügung stellen. Also lassen wir uns über kurz o. lang von ausländischen Bauern ernähren. Schon jetzt kommen Kartoffeln aus Ägypten. Fragen wir doch mal in Afrika nach, wie dort die Nachfrage nach Boden aussieht u. wer den kauft u. warum!
      Wie immer Herr Schrage schreiben Sie einfach mal so dahin, ohne …
      Ich bringe es mal auf den Punkt: Die Politik der Regierung inkl. Energiewende wird auch die Bauern ruinieren, egal ob wir alle Wurzeln kauen!

    • Hallo Herr Schrage, nur mal ein Beispiel für die gleiche Unbedarftheit – die Sie am vorliegenden Artikel kritisieren – der von Ihnen gelieferten „Argumente“:
      „Was ist mit der Eisenbahn?“
      Ja was denn, natürlich fuhr auch vor dem Öl-Zeitalter die Eisenbahn. Aber mit welchem Antriebsmittel und welchen Wirkungsgraden? Oder, die Elektroautos sind weshalb „ausgestorben“? Ebenso die „Windmühlen“?
      Kleiner Tipp noch zu den „nachgezüchteten“ Elektroautos und Windmühlen. Einfach mal ohne Subventionen (in den Betrieb und nicht in die Forschung) dem Kunden anbieten. Und vor allem selbst davon und damit autark das eigene Leben bestreiten.
      Das ist einen andere Liga, als auf Fleischkonsum zu verzichten.
      Also, kritisieren gerne, aber bitte nicht auf diesem Niveau.

      • Eisenbahn und Elektroautos: Der Beitrag hat behaupted, es hätte vor der Nutzung des Öls keine Fahrzeuge gegeben, was Schwachsinn ist, wie meine Beispiele zeigen. Rein technisch hätte auch nichts dagegen gesprochen, Dampfloks oder Elektroautos weiter zu nutzen. Es war eher eine Entscheidung aus Bequemlichkeit und des Geldes.
        Auch gegen die Nutzung von Windmühlen spricht nichts, ausser das es wohl teurer ist.

        Zum Thema Subvention:
        Mehr und mehr Projekte von jetzt an werden in der Lage sein, auch ohne Subventionen wirtschaftlich zu sein. Z.B. Solarstrom in Süditalien:
        https://www.dasinvestment.com/sueditalien-kann-solarstrom-ohne-foerderung-produzieren/

        Und was Sie auch sagen, es ändert nichts. Weniger Fleischkonsum = weniger unnötige Verschwendung von pflanzlichen Kalorien.

        @ Besso Keks:
        „Der Mensch war bis vor ein paar tausend Jahren Jäger und Sammler, d.h. er hat sich vorwiegend von Fleisch und Fisch ernährt.“
        Ja, und… hat er dabei Futtermittel für seine gejagten Tiere angebaut? Ich denke nicht…. also ist es auch nicht „natürlich“ dass wir das tun. Schönes Ei selbst gelegt.

        • „Ja, und… hat er dabei Futtermittel für seine gejagten Tiere angebaut? Ich denke nicht…. also ist es auch nicht „natürlich“ dass wir das tun. Schönes Ei selbst gelegt.“

          Interessant, daß jemand wie Sie mit sowenig Hirn so lange Texte schreiben kann.

          • irgendwie hat der Herr Keks Keks Sammler + Jäger nicht wirklich verstanden. Ob es beim Sammeln über Wildfrüchte/Beeren/Pilze/Gräser/Holzrinden/Honig wird vollkommen ignoriert. Nein, wir sind keine reine Fleischfresser, dann würde auch unser Gebiss anders aussehen 😉 Erst als die Menschheit Speere ausgetüftelt hat, war doch erst eine Jagd überhaupt möglich, ohne grosse Verluste an Leben . Die Fleischfresser damals,auch die Mammuts waren sehr schwere Gegner. Und ich glaube nicht, das sich unsere Urahnen das freiwillig angetan haben. Hatte bestimmt Gründe . Klimawandel ? Vulkanausbrüche ? Wer weiss das schon .

    • „Die Agraflächen der Erde reichen locker aus, um alle zu ernähren, einfach weniger Fleisch essen, und auf den Sojafeldern für Schlachttiere könnte man was Vernünftiges anbauen.“

      Sie schwafeln dummes Zeug (wie immer, eigentlich).
      Der Mensch war bis vor ein paar tausend Jahren Jäger und Sammler, d.h. er hat sich vorwiegend von Fleisch und Fisch ernährt.
      Viele der sog. „Zivilisationskrankheiten“ wie Diabetis und Verfettung, sind auf den Ersatz von Fett durch Kohlehydrate (->Zucker) in der Ernährung zurückzuführen.
      Der Abau von Futter für Schlachttiere IST vernünftig, da Fleisch die natürlichste Form der Ernährung für den Menschen ist.

  10. Frau Merkel stellt sich das so vor: Trotz Weltrettung durch CO2-Verzicht behalten wir das alles bei – möglichst sogar noch besser. Uns fehlt nur der richtige Glaube an den menschlichen Erfindergeist! Sie als Physikerin hat sich jedenfalls gedrückt und ist lieber in die Politik gegangen. Dumme Sprüche reichen dort allemal, was sie tagtäglich auch den Grünen abschaut. Und für die Medien reicht es ebenfalls, alles andere würde deren inbrünstigen Klimaglauben durcheinander bringen!

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