Verdopplung von CO2 hat kaum Effekt auf Erdtemperatur – Eine harte Nuss für Klimaalarmisten

Mauna Loa Kurve vom 5.Mai 2019

ARD „Tagesschau“ und ZDF „heute“ und „heute Journal“ wetteifern seit langem darin wer in den 15 bis 30 Sende-Minuten die meisten dem Klima zugeschobenen Katastrophen unterbringen kann. Häufig hat das ZDF die Nase vorn beim Senden farbrizierter Klima-News seltener die ARD. Doch jetzt hat sie es auch mal aufs Podest geschafft. Lesen Sie selbst.
von Michael Klein ScienceFiles

Panik bei der Tagesschau:

“Die Weltwetterorganisation schlägt Alarm: Immer mehr klimaschädliche Treibhausgase sind in der Atmosphäre messbar. Neben der CO2-Konzentration steigt auch der Anteil des Methans auf einen Rekordwert.”

Hintergrund der neuen Panik, die die Redaktion der Tagesschau erfasst hat, sind Abbildungen wie die folgende.

Die Intention, mit der Paniktexte geschrieben und gemeinsam mit Abbildungen wie der gezeigten, verbreitet werden, ist eindeutig: Es soll suggeriert werden, dass die steigende CO2-Konzentration einen entsprechenden Temperaturanstieg auf der Erde nach sich ziehen wird, linear oder gar exponentiell, dass sich die Temperatur in dem Maße erhöht, in dem sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre erhöht.

Das ist grober Unfug.

Nicht nur das, wir haben etwas für die Klima-Alarmisten zum Knabbern. Die folgende Abbildung stammt aus einem Vortrag von William Happer, Physiker der University of Princeton. Sie ist ein weiteres Ergebnis von Berechnungen, die Happer gemeinsam mit W. A. van Wijngaarden auf der 32nd Conference Climate Variability/Change der American Meteorological Society in Phoenix, USA (7. Januar 2019) vorgestellt hat. Wer sich für die Unterlagen interessiert, wir haben sie hier bereitgestellt.

Dargestellt sind in der Abbildung Abweichungen von einer Plank-Funktion der Emission von Strahlungsenergie, für die in der Abzisse abgetragenen Wellenlängen infraroter Strahlung, die von der Erde abgegeben wird (als Folge der Sonneneinstrahlung). Abweichungen von der Plank-Funktion werden durch die Absorption der Strahlung in der Atmosphäre erklärt. Deutlich zu sehen ist die CO2-Einbuchtung in der oberen Abbildung und die auf CH4, also Methan, zurückführbare geringere Einbuchtung in der unteren Abbildung. Sie zeigen die Menge von IR-Strahlung, die durch CO2 und CH4 absorbiert wird, die also nicht in das Weltall entweichen kann.

Die Strahlungsenergie, die durch CO2 und CH4 und andere Treibhausgase absorbiert wird, soll für die Erwärmung der Erde verantwortlich sein. Problem dabei: Die Atmosphäre ist mehr oder weniger gesättigt, das war sie schon bei vorindustriellen CO2-Niveaus von 280 ppm. Würde man die Konzentration von CO2 und von CH4 verdoppeln, von 400ppm auf 800ppm für CO2 und von 1,8ppm auf 3,6ppm für CH4, dann ergäbe sich die zusätzliche Absorption von Energie, die in der Abbildung in roter Farbe dargestellt ist. Diese zusätzliche Absorption ist kaum relevant. Mit anderen Worten, eine Verdoppelung der Konzentration von CO2 oder CH4 in der Atmosphäre hat nach den Berechnungen von Happer und van Wijngaarden so gut wie keinen Effekt auf die Erdtemperatur.

Die neuen Ergebnisse werden denen, die an die Erderwärmung glauben, einiges zu Knabbern geben. Im Wesentlichen bringen die Klima-Alarmisten zwei Erklärungen dafür vor, dass sich die Erde in Relation zu einer sich erhöhenden CO2-Konzentration erwärmen müsse. Beide Erklärungen basieren darauf, dass die mehr oder weniger vorhandene Sättigung der Atmosphäre mit absorptionsfähigem CO2 nicht in Abrede gestellt wird, d.h. die Tatsache, dass mehr CO2 nicht mit wesentlich mehr Absorption von Strahlungsenergie einhergeht, ist unbestritten. In aller Kürze, aber mit impliziter Rücksicht auf die Termodynamik können die beiden Versuche wie folgt auf den Punkt gebracht werden:

Der erste Versuch, die Hypothese vom menschengemachten Klimawandel gegen Ergebnisse, wie das von Happer und van Wijngaarden zu verteidigen, basiert auf der Prämisse, dass die infrarote Strahlung, die von CO2 absorbiert wird, ja nicht in CO2 verschwindet und auf ewig gebunden ist, sondern an andere Moleküle, die sich in der Atmosphäre befinden, abgegeben werden kann. Letztlich wird die IR-Strahlung in das Weltall abgegeben, dies kann jedoch nur in den oberen Schichten der Atmosphäre, die so dünn sind, dass die Atmosphäre transparent wird, erfolgen. Die erste Idee ist nun, dass mit mehr CO2 zu vorhandenen CO2-Schichten weitere hinzugefügt werden, so dass die transparente Schicht der Atmosphäre in Richtung Tropopause verschoben wird. Als Ergebnis wird weniger Energie in das Weltall abgegeben, was dazu führt, dass die Erde sich (entsprechend Boltzmanns Gesetz) erwärmt.

Der zweite Versuch, rekurriert darauf, dass die Sättigung in vorindustrieller Zeit nur rund 95% betragen hat. Das lässt 5% übrig, die mehr absorbiert werden und auf die Erde zurück reflektiert werden können. Der Annahme zufolge wird die CO2-Schicht dichter und, wie ein Tischtennisspieler, der mit Übung immer besser wird, immer virtuoser darin, von der Erde emittierte Sonnenstrahlung zu parieren und an die Erde zurück zu geben. Und natürlich machen die 5% bei der Absorption den entscheidenden Unterschied. Diese Erklärung wird Kindern beim WDR in Form von “Die Erde hat Fieber“-Blödsinn verkauft.

Wer hat wohl Recht, die Erddoktoren vom WDR oder die beiden Physiker aus den USA und Kanada?

Der Beitrag erschien zuerst bei ScienceFiles hier

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48 Kommentare

  1. Gibt es Trendaufzeichnungen von Satellitenmessungen der infraroten Strahlung zum Beispiel über der Sahara?

    So könnte man gegebenenfalls die CO2-bedingte Veränderung der spektralen Strahlungsverteilung, wie oben gerechnet, bestätigen oder widerlegen.

  2. „Die erste Idee ist nun, dass mit mehr CO2 zu vorhandenen CO2-Schichten weitere hinzugefügt werden, so dass die transparente Schicht der Atmosphäre in Richtung Tropopause verschoben wird. Als Ergebnis wird weniger Energie in das Weltall abgegeben, was dazu führt, dass die Erde sich (entsprechend Boltzmanns Gesetz) erwärmt.“

    Dafür gibt es keinen Beweis

  3. Wurde bis jetzt keine Thermometer Messung an Satelliten mit „Sahara Boden“ gemacht in eine synchronen Erde-Winkel-Geschwindigkeit Umlaufbahn?
    Damit könnte mann den Mythos um die tatsächliche Einstrahlung-Temperatur aus der Welt schaffen.
    Eine Erdachsen Drehung ist höchstwahrscheinlich zu wenig um die Energetische Bilanz der Sonnen Einstrahlung und Emission zu berechnen. Allein wegen der Wärmekapazität der Ozeane und Erdschichten.
    Hat der Dr. Weber in seinem Hemisphärischen Model auch angedeutet.
    LG A. Mika

  4. Das Schöne ist doch, dass Herr Happer auf genau die gleichen Werte für das Forcing kommt, wie sie auch im IPCC Bericht stehen: etwa +5 W/m² bzw. 1,5° für die Verdopplung des CO2, wenn weitere Effekte nicht betrachtet werden.

    Die „neuen Spektren“ von Herrn Happer sind nicht ganz so aufgelöst, wie in der IPCC Literatur (z.B. Link 1). Auch nicht so wie die „nicht ganz so neuen“ aus dem Jahr 1983 (Link 2). Selbst in Wikipedia war diese „harte Nuss für Klimaalarmisten“ bereits seit 2009 zu finden (Link 3).
    Wie im Text bereits als „Verteidigungsversuch“ beschrieben, wird sich auch die Höhe ändern, in der die Atmosphäre wieder für Photonen auf den CO2-Linien durchlässig wird. Außer die CO2 Verteilung ändert sich abrupt auf wundersame Weise bei CO2 Anstieg.

    Herr Happer hat sowohl im Vortrag, als auch in den Folien erwähnt, dass weitere Effekte nicht berücksichtigt sind. Pro Grad Celsius Erwärmung erhöht sich der Dampfdruck über dem Meerwasser und die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf um 6%. Mir erscheint es abwegig, dass die Troposphäre bei höheren Temperaturen im Schnitt gleich viel Wasser enthalten wird. Aus meiner Sicht ist das „Water Vapor- und Cloud Feedback“ zwei logisch verständliche Zusatzterme, welche in den Modellen auftreten und die bodennahe Temperatur weiter erhöhen können.

    Link 1: https://doi.org/10.1007/s40641-016-0039-5
    Bild aus Link 1: https://media.springernature.com/original/springer-static/image/art%3A10.1007%2Fs40641-016-0039-5/MediaObjects/40641_2016_39_Fig2_HTML.gif

    Link 2: https://doi.org/10.3402/tellusb.v36i3.14884

    Link 3: https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Radiative_forcing&oldid=275216426

    • Herr Keks, wir haben das doch schon etliche Male erklärt. Bei den Spektren handelt es sich um Ausstrahlugsspektren der Erde ins All, die man vom Satelliten aus mit IR-Spektrometern messen kann.

      Der Absorptionstrichter von CO2 und CH4, etc. sind deutlich zu sehen.

      Mit mehr an CO2 und CH4 werden die Trichter etwas breiter und im Zentrum wird erst aus größeren, kälteren Höhen ins All abgestrahlt. Dadurch geht unten weniger Wärme verloren und es wird unten etwas wärmer.

      Bei CO2-Verdopplung in etwa 1°C. Ohne Rückkopplungen.

      • jaqja, is gut, Krüger
        „Mit mehr an CO2 und CH4 werden die Trichter etwas breiter und im Zentrum wird erst aus größeren, kälteren Höhen ins All abgestrahlt. Dadurch geht unten weniger Wärme verloren und es wird unten etwas wärmer.“
        Das ist Blödsinn, wie immer:
        -Die Abstrahlhöhe ist eine Funktion des Drucks.
        -das „unten wärmer, oben kälter“ ist ein Perpetuum Mobile der zweiten Art.

        Sie begreifens wohl nie

        Nochmal: in welcher Höhe wird erfaßt?

      • @ M. Krüger

        Sie schreiben schon wieder Unsinn. Das ist ein Emissionsspektrum und kein Absorptionssprektrum. Der CO2 Trichter ist demzufolge ein „Emissionstrichter“.

        Mfg
        Werner Holtz

        • @Werner

          „Der CO2 Trichter ist demzufolge ein „Emissionstrichter“.“

          Gut erkannt. Und dort wird weniger Wärmestrahlung ins All abgestrahlt als links und rechts vom Trichter. Und was lernen wir daraus? Wo weniger Wärme ins All abgestrahlt wird, geht weniger Wärme verloren. Entsprechend muss es unten wärmer werden.

          @Keks

          Gemessen wird das Spektrum von Satelliten im All aus.

          • „Gemessen wird das Spektrum von Satelliten im All aus.“

            Ach ne…
            Und in welcher Höhe liegt das All???

      • Diese Grafiken ähneln alle denen aus den 70ern, oder? Die Strahlungsintensität hängt aber von der Anzahl der Moleküle ab. Es müsste daher bei CO2 nach 50 Jahren eine höhere Ausstrahlung in W/m2 stattfinden. Das ist nicht erkennbar.
        Außerdem sind diese Grafiken eine Mogelpackung. Alle Grafiken aus den 70er die ich kenne sind um die Mittagszeit, in der die Fensterstrahlung am höchsten ist. Diese muss ja definitonsgemäß besonders über Land enorm schwanken. Eine Zuordnung zu einem Temperaturstrahlungsniveau ist daher nicht möglich weil es auf unserem Planet eben kein Temperaturgleichgewicht geht. Die Strahlung H2O stammt aus der Kondensation. Was hat das mit einer Schwarzkörperstrahlung zu tun? Überhaupt nichts.

  5. Selbst bei EIKE wurde ein logarithmischer Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und eventueller Erwärmung festgestellt. Die Erwärmunglinie ist also deutlich flacher. Wie erklärt Herr Happer denn die real existierende Erwärmung?

    • Wo haben Sie denn eine Erwärmungslinie in diesem Artikel gesehen? Abgesehen davon gibt viele natürliche Zyklen, die das bewirken.

  6. „Panik bei der Tagesschau: Die Weltwetterorganisation schlägt Alarm: Immer mehr klimaschädliche Treibhausgase sind in der Atmosphäre messbar. Neben der CO2-Konzentration steigt auch der Anteil des Methans auf einen Rekordwert.”

    Solche Meldungen ordne ich immer in das Fach „Homöopathie der Naturwissenschaften“ ein. Wenn die Konzentration einer Substanz ansteigt bedeutet dies nicht automatisch, dass dies auch gefährlich ist. Das muss im einzelnen quantitativ nachgewiesen werden. Ich kann auch leicht behaupten: Die Anzahl der Klima-Panik-Nachrichten in den Medien steigt stark an. Dadurch sinkt meine fernere Lebenserwartung mindestens um ein Jahr.

    • @P. Berberich 8. Dezember 2019 um 13:00
      Bei Methan muss ich immer lachen. 2 ppm bedutet, von 500.000 Molekülen is eins Methan.

    • „Dadurch sinkt meine fernere Lebenserwartung mindestens um ein Jahr.“

      Das interessiert die Verursacher der Klimapropaganda einen feuchten Kehricht

  7. Ich hatte das schon mal geschrieben, aber hier nochmal etwas anders.

    Wenn es den CO2-Treibhauseffekt geben würde, müsste es wärmer werden. Die Temperatur müsste so gespeichert bleiben. Hier in Berlin lag in einer Woche im Oktober die Temperatur tagsüber bei 11 bis 6 Grad. Nachts ist sie extrem auf -2 Grad gesunken. In einer Nacht sank sie sogar auf -4 Grad. Tagsüber stieg die Temperatur wieder auf +11 bis +16 Grad. In der Woche gab es keinen Wind und keine Wolken. Die Temperatur dürfte durch den angeblichen Treibhauseffekt nicht so extrem sinken. In den Wochen zuvor und die Woche danach gab es wieder einen Menge Wolken und Wind. Da blieben auch nachts die Temperaturen im Bereich von +2 bis +5 Grad. Das CO2 hat also nichts getan. Wasser hat einen weitaus größeren Einfluss.

    Aber vor etwa 2 Wochen kam in Zeitungen eine weitere Meldung. Durch die in Berlin 2018 und 2019 entstandene Trockenheit sind angeblich die Bäume ausgetrocknet und gehen jetzt kaputt. Es hat dieses Jahr monatelang in Berlin fast jeden Tag geregnet. Wo war denn die Dürrekatstrophe? Soviel Regen gab es lange nicht. Ein Aprilscherz war das nicht. Es ging mal wieder um Geld. Berlin soll mehr Geld zum Retten der „ausgetrockneten“ Bäume spenden. Die wirklichen Ursachen werden weggelassen. Viele Bäume sind extrem alt und Dünger gibt es nicht. Jetzt wird der „Dünger“ auf den Straßen täglich entfernt. Das sind die verwelkten Blätter. Gras oder andere Pflanzen gibt es dort auch nicht als Dünger, weil die Bäume in kleine Löcher des Betons auf Fußwegen und Straßen eingebaut sind. Ich habe keine Ahnung von Biologie, vermute aber, dass das die Ursache ist.

    • Der DWD behauptet, dass der Regen zu spät kam, um den Wald zu retten. Beim Wald und Bäumen sollte man aber am Besten selbst gucken, ob er krank ist oder gar stirbt (Augen auf!, Lebenserfahrung). Aus den Medien wird man die Wahrheit nicht erfahren.

        • Es stimmt, dass das mit dem Klima nicht viel zu tun hat. Aber auf diese Weise wird der Bevölkerung über die Medien durch Katastrophenmeldungen der „menschengemachte Klimawandel“ eingeredet.

          Das Klima bezieht sich auf Wetterdaten. Wenn das „menschengemachte CO2“ einen so hohen Einfluss hätte,stellt sich die Frage, wieso es so kalt an dn Tagen wurde. Hier zeigt sich, dass das CO2 so gut wie keinen Einfluss hatte. Als die Wolken wieder da waren, wurde es wärmer. Wichtig sind die Zusammenhänge, um Ursachen zu erkennen. Deshalb hat sich ungefähr 2007 ein Klimaforscher aus den USA im Focus in einem Interview für die „Klimaerwärmung“ entschuldigt, weil es die nicht gibt. Einige Jahre zuvor wurden die Temperaturmessungen für Klimadaten von morgens, als gerade die Sonnen kam, auf nachmittags umgestellt. Da hatte die Sonne tagsüber schon viel aufgeheizt.

    • Der gesamte „treibhaus-“ (eigentlich wärmeisolierung-) Effekt von CO2 liegt bei 4-5K. Allerdings waren auch schon vorindustriell 95% des heutigen Effektes vorhanden.

      • „Der gesamte „treibhaus-“ (eigentlich wärmeisolierung-) Effekt von CO2 liegt bei 4-5K.“

        Ja klar!
        Und wie soll das funktionieren ohne bekannte Physik mit Füssen zu treten?

  8. In der 3. Abbildung „Abweichung von einer Planck-Funktion“ findet sich die Abszissenbezeichnung Frequency – nü, aber als Einheit 1/cm. Ich gehe davon aus, daß die Größe die Wellenzahl sein muß. Außerdem sind die Zahlenwerte 500 – 2500 der Achsenskalierung viel zu klein für IR-Frequenzen.

    Allerdings ist die Wellenzahl der Frequenz proportional, so daß die Form des Funktionsgraphen und die Aussage der Graphik richtig bleibt.

    • Das gleiche wollte ich auch bemerken, Sie sind aber mir zuvorgekommen. Ich möchte nur eine kleine Ergänzung machen: Anscheinend handelt es sich bei den Zahlenwerten (X-Achse) um Wellenlänge in nanometer. Ärgerlich bei einer wissenschaftlichen Arbeit. Auserdem müsste die Skala nicht bis 2500 nm gehen, sondern bis 30000 (30 mikrometer).

    • Streng genommen gilt eine solche Graphik immer nur für eine bestimmte Wetterlage – Luftfeuchtigkeit, Wolken, Temperatur. Mehr H2O in der Luft kann die CO2-Ausbuchtung (der gesamte Treibhauseffekt ist die Flächendifferenz zwischen der realen und transparenten Kurven) schnell viel kleiner machen.

  9. Ha, da unterschätzt man aber die Klimasekte. Die logarithmische Funktion wird mit einem „Rückkopplungsfaktor“ multipliziert der dann die benötigte „Klimaerwärmung“ erzeugt. Dass dieser „Rückkopplungsfaktor“ eine frei erfundene Größe ist – abgeleitet aus tollen Klimamodellen die als input eine CO2 Klimaerwärmung bekommen und dann, oh Wunder, eine Klimaerwärmung berechnen – ist dem ahnungslosen Publikum eh nicht bewusst. Die grünen Schlümpfe werden manpuliert dass die Schwarte kracht, aber das war seit Menschengedenken schon so….

  10. Das ist doch wieder nur eine einseitige Betrachtung auf den terrestrischen Spektralbereich bezogen. Um Sensitivitäts- und Stabilitätsaussagen für ein System treffen zu können, muss man die gesamte Energie-Bilanz betrachten und nicht nur selektiv ein Teil davon. Wenn man nur ein Teil eines Systems betrachtet, erhält man völlig falsche Aussagen zur Stabilität und Sensitivität des Systems.

    Zitat: Die Atmosphäre ist mehr oder weniger gesättigt, das war sie schon bei vorindustriellen CO2-Niveaus von 280 ppm.

    Hier werden schon wieder die Begrifflichkeiten der Totalabsorption und Sättigung durcheinander geworfen.

    Definition der Sättigung einer Spektrallinie/bande: Eine Sättigung wird erreicht, wenn die Besetzungsdichte bzw. -verhältnis des angeregten Zustandes gegen 1/2 geht. Es tritt dabei eine Gleichbesetzung zwischen Grundzustand und angeregtem Zustand auf.

    Das Besetzungsverhältnis nimmt mit der Temperatur ab, folgende Werte für die CO2 Biege-Schwingung findet man in der Literatur CO2(15µm,15°C): N/N0 = 1/14; CO2(15µm,0°C): N/N0 = 1/17; CO2(15µm,-20°C): N/N0 = 1/22; CO2(15µm,-44°C): N/N0 = 1/33.

    Mfg
    Werner Holtz

  11. Die Abbildungen sind korrekt.

    Gemäß IPCC steigt die Temperatur nur mit dem Logarithmus der CO2-Konzentration an. Verdopplung bringt 1°C Erwärmung und jede weitere Verdopplung ebenfalls nur 1°C Erwärmung.

    Deshalb wurden in den Klimamodellen auch die positiven Rückkopplungen eingeführt. Die machen aus 1°C dann mal eben 3-6°C.

    CO2-Verdopplung wirkt sich nur an den Rändern der CO2-Bande bei 15 Mikrometer aus. Und verschiebt in der Bande leicht die Abstrahlungshöhe nach oben, da die Atmosphäre dort undurchlässiger wird. Das alleine kann bei CO2-Verdopplung aber nur 1°C bringen.

  12. Im Text steht: „..Es soll suggeriert werden, dass die steigende CO2-Konzentration einen entsprechenden Temperaturanstieg auf der Erde nach sich ziehen wird, linear oder gar exponentiell…“ Das ist in der Tat grober Unfung. Der seit 60 Jahren gemessene Anstieg der CO2-Konzentration ist äußerst positiv für die Erde, CO2 ist ein lebensnotwendiges Gas, sonst wäre die Erde kahl wie der Mond. CO2 ist kein Gift, diese Behauptung wäre der nächste grobe Unfung. Und um zu zeigen, dass CO2 keinen Einfluss auf die Temperaturen hat, dazu brauche ich keinen Versuchsnachweis, es genügen die deutschen Monatstemperaturenverläufe der letzten 30 Jahre, einige fallen, einige sind gleich, einige steigen. Dass die drei Sommermonate alle einen steigenden Verlauf seit 1988 zeigen beweist den mengeschengemachten Wärmeinseleffekt, aber auch die geänderten Großwetterlagen mit Sonnenstundenzunahme für Deutschland im Sommer. Logisch. Würde CO2 der alleinbestimmende FAktor sein, dann müßte bei allen Wetterstationen der Welt für alle Monate derselbe Anstieg sein. CO2 kann im April in Deutschland seit 1988 nicht erwärmend und im Mai dann abkühlend wirken.

  13. Ich würde ein naturnahes Experiment vorschlagen, um herauszufinden, ob CO2 einen Einfluß auf die Abkühlungsrate des Erdbodens hat. Man umschließe 2 Flächen von 10×10 m mit einer gewebeverstärkten PE-Folie 3m hoch ein, überschichte eine davon mit gasförmigen CO2 1m hoch und misst die Temperaturdifferenzen Boden, Luft, CO2-See über den Tagesgang. Voraussetzung ist Windstille. So sollte es doch herauszufinden sein, ob Kohlendioxid einen Einfluß auf die Abstrahlungsrate des Erdbodens hat.

    • Gute Idee, 2 Anmerkungen: Der CO2-See ist nicht oben, sondern fällt nach unten, der Aufbau ist 1m See und dann 9m Luft drüber, sie gehen ja von Windstille aus. Trotz der von Avogadro verlangten gleichmäßigen Durchmischung wird unten immer eine höhere CO2-Konzentration sein. Macht aber nichts für den Versuch. Ich habe mit 500 ml Erlenmeyerkolben in Augenhöhe aufgehängt, gearbeitet, einen mit CO2 angereichert, der andere mit Normalluft, also 400 ppm CO2. Temperaturunterschiede in der Mitte des Gefäßes gemessen, ergeben sich nur zu Messbeginn, der CO2-Behälter erwärmt sich langsamer. Die Erwärmung des Inhaltes erfolgt durch Sonnenschein, bei Schatten oder nachts durch IR-Stahlung des Bodens von unten oder durch die Umgebungsstrahlung der Hauswände. Das Ergebnis ist kurz: Außer zu Versuchsbeginn gab es nie irgendwelche Temperaturunterschiede zwischen den beiden Gefäßinhalten, weder tags noch nachts, noch jahreszeitenbedingt.
      Für micht steht fest: Die Wärmeübergabe Erdboden zu Luft erfolgt eh nicht durch Strahlung, sondern über den Bodenkontakt der Luftmoleküle und anschließender Konvektionsverteilungen. Somit ist es egal, ob Stickstoff, Sauerstoff, CO2 oder Edelgase die Wärmeleitung und Wärmemitführung bewirken und den im Sommer wärmeren Boden kühlen. Erfolgt die Wärmeübergabe Boden zu Luft aber nicht durch Strahlung, dann sind eh alle Berechnungen des CO2-THE falsch.

      • Herr Laaber: Grundsätzlich sind alle Versuche zum Beweis des CO2-THE falsch aufgebaut:
        1) Man arbeitet nie mit 400/800 ppm, sonder mit 400 ppm im Vergleich zu fast gesättigten Co2-Atmosphären. Irgendwelche Temperaturunterschiede könnten genauso gut mittels anderer Gaseigenschaften erklärt werden
        2) Man mißt die Temperaturen nur in der Startphase des Versuches, nicht über mindestens 24 Stunden.
        3) Die IR-Strahlungslampe darf nicht außerhalb der Versuchsanordnung sein, sondern innerhalb. Laut CO2-Theorie erzeugt nicht die Sonne den THE, sondern der wärmere Erdboden. Und dieser Erdboden hat direkten Kontakt mit der Lufthülle, d.h. Wärmeleitung und Wärmekonvektion ist real in der Natur. Genauso müßte in einem Reaktionsgefäß der Boden des Reaktionsgefäßes elektrisch auf ca 30 C Dauertemperatur gehalten werden, nur dann könnte man vergleichen, ob ein Behälter mit 800 ppm Co2 ganztägig wärmer bleibt wie ein Behälter mit Normalluft. Insofern hat der von Dr. Schnell bei der EIKE-Konferenz durchgeführte Versuch gleich zwei Bedingungen nicht erfüllt.

    • Hallo Herr Anton Laaber,
      Wie hoch soll denn die Konzentration des CO2 in Ihrem Versuch sein, 100% ?

      Es gibt auch andere Versuche, die einen CO2-Effekt belegen sollen. Leider bilden diese Versuche nicht im Entferntesten die Wirklichkeit ab.

      Der abnehmende Luftdruck nach oben, der Wasserdampf, die Wolken, all das findet keine Berücksichtigung bei solchen Versuchen.

      Also bleibt nur eine Möglichkeit, der Vergleich mit der Realität. Und die Satellitenmessungen, zeigen keine signifikante Temperaturänderungen bzw. Trends.

    • Solche Experimente hat der amerikanische Physiker Robert W. Wood schon 1909 durchgeführt. Sein Ergebnis damals war: Es gibt keinen Treibhauseffekt, nicht einmal im Treibhaus!
      Unabhängig von einander haben mexikanische Wissenschaftler und eine deutsche Wissenschaftlerin die Experimente vor einigen Jahren wiederholt. Mit dem selben Ergebnis.

      • Ich wüsste einmal gerne wie oft die Ökos das Wood-Experiment heimlich im stillen Kämmerlein nachgestellt haben in der Hoffnung etwas anderes messen zu können. Haben sie natürlich nicht, und deswegen schweigen sie es tot – so weit das möglich ist. In den GEZ Leitmedien habe ich jedenfalls noch NIE gehört oder gesehen dass dieses Experiment ein Thema war; H. Lesch und Konsorten wissen nur zu gut warum….

        • Der Begriff Treibhauseffekt ist ähnlich dem Begriff Schmetterlings- oder Tunneleffekt nur ein grober Prinzipienvergleich. Physiker, Lepidopterologen und Tiefbauer werden auch ihre Bauchschmerzen haben, wenn versucht wird, die dissipierbare Rotationsenergie auf cm-Skala oder Elektronenerscheinungen in (kilo)meter-langen Röhren zu untersuchen.

    • Das hat mit dem natürlichen Treibhauseffekt rein gar nicht zu tun: der funktioniert nämlich durch die Verschiebung der terminalen Abstrahlhöhe nach oben, wo es kälter ist. Dadurch wird weniger Wärme abgestrahlt, und die Temperatur muß steigen, um das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.

      • Quatsch.

        Es gibt keine einheitliche Abstrahlhoehe. Ein Teil der Abstrahlung geht durchs atmosphaerische Fenster. Und der Rest kommt aus jeglichen Hoehen in der Atmosphaere. Inklusive aus der Stratosphaere.

    • Am REALEN PLANETEN gibt es diesen Effekt nicht. Machen Sie eine Korrelationsrechnung der Vergangenheit!
      Ein Effekt ist eine UNERWARTETE Wirkung. Hier wird eine Wirkung BEHAUPTET!
      Es gibt kein brauchbares Experiment.

      ct

  14. Bereits das Bild der CO2-Konzentrationen zeigt die betrügerischen Absichten der Bildfabrikanten. Eine solche Darstellung muß immer bei Null beginnen für die Y-Achse und die X-Achse bei dem Jahr des Beginns der Änderung, also 1800 beim Beginn der CO2-Emissionen aus Steinkohleverbrauch.
    Und dann ist der Anstieg nicht steil sondern extrem flach = unbedeutend.
    Da aber die meisten Menschen in den Naturwissenschaften gigantisch ungebildet sind funktioniert solch eine gezielt falsche Darstellung.

    • Sie haben soweit recht, nur ihre Argumentation ist nicht richtig. Den Anstieg haben wir ja und die Darstellung von dem Diagramm ist auch richtig, Teilauszug, er ist nicht falsch. Genau auf diese Welle reiten die MSM/IPCC/Politik.
      Die Frage wäre, wenn dieser Anstieg vorhanden ist aber 96% natürlichen Ursprung ist müsste sich ja nicht nur der Menschen gemachte CO2 ausstoß geändert haben sondern der natürliche Ausstoß muss dann gewaltig gewesen sein, kann es mit dem Vulkanausbruch in Indonesien zusammen hängen???

      • Einfache Widerlegung dieses 96% Mythos….
        Menschliche Emissionen: 35+ Gt = 4%
        Natürliche Emissionen: 96% = 840 Gt
        Masse an CO2 in der Atmosphäre: ca. 3200 Gt

        Zeit, bis sich die CO2-Konzentration mit diesem Argument verdoppeln müsste: 4 Jahre. Ist das Quatsch? Natürlich.
        Und wenn Sie jetzt noch herausfinden, warum das Quatsch ist, dann wissen Sie auch, dass man Sie mit disem Argument verarschen will.

    • Eine sehr gute und entscheidende Bemerkung, verehrter Herr @T. Heinzow.

      Man müßte, wenn, dann sogar zwei Bilder darstellen. Eine die bei Null beginnt, das große Bild, und dann in der linken oberen Ecke oder so ähnlich, dasjenige, welches Sie zu Recht kritisieren, im ganz Kleinen, wenn überhaupt. Auch müßte die Y-Achse unterbrochen sein. Ab dem Wert 320 bis 0 müßte eine sichtbar erkenntliche Unterbrechung ersichtlich sein. Ist es natürlich nicht, mit bösartiger Absicht.

      Nur das große Bild ist wichtig und entscheidend, für aufrichtige Arbeiter.

      Wer das nicht so macht, muß das Jahr wiederholen und bekommt dafür eine Sechs im Zeugnis. Theoretisch. Bei Giffey & Co. wird natürlich ein Auge zugedrückt. Praxis.

      Nun will die Gegenseite ja mit Absicht betrügen.

  15. Wir Deutschen brauchen uns ja keine Sorgen zu machen ! Wir retten ja ganz alleine die Welt ,also haben wir ein gutes Gewissen und können uns beruhigt zurück lehnen .Hauptsache wir zahlen und zahlen !!!!

  16. Danke wieder, da fragt man sich schon wie unsere Kinder so falsch unterrichted werden und dann sich wundert wenn sie auf die Strasse Hüpfen gehen für selbstmörderische Politiker und ihr Programm. In „Die Ere hat Fieber“ wird die Erde zur Eikugel ohne Atmosphäre und der Mond? 137° in der Sonne, auch auf der Nachtseite kann man nicht von Eis reden, kein Wasser, kein Eis so die Erde, ohne Atmosphäre keine Eiskugel. Atmosphäre wird mit bis 600km angegeben nicht 100km, https://m.simplyscience.ch/definitionen/articles/atmosphaere/selection/.html, was nun? Weltall soll bei 350 km beginnen? http://www.chemieunterricht.de/dc2/umweltw/f-globus.htm
    Auch sollte endlich den Kindern erklärt werden was da sichtbar aus dem Auspuff Ströhmt. Wenn so gravierende Fehler gelehrt werden und man nichts dagegen unternehmen kann Gerichtlich, sind wir wirklich dem Untergang geweiht. Kleine Sandkörnchen (Fehler)im Getriebe reichen. HAV.

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