Klimapanik der Bundes­regierung – Nichts als heiße Luft.

Vernichtung unseres Geldes: „Hauptsache, Deutschland hat es nicht“ (Joschka Fischer) Bild: M. Großmann / pixelio.de

Josef Kowatsch, Stefan Kämpfe
Die Klimahysteriker behaupten, dass der angeblich fürchterliche Klimawandel nahezu ausschließlich menschengemacht wäre. Das Kohlendioxid der Atmosphäre hat zugenommen, was hier nicht bezweifelt wird. Behauptet wird, dass dieses Kohlendioxid ausschließlich aus anthropogenen Quellen stammt und als erwärmendes Treibhausgas wirken würde.

Quelle: www.Hartgeld.com

Und aus diesen Grundfalschaussagen ergibt sich die logische, aber auch falsche Schlussfolgerung, man müsse nur den Ausstoß von CO2 bremsen oder gar senken, dann schütze man die Erde vor einer gefährlichen Überhitzung. So kam das 2 Gad Ziel in die Diskussion, erlaubt wären 2 Grad Erwärmung seit der Industrialisierung. Schon der Begriff des „Klimawandels“ ist irreführend; denn ein stabiles Klima gab es nie; seit Anbeginn der Erdgeschichte vor mehr als 4 Milliarden Jahren schwankte das Klima zwischen dem „Schneeball Erde“, beispielsweise vor mehr als 600 Millionen Jahren, und fast subtropischen Bedingungen ohne Eis selbst an den Polen zur Zeit der Dinosaurier. Auch unser angeblich so „stabiles“ Holozän, nichts anderes als eine kurze Warmzeit im nach wie vor andauernden Eiszeitalter, erweist sich bei näherer Betrachtung als sehr wechselhaft: Nach dem absoluten Klima-Optimum vor etwa 7.000 Jahren mit Klimabedingungen in Mitteleuropa wie im heutigen Norditalien folgte eine bronzezeitliche Abkühlung, welche unter anderem für die Einwanderung der „Seevölker“ in den östlichen Mittelmeerraum und den Untergang vieler Bronzezeit- Kulturen verantwortlich gemacht wird. Es folgte das „Römische Optimum“; damals breiteten sich Wein- Obst- und Gartenbau bis weit ins heutige Deutschland aus; und nach der Abkühlungsphase der Völkerwanderungszeit die „Mittelalterliche Warmzeit“ mit Weinbau bis nach Nordengland. Während der „Kleinen Eiszeit“ ließen dann Pestepidemien, Naturkatastrophen, Kriege und Hungersnöte die Bevölkerung um etwa 30% schrumpfen. Momentan herrschen relativ angenehme Klimabedingungen; doch ist strittig, ob die hohen Temperaturen des Mittelalters oder der Römerzeit schon erreicht sind:

Abb. 1: Mögliche Temperaturschwankungen seit der Bronzezeit.

Die Frage nach dem Beginn der Industrialisierung scheint nun auch geklärt zu sein, in Deutschland rechnet man seit 1881, das ist der Aufzeichnungsbeginn, ab welchem laut DWD, die Daten gesichert und zuverlässig wären. Und hierbei hat nun die Politikerin Frau Svenja Schulze erstaunliche Erkenntnisse von sich gegeben, nämlich dass Deutschland schon 1,5 C von diesem 2 Grad-Polster aufgebraucht habe und allein in den letzten 5 Jahren habe sich die Temperatur um 0,3 Grad erhöht. Wer nur ein Fünkchen Ahnung von Statistik hat, dem werden sich die Nackenhaare sträuben; denn bei lediglich 5 Jahren ist der Zufallsanteil enorm hoch und der Aussagewert gleich Null; und die „0,3 Grad Erhöhung“ lassen sich anhand der DWD-Daten auch gar nicht finden; es sind kaum nachweisbare und nicht signifikante 0,05 Grad:

Abb. 2: Fast keine Deutschland-Erwärmung in den letzten 5 Jahren – aber statistisch verbietet es sich, so kurze Zeiträume auszuwerten. Quelle

Wie wichtig konsequente Umwelt- und Klimaschutzpolitik sei, machte Schulze bei der Vorlage eines Monitoringberichtes ihres Ministeriums und des Bundesumweltamts zum Klimawandel deutlich. In Deutschland habe sich die Lufttemperatur allein binnen fünf Jahren um 0,3 Grad erhöht, heißt es in dem Bericht. Seit 1881 sei die mittlere Lufttemperatur um 1,5 Grad gestiegen. „Es ist nicht auszudenken, wenn sich dies in dieser Geschwindigkeit fortsetzen würde“, sagte Schulze.

Nach dieser Logik wäre dann der Temperatur-Blackout Deutschlands in 9 Jahren erreicht. Eine einfache Grundschulrechnung: Ende 2028, der Weltuntergang für Deutschland, 1109 Jahre nach der Gründung.

Sie ist ja sowieso nicht das hellste Licht auf der Geburtstagstorte, aber nur so eine Zahl zu nennen, ohne die Randbedingungen zu erwähnen, das ist eine politische Lüge, aber der Zweck heiligt wohl auch hier die Mittel. Denn das Kaiserreich hatte 1880 nur 45 Mio Einwohner auf einer Fläche, die fast doppelt so groß war als die heutige Bundesrepublik (hier).

Dass Kohlendioxid eh kaum etwas erwärmt und eine Klimasensitivität (Verdopplung der Konzentration von derzeit 400 ppm auf 800 ppm eh durch keinen Versuch nachweisbar ist) soll hierbei nur am Rande erwähnt werden. Wir wollen im Artikel die behaupteten 1,5 Grad Temperaturerhöhung seit 1881 in Deutschland unter die Lupe nehmen. Was sind die Gründe der vom Deutschen Wetterdienst laut seiner Statistik erfassten Erwärmung?

Abb.3: Seit 1881 sind die Temperaturen laut Trendlinie bei den DWD-Stationen um knapp 1,5 Grad gestiegen, und zwar die DWD-Stationen bei den heutigen Standorten im Vergleich zu den kälteren Messstandorten von damals.

Das Klima ändert schon immer auf der Erde, das hat viele natürliche Ursachen. Aber auch der Mensch ist beteiligt an den Wetter- und Klimaänderungen, das wollen wir hier ausdrücklich feststellen, und zwar durch die großflächigen Landschaftsveränderungen der letzten 140 Jahre, die Bevölkerungszunahme, die Trockenlegungen der Natur- und Kulturflächen, die zunehmende Bebauung in die freie Fläche hinein. Der Mensch schuf seit 1881 Wärmeinseln, die inzwischen überall auf der Welt zu Wärmeregionen angewachsen sind. Einen sehr großen Einfluss auf die Temperaturerfassung haben jedoch gerade die Umstellung der Wetterstationen von einst viel kälteren Plätzen in das heutige wärmere Wohn- und Arbeitsumfeld.

1881 standen die Wetterstationen bevorzugt bei Forsthäusern am Waldrand, bei fast unbeheizten Klöstern in der freien Landschaft, bei großen Gutshöfen außerhalb der damals viel kleineren Ortschaften, bei den Fischteichen vor den Toren der Stadt oder gar bei Bahnwärterhäuschen. Keine einzige Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes steht heute noch in derselben kälteren Umgebung wie vor 140 Jahren. Diese Standortveränderung der Wetterstationen führt zu einer schleichenden Erwärmung bei den Wetterstationen, die wir Wärmeinseleffekt (WI-effekt) nennen.

Grobe Abschätzung:

  1. Der WI-Effekt könnte bis zu 3/4 der Erwärmung in der Grafik 1 bewirkt haben,
  2. den Rest brachte das Ende der kleinen Eiszeit.
  3. Und die beiden heißen Sommer 2018 und 2019 machen auch noch kein Klima, aber treiben den Durchschnitt nach oben.

Betrachten wir die 3 Gründe der Reihe nach:

  1. Aufzeichnungsbeginn 1881

Der DWD beginnt seine Aufzeichnungen 1881, das Jahr lag in einem Kältetal zwischen 1850 und 1910. Das Kältetal um 1880 kann der Beobachter sehr schön bei der Einzelstation Hohenpeißenberg erkennen, wo die Aufzeichnungen 100 Jahre zuvor begannen. Von einem Tal heraus geht es immer nach oben. Das ist normal.

Abb.4: Die DWD-Station HPB beginnt ihre Aufzeichnungen 1781, die Station befand sich bis 1936 unverändert an der Nordwand der bis dahin unbeheizten Klosterkirche. Auch die Umgebung der Klosterkirche veränderte sich bis 1936 fast nicht. Deshalb sind die Aufzeichnungen die ersten 155 Jahre vergleichbar.

Schon auf den ersten Blick ist erkennbar, die Jahrzehnte zwischen 1850 und 1910 lagen in einem Wellental, in welchem das Startjahr des DWD, nämlich 1881 mitten darin liegt.

2) Der sich schleichend entwickelnde Wärmeinseleffekt der letzten 140 Jahre

Dieser Unterschied im Stationswechsel von kälteren Plätzen zu den heutigen wärmeren macht mindestens 1 Grad von den 1,5 Grad aus. Eine genaue quantitative Bestimmung ist nicht möglich, sonst bräuchte man 2 Erden, eine die im Jahre 1881 ihre weitere Entwicklung eingestellt hätte und die Wetterstationen immer noch an denselben Plätzen von damals stehen würden. Beachte: Unser WI-effekt ist kein Stadt-Land Effekt (UHI), bei welchem man die Temperaturaufzeichnungen in heutiger Zeit in der Stadt mit einer Wetterstation außerhalb der Stadtgrenzen betrachtet, z.B. DWD-Station Nürnberg und DWD-Station Nürnberg-Netzstall, und dabei die aktuellen Differenzen von gut einem Grad Unterschied erfasst. In den Spitzen der Sommermonate kann dieser UHI-effekt auch über 10 C betragen.

Für eine vorsichtige Abschätzung unseres WI-effektes nehmen wir die Methode von Raimund Leistenschneider, die hier bei EIKE zum ersten Male veröffentlicht wurde. Dabei wächst der WI-effekt schleichend von Jahr zu Jahr. Die Methode wurde oft kritisiert, aber die Kritiker haben noch keine bessere entwickelt. Eine WI-bereinigte Deutschlandkurve sähe dann so aus:

Abb.5: So hätten sich die Deutschlandtemperaturen wahrscheinlich entwickelt, wenn die Erde und Deutschland auf dem Stand von 1881 stehen geblieben wäre. Damit wäre der menschengemachte WI-Einfluss ausgeschaltet. Man erkennt: 2 deutliche natürliche Temperaturschwingungen, ein Kältetal um 1880 und ein weiteres um 1970, seit 1988 ein natürlicher Temperatursprung auf ein höheres Niveau.

Erkenntnis: Eine WI-bereinigte Deutschlandkurve zeigt aufgrund der natürlichen Einflüsse lediglich eine Temperaturerhöhung von 0,3 C seit 1881. Der lineare Trend über 138 Jahre zeigt sogar nur 0,24 C Erwärmung. Damit würde der menschenerzeugte WI-effekt einen 1,2 C Erwärmungsanteil seit 1881 haben.

Was gilt: Wärmeinseleffekt oder Treibhauseffekt?

Nun könnten die Treibhausgläubigen natürlich einwenden, dass dieser WI-Unterschied durch den CO2-Treibhauseffekt hervorgerufen sein würde, unsere Grafiken wären somit der Beweis der CO2-THE-Theorie. Von einst 280 ppm auf derzeit 400 ppm CO2, das hätte die Deutschlanderwärmung von 1,2 Grad ergeben, während die 0,3 C natürliche Ursachen hätten.

Hierzu ergänzen wir: Der WI-Effekt lässt sich als UHI-Effekt sogar mit dem Autothermometer leicht nachweisen. In einer Stadt ist es vor allem im Sommer wärmer als bei einer Vergleichsstation auf dem Land. Und: Setzt man die Wetterstation aus der heutigen Kernstadt wieder raus in die Außenbezirke, also in eine historische Standortumgebung, dann fällt die Temperaturkurve sofort. Hierzu soll das Beispiel der Stadt Freiburg im Breisgau gezeigt werden. Die Wetterstation wurde 2007 versetzt. Die CO2-Konzentration ist natürlich am neuen städtischen Standort im Außenbezirk gleich hoch und seit 30 Jahren weiter gestiegen wie am alten Standort, siehe Abb. 6a und 6b.

Abb.6a: Trotz weiterem Anstieg der CO2-Konzentrationen sind die Jahrestemperaturen der DWD-Wetterstation seit 1988 fallend. Der Grund ist die Versetzung der Station innerhalb der Stadt in einen kälteren Stadtbezirk mit gelockerter Bebauung.

Der CO2-Anstieg, dokumentiert auf dem Hausberg der Freiburger, dem Schauinsland

Abb.6b: Steigende CO2-Konzentrationen, aber fallende Temperaturen in Freiburg

Weitere Gründe für die Erwärmung in Deutschland

Der behauptete CO2-THE existiert nur in der Theorie, es gibt keinerlei wissenschaftliche Versuchsnachweise, welche die behauptete CO2-Klimasensitiviät (Verdopplung der Konzentration) von 1,5 C bis 4 C beweisen könnten. Umgekehrt heißt das: Eine CO2-Einsparung ist teurer, wirtschafts-, wohlstands- und naturfeindlicher Unfug (Herstellung, Betrieb und Entsorgung von Windrädern und Solaranlagen benötigen Unmengen von Energie und Rohstoffen, beanspruchen riesige Flächen und liefern nur unzuverlässig teure Energie). Die Temperaturen und das Klima entwickeln nach auch nach anderen Gesichtspunkten; der Vollständigkeit halber seien die in den letzten Jahrzehnten stark zunehmende Sonnenscheindauer und die wachsende Häufigkeit der Süd- und Südwestlagen genannt, welche die Erwärmung in Deutschland nicht unwesentlich mit verursacht haben:

Abb. 7: Starke Zunahme der Sonnenscheindauer (Werte im DWD-Mittel seit 1951 verfügbar) und sommerliche Erwärmung in Deutschland. Mehr als 60% der Variabilität der Sommertemperaturen lassen sich mit der Sonnenscheindauer erklären; die wärmsten Sommer (2003, 2018 und 2019) waren auch die sonnigsten.
Abb. 8: Schon allein die Häufigkeit der Südwestlagen erklärt gut 25% der Variabilität der Jahresmitteltemperaturen; seit 1881 nahm deren Häufigkeit um 30 Tage zu; das ist ein ganzer Monat mehr mit „Südwestwetter“!

Fazit: Seit 1881 sei die mittlere Lufttemperatur um 1,5 Grad gestiegen. „Es ist nicht auszudenken, wenn sich dies in dieser Geschwindigkeit fortsetzen würde“, sagte Schulze. Unsere Antwort: Das macht gar nichts aus, der CO2-Anstieg ist positiv für das Pflanzenwachstum, macht die Wüsten grüner und sichert unsere Ernährung. Und jeder Statistik-Grundkurs lehrt: Trends darf man nicht in die Zukunft extrapolieren! Wer die weitere WI-Erwärmung nicht will, der soll aufs Land raus ziehen oder sich um einen Forschungsauftrag in der Antarktis bewerben; dort kühlte es sich in den vergangenen Jahrzehnten gebietsweise sogar leicht ab:

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger Klimawissenschaftler

Stefan Kämpfe, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

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38 Kommentare

  1. Wer behauptet, dass das zusätzliche CO2 in der Atmosphäre nicht von Menschen verursacht ist, der hat eine Informationslücke. Anhabd der von der Menscheit inzwischen verbrauchten fossilen Rohstoffe lässt sich das einfach nachrechnen. Der Zuwachs wäre sogar doppelt so hoch, wenn die Biosphäre nicht die Hälfte davon aufgenommen hätte. Ansonsten stimme ich den Ausführungen zu.

  2. Ist denn die mittlere Temperatur so wichtig wenns ums Leben auf der Erde geht? Für den Bauer, unsere Grundversorgung, ist doch wichtig wie die Temperaturen und das Wetter sich in den betreffenden Jahreszeiten verhalten. Wie bestimmt die mittlere Erdtemperatur wie unsere Jahreszeiten ausfallen? Kann doch mal etwas wärmer oder kälter im Winter oder im Sommer sein. Auch in verschiedenen Erdteilen können starke Temperaturveränderung auftreten und so die die mittlere Temperatur verändern ohne das das bei uns spührbar wird. Erde, Mars, Venus haben doch alle einen verschiedenen Atmophärendruck, Gravitation und Sonnenentfernung. Ist es so Abwegig wie Dr.Zeller und Nad Nikolov es Ergründen mit Thermal Enhancement, wo nur diese drei Parameter ausreichen sollen um die mittlere Temperatur zu bestimmen?

  3. Wenn man überlegt das man früher mit einem Quecksilberthermometer gemessen hat und jeder von uns weiß wie genau dieses abzulesen ist. Heute hingegen werden mit einer Wiederstandsmessung einem PT100 oder auch einem Thermoelement auf ein 1/10 Grad genau Messungen gemacht. Diese Fehlerquelle zu ermittel, wäre doch bestimmt auch mal eine Aufgabe.

    • Nachdem Sie meine Rückfrage nicht beantwortet haben möchte ich Ihnen geren auf die Sprünge helfen:
      Die üblichen meteorologischen Thermometer Minimum/Maximum- und Aspitationspsychotmeter-Thermometer haben eine Gradierung von 0,2K und sollten somit auf 0,1K genau abzulesen sein.

      Und wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, der weiß auch, dass schon die Thermometer der Societas Meteorologica Palatina auf 0,1K genau abgelesen wurden. Welche Fehlerquelle wollen Sie nun also ermitteln?

      MfG
      Ketterer

    • Natürlich kann man eine Temperatur sehr genau messen, aber von was? von einem Raum/Zeit-Punkt, von einem Stück Erd-Oberfläche, in einem bestimmten Moment. Diese Temperatur wird in einer Stunde garantiert, vielleicht schon in einer Minute anders sein. Die Temperatur der ganzen Erd-Oberfläche zu messen ist hingegen von vornherein Unsinn. Man kann diese nur durch eine Temperatur-Verteilung bestimmen.

  4. Der Mars-Vergleich ist wirklich Quatsch. Der Grund für eine Erwärmung liegt sicherlich nicht beim CO2, sondern eher in der Atlantischen Multidekaden Oszillation und damit erwärmten Nord-Atlantik, der das Klima im Westen hauptsächlich bestimmt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantische_Multidekaden-Oszillation

    Ich habe gerade mal geschaut, wie die Temperaturen sich seit meiner Geburt geändert haben. Die nächstgelegene Station dürfte keinen UHI aufweisen, ist halt Kuhkaff. Es bestätigt doch, was ich auch gefühlt habe. Als Kind war es kälter im Winter (mehr Schnee und Eis), aber seit etwa 1990 hat sich überhaupt nichts geändert und der Unterschied zwischen Land und Stadt ist deutlich spürbarer. Also wer hier Klimakrise brüllt, gehört ins Irrenhaus.

    Temperaturen Weilerswist Lommersum (Jahr: °C), Höhe über Nn: 147 m, Nähe Köln
    2018: 11,6
    2017: 11.14
    2016: 10.86
    2015: 11.06
    2014: 11.64
    2013: 9.82
    2012: 10.3
    2011: 11.06
    2010: 9.07
    2009: 9.07
    2008: 10.42
    2007: 11.08
    2006: 10.99
    2005: 10.56
    2004: 10.48 (Flughaven Nörvenich)
    2003: 11.12 (Flughaven Nörvenich)
    2002: 11.21
    2001: 10.81
    2000: 11.43
    1999: 11.32
    1998: 10.82
    1997: 10.51
    1996: 9.0
    1995: 10.93
    1994: 11.48
    1993: 11.13
    1992: 10.69
    1991: 9.66
    1990: 11.16
    1989: 10.8
    1988: 10.37
    1987: 8.9
    1986: 9.27
    1985: 8.71
    1984: 9.33
    1983: 10.03
    1982: 10.48
    1981: 9.73
    1980: 9.56
    1979: 9.09
    1978: 9.38
    1977: 9.83
    1976: 10.21
    1975: 10.89
    1974: 10.25
    1973: 9.59

    • PS: Nach Auswertung der Zahlen gibt es in den letzten 30 Jahren keinen Trend nach oben, dem man als das bezeichnen könnte:
      https://www.dropbox.com/s/tjtfyu2fu2lbffc/30-years-Lommersum.jpg
      Durchschnitt:
      1991-2000: 10.70° C
      2001-2010: 10.48° C
      2011-2018: 10.93° C

      Die 70’er (9.79° C) und 80’er (9.88° C) waren etwas kühler, aber den Unterschied könnte ich simulieren, wenn ich zur Mess-Station nach Köln Stammheim fahre (38 km, 104 m Höhenunterschied). Außerdem ist der Temperatursprung zwischen den Jahren auch schon mal knapp 2° C, also etwa das 10-fache des 30-jährigen Temperaturtrends. Falls CO2 da irgendeinen Fußabdruck hat, passiert genau das Gegenteil, was man uns erzählt: Die Erwärmung verlangsamt sich und 350 ppm hat schon fast alles erledigt.

      • Danke, Herr Grenzer. Die Daten von Lommersum sind bei https://www.wetterzentrale.de/extremes_y.php?station=1327&country=1&order=1&extreem=TG, leicht unterschiedlich, aber grundsätzlich sind die Trendlinienaussagen diesselben wie bei Ihren Daten. Auffallend bei Lommunsum ist insbesondere der von uns immer genannte Temperatursprung in den Daten der deutschen Wetterstationsdaten ab 1988. Ein angenehmer Erwärmungssprung in Deutschland auf ein höheres Plateau, auf dem wir uns in Deutschland derzeit immer noch befinden, wer weiß wie lange noch. Stationen in den USA zeigen die Temperatursprung nicht. Dieser Sprung in Mitteleuropa kann natürlich nicht durch CO2 erklärt werden, auch nicht durch den WI-effekt. Aber bei WI-stationen gilt: seit 1988 ist die Trendlinie innerhalb der letzten 30 Jahre weiter steigend, bei WI-armen STationen gleichbleibend oder unmerklich fallend wie bei der deutschen Südpolstation. Der DWD-Schnitt aus 1900 Deutschland-Stationen ist seit 1988 logischerweise steigend, da die WI-Stationen den Schnitt nach oben treiben. Abhilfe: Entweder die weitere Flächenversiegelung Deutschlands sofort einstellen oder siehe Freiburg. Der Bodensee wird wieder zufrieren, wenn wir das kümmerliche Wohlstandsniveau von 1900 einführen und der Rhein kein warmer Golfstrom aus dem Gebirge mehr ist, sondern ein Eisiger Zufluß, der den Bodensee bereits im November auf knapp über den Nullpunkt runterkühlt.

        • http://sklima.de/datenbank_diagramme.php

          Sehr geehrter Herr Kowatsch,
          Ihre Behauptung lautet:

          „Aber […] die Trendlinie […ist innerhalb der letzten 30 Jahre] bei WI-armen Stationen gleichbleibend oder unmerklich fallend“
          Dies lässt sich einfach mit den (WI-armen) Stationen Angermünde, Kubschütz, Boizenburg, überprüfen.
          Einfach die „Jahres-Gesamtgrafik“ mit 30Jahresmittel über dieses Tool erstellen
          http://sklima.de/datenbank_diagramme.php
          den Haken bei der Trendlinie wegnehmen und als gleitende Mittellinie 30 Jahre auswählen.
          Mein Ergebnis: Ihre THese ist nicht auf alle WI-arme Stationen übertragbar.
          Auch die WI-freie ZAMG-Station auf dem Sonnblick stützt nicht Ihre These.
          Die Stationen Frankfurt / Main (Flughafen) und Beerfleden (im Odenwald) hatten in den vergangenen 30 Jahren eine Temperaturerhöhung im den gleichen Betrag. Beerfelden ist nicht für ausuferndes Wachstum bekannt. Auch daraus ergeben sich Kritikpunkte an Ihrem WI-Ansatz.

          MfG
          Ketterer

    • Aus Sicht der Alarmisten ja eigentlich nicht!
      Diese behaupten doch, die Sonne hätte keinen Einfluss auf die Erwärmung, sondern nur die Zunahme des Kohlenstoffdioxid.

      Hier auf EIKE haben Sie natürlich recht, weil wir hier noch über Sonnenzzyklen und Svensmark-Effekt reden dürfen und wollen…

      • Lieber Dodo
        Bitte schreiben Sie Ihren ganzen Namen, hinter IHnen steht doch eine Persönlichkeit, wahrscheinlich sind sie neu hier. Frage: Warum halten Sie sich an einer Grafik auf und gehen nicht auf die Gesamtaussagen unseres Artikels ein. Das müßte für Sie doch ganz und gar neu sein: CO2-Einsparung ist für die Katz, die weitere ERwärmung könnte man nur durch ein Baustopp und Bevölkerungsstopp aufhalten. Vor allem von neuen Kommentatoren hätte ich gerne gewußt, ob sie das wollen.

        • Sehr geehrter Herr Kowatsch,

          Ich möchte mich nicht an EINER Grafik aufhalten:
          Grafik 1: Zumindest für die Letzen Jahre ist sie das, was man bei uns gemeinhin als „grottenfalsch“ bezeichnet. Die Grafik geht nach 1998 über 2005 – 2009 bis 2019 steil nach unten. – Reine Phantasterei- aber eine schöne Dokumentation wie bestimmte Kreise schon immer eine Abkühlung vorhersagen die dann aber nicht eintrifft.
          Auch die Wärmebuckel möchte ich in ihrem Ausmaß bezweifeln.

          Abb. 4: Warum hört der Graph 1987 auf? Bis 2019 gezeichnet ergeben sich Widersprüche zu Ihrem WI-Statement:
          http://sklima.de/datenbank_diagramme.php
          Einfach mal das Hohenpeißenberg-Diagramm 1781 bis 2019 plotten lassen (mit 30-jähigrm Gleitmittel).
          Abb. 5. Die Spline-Kurve ist -zumindest an Ihren Enden- sinnfrei.

          Abb. 8: Danke: Änderung der Häufung der SW-Lagen: beschriebt recht gut eine Änderung des Klimas.
          MfG
          Ketterer

          • Herr Ketterer
            Danke für Ihre Fragen und Ergänzungen, nicht immer läßt sich alles mit dem WI-effekt erklären, da haben Sie recht, das wollen wir auch nicht. Beim Hohenpeißenberg endet die Grafik im Artikel 1987, weil es bis dahin 200 Jahre lang keine Erwärmung gab und 1881 in der Mitte der Grafik in einem Wellental liegt. Ihre Frage: ab 1988 fehlt: In der Tat, ab 1988 bis heute dann ein steiler Temperatur-Anstieg, den sich auch der Stationsleiter nicht erklären kann, denn laut seiner Aussage wäre in diesen drei Jahrzehnten kaum noch was an Bebauung im DWD-Zentrum HPB dazugekommen. Es kann somit kaum der WI-effekt auf dem Berg sein, sondern die Föneinwirkung muss evt. wohl stark zugenommen haben. Einen weiteren Grund vermute ich in der Austrocknung des Berges, denn die Feuchtwiesen und die Moore in der Ebene um den Berg wurden trockengelegt, was zu einer Sogwirkung auf die Bergfeuchtigkeit haben könnte mit der Austrocknung des Berges als Konsequenz. Ob die Vermutung richtig ist, wird sich erst im nächsten Jahrzehnt zeigen. Der Stationsleiter will die Sache selbst beobachten. Damit wäre das Thema eines weiteren Artikels vorgegeben: Weshalb hat sich der HPB seit 1988 (vor allem im Sommer) so stark erwärmt? Vergleiche DWD-Deutschland: y = 0,026x, HPB: y= 0,036x. Wie gesagt: Bislang kann ich genauso wie der Stationsleiter nur vermuten, zumal Wi-arme Stationen im Umkreis wie Memmingen, Rosenheim, selbst Augsburg, kaum Erwärmung haben. Da Sie unsere Artikel aufmerksam begleiten, wäre ich für weitere Ketterer-Vermutungen HPB dankbar. Die drei Wintermonate HPB zeigen übrigens eine leichte Abkühlung, ganz wie die Stationen in der Umgebung. Damit scheiden auch Falschmessungen aus, was der Stationsleiter von Anfang an betonte, denn es werde doppelt gemessen, was auch immer das heißen mag.
            Temperaturkorrektur nach oben? Nicht in den letzten 30 Jahren.

    • Sehr geehrter Herr Furrer,
      mit dem Vergleich zum Mars kann man die These der Erwärmung der Erdoberfläche durch Treibhausgase klassisch widerlegen:
      Nach dieser These wird die „Oberflächentemperatur ohne Treibhausgase“ mit der Stefan-Bolzmann-Gleichung mit -18°C berechnet und der Unterschied zum realen Temperaturdurchschnitt von 15°C ist der „natürliche Treibhauseffekt“ von 33°C, auf dem die gesamte These aufbaut.
      Berechnet man nun mit Hilfe der Stefan-Bolzmann-Gleichung die „Oberflächentemperatur ohne Treibhausgase“ auf dem Mars, kommt man auf ca. -53°C. Der reale Temperaturdurchschnitt beträgt -55°C.
      D.h., Treibhausgase haben bei Anwendung dieser Methodik keinen erwärmenden Einfluss auf die Oberfläche eines Planeten. Die These von der Erwärmung durch Treibhausgase ist falsch!
      q.e.d

      MfG

  5. CO2 Partialdruck Erde: 36 Pa
    Mars: 608 Pa

    Effektive Einstrahlung: Erde: 239 W/m²
    Mars: 125 W/m²

    Strahlungsgleichgewichtstemperatur Erde : 255 K
    Mars : 226 K

    Mittlere Temperatur in Bodennähe : Erde : 290 K
    Mars : 210 K

    CO2 Masse Erde
    CO2 concentration by weight is obtained by the formula below:
    0.0383 V% x [44.0095/28.97] = 0.0582 m% CO2
    whereby molar mass CO2=44.0095 g/mole
    and mean molar mass of air=28.97 g/mole
    Then, to obtain the total mass of CO2, via wikipedia: according to the National Center for Atmospheric Research, “The total mean mass of the atmosphere is 5.1480×10^18 kg.
    Thus, the total weight of CO2 = 0.0582% x 5.1480 x 10^15 tonnes
      = 2.996×10^12 tonnes = 2.996 x 10^15 kg
    Masse Atmosphäre Mars (95% CO2)
    Total mass of atmosphere: ~2.5 x 10^16 kg =

    Mars hat ~10 x mehr CO2 als die Erde, aber von einem „Treibhauseffekt“ keine Spur. Den gibt es nur auf der Erde, da wo die grünen Männchen wohnen….

    • Auch wenn man das Verhältnis der Massen der Atmosphären oder auch des Partialdrucks des CO2 mal außer acht lässt.
      Die reale Temperatur des Mars liegt unter der S+B-Temperatur. Was kühlt? Das erhitzende CO2 kann’s ja nicht sein!

    • Ich weis nicht mehr, wo ich die Statistik der Temperaturverläufe unserer Sonnennahen Planeten gesehen habe. Dort wurden diese mit der Erde vegleicht.
      Die Langfristtrends liefen fast Synchron. Und das völlig Menschenfrei.

    • Dr.Jürgen Burger
      Der Partialdruck von CO2 auf der Erdoberfläche beträgt ca. 400/1000000*Masse(CO2)/Masse(Luft) = 0,0006 Bar. Der Partialdruck von CO2 auf dem Mars beträgt ca. 0,006 Bar. Der Partialdruck von CO2 auf dem Mars ist damit 10 mal so hoch wie auf der Erde. Allerdings ist die Gravitationskraft auf der Marsoberfläche nur 1/3 (genau: 3,71/9,81) der Kraft auf der Erde. Somit müssen über jedem Quadratmeter der Marsoberfläche 30 (genau: 26,4) mal mehr CO2- Moleküle sein wie auf der Erde. Bei 1/3 der Gravitationskraft braucht man 30 mal mehr Masse um den 10 fachen Druck auf der Oberfläche zu erzeugen.

      • Passt zu meiner Rechnung. Der Mars hat 8,5 mal mehr CO2 als die Erde und das verteilt auf eine Oberfläche von 0,28 Erdoberflächen. 8,5/0,28 ~ 30. Und das ohne einen „Treibhauseffekt“ zu verursachen. Dass das Märchen vom CO2 Treibhauseffekt weiter die politische Agenda dominiert ist nur der MINT-Inkompetenz von >90% der Bevölkerung geschuldet.

  6. NIcht nur Wärmeinseln – der DWD „adjustiert“ Wetterdaten.

    Der Wärmeinseleffekt mag eine Ursache für die „steigenden“ Temperaturmesswerte in D sein. Ich denke, es gibt noch einen viel einfacheren Erklärungsansatz: der heißt Datenadjustierung und Rosinenpickerei. Dass der DWD nur warme Messtationen auswählt, ist hin und wieder schon thematisiert worden. Dass aber offen schon Daten geändert werden, ist beängstigend.

    Aufgefallen ist mir die Vorgehensweise des DWD anhand der T-Entwicklung am Hohenpeißenberg, einer der ältesten Messtationen in D. Die Kurve oben im Beitrag (nur bis 1993 gezeigt) entspricht den Originalmessdaten (man beachte den Wert von 8,3° 1812). Der DWD verbreitet inzwischen eine ANDERE „Meßkurve“, nämlich eine, bei der die Werte zwischen 1781 und 1880 um 0,6 °C abgesenkt wurden (1812 „hat jetzt“ nur noch ca. 7,7 °). DAmit ergibt sich auf einmal ein T-Anstieg für die GEgenwart gegenüber dem BEginn des 19.Jh., der nie gemessen wurde. 1812 war genauso warm wie in der Gegenwart, jetzt ist 1812 0,6° kälter und die Mittelwertkurven sind zu Beginndes 19.Jh. noch viel weiter unten (es ergeben sich fast 1,5° zwischen 1800 bis heute, wo in realiter keine signifikanten Unterschiede gemessen wurden).

    Da der Hohenpeißenberg keinen Wärmeinseleffekt aufweist und in vielen Artikeln und Büchern als Beispiel einer unverfälschten Messung erwähnt wird, versucht man offenbar durch Datenadjustierung die Geschichte der Temperaturentwicklung neu zu schreiben.

    Bei wikipedia findet man noch die Originalmessdaten (bezeichnenderweise mit dem Vermerkt des Autors Lippert, dass der DWD seit 2013 eine „andere“ Temperaturkurve veröffentlicht; und Lippert schreibt sogar, dass der DWD die T der Jahre 1780 bis 1880 abgesenkt hat und die T der Jahre 1880-1900 angehoben hat)

    Fazit: Wenn bürokratische Einrichtungen T-Kurven bearbeiten, braucht es keine physikalischen Erklärungen mehr. Wie kann es sein, dass mit solcher Dreistigkeit und so viel Betrugswillen in Behörden und Bürokratiestuben vorgegangen wird?

    • Danke Herr Meilhammer. So ist es wie Sie es schreiben, die Daten des HPB wurden nachträglich -vor knapp 10 Jahren- verändert. Die Daten des HPB sind ein Beispiel der menschengemachten Klimapanik. Den Studenten der Anfangssemestern bringt man bei, dass man bei Langzeitversuchen die Versuchsbedingungen nicht verändern darf, sonst sind die Ergebnisse wertlos. Just diese Beobachtungsbedingungen wurden bei nahezu allen Wetterstationen der Welt verändert, dazu kam noch die Umstellung auf Digitalthermometer und die andere Tageserfassung der Temeraturen. Ich selbst kenne nur 3 Wetterstationen, deren Wetterdaten über längere Zeiträume vergleichbar sind: 1) Der HPB bis 1936, 2) Die Virginia Dale-Wetterstation 1880 bis heute und die deutsche Südpolstation von 1981 bis heute.

      • Sehr geehrter Herr Kowatsch,
        Sie wissen, dass ich den WI als gegeben ansehe, nur nicht in der von Ihnen propagierten Höhe, von der Leitenschneiderschen „Methode“ der Bestimmung ganz zu schweigen. Wenn Sie nun aber schreiben:

        „Ich selbst kenne nur 3 Wetterstationen, deren Wetterdaten über längere Zeiträume vergleichbar sind: 1) Der HPB bis 1936, 2) Die Virginia Dale-Wetterstation 1880 bis heute und die deutsche Südpolstation von 1981 bis heute.“

        Dann möchte ich mich doch zu Wort melden:

        Ich hatte Ihnen gegenüber schon die Station Sonnblick und Kremsmünster erwähnt, 130 oder 250 Jahre: Sonnblick: definitiv WI frei nächste größrere Sieldung > 3000 Einwohner 15km entfernt, nächstes Skigebiet > 3 entfernt.

        Hier die Daten:

        http://www.zamg.ac.at/histalp/dataset/station/csv.php?c=AT&s=_127

        Station auswählen (Location in Austria) Station Sonnblick / Kremsmünster Parameter Temperatur dann taste generate x/y plot.

        Sie dürfen weiterhin gerne diese Stationen ignorieren. Aber wenn sie immer noch sagen,

        „Ich selbst kenne nur 3 Wetterstationen, deren Wetterdaten über längere Zeiträume vergleichbar sind“

        Dann sollten Sie als „Klimaforscher“ mal etwas Zeit in die Stationssuche investieren. Zumal die „verdächtigen“ Stationen Ihnen schon genannt wurden.

  7. Die Frage oben auf den Foto, wenn CO2 die Temperaturen ansteigen lässt, warum ist es dann auf dem Mars so kalt?
    Herr Josef Kowatsch und Herr Stefan Kämpfe, das können sie sich doch denken oder etwa nicht? Da ist doch kein Menschen gemachtes CO2 dabei!
    Sofort Maschinen da hoch und wir haben eine 2. Erde. Ironie off!

  8. Ich halte den plakativen Vergleich des CO2-Gehalts mit dem des Mars (wie in der Grafik am Anfang) irreführend. Die Venus hat einen mit dem Mars vergleichbaren CO2-Anteil in der Atmosphäre und eine Oberflächentemperatur > 460° Celsius. Wenn man Vergleiche mit dem Mars anstellen will, dann wäre eine der ersten Fragen, wie man denn die Erdatmosphäre erklären wolle, wo man doch die viel einfachere Atmosphäre des Mars noch nicht einmal richtig versteht.

      • „Wo doch die Venus weiter von der Sonne weg und der Mars näher dran ist….nicht wahr…….“

        Auf jeden Fall.
        Am nächsten ist Pluto (sach ich mal 😉 )
        Im Ernst:
        Es haben sich ALLE Planeten des Systems in den letzten 40 Jahren um etwa 1,5°C erwärmt.
        Die phösen SUV-Fahrer sind überall!

    • Ich muss ihnen Recht geben, dass der Vergleich irreführend ist. Die unterschiedlichen CO2-Konzentrationen der Atmosphäre machen kaum etwas aus. Vergleichen wir mal, neben dem Abstand zur Sonne, den Atmosphäre Druck am Boden. Mit der adiabatischen Höhenformel kommen wir der Sache schon wesentlich näher.

          • Hä?
            „Die adiabatische Höhenformel git für eine isotherme Atmosphäre“
            Die Temperatur ändert sich nur bei gleichbleibender Temperatur?
            Vielleicht meinten sie die BAROMETRISCHE Höhenformel?

  9. Da die EZB Geld druckt, in Billionen Höhe, wäre es doch ganz einfach den sogenannten Klimawandel durch das CO2 zu stoppen, oder besser gesagt zu halbieren wenn wir nur noch 2 Tage die Woche arbeiten gehen.
    Schon würde sich der CO2 Anteil halbieren und die Grünlinge wären glücklich!
    Das fehlende Geld gibt es von der EZB da sich arbeiten in der BRD bald gar nicht mehr lohnt. Wer doch arbeiten geht belastet die Umwelt gleich doppelt, erst die Fahrt zur Arbeit dann am Arbeitsplatz selber und die Rückfahrt nach Hause. Diese Belastung nimmt der Staat so doch nicht hin und verlangt jetzt eine CO2 Steuer, deshalb müssten die Altparteien von meinem Vorschlag die Halbierung des CO2 von Deutschland doch sofort aufnehmen und absegnen, auch wenn es nichts bringt aber wir haben das CO2 dann im Griff und brauchen keine Strafe an Brüssel zahlen. Wieder ein Grund meinen Vorschlag anzunehmen.

    • „…oder besser gesagt zu halbieren wenn wir nur noch 2 Tage die Woche arbeiten gehen…“
      Nun, Herr Dresp, wenn der Blackout da ist, wird die Zahl der Arbeitstage auf Null sinken.
      Allerdings wird uns dann gedrucktes Geld auch nicht weiterhelfen.
      Man kann eben nicht alles haben…

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