Die wahre Extinction Rebellion: Umweltschützer sind wütend, da die Windindustrie ganze Wälder zerstört

screenshot Bericht des ZDF, s.u

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In Deutschland wehren sich echte Umweltschützer gegen die Zerstörung von Wäldern – dem natürlichen Lebensraum von Raubtieren wie dem vom Aussterben bedrohten Rotmilan. Umweltschützer sind darüber wütend, dass Milane, Adler und Dutzende bedrohter Fledermausarten in ganz Europa ungestraft durch Windmühlen in Scheiben geschnitten und gewürfelt werden.

Landbewohner gehen inzwischen vor Gericht, um Unterlassungsansprüche und Schadensersatz zu  erwirken, da sie aus ihren Häusern vertrieben wurden – durch niederfrequentem Lärm und Infraschall.

Das hat zur Folge, dass der Bau neuer Windparks in Deutschland beinahe zum Stillstand gekommen ist: Bislang wurden in diesem Jahr nur 35 Onshore-Windenergieanlagen errichtet

[Grafiken von „Die Welt“ übernommen – wegen copyright nicht kopiert.
Originalquelle, Deutsche WindGuard
dort finden Sie:

Windguard Status des Windenergie Ausbaus an Land in Deutschland.pdf
Windguard Status des Windenergie Ausbaus Offshore.pdf]

Unabhängig von der Tatsache, dass chaotisch intermittierender Windstrom nicht so geliefert wird, wie von den Verbrauchern benötigt, ist die mutwillige Zerstörung der ursprünglichen Wildnis nicht zu rechtfertigen – der natürlichen Landschaften, der ländlichen Gemeinden und von Millionen Vögeln und Fledermäusen (einschließlich zahlreicher Arten, die vom Aussterben bedroht sind).

Es ist eine Art Ironie, dass Umweltschützer sich als die Nemesis der Windindustrie herausgestellt haben, da der gesamte subventionsgetränkte Betrug einst mit seinen „heiliger als deine“ Umweltschutzbehauptungen angefangen hat.

In Deutschland ist die großflächige Zerstörung von Wäldern durch die Windindustrie, durch Windpark-Projekte mit 7 und gar 24 Anlagen, in den Fokus der Umweltschützer gekommen. Dafür würden 250 Hektar des deutschen Waldes zerstört werden.

Hier ist No Tricks Zone mit Einzelheiten

 

Die Stadt Aachen fällte über 1000 Bäume, um Material für sieben Windenergieanlagen vor Ort zu bringen

No Tricks Zone, Pierre Gosselin, 30. Oktober 2019

Das Folgende ist ein Beispiel dafür, wie deutsche Entscheidungsträger die Umwelt schützen: Sie fällen Hunderte Morgen Wald und verteilen Tausende Tonnen mit Stahl bewehrten Beton auf riesige Kiesbetten, befördert mit Hunderten von Lastwagenladungen. Dann installiere Wolkenkratzer und große industrielle Monstrositäten, die Vögel und Insekten töten.

Ergebnis: Aus einem idyllischen Wald wird ein weithin dominantes und spürbares Industriegebiet – zum Schutz des Klimas.

Es wäre eine grausame Aufgabe, das Umwelt- und CO2-Budget für das nachfolgend beschriebene Windparkprojekt im Münsterwald nahe der westdeutschen Stadt Aachen zu berechnen – Sieben WEA geplant

Für die Zufahrten musste ein „riesiges“ Stück im Herz des Waldes gerodet werden. Nach dem Bericht des öffentlich-rechtlichen ZDF mussten dafür 1000 Bäume gefällt werden.

Abholzung in großem Maßstab

Rainer Hülsheger vom Landesverband für Naturschutz: „Mindestens 1,2 Hektar Wald mussten allein für eine Windenergieanlage gerodet werden, hier sollen sieben Stück gebaut werden.“

Wütende Umweltschützer sagen, dass der Wald für einen Windpark nie geeignet war. Das ZDF berichtet jedoch, dass der Wald der Stadt Aachen gehört, und so erhielt das Subvention generierende Projekt grünes Licht.

Wald ist der beste Ort, sagt Aachener Stadtbeamter

Warum werden die Windenergieanlagen in den Wäldern installiert? Der Aachener Stadtbeamte Elmar Wiezorek stellte fest, dass die Aufstellung der WEA auf Feldern ein noch größeres Umweltrisiko darstellt: „Der Wald hatte die geringsten Probleme.“

Doch Herbert Klinkenberg von einer Bürgerinitiative zum Schutz der Windprojekte nennt das alles „eine Katastrophe“. Das ZDF bringt es auf den Punkt: „Klimaschutz auf Kosten der Natur.“

Bedrohung für gefährdete Arten

Der ZDF-Bericht zeigt den Wahnsinn, Windräder mitten in Wäldern zu installieren und so seltene Vogelarten wie den Schwarz- und Rotmilan zu gefährden.

Gesamtes Biotop stark beschädigt

Für das Windprojekt Dahlem IV bei Euskirchen, so das ZDF (2:35), „haben die geplanten 24 Windenergieanlagen der Firma Kammerwald ein gesamtes Biotopsystem von Rheinland nach Belgien durchtrennt.“

Wenn es fertig ist, wird es aus 24 Windenergieanlagen, jeweils 200 Meter hoch bestehen. In einem einst ungestörtem Biotop mit natürlicher Bewaldung.

Der Windpark Dahlem IV ist der zweite Windpark der DunoAir in der Gemeinde Dahlem. Er liegt zum Teil auf privaten, die Mehrheit der Windenergieanlagen (WEA) aber auf Flächen der Gemeinde Dahlem.

EIFELON: OVG bestätigt Baustopp für Dahlem IV

Aus naturschutzfachlicher Sicht sei in der Eifel das Blatt überreizt worden. Sofern die Politik weiterhin an dem Windkraftausbau in der Mittelgebirgsregion festhalten wolle, müsse sie deutlich erklären, dass sie bereit sei, die Verantwortung für das Verschwinden windkraftsensibler Arten in der Eifel zu übernehmen, so Ralf Wilke.

Stellungnahme des NaBu zu Windparkprojekten in Euskirchen

No Tricks Zone

Gefunden auf

https://stopthesethings.com/2019/11/15/real-extinction-rebellion-environmentalists-furious-as-wind-industry-slash-burn-entire-forests/

Übersetzung und Strukturierung durch Andreas Demmig

 

Fundstück:

Interaktiver Windfinder von vielen Standorten in Deutschland: Karte – Orte – Messwerte

https://www.windfinder.com/#10/50.4970/6.7082

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11 Kommentare

  1. Die systemtypischen Dummschwätzer, die „für den Klimaschutz“ sind, aber „nicht hier“, nennt man auch NIMBYs = Not In My Back-Yard.

  2. https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/hoffmann-wie-dumm-von-mir-es-geht-nicht-ums-klima-es-geht-um-die-totale-veraenderung-der-gesellschaft-a3070141.html/amp
    Hoffmann: „Wie dumm von mir!“ – Es geht nicht ums Klima, es …

    Diesen Artikel möchte ich allen interessierten Lesern dieser Seite empfehlen.
    Es ist ein neutraler Blick von außen auf das ganze Dilemma.
    Vieles davon wissen wir, doch ist gut geschrieben.

    Mit freundlichen Grüßen!
    Christian Möser
    Zimmerer

    • @Christian Möser

      Informieren Sie sich mal über den Begriff „New Age“ oder über Esoterik, dann wissen Sie alles Relevante und mehr, viel mehr.

      Hatten wir auf EIKE schon in der Vergangenheit. In der DB ist einiges zu finden.

  3. Eine hübsche Aufgabe für die Qualitätsmedien: Wer sind eigentlich die großen Sponsoren der bisher so auffällig schweigsamen Tierschutzverbände, die sonst bei jedem Pillipalle am Rad drehen?

  4. Wer glaubt, dass Klimaschützer das Klima schützen, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Klimaschützern geht es nur ums Geld verdienen. Das EEG gibt ihnen die Lizenz zum Schmarotzen. Die Schulschwänzer von FFF sind deren nützliche Idioten.

  5. Immerhin, zumindest bei diesem Thema scheinen die ÖR nicht mit zweierlei Maß zu messen. Während unsere grünen Politiker a la Hofreiter gnadenlos enttarnt werden: Die Umwelt ist ihnen in Wirklichkeit sowas von wurscht, es sei denn, man kann sie für parteipolitische Ziele ausschlachten oder irgendeine neue, nützlich Sau durchs Dorf treiben. Allen diesen Aktionen ist aber gemeinsam, dass den Grünen die betroffenen Menschen stets sch… egal sind.
    Die neueste grüne Masche ist der grüne Maulkorb für Klimarealisten – da sind dann die Windkraftgegner gleich mit enthalten…

  6. Hmm.

    Gemäß dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur waren’s bis zum 22-Okt-2019 (nur Anlagen über 10 kW) 165 WKA mit zusammen 555,9 MW (also 3,37 MW im Durchschnitt – wahrscheinlich überwiegend ein Mix aus 3 MW und 3,5 MW Anlagen).
    Die Zahl 35 spiegelt ja den Nettozubau aus (1. Halbjahr – 86 neue (287 MW), 51 alte (56 MW) entfernt).
    Die neuen hatten im ersten Halbjahr eine durchschnittliche Nabenhöhe von 133 m und einen durchschnittlichen Rotordurchmesser von 122 m. Ein Abstand von 1000 m (wie von Altmaier geplant) sind dann grade mal fünffache Gesamthöhe. Bayern hat z.Zt. eine 10H-Regel.

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