Gau im Illusionsreaktor (4): Energie lässt sich nicht wenden

von Manfred Haferburg
Die Energiewende ist wirtschaftlich schon lange vollkommen außer Kontrolle. Für das sich immer mehr vergrößernde Chaos büßen nicht die Verursacher, sondern Stromverbraucher und Steuerzahler. Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro für eine vergurkte Energiewende aufgewendet werden. Eine vierköpfige Familie zahlt somit bis 2025 direkt und indirekt mehr als 25.000 Euro ein. 

Schon 2013 äußerte der damalige Kanzleramtsminister und Strompreisbremser Altmaier, die Kosten der Energiewende könnten sich, wenn nichts getan werde, „bis Ende der 30er Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren.“ Es wurde nichts getan, jedenfalls nichts Wirksames. Altmaier wurde für seine Aussage verlacht und angegriffen. Umgehend hielten große Magazine und Wochenzeitungen von „Wirtschaftswoche“ bis „Zeit“ dem treuen Merkel-Vasallen vor, dass er bloß nicht rechnen könne – mit seinem „Billionen-Ding“. „Sie dürfen die Leute nicht mit Horrorzahlen auf die Bäume jagen“, verlangte Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann. Was aber, wenn die „Horrorzahlen“ die Realität widerspiegeln? Dürfen die Leute auch mit der Realität nicht auf die Bäume gejagt werden?

Die Hauptursache für die Misere sind die immer mehr ausufernden Subventionskosten des EEG und die damit einhergehenden steigenden Steuern – auch wenn sie nicht so heißen, sondern sich als Umlagen, Abgaben und Entgelte tarnen. Die EEG-Umlage betrug im Jahr 2000 0,16 Cent. Im Jahr 2018 betrug sie 6,88 Cent. Das ist eine Steigerung von über 4.000%. Zwischen 2000 und 2019 zahlten die Stromkunden mehr als 300 Milliarden Euro EEG-Kosten. Dieses Geld floss im Wesentlichen an die Investoren von Windkraft- und Solaranlagen sowie deren Geschäftspartner. Es wurde ein gigantisches Umverteilungssystem vom kleinen Mann zum wohlhabenden Investor geschaffen, die Sprechstundenhilfe bezahlt mit am Solardach ihres Chefs.

Je billiger Strom an der Börse ist, desto teurer für den Verbraucher

Wie kommt es zu diesen exorbitanten Kosten. Die Erzeugungskosten einer Kilowattstunde kostet doch je nach Groß-Kraftwerkstyp nur zwischen drei und fünf Cent pro Kilowattstunde. Da aber die Besitzer der Windräder und Solarpaneele feste Vergütungen bekommen, die weit über diesem Preis liegen und ihr Strom auch noch Vorfahrt ins Netz hat, entsteht die absurde Situation: je billiger der Strom an der Börse gehandelt wird, um so teurer wird er für den Verbraucher, der die Differenz zwischen Börsenpreis und fester Vergütung aufbringen muss. Und nicht zu vergessen – der Finanzminister. Je teurer der Strom, um so höher die Staatseinnahmen. Sie machen nämlich 53% des Strompreises aus.

Die günstig produzierenden herkömmlichen Kraftwerke können in dem Subventionsgestrüpp nicht überleben. Da der Strom der „Erneuerbaren“ per Gesetz Vorfahrt hat, kommen sie nicht auf genügend Betriebsstunden. Immer bei Wind und Sonne müssen Kraftwerke ihre Produktion drosseln und haben so nicht genug Einnahmen, um ihre Kosten zu decken. Die Kosten, von den Brennstoffkosten mal abgesehen, bleiben nämlich bei einem Kraftwerk dieselben, ob es nun produziert, oder nur rumsteht, um im Notfall einzuspringen, wenn Wind und Sonne schwächeln.

Und so kommt es, dass die Kraftwerksbetreiber ihre Anlagen schließen müssen, da sie unrentabel sind. Sie haben für 47 Kraftwerke die Stilllegung beantragt, darunter sind die modernsten Gaskraftwerksblöcke Deutschlands In Irsching. Selbst die dringend notwendigen Pumpspeicherwerke sind unrentabel – Absurdistan lässt grüßen.

Was macht Vater Staat, der ja nach eigenem Bekunden so viel wie möglich Kraftwerke stilllegen will? Er erlaubt die Schließungen von mehr als der Hälfte der beantragten Kraftwerksschließungen nicht und stuft sie als „Systemkraftwerke“ ein. Das heißt, sie werden unbedingt gebraucht. Der Staat, also genauer gesagt der Steuerzahler und Stromkunde, subventioniert nun auch noch diese Kraftwerke, damit in Deutschland nicht die Lichter ausgehen. Es werden sogar neue Systemkraftwerke gebaut, die nicht für den Markt produzieren, sondern nur in Notsituationen das Netz zu stabilisieren sollen und die der Steuerzahler auch bezahlen muss.

Der Steuerzahler zahlt sogar für „Geisterstrom“. Im ersten Quartal 2019 zahlte die Bundesnetzagentur rund 364 Millionen Euro an Betreiber von Windkraftanlagen – für Strom, der nie produziert wurde. Wenn nämlich der Wind besonders günstig weht, liefern die Windmühlen mehr Strom; als verbraucht werden kann. Dann müssen neben den normalen Kraftwerken sogar Windkraftanlagen abgeregelt werden, da bei zu viel Produktion die Frequenz im Netz nicht im Normbereich gehalten werden kann. Das passiert immer dann, wenn unsere Nachbarn die Überproduktion selbst dann nicht nehmen können oder wollen, wenn Deutschland für die Abnahme bezahlt. Dass die Stromabnahme vergütet wird, heißt euphemistisch: „negative Strompreise“ und meint: der Stromkunde zahlt dreifach – nämlich ans Ausland, an den Finanzminister und an die Windmüller.

Windenergie trägt ganze 3 Prozent zur Energieversorgung bei

Rechnet man die gesamten der „Klimarettung“ anrechenbaren Positionen mit Umlagen, Abgaben und Steuern sowie die Kosten des jetzt beschlossenen Ausstiegs zusammen, so ergibt sich eine Zahl, die selbst schlimmste Befürchtungen mehr als deutlich übertrifft: Dreißig Jahre EEG werden Deutschland wahrscheinlich schon bis 2030 eine Billion Euro (1.000.000.000.000 €) gekostet haben.

Da sind die 250 Milliarden für die Verkehrswende noch gar nicht dabei. Es ist eigentlich auch egal, ob die Verkehrswende am Ende 100, 200 oder 300 Milliarden kosten wird. Fest steht nur, dass die Sprechstundenhilfe mit ihren Steuern den Elektro-Zweitwagen ihres Chefs mitfinanziert, während sie sich selbst nur einen älteren Gebrauchten leisten kann. Aber sie hat ja auch schon das Solardach der Chefvilla mitfinanziert, damit es jetzt den Elektroflitzer günstig laden kann. Dafür zahlt die Sprechstundenhilfe beim Tanken die neue CO2-Abgabe. Wahrscheinlich ist es Zeit, zumindest Herrn Altmaiers „Rechenkünste“ zu rehabilitieren.

Kommen wir durch diese schwindelerregenden Kosten wenigstens dem Erfolg der Energiewende – nämlich der Rettung des Weltklimas – näher?

Häufig wird Energieversorgung mit Stromerzeugung verwechselt. Es verzerrt das Bild, wenn man, wie es sich eingebürgert hat, nur den Stromsektor betrachtet, da dieser nur 20% des gesamten Energiesektors ausmacht. Unter diesem Gesichtspunkt trägt Windkraft nämlich nur ganze drei Prozent zur Gesamt-Energieversorgung Deutschlands bei.

Doch wie man landauf, landab von Nebelbombenwerferinnen hört: Beliefert nicht eine einzige Windkraftanlage mehr als tausend Haushalte mit Strom? Wenn jedes der 30.000 installierten Windräder wirklich mehr als 1.000 Haushalte versorgen würde, dann versorgte die Energiewende bereits mehr als 30 Millionen der insgesamt 41 Millionen Haushalte. Ist die Energiewende damit nicht schon fast geschafft?

Nein, denn hier trifft man auf das erste Missverständnis: Selbst, wenn alle Haushalte in Deutschland ihren Strom aus erneuerbaren Quellen bezögen, so wären erst 6 Prozent des 80 Prozent-Ziels zur Klimagasvermeidung bis 2050 geschafft.

Der Beitrag der Windkraft zur Energiewende sieht nur so riesig aus, da er in Einheiten der kleinsten „Münze“ Haushaltsstrom angegeben wird. Wie ich darauf komme? Der Stromverbrauch der privaten Haushalte beträgt 25 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Dieser wiederum beträgt 18 Prozent des gesamten Energieeinsatzes. 25 Prozent von 18 Prozent, bezogen auf das 80 Prozent-Ziel, ergibt genau 6 Prozent.

Das nächste Missverständnis: Meist wird in den Medien, zum Vergleich mit konventionellen Kraftwerken, die installierte Leistung von Sonnen- und Windkraftanlagen angegeben, statt der tatsächlich nutzbaren Leistung. Die tatsächlich im ganzjährigen Betrieb im Mittel gelieferte nutzbare Leistung einer Windkraftanlage ist nur ein Viertel (25 Prozent), die einer Photovoltaikanlage ein Achtel (12%) der installierten Leistung. Zum Vergleich: ein KKW erreicht über 90 Prozent Nutzung der installierten Leistung.

Wie man sieht, lassen sich mancherlei Erfolgszahlen zu Wind- und Sonnenkraft in die Welt setzen. Aber die halbe Wahrheit bleibt hier eine ganze Lüge.

Fuß vom Gas könnte Windenergie ersetzen

Würde beispielsweise im Verkehr nur 12 Prozent weniger Kraftstoff verbraucht, so sparte dies mehr Energie ein, als alle deutsche Windkraftanlagen liefern können. Dazu müsste man noch nicht einmal die Motortechnik revolutionieren – eine Änderung des Fahrstils vieler „sportlicher“ Autofahrer würde reichen.

Noch eine kleine Zahl zur Elektromobilität: Um die mit fossilen Treibstoffen betriebenen 42 Millionen Autos, Transporter und Lkw nach und nach mit E-Antrieb zu ersetzen, bräuchte es beim derzeitigen Tempo des Zukaufs nicht einmal ganz 500 Jahre. Um den Strom für 42 Millionen deutsche Autos kohlefrei zu produzieren, wären zusätzlich 20 neue Gaskraftwerke und 27 Millionen Solaranlagen auf Häusern nötig.

Schon heute ist die Energiewende ein absurdes Geldumverteilungssystem von unten nach oben. Der kleine Mann bezahlt die Subventionen, die der wohlhabende Investor einstreicht. Der zur Zeit des Kalten Krieges herrschende „Militär-Industrielle Komplex“ überlebte den kalten Krieg nicht. Der „Klima-Industrielle-Komplex“ ist ein Wiedergänger des Militär-Industriellen-Komplexes. Es geht um die Umverteilung des Weltvermögens. In den letzten Jahren hat sich eine Klimarettungsindustrie etabliert, die Milliarden wie nichts verschlingt.

Genau wie zu Zeiten des Kalten Krieges lassen einen heute die Summen schwindeln, die größenwahnsinnige Klimaschutz-Apologeten verbraten wollen. Jährlich 100 Milliarden Dollar sollen allein in die Entwicklungsländer gepumpt werden. Ein paar Größenwahnsinnige fühlen sich wie Gott und wollen das Klima beherrschen. Dabei können sie noch nicht einmal das Wetter von morgen präzise vorhersagen. Und keiner weiß, ob das Klima mitspielt, auch wenn sich die 99-Prozentigen noch so wissenschaftlich geben.

Häufig wird von Politikern darauf verwiesen, dass an diesen exorbitanten Belastungen für den kleinen Mann die gierigen Energieriesen schuld sind. Oder wahlweise die böse Industrie, die ja gemeinerweise von den Energiewendekosten befreit wird. Das ist aber nur ein verzweifelter Ruf der Ertappten: „Haltet den Dieb“. In Wahrheit ist es nämlich der Staat, der am meisten von den Stromkosten absahnt.

54 Prozent des Strompreises sind Steuern und Abgaben, wohlgemerkt Abgaben von Geld, das schon einmal bei Einkommen versteuert wurde. Der Rest des Strompreises: 24 Prozent sind Netzentgelte – die Gier-Konzerne bekommen gerade mal 21 Prozent für Erzeugung und Vertrieb.

Die marktfernsten Technologien werden bevorzugt unterstützt

In den vergangenen Jahren haben Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Strompreis deutlich zugenommen. Seit 2006 stieg die Abgaben-, Umlagen- und Steuerbelastung für alle Stromkunden um 110 Prozent. Mehr als 30 Milliarden Euro zahlen Verbraucher hierfür im Jahr 2018. Während der Stromverbrauch zwischen 2000 und 2018 nur um fünf Prozent gestiegen ist, haben sich in derselben Zeit die Einnahmen des Staates aus der Strom- und Umsatzsteuer mehr als verdoppelt, auf inzwischen über 13,5 Milliarden Euro. Der größte Profiteur der Kostensteigerungen für Strom ist somit der Bundesfinanzminister. Die Energiewende ist aus ökonomischer Sicht ein absurdes Geldumverteilungssystem von unten nach oben, in der eine Billion Euro – sauer erarbeitet von Stromkunden und Steuerzahlern – an Investoren umverteilt wird und bei der der Staat hemmungslos abkassiert.

Nicht vergessen: Es geht ja angeblich um die Vermeidung von CO2-Emissionen. Die teuerste Form, CO2 zu vermeiden, ist nach wie vor die Fotovoltaik mit 415 Euro pro Tonne vermiedenes CO2, gefolgt von der Geothermie (345 Euro) und Offshore-Wind und Biomasse mit je 252 Euro. Die Ertüchtigung eines alten afrikanischen Kohlekraftwerks würde etwa 5 Euro pro vermiedener Tonne CO2 kosten. Deutsche Förderpolitik zeichnet sich auf diesem Feld traditionell dadurch aus, dass die marktfernsten Technologien am meisten unterstützt werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Doch ist selbst den einfältigsten Klimarettern klar: Der Spaß kostet mehr, als man mit den existierenden Steuern einsammeln kann. Wer soll das bezahlen? Der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Dachverband der Naturvereine hatte eine verblüffende Idee. Der DNR: „In privaten Haushalten steckt in Deutschland ein Vermögen von rund sechs Billionen Euro.“ Im Handlungsprogramm der Umweltverbände für effektiven Klimaschutz „Die Klimakrise – was jetzt getan werden muss“ (BUND; Deutsche Umwelthilfe; WWF; Germanwatch; Greenpeace; CAMPACT; NABU; NaturFreunde; Umweltinstitut München) fordert der Deutsche Naturschutzring neben einer umfassenden gesellschaftlichen Transformation aller Lebensbereiche auch eine Vermögensabgabe (Seite 7). Sie wollen ran ans Ersparte der Leute, an Omas klein Häuschen. Und zwar baldmöglichst.

Im nächsten Beitrag der Reihe befasse ich mich mit dem „Umweltaspekt der Energiewende“. 

Teil 1 finden Sie hier.

Teil 2 finden Sie hier.

Teil 3 finden Sie hier.

Der Beitrag erschien zuerst bei Achgut hier

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37 Kommentare

  1. Ich bin kein Jurist, doch erfüllt der ganze Komplex aus CO2- bzw. Treibhausschwindel und sogenannter Energiewende m.E. drei Straftatbestände:
    Erstens handelt es sich um banden- und gewerbsmäßigen Betrug in einem besonders schweren Fall.
    Zweitens sehe ich darin einen groben Unfug, der geeignet ist, das Renommee der Wissenschaft nachhaltig zu beschädigen.
    Und last, but not least, drittens liegt meiner ganz unmaßgeblichen Ansicht nach auch eine immense Gefährdung des öffentlichen Friedens durch verantwortungslose Panikmache und Aufhetzung der jungen Generation gegen die Älteren vor. (Juristen unter den EIKE-Lesern sind herzlich eingeladen, diese Anklage gegen die „Klima-Mafia“ mit den entsprechenden Vorschriften des Strafrechts zu unterlegen!)
    Womöglich wird es gegen die Klimagangster eines Tages sogar eine ganz offizielle Anklage geben, wenn sie die Welt oder zumindest einen maßgebenden Teil derselben in den Abgrund gestürzt und zahllose Menschen zu Opfern ihrer letztlich genozidalen Politik gemacht haben. Für mich ist der heutzutage offiziell proklamierte Blödsinn vom „Klimakiller Kohlendioxid“ jedenfalls nicht weniger irre als der Hexenwahn früherer Jahrhunderte oder der Rassen-Irrsinn der Nazis!

    • Nun kann man denen aber unterstellen all das sie alles in guter Absicht tun und nicht vorsätzlich wider besseren Wissens. Jeder halbwegs gute Anwalt würde eine strafrechtliche Ahndung abschmettern.
      Ihnen muß eine Phychose mit akuter Eigen- sowie Fremdgefährdung gutachterlich nachgewiesen werden. Dann können Vormundschaftsgerichte zur Tat schreiten was bis zur lebenslangen Sicherheitsverwahrung führen kann.

      Mit freundlichem Gruß!
      Christian Möser
      Zimmerer

    • Das wird schwierig sein, da die Haupttäter gewählte Volksverteter sind. Da bräuchte es ein Volkstribunal. Komisch ist auch das es doch der Staat ist der am meisten am Öl verdient, durch Steuern. Wie will er die ersetzen? Wird dann die Sonne und der Wind besteuert? Luft haben wir schon, co2 Steuer. Da sehe ich nur eins das die an der Abschaffung Deutschlands und generel Europa des weissen Mannes und Frau Arbeiten. Siehe Gerhard Wisnewski “ Das ist ein Englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschland“ Winston Churchill. Scheint immer noch zu gelten nur das man uns überzeugt hat es selber zu Machen. HAV.
      https://www.wisnewski.ch/

  2. Es hilft alles nichts. Kohle so schnell wie möglich erst mal weg und am besten zeitgleich die wenigen Atomkraftwerke abschalten. Im Herbst und im Winter können auch die europäischen Nachbarn nicht wirkungsvoll helfen.

    Es wird zwar kurzzeitig schmerzhaft werden, aber dann wachen wenigstens die meisten auf.

    • Denkste, die Wachen kurz auf, drehen sich um und kuscheln sich in ihre Decken und Schlafen weiter, weil es soo kalt ist draussen.

  3. Irgenwie komme ich mit den Zahlen nicht ganz klar:
    Erst steht, der Anteil der Elektronergie am gesamten Energiesektor: 20%. Dann Anteil Gesamtstromverbrauch am Gesamt-Energieeinsatz: 18%.
    Ist das nicht das Gleiche nur mit anderen Worten und folglich gleicher Zahl?
    Und die 6%? 25% von 18% sind 18% x 0,25 = 4,5%. Bezogen auf 80% von 100% sind 4,5% / 0,8 = 5,625% ungleich GENAU 6%.

  4. Ich vermeine fast, da sei der eine oder andere missmutig gestimmt. Wegen der planlosen Energiewende? Wegen der planlosen Migrantenanlockung gar? Wegen des § 13o StGb. „Volksverhetzung“ zur Regulierung von Meinungsäußerungen? Oder wegen der planlosen Retuschierung der organisierten Altersarmut? Wegen deutscher Faschismusförderung in der Ukraine? Wegen der deutschen demokratischen Mit-Abwahl des INF-Vertrages als einzigen Schutz vor einem versehentlichen russischen Alles oder Nichts Nuklear-Präventivschlages, eines entscheidenden Nuklear-Erstschlages?

    Also ich stehe zwar ca. sechs Stunden früher als die allermeisten Deutschen auf, lache herzlich über solche Unwichtigkeiten deutsch advers Selektierter, den demokratisch gewählten Volksvertretern deutscher Ochlokratie, gehe aber hier in meinem geliebten Pattaya dafür auch sechs Stunden früher ins Bett als die meisten Deutschen. Und wenn ich mir wieder bei Mahatma Gandhi Lese-Rat geholt habe, würde ich dann meinerseits auf eine Thai-Nachbar-Frage, was ich denn von der Demokratie in Deutschland halte ähnlich wie Gandhi antworten: „Demokratie in Deutschland? Aber ja. Das wäre doch mal eine tolle Idee!“

  5. Schöne Übersicht da oben wo am 17.7.2014 von der Windkraft nur 27MW kommen.
    Nur dumm das die Erneuerbaren nicht nur aus der Windkraft bestehen.
    An 17.7.2014 von Solar 19000MW um 10:00 Uhr, bei nur um die 37 GW Leistung und heute haben wir bei Solar fasst 49GW installierte Leistung.

    An 17.7.2014 sind von den erneuerbaren um die 29% vom Tages-Strombedarf gekommen (17.7.2019 bereits 35%).
    https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm?source=ren-share&period=daily&year=2014

  6. Zitat: … eine Änderung des Fahrstils vieler „sportlicher“ Autofahrer würde reichen.
    Die paar „sportliche“ Autofahrer machen das Kraut nicht fett.

  7. „Sie wollen ran ans Ersparte der Leute, an Omas klein Häuschen. Und zwar baldmöglichst.“

    Das habe ich daher schon beiseite geschafft.

    Ich brauche nur meinen Rucksack schnappen und weg bin ich.

    Wie die Ökologisten sich das vorstellen haben die ja schon bekannt gegeben. 1 km Abstand von WKA zu Wohnhäusern wird abgeschafft. Idee unserer Umweltministerin. PV-Dächer kommen zwangsweise auf jedes Eigenheim. Hat Harald Lesch gestern bei seiner Preisverleihung gefordert. Der Individualverkehr mit Autos wird abgeschafft. Nur noch Fahrräder und der E-ÖPNV und E-Bahn werden erlaubt. Idee vom Rahmstorf. Und Schellnhuber will das Fliegen für sich reservieren, damit er nicht mehr in der Warteschlange stehen muss.

    Das Schlimme, dass tumbe Volk klatscht da noch Beifall. Noch!

    Die Landwirte haben auch langsam die Schnauze voll. Die sollen einfach mal 1 Woche keine Nahrungsmittel den Ökos in der Stadt mehr liefern!

    • @Michael Krüger
      „PV-Dächer kommen zwangsweise auf jedes Eigenheim.“

      Wer heute keine PV auf sein Dach macht ist doch Dumm.
      Den kostet das kWh Solarstrom 7 bis 8 Cent in der Herstellung und für Netzstrom muss man 30 Cent bezahlen mit steigender Tendenz.

        • Ich habe 3 PV-Module. 2 x 100 kWp und ein 150 kWp. Als Hobby auf dem Balkon und falls das Netz kollabiert. Und ganz wichtig, 100 Ah als vollen Akku dabei.

          Und wer sowas hat, der weiß, dass man damit im Winter nicht viel anfangen kann. Außer die Akkus voll halten.

          • Michael Krüger
            „Ich habe 3 PV-Module. 2 x 100 kWp und ein 150 kWp. Als Hobby auf dem Balkon und falls das Netz kollabier“

            Herr Michael Krüger,
            Sie haben gar nichts und auch keine Ahnung.
            Wie soll den das gehen z.B. 150 kWp auf dem Balkon ?
            Nur für die 150 kWp Solar braucht man eine Fläche von über 750m² und das auf den Balkon, insgesamt sind das um die 1800m² bei 2 x 100 kWp und ein 150 kWp.

          • @ Armin Schmidt,
            es geht noch Viieeel besser!!:
            Ich stapele meine Solarmodule im Keller und immer wenn ich im Keller das Licht einschalte, erzeugen die Strom!
            Im Jahresmittel sind das dann ca. 5% meines Stromverbrauchs – ganz ohne Batterie und völlig unabhängig vom Sonnenstand. Toll – oder?

      • Kohlestrom ist da in der Herstellung billiger. Zudem erzeugen PV-Module und Wechselrichter Elektrosmog im ganzen Haus. Viel Spaß. Sogar Funk und TV wird dadurch gestört.

        Und in der Nacht fällt PV-Strom komplett weg und hinterlässt im Stromnetz ein Strom-Loch.

    • Das Volk und vorallem die Verantwortlichen in Politik und Wirtschafft sind befallem von einem Virus der Verblödung und Verblendung.
      Dieses Virus ist eine Ausgeburt der Matrix zur Kontrolle ihres Denkens und somit Handelns.
      Gesunden noch nicht befallennen Menschen kommen sämtliche Handlungen dieses erkrankten Haufens eben unlogisch vor. Die Bekämpfung dieser Logik der indoktrierten / infizierten Masse ist nicht möglich, solange der Virus in ihnen die Kontrolle hat.
      Es wird lange dauern bis sich eine Art Antikörper in den Infizierten bilden und zur Widerstandsfähigkeit erwachsen kann. Erst schmerzliche Erfahrungen am eigenen Leibe welche die Belastungsgrenze des einzelnen Individuum überschreitet, macht eine Hilfe von außen möglich. Noch sehen die Erkrankten nur eine Pforte in dessen Hintergrund ein kleines Licht der Erdenrettung erscheint. Sie eilen ihm entgegen und erkennen nicht das Trugbild dieser Fata Forgana. Werden Sie zu Wüstenopfern weil sie die Welt in der sie sind genauso wenig kennen wie die auf die sie zuzustreben scheinen? Ist das gewollt? Vermutlich ja!

      Mit freundlichen Grüßen!
      Christian Möser
      Zimmerer

  8. Sehr geehrter Herr Haferburg,

    Ihren sehr aufschlussreichen Beitrag habe ich mit großen Interesse gelesen, weil ich schon immer wissen wollte, warum die EEG Umlage uns Steuerzahler so teuer zu stehen kommt. Es ist ein Irrsinn, der da betrieben wird. Aufgrund der gigantischen CO2 Lüge werden Billionen an Euros für buchstäblich nichts verschwendet.
    Eine kleine Korrektur Ihres Beitrages möchte ich dennoch vornehmen. Das der „Militärisch-Industrielle-Komplex“ den Kalten Krieg nicht überlebt hat, ist leider ein großer Irrtum. Dieser versucht gerade Donald Trump aus dem Weg zu räumen, weil er es gewagt hat, bisher noch keinen eigenen Krieg vom Zaun zu brechen. Noch nie war deren Einfluss auf demokratische Prozesse so hoch wie in den heutigen Zeiten. Dennoch stimme ich Ihnen zu, wenn Sie vom „Klima-Industriellen-Komplex“ reden. Und soll ich Ihnen was sagen, beide Komplexe sind vollkommen identisch, weil sie von den gleichen Verantwortlichen erfunden worden sind. Diejenigen, die die Welt seit mehr als 80 Jahren mit Kriegen und Konflikten überziehen, sind auch die Gleichen, die die Klimalüge in die Welt gesetzt haben. Darüber hinaus beherrschen sie auch den „Medial-Industriellen-Komplex“, weil ohne die Kontrolle ihrer Medien wäre eine so beispiellose Lüge wie die vom Menschen gemachten Klimawandel gar nicht möglich. Überdies war hier bei Eike zu lesen, wer in Deutschland die FFF Bewegung unter Kontrolle hat, es ist der Club of Rome, jene Denkfabrik die von Rockefeller ins Leben gerufen wurde und er der Erfinder der Klimalüge ist. Damit schließt sich der Kreis.

    Mit besten Grüßen
    von einem besorgtem Bürger

    • „Das der „Militärisch-Industrielle-Komplex“ den Kalten Krieg nicht überlebt hat, ist leider ein großer Irrtum. Dieser versucht gerade Donald Trump aus dem Weg zu räumen, weil er es gewagt hat, bisher noch keinen eigenen Krieg vom Zaun zu brechen. Noch nie war deren Einfluss auf demokratische Prozesse so hoch wie in den heutigen Zeiten. Dennoch stimme ich Ihnen zu, wenn Sie vom „Klima-Industriellen-Komplex“ reden. Und soll ich Ihnen was sagen, beide Komplexe sind vollkommen identisch, weil sie von den gleichen Verantwortlichen erfunden worden sind. Diejenigen, die die Welt seit mehr als 80 Jahren mit Kriegen und Konflikten überziehen, sind auch die Gleichen, die die Klimalüge in die Welt gesetzt haben. Darüber hinaus beherrschen sie auch den „Medial-Industriellen-Komplex“, weil ohne die Kontrolle ihrer Medien wäre eine so beispiellose Lüge wie die vom Menschen gemachten Klimawandel gar nicht möglich. Überdies war hier bei Eike zu lesen, wer in Deutschland die FFF Bewegung unter Kontrolle hat, es ist der Club of Rome, jene Denkfabrik die von Rockefeller ins Leben gerufen wurde und er der Erfinder der Klimalüge ist. Damit schließt sich der Kreis.“

      EXAKT!!!

      • Genau so ist es! Lesen Sie mal: „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit: Wie die USA den Zweiten Weltkrieg planten“ von Edgar Dahl. Da gehen Ihnen die Augen auf. Noch kann man ja auf solche Arbeiten hinweisen, ohne kriminalisiert zu werden.

        • oder auf Youtube „Der Krieg der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof (wenn man nicht die Muße zum lesen hat)

          MfG
          Christian Möser
          Zimmerer

  9. Diese Darstellung lässt nur einen Schluss zu:

    Entweder sind die Politikdarsteller der Blockparteien so dämlich, dass sie nicht merken, für wessen Interessen sie missbraucht werden.

    oder

    Es ist ihnen egal (wegen der eigenen Alimentierung) bzw. vollständig bewusst.

    Ersteres ist unwahrscheinlicher, ergibt dennoch Unwählbarkeit und Abwahl.
    Zweites ist justiziabel zu prüfen, ob nicht die Bildung einer kriminellen Organisation oder Hochverrat vorliegt.

    … jetzt können sie mit den frei werdenden Mitteln aus dem Solizuschlag noch schneller von unten nach oben umverteilen. Gier ohne Ende und Moral!

  10. „25 Prozent von 18 Prozent, bezogen auf das 80 Prozent-Ziel, ergibt genau 6 Prozent.“

    Hier zeigt es sich wieder: 80% der Deutschen haben Probleme mit der Prozentrechnung. Und die restlichen 30% sind da auch nicht ganz sattelfest. 🙂

  11. Ist das nicht das perfekte Verbrechen? Militärkomplex und Klimakomplex, kein Unterschied. Da, Militärgeheimnis offenes Budget nach oben je nach Bedarf und keine Einwendung oder Kritik möglich, weil zum absoluten Wohl des Volkes nötig.
    Dumm und Blind sein und Mitschwimmen ist leichter zu Ertragen nur das Aufwachen ist dann umso schmerzlicher. Ziehe es vor EIKE zu lesen, auch auf die Gefahr hin Irre zu werden über der Haarsträubender Realität. Weiter so!

  12. Wahrscheinlich ein Tippfehler: Einmal 53 und einmal 54% des Strompreises als Steuern…
    Ansonsten: wann sorgt der „Klimawandel“ endlich dafür, dass Hirn regnet, besonders in Berlin.

  13. Prägnant und gut nachvollziehbar bringt es der Artikel auf den Punkt! Damit müsste wirklich jeder begreifen, was hierzulande in Absurdistan abläuft! Denkschwache rotgrün-ideologisierte Scheuklappenjournalisten(-innen) bevorzugen stattdessen weiterhin linientreue Klima- und Energiewende-Jubelrichte. Entspricht zwar leider der Wahrheit – dennoch bin ich mir sicher, in naher Zukunft wird dies als „Hetze im Internet“ geahndet und abgestellt. Wir sind in jeder Beziehung auf dem „richtigen“ Weg…

    • Tut mir leid, der Artikel ist leider tendenziös, einseitig und durch seine Wortwahl wenig seriös. Ich war neugierig auf die Webseite und muss leider fest stellen, dass es diesem vermeintlichen Institut nicht um kritische Berichterstattung und Analyse geht, sondern um Lobbyarbeit und Meinungsmache. Es werden die Zahlen zusammen gesucht, die ins vorgefertigte Meinungsbild passen. Die Ausdrucksweise der meisten Kommentatoren tut ihr Übriges, Kritik und Selbstkritik sieht anders aus.

      • Hallo Röschi,

        dass Sie „Lobbyarbeit und Meinungsmache“ an einem einzigen Artikel von vielen Hunderten festzumachen vermögen, spricht für Ihre (selbst)vermutete intellektuelle Stärke und Ritterlichkeit. Und dass Sie im gleichen Atemzug die Ausdrucksweise der „meisten Kommentatoren“ (vermutlich auch bezahlte Lobbyisten) anprangern, erhärtet das nur noch. Ihr eigener, weit besserer Stil unterscheidet sich wesentlich von dem, was Sie an EIKE kritisieren: Sie selbst, verehrter Kommentator arbeiten nicht mit Meinung/Haltung sondern besserer Ausdrucksweise, mit großartigen Fakten und Argumenten. Warum konnte ich nicht wenigstens ein kleines Bisschen so großartig ritterlich werden wie Sie. Habe ich doch den Verdacht, Sie verehrter edler Ritter Don Quijote schreiben unter Pseudonym: „N. Rösch“

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