Wiener G´schichten – aus dem ORF Studio

Bild Screenshot aus ORF Doku 1 Sendung vom 7.11.19

von Michael Limburg
Der ORF brachte am 7.11.19 eine Doku über die heilige Greta. Aktuell ist sie etwas in Vergessenheit geraten. Mich hatten sie darin auch untergebracht, wenn auch unter falscher Berufsangabe und ausdrücklich als Nichtwissenschaftler etikettiert. Die gesendeten Ausschnitte sind ein weiteres Paradebeispiel für journalistische Manipulation um gezielt zu diffamieren. Wenn auch gemäßigt, mit a bisser´l Wiener Charme.

Alle wissen, dass beim Staatsfunk höchstes Misstrauen angebracht ist, wenn man dort über politisch relevante Themen berichtet. In aller Regel, wird munter das Staatslied gesungen, was dazu führt, dass statt objektiver Information vielfach Propaganda verbreitet wird.

Um trotzdem den Anschein von Authentizität zu erwecken, bedient man sich dann dazu einer bestimmten Interview – Technik. Bei wichtigen Themen rücken Journalisten sogar aus und führen lange Interviews mit ihren Gesprächspartnern, von denen dann ein oder mehrere kurze Ausschnitte – deren Auswahl und Reihenfolge natürlich im Belieben des Journalisten liegt- gesendet werden. So weit, so normal. In Deutschland nicht anders als in Österreich.

Wenn aber Journalisten – heute häufiger -Innen- des Staatsfunks auf Interview – Kandidaten scharf sind, die sie gerne öffentlich vorführen wollen, und die Gefahr besteht, dass die das im Vorfeld merken und gar absagen, dann wird gerne zur Taktik des Verstellens, der Camouflage gegriffen.

Sie tun dann im Vorfeld ganz lieb, richtig scheißfreundlich, und nennen interessante Themen, die auch den Interviewten interessieren sollten, um das Interview zu bekommen.

Warum gibt man denen noch ein Interview?

Aber anschließend, dann im geschnittenen Beitrag in der Sendung, manipulieren sie, was der Schnittplatz hergibt. Sie reißen die gewünschten für ihre Zwecke brauchbaren Zitate solange aus dem Zusammenhang, bis der gewünschte negative Eindruck vom Interviewten beim Zuschauer entsteht.

Das Interessante dabei ist, dass dieser Eindruck fast nie etwas mit dem vorher angegebenen Thema, für welches das Interview gemacht werden sollte, zu tun hat.

Beschwert man sich deshalb anschließend bei diesen Leuten, dann stellen sie sich fast immer tot. Sie reagieren nicht auf Kritik, sie beantworten keine Emails mehr, wo es vorher gar nicht schnell genug gehen konnte, sondern widmen sich ungerührt weiter ihrem propagandistischen Tun. Und Beschwerden beim Rundfunkrat sind auch erfolglos, die finden immer alles richtig, was ihre Sender so treiben.

Genauso lief es bei fast allen meiner bisherigen Interviewern.

U.a. dem Markus Pohl vom rbb– der Frau Svea Eckart ndr/ wdr, oder des hessischen Rundfunks durch Frau Katja Sodomann.  Doch bei Frau Frau Jennifer Rezny und ihrem Bildschirmgesicht Frau Marielle Gittler vom Österreichischen Rundfunk ORF, die das jüngste Interview mit mir führten (Ausschnitt hier ab Minute 29:30), war es erfreulicherweise anders.

Video der „Doku“ des ORF: Die Feinde der Greta Thunberg Do., 7.11.2019

Falschaussage gleich zu Beginn: (ab Minute ca. 29:30) Stimme Gitteler „EIKE ist übrigens kein wissenschaftliches Institut und Limburg gelernter Elektrotechniker!“ Nicht mal recherchieren können sie. Richtig ist: EIKE ist ein wissenschaftliches Institut und Limburg ist Dipl.Ing.

Sie reagierte nach wenigen Tagen mit einer ausführlichen Mail, in der sie beteuerte, dass zwischen Interview und Fertigstellung der Tenor der Doku geändert worden wäre. Von einer ursprünglich geplanten, betont wissenschaftlich Darstellung der  geführten Kontroverse über den menschgemachten Klimawandel, mit den verschiedenen Protagonisten, hin zu einer (moralisierenden) Bewertung von „Greta und ihren Feinden!“.

Das mag so stimmen, muss aber nicht stimmen, denn dagegen spricht, dass die Interviewerin ja ständig die Pappkameradin Greta mitführte und alle damit konfrontierte, auch mich. Also muss das vorbereitet worden sein. Trotzdem kann es sein, dass auch sie hinter die Fichte geführt wurden, auch wenn man ihnen dann eine gehörige Portion Blauäugigkeit unterstellen muss.

Und oft, zu oft, haben diese Leute fast immer ganz andere Agenda, als sie vor dem Interview kundtun. Interessant ist trotzdem – aus meiner Sicht -, zu erfahren, worauf sie wirklich aus sind, welche Verdrehungen sie dazu vornehmen und auf welche Weise sie die aus dem Hut zaubern.  Ob mit oder ohne Auftrag spielt dann eigentlich keine Rolle mehr.

Und all das bekommen sie offensichtlich bei der Journalistenausbildung beigebracht, Das Lernziel dort scheint zu sein:

Wie verkauft man Propaganda unmerklich als fairen Journalismus?

Andrerseits – und das wissen diese Leute natürlich auch- bekommen unsere Ansichten, wenn auch arg verdreht und oft in ihr Gegenteil verkehrt, durch sie eine öffentliche Plattform.

Nur gar keine Reklame ist schlechte Reklame, wusste schon der große Theaterkritiker Karl Krauss. Und er hat recht.

 

Die Anmache

Deswegen und nur deswegen erklärte ich mich bereit auch der netten Dame Jennifer Rezny, die im Auftrag des ORF arbeitet, ein Interview zu geben. Ihre Anfrage vom 14.8.19 lautete so: 

Sehr geehrter Michael Limburg,

für den ORF gestalte ich eine 45-minütige Dokumentation zum Thema Klimawandel/Klimaskepsis. Host der Sendung ist die Zeit im Bild-Moderatorin Mariella Gittler. https://der.orf.at/unternehmen/who-is-who/tv/fernsehstars-f-i/gittler100.html 

Gemeinsam sind wir auf der Suche nach Menschen, die dem Thema Klimawandel skeptisch gegenüberstehen und bereit sind, ihre eigene Meinung dazu öffentlich zu äußern. 

Im Zuge der Recherche ist uns aufgefallen, dass Sie in den Medien immer wieder eine kritische Haltung zum Thema einnehmen und sich diesbezüglich bereits öfter öffentlich zu Wort gemeldet haben. Wir fänden es daher spannend und wären sehr daran interessiert, im Rahmen der Dreharbeiten mit Ihnen ein Gespräch zu führen. Wir hoffen, dadurch möglichst diverse Meinungen in den Film einbauen zu können und unterschiedlichsten Argumentationen Platz einzuräumen. 

Wir sind ebenso offen für Vorschläge – vielleicht kennen Sie ja den ein oder anderen Kollegen (bestenfalls auch noch jemand aus Österreich), den Sie uns empfehlen können. 

Der Drehzeitraum ist zwischen 16.9. und 30.9.2019 geplant. Wir können theoretische auch nach Deutschland reisen oder würden für Ihre Reisekosten aufkommen, sollten Sie für ein Interview nach Wien kommen können. Vielleicht sind Sie ja auch zufällig in den kommenden Wochen sowieso in Österreich und könnten sich für ein TV-Interview Zeit nehmen? 

Sendetermin ist Anfang November im Hauptabend auf ORF 1. Produktionsfirma ist die Neulandfilm: http://www.neulandfilm.at/ 

Haben Sie Interesse mitzuwirken?

Mit lieben Grüßen und der Bitte um baldige Rückmeldung,

Jennifer Rezny

Regisseurin, Autorin

 

Mit keinem Wort erwähnte sie darin – auch nicht in den Folgemails- dass es ausschließlich um Greta Thunberg – der neuen Jungfrau von Orleans, gehen sollte. Auch nicht vor und auch nicht während des Interviews. Das hätte sie vorher nicht gewusst, beteuerte sie als Antwort auf meine Beschwerde. Nun ja, wie kam es denn, dass die Interviewerin ganz am Ende eine Pappkameradin der heiligen Greta aus dem Rucksack zauberte und dazu einige, recht einfache Fragen (Siehe Ende dieses Beitrages) stellte?

Ich sagte daher zu und das Ergebnis war dieser Film(siehe oben):

Dok 1 Die Feinde der Greta Thunberg Do., 7.11.2019

 

Angekündigt wurde er mit diesen Worten:

„Die einen verehren sie als Heldin, die anderen verachten Greta Thunberg. Dok 1 wirft einen Blick in die Welt der Feinde der jungen Klimaaktivistin. „Meiner Meinung nach ist sie ein armes, krankes Kind. Ihre Eltern sollten eingesperrt werden.“ So drastisch äußert sich Michael Limburg, der den menschengemachten Klimawandel in Abrede stellt. Mariella Gittler fällt es schwer zu verstehen, warum die junge Frau so viel Ablehnung erfährt und stellt sich die Frage: „Warum wird Greta Thunberg so leidenschaftlich gehasst?“ Auf der Suche nach Antworten spricht sie mit Befürwortern und Kritikern Gretas sowie mit Industrievertretern und Experten.“

Da haben wir also den Beweis, dieses hinter die Fichte führen, denn, liebe Leser, finden Sie in der Anfrage zum Interview irgendeinen Hinweis, dass es um Greta Thunberg und „ihre Feinde“ gehen sollte?

Nein? Ich auch nicht. Und zu Gretas „Feinden“ zähle ich mich bis heute nicht. Und „verachten“ tue ich sie auch nicht. Warum auch?

 

Das Interview

Doch aus schlechter Erfahrung gewitzt, hatte ich im Vorfeld darauf bestanden einen Videomitschnitt zu machen, wobei Frau Rezny mir zusicherte, dass ich von ihnen auch ein Transkript des Interviews bekommen sollte. Sie finden es hierTranscript DT04_1_Hr.Limburg mit Schnitt.Und dieses Transskript zeigt sehr schön auf, wie man die gewünschten Ergebnisse produziert.

Das Interview – fast eine Stunde lang – drehte sich fast nur um die Themen, die in der Anfrage angekündigt worden waren, und nur am Rande, nach fast 45 Minuten, um dieses bedauernswerte, von ihren Eltern schwer missbrauchte Kind.

Hier die gezeigten Ausschnitte und was sonst noch dazu gehört hätte

Interviewerin Gitteler beginnt mit der Frage, die auch im Beitrag gezeigt wird

TC 11:35:12:20 Interviewerin:

Herr Limburg, Sie sagen ja, der menschengemachte Klimawandel sei Schwindel.

Weggelassen wird hier schon der 2. Teil der Frage, ebenso meine Antworten darauf:

Können Sie uns die These des menschengemachten Klimawandels widerlegen, kurz und bündig sofern das geht? 

TC 11:35:24:12 Limburg:

Ich drehe es um. Können Sie es belegen?

TC 11:35:27:24 Interviewerin:

Ich frage ja Sie. Deshalb bin ich hier. 

TC 11:35:31:02 Limburg:

Wenn jemand – in der Wissenschaft ist es so: Wenn einer eine Hypothese aufstellt, eine neue Hypothese, dann muss er Beweise dafür vorlegen und auch die Methoden, die er anwendet, und die Daten, die dazu verwendet werden, um diese Hypothese, die ja noch reine Theorie ist, zu belegen. Und dann sind die anderen Wissenschaftler aufgerufen, wenn sie das interessiert, Gegenbeweise zu finden oder Bestätigungen und dann wird das Ganze verfestigt oder nicht und das ist in diesem Falle auch nötig. Aber wenn Sie sich die Mühe machen, was ich Ihnen nicht empfehlen würde, die vielen tausend Seiten der bisher fünf IPCC, also Intergovernmental Panel on Climate Change-Berichte, zumindest nur durchzustöbern, ob an irgendeiner Stelle ein Beweis für die Idee, dass das CO2, insbesondere das menschgemachte Kohlendioxid, für die Temperaturerhöhung verantwortlich ist, wo der steht, wie der Nachprüfbare vorhanden ist, dann werden Sie nichts finden, absolut nichts. Und das geben die Leute, die das vorantreiben auch zu, die Wissenschaftler. Die sagen ja, weil das Klima ja von so vielen Einflussgrößen abhängt, können wir das in der Natur nicht nachweisen durch Beobachtung. Wir können auch keine Versuche machen. Aber was wir machen können, ist es Computermodelle zu erstellen. Und wir können nur mit numerischen Modellen versuchen, die Natur nachzubilden, und da kommt das raus. Nun ist das natürlich eine Möglichkeit, überhaupt einmal darüber nachzudenken, wie man das nachbaut und dann muss man aber auch versuchen, die Ergebnisse an der Wirklichkeit zu messen….

 

Stattdessen macht man einen kräftigen Sprung bis fast zum Ende des Interviews und schiebt die Frage nach, um der es dem Duo Rezny/Gittleler nur ging.

…glauben Sie denn, dass sich Leute gut fühlen, wenn Sie Angst vor dem Klimawandel haben?

TC 12:13:10:21 Limburg:

Ja, sie veranlassen Menschen Dinge zu tun, die sie sonst nicht tun würden. Angst ist da ein schlechter Ratgeber, wenn Sie sich mal die Greta ankucken. Dass dieses Mädchen wahnsinnige Angst hat, das sieht man ihr an und dass sie diese Angst in Hass ummünzt, die von allen, die ihrer Meinung, ihrem Wollen nicht sofort folgen, das kann man ihr auch ansehen.

..weggelassen wird dann noch der wichtigste Teil meiner Antwort, nämlich..

…Insofern sind – wenn ich dann das tue, was sie eben sagt, und dem folge, dann fühle ich mich doch erst mal gut, ich gehöre zu den Guten. Geht mir jedenfalls so. Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen ist.

..stattdessen reißt man aus meiner Antwort auf eine andere Frage diese Sentenz aus dem Zusammenhang…

.-Ein Kind wird da missbraucht als unantastbare, heilige Jungfrau von Orléans oder was immer – das ist eine Schande für diese Gesellschaft-

Dann folgt die nächste Frage, sie stößt zu ihrem eigentlichen Thema vor 

TC 12:13:41:15 Interviewerin:

Mhm. Da sind wir eigentlich schon bei meiner nächsten Frage. Was halten Sie denn von Greta Thunberg?

TC 12:13:45:24 Limburg:

Ich denke, das ist ein Missbrauch eines kranken Kindes, wie es schlimmer nicht sein kann.

Und weggelassen wird meine umfangreiche Begründung

… Wir haben das leider auch in der Vergangenheit zig mal erlebt, von den Kinderkreuzzügen angefangen über die Kinder von Florenz durch Savonarola,bis hin zu der bolschewistischen Jugend, der Hitlerjugend und anderen Jugendbewegungen. Sie können junge Leute schnell begeistern. Die sind ja noch nicht ausgereift. Im Verstand und im Wissen schon gar nicht. Deswegen schickt man sie auch auf die Schule, dass sie was lernen. Ich hatte an sich angenommen, dass sich das totläuft, aber da lag ich wieder mal falsch. Nachdem sie in Kattowitz aufgetreten war und niemand zugehört hatte, hat man zwar im Fernsehen so geschnitten, dass es aussah, als ob das ein Erfolg war. War es aber nicht. In der Halle war kein Mensch, außer den Leuten, die das veranstaltet haben, und dem schwedischen Fernsehen. Aber das hat sich dann doch scheinbar anders entwickelt, wie man sieht. Und jetzt machen alle Kotau vor Greta. Also das ist ein autistisches Mädchen, beherrschbare Krankheit, aber ist eine psychische Krankheit…

Stattdessen kommt direkt:

…Ich finde die Eltern verantwortlich, die gehören meines Erachtens nach ins Gefängnis, wenn sie mit ihrem Kind so umgehen.

Und weggelassen wird wieder..

.. Man kann dem armen Mädchen nichts Schlimmeres tun, die Schwester ist ja noch ein bisschen schlimmer dran, als das, was man mit ihr jetzt anstellt.

Nun ist Frau Gitteler in ihrem Element, beim Thema Greta Thunberg

Denn sie fragt.

TC 12:15:02:08 Interviewerin:

Also Sie glauben nicht, dass Greta das auch aus eigenem Interesse tut und weil es ihr wichtig ist.

TC 12:15:06:17 Limburg:

Doch, doch, doch, natürlich. Wenn ich die Geschichte verfolge – sie hat ja schon kräftige Störungen vorhergezeigt, hat sich stundenlang mit einer Banane beschäftigt, bevor sie die essen konnte, dieses und jenes. Und jetzt hat sie den Fokus für ihre Wut, für ihre Angst, für ihre Panik gefunden im Klimawandel und ihr wird eingeredet, sie kann da was dagegen tun. Das meint sie alles bitterernst. Wir sind die Bescheuerten, die das ernst nehmen. ..

Wiederum weglassend, bzw. nach vorn verschoben

Ein Kind wird da missbraucht als unantastbare, heilige Jungfrau von Orléans oder was immer – das ist eine Schande für diese Gesellschaft-

 

..TC 12:15:45:11 Interviewerin:

Das heißt, die Fridays for Future-Bewegung können Sie auch nicht nachvollziehen? 

TC 12:15:49:06 Limburg:

Überhaupt nicht. Überhaupt nicht. Zumal die Kinder, die da hüpfen und tanzen und singen und sofort alles einstellen wollen, sich gar nicht mehr im Traum vorstellen können, was das für sie bedeutet. Weder werden sie zur Schule gebracht, noch können sie ihr Handy benutzen, noch können sie sonst irgendwas machen. Das bringen die einfach nicht zusammen. Ich verstehe die Eltern nicht. Ich war neulich bei einer Anhörung in Hannover und werde jetzt morgen bei einer Anhörung in Düsseldorf sein, die sowas von ihren Kindern erwarten und sie noch dabei fördern. Also die Welt ist verrückt geworden in meinen Augen. Uns geht es offensichtlich zu gut. Wenn man mich fragt, woran liegt das, kann ich auch nur sagen, das ist eine Vermutung: Wenn’s dem Esel zu gut wird, geht er aufs Eis tanzen. Also wir haben mit Sicherheit andere Sorgen als diese, aber es ist eben schön, einfach und ja, man kann auch fordern, brüllen, machen, tun, seinen Unmut hinausschreien, all das gebongt. Aber die Kanalisierung in den sogenannten „Klimaschutz“ ist eine Schande. Wirklich eine Schande…

Und auch … 

TC 12:20:43:02 Interviewerin:

Was würden Sie denn jungen Leuten sagen? Also was sollen die denn Ihrer Meinung nach besser tun?

TC 12:20:50:15 Limburg:

Die sollen sich vor allen Dingen sachkundig machen. Sachkundig machen – was steckt dahinter? Welche Motive sind das? Sind die ehrlich oder sind die vorgeschoben? Und sich dann entscheiden. Aber vor allen Dingen sollen sie sich keine Angst machen lassen. Das ist ja das, was diese Greta-Bewegung auszeichnet, die wahnsinnige Angst vor einer Klimakatastrophe, dass ihnen die Zukunft genommen wird. Mein Gott, seid doch mal ein bisschen optimistisch. Wie gesagt, der Mensch hat die besten Möglichkeiten. Wir haben Geld, wir haben Know-how, wir haben Fähigkeiten, wovon unsere Vorfahren nicht mal im Traum dachten, dass sie die haben können, wir haben trotzdem diese Welt gewonnen. Ich kann mich noch gut erinnern: Anfang der Sechzigerjahre, als die Berlinkrise war und der Atomkrieg jeden Tag vor der Tür stand. Da muss man’s mit Luther halten. Lass uns doch ein Apfelbäumchen pflanzen… etc.

 

TC 12:22:16:20 Interviewerin:

Aber was ist denn, wenn sich herausstellt, dass die Klimakrise auch real wird oder ist? 

TC 12:22:22:07 Limburg:

Ich sage das ja: die Möglichkeit, die wir als Menschen viel mehr als jede andere Spezies haben, ist sich anzupassen. Ich habe Ihnen ja die Beispiele genannt. Dann bauen wir eben Dämme gegen zu hohe Fluten. Al Gore hat sich vor Jahren schon ein Hochhaus in San Francisco gekauft, weil er geglaubt hat, dass der Meeresspiegel („.. so hoch steigt“), hätte er das vielleicht doch nicht gemacht. Oder irgendjemand anders von diesen Großkopferten auch. Also das wird von allen nicht so richtig ernst genommen. Und wenn Sie sich die Daten ansehen, dann ist es auch nicht ernst. Kann nur ernst werden. Klima kann sich immer ändern und dann tue ich eben etwas dagegen. Wir sind die beste Generation, die überhaupt je gelebt hat. Wir haben Kapital, wir haben Know-how, wir haben die Zahl der Menschen. Wir können alles tun, um uns anzupassen. Überhaupt kein Problem. Wir haben genügend Energie, wir können – was habe ich gerade gelesen:  Kernreaktoren auf Schiffen sind jetzt nach 5 000 Kilometern Seereise im Hafen von Kamtschatka gelandet und versorgen 100 000 der Leute dort, die sonst keinen Strom hätten oder nur unter unzähligen Schwierigkeiten zu Strom kämen, mit Strom. Die haben im Winter minus fünfzig Grad und der Sommer ist zwei Monate lang. Die sind drauf angewiesen. Wir haben also Energie, wir haben fossil oder Kern, meinetwegen auch alternative Energien, aber die müssten dann eben funktionieren und bezahlbar sein. Warum dann nicht? Das ist meine Antwort. Habt Zuversicht, glaubt an eure Fähigkeiten und dann machen wir das, wenn’s Zeit ist. Anderes ist unnütz. Und gefährlich

..

Und etwas später verfolgt sie die heiße Spur der bösen, alten weißen Männer

TC 12:24:01:03 Interviewerin:

Ich habe jetzt in meinen bisherigen Gesprächen und auch Interviews immer öfter das Gefühl bekommen, dass sich gerade die älteren Generationen, gerade von der Fridays for Future-Bewegung, sehr angegriffen fühlen oder irgendwie beschnitten, auf den Schlips getreten. Können Sie sich das erklären? Ist das eine Art Bevormundung, die nicht -…

 

unterschlägt dann aber den ersten Teil meiner Antwort:

TC 12:24:21:23 Limburg:

Nein, das ist die billige Art und Weise, hatte ich ja gesagt, wenn ich angegriffen werde, dann nicht mit Argumenten, sondern: „Der alte Mann hat ja keine Ahnung.“ Oder noch schlimmer: „Der böse, weiße, alte Mann“ oder was immer. Pfft. So what?

Wovon sie nur brachte:

Wenn man ein bisschen nachdenkt, und das tun die eben nicht, dann weiß man das alles, wovon wir hier gut leben, wie wir fahren, wie wir essen, wie wir trinken, wie wir wohnen, wie wir heizen, wie wir uns unterhalten über lange Distanzen, fast zu 99 Prozent von weißen, alten Männern erfunden wurde. Also ganz so schlecht können wir nicht gewesen sein. Die heute billigere Art und Weise ist, jemanden anzugreifen. Was kratzt es die Eiche, wenn die Sau sich an ihr reibt? 

TC 12:25:05:01 Interviewerin:

Aber ich meinte jetzt gar nicht EIKE im Speziellen, ich meinte jetzt –

TC 12:25:07:12 Limburg:

Die Eiche, habe ich gesagt. 

TC 12:25:10:02 Interviewerin

Ich dachte die EIKE. Ich meinte jetzt gar nicht das im Speziellen. Sondern generell erlebe ich, dass ältere Menschen sich von den Jungen durch dieses Streiken sehr angegriffen fühlen. Können Sie das nachvollziehen? 

TC 12:25:20:10 Limburg:

Das war doch schon immer so. Das ist ja nichts Neues.

Und etwas später

TC 12:31:29:14 Interviewerin:

(lacht) Greta. Wir machen das mit all unseren Protagonisten. Wenn Greta jetzt vor Ihnen stehen würde in Lebensgröße, was würden Sie ihr dann sagen? 

TC 12:31:39:21 Limburg:

Ich würde sie an die Hand nehmen und versuchen, sie aufzuklären, was sicherlich misslingen würde, weil sie als Autistin schwer irgendwelchen abweichenden Meinungen und auch Argumenten zugänglich ist. Und wenn man es mir gestattete, würde ich sie an die Hand eines guten Psychologen bringen, der sie dann von ihrer Krankheit ein bisschen heilen kann oder lindern kann, damit sie ein vernünftiges Leben vor sich hat, so ist es ja unerträglich. Panik, Furcht, Hass. Da ein Leben zu beginnen, ist ja für jeden Menschen unerträglich. Also man müsste ihr eigentlich die Last von den Schultern nehmen. Stattdessen wird sie missbraucht und trägt die Last weiter und glaubt, dass sie damit Anerkennung oder Änderung bewirkt.

 

Der Schlusakkord – Ihre öffentliche Reaktion –gesendet

Nachdem das alles gesagt und aufgezeichnet wurde, setzt sich Frau Gitteler doch tatsächlich in Potsdam hin und sinniert: 

„Michael Limburg und seine Aussagen lassen mich schon ein wenig ratlos zurück. Es fällt mir schwer nachzuvollziehen, warum er so über Greta Thunberg denkt!“

Wie man aufgrund des vollständigen Interviews unschwer erkennen kann, muss die Antwort darauf lauten:

Meine Aussagen sind evtl. nur deshalb schwer nachzuvollziehen, wenn man sie absichtlich verstümmelt und aus dem Zusammenhang reißt.

Eine Technik, die das Duo  Rezny/Gitteler selber anwandte, um ihre Zuschauer in dieselbe, allein von ihnen selbst aufgestellte (oder ihnen aufgezwungene?) Falle zu locken.

Journoarbeit mal wieder mal vom Feinsten.

 

Ihre echte Reaktion – nicht gesendet

Noch bei mir im Hause klang das, was sie sagte nämlich ganz anders: TC 12:34:18:14 Interviewerin:

Herr Limburg, was mich jetzt als abschließende Frage noch interessiert: Man bleibt irgendwie in dieser ganzen Debatte sehr verwirrt zurück. Einerseits redet man, zum Beispiel habe ich mit einem Klimaforscher geredet von der BOKU Wien, heute habe ich mit Ihnen gesprochen. Wem soll man denn jetzt glauben als Normalsterblicher?

TC 12:34:38:07 Limburg:

Das ist ein großes Problem und wenn ich Ihnen jetzt eine kurze Antwort gebe, dann klingt die jetzt vielleicht ein bisschen hochmütig, aber ich zitiere Kant: „Sapere aude“, hat er mal gesagt. Nun bin ich kein Lateiner, ich habe das auch nachgelesen. „Bediene dich deines eigenen Verstandes.“ Dazu gehört natürlich erst mal, dass Sie den Äußerungen, die öffentlich über Sie hereinprasseln, erst mal misstrauen und sagen: „Was ist denn eigentlich los?“ Ich habe angefangen mit den 0,04 Prozent CO2. Davon ist der menschgemachte Anteil irgendwo zwischen ein und zwölf Prozent, also nochmal viel weniger als das, was da ist. Wirkt nur physikalisch, nicht chemisch, kann also nur eine extrem geringe Wirkung haben, wenn überhaupt. Das wissen die meisten nicht.

Die denken, wenn Sie die fragen, wie viel sind’s denn, bei den Grünen oder den Jugendlichen zehn, zwanzig, dreißig Prozent in der Atmosphäre, ist es bei weitem nicht.

Dann fragen Sie sich doch mal, was ist denn eigentlich passiert? Wir hatten zwei schöne Sommer hintereinander. Erfreulich und manchmal auch unerträglich warm.

Auf der anderen Seite, ich weiß nicht wo Sie hinfahren. Die meisten Deutschen lieben es, nach Mallorca zu fliegen, besonders, wenn die kalte Jahreszeit beginnt. Die Kanarischen Inseln sind ausgebucht über die Winter, zur Saison, weil die Leute alle ins Warme wollen. Was ist dann an Erwärmung schlimm? Im Gegenteil, es ist gut. Die Frage ist, was zu viel ist. Wenn ich also sehe, dass in Miami die Jahresmitteltemperatur bei vierundzwanzig Grad liegt und die Leute dort sehr lebendig sind und fröhlich, wo ist eigentlich das Problem? Das Problem ist eher, wenn’s kalt ist. Die Selbstmordrate in Finnland ist viel höher als sonst wo, weil die dunklen und kalten Nächte dunkle Tage haben –…..

 

Doch das zu senden hätte sie – wenn sie es denn versucht hätten – vermutlich den Job gekostet. Da setzt man sich lieber vor die Kamera in Potsdam hin und sinniert über Fragen, die so nicht gestellt wurden und über Antworten, die so nicht gegeben wurden. Manipuliertes Staatsfernsehen wie es sein soll.

Wer glaubt denen noch?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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38 Kommentare

  1. „Wie verkauft man Propaganda unmerklich als fairen Journalismus?“

    Danke. M. L., so geht es! Leider allüberall!
    Und sie haben bei mir schon wieder Punkte gesammelt. Nur ich kann sie nicht weiterreichen, trotz bestem Bemühen. Die Schlafschafe müssen erst das Messer an der Kehle spüren!
    Sie wachen erst auf, wenn es (fast) zu spät ist.

  2. Es ist doch sinnlos sich an Aktivisten abzuarbeiten. Man muss die grundlegende Defizite der Klimawissenschaft mit Fokus „menschengemacht“ ansprechen. Und das immer wieder.
    Ich bin Geowissenschaftler und habe an der Uni Hannover promoviert. Mein ganzes Berufsleben war ich mit wissenschaftlichen Fragen konfrontiert, insbesondere auch mit der Modellierung der Nordsee, Ems, Weser und Elbe. Mit diesen Grundlagen ist mir lange bewusst, dass es wissenschaftliche Hybris ist, zu glauben, man könne das gesamte Erdsystem korrekt modellieren um Klimaentwicklungen richtig abzuschätzen. Die Wissenschaftler scheitern schon daran, nur die Prozesse in der Erdatmosphäre richtig zu modellieren. Dies gilt allein schon für den Strahlungstransfer, der duch CO2 beeinflusst wird.
    Deshalb spreche ich sicher für viele Wissenschaftler, die Politik und Medien im Fokus sehen. Alle FFF und ScientistFF Verlautbarungen (auch Extinktion Rebellion) beginnen in der Regel mit der Aussage, man müsse nicht mehr über die Physik sprechen, die sei vollkommen klar. Vor diesem Hintergrund möchte ich Journalisten einmal fragen: Was sind wesentliche Merkmale einer Pseudowissenschaft? Zu diesen Merkmalen gehört: Man bracht die Theorie nicht mehr zu diskutieren, die Theorie ist bewiesen und es gibt keinen wirklichen Fortschritt in den Ergebnissen. Die Wisenschaft des IPCC versucht seit Jahrzehnten zu berechnen, wie der globale Temperaturanstieg sein wird, wenn sich der CO2 Gehalt in der Atmosphäre verdoppelt. Dies aber ohne jeglichen Erfolg. Die Modelle werden mit viel Aufwand weltweit verbessert aber die Ergebnisse verwirren zunehmend. Die Wissenschaft ist in einer Krise. Dies wird von den Medien nicht aufgegriffen bzw. bewusst verschwiegen. Dafür wird aber die Nachricht, das 11.000 Wissenschaftler vor der Klimakrise warnen hundertfach gebracht, obwohl es sich dabei überhaupt nicht um echte Wissenschaftler handelt. Die kommenden Jahrzehnte werden offenlegen, ob die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die angesprochene Wissenschaft noch aufrecht erhalten werden kann.

    • Die Wissenschaften sind im Untergang begriffen. Der Bezeichnung Wissenschaftler ist heutzutage zu einem Schimpfwort degradiert.

      Wie sagte Prof. Wolfgang Löwer auf einer DFG-Tagung einmal (selbst enttäuscht von der Wissenschaft):
      Die so genannte Wissenschaft zerstört die Gesamtheit von Erkenntnissen und ersetzt den Begründungszusammenhang durch interne Absprachen und Seilschaften. Rund 60 Prozent aller Widerrufe gehen auf Fehlverhalten und nicht auf unabsichtliche Fehler zurück.

      Und weiter sagte er: Unser Wissenschaftssystem belohnt dreiste Lügner. Ungefähr 80 Prozent der Forschung ist Müll. Drei Motive leiten alle Wissenschaft an, und so positiv die entsprechenden Vokabeln besetzt sind, in ihnen sind auch die Gründe für Betrug und Täuschung aufgehoben: „In Neugier steckt Gier, in Ehrgeiz die Bereitschaft, mit der Ehre zu geizen, und die Leidenschaft lässt uns nicht selten leiden.“

      Hier mal ein krasses Beispiel – Physiker Jan Hendrik Schön, aber die Physik hat noch mehr dieser Lügner und Betrüger zu bieten.

      Zitat: „Was sind wesentliche Merkmale einer Pseudowissenschaft?“
      Die Philosophen formulieren es so: Es ist eine Frage – Wie etwas behauptet wird und nicht was behauptet wird. Die Pseudo-Wissenschaftler versuchen stets, die Auseinandersetzung mit „Gleichen“ zu vermeiden und wenden sich direkt an die Öffentlichkeit und/oder Politik. Zudem möchten Sie immer, dass die Anderen ihnen das Gegenteil beweisen, obwohl Sie in der Beweispflicht stehen.

      Mfg
      Werner Holtz

  3. Enttäuscht hat mich nicht nur die Interviewerin sondern z.B. auch der Geschäftsführer einer Raffinerie im obigen Video über Greta-Gegner :
    Dieser Geschäftsführer hat mit keinem Wort erwähnt, dass die für die Versorgung der Weltbevölkerung mit Lebensmitteln und anderen Waren notwendige Transportkapazität zur Zeit nur mit auf Erdöl bzw. Erdgas basierenden Treibstoffen ausreichend und bezahlbar aufrecht erhalten werden kann. Außerdem hätte er bezüglich Greta erwähnen müssen, dass diese die Transportproblematik und die daraus resultierenden fatalen Folgen nicht begreift und auch nicht begreifen kann. Weiterhin hätte er klarstellen müssen, dass nicht Greta sondern die hinter ihrer Aktion stehenden Personen Gegenstand der Kritik sind und das es unverantwortlich ist, dass die Hauptproblematiken wie Transportkapazität oder Elektrizitätsversorgung nicht zur Sprache kommen. Ich hätte der Interviewerin vorgeworfen, dass sie sich zu diesen Problemen keine Gedanken gemacht hat und dass sie somit für dieses Interview völlig ungeeignet ist. Weiterhin möchte ich bemängeln, dass diesem Geschäftsführer in Hinblick auf Flugzeug nicht mehr Beispiele eingefallen sind wie z.B., dass in Ländern wie Russland, Kanada und Australien das Flugzeug häufig die einzige Transportmöglichkeit von Gütern und Personen ist.

    • Das war Rainer Seele, Geschäftsführer der OMV. Wenn der das gesagt hätte, wäre er seinen Geschäftsführerposten wahrscheinlich schnell wieder los.

    • Kein Mensch weiß, was der alles gesagt hat.
      Genau wie bei Limburg wurden eben jene Passagen gesendet, die den Sendungsmacherinnen ins Konzept passten.

      So passiert es tagtäglich mit allen Themen, in denen Stellungnahmen von irgend welchen Involvierten gesendet werden!

      Man nennt das in Neusprech: postfaktisch …

      • Sehr geehrter Herr Stefan Strasser,
        ich befürchte, dass Sie Recht haben. Dies wird auch durch die aktuelle Berichterstattung über Mindestabstand von Windenergieanlagen bestätigt, in der verschwiegen wird, dass Lärmbelästigung (nicht nur Infraschall) der Grund für den Mindestabstand von 1 km zu Wohnhäusern ist. Das Verschweigen der Lärmbelästigung durch WEA bei geringerem Abstand durch die aktuelle Berichterstattung kommt einer Fake News gleich !

  4. erste Frage an die xxxxxxxxxxxxx: wie hoch ist der optimale ppm Anteil von co2 für Pflanzenwachstum & ab wann sterben diese??
    Wenn die dann hören, daß ihr geliebtes canna 1500ppm, andere 800ppm „optimnal finden“ & ab 200ppm dagegen das „Eingehen“ beginnt, möchte ich mal die offenen Münder sehen… 😉

  5. Alleine schon die Wikipedia-Einträge über Herrn Limburg oder Herrn Lüdecke zu lesen, gibt mir zu denken!
    „Klimaleugner…Klimaleugnerszene…aktives Mitglied der Klimaleugnerszene…“ mehrfach so ausgeschrieben…
    Da vertreten 2 Wissenschaftler eine andere Meinung zum wissenschaftlichen Mainstream…melden Zweifel an..was doch gut ist in der Wissenschaft!…und ich habe das Gefühl, beim lesen dieser Wiki-Einträge, die zwei sind Zuhälter…Drogendealer…Hells-Angels-Rocker und Holocaust-Leugner in einem…wurden bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen nur vergessen!

    • Oh, ich wusste gar nicht, dass es über Michael Limburg einen Wikipedia-Artikel gibt.
      Wie ich in der Versionsgeschichte sehe, ist er ja recht neu (September 2019).

      Alle Achtung – gleich im ersten Satz des Artikels eine Verlinkung zu dem extrem einseitigen Wikipedia-Artikel „Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung“.
      Übrigens – wenn man früher „Klimaskeptiker“ als Suchwort bei Wikipedia eingab, gelangte zum weniger einseitigen Artikel „Kontroverse um die globale Erwärmung“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung

      Heute gelangt man automatisch zu „Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung“.

      • P. S. Und „natürlich“ ist „Andol“ (Klimalobbyist bei Wikipedia) im Limburg-Artikel wieder an vorderster Front dabei.

      • Interessant der Eintrag in der Übersicht, wenn man nur nach „Limburg“ sucht:

        Limburg ist der Familienname folgender Personen:

        • Michael Limburg (* 1940), deutscher Politiker (AfD) und Klimaleugner

        Ich glaube das genügt.
        Danke Andol – die Erinnerung an dunkle Zeiten bleibt so aufrecht.

          • Ehrlich? Ich habe resigniert. Der Feind im Inneren ist nicht wirklich greifbar. Die Proponenten der „Machtelite“, die natürlich die Konsequenzen ihres Tuns nur (relativ) wenig spüren werden, dürften schon so indoktriniert sein, dass sie nie einen Grund für eine Meinungsänderung sehen werden.
            Wie das Ganze funktioniert, kenne ich (Gott sei Dank nur aus Erzählungen inzwischen nicht mehr lebender Zeitzeugen). Wenn der Irrsinn eines Tages gestoppt wird, möchte ich nicht in der Nähe sein. Es wird nicht gewaltfrei ablaufen!

  6. Wegen dem angeblich menschengemachten Klimawandel haben wir 30.000 Windräder, 1111 Anti-Windkraftgruppen und 8.000.000 – 24.000.000 Mio. Schallopfer im Land.
    Wenn wir die alten weißen/weisen Männer nicht hätten, wären wir verloren im bunten Irren-Land….

  7. Die Auswirkungen der menschgemachten Klimahysterie werden uns alle betreffen! Es wird Zeit zum handeln…jeder kann etwas tun!
    Fragen stellen…hinterfragen…unbequem sein und bleiben! Sich informoeren aus vielen Quellen!
    Sich mit anderen Zweiflern zusammenschließen!
    Wir brauchen eine regionale Vernetzung…vielleicht ist ja jemand hier, aus dem Großraum Ulm/Alb-Donau-Kreis und hat auch Interesse daran…sich erstmal ganz ungewzungen in einem Wirtshaus zu treffen, um Erfahrungen auszutauschen…Ideen wie so eine regionale Vernetzung funktionieren könnte.
    Die Bitte an EIKE, wenn Interesse besteht darf, gerne meine E-Mail Adresse weiter gegeben werden.
    Vielen Dank
    H.S.

  8. Lieber Herr Limburg,
    Sie waren absolut brilliant in diesem Film!

    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Gesundheit und Kraft, Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen, damit wir wieder Normalität und geistige Klarheit in´s Ländle bekommen.

  9. Nix für ungut, Herr Limburg, warum machen Sie nicht mit einem Rechstanwalt / Notar einen wasserdichten Vertrag (nichts Inhaltliches, nur Formalien), der vom Justitiar des Senders zu unterschreiben ist und bei Vertragsbruch bei EIKE, sagen wir mal, 100.000 € einspült und dann – Interviews im Wochentakt. 🙂

  10. Sehr geehrter Herr Limburg!
    Ich bin ORF-zwangsgebührenzahlender Österreicher, und danke Ihnen vielmals für Ihre unermüdliche Energie, Licht ins Dunkel zu bringen!
    Ich wünsche Ihnen, mindestens hundert Jahre alt zu werden:
    Um im ersten Drittel Ihrer restlichen Lebenszeit das Dunkel immer heller zu machen, damit Sie danach noch viele schöne Jahre die Früchte Ihrer kompetenten Arbeit und das Licht genießen können.
    Viele Grüße aus Kärnten

  11. Gibts sowas wie Wochenendseminare die EIKE o.a. anbieten…einfach um im Thema sattelfester zu werden…gelassen zu argumentieren…ich lese im Moment viele Bücher verschiedener Autoren…aber ein Präsenzseminar hat doch nochmal ne andere Qualität.
    @Herr Limburg…vielleicht kann man regional ja auch kleiner anfangen…mit gleich/ähnlich gesinnten…die sich erstmal ganz unverbindlich zum Austausch treffen…erstmal ohne großen Vortrag…Vorträge sind wichtig…aber sehr zentral gehalten…wir müssen in die Fläche damit…es gibt so viele Zweifler! Miteinander reden…sich vernetzen und der ganzen Hysterie etwas entgegensetzen…erstmal klein anfangen.
    Grüße H.S.

      • Das EIKE ist doch so unermesslich reich, weil es von den Kernkraftlern&Steinkohlern gefördert wird…wo sind die Lobbymillionen für eine Aufbauarbeit einer Organisation und Jüngern…Jüngernen wie bei fff un exrebellion?!
        Womöglich handelt das EIKE und seine Mitstreiter aus purem Idealismus…und wissenschaftlichem Anspruch…kaum glaubwürdig in unseren Zeiten! 😉
        Womöglich muss man sich bei den Beiträgen von EIKE…Kalte Sonne u.a. auch noch selbst Gedanken machen und bekommt nicht alles vorgekaut…
        Schrecklich! Was für böse Idealisten, die nicht die Welt retten wollen…alle wollen doch die Welt retten! Egal wie und wenn wir unsere Zivilisation vernichten…wir müssen die Welt retten!
        An so einen Quatsch habe ich als 16-jähriger Punker und Antifaler damals geglaubt…inzwischen sind Jahrzehnte ins Land gegangen.
        Ich kann die jungen Menschen bei fff und exrebellion verstehen!
        Die dürstet es nach etwas anderem(wie mich damals), weil grundsätzlich etwas nicht stimmt!

        • Wie reich wir wirklich sind, verbergen wir natürlich ganz schlau. Zur Täuschung lud ich die Journalist*Innen in mein Fake-Home-Office ein. Das wurde natürlich nach dem Interview abgerissen und ich kehrte in meinen Büro-Glaspalast in bester Lage in Mitte zurück.
          Mit freundlichen Grüßen
          M.L.

    • Sehr geehrter Herr Limburg!

      Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz – wir schärfen unsere Waffen! Herr Holger Schön hat hier in Ihrem Forum eine regionale Vernetzung beginnend im Großraum Ulm/Alb-Donau-Kreis angeregt und dazu hier die Freigabe seiner Mailadresse gestattet. Gerne dürfen Sie auch umgekehrt meine Mailadresse an Herrn Schön weitergeben, da ich in obiger Sache gerne den Kontakt zu ihm herstellen möchte.

      Mit freundlichen Grüßen
      A. Ziegler

  12. Was wir brauchen ist eine Gegenöffentlichkeit auf regionaler Ebene…sprich Kreisvereine/Stadtvereine von EIKE um Infoveranstaltungen/Diskussionsveranstaltungen zu machen…zu den EIKE-Themen, um mit wenig/Unwissenden, eventuell sogar mit den Leugnern der natürlichen Klimaveränderung ins Gespräch zu kommen.
    @Admin/Autor: Ist so etwas in Planung…in der Satzung des EIKE e.V. vorgesehen?

    • Das läuft alles längst. Wenn auch unter erschwerten Bedingungen, weil an Veranstalter solcher Konferenzen kaum noch Räume vermietet werden. Wir wenigen Leute können uns vor Vortragsanfragen kaum noch retten. Und gerade deshalb versucht man uns gar nicht erst zu Wort kommen zu lassen. Die Veranstalter werden nach Strich und Faden oft unter Mithilfe der Antifa und von „Umweltschutz-Instituten!“ (öffentlich gefördert) erpresst.
      Am 16.11.19 rede ich übrigens in Magdeburg.
      Mit freundlichen Grüßen
      M.L.

  13. Herr Limburg, aber Sie sollten doch längst wissen, wie die Medien das zusammen schneiden. Ich würde mich daher nur auf Live Diskussionen im TV einlassen.

    • Ist schon ok. Ich wusste ja, was sehr wahrscheinlich kommen würde. Frau Rezny beteuerte zwar, das „anfänglich“ die Wissenschaft im Vordergrund hätte stehen sollen, wie man die aber in eine 3 oder 4 Minuten Sequenz hätte quetschen wollen, entzieht sich meiner Phantasie.
      Nach der m.M.n. ehrlichen Schlussfrage von Frau Gitteler:

      Herr Limburg, was mich jetzt als abschließende Frage noch interessiert: Man bleibt irgendwie in dieser ganzen Debatte sehr verwirrt zurück. Einerseits redet man, zum Beispiel habe ich mit einem Klimaforscher geredet von der BOKU Wien, heute habe ich mit Ihnen gesprochen. Wem soll man denn jetzt glauben als Normalsterblicher?

      hatte ich doch die geringe Hoffnung, dass den beiden erlaubt sein würde, ehrlich zu berichten. Ich wurde diesbezüglich mal wieder enttäuscht.
      Wer glaubt denen noch?
      mfG

      • Wenn es nur um Wissenschaft geht, kann man doch getrost fragen wer diese Grete eigentlich ist.

        Greta kenn ich nicht, hat die schon wissenschafltich uebers Klima publiziert?

    • Wobei die Frage ist, was der/die Zuschauer*In damit macht.
      Ich denke nicht, daß der Bericht groß schadet.
      Schon, daß der Satz „nicht unsere Freiheit ist bedroht, sondern das Klima.“
      im Fernsehen kommt, ist gut.
      Ich weiß auch nicht, was man mit Mainstream-Schlafschafen machen soll, die immer noch auf die „Nummer mit dem kleinen Mädchen“ hereinfallen.
      Diese würden auch auf ein kleines Mädchen aus dem „indigenen“ Volk der Samen hereinfallen, welches aufgrund der Klimaerwärmung endlich eine bessere Vitaminversorgung bekommt – wenn man es ihnen nur in den Medien präsentierte.

      Ich denke aber, daß die öffentlich-rechtlichen schon lange tot und uninteressant sind.
      Ab und zu läuft bei mir zuhause der Deutschlandfunk, sonst schaue ich mir etwas im Netz an.

      • Der muß doch noch raus:
        Es ist seltsam, daß Greta bei „der stundenlangen Beschäftigung mit einer Banane“ die Radioaktivität aus dieser (Kalium) nicht gesehen hat.

        „Greta gehört zu den wenigen, die unsere Kohlendioxide mit bloßem Auge erkennen können. Sie sieht, wie die Treibhausgase aus unseren Schornsteinen strömen, mit dem Wind in den Himmel steigen und die Atmosphäre in eine gigantische unsichtbare Müllhalde verwandeln.“ schrieb zumindest ihre Mutter.

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