Das meiste Potenzial ergibt sich durch Verzicht auf den Schuldenabbau …

Bild 3 Screenshot von der Titelseite des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Konstanz

Helmut Kuntz
… um die Welt vor dem Klima zu retten und so die Forderungen der Freitagshüpfer zu erfüllen, sagt der Bürgermeister von Konstanz sinngemäß und schlägt vor, dass die Stadt zur Finanzierung der Klimarettung ihre Schuldentilgung stoppen soll.

… habe ich schon die Hoffnung, dass wir uns noch ein bisschen Respekt von Fridays for Future erarbeiten können …

Beim Lesen des FOCUS-Artikels über den Bürgermeister von Konstanz [1], kommt man (als klimarealistisch eingestellter Bürger) zu der Frage, warum es einen Bürgermeister und einen Stadtrat braucht, wenn dieser sich von Kindern auf der Nase herumtanzen lässt und dafür sogar noch lobende Worte findet. Und was die nicht bedingungslos FfF-gläubigen Bürger über so ein Oberhaupt denken, welches sich in seinem Handeln auf das Wissensniveau von Kindern reduziert.

Seine Aussage: „Das erste Gespräch mit Fridays for Future – das noch vor dem Beschluss des Klimanotstandes stattfand – sei für ihn ein anstrengender Termin gewesen. „Die wissen über Klimaschutz mehr als ich, die haben richtig viel Ahnung“,
kann man zudem nur als eine einzige Bankrotterklärung seiner Führung und seiner Stadtverwaltung, die ein eigenes Umweltschutzamt ausweist [2] betrachten.

Wer jedoch weiß, mit welchem Pseudowissen kommunale Klimamanager*innen brillieren:
EIKE, 22.03.2017: Klimamönche*, alternativ: die Klimaelite unserer Behörden,
wundert sich nicht, dass Schulkinder das gleiche „wissen“ und da lauter vorgetragen, einen wohl inkompetenten Bürgermeister überraschen. Bei der herrschenden Greta-Anhimmelung sticht er dabei nicht einmal aus der „Inkompetenzmasse“ hervor. Und dass ein Bürgermeister aus Konstanz sich bei kaltesonne oder EIKE wenigstens ein bisschen Klima- und Energie-Kompetenz anliest, wäre sowieso nicht zu erwarten.

Kennt der Bürgermeister die eigenen Klimaschutzinfos seiner Stadt nicht?

Wenn ein Stadtoberhaupt von der Kompetenz von Klimahüpfern schwärmt, die mehr wissen als er selbst, schaut man natürlich auf der Stadthomepage nach, wer dafür zuständig ist. Und eine Information überrascht wirklich (nicht):

Bild 1 Screenshot von der Homepage der Stadt Konstanz

Natürlich trügt diese Information. Klickt man über die „richtigen“ Homepageseiten, wird die Information so umfangreich, wie man es von einer Stadt in Deutschland erwartet und gewohnt ist:

Bild 2 Screenshot von der Homepage der Stadt Konstanz

Selbstverständlich findet sich auch das obligatorische Klimaschutzkonzept:

Bild 3 Screenshot von der Titelseite des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Konstanz

Bild 3 Screenshot von der Titelseite des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Konstanz

Darin dreht und beschränkt sich wirklich jeder Satz alleine auf das „Wissen“: CO2 = Klimagift und deshalb mit allen Mitteln und ohne die geringste Rücksicht auf Kosten zu verhindern und es verzichtet auch nicht auf die kritiklose Wiederholung bekannter Floskeln, doch was sollen Ersteller solcher Studien machen, wenn der Inhalt ideologisch vorgegeben ist:
Klimaschutzkonzeptes der Stadt Konstanz: KURZFASSUNG: EINLEITUNG
Der Klimawandel und damit einhergehende Konflikte und Migrationsbewegungen gelten als die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Um die globale Erwärmung zu begrenzen sowie eine nachhaltige und langfristige Energieversorgung zu gewährleisten, sind gerade auch die Kommunen gefragt …
Die Stadt Konstanz hat diesen Sachverhalt früh erkannt – sie ist bereits seit dem 1992 erfolgten Beitritt zum Klima-Bündnis im Klimaschutz engagiert. Das nun vorliegende Klimaschutzkonzept baut auf dem ersten städtischen Klimaschutzkonzept von 1995 auf und berücksichtigt auch dessen Fortschreibung von 2007 sowie die Ziele des Stadtentwicklungsprogramms STEP. Mit den Konzepten des Landes Baden Württemberg und den regionalen energiepolitischen Zielen des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ ist es ebenso abgestimmt.
Zusätzlich bildet die Zielsetzung der „2000-Watt-Gesellschaft“ eine wichtige Grundlage für die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Konstanz. Laut dem Modell der 2000-Watt-Gesellschaft, welches ursprünglich an der ETH Zürich entwickelt wurde, stünde jedem Erdenbewohner eine durchschnittliche Dauerleistung von 2000 Watt bzw. ein Ausstoß von etwa einer Tonne
CO2 pro Jahr zu. Einbezogen werden dabei nicht nur am Wohnort verursachte Emissionen, sondern auch Emissionen, die anderswo entstehen – beispielsweise durch Konsumgüterproduktion oder Verkehr. Konstanz hat sich mit der Verabschiedung der „Charta der 2000-Watt-Städte in der Bodenseeregion“ die Aufgabe gestellt, das 2000-Watt-Ziel möglichst bereits bis 2050 zu erreichen …

Man fragt sich da, was die Freitags-Hüpfkinder mehr wissen, als in den 197 Seiten dieses Dokumentes steht. Es könnte ausschließlich dazu kritisch eingestelltes sein. Da der Autor selbst schon eine Freitagshüpfer-Diskussionsveranstaltung besucht und durchgestanden hat [3] , kann er dies jedoch mit Sicherheit ausschließen.

Wenn man schon über das Klima von Konstanz nachsieht, schaut man auch gleich mal rein, warum Konstanz den Klimanotstand ausgerufen hat:

Bild 4 Screenshot von der Beschlussvorlage zur Ausrufung des Klimanotstands

Und stellt fest, dass der alleinige Grund laut der Beschlussvorlage nur ist, dass die Stadt mithelfen möchte, die CO2-Minderungsziele, welche sich Deutschland freiwillig und ohne Zwang hat auferlegen lassen, beziehungsweise selbst auferlegt hat einzuhalten. Von einer Not des Klimas ist darin keine Rede. Allerdings von einer angeblichen Not, die Forderungen der Freitagshüpfer erfüllen zu müssen …
Begründung:
1. Hintergründe zum Klimanotstand und zum Klimaschutz in Konstanz
Die durch die Fridays for Future-Bewegung angeregte Ausrufung des Klimanotstands dient dazu, „alle Kräfte aus Politik und Bevölkerung zu bündeln, um gemeinsam sofortige und entschlossene Anstrengungen zum Klimaschutz zu leisten.“ …
Was die folgende, „Fachliche Begründung“ mit einer Klimanot zu tun hat, erschließt sich wohl nicht jedem. Das soll es wahrscheinlich auch nicht:
2. Fachliche Begründung der Beschlussvorschläge
Grundsätzlich ist im Falle einer kurzfristigen Umsetzung sämtlicher Maßnahmen mit Mehrkosten zu rechnen, die entweder durch Verschiebungen innerhalb des Haushalts 2019/20 oder durch zusätzliche Einnahmen (Steuern, Gebühren, Zuschüsse o.
Ä.) gedeckt werden müssen …

Da haben die Klimahüpfer recht: Was haben die Maßnahmen der Stadt mit dem Klima zu tun

[1] Eine der direkten Folgen des Beschlusses war zunächst, dass seit Juni jede Entscheidung, die im Konstanzer Gemeinderat getroffen wird, auf ihre Klimarelevanz geprüft wird. Zudem hat die Stadtverwaltung eine Art „Task Force“ zusammengestellt, die klimarelevante Maßnahmen koordiniert – von der Energieversorgung von Gebäuden über Mobilität bis hin zur Entsorgung.
Neben diesen klimawichtigen Globalmaßnahmen wird die Welt-Temperatur auch ganz konkret bekämpft, zumindest scheint jemand aus Konstanz das anzunehmen:
[1] Erwogen werden nach Angaben der Stadt zudem ein Testlauf für einen kostenlosen Busverkehr an Samstagen sowie Prämien wie zum Beispiel ein ÖPNV-Ticket für Bürger. Geplant ist auch ein Klimabürgerrat.

Den Autor würde es interessieren, wie die Stadt und der Klimabürgerrat die Klimarelevanz bewerten. Zwar haben alle Maßnahmen ausschließlich eine Prämisse: Jedes kg gespartes CO2 ist ein wichtiges Kilogramm. Doch ist das noch keine Relevanz. Wer nun die Relevanz zum Klima auch nur irgendwie berechnen würde, müsste doch irgendwann erkennen:
Wenn Deutschland insgesamt bei sofortigem, vollständigem Verzicht auf alle CO2 Emission die Temperatur im Jahr 2100 (wenn überhaupt) irgendwo zwischen vielleicht +0,02 und unwahrscheinlichen +0,09 °C vermindern könnte, dann kann die Relevanz von „Klimamaßnahmen“ der Stadt Konstanz sich nur ganz, ganz, ganz wenig, konkret: nicht von Null unterscheiden. Genauer: Das wirkliche Klima nimmt davon nicht im entferntesten irgendeine Notiz. Und wie sieht dazu dann das genau so einfach zu berechnende Kosten-/Nutzenverhältnis wohl aus?
Wohl ohne Übertreibung kann man behaupten, dass die Ratsherren und Bürger in der Geschichte von Schilda nicht weniger Kompetenz (oder die gleiche) auswiesen.

Wenn ganz harte Maßnahmen gefordert sind, bei der die Politik Angst hat, dass es Stimmen kosten könnte, lässt man schon mal lieber die Bürger entscheiden, zumindest befragt man sie. Und die Bürger von Konstanz wissen genau, wie man das Klima in den Griff bekommt: Nichts tun geht nicht, aber viel tun wollen sie auch nicht (vor allem, da die Stadt vorwiegend vom Tourismus lebt):
[1]Zudem hat die Stadt das Feuerwerk eines der größten Heimatfeste im Land in einer Umfrage zur Debatte gestellt. Ergebnis: Die Konstanzer wünschen sich auch künftig ein Feuerwerk beim Seenachtfest. Unter den wesentlichen Änderungsvorschlägen der Bürger ist aber auch die Verkleinerung des Feuerwerks.

Und so muss man die Freitagshüpfer fast ob ihres Klimawissens loben (wie es der Bürgermeister auch getan hat). Dass die Maßnahmen der Stadt am Klima nichts verändern, haben sogar die Kinder erkannt. Nur fehlt ihnen noch die Kenntnis der Dreisatzrechnung (oder die Nachschau bei EIKE [4]), um das zu ermitteln und wissenschaftlich konkret in Zahlen auszudrücken:
[1] …Das Halbjahres-Fazit fällt nicht bei allen Akteuren in Konstanz positiv aus – vor allem aus Sicht der Ortsgruppe von Fridays for Future könnte es mit größeren und schnellere Schritten vorangehen. Die bisher sichtbar gewordenen Maßnahmen seien wenige und zudem wissenschaftlich gesehen wenig klimawirksam, sagt der Sprecher der Gruppe, Manuel Oestringer. So habe beispielsweise das Feuerwerk beim Seenachtfest eine verschwindend geringe Klimawirkung.

Dreisatzrechnung nachgeholt

Es gibt zwei Erfolgsermittlungen von Klimawandelaktionismus:
-Eine, die auf einer rein fiktiven und vollkommen unbelegten CO2-„Schadenssimulation“ beruht und laut Umweltbundesamt 180 EUR/Tonne CO2 beträgt. Von unserer fürsorglichen Politikelite mit dem Startwert von 10 EUR/t als Steuer gerade umgesetzt,
-eine, die realistisch die Möglichkeit des CO2-Atmosphärenanteils auf die Globaltemperatur abschätzt.

Die Freitagshüpfer argumentieren mit dem vom UBA angegebenen Schadenswert. Nun bescheinigt dem UBA sogar der Bundesrechnungshof mangelnde Wissenschaftlichkeit [5]. Diese Rüge ist nachvollziehbar, denn den genannten CO2-Schadenswert hat es gar nicht selbst ermittelt oder wenigstens überprüft, sondern einfach aus einer Fremdstudie (und teils vom IPCC) abgeschrieben“. Das parallel „Klimawissen relevante“ Umweltministrium ist ähnlich zu betrachten. Es hat zwar ebenfalls viele teure Mitarbeiter, jedoch so wenig Kompetenz, dass es mit enormen Finanzmitteln sein „Wissen“ von externen Beratungsfirmen kaufen muss [6].

Mit der CO2-Bepreissung lässt sich der Klimaschaden von Deutschland leicht bestimmen:
Die jährliche CO2(Äquivalent)-Emission betrug laut UBA im Jahr 2017: 907 Mio. t.
Die neue CO2-Abgabe von 10 EUR füllt den Staatssäckel somit mit jährlich 9 Milliarden EUR,
Wird sie – wie es inzwischen sogar Industrieverbände fordern – auf 60 EUR erhöht, ergibt es jährlich 30 Milliarden EUR, die die Politik an die Fordernden als Subventionen ausschütten kann.
Laut Umweltbundesamt soll der wirkliche Schaden jährlich allerdings 54,4 Milliarden EUR betragen.

Skeptische, beziehungsweise nicht durch dogmatische Hysterie vernebelte Personen rechnen anders. Zuerst schauen sie nach der Physik:
Achgut: [7] Der Eiffelturm und ein Blatt Papier
Die Atmosphäre besteht zu 78 Prozent aus Stickstoff und zu 21 Prozent aus Sauerstoff – das sind 99 Prozent. Argon, Dämpfe und Spurengase machen 0,93 Prozent aus. Jetzt sind wir sozusagen beim DDR-Wahlergebnis: 99,93 Prozent, immer noch ohne CO
2.
Nur 4.000 von 10 Millionen Molekülen in der Atmosphäre sind CO
2, das sind 0,04 Prozent.
Von den 4.000 CO
2-Molekülen sind 120 menschengemacht.
Von diesen 120 menschengemachten CO
2-Molekülen stammen drei (3) aus Deutschland, das sind 0,00003 Prozent der Atmosphäre. Drei CO2-Gasmoleküle von 10 Millionen Gasmolekülen in der Atmosphäre sind Gasmoleküle aus Deutschland! Der deutsche Beitrag zum weltweiten CO2 ist so viel, wie ein Blatt Papier im Vergleich zum Eiffelturm.

Um sich das bildlich vorstellen zu können, machen wir mal einen Höhenvergleich daraus:
Wenn die Erdatmosphäre so hoch wie der Eiffelturm (324 m) wäre, dann wäre:
-Stickstoff etwa 253 m hoch, so wie der Messeturm in Frankfurt
-Sauerstoff wäre 68 m hoch, so etwa wie die Thomaskirche in Leipzig
-Argon und die Spurengase wären 3 m hoch, wie das Goethe-/Schiller-Denkmal in Weimar
CO
2 wäre so hoch wie ein Kugelschreiber, etwa 13 cm
Und der deutsche Anteil am CO
2 wäre so hoch wie ein Blatt Papier, nämlich 0,1 mm.

Dann nehmen sie einen Taschenrechner oder Excel zur Hand und rechnen:
Die vorherige Darstellung, dass Deutschland mit seinem gesamten CO2-Eintrag bis zum Jahr 2100 die Welt um vielleicht 0,02 (beim wahrscheinlichen Forcingwert von 1 K/Grad) und noch weniger vielleicht um 0,09 °C (mit dem IPCC-Forcingwert von 3 K/Grad) „erwärmt“, rechnet sich einfach mit der Formel: delta T [K] =(Forcingwert*1,4427*/ln(2))*ln(CO2 Endkonzentration/CO2 Startkonzentration). Wer es sich einfacher machen will, nimmt zum Abschätzen bereits umgesetzte Ableitungen [4].

Anzumerken ist, dass diese Formel die endliche CO2-Verweilzeit in der Atmosphäre nicht berücksichtigt. Diese Verweilzeit wird je nach publizierendem, „wissenschaftlichem“ Institut zwischen 30 … 5000 Jahre „gehandelt“. Das mag manchen wundern, doch solche Spannen an Unsicherheit sind in der „Klimawissenschaft“ nicht ungewöhnlich. Genau sind nur die daraus abgeleiteten Simulationsergebnisse, zumindest behaupten es dieselben. Sie werden auch „benötigt“, um den Erfordernissen entsprechend angepasste Untergans-Simulationsergebnisse liefern zu können.
Manche ahnen es schon: Nimmt man die realistische Verweilzeit von 30 … 100 Jahre, „verfliegen“ alleine dadurch alle Zukunftsängste. Ohne es zu beantworten, dazu die Frage: Welche Verweildauer stammt wohl vom PIK?

1.440 … 7.600 Milliarden EUR für vielleicht 0,03 Grad Temperaturminderung im Jahr 2100

Abschließend schätzen sie die Effizienz der von Deutschland angeblich lebenswichtigen und nicht mehr aufschiebbaren CO2-Minderungsmaßnahmen ab:
Um die wahrscheinliche Erhöhung der Erdtemperatur durch Deutschlands Emissionen im Jahr 2100 um weniger als 0,03 °C zu „verhindern“ (die Emissionen sollen ja erst im Jahr 2050 gegen Null gehen), bezahlen die deutschen Bürger derzeit jährlich 10 EUR/Tonne, steigend auf 35 EUR ab 2025 und dann konsequent weiter bis zur Deckelung von 60 EUR.
Nimmt man zur einfachen, groben Abschätzung für die nächsten 80 Jahre an:
CO-Preis Mittelwert: 40 EUR/t
Jährliche Emission (Äquivalent): 450 Mio/t (die Hälfte der aktuellen)
dann betragen die Kosten bis zum Jahr 2100 für die Bürger 1.440 Milliarden EUR. Und beachten: Das sind nur die offiziell direkt „abgezapften“ CO2-Gebühren, ein erheblicher, zusätzlicher Teil für die technische und gesellschaftliche Transformation kommen noch dazu. So rechnen andere mit 7.600 Milliarden EUR [8].

Ob das sinnvoll ist, mag sich vielleicht nicht einmal mehr für Kinder erschließen. Unsere Bundeskanzlerin findet es allerdings: [9] … „Wenn wir den Klimaschutz vorantreiben, wird es Geld kosten – dieses Geld ist gut eingesetzt“, sagte sie in der Generaldebatte zum Haushalt im Bundestag. Ein Ignorieren würde aber mehr Geld kosten …

Ob die Stadt Konstanz für ihre Klimamaßnahmen und den daraus abgeleiteten Vorschlag, zur Finanzierung auf eine weitere Schuldentilgung zu verzichten, dieses Kapitel zur obligatorischen Bewertung der „Klimarelevanz“ anzieht? Man wird es wohl nie erfahren, außer ein Konstanzer Bürger würde den Vorschlag einbringen und über den Bescheid berichten.

Wir wollen nicht Klimaneutralität, sondern eine Abkühlung …

Wenn Kinder erst einmal Oberwasser bekommen und merken, dass die Erwachsenen ratlos sind und zurückstecken, werden sie leicht übermütig. Sinn muss es ja keinen haben, aber wenn keine Gegenwehr kommt, kann man endlich einmal die Grenzen ausloten:
[1] …Vor allem bei der Forderung der Umweltaktivisten, dass Konstanz im Jahr 2030 klimapositiv sein soll – das heißt, dass sie nicht zur Klimaerwärmung beiträgt, sondern ihr sogar entgegenwirkt ..
Und man kann so tun, als wäre man besonders klug und grandiose Vorschläge machen (die an eine bestimmte Partei erinnern):
[1] Weitere Kritikpunkte der Umweltschützer: das Thema autofreie Stadt werde auf die Innenstadt beschränkt, zu einem geforderten Betonverbot gebe es keine Reaktionen …

Machen wir ja alles und ihr bekommt sogar noch unsere Schulden …

Was macht ein „guter“ Bürgermeister in einer solch verzwickten Situation, wo Weitsicht und Mut für Entscheidungen gefragt ist? Darauf hinweisen, dass sich ein Stadtmanagement den öffentlichen Raum nicht durch Kinderhysterie und –Unwissen kaputt machen lässt? Nein: (wenn auch etwas zerknirscht) zustimmen und dafür Schulden anhäufen:
[1] Burchardt bleibt bei der Kritik der jungen Aktivisten gelassen. „Für mich ist es auch bis heute noch nicht immer leicht, zu akzeptieren, dass nicht alles sofort geht“, sagt er. Zwar teile er die Ziele der Gruppe …
… Ein Punkt sei die Erhöhung des Budgets für den Klimaschutz, das derzeit bei 1,7 Millionen Euro liege. „Ich würde gerne auf bis zu 5 Millionen Euro gehen. Da arbeiten wir aber noch dran und müssen auch mit dem Gemeinderat reden, ob er diesen Weg auch gehen möchte.“ … Hinzu kämen Investitionen mit Klimarelevanz von rund 3,5 Millionen jährlich. Dafür sei er auch bereit, Mittel im Haushalt umzuschichten, sagte Burchardt.
Das meiste Potenzial liege im Bereich des Schuldenabbaus von derzeit rund 1,5 Millionen Euro im Jahr. Er wolle beim Gemeinderat dafür werben, diesen zu stoppen.

Die Kinder können einem leid tun

Wenn die heutigen Kinder einmal alt genug sind, um den Unsinn (sehr höflich ausgedrückt) vieler ihrer Forderungen zu erkennen (und zu erleiden), dem Land dann aber jegliche Möglichkeit ausreichender Wertschöpfung fehlt, um das angerichtete technische und finanzielle Drama zurückzudrehen, werden sie vielleicht wieder hüpfen und dabei skandieren: Warum haben unsere Eltern und die damaligen „Eliten“ unseren erkennbaren, kindlichen Unsinn nicht gebremst, nicht die falschen Berater, die ausschließlich an ihre Pfründe dachten fortgejagt und nicht mit Weitsicht uns zurechtgewiesen und einfach das weiter gemacht, was sich so gut bewährt hatte? Auch die reale Zukunft kann grausam sein, nicht nur in Klimasimulationen.

Quellen

[1] FOCUS 03.11.2019: Task Force für Klima

[2] Stadt Konstanz, Klimaschutz

[3] EIKE : In der Höhle der Löwinnen

[4] EIKE 11.06.2015: Mit CO2-Reduzierung retten wir die Welt – Einige Rechenspiele (nicht nur) für regnerische Nachmittage

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31 Kommentare

  1. Einfach mal Logik anwenden, und man sieht, dass diese 3% Rechnung Schwachsinn ist.

    Wenn der Mensch pro Jahr 30+Gt CO2 NETTO in die Atmosphäre pustet und dies nur 3% sind, dann heißt dass, dass die Natur mit 97% einen Betrag von 970Gt CO2 pro Jahr NETTO in die Atmosphäre bläst. Die Atmosphäre besitzt aber nur 3000Gt CO2, es würde also jedes Jahr die Konzentration um 130 ppm steigen, was Quatsch ist.

    Weiteres Problem, woher nimmt die Natur so viel Kohlenstoff? Bei der Rate wäre die Biomasse der Erde nach 10 Jahren aufgebraucht. Vulkanismus? Die meisten Studien kommen zu einem Ergebnis von weniger als 0,05Gt CO2.

    Also, wie soll das funktionieren?

  2. Sorry – ich denke der Keks ist gegessen. Die Wissenschaft hat versagt und ist korrumpiert. Wäret ihr mal früher mit grosser Kritik aufgefahren. Die nächsten Adeligen werden Politiker und „Wissenschaftler“ sein. Der Tumult wird kommen und er wird zivilisationsvernichtend sein – ihr hättet die Klimapseudowissenschaft und den Grünen Faschismus vor 20 Jahren noch aufhalten können….

  3. Die Biomasse auf dem Planeten nimmt rasant zu. Außerdem wird pflanzliche Biomasse aber auch tierische viel schneller umgesetzt. Die Regenwälder wuchsen langsam. Mais schnell. Man könnte auch sagen: die Fermentation des Menschen hat durch seine schiere Anzahl (Inch. Nutztiere) Auswirkungen auf den CO2 Gehalt der Atmosphäre. Denn mehr Fermentation —> mehr CO2.
    Diesen Klimawandlerunsinn, dass die Natur nur so viel frei setzt, wie sie wieder aufnimmt, kann man kaum mehr ertragen. Wir sind Bestandteil der Natur. Es gibt keine Natur und dann den Menschen. Wenn sich der Kreislauf des CO2 durch mehr Mensch und mehr Nahrung vergrößert, erhöht sich auch das im Kreislauf befindliche CO2. Sehr einfach, aber passt halt nicht zur Apokalypse.

  4. @Rico Schrage: Schon richtig, der CO2-Anstieg ist offenbar durch den Zusatzeintrag des Menschen bedingt, schon die zeitliche Korrelation spricht dafür. Abzüglich vielleicht 10% durch die gleichzeitige Erwärmung der Ozeane um ca. 1 Grad.
    Gleichzeitig kursieren dazu sehr unterschiedliche Zahlen, z.B. Harde: nur 15% des Anstiegs sei anthropogen verursacht, nach Kauppinen und Malmi sogar weniger als 10%, selbst innerhalb des IPCC scheinen hier die Meinungen weit zu differieren. Ein triviales Argument wäre: Ist ja sowieso alles durchmischt, also stammen letztlich auch in der Atmosphäre nur 3 (bzw. 5) % vom Menschen. Aber so kann man nicht argumentieren, entscheidend ist der rein anthropogen bedingte Anstieg, egal, woher die jeweiligen Moleküle stammen. Aber so ganz genau kennen wir den anthropogenen Anstieg nicht… Und wie kommen Kauppinen und Malmi bzw. Harde zu ihren erstaunlich niedrigen Werten?

  5. Die Kräuter, die die verhetzten XR/fff Hüpfer konsumieren (der OB hat wohl zu lange im Dampf gestanden 😉 ), werden im Gewächshaus mit bis zu 1500ppm co2 begast…

  6. Also ich würde dem Herrn Bürgermeister von Konstanz und den Ratsherren folgenden Vorschlag zur Rettung von Konstanz vor dem Klima machen :
    Trennen Sie die ganze Stadt vom Stromnetz -sagen wir mal probeweise für 4 Wochen-
    Wenn das von den Bürgern gut angenommen wird ,kann man beliebig verlängern.Nach 4 Wochen kann man dann zusätzlich ein Autoverbot für das ganze Stadtgebiet erlassen,mit hohen Strafen bei Übertretung.Ich bin sicher die Maßnahmen wirken wirklich,möglicherweise nicht ganz so wie sich FFF das vorstellen.
    Aber Konstanz würde ein Exempel für das ganze Land statuieren.

  7. „Von den 4.000 CO2-Molekülen sind 120 menschengemacht.“

    Kommt schon, wie oft wollt ihr noch diesen Mist predigen und euch unglaubwürdig machen? 3% (inzwischen eher 5%) der globalen CO2-Emissionen kommen vom Menschen, aber da die Natur soviel CO2 freisetzt wie sie auch wieder aufnimmt, hat der Mensch zu 90-100% Schuld am Anstieg von 280ppm auf 415ppm.

    Ständig diese Propaganda, in dem man Gesamtbetrag mit jährlichen Emissionen gleichsetzt.

    • Leider scheinen Sie der Propaganda aufgesessen zu sein. War im WK2 ja auch so, erst als die Russen in Berlin rumrannten, erkannte der durchschnittliche Deutsche, dass es wohl nichts mit dem Endsieg wird. Sie überhöhen den Mensch, wir haben keinen Einfluss auf das Klima die Milankovic Zyklen sind eine, im Gegensatz zum anthropogenen Klimawandel, bewiesene Theorie. Die AGW ist und bleibt eine Theorie, denn kein Klimamodel hat jemals die Realität abgebildet.

      • „War im WK2 ja auch so, erst als die Russen in Berlin rumrannten, erkannte der durchschnittliche Deutsche, dass es wohl nichts mit dem Endsieg wird.“

        Das Volk ist heute so blöd wie vor 100 Jahren.
        Am blödesten sind die Scheingebildeten wie Lehrer und Beamte im höheren Dienst.

    • Herr Schrage,

      haben sie glaubwuerdige Quellen fuer die Aussage, das „die Natur soviel CO2 freisetzt wie sie auch wieder aufnimmt“???

      Woher weiss die Natur wieviel das ist?

      Es ist Ihnen doch bewusst, das die Natur auch mindestens 50% des vom Menschen erzeugten CO2 wieder sequestriert hat.
      Insofern ist nicht nur Ihre Aussage falsch sondern auch Ihre Schlussfolgerung.

    • dümmer geht ja doch noch immer!
      Mensch keine Natur??? co2 Anstieg folgt Temparatur Anstieg! ausserdem ist für die meisten Pflanzen 800ppm OPTIMAL! ab 200ppm fängt das Sterben derer an!

      huschhusch, ab zurück ins betreute Wohnen im Murkselbunker…
      was für schizoide psychos.

    • @Rico Schrage,
      die Natur bzw. Erde kann gar nicht soviel CO2 aufnehmen wie diese erzeugt. Wäre das nämlich der Fall, dann würde es eine begrenzte Biomasse auf der Erde geben…dann würde es keinen Überhang an CO2 in den Weltmeeren und der Atmosphäre geben.
      Und das CO2 aus dem Erdinneren hat mit dem oberflächen nahen CO2 nichts gemein…wenn sie den CO2 Kreislauf verstehen wollen, dann müssen sie die gesamte Erde betrachten…also auch die Prozesse im Inneren der Erde und nicht nur die boden/oberflächen Nahe Prozesse.
      Und sind wir froh, dass die Erde immer noch einen CO2 Überschuss hervor bringt…jedenfalls wird dieser Überschuss immer mehr abnehem…so wie dieser schon seit der Entstehung der Erde kontinuierlich abgenommen hat…bis auf den heutigen Wert von 0,039%..noch WENIGER und das Leben, wie wir es kennen ist Geschichte.

    • @Diego Frey
      Niemand bestreitet die Milankovic Zyklen. Diese sind durch ihre Gleichmäßigkeit leicht reproduzierbar und damit auch leicht berechenbar. Mit dem Ergebnis, dass die Wissenschaft mit annähernd 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass es NICHT an den Milankovic Zyklen liegt.

      @Werner Schulz
      Ich würde sagen, gesunder Menschenverstand…..
      1. Seit 30Mio Jahren liegt der CO2-Gehalt der Luft zwischen 300 und 450ppm (etwa). Würde die Natur deutlich mehr oder weniger aufnehmen als sie abgibt, hätte sich dieses Gleichgewicht gravierend geändert, da sie das nicht getan hat, dürfte meine „These“ zutreffen.
      2. Sequestrierung ist ein sehr sehr langsamer Prozess, ansonsten gäbe es auf der Erde schon lange kein CO2 mehr. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Biomasse auf dem Land und der Ozean NETTO mehr CO2 aufgenommen hat als sie abgegeben haben, ist die Frage erlaubt, woher denn dann das natürliche CO2 kommen soll, dass die Atmosphäre anreichert?

      @Marc Hofmann
      Definition Natur = [Gesamtheit der] Pflanzen, Tiere, Gewässer und Gesteine als Teil der Erdoberfläche oder eines bestimmten Gebietes
      Schlüsselwort ist Oberfläche. Der CO2-Kreislauf findet nur in der Atmosphäre und Ozeanen statt, das ist das, was man als „Natur“ bezeichnet. Und in der Tat ist die Menge an Biomasse auf der Erde begrenzt, denn mehr Kohlenstoff binden als in der „Natur“ vorhanden ist, ist nicht möglich. Quelle für neuen Kohlenstoff war stehts der Vulkanismus, und bis vor kurzem hielt sich CO-Abscheidung und Neubildung durch Vulkanismus die Waage, bis der Mensch eingegriffen hat.

      • Herr Schrage,

        Mit welcher Sicherheit sie 30 MIllionen Jahre nehmen. Wie sah es denn for 60 Millionen aus? Aber wenn ich sie richtig verstehe war in 30 Mill Jahren der Durchschnitt 300 – 450 ppm. Also sind wir doch noch im Normalbereich, richtig?

        Und warum fragen sie wo das CO2 herkommt? Die Antwort ist immer noch: zum groessten Teil aus der Natur. Eben nur ~5% des Jahresaufkommens vom Menschen, eine relativ gesicherte Groesse.
        Aber kennen sie die natuerlichen Schwankungen? Sind 3% als normal anzusehen? Oder 5%? Wieviel ist es?
        In einer Zeit der Erwaermung, gibt es Prozesse die einen Mehreintrag von CO2 in die Atmosphaere foerdern?

        Wo bleibt der Beleg fuer ihre Aussage: „die Natur soviel CO2 freisetzt wie sie auch wieder aufnimmt“???
        Auf Ihren gesunden Menscheverstand verlasse ich mich da nicht. Das ist eine Wissenschafltiche Fragestellung und sollte entsprechend von Ihnen belegt werden.

        Im Uebrigen legen sie mir bitte keine Worte in den Mund. Von Biomasse habe ich nicht gesprochen. Es geht um alle Prozesse, physikalisch wie biologisch.

        Belegen sie also bitte Ihre Aussage.

        • Genügend Quellen zur Auswahl, die ähnliches zeigen, hier eine davon:
          https://bildungsserver.hamburg.de/treibhausgase/2052404/kohlendioxid-konzentration-artikel/

          Die natürliche Bandbreite der letzten 640.000 Jahre lag zwischen etwa 180 und 300ppm, jetzt befinden wir uns bei 415ppm. Dazu kommt, dass die „Natur“ für die Schwankung von 180ppm auf 300ppm jedes mal um die 10.000 Jahre gebraucht hat (0,012ppm Anstieg pro Jahr). Wir haben in gerade einmal 200 Jahren mehr CO2 in die Atmospähre gepusted, wie jede Klimaschwankung in diesen Zeitraum zuvor (aktuell 3ppm pro Jahr).

          Nochmal…. Natur = Atmosphäre, Ozeane und mit Atmosphäre und Ozean interagierende Biomasse
          CO2, das durch Vulkanismus an die Oberfläche kommt, ist ein Eintrag von CO2 in die „Natur“. CO2, dass durch Sedimentierung unter der Erde verschwindet, ist ein Entzug aus der „Natur“.
          Sie unterliegen dem Irrtum, menschliche Emissionen und natürliche Emissionen gleichzusetzen, aber das sind sie nicht. Während natürliches CO2 vorher bereits in der Atmosphäre oder Ozeanen war und Teil eines Kreislaufes ist, pumpt der Mensch CO2 in die Atmosphäre, das bereits lange aus dem Kohlenstoffkreislauf/Natur entzogen war. CO2 aus Vulkanen auf der Erde reicht gerade genug aus, um den Entzug von CO2 durch Sedimentierung auszugleichen.

          Ich frage Sie, wenn die „Natur“ doch zu 95% an dem Anstieg des CO2 Schuld ist, woher hat die „Natur“ diese Mengen an CO2 genommen und in die Atmosphäre/Ozeane abgebeben? Und was hat sie daran gehindert, dies nicht schon vor 200 Jahren zu tun, als der Mensch mit der Industrialisierung begonnen hat?

          • Herr Schrage,

            Wieviel CO2 oder Carbonverbindungen die chemisch, physikalisch oder biologisch als CO2 abgegeben werden koennen gibt es denn in den Ozeanen?
            Schon mal nachgeschaut? Stand sogar schon im IPCC report. Lesen sie den die Hauptwerke der Klimawissenschaft nicht?

            Wo das bisschen mehr CO2 in der Atmosphaere herkommen koennte, sollte es aus natuerlichen Quellen kommen fragen sie?

            Lesen sie doch mal Ihre Quelle. Da wird davon ausgegangen, das die „Verstärkung der zirkumpolaren Westwinde rund um die Antarktis gesehen, die CO2-reiches Wasser aus tieferen Ozeanschichten an die Oberfläche transportieren, wo das Kohlendioxid an die Atmosphäre abgegeben werden kann.“

            Ja ich habe auch weitergelesen, aber eine Diskussion ums „Ozonloch“ werde ich nicht mit Ihnen fuehren.
            Im Uebrigen bestaetigt Ihre Quelle damit nicht ihre Aussage, naemlich das:

            „die Natur soviel CO2 freisetzt wie sie auch wieder aufnimmt“

      • Eben nicht, Hr. Schrage!
        Das CO2 wird aus dem Erdinneren heraus erzeugt…die Erdoberfläche und Atmosmphäre ist hier ein kleiner Teil im System der CO2 Erzeugung. Der Großteil des Co2 wird im Erdinneren erzeugt und steigt an die Erdoberfläche. Ohne diesen Prozess würde es schon lange kein Leben mehr auf der Erde geben…jedenfalls nicht das Leben, dass wir kennen…die Evoltuion hätte niemals den Menschen hervorbringen können…der Mensch ist am Ende des Leben auf der Erde erst auf die Bühne getreten…zu einer Zeit in der die CO2 Konzentration gering ist um den biologischen (chemisch-phyikalischen) Körper des Menschen Leben einzuhauchen. Das Leben vor dem Menschen hat viel mehr CO2 zur Verfügung gehabt…das Leben hat in dieser Zeit viel größerer Dimensionen erreicht. Der Mensch ist für die Erde nur eine Ameise…der Erde ist es egal, ob und wie lange jemand auf ihr wohnt…den Takt bestimmt eh die Erde selbst…erlischt das Feuer im Erdinneren so erlischt auch das Leben auf der Erde.

        • OK, Natur ist ein zu schwammiger Begriff, daher lassen wir diesen mal außen vor und sagen lieber Biosphäre.

          Sämtlichen Kohlenstoff, den die Biosphäre umsetzt, bezieht diese aus Atmosphäre und Ozeanen. Verbraucht ein Lebewesen darin Energie oder stirbt, gibt es diesen Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre/Ozean ab. Der Kohlenstoffkreislauf.
          Sehr kleine Mengen davon werden dabei abgelagert und unter Erde begraben und aus dem System genommen. Diese Menge hält sich aktuell etwa die Waage mit der Menge an Kohlenstoff, die aus dem Erdinneren in die Oberfläche/Ozean abgegeben werden.
          Ein Gleichgewicht.

          Der Mensch beeinträchtigt dieses Gleichgewicht, da er nicht wie die Biosphäre den Kohlenstoff aus der Atmosphäre/Ozean bezieht, sondern sich wie Vulkanismus verhält. Er bringt Kohlenstoff aus dem Erdinneren in die Atmosphäre. Daher ist ein Gleichsetzen von CO2 aus der Biosphäre (natürlich) und vom Menschen (fossil) absolut irreführend und falsch.

          • „Sehr kleine Mengen davon werden dabei abgelagert und unter Erde begraben und aus dem System genommen. Diese Menge hält sich aktuell etwa die Waage mit der Menge an Kohlenstoff, die aus dem Erdinneren in die Oberfläche/Ozean abgegeben werden.
            Ein Gleichgewicht.“

            Was in Ihren langen Ausführungen fehlt, ist die Begründung, warum gerade bei 280 ppm Co2 ein *Gleichgewichtszustand* herrschen muss.

          • Auf der Erde sind derzeit an Land 1500 Vulkane aktiv, die unterseeischen sind unbekannt. Ist das auch Biosphäre? Das Märchen vom Gleichgewicht können Sie begraben! Ein Supervulkan reicht. Deshalb wird die Welt nicht untergehen, ganz im Gegenteil. Dieser Kohlenstoff Hype ist Käse. Es mangelt überall an Kohlenstoff!

          • „Der Mensch beeinträchtigt dieses Gleichgewicht, da er nicht wie die Biosphäre den Kohlenstoff aus der Atmosphäre/Ozean bezieht, sondern sich wie Vulkanismus verhält. Er bringt Kohlenstoff aus dem Erdinneren in die Atmosphäre.“

            So what??????

          • @Hagen Müller
            Ich sagte niemals, dass es bei 280ppm sein muss.
            Doch die letzten 20.000 Jahren war dieser Wert sehr konstant bei 280ppm und urplötzlich steigt er innerhalb von 200 Jahren auf einen Wert, den es schon seit (ich glaube) 3 Millionen Jahren nicht mehr gegeben hat. Und alle Ursachen, die für solche Anstiege in früherer Zeit gesorgt haben, können ausgeschlossen werden. Also bleibt nur der Mensch. Wohin sollen sonst die 40 Gt CO2 hin die wir ausstoßen?

            @Karsten Leibner
            Ja, und die meisten Studien gehen von weniger als 0,05Gt CO2 pro Jahr aus. Da liegt ein Faktor von 800 gegenüber dem Menschen dazwischen.
            Unterseeischer Vulkanismus ist kein Argument. Der Partialdruck von CO2 in der Atmosphäre ist größer als in den Ozeanen, dass heißt, es findet ein Transfer von CO2 aus der Atmosphäre in den Ozean statt, und NICHT umgekehrt.

            Bitte legen Sie doch IHRE Quellen vor, die zeigen, dass der Vulkanismus seit 200 Jahren um den Faktor 20.000 zugenommen hat (damit der Mensch auf nur 3% Anteil kommt, wodurch aber immer noch nicht geklärt ist, wohin dann die ungefähr 1000Gt CO2 entschwinden, die Mensch und Vulkane in die Atmosphäre pusten)

  8. Von 420 auf 590 Millionen Tonnen will Russland bis 2030 seine KOHLE-Förderung „steigern“ mit Hilfe deutscher Firmen (Glückauf, der Steiger-er kommt) – so auf der Seite des Bundes „GTAI“ / German Trade and Invest in 10/18 zu lesen – und 50 Milliarden Barrel ÖL hat jetzt der IRAN „bei sich zusätzlich entdeckt“ (DLF)- Fazit: Bevor die fossile Energie zu preiswert wird, schnell noch „GEGEN-Steuern“, denken sich wohl einige „Polit-Berliner“, auch als Ersatz für das unsägliche „EEG“ 😉

    • Ich hatte die Gelegenheit 2014 in einem Schacht bis auf 1.600m Tiefe einzufahren, bis vor in den Streb, wo die Steinkohle abgebaut wurde. Die gesamte Technik, die mit dem Abbau zu tun hatte, war schon verkauft. Fragen Sie mal an wen? Die Steinkohle in Dtl. reicht bis weit unter die Nordsee, die Flöze gehen dabei immer tiefer. Es wurde immer als Mrd. Grab bezeichnet. Dass was uns die Steinkohle bis 2018 gekostet hat, werden wir/ haben wir bereits in die EE gesteckt. Nur durch die Steinkohle hatten wir das Heft der eigenen Versorgung unserer E-Kraftwerke u. Stahlkocher in der Hand. Von nun an importieren wir. Ähnlich wird es uns mit der Braunkohle gehen. Nur die EE ist weit davon entfernt, uns unabhängig zu versorgen. Und es werden noch mehr Mrd. kosten, den Wahnsinn der EE zu „fördern“. Doch wer weiß das schon o. will es wissen.
      Mein Großvater, Großmutter, Vater u. dessen Brüder waren Bergleute. Allerdings im Uranbergbau der DDR, dem 3. größten Uranproduzenten der Welt zu dieser Zeit. Wer weiß das schon? Ob der Stollen sicher war, bestimmte der Russe. Die Kumpels waren damals wie heute Kalkulationsmasse der Mächtigen.
      Wer will das schon wissen?

  9. Unsere rotgrüne Klima-Katastrophen-Mannschaft in der Politik kann man nur mit Wahlergebnissen los werden. Auch wenn sie noch klammert, die Tendenz stimmt bereits. Und die Richtung stimmt auch – dafür bürgt zuverlässig der Aufschrei unserer „politisch korrekten“ rotgrünen Erziehungsmedien nach den Wahlen in Sachsen und Thüringen. Und an die „Creme de la Creme der Klimaforschung“ im PIK: Bitte bleibt bei euren unübertroffenen und bei Medien wie Klima-Demonstranten heiß begehrten Klimaalarm-Luftnummern! Ihr seid die allerbesten Wahlhelfer aller Zeiten für die AfD – unbedingt weitermachen!

  10. Sehr richtig!
    Tilgung is umweltschädlich, klimaschädlich, vor allen Dingen schädlich für meinen Geldsack!
    Kredit aufnehmen ist gut, Zinsen zahlen ist gut, Tilgung ist schlecht!
    Alle Gemeinden Deutschlands sollten an Konstanz Beispiel nehmen!
    Dem Bürgermeister werde ich persönlich mit einem kleinen Geschenk aus meinem Geldsack Dank sagen.
    Gleichzeitig werde ich den Etat für Klimapropaganda in Entenhausen erhöhen.
    Klimaleugnung wird in Entenhausen bald als Straftat gelten, Klimaleugner werden eingesperrt.
    Dagobert Duck, Entenhausen

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