Trockene Sommer als Weltuntergangsszenario – sind sie wirklich etwas Neues?

Von bdk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1331351

von AR Göhring

Forscher aus dem Bereich Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik der Universität Greifwald weisen nach, daß im Hochmittelalter Trockenheit in der heißen Jahreszeit etwas völlig Normales war. Man sieht: Auch wenn kaum noch ein echter Wissenschaftler ausdrücklich etwas gegen den Klimawahn zu sagen wagt, machen dennoch viele ihre Arbeit ordentlich und liefern viele kleine Mosaiksteine zur Demontage des Schwindels.

Im Frühjahr konnte man den Spitzen-Physiker Harald Lesch bei Markus Lanz im ZDF sagen hören, daß der Klimawandel im Sommer ganz schlimm zuschlagen würde – die Trockenheit des „Rekordsommers“ 2019 würde heftige Auswirkungen haben – besonders auf den Heiligen Deutschen Wald („Waldsterben, ick hör dir trapsen…“). Warum hob Klimalesch derart auf die Trockenheit und die Bäume ab? Wahrscheinlich hatte er die (echten) Prognosen zu den Temperaturen des Sommers 2019 abgefragt und ahnte schon, daß die Hitzephase dieses Jahr kurz ausfallen würde. Der Mai war kühl, und die zweite Augusthälfte ließ den Thüringer abends auch schon wieder frösteln. Da musste natürlich ein anderes Katastrophenszenario her, damit der Bürger nicht wie in den 1980ern anfängt, die Weltuntergangs-Predigten des politmedialen Komplexes mit den eigenen Sinnen zu überprüfen. Den Deutschen Wald killende Trockenheit, das zieht natürlich erst einmal. Den Grimmschen Märchenwald bei Frankfurt/M für Windräder abzuholzen, das interessiert Klimalesch & Komplex natürlich nicht.

Die verkappten Sozialisten schwingen ihre Öko-Klimakeulen mit dem üblichen Trick der hochselektiven Präsentation. Man zeigt einen Eisbären (immer denselben) über Jahre einsam auf seiner Eisscholle. Daß die Scholle fünf Meter neben dem Ufer schwimmt, zeigt der geschickt gewählte Ausschnitt nicht. Wenn einen Sommer die Arktis kräftig taut, wird das gerne gezeigt; wenn sie ein, zwei Winter darauf rekordverdächtig zufriert, wird das vertuscht.

Wie steht es mit der Trockenheit im Heiligen Deutschen Wald 2019? Ist sie echt, oder „interpretiert“? Nun, sie ist wohl echt. Aber warum auch nicht? Im Sommer ist es eben auch in der gemäßigten Klimazone Europas einmal heiß und trocken. Klimalesch & Co. zeigen dann eben mal eine Hitzespitze und behaupten, das sei jetzt der menschgemachte Klimawandel. Kommt ein Kältetal, ist das nur Wetter oder auch Beweis für den Klimawandel, die Extreme werden irgendwie mehr, Sie wissen schon. Die häufigen Normal-Wetterlagen dazwischen nimmt man nicht wahr.

Der Biologe Martin Wilmking und sein Team von der Universität Greifswald in Vorpommern weisen nun nach, daß trockene Sommer vor Tausend Jahren in Norddeutschland nicht selten waren, da wir damals, genau wie heute, ein Warmzeit-Optimum hatten. Übrigens ein deutlich wärmeres als heute, und das ganz ohne Wärmekraftmaschinen, Industrie und Kraftverkehr. Prof. Wilmking und seine Biologen haben sogenannte Proxy-Daten ausgewertet, also nachweisbare Auswirkungen des Klimas in der belebten oder unbelebten Natur. Konkret hat sich das Team Jahresringe in lebenden Buchen und Tausend Jahre alten archäologischen Bauhölzern; das lange etablierte Fachgebiet dazu heißt Dendro-Klimatologie (griech. Dendron – der Baum).

Die Autoren weisen zum wiederholten Male nach, daß in der heutigen Zeit unsere Wälder deutlich schneller wachsen als früher, da ihnen die Landwirtschaft (außerdem Verkehr & Industrie) viel fixierten Stickstoff (Ammonium-Salze) liefert. Der leicht erhöhte CO2-Gehalt der heutigen Luft ermöglicht den Bäumen zusätzlich, die Spaltöffnungen der Blätter für kürzere Zeit zu öffnen und so Wasserverluste einzudämmen. Mit anderen Worten: Unsere Industriezivilisation NÜTZT dem Wald erheblich, indem sie ihm Baustoffe und indirekt sogar Wasser liefert. Für eifrige EIKE-Leser ist das nichts Neues, da wir mehr als einmal darauf hinwiesen, daß der Planet in den letzten Jahrzehnten deutlich grüner geworden ist. Ein paar übersäuerte oder verbrannte Wälder ändern daran gar nichts.

Bezieht man das schnellere Wachstum heutiger Bäume ein, kann man im Vergleich mit den Jahresringkurven der historischen Hölzer darauf schließen, daß es im Hochmittelalter sommers häufig trocken war. Nebenbei: Auch der Rhein, der größte Strom Europas, fiel schon auf Höhe Köln damals durchaus einmal trocken. Nichts Neues unter der Sonne. Und trotzdem war das Hoch- und Spätmittelalter keine Phase des Niedergangs wie das Frühmittelalter. Im Gegenteil, in West- und Mitteleuropa blühte die höfische Ritterkultur. Es gibt in Deutschland, der Schweiz, Böhmen und Österreich mehrere Zehntausend Höhenburgen aus Stein – allein im Saaletal rund um EIKES Heimstatt Jena mehrere. Und fahren Sie einmal mit dem Schiff auf dem Rhein oder der Mosel – überall Ruinen von Steinburgen. Die stammen allesamt aus der Zeit nach 1.000 – vorher gab es fast nur Talburgen aus Holz, die längst verwest sind. Die Steinburgen sind Zeugnis einer deutlich gesteigerten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Europas, die auf das Wärme-Optimum zurückgeht. Die Blüte dauerte bis ins Spätmittelalter, als es wieder deutlich kälter wurde. Politisch korrekte Theorien gehen davon aus, daß die boomende Wirtschaft die Natur überfordert und sich somit selbst abgeschossen habe. Sicherlich nicht falsch; aber ohne die Kälte hätte sich die Natur vom Raubbau schneller erholen können.

Grabfunde, zum Beispiel aus der Nähe von Berlin, beweisen, daß Brandenburger aus der Renaissance-Zeit deutlich kränker waren als ihre Vorfahren im Hoch- und Spätmittelalter. Heißt, Michael Limburgs Bonmot stimmt: „Kalt ist schlecht, warm ist gut.“

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29 Kommentare

  1. „DÜRRE 1540 in Europa“ auf Wiki – 11 Monate kaum ein Regentropfen – hatte EIKE doch auch schon mal vor Jahren im Programm – im SPON-Forum werde ICH damit regelmässig „gecancelt“ 😉

  2. Besser findet man Grimms Märchenwald und alles, was mit den Brüdern Grimm zu tun hat, im Reinhardswald bei Kassel. Die damalige Schönheit des Reinhardswaldes und alles zum dortigen Ökowahnsinn findet man im Netz, Grimms wunderbare Märchen im Buchhandel. Simeliberg 2020 – heute sind die Schätze Betonstangen mit Plastikflügeln, aber wer sind die Räuber, wer ist der Vogel. „Berg Semsi, Berg Semsi, tu dich auf.“

  3. Die steinerne Brücke in Regensburg konnte nur gebaut werden, weil die Donau über die Sommermonate für Jahrzehnte trocken fiel.
    Man muß kein „Wissenschaftler“ sein, um das nachlesen zu können.

        • Sehr geehrter besso keks,

          ich hege immer noch zweifel an Ihrem „weil die Donau über die Sommermonate für Jahrzehnte trocken fiel.“
          Können Sie beslastbare Quellen benennen?
          Bisher hatte ich nur gehört, dass der Bau durch niedrigen Wasserstand (und trockenlegen einens Armes der Donau) möglich war. Eine Trockene Doanu bei Regensburg hate ich für unwahrscheinlich.
          Das Trockenfallen der Donau kenne ich nur von der „Donauversickerung“

          MfG
          Ketterer

    • mein Professor für Massivbau und Brückenbau Dr. Kupfer, hatte das auch damals schon in der Vorlesung (1977)so nebenbei gefragt wie die Steinere Brücke in Regensburg damals fundamentiert und gebaut wurde . Ganz einfach : man hat im Sommer gewartet, dass die Donau trocken fällt und dann konnte man ins Flussbett und die Fundamente richtig legen.

  4. „Trockener Sommer“ ist immer erst ein Mal Wetter. Erst nach vielen Jahren wird Klima daraus. 2018 war insgesamt sehr trocken, eventuell Platz 2 seit den Wetteraufzeichnungen. 2019 war nur der Sommer trocken. Die Ursache sind stabile Hochdrucklagen, die das deutsche Sommerwetter prägen können (z.B. Siebenschläfer). Wäre 2019, wie in den USA, sehr feucht gewesen, dann hätte Lesch ein anderes Klagelied gesungen.

  5. Vielleicht braucht man auch gar keine 1000 Jahre für eine vergleichbare Wetter- Rückblende und sollte Herrn Prof.Lesch die Frage stellen, wie eigentlich nachfolgende „Klimaalarmmeldungen“ im 100 jährigen Kalener des 20.Jahrhunderst zustande kamen:
    (Eigene Bemerkungen: Selbst der Jetstream scheint sich nicht an das Wünschdenken gehalten zu baben und wie hoch war der damals „gute“ CO²-Anteil in der Luft eigentlich vor 60 Jahren??)

    Juli 1959
    „Jahrhundertsommer“ im nördlichen Mitteleuropa, Dürre, Trockenheit.

    August 1959
    anhaltende Trockenheit, 15.8. bis 20.10. kein Regen in Nord-Deutschland,
    Trinkwasser wird knapp, zu wenig Milch, Butter wird teurer.

    November 1959
    Dürrekatastrophe in China, Hungersnot, Tausende Tote

    April 1960
    Trockenperiode in Nord- Deutschland, „folgenschwerste seit
    Menschengedenken“, kein Regen seit 3.März, seit Oktober 1958
    immer zuwenig Regen, ausgedörrte Ackerböden, wochenlanger
    Ostwind, bereits Waldbrände.

    (Alle Meldungen wurden aus dem vorl.Kalender übernommen)

    • Das war wohl auch in Polen so.In der nähe Allensteins war es auch mal so trocken das mein Onkel die Fische dort per Hand fing.
      Einmal war es so heiss das man nicht auf der Strasse gehen konnte weil der Asphalt zu weich wurde.

  6. Was ist denn mit dem CO2 los?
    Vor zwei Wochen gab es in Berlin eine extreme „Klimaerwärmung“ von über 16 Grad. Die Temperatur ist nachts nicht nur in Berlin stark gesunken. Früh am Morgen lag sie bei -2 Grad, an zwei Tagen waren es sogar -4 Grad. Und dann stieg die Temperatur im Lauf des Tages auf 11 bis 16 Grad ….Klimaerwärmung würden Forscher wieder daraus machen. Nachts ging es dann wieder extrem runter auf die -2 und -4 Grad. Wie konnte denn das passieren. Wieso hat uns das „menschengemachte CO2“ absolut nicht geholfen? Weil es mit den Heizungen losging, gab es doch mehr CO2 als im Sommer. Warum hat der „Treibhauseffekt“ mit CO2 nicht funktioniert?

    • CO2 ist ein derart schwaches Treibhausgas, daß der Effekt kaum die anderen Einflüsse verdrängen kann. Mit Wasserdampf oder Methan oder Hexafluorid könnte man vielleicht tatsächlich Hitze machen.

        • Herr Palal, Danke, stimmt. Als ich den Beitrag abgeschickt hatte, habe ich bemerkt, dass ich soetwas vergessen habe.
          Wegen der heutigen Katastrophenmeldungen, muss man immer etwas Lustiges machen. Der Mensch muss täglich mindestens dreimal lachen, sonst geht er gesundheitlich kaputt.

        • Herr Palla, Entschuldigung, jetzt ist meine Tastur wieder durcheinander geraten und ich habe es erst bemerkt, nachdem ich es abgeschickt hatte. Ich hatte eben Ihren Namen versehentlich falsch geschrieben. Ich brauche eine neue Tastatur, nicht mehr auf jeder Taste steht ein Zeichen.

      • So erkennt man es, wenn man die Spektralbereiche ansieht. Man kann es auch selbst in einem Experiment ausprobieren. Zuerst nimmt man eine Glasflasche, wie vor über 100 Jahren. Da wird ein kleines Teil reingelegt. Die Flasche wird dann mit 100% CO2 gefüllt. Durch eine Halogenlampe wird das aufgeheizt. Die wird dann abgeschaltet und er Temperaturverlauf gemessen. Das eingelegt Teil kühlt sich nur langsam ab. So hat man sich den Treibhauseffekt damals ausgedacht. Dann macht man es in einer Plastikflasche nochmal. Es geht etwas schneller, braucht aber auch relativ lange bis es auf die ursprüngliche Temperatur abgekühlt ist. Dieses Experiment mit Plastikflaschen wird heute in Schulen und Universitäten gemacht und so den Kindern und Studeneten das „Treibhausgas CO2“ eingeredet.

        Aber dann kann man das nochmal machen. Dazu baut man sich eine Flasche aus Kochsalz, legt etwas rein und füllt die Flasche mit 100% CO2. Nachdem die Halogenlampe ausgeschaltet wird, wird es viel schneller wieder kalt. Der sogenannte Treibhauseffekt ist fast nur vom Spektralbereich der Flaschen abhängig. Aber das hat der damalige Physiker nicht erkannt. Da hat er wohl keine Gedanken über Zusammenhänge gehabt.

        Nun kann man das Experiment mit der Plastikflasche auch nochmal anders machen, einfach erstmal mit Wasserdampf, dann mit Methan und zum Schluss mit Hexafluorid füllen. Bei jedem dieser Experimente würde man den Unterschied durch das Zeitverhalten gegenüber CO2 bemerken. Das Plastikmaterial hat zwar auch Einfluss auf den zeitlichen Temperaturverlauf, aber die anderen Gase wirken sich stärker aus. Genauso kann man den Zeitverlauf bei einer Füllung mit Sauerstoff messen und mit CO2 vergleichen.

        Warum macht man das in Schulen und Universitäten heute nicht auf diese Weise? Da würde man den Schülern und Studenten Zusammenhänge beibringen und nicht den CO2-Quatsch einreden. Echte Ausbildung in Physik gibt es nicht mehr.

          • Das habe ich schon mal bei Youtube gesehen. Vor über 100 Jahren hat dieses Experiment ein damaliger Physiker mit Glasbehältern gemacht. Quaschning macht es mit einem Plastikbehälter. Hätte er einen Behälter aus Kochsalz benutzt, wäre es schneller kalt geworden. Das CO2 hätte er auch nicht selbst herstellen müssen. Er hätte es ganz einfach in Supermärkten für Getränke kaufen.

            Bei dem Experiment redet er überhaupt nicht über die Spektralbereich von Plastik und schiebt die Ursache nur dem CO2 zu. So bildet er Studenten für die Zukunft aus. Hätte er das mit einem selbst gebauten Behälter aus Kochsalz gemacht, hätte er ein Problem. Er ist ja ein Ingenieur und Professor für „erneuerbare Energien“ und will die Kohle abschaffen. Was soll man noch dazu sagen?

          • Q. ist ein typischer Opportunisten-„Wissenschaftler“, der seine Karriere über die Politik macht. Leider nicht untypisch: Es gibt auch in anderen Wissenschaften solche Politiker, die sich an den Zeitgeist halten. Einer ist Direx am MPI und hat grade die Jenaer Rassenerklärung rausgebracht, Politik pur.
            Eine Freundin erzählte mir, daß die Ärzte an Spitalen Oberarzt und Chef werden, die sich ins Labor verdrücken und Meriten sammeln, wären die anderen die Arbeit machen.

      • Genauso ist es, Herr Göhring. Es wird immer über CO2 als Klimaerwärmer geredet. Es hat aber hier in Berlin nichts gemacht. Die Temperatur ist nachts auf bis zu -4 Grad gesunken und tagsüber, als die Sonne wieder da war, auf 11 bis 16 Grad angestiegen. Danach ist nachts die Temperatur wider extrem gesunken. An den Tagen war der Himmel fast ohne Wolken. Und das CO2 hat nicht mal die am Tag entstandene Wärme nach dem sogenannten Treibhauseffekt gespeichert. Das CO2 hat deshalb keine Auswirkungen. Ich habe es nur etwas humorvoller formuliert.

  7. Was heißt denn eigentlich immer „trockener Sommer“? Die Erde ist zuerst nass und das Wasser verdunstet. Damit ist die Luftfeuchte stark angestiegen. Würde man kalte Metallplatten aufstellen, würde das Wasser sofort wieder aus der Luft gesammelt werden.

    Deshalb hat man z.B. in der Sahara den Boden bepflanzt. Damit war es zwar in der Luft erstmal trockener, aber die Bodenfeuchte nahm zu. Deshalb gab es dort keine Trockenheit, wie immer behauptet. Das konnten wir schon mit mehrfachen Nachweisen in der Harald-Schmidt-Show sehen.

    Aber was war denn dieses Jahr mit der Dürrekatastrophe in Deutschland? Ist die arme Dürre verschwunden? In Berlin hat es seit mehreren Wochen immer wieder Tag und Nacht geregnet. Es gab nur mal kurze Pausen. Einmal hat es 1 Woche lang nicht geregnet. Vorher hat es täglich geregnet und auch danach jeden Tag immer wieder.

    Im südlichen Gebiet von Brandenburg hat es dagegen nur sehr selten geregnet. Da habe ich mir eine Frage gestellt, die ich allerdings nicht garantiert zu 100% beantworten kann. In Brandenburg gibt es sehr viele „umweltfreundliche“ Windenergieanlagen. Haben die die Luftströmung so geändert, dass es dort weder Regen noch Wind gab?

    • @ Dr. Sander,

      „Was heißt denn eigentlich immer „trockener Sommer“? Die Erde ist zuerst nass und das Wasser verdunstet. Damit ist die Luftfeuchte stark angestiegen. Würde man kalte Metallplatten aufstellen, würde das Wasser sofort wieder aus der Luft gesammelt werden.“

      Nach Ihrem Beitrag vom 10. NOVEMBER 2019 UM 23:45 hoffte ich noch, dass es mit der Physik bei uns nicht so schlecht bestellt ist, dann aber las ich Ihren Beitrag von 15:26.

      Was bitte macht denn die Metallplatten kalt, damit sich Wasser daran abscheidet? Holen Sie diese aus dem Kühlschrank?

      Mit verwunderten grüßen
      MfG

      • Habne Sie nachts schon mal eine Auto im Freien stehen lassen und es am frühen Morgen betrachtet??? Hinweis: Physik, Band 1, Einband …..

        • Ja, es war vom trockenen Sommer die Rede, da hatte ich keinen Tau auf dem Auto, im zeitigen Fürhjahr, späten Herbst und Winter schon. Im Sommer findet sich der Tau auf Wiesen, aber auch der war im Sommer 2018 eher selten und dann nach den wenigen Tagen als es (wenig) geregnet hatte. Nich aber auf dem „Auto-Metallplatten“, dazu hätten diese gekühlt werden müssen (über die Abstrahlungs-Kühlung heinaus).

      • Herr Ketterer, Texte als Forumbeitrag darf niemals zu lang sein. Der Admin muss ja auch nochmal alles lesen, bevor es erscheint. Das ist für den auch Aufwand. Deshalb sollte man in Diskussionsrunden nur bergrenzte Textmengen schreiben.

        Brauchen Sie mal Physik und eine kalte Metallplatte? Dann probieren Sie es mal mit Peltierelementen. Dafür brauchen Sie selbstverständlich Energie. Auf der einen Seite wird es kalt und auf der anderen Seite müssen Sie sich um die Wärme kümmern, damit die verschwindet. Solche Kühlanlagen gibt es schon lange für Wohnungen. Und in den 1990er hatte irgendein Institut die Idee, auf diese Art Trinkwasser in afrikanischen Ländern schnell zu gewinnen.

        Sie können auch mal die raltive Luftfeuchte bei niedrigen und höheren Temperaturen messen. Und wenn die Wände kalt sind, sehen Sie sich die an.

        • Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir diesjährig einen (zu) trockenen Sommer, aber ich hatte auf meinem im Freien geparkten Auto früh immer Feuchtigkeit und meine Prefa-Dächer waren vor Sonnenaufgang auch immer beschlagen, die Wiesen frühs sowieso. Wahrscheinlich wohnen SIE nicht im naturnahen, ländlichen Raum sondern auf einer städtischen Wärmeinsel, die nur aus Arbeiterwohnregalen besteht.

          Wir hatten im August sogar Nachtfröste …. (430 m ü. NN). Übrigens sprießt in diesem Jahr bei uns das Moos in den Rasengittersteinen wie verrückt, das hat eben keinen Zugang zu den Medien und weiß nicht, dass der Sommer den Horror-Medien nach trocken zu sein hat ……
          Nach den diesjährigen Ernten jammern die Landwirte ja auch nicht mehr so sehr, weil die Erträge ja doch relativ normal ausgefallen sind. Geschadet hat nicht die angeblich Trockenheit, sondern die Fröste im Frühling, aber das liegt ja alles daran, weil es wärmer wird, das ist doch Ihre Logik, nicht wahr Herr Ketterer?

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