Trump sagt dem Paris-Abkommen adieu

Bild: CFACT

Craig Rucker
Adieu, adios, addio, tschuss, sayonara, goodbye.
Hoffentlich nicht „bis später“!
Am Montag [4.11.] haben die USA die UN formell darüber informiert, dass sich die USA aus dem schlecht durchdachten Pariser Klima-Abkommen zurückziehen.

CFEACT ist eine herausragende Organisation, welche über die internationale Klima-Diplomatie aus Perspektive der Freiheit berichtet. Wir haben jeden einzelnen Schritt auf diesem Weg begleitet. Wir waren in Kyoto, Paris, Kopenhagen und überall sonst auch. Im Dezember werden wir nach Spanien gehen.

Es wird ein Jahr dauern, aus dem Paris-Abkommen auszusteigen. Mehrere Präsidentschaftskandidaten haben ihre Absicht bekundet, rasch wieder dem Abkommen beizutreten, wenn sie denn gewählt werden.

Die US-Verfassung schreibt die Ratifizierung von Verträgen seitens des Senats vor. Die USA haben nicht den Vorgänger, das Kyoto-Protokoll, ratifiziert. Das Pariser Dokument wurde als ein „Abkommen“ und nicht als ein Vertrag stilisiert, indem man grundlegende Inhalte wie etwa Emissionsziele, nicht bindend machte. Damit wollte man es Präsident Obama ermöglichen zu unterzeichnen, ohne es dem Senat vorzulegen.

Bindend oder nicht, das Paris-Abkommen steckt voller Fehler und Schwächen. Sich daraus zurückzuziehen ist das einzig Richtige.

Das Paris-Abkommen dürfte kaum Auswirkungen auf die globale Temperatur haben, selbst wenn man annimmt, dass die extremsten Computer-Modelle recht haben, was aber bisher noch nie der Fall war.

Es würde uns eine atemberaubende Zukunft kosten sowie potentiell Hunderte Billionen Dollar, während man fast nichts erreicht, selbst unter den eigenen Hypothesen.

Es würde eine riesige, internationale Klima-Bürokratie bevollmächtigt werden, welche individuelle Freiheit nicht wertschätzt; es würde die nationale Souveränität unterminieren und riesige Reichtümer umverteilen hin zu Diktatoren und Kleptokraten auf der ganzen Welt.

Das Paris-Abkommen übt Druck aus auf die USA, auf Europa und die entwickelte Welt, während es China, Brasilien, Indien und anderen großen CO2-Emittenten einen Persilschein ausstellt. China und Indien errichten neue Kohlekraftwerke sowie industrielle Kapazitäten so schnell es deren Ökonomien zulassen.

Die Hauptauswirkung des Abkommens ist es, das produzierende Gewerbe von Amerika und dem Westen nach China und den Osten zu verlagern mit dem zusätzlichen umweltlichen „Vorteil“ des Verschiffens von Gütern über die Ozeane mittels dieselbetriebener Containerschiffe.

Amerika und andere Länder errichten in riesiger Menge Windturbinen und Solarpaneele für intermittente und ineffiziente Stromerzeugung, die unmöglich unsere Nachfrage nach Energie decken können. China hat sich räuberischer Handelspraktiken bedient um sicherzustellen, dass falls wir auf diesem Fehler bestehen wir Wind- und Solar-Ausrüstung von dort kaufen.

Das Paris-Abkommen wird die Temperatur der Welt nicht bedeutsam ändern, aber es würde Geld und Macht umverteilen, und das nicht zu unserem Vorteil.

Präsident Trump hat völlig richtig gehandelt, uns da herauszuholen. Wir sollten draußen bleiben.

Autor:

Craig Rucker is a co-founder of CFACT and currently serves as its president

Link: https://www.cfact.org/2019/11/05/trump-bids-paris-agreement-adieu/

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5 Kommentare

  1. Wer an den zugrundeliegenden Behauptungen des Paris-Abkommens Zweifel hegt, muß eigentlich austreten. Er hat keine andere Wahl! Warum?

    Weil im Artikel 27 festgehalten wird: „Vorbehalte zu diesem Übereinkommen sind nicht zulässig.“ Das Paris-Abkommen enthält also eine „Knebelklausel“, die es Unterzeichnern verbietet, ggfs. gescheiter zu werden! Daher ist ein Austritt die einzige konforme Möglichkeit!

    Deutsche Politiker sind natürlich „vertragstreu“, daher kommt eine Diskussion der ursächlichen Grundlagen für sie nicht in Frage, da kann sich auf Fakten hinweisende Opposition auf den Kopf stellen, es wird nichts nützen!

    https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:22016A1019(01)&from=DE

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