Ein Kommentar im New York Times Magazin betont die positive Seite an Kaliforniens Stromabschaltungen

Hermann Schönhofer / pixelio.de, Naturkatastrophe

Verschiedene Reporter, Daily Caller News Foundation
Was haben Waldbrände, Stromabschaltungen und Klimawandel miteinander zu tun? Nach Meinung von klimabesorgten Journalisten und Politikern offenbar sehr viel. Hier einige Nachrichten aus dem schon immer durch Waldbrände geplagtem Kalifornien. – Einleitung durch den Übersetzer.

CHRIS WHITE

Im New York Times Magazin suggeriert Abrahm Lustgarten, dass die absichtlichen Strom-Lastabschaltungen in Kalifornien auch einen positiven Aspekt hervorrufen: Für die Menschen werden die Auswirkungen deutlich, die auf sie warten, wenn der Klimawandel nicht bekämpft wird.

Die Entscheidung des größten Energieversorgers Kaliforniens, große Teile des Energieversorgungsnetzes abzuschalten – zwingt die Bürger dazu, zu merken, wie es sein wird, wenn der Klimawandel nicht angegangen wird –  so der Leitartikel des New York Times Magazine am 22.Oktober 2019. Der ProPublica-Reporter Abrahm Lustgarten erinnerte sich daran zu betonen, dass die Stromausfälle für viele Menschen schlecht sind:

„Aber ein obligatorischer Blackout hat einen radikal positiven Effekt. Durch den plötzlichen Entzug der Stromversorgung – das unsichtbare Lebenselixier unserer nicht nachhaltigen Wirtschaftsordnung – hat PG & E [der Energieversorger] die apokalyptische Zukunft der Klimakrise für einige der bequemsten Menschen des Landes unmittelbar und unübersehbar gemacht.“

Abraham Lustgarten fügte hinzu: „Es ist leicht, den Klimawandel im Herzen der Industrieländer zu ignorieren. Aber Sie können ihn nicht übersehen, wenn die Lichter ausgehen. Die Stromausfälle haben die unangenehme Tatsache entlarvt, dass die Infrastruktur, die wir über viele Jahrzehnte aufgebaut und gewartet haben, nicht den Bedrohungen entspricht, denen wir in unserem sich rasch entwickelnden Klimanotfall ausgesetzt sind“.

Lustgartens Kommentare kamen, nachdem Pacific Gas & Electric am 9. Oktober eine tagelange Stromunterbrechung eingeleitet hatte, um die Gefahr von Waldbränden im nördlichen Teil des Bundesstaates einzudämmen. Der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom kämpft bereits mit vielen weiteren Problemen, während die Aktionen von PG & E die Lage verschlechtern.

[eine radikale neue Anstrengung des örtlichen Energieversorgers in Nordkalifornien, um Waldbrände zu vermeiden. Der Wasserversorger, der mit dem Ausfall seiner Pumpen konfrontiert war, empfahl, die Badewannen vor der Abschaltung zu füllen.]

Der Strom wurde für 513.000 Haushalte und Unternehmen im nördlichen  Kalifornien am Mittwochmorgen abgeschaltet, wie USA Today  berichtet. Weitere rund 234.000 Kunden erwartet Stromabschaltungen am Mittwochabend. Einige Gebiete in Nordkalifornien hatten 2018 mit massiven Waldbränden zu kämpfen, die große Landstriche brannten und mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.

https://dailycaller.com/2019/10/23/california-gas-taxes-climate/

 

Was bedeuten Rolling Blackouts [Lastabschaltungen] und himmelhohe Benzin und Erdgaspreise für Gouverneur Newsoms Amt als Gouverneur?

CHRIS WHITE

[…] Das kalifornische Energieversorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric (PG & E) hat eine tagelange Stromunterbrechung eingeleitet, um die Gefahr von Waldbränden im Norden des Bundesstaates einzudämmen. Newsom, der frühere Bürgermeister von San Francisco, hat bereits mit verschiedenen Problemen zu kämpfen, als die Entscheidung von PG & E noch hinzukam.

„Was passiert ist, ist inakzeptabel. Und es ist passiert, weil man es vernachlässigt “, sagte er auf einer Pressekonferenz am Donnerstag und bezog sich auf die Entscheidung, die Energiezufuhr im ganzen Bundesstaat zu abzuschalten. „Diese aktuelle Operation ist nicht akzeptabel. Die gegenwärtigen Bedingungen und Umstände sind nicht akzeptabel. “

Die Stromabschaltungen in Kalifornien haben zu dieser Zeit viele Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen, die auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen waren. Auch Newsom wird mit Stromausfällen konfrontiert, obwohl sich seine Situation erheblich von der seines Vor-Vorgängers Davis unterscheidet [dieser verlor dann gegen Arnold Schwarzenegger].

Tausende Menschen haben in Kalifornien die Energiezufuhr verloren, als PG & E vorbeugende Abschaltungen einleitete. Ein Schritt, den das bankrotte öffentliche Versorgungsunternehmen für nötig hielt, um potenzielle Waldbrände zu verhindern. ….

Die Ermittler bestimmten, dass die [defekten] PG & E Stromleitungen und Wandler mindestens ein Dutzend große Brände in  2017 auslösten. Beamte untersuchen immer noch die Ursachen von mehreren großen Bränden in 2018, darunter das Feuer  in Paradise, Kalifornien, bei dem 86 Menschen getötet und die Stadt zerstört wurde.

PG & E hat es auch noch mit dem Makel zu tun, 2016 wegen Verstoßes gegen Sicherheitsbestimmungen verurteilt worden zu sein, nachdem eine seiner Erdgasleitungen explodiert war.

….

https://dailycaller.com/2019/10/12/newsom-california-gas-prices-fires/

 

Beweise zeigen, dass die Obama-Politik Waldbrände verschärft und nicht die globale Erwärmung

Andrew Follet, 12. November 2015

[…] Wissenschaftler und Gesetzgeber machen die Politik von Präsident Barack Obama für die jüngsten Waldbrände verantwortlich, nicht für die globale Erwärmung.

„Die Wälder unserer Nation sind krank und brennbar, müssen es aber nicht sein. Ein korrektes Management würde die Widerstandsfähigkeit gegen Waldbrände erhöhen. “, Sagte Julia Slingsby, Pressesprecherin des House Committee on Natural Resources bei der Daily Caller News Foundation. „Leider halten radikale Umweltgruppen die Wälder unserer Nation als Geiseln. Der Präsident sollte über Foren hinausgehen und das Waldbrandproblem lösen, indem er das Resilient Federal Forests Act unterstützt, das im Sommer dieses Jahres vom Parlament verabschiedet wurde.

… Wissenschaftler, die die globale Erwärmung und das Brandverhalten untersuchen, bezweifeln den Zusammenhang zwischen den jüngsten Waldbränden und der globalen Erwärmung. Der Klimawandel-Spezialist der Universität von Colorado, Roger Pielke Jr., berichtete der Los Angeles Times im Oktober sogar, dass andere Demokraten, insbesondere der kalifornische Gouverneur Brown, sich für „Korruption für wohltätige Zwecke“ einsetzen , um die globale Erwärmung politisch und nicht wissenschaftlich zu bekämpfen. Pielke führt weiter aus, dass Versuche, die jüngsten Waldbrände dem Klimawandel zuzuschreiben, den Erkenntnissen der Wissenschaftler zuwiderlaufen.

Studien des National Institute of Standards and Technology und der US-Forstdienst-Managementpläne haben gezeigt, dass  Ausdünnung, kontrolliertes Abbrennen und andere Managementpraktiken ,die meisten katastrophalen Waldbrände verhindern würden.

[…]

https://dailycaller.com/2015/11/12/evidence-shows-obama-policies-exacerbate-wildfires-not-global-warming/

Zusammenstellung und Übersetzung durch Andreas Demmig

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7 Kommentare

  1. „Die Ureinwohner (Aboriginals) haben seit Jahrtausenden das Unterholz in den Hochwäldern abgebrannt um ihren Lebensraum zu schützen“ Das ist ein Irrtum! Die Aboriginals haben das Feuer quasi zur Treibjagt gebraucht! Nur ohne Treiber. Seit es Fleisch im Supermarkt gibt, wachsen in Australien wieder die Wälder.

    • Herr Tiburg, ein interessanter Ansatz, nur können Sie bitte Ihre Quelle mitteilen. Ich habe gegoogled „Aborigines Unterholz abbrennen“ und dort erscheint eine Vielzahl von Berichten die meine These wiedergeben. Jedoch nicht einer mit Ihrer Treibjagd Hypothese.

      Habe als nächstes einen befreundeten Farmer (Farmeigentümer in der vierten Generation) befragt.
      Der hatte noch nie etwas davon gehört obwohl die Familie seit Generationen die Abos als Viehtreiber (Stockmann ) beschäftigt.

      Den zuständigen Historiker an der Universität von Westaustralien UWA konnte ich leider bisher nicht erreichen, hole ich aber nach.

      Welchen Grund auch immer es für das Abbrennen gab. Die negativen Folgen dadurch haben auf jeden Fall die Grünen zu verantworten.

      Wenn Sie mir eine belastbare Quelle für die Treibjagdhypothese liefern können, wäre ich Ihnen sehr dankbar, denn mit dieser könnte ich auf der nächsten Party groß rauskommen nach dem Motto: „Leute habt ihr schon das Neuste gehört?“

  2. „MERKE: Wo auch immer Grünen es gelingt in Entscheidungsprozesse einzugreifen, kommt am Ende fast immer nur Unheil heraus.“
    KORRRRREKT!
    Das ist weltweit so.

  3. Dieser gigantische Quatsch das CO2 die Natur zerstört. Und dann noch die unterscheidung von Technik also Mensch gemacht und Natürlichen Ursprungs ist die dümmste aller Lügen- Menschen machen sich ins Hemd weil sie CO2 verursachen – vor 30 Jahren konnte man noch ganz normal leben jetzt wird den Leuten ein CO2 dummfloh ins Ohr gesetzt. Das bricht alle Rekorde nur gut das sich trotz aller Gigantischen Kosten die aufgewendet werden sich nichts und auch gar nichts ändern wird. man kann nur hoffen das ihrgend wann mal den Leuten ein Licht aufgeht- das sie merken – moment mal seit 30 Jahren sind wir schon im Klimanotstand aber man sieht überhaupt nichts.

  4. Es wundert eigentlich, daß Herr Lustgarten nicht mit der These „die Erde ist eine Scheibe“ um die Ecke kommt. Lastabwurf wird zur Normalität werden – und das mit progressiv auftretender Häufigkeit – mit dem linearen Ansteigen des Anteils des Wind- und Sonnenstroms am nachgefragten Gesamtstrom. Wie kann die Menschheit der westlichen Welt nur so kollektiv verblöden? Das Ansteigen der Massenhysterie seit ein paar Jahren ist atemberaubend. Die neuen Big Player im Weltmarkt werden China und Russland sein und in Europa, falls dieses nicht schon vorher die Grätsche macht, die ehemaligen Warschauer Pakt Staaten in der EU!

  5. Das gleiche Problem hatte wir vor Jahren in Australien.

    Die Ureinwohner (Aboriginals) haben seit Jahrtausenden das Unterholz in den Hochwäldern abgebrannt um ihren Lebensraum zu schützen. Brände entstehen in Australien schon seit Urzeiten durch die häufigen Gewitter. Wenn durch einen Blitz Unterholz abbrennt breitet sich der Brand in der Fläche aus und die hohen Bäume fangen auch großflächig Feuer. Um das zu vermeiden wurde das Unterholz vorsorglich von Zeit zu Zeit abgebrannt.

    Vor etwa 20 Jahren wurde das Abbrennen des Unterholzes von einer Labor Regierung (Linke) unter dem Druck von Grünen und Umweltschützern verboten mit der Begründung des Schutzes von Kleintieren und Insekten.

    Keiner dachte sich damals etwas schlimmes dabei. Dann kam das Jahr 2016 und in Westaustralien gab es die schlimmsten Waldbrände seit Menschengedenken. Hunderte von Quadratkilometer brannten nach einem Blitzschlag ab, Ortschaften verbrannte und viele Menschen starben.

    Wir hatten damals Besuch aus Deutschland mit denen fuhren wir danach von PERTH nach ALBANY in den Süden hunderte Kilometer nur durch verbrannten Wald. Unsere Freunde waren ob der Schäden entsetzt.

    Nach dieser furchtbaren Erfahrung wurde der „Spieß umgedreht“ und ein Gesetz erlassen, das vorschreibt in Wäldern in der Nähe von Ortschaften das Unterholz rechtzeitig abzubrennen. Für diese Arbeiten wurden Forstteams gebildet, meist aus für diese Aufgaben besonders geeigneten Aborigines. Seitdem hat es keinen größeren Brand mehr gegeben.

    MERKE: Wo auch immer Grünen es gelingt in Entscheidungsprozesse einzugreifen, kommt am Ende fast immer nur Unheil heraus.

    Bei den Grünen muß man Goethes Satz aus dem „Faust“ umdrehen der dann lautet: „Und ist ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und nur das Böse schafft.“

    Frank Abels
    Perth WA
    AUSTRALIA

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