Der gekaufte Klimawandel – Follow the money: Die verschachtelten Finanzquellen der privaten Klimaalarm-Industrie

Wer sich schon immer mal fragte, woher die unzähligen Klimaaktivisten ihr Geld her bekommen, findet hier mal wieder eine Antwort. Sie lautet: Von Ihnen liebe Leser, wenn auch zwangsweise über Steuern und Abgaben eingetrieben, und dann über diverse, viefach verschlungene Kanäle in die Hände derjenigen umverteilt, die damit ihre politische Agenda schamlos, aber gierig vorantreiben.
Von Kalte Sonne

Extinction Rebellion (XR) sammelt weiter fleißig Geld ein, um strafbare Protestaktionen durchzuführen. Das Budget beträgt einige hunderttausend Pfund pro Monat. Wo kommt das viele Geld her? XR gibt die Namen der Großspender an, die mehr als 5000 Pfund gespendet haben. Schauen wir doch mal in die Liste hinein:

In sieben Monaten ist knapp eine Million Pfund zusammengekommen. Ganz vorne mit dabei ist der Climate Emergency Fund(siehe auch Bericht in der FT). Hier sitzen Vertreter reicher US-Stiftungen, die in anderer Zusammensetzung auch die European Climate Foundation (ECF) mitfinanzieren. Ein filigran verschachteltes Finanzierungssystem. Wie bei einigen Offshorebanken dienen einige der Stiftungen lediglich dazu, die Gelder weiterzureichen. Interessenkonflikte der reichen Hintermänner, z.B. Investitionen in erneuerbare Energien oder Börsen-Spekulationen zum Nachteil der etablierten Energieversorger, lassen sich schwer auf den ersten Blick identifizieren. Viel Geld hat auch die Children’s Investment Fund Foundation in die Hand genommen. Sie gab mehr als 150.000 Pfund an XR. Parallel fördert sie auch die ECF. Die Tides Foundation sponsert neben XR auch die Aktivistengruppe 350.org von Bill McKibben, der wiederum auch zum Team des Climate Emergency Fund gehört. Ein verfilztes Netzwerk mit Doppel- und Dreifachbesetzungen. Natürlich darf auch Greenpeace nicht als Förderer von XR fehlen.

Und dann waren im gleichen Zeitraum noch Spenden von Einzelpersonen, knapp eine Viertelmillion Pfund. Vier der Spender wollten anonym bleiben. Das verwundert nicht, da die Straftaten von XR zumindest von der britischen Polizei detailliert verfolgt werden.

Wo wir gerade beim lieben Geld und dem Finanzgeflecht der Klimaaktivistenszene sind. Das Potsdamer PIK-Institut veröffentlicht alljährlich seine Drittmittelprojekte. Das pdf des Berichts zu 2018 finden Sie hier. Auf Seite 76 beginnt die Projektauflistung. Gleich in der dritten Zeile werden wir fündig: Mehr als 63.000 Euro vom WWF. Man muss sich das mal vorstellen: PIK ist ein staatliches Institut, sollte der Neutralität verpflichtet sein, berät die Politik. Und gleichzeitig macht man gemeinsame Sache mit den Aktivistenorganisationen. Hier sollte man etwas mehr Augenmaß walten lassen.

Weiterhin nahm das PIK 2018 mehr als 70.000 Euro von der adelphi consult GmbH ein, für ein Projekt zur nachhaltigen Wasserpolitik. Adelphi, genau, das war doch der Verein, der Anfang 2019 mit einer „Studie“ auftrat, dass alle Klimaskeptiker angeblich der rechten Szene zuzuordnen seien. Pfui Teufel. Aber so ganz klar war nicht, wie die Studie damals finanziert wurde. Siehe unseren Beitrag „Wie unabhängig ist die „unabhängige Denkfabrik“ adelphi wirklich?„. Manche munkelten, dass George Soros mit drin hing.

Weiter in der PIK-Drittmittelliste. Unter anderem flossen 120.000 Euro vom AXA Research Fund. Axa, was ist das? Genau, eine Versicherung. Sie hätte Vorteile, wenn die Bevölkerung voller Klimaangst mehr Versicherungspolicen gegen Extremwetter abschließen würde.

Außerdem strich das PIK 622.000 Euro von der Stiftung Mercator ein. Dieselbige fördert übrigens auch die European Climate Foundation (ECF) sowie Germanwatch, die RWE wegen eines schrumpfenden Gletschers verklagt hat. Angeblich soll die ECF auch an XR gespendet haben.

Wie fast in jedem Jahr kam beim PIK auch 2018 wieder Geld eines Greenpeace-nahen Thinktanks an, nämlich von Climate Analytics. Wir haben darüber hier und hier berichtet. Im Jahr 2018 waren es mehr als 776.000 Euro, die Climate Analytics zusammen mit dem BMUB an das PIK ausgeschüttet hat.

Im Folgenden haben wir einmal versucht, die wichtigsten Querverbindungen im Klimafinanz-Geflecht graphisch zu erfassen. F bedeutet Finanzierung, P bedeutet gemeinsame Projekte, M bedeutet Überlappung bei Mitarbeitern. Die obere Leiste listet einige wichtige reiche Stiftungen, die überwiegend aus den USA und Kanada stammen und Geld in die European Climate Foundation (ECF) pumpen. Die ECF ist eine Durchreichestiftung, die die Gelder weiter an operative Organisationen leitet, wie z.B. die klagefreudige Germanwatch oder die schreibfreudige Climate Analytics. Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt der Szene ist das PIK mit vielfältigen Verknüpfungen in die Aktivistenszene und Versicherungsbranche. Die gestrichelten roten Pfeile stellen die Zulieferer für die Alarmberichte des IPCC dar. PIK, das greepeacenahe Climate Analytics, Greenpeace selber sowie WWF schreiben an den Weltklimarats-Berichten eifrig mit bzw. liefern wichtige strategische inhaltliche Elemente. Die Munich Re tritt überwiegend über ihre Stiftung in Erscheinung.

Fazit: Eine gigantische Geldmaschine hält den Klimaalarm am Leben. Interessenskonflikte sind dabei vorprogrammiert. Fragen werden nicht gestellt. Dabei untergräbt jede überwiesene Klima-Million das Fundament der ergebnisoffenen und neutralen Wissenschaft, die eigentlich nur einem verpflichtet sein sollte: Der wissenschaftlichen Wahrheit.

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17 Kommentare

  1. Wie niedlich!

    Verglichen mit den Beträgen, die von internationalen Multimilliardenkonzernen seit Jahrzehnten in Werbung und Lobbyismus geflossen sind, um wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einfluss menschlicher Aktivitäten auf den Zustand der Erde zu diskreditieren, sind das wielviel Prozent?

    • Sehr geehrte Frau Fischer,

      haben sie hierfür Belege? Die würde ich gern für mich selbst verifizieren. Bitte stellen sie diese hier ein, damit man darüber diskutieren kann. Danke.

      Wie nicht nur hier im Artikel beschrieben sind es meiner Ansicht nach eher „internationale Multimilliardenkonzerne, die seit Jahrzehnten in Werbung und Lobbyismus investieren“, um -aus welchem Grund auch immer*(1)- „den Einfluss menschlicher Aktivitäten auf den Zustand der Erde propagieren“.

      Viele Grüße
      A. Meyer

      *(1) – es gibt Steuergelder abzugreifen…

      • Schauen sie sich einfach mal die Liste der, an ihrem Umsatz gemessen, weltgrößten Unternehmen an. Die meisten kommen aus aus dem Bereich Öl und Erdgas (Sinopec, Royal Dutch Shell, China National Petroleum, Saudi Aramco, BP, ExxonMobil, Total, Chevron, Gazprom, …).

        „Multimilliardenkonzerne“, die „den Einfluss menschlicher Aktivitäten auf den Zustand der Erde propagierten“, werden sie nicht finden. So was gibt es nicht. Wer daran glaubt, sollte mal seinen Realitätssinn neu justieren.

    • „Sie können sicher sein, dass jede Klimahysterikerin, die ein Ende des Bergbaus fordert“, „keine Bedenken hat, sich Luxus zu gönnen, der ohne sie nicht möglich wäre“.

      Volltreffer.

  2. Das ist Finanzkapitalismus in Reinform. Die Big Player verdienen sich dumm und dämlich und die kleinen Leute müssen für den Klimahokuspokus bluten. Ist das nicht genau der Kapitalismus, der den Grünen aber besonders den Linken immer so stinkt? Dabei machen beide hier kräftig mit und unterstützen diese Netzwerke. Diese Heuchelei driftet so langsam ins Lächerliche ab.

    • Welche „Big Player“ profitieren denn?
      Auf den ersten Blick sehe ich Ikea und Puma, denen es egal sein kann was mit dem Klima passiert. AIDA ist ein Reiseunternehmen, was durch stärkere Umweltschutzmaßnahmen eher starke Nachteile hätte. Schüco hat auch eine Solarsparte, existiert aber schon seit 70 Jahren und kommt auch ohne Klimaschutz zurecht.
      Einzig die deutsche Bahn würde ich als direkten Profiteure sehen, aber „Big Player“ sehen anders aus.

  3. Kurze Anmerkung zu PIK

    PIK ist ein als gemeinnützig eingetragener Verein.
    Siehe deren Homepage

    Also auch nichts anderes wie der Sportverein ums Eck.

    • „Also auch nichts anderes wie der Sportverein ums Eck.“

      Hä????
      Welcher Sportverein ist bei dir „um’s Eck???
      Sorgt der auch für Deindustrialisierung, Verlust von produktiven Arbeitsplätzen, Verfälschung von Wissenschaft, Mobbing von Wissenschaftlern, Zensur, gesetzgeberische Gängelei und Steuererhöhung???
      Wie um Gottes Willen heißt dieser „Sportverein“???

      • @besso keks

        Nunja, das PIK ist tatsächlich nur ein e.V., kein – wie im Artikel dargestellt – staatliches Institut. (Es sei denn man geht von der Finanzierung aus – merkelinscher Hofberichterstatter eben.)

        Von den vier e.V.-Vereinen, in welchen ich aktiv/passiv bin, erinnert mich dann doch der eine an das PIK: es geht um Karneval. 🙂

        Viele Grüße
        A. Meyer

    • Lieber Herr Müller,
      zeigen sie mir bitte den „Sportverein ums Eck“, der mit fertigen Ergebnislisten zu Wettbewerben fährt.
      Schon der Name des Institutes für Klimafolgenforschung impliziert, dass dort nicht ergebnisoffen geforscht wird, also die Ergebnisse schon feststehen, bevor die Forschung beginnt.
      Insofern sehe ich da keine Berührungspunkte zwischen dem PIK und einem reputierlichen Sportverein.

  4. Liebe Leser, als Ergänzung erlaube ich mir hier nur einen Link einzufügen, der zur Klima-Allianz führt. Er bietet Informationen zum geplanten Groß-Kampf-Tag der FfF am 29.11.2019. Was ebenfalls sehr interessant ist, ist die Liste der Mitglieder, insgesamt 130 Organisationen. Viele aus dem kirchlichen und gewerkschaftlichem Bereich. https://www.klima-allianz.de/

    • Bitte die paar tausend arbeitsscheuen Konsorten der Antifa nicht vergessen, die man sicherlich wieder auf Kosten der Steuerzahler überall hinkarren wird. Naja ich muss an diesem Tag arbeiten und diese ganze Sche**e quasi mitfinanzieren. Mal sehen wie lange ich noch Lust habe. Mittlerweile ist es fast lukrativer und vorallem besser für die Gesundheit, sich vom Staat alimentieren zu lassen.

  5. Der PIK ist auch eng mit dem rockefeller’schen „Club of Rome“ verbunden, welcher ja bekanntlich eine globale, undemokratische, sozialistische Kulturrevolution propagiert.

    • Diese sozialistische Kulturrevolution wird z.B. von den PIK – Größen wie früher Hr. Schellnhuber oder nun Hr. Rahmstorf auch gerne als eine notwendige „Große Transformation der Gesellschaft“ bezeichnet.
      Dabei geht es den mit diesem Projekt befaßten Wölfen im Schafspelz immer nur um Eines: Geld raffen und über die errungene Deutungshoheit in Sachen Klimawandel Macht auszuüben, die inzwischen als Massenhysterie oder kollektive Verblödung erkennbare „Transformation“ am Laufen zu halten.

      Es ist ein Perpetuum Mobile zur Sicherung des eigenen Wohlstandes, seit man es geschafft hat, bei den ahnungslosen Laiendarstellern in der Politik den nötigen Einfluss aufzubauen. Im Vergleich der Folgen dieses Vorgehens erscheinen die eines echten Tsunamis noch eher harmlos.

      Bezahlen muss diesen Klamauk auf jeden Fall der geschröpfte Bürger, der die in diesem so aufschlussreichen Artikel vorgeführten Zusammenhänge nicht zu durchschauen vermag, weil er schon Schwierigkeiten damit hat, Begriffe, wie Wetter und Klima eindeutig voneinander zu unterscheiden und somit den Verkündigungen der selbsternannten „Experten“ glauben muss, die ihm zudem tagtäglich von den Medien eingehämmert werden.

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