Neues Klimapaket dürfte Deutschlands führende Unternehmen Milliarden von Euro kosten

Industriestandort Deutschland – wie lange noch? Bild: Manfred Mazi / pixelio.de

Reuters 
Vorbemerkung des Übersetzers: Hier folgen erneut zwei Meldungen aus einem Rundbrief der GWPF, die einen Blick von außen auf die Wirtschaft unseres Landes werfen. Nichts davon steht hierzulande in der Zeitung, daher folgt hier die Übersetzung. – Chris Frey, Übersetzer.
Frankfurt (Reuters) – Die führenden Unternehmen in Deutschland könnten vor Ausgaben in Höhe von Milliarden Euro stehen, um Kohlestoff-Emissionen zu reduzieren, wie es aus einem Klimaschutz-Plan der Regierung hervorgeht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Union Investment.

Unseren Forschungen zufolge steht praktisch jedes der (30) DAX-Unternehmen vor großen Herausforderungen, selbst bei niedrigen CO2-Preis-Szenarien“, sagte Henrik Potzen von Union Investment.

Deutschland, das gerade mal zu etwas über 2% zu den Treibhausgas-Emissionen der Welt beiträgt, will seine Kohlenstoff-Emissionen hauptsächlich im Bau- und Transportwesen reduzieren. Im Versorgungssektor ist es bereits zu substantiellen Reduktionen gekommen, erzwungen durch einen gesetzlich vorgeschriebenen Kohlenstoff-Handel (EU-ETS) in Europa, welcher Anreize zur Kohlenstoff-Effizienz bietet.

Aber das Land ist immer noch auf dem Weg, die Ziele bzgl. Reduktion von Treibhausgas-Emissionen zu verfehlen, wobei CO2 den Hauptanteil ausmacht. Man wollte bis zum Jahr 2030 55% reduzieren im Vergleich zum Jahr 1990, erreichte aber bislang weniger als 30%.

Union Investment sagte, dass wenn man ein Kohlenstoff-Preis in Bereichen verhängt, die nicht im ETS sind, könnte dies die DAX-Unternehmensgruppe 5,2 Milliarden Euro pro Jahr kosten. Diese Schätzung basiert auf einem Preis von 30 Euro pro Tonne CO2-Äquivalent. Diese Summe wäre äquivalent zu 3,7% des kumulativen operativen Gewinns der gesamten DAX-Gruppe im Jahre 2018.

Der ganze Beitrag steht hier.
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Klima-Aktivisten könnten Deutschlands Auto-Schau zerschlagen haben

Automotive News Europe
Die Frankfurter Auto-Schau ist dem Untergang geweiht. Es ist schwierig, zu einer anderen Folgerung zu kommen, nachdem die Besucherzahlen auf der Schau dieses Jahres um fast ein Drittel eingebrochen sind.

Schon vor der Eröffnung der Schau für die Öffentlichkeit am 12. September zeigte die fehlende Begeisterung darum herum, dass es düster aussah.

Das Fehlen von Marken wie Toyota, Renault, Peugeot, Nissan, Fiat und Ferrari war ein ernster Schlag für den Organisator VDA (Verband der Automobilindustrie). Dazu kam dann noch der Protest tausender Klima-Aktivisten vor dem Eingang, welche die schwelenden Spannungen zwischen der deutschen Auto-Industrie und den Umweltaktivisten des Landes grell hervorhob.

Die seitens der Autohersteller zur Schau gestellte Selbst-Verpflichtung, ihre Autoflotten zu dekarbonisieren mittels neuer Elektrofahrzeuge wie Porsche Taycan, Opel Corsa-E und Volkswagen ID3, konnte die Öffentlichkeit nicht begeistern.

Die Schau dieses Jahres verzeichnete der VDA zufolge 560.000 Besucher. Dies kontrastiert zu den 810.000 Besuchern im Jahre 2017 auf der alle zwei Jahre stattfindenden Schau – mitten in der Diesel-Krise der Volkswagen-Gruppe sowie in Diskussionen über Fahrverbote in Innenstädten.

Unter Verweis auf die Zahl der fehlenden großen Automarken, der Abnahme des benötigten Platzes und geringerer Ambitionen, twitterte der ehemalige Opel-Direktor Karl Thomas Neumann, dass die Schau dieses Jahres krachend gescheitert und „ein müder Abglanz dessen war, was es früher war“. Er prophezeite, dass es im Jahre 2021 keine Autoschau mehr geben werde.

Der ganze Beitrag steht hier.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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9 Kommentare

  1. „Klima-Aktivisten könnten Deutschlands Auto-Schau zerschlagen haben“ das ist doch Quark: die fehlenden Hersteller haben bereits letztes Jahr bzw in den ersten zwei Monaten die bekannt gegeben. Die IAA hatte bereits schom 2017 mit nachlassenden Besucherzahlen zu kämpfen.

  2. Ich hatte ja gehofft, daß jene Industrien, denen es an den Kragen gehen soll, sich einmal fragen, was an der Behauptung, CO2 führt zu einer Klimaerwärmung, tatsächlich dran ist?

    Stimmt diese Behauptung denn überhaupt? Welche Belege für diese Behauptung gibt es? Usw. Fehlanzeige, scheinbar sind auch unter den Konzernbossen nur lauter Nachsager. Niemand kommt auf die Idee, einen Beweis für die Erwärmungsbehauptung zu verlangen, weil eine zufällig ähnlich verlaufende Trendkurve ist kein Beweis!

    Es gibt in der bekannten Physik keinen Effekt, der aus Kälte (-18°C) permanent und automatisch Wärme (+15°C) erzeugt. Trotzdem kommt offenbar niemand auf die Idee, diese +33°C-Behauptung hartnäckig zu hinterfragen und einen durchgängig konsistenten Beweis dafür zu verlangen. Wie kann das sein?

  3. Sehr geehrter Herr Köhler,
    Sie haben so was von recht. Bitte aber den Begriff “ Klimakiller“ mindestens in Anführungszeichen schreiben, um sich damit schon von dieser absoluten Misshandlung von Wissenschaft und! der Wirkungsweise natürliche Stoffe, die unser Leben ermöglicht haben, zu distanzieren.
    Es kann nur mit einer Art „Endsieg“ enden. Die Katastrophe findet statt – jedoch nicht die allfällig prognostizierte, sondern die, die ihretwegen auf den Weg gebracht wurde.

  4. Man muß sich darüber im Klaren sein, daß die Bundeskanzlerin eine in HH geborene und in der „DDR“ erzogene und ausgebildete Kommunistin ist. In ihrem Pastorenelternhaus gingen die SED-Bonzen ein und aus.
    Wie Kohl diese Frau übernehmen konnte ist mir schleierhaft.
    Das Ziel, was ihr Ulbricht, Honecker & Co auferlegt haben hat sie bald erreicht.
    Und man darf nicht übersehen, daß „Freund“ Putin ebenfalls bis zum Ende der „DDR“ 5 Jahre da tätig war.
    Wer dieser Frau und ihrer Nachfolgerin traut hat nicht begriffen, daß man solchen Leuten niemals trauen darf, die für ein totalitäres Regime „gearbeitet“ haben.

    • @ T. Heinzow
      Wie recht Sie haben Herr Heinzow! AM, 54 geboren und noch 54 mit Mama und Papa, dem „roten Kasner“ wie er in DDR Kirchenkreisen hieß, in die DDR ausgewandert, hat ihre komplette Sozialisation im Kommunismus erlebt. Sicher wurde die Familie als Exoten in der Nomenklatura „rumgereicht“. Man braucht kein Psychologe zu sein, um zu wissen, daß die „Prägung“ (sic!) einer Person im Vorschulalter stattfindet und lebenslang erhalten bleibt,- eben wie bei einer Münze.
      AM ist Reformkommunistin, als was sie in einem Interview auch von KGE bezeichnet wurde. Das war sie auch 89 und ist erst, als es sich nicht mehr vermeiden ließ, auf den Wiedervereinigungszug aufgesprungen. Und dann hat sie sich sukzessive den Jugendwunsch erfüllt und die BRD in das verändert, was sie sich unter einem reformierten Kommunismus vorgestellt hat. Es ist schon was dran an der Bezeichnung DDR 2.0

  5. Jetzt hat auch Deutschland seine „Kulturrevolution“. In China hat man seine Kultur zerstört und bei uns versucht man die Wirtschaft zu zerstören. Wie sagte doch ein hoch gelobter Journalist? Deutschland soll in einen Rübenacker verwandelt werden. Wir sind voll dabei!!

  6. Und?
    Was macht die Politik? Was machen die Konzernbosse?
    Fahren die deutschen Automobil-Industrie trotzdem gegen die Wand!
    Armes Deutschland!
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    „“Die Diesel-Verkaufszahlen steigen wieder: Moderne Motoren verbrauchen wenig Treibstoff und überzeugen mit niedrigen Feinstaub- und CO2-Werten. Fast immer holt ein neuer Diesel im Betrieb mehr Feinstaub aus der Luft, als er selbst hinzufügt.“
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    https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/diesel-autos-feinstaub-verkaufszahlen-video-100.html

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