Propaganda des Berliner Tagesspiegels wie im ehemaligen Faschischmus

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Der Umgangston wird rauher und nähert sich den früher von Faschisten geübten Methoden. Musterbeispiel ist der jüngste Artikel des Berliner Tagesspiegels: „In München trifft sich die deutsche Klimaskeptiker-Szene“, geschrieben mit viel Schaum vor dem Mund. Hier die Fakten.

Die Überschrift der News spielt auf den Faschismus an – gerechtfertigt? Die heutige Klimahysterie, die mit Regierungs-Befürwortung von Kinderkreuzzügen ( Friday for Futur ) noch längst kein Ende zeigt, erweckt Assoziationen an die berühmteste Rede von J. Goebbels. Man setze nur für „Krieg“ den Begriff „Klimaschutz“. Der Artikel des Tagesspiegels ( TS ), um den es hier geht, bedient sich zudem faschistoider Methoden mit den Werkzeugen der Verleumdung, Ausgrenzung und Schädigung.

Der Artikel des TS richtet sich gegen den als gemeinnützig anerkannten e.V. EIKE. Es ist daran zu erinnern, dass die Gemeinnützigkeit [1] von EIKE vorrangig auf der wissenschaftlichen wie Bildungs-Arbeit von EIKE beruht. Denn das ist die Voraussetzung seitens des Gesetzgebers, für die Zuerkennung der steuerlich so wichtigen Gemeinnützigkeit. Dazu gehört sowohl die Ausrichtung vieler (die 13. ist in Vorbereitung) internationaler wissenschaftlicher Fachkonferenzen, sondern auch Erstellung begutachteten Fachpublikationen von EIKE-Mitgliedern. Die aktuelle Zusammenstellung am Ende dieser News oder die EIKE-Webseite selber ( hier ) dürften dies hinreichend belegen. Dies müsste dem TS nach einem kurzen Blick auf unsere Webseite eigentlich bekannt sein. Dennoch wird EIKE vom TS ungerührt in die Schmutzecke von „Wissenschaftsfake-Erzählern“ gestellt.

Wie schon bei allen großen Printmedien zahlt sich die Haltung, den Staatsmedien ARD/ZDF hinterherzulaufen, nicht aus, s. Bild 1

Bild 1: Auflagenentwicklung des Tagesspiegels von 1998 bis 2018. Der Zeitungsleitung wird empfohlen, die jüngste leichte Aufwärtsentwicklung nicht durch journalistischen Schrott, wie den hier kritisierten TS-Artikel von Paul Gäbler, wieder aufs Spiel zu setzen.

 

Stellvertretend eine Auswahl der fragwürdigen TS-Behauptungen:

  • Zweifel streuen am wissenschaftlichen Konsens des menschgemachten Klimawandels„. Das trifft sogar zu, allerdings nicht in dem Sinn, wie vom TS unterstellt. Mit wissenschaftlichen Argumenten Zweifel zu säen war einziger Grund, warum das Mittelalter der Renaissance und schließlich der Moderne weichen musste. Offenbar will der TS zurück ins Mittelalter. EIKE ist stolz darauf, genau diese Art von Zweifel zu säen, der Fortschritt erst möglich macht und wird sich davon durch nichts und niemanden abbringen lassen. Von Religionskriegen und Ideologien hatten wir bereits genug, die neue Ideologie der Weltrettung durch „Klimaschutz“ gehört ebenfalls zu diesen Plagen ( ein statistisches mindestens 30-jähriges Mittel von Wetter = Klima können nur Vollidioten oder eben stramme Ideologen versuchen zu schützen ).
  • Im Artikel des TS finden sich sachlich unbegründete und sogar rechtlich bedenkliche Boykottaufrufe gegen die Klimakonferenz von EIKE in München am 22.-23. November. So zitiert der TS die unverhohlene Drohung von M. Bülow MDB „Jedes Unternehmen sollte sich gut überlegen, wem sie ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt“ ( Was will Bülow damit sagen? Ist die neue SA, heute Antifa, bereits von ihm bestellt? ). Ferner findet sich eine Aufforderung zum Boykott der EIKE-Konferenz-im TS-Artikel unter „Hotelkette distanziert sich„. Und schließlich schreibt der TS „Nicht nur die AfD hat ihre ( Anm. mit ihre ist EIKE gemeint ) Argumente übernommen, auch für Windkraftgegner fungieren sie als Vorlagengeber. Wenn man Falsches nur oft genug wiederholt, setzt es sich irgendwann fest.“ Dieser letzte Satz des TS ist per se zwar richtig, fragt sich nur, wer hier und wo er hier Falsches behauptet. EIKE ist gemäß Satzung strikt politisch neutral, wir freuen uns aber natürlich darüber, dass die AfD und nun auch teilweise die FDP unsere Argumente übernommen haben und hegen die schwache Hoffnung, dass sich technische Vernunft irgendwann einmal auch in den weiteren Parteien durchsetzt. Und mit den Windkraftgegnern gehen wir völlig d’accord. Strom aus Wind in einem modernen Industrieland ist kompletter Schwachsinn, naturschädigend, mästet Profiteure und schädigt Windradanrainer. Der bekannte Ökonom Prof. Hans-Werner Sinn hat unsere Aussage in verbal etwas verbindlicherer Form im Handelsblatt vom 29.3.2011 bestätigt „Wer glaubt, durch den Ausbau grüner Energiequellen ließe sich eine moderne Industriegesellschaft versorgen, verweigert sich der Realität“.
  • Ein erhellendes Licht auf die journalistischen Qualitäten des TS-Redakteurs Paul Gäbler wirft sein Hinweis:“„Stattfinden wird die Veranstaltung am 22. und 23. November im Münchener NH Conference Center – einem schicken Hotel im Münchner Osten.“. Nun, das NH Conference Center in seiner bescheidenen Nüchternheitals als schick zu bezeichnen, lässt darauf schließen, dass Herr Gäbler die Leser auf unsere „Öl-und Kohlemillionen“ hinweisen will, mit denen wir ja nur so herumprassen.

Doch wir wollen uns jetzt nicht weiter auf dem unterirdischen TS-Niveau aufhalten bzw. dies besser den Juristen überlassen, denn ein juristisches Nachspiel gegen den TS wird es vielleicht noch geben. Schließlich leben wir (hoffentlich noch!) in einem Rechtsstaat. Nun zu den Fakten vs. dem vom TS verzapften Unsinn:

  1. EIKE ist, wie bereits erwähnt, gemäß Satzung unpolitisch und berichtet über Wissenschaftsergebnisse in der Klima- und Energieforschung. Ferner führen Mitglieder von EIKE wissenschaftliche Forschungsarbeiten durch und veröffentlich diese in Fachjournalen.
  2. Niemand leugnet in EIKE den Klimawandel, den gibt es ohne Unterbrechung seit die Erde besteht. Konstantes Klima gab es noch nie. Dem Autor sind im Übrigen keine Klimawandel-Leugner bekannt, ausgenommen einige nicht ganz dichte Zeitgenossen.
  3. EIKE spricht nicht von einem völlig fehlenden anthropogenen Einfluss auf Klimaparameter. Es geht vielmehr der Frage nach, wie groß dieser Einfluss ist. Zumindest das hier sicher unverdächtige IPCC gesteht immerhin offen ein, dass dieser Einfluss unbekannt ist. So schreibt das IPCC, dass die Klimasensitivität (Einfluss des anthropogenen CO2 auf die Erdtemperatur) unbekannt ist, im Originaltext „No best estimate for equilibrium climate sensitivity can now be given because of a lack of agreement on values across assessed lines of evidence and studies“, etwas verschämt und unauffällig plaziert im IPCC, Summary for Policymakers, 2013, S. 16, Fußnote 16 (hier). Schaut man sich die Fachliteratur an, reicht dieser Einfluss von praktisch Null bis hin zu gefährlich hohen Werten – Tendenz in Richtung „unmaßgeblich“ (s. Bild 2)
  4. Der TS sagt falsch aus, wenn er behauptet, dass von EIKE veröffentlichte Argumente wissenschaftlicher Prüfung nicht standhalten. Diese Prüfung kann nur über die Fachliteratur erfolgen. Ohne den Redakteuren des TS zu nahe treten zu wollen, dürfen doch Zweifel an der naturwissenschaftlichen Kompetenz dieser wackeren Mitstreiter des Greta-Kindes erlaubt sein.

Bild 2: Klimasensitivität (ECS und TCR) in der begutachteten Fachliteratur über die Jahre ( Bildquelle: F. Gervais, zuerst veröffentlicht hier, danach von ihm ergänzt auf der EIKE-Klimakonferenz in Düsseldorf 2017 auf der Basis jüngster Fachpublikationen hier ). Es ist eine eindeutige Tendenz zu unbedenklich kleinen Werten der Klimasensitivität ( = globale Erwärmung bei hypothetischer Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehalts ) zu erkennen.

Noch einige ergänzende Erläuterungen: Jeder kann über wissenschaftliche Ergebnisse schreiben, so viel er mag, maßgebend ist am Ende die Fachliteratur. EIKE hat überhaupt keine Probleme mit Behauptungen, dieses oder jenes seiner Argumente sei falsch, falls diese Behauptungen fachlich belegt werden. In diesen Fällen sind wir zu sinnvollen Diskussionen gerne bereit. Anderes Geschwätz berührt uns nicht.

Im vorliegenden Fall spricht der TS von EIKE-Falschaussagen. Belege für diese Behauptung sind beim TS nicht aufzufinden. Der TS schreibt lediglich in Lieschen-Müller-Manier: „Diese Theorie wurde in der Wissenschaft eindeutig widerlegt“ ( Anm. gemeint war hier im TS-Artikel der Einfluss der Sonne auf das Klima ). Das ist natürlich zu billig. Hier stellvertretend nur zwei Fachveröffentlichungen, welche den sachlichen Unsinn des TS über einen angeblich von der Wissenschaft widerlegten Klimaeinfluss der Sonne ( genauer des variablen Sonnenmagnetfeldes ) aufzeigen – es gibt zahlreiche weitere Fachartikel mit ähnlichem Inhalt:

1. H. Svensmark et al., Increased ionization supports growth of aerosolsinto cloud condensation nuclei, Nature Communications, 2019 (hier)

2. Svensmark_Solar2019-1

 

Begutachtete Fachpublikationen von EIKE-Autoren

A. Glatzle, Planet at risk from grazing animals?, Tropical Grasslands – Forrajes Tropicales, Vol. 2, p. 60-62 (2014) A. Glatzle, Reconsidering livestock’s role in climate

A. Glatzle, Planet at risk from grazing animals?, Tropical Grasslands – Forrajes Tropicales, Vol. 2, p. 60-62 (2014)

A. Glatzle, Reconsidering livestock’s role in climate change, Journal of Fisheries and Livestock Production, 3:2 (2015)

A. Glatzle, Questioning key conclusions of FAO publications ‘Livestock’s Long Shadow’ (2006) appearing again in ‘Tackling Climate Change Through Livestock’ (2013), Pastoralism, Policy and Practice, 4:1 (2014)

A. Glatzle, Severe methodological deficiencies associated with claims of domestic livestock driving climate change, Journal of Environmental Science and Engineering B 2, p. 586-601 (2014)

M. Limburg, New systematic errors in anomalies of global mean temperature time-series, Energy & Environment, 25, No. 1 (2014)

R. Link and H.-J. Lüdecke: A new basic 1-dimension 1-layer model obtains excellent agreement with the observed Earth temperature, International Journal of Modern Physics C, Vol. 22, No. 5, p. 449 (2011), doi:10.1142/S0129183111016361

H.-J. Lüdecke: Long-term instrumental and reconstructed temperature records contradict anthropogenic global warming, Energy & Environment 22, No, 6 (2011)

H.-J. Lüdecke, R. Link, and F.-K. Ewert: How natural is the recent centennial warming? An Analysis of 2249 Surface Temperature Records, International Journal of Modern Physics C, Vol. 22, No. 10 (2011)

H.-J. Lüdecke, A. Hempelmann, and C.O. Weiss: Multi-periodic climate dynamics: spectral analysis of long-term instrumental and proxy temperature records, Climate of the Past (European Geosciences Union), 9, 447-452 (2013)

H.-J. Lüdecke, A. Hempelmann, and C.O. Weiss: Paleoclimate forcing by the solar de Vries / Suess cycle, Climate of the Past Discussion (European Geosciences Union), 11, 279-305 (2015)

H.-J. Lüdecke, C.-O. Weiss, X. Zhao, and X. Feng: Centennial cycles observed in temperature data from Antarctica to central Europe, Polarforschung (Alfred Wegener Institut Bremerhafen), 85 (2), 179-181 (2016)

H.-J. Lüdecke and C. O. Weiss: Simple model for the antropogenically forced CO2 cycle, tested on measured quantities, Journal of Geography, Environment and Earth Science International, 8(4), 1-12 (2016)

H.-J. Lüdecke and C. O. Weiss: Harmonic analysis of worldwide temperature proxies for 2000 years, The Open Atmospheric Science Journal, 11, p. 44-53 (2017)

W. Weber, H.-J. Lüdecke and C.O. Weiss: A simple model of the anthropogenically forced CO2 cycle, Earth System Dynamics Discussion (European Geosciences Union), 6, 1-20 (2015)

H.-J. Lüdecke and C.O. Weiss, PPTX-Poster-Template-A0-1 auf der Konferenz der Europäischen Geophysikalischen Union in Wien (2018) in der Session CL0.00 „Past Climate“, von 9:00h bis 20:30 h am 9. 5.2018 unter Anwesenheit einer der beiden Autoren (Prof. Weiss) gezeigt und erläutert.

L. Laurenz, H.-J. Lüdecke, S. Lüning: Influence of solar activity changes on European rainfall, Journal of Atmospheric and Solar-Terrestrial Physics 185 (2019= 29-42 sowie Supplement.

Die EIKE-Autoren sind: F.-K. Ewert, A. Glatzle, R. Link, M. Limburg, H.-J. Lüdecke und C.O. Weiss. Alle weiteren Autoren sind extern.
Fast alle Arbeiten können in Google Scholar frei als HTML angesehen oder pdf heruntergeladen werden. Hierzu Autoren und Titel der Arbeit (jeweils mit Kommas getrennt) im Google Scholar Suchfenster eingeben und bei Bedarf unter „alle Versionen“ suchen.

[1] Gemeinnützigkeit

Wikipedia zur Definition der Gemeinnützigkeit: Gemeinnützigkeit oder gemeinnützig ist ein Verhalten von Personen oder Körperschaften, das dem Gemeinwohl dient. Allerdings sind nur die dem Gemeinwohl dienenden Tätigkeiten auch gemeinnützig im steuerrechtlichen Sinn, die im § 52 der Abgabenordnung abschließend aufgezählt sind. Dazu gehören unter anderem die Förderung der Wissenschaft und Forschung, von Bildung und Erziehung, von Kunst und Kultur sowie des Sports sowie die Katastrophen– und humanitäre Hilfe.

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30 Kommentare

  1. Dass EIKE vom Tagesspiegel in die Nähe der AfD gerückt wird, ist eigentlich ein Ritterschlag für EIKE. Ebenso wie die AfD in dem Berliner Blödel-Kabinett die letzten Politiker zu sein scheinen, die noch alle Tassen im Schrank haben und 2 und 2 richtig zusammenzählen können, ist EIKE anscheinend die einzige Institution, die rationalen und logischen Maximen folgt und nicht der allgemeinen grünen Klima-Spinnerei hinterherläuft

  2. Das charakterisiert recht gur die Situation.Und der Prozess funktioniert wie ursprühglicxh geplant: Gründung IPCC in Absprache mit Wallstreet und „verpflichteten“Medien. Keine kompetente wissenschaftliche Diskussion sondern Ingangsetzung über UNO und Medien.Ausgrenzung unmd Diffamierung anderer Meinungen.Begriffe wie „Versdchwörungstheoretiker“ oder „Klimagegner“ stammen vom ehrenwerten CIA.

  3. fasces; lateinisch, Ursprung von Faschistischem Symbol, Rutenbündel. Für mich trifft das eher auf die Grünen und Socialisten/Kommunisten zu. Hitler war ja auch Sozialist nur eben National, im Gegensatz zu Internationalem, sozialem Denken. Im Grunde das Gleiche. Wie einzelne Ruten schwach sind und leicht knicken nehmen sie ihre Stärke im Zusammenhalt mit gleichgesinnten Schwachen. Geistig sind diese Menschen einzeln verloren können nicht alleine stehen und sich behaupten. Römische Kultur. Ganz anders als die Kelten, Vikinger, Nordische Kulturen wo jeder einzelne sein Mann/Frau stellte. Die Monotheistischen Religionen bedienen sich dem auch. Der Einzelne ist schwach zusammen sind sie stark. Da wollen viele dann Führer sein und die Schäfchen in ihren Stall führen zum Melken und Schären. Viel Erfolg mit dem Kongress, möge er Licht in diese von menschengemachte klimatische Dunkelheit werfen!

  4. Vielleicht werde ich ja von einigen immer noch belächelt, aber der Begriff ist der Richtige:

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Faschisten waren und sind immer „Linke“

    Die interessantere und grundlegendere Fragestellung lautet aber:

    WER FINANZIERT DIESE LEUTE?

    So hat z.B. Sorros „seinen“ NGO’s 18 Mrd.(!!!) USD „vermacht“.
    Was bezweckt er damit?
    Wer finanziert mit?
    Was tun diese NGO’s mit diesem (steuerfreien !!!) Mitteln???

    Im Übrigen kann ich nur empfehlen nach USA zu sehen und zu beobachten, was dort los ist…
    (und sich bitte nicht auf CNN/MSNBC/CBS/ABC/NBC informieren lassen)

  5. Die Methoden des Tagesspiegels ähneln immer mehr den aus alten Zeiten bekannten Stürmer, SA uns SS Methoden. Diese Trottel beanspruchen die Meinungs- und Pressefreiheit, wollen es anderen aber nicht zugestehen.Gehen sogar so weit, eine Hotelkette unter Druck zu setzen, damit sie nicht mehr vermieten. Habe denen geschrieben was ich von ihrer Aussage halte, sie sollen sich selbstbewußter verhalten.

  6. Es ist sschlimm, daß heutzutage keine Argumente mehr ausgetauscht werden, sondern immer gleich Drohungen ausgestoßen werden. Je mehr einer im Unrecht ist um so lauter.
    Eine Debatte wie den Klimaschutz solte sachlich geführt werden und auch machbarkeitsorientiert sein.
    Es ist keinem geholfen durch puren Aktionismus alles kaputt zu machen und dabei zu übersehen daß man nicht immer alles wieder umkehren kann.
    Ist die eierlegende Wollmilchsau einmal geschlachtet hat man kurzfristig zwar Fleisch aber langfristig keine Eier keine Milch und keine Wolle mehr.
    Wir sollten uns gut überlegen ob es sinnvoll ist unsere Wirtschaft auf dem Altar des Klimaschutzes zu opfern.
    Andere Länder werden uns danach bestimmt nicht wieder aufpeppeln

  7. Ich verstehe nicht, warum man sich mit einem solchen Blättchen abgeben soll. Seine Auflage ist so extrem gesunken, dass wir getrost davon ausgehen können, dass die guten Journalisten schon längst von dort weggegangen sind und nur Journalisten übrig geblieben sind, die ein deutlich geringeres Niveau aufweisen als ihre durchschnittlichen Kollegen. Darunter mögen sich sogar solche befinden, die vor 85 Jahren beim „Stürmer“ eine „glänzende Karriere“ hingelegt hätten.
    Die Wahrheit jedoch ist, dass der menschengemachte Klimawandel eine politische Erfindung ist, der mit der Realität nichts gemeinsam hat. Daran ändert auch die drohendste und gehässigste Kritzelei irgendwelcher sterbender Blättchen nicht das Geringste.
    Auch in 20/30/40 Jahren wird es hier bei uns ein gemäßigtes Klima geben, es sei denn, ein Asteriod ist abgestürzt, die Phlegräischen Felder sind ausgebrochen oder der Panama-Kanal ist zugeschüttet worden oder die Erdachse hat sich verändert. Das kann natürlich niemand heute vorhersagen. In der Zwischenzeit sollten wir uns mit den Haßtiraden und Drohungen irgendwelcher unbedeutender Schreiberlinge nur insofern befassen, wie es juristisch geboten ist.
    Heiko’s Haßgesetze wirken in jede Richtung.

  8. Ich habe nicht verstanden, wie man aus der Überschrift „In München trifft sich die deutsche Klimaskeptiker-Szene“ einen Faschismus-Vergleich ableiten kann.

    Klar, Nazi- und Faschismus-Vergleiche sind Gift für jedweden demokratischen Diskurs, aber ehrlich gesagt finde ich solche Vergleiche nur im Text von Herrn Lüdecke, leider nicht zum ersten Male.

    • Lieber Herr Mann
      Die Vergleiche des Herrn Lüdecke sind absolut richtig und zutreffend. Versuchen Sie mal bei den Friday-Jüngern eine Diskussion, erklären sie, dass CO2 nichts erwärmt und das Leben auf CO2 aufgebaut ist. CO2 macht die Erde grüner. Eine Klimakatastrophe ist weit und breit nicht in Sicht. CO2 hat die Ernteerträge erhöht, die Erde ernährt jetzt 7 Milliarden, vor 100 Jahren nur knapp 2 Milliarden. Wir versauen den Kindern nicht den Planeten, sondern wir entlassen Sie in eine aufs best bestellte Zukunft. In aller Regel werden Sie ausgepfiffen oder ausgelacht.

      • Herr Kowatsch,

        verstehe ich Ihren Standpunkt richtig?
        Faschismusvorwürfe und Nazivergleiche sind schon okay, aber nur dann, wenn sie die anderen treffen.

        Na ja…

    • Ich habe nicht verstanden, wie man aus der Überschrift „In München trifft sich die deutsche Klimaskeptiker-Szene“ einen Faschismus-Vergleich ableiten kann.

      Es lohnt sich, den Artikel zuende zu lesen, dann finden Sie:
      „Auf die Frage des Tagesspiegels, ob die Positionen des Vereins bekannt sind, wollte sich die Geschäftsführung des NH München Ost Congress Center nicht äußern.“
      Hier stellt sich zuerst einmal die Frage, in wieweit sich ein Hotel über die Positionen seiner Gäste eine Meinung bilden soll. Die kann „dem Hotel“ egal sein.
      Dann: wieso ist ausgerechnet die Meinung von EIKE irgentwie schlecht für das Hotel?
      Was wäre, wenn das Hotel Gast*Innengeber*In eines Windenergiekongresses wäre?
      Doch weiter:
      “ Ein weiteres Vorgehen werde geprüft, teilte man mit. Ob sich die Konferenz nun einen anderen Veranstaltungsort suchen muss, bleibt abzuwarten.“
      Möchte denn die Tagesspiegelredaktion, daß sich EIKE „einen anderen Veranstaltungsort suchen“ muß?

      Interessant sind auch die Komemtare; wie z.B.
      KaiserVonChina 18.09.2019, 20:52 Uhr

      Gelegentlich treten ja unerwartete Probleme bei der Stromversorgung auf. Wer weiß?

    • Hallo Herr Mann, Leuten, die eine andere Meinung vertreten als man selbst, die Anmietung eines Tagungsraumes in einem Hotel zu verbieten, trägt m.E. schon eine Haltung, die man sonst nur von diktatorischen Regimes kennt.
      Insofern ist der erste Satz des Artikels aus meiner Sicht durchaus gerechtfertigt.

      • Und das Verbieten von Tagungen ist das Kennzeichen des Faschismus? Oder gar des Kommunismus?

        Mit Verlaub, der deutsche Faschismus steht nicht prmär für die Einschränkung der Meinungs- oder Versammlungsfreiheit, er steht für Konzentrationslager, Menschenverachtung, Rassismus und Angriffskriege. Wer jetzt bei Kleinigkeiten ständig die „Faschismuskeule“ auspackt, der übertreibt maßlos und verharmlost letztendlich die Schrecken des Terrorregimes.

        • „Mit Verlaub, der deutsche Faschismus steht nicht prmär für die Einschränkung der Meinungs- oder Versammlungsfreiheit, er steht für Konzentrationslager, Menschenverachtung, Rassismus und Angriffskriege.“

          Mit Verlaub, Sie betreiben grüne Propaganda der dümmlichsten und frechsten Art.
          Selbstverständlich gab es keine Meinungs- und Versammlungsfreiheit im Im Vorläuferreich des 4ten Ökoreichs.
          Was ist den mit den Menschen, die gegen die Nazis opponiert hatten passiert?
          Hmm?
          Wer kam den in Konzentrationslager?

          • Hallo Herr keks,

            Herr Mann hat die wesentlichen Kennzeichen des deutschen Faschismus beschrieben!
            Und was die nicht bestehende Meinungs- u. Versammlungsfreiheit betrifft, so schrieb er, dass der deutsche Faschismus „nicht primär“ dafür stand.

            Er hat Richtiges geschrieben auf das Sie mit „…Sie betreiben grüne Propaganda der dümmlichsten und frechsten Art…“ reagierten.
            Mal unabhängig davon, was an seiner Charakterisierung „grüne Propaganda“ sein soll, ist Ihre Erwiderung schon sehr dreist.
            (Ich weiß nicht, ob mein Kommentar freigeschaltet wird, wenn ich den Ihren auch „dümmlichst“ und „frechst“ nenne, darum lasse ich es dabei.)

          • „Herr Mann hat die wesentlichen Kennzeichen des deutschen Faschismus beschrieben!“

            Echt?
            Wer definiert, was „wesentlich“ ist???
            Ist die Einschränkung der Meinungs- oder Versammlungsfreiheit nicht eine Voraussetzung für das Folgende?

      • Lieber Herr Handke,

        keine Sorge, ich habe mehr als die Überschrift gelesen. Im weiteren Text schreibt Herr Lüdecke:
        „Die Überschrift der News spielt auf den Faschismus an – gerechtfertigt?“

        Daher noch einmal meine Frage: Inwiefern? Ich kann in der Überschrift keine Anspielung entdecken.

  9. Es ist bewundernswert, wie Herr Prof. Lüdecke es schafft, so ruhig zu bleiben. Schließlich ist der TS nur die Spitze des verleumderischen Blödsinns.
    Weiterhin alles Gute und Nerven.

  10. Das Mietmaul vom TS wird den vernunftgeleiteten Austausch von wissenschaftlichen Argumenten nicht verhindern.
    Ich werde die IKEK 13 Konferenz, wie schon in der Vergangenheit, durch eine Spende unterstützen.

  11. Die ganze Energiewende in Deutschland, ist von Illusionen und Mythen geprägte Diskussion. Die Erfolgsmeldungen wirken wie Durchhalteparolen.Und die Gesamtkosten der Energiewende, steigen auf 520 Milliarden Euro bis zum Jahre 2025. Die Qualität der Öko Stromer, lassen zu wünschen übrig. Denn produziert, wird wetterabhängig , und oft an jeder realen Nachfrage vorbei. Da die gesamte deutsche Ökostrom-Produktion , in Zeiten einer winterlichen Dunkel Flaute wochenlang auf nahe null fällt, haben die erneuerbaren Energien de facto noch kein einziges steuerbares Kraftwerk überflüssig gemacht. Die Abschaltung der Atomkraftwerke, war nur möglich,weil bestehende Überkapazitäten, an Kohle – Gaskraftwerken die Grundversorgung übernehmen konnten. Der Bau von 27000 Windenergieanlagen und 1,6 Millionen Solar Anlagen sowie die Förderzusagen, über eine halbe Billion Euro haben Deutschland, im Klimaschutz nicht voran gebracht. Die Macher , der Energiewende haben nicht geliefert, das kommt davon, wenn Idiologien von den Realitäten , keine Ahnung haben.

  12. Glückwunsch!
    Sehr treffende Antwort auf den „KlimaGöbbels“ im Tagesspiegel.

    Ich stelle schon seit einiger Zeit fest, dass sich der Zeitgeist immer reaktionärer wird und sich an vordemokratische Zeiten orientiert.

    • Lieber Herr Öllerer
      Der Zeitgeist orientiert sich am Mittelalter, als die Kirche das Geschäftsmodell „Jesus“ entdeckt hat. In Ergänzung zur Ängstigung der Gläubigen wurden die Begriffe Erbsünde, Nachlass der Sünden und Ablaßhandel eingeführt. Vielleicht wäre es sinnvoll, für die dumme Bevölkerung eine CO2-Spendenkasse einzuführen, der Staat könnte dann Ablaßbriefe und Urkunden mit Adler, samt Unterschrift des Bundespräsidenten ausstellen. Noch eine Idee, wer zukünftig stolpert ist wohl über seinen eigenen ökologischen Fußabdruck gestolpert. Da wird es Zeit bei den Banken CO2-Ablaßbriefe zu kaufen.

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