Klima-Gaga: Kannibalismus gegen Klimawandel

Leonhard Kern: Menschenfresserin, Elfenbeinskulptur, um 1650

von AR Göhring

Ein Wirtschaftsprofessor aus Schweden will den Kannibalismus einführen, um das Klima zu retten. Wird er Erfolg damit haben?

David Berger publizierte vor kurzem auf seinem katholischen Blog, der Ersatz- und Zivilreligionen kritisch sieht, daß Magnus Söderlund, ein Wirtschaftswissenschaftler für Marketing an der School of Economics in Stockholm, vorgeschlagen hat, das Essen von Menschenfleisch als wichtige Waffe im Kampf gegen den Klimakollaps einzuführen. „Konservative“ Tabus gegen den Kannibalismus sollten daher beseitigt werden. (Sind Sozialisten beim Thema Menschenessen weniger zimperlich?)

„Wenn wir in Sachen Klima- und Nachhaltigkeitsfragen nichts unversucht lassen wollen, ist es wichtig, das Thema anzusprechen.“

Will der Mann nur in die Medien, oder meint er es ernst? Heutzutage ist das nicht mehr zu trennen, weil die geistig-moralisch entrückten Eliten in ihrer Filterblase so ziemlich jeden Unfug verbreiten können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Bleibt nur zu hoffen, daß die School of Economics ihrem exzentrischen Prof wegen Rufschädigung auf die Finger klopft. Ist aber unwahrscheinlich, Schweden, Sie wissen schon.

Pikanterweise ist Söderlund gar nicht der Erfinder der seltsamen Idee. Bereits letztes Jahr hat der Evolutionsbiologe und missionarische Atheist Richard Dawkins ähnliche Vorschläge gemacht, wobei es ihm „nur“ darum ging, menschliche Zellen und damit Gewebe zu züchten, das man dann essen soll. Igitt. Na denn, Professoren Söderlund und Dawkins, macht mal vor. Jeden Tag ein Menschensteak aus dem Labor oder aus der Prosektur, dann machen wir mit. Vorher nicht.

 

 

 

 

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31 Kommentare

  1. Mir ist etwas aus meiner Jugendzeit im kommunistischen Ungarn eingefallen.
    Durch schwarze Propaganda wurde eine kommende Preiserhöhung von 25 % angekündigt. Die Gutinformierten wussten schon den genauen Tag. Man hortete Reis, Zucker, Kraftstoff, Baustoffe, je nachdem, was gerade an der Reihe war.
    Als es dann soweit war, fielen die Preiserhöhungen viel niedriger aus. Man war also froh und erleichtert, eine Preiserhöhung von nur 15 % zu erleiden. Wären die Preiserhöhungen höher ausgefallen, oder erst gar nicht angekündigt, wären die Arbeiter vielleicht auf die Barrikaden gegangen.
    Die Parallele zur heutigen Klimahysterie:
    Anstatt die Wahngläubigen zum Teufel zu jagen, wird man froh sein, wenn man nur seine CO2-Steuer zu zahlen braucht, und nicht gezwungen wird, das Fleisch von Toten zu essen, die Atmosphäre der ganzen Erde mit Staubwolke zu verdunkeln, etc.
    Also, es geht gar nicht um den Zwang, Menschenfleisch essen, sondern darum, dass keiner muckt, wenn „nur“ die CO2-Steuer kommt, wenn „nur“ der Industriestandort Deutschland zerstört wird.
    Wie hieß es damals in der DDR?
    Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen.
    Ich hätte nicht geglaubt, dass der Spruch nochmal aktuell wird.
    IM Erika hat ihn anscheinend gelernt.

    • War die „schwarze Propaganda“ ein Werk der Bürger oder der Partei? Wäre ja immerhin effizient. Die CO2-Steuer hingegen fließt nicht in „Klimaschutz“ etc ein. Wie soll sie Preisanstiegen entgegenwirken?
      Es sei denn, der Kannibalismus ist eine nicht ernst gemeinte Drohung im Auftrag des Großen Bruders. Dann ist man froh, daß die Abgaben niedrig bleiben.

      • @Axel Robert Göhring 22. September 2019 um 12:56
        Die schwarze Propaganda ging eindeutig von der Partei aus. Nachweisen konnte man natürlich nichts.
        Aber nachdem die Wochen vor dem Inkrafttreten der Preiserhöhung immer nach dem gleichen Muster abgelaufen sind, ahnte man schon, dass sie künstlich erzeugt war.
        Ihren letzten Satz würde ich so formulieren:
        Man ist froh, Steuern zahlen zu müssen, statt Leichen zu essen.

  2. „Wenn der letzte Baum gerodet,
    Letzter Götterfunk verodet,
    Wenn der letzte Fisch vergiftet
    Und letzter Fisch an Land gedriftet,
    Dannn wird erkennen jederman,
    Daß man Veganer essen kann-“
    Liza Eckhart

  3. Kannibale bei den Grünen.

    https://www.welt.de/politik/article1377945/Meiwes-tritt-Gruener-Knastgruppe-bei.html

    Die CDU im hessischen Landtag hat empört auf die Mitgliedschaft des „Menschenfressers“ Meiwes in der grünen Gruppierung reagiert. „Es ist sehr beängstigend, dass die al-Wazir-Grünen einen Mann, der einen Menschen erstochen, danach mehrere Kilogramm von dessen Fleisch gegessen hat und im Internet nach weiteren Opfern gesucht hat, ohne Skrupel in der Grünen-Knast-Gruppe aufnehmen“, erklärte Fraktions- Geschäftsführer Axel Wintermeyer.

  4. Kannibalismus tritt ja auch in unserer Gesellschaft auf,wie eine Reihe von Strafverfahren gezeigt hat.Interessant ist ,daß Kannibalen auch in wissenschaftliche Institutionen unbehelligt vordringen können.Die schwedische Staatsanwaltschaft sollte auf jeden Fall prüfen,ob der gute Mann bereits praktische Erfahrungen gesammelt hat.

  5. Es gibt keine Atheisten!Entweder man weiß,das es keine Gottheit gibt oder gehört zu diejenigen,die alles offen lassen.Glauben ist nicht wissen!Zu allen Zeiten gab es Menschen,die aus Hunger,Religion oder Tradition Menschenfleisch gegessen haben.Kommt von den hochbezahlten Wissenschaftlern keiner auf die Idee, das eine Überbevölkerung der Erde
    durch weniger Kinder leichter zu organisieren ist.Fachkräftemangel ist das Ergebnis schlechter Schulbildung durch Desorganisation, fehlende praxisnahe Bildung und fehlende Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule.In allen Lebensbereichen und der Produktion werden immer mehr Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt.Damit muß mehr auf Qualität und nicht Quantität gesetzt werden.Und wenn man noch bedenkt,das der Mensch nur ein Teil der Natur ist und nicht die „Krönung“der Schöpfung,sollte es doch gelingen Menschheit und Natur in Einklang zu bringen.( so die Hoffnung)

  6. Ach, es ist doch schnurzpiepegal, was man gegen diesen grassierenden Wahnsinn als Argument entgegenhält. Hinsichtlich dieser Idee aber läßt sich doch anmerkeln, daß sie die e entuell eine Lösung der sogenannten Überbevölkerung darstellen könnte, wenn die Vegetarier und Veganer da mitmachen wuerden. Satire aus.

  7. Das kennen wir doch schon aus dem Jahr 1973, als der Film „Soylent Green“ erschien. Wie konnten die das damals wissen was im Jahr 2022 passieren soll? Haben die eine Zeitreise geschafft? Im Jahr 2022 werden nicht nur gestorbene Menschen zu „nachhaltigen Lebensmitteln“ verarbeitet. Ältere Rentner (gibt es dann überhaupt noch Rentner?) werden auch auf der Straße weggefangen und geschlachtet.

    Söderlund hat wohl den Film gesehen und gedacht, dass jetzt das Jahr 2022 kommt. Da muss er doch jetzt anfangen, es gibt doch Subventionen vom Staat.

    Forscher … und wieder einmal wie die meisten „Klimaforscher“ nur ein „Wirtschaftswissenschaftler“. In was für eine Zeit sind wir gekommen? Der Weltuntergang geht los. Das hat aber nichts mit dem Klima oder der Industrie zu tun. Die grünen Forscher und Politiker sind die Verursacher des Weltuntergangs. Hat Nostradamus das damals auch schon erkannt?

  8. Das Thema hatten wir schon mal am Wickel. Solche „Ver(w)irrten“ krabbeln jetzt aus ihren Horrorkabinetten. Man könnte auch sagen, sie haben Freigang. Wir hatten doch auch schon bei uns solche geschmacklich Fehlgeleiteten (z.B. Rottenburg), die dann allerdings „sicher“ untergebracht wurden. Na dann – guten Appetit!

  9. Na denn was soll es heute geben? Bauchspeck von einem Dicken oder doch lieber Steak von einem verstorbenen Fitnesstrainer? Aber bitt bei der Leber von einem Alkoholiker aufpassen. Nur die Fettlebeer kann man essen. Die mit der Zirrhose besser nicht, denn die ist schon im rohen Zustand zäh. Auch im Angebot aromatische Raucherlungen. Weniger empfehlenswert sind natürlich Staublungen, weil die in den Zähnen so knirschen.

    Da kann man schon so einige makabere Witze machen.

  10. Den „Klimaidioten“, pardon Klimatopathen ist wirklich höchstens mit „Realsatire“ beizukommen. Zerfleischen können sie doch schon ganz gut… Oder, AR Göhring, haben Sie das gar nicht ernst gemeint? Kennen Sie Dawkins? Ich glaube nicht.

  11. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass dieser Herr den Wahnsinn auf die Sitze treibt, um den Hysterikern ihre Verirrung drastisch vor Augen zu führen.

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