Klima-NGOs ruinieren die Frankfurter IAA und den Automobil-Standort Deutschland

Von Ojesgul - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=70261254

von AR Göhring

Die „Achse“ meldet gerade, daß etliche renommierte Hersteller die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt meiden. Ist das ein Menetekel für den gewollten Niedergang unserer Auto-Industrie?

Klima- und Öko-NGOs („Nichtregierungsorganisationen“) wie die Deutsche Umwelthilfe DUH nehmen im Verein mit der Klima-Antifa gerade die IAA und örtliche Autohändler unter Beschuß. Das Groteske: Der ausstellende Verband VDA und sogar die Technik-Presse machen fleißig mit bei der Diffamierung unserer wichtigsten Industrie. Zusammen mit anderen Gründen sorgt die Hetzjagd dafür, daß rund 2/3 der weltweiten Automobilproduktion repräsentierenden Hersteller diesmal nicht ausstellen, unter anderem Alfa und Suzuki.

Dabei war die IAA neben dem Genfer Automobilsalon und der Detroiter Motorshow bislang eines der Hochamte der internationalen Autoliebhaber!

Quasi als Ohrfeige für Fans werden den Besuchern etliche Akku-Autos vorgestellt. Was sonst eher Spielerei war und nur zeigen sollte, was theoretisch vielleicht irgendwann einmal möglich sein könnte, wird diesmal als nahe Zukunft präsentiert. Wir erinnern uns: Annalena Baerbock von den Grünen forderte vor kurzem mal wieder, ab 2030 keine Verbrenner mehr zuzulassen.

Auch blanke Gewalt ist im Spiel. Wohl wegen der bevorstehenden IAA haben Ökoterroristen in Kronberg bei Frankfurt etliche Wagen eines Jaguar-Autohauses schwer beschädigt; mit Hunderttausenden € Schaden. Ein anderes Opfer ist ein Händler im Kreis Offenbach, dessen Autos in Flammen aufgingen.

Wirklich neu ist der Haß der Linksextremen auf die erfolgreichen Industrieproduzenten nicht. Die Grünen unter Joschka Fischer und die Presse hatten in den 1980ern den Chemieriesen Hoechst erst „sturmreif geschossen“, wie Dirk Maxeiner so treffend formuliert, und dann noch die Herstellung des für Patienten lebenswichtige transgen Insulin verboten. Mit dem Ergebnis, daß ausländische Unternehmen den Gewinn machen und Hoechst nicht mehr existiert.

Ganz aktuell wird vermeldet, daß ein Bündnis namens „Sand im Getriebe“ mit „unseren Körpern“ die Zugänge zur IAA versperren will. Auch illegale Aktionen gegen die IAA werden nicht ausgeschlossen. Für Sonnabend sei eine Sternfahrt von Anti-Globalisierungs- und Umweltgruppen geplant.

 

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4 Kommentare

  1. Die Deutschen, von Medien und Altparteien nahezu perfekt manipuliert, wollen es doch GENAU SO! Also kriegen sie auch das, was sie an der Urne gewählt haben. Meinetwegen kann die dümmliche deutsche Automobilindustrie vor die Hunde gehen. Warum soll ich noch überteuerten auf den Ökowahn ausgerichteten deutschen Schrott mit dieselndem 3- oder 4-Zylinder Trekker-Motor kaufen, der vielleicht 10 Jahre und 180.000 km hält, nur um die Elektroschrott-Pläne zu fördern? Bei VW/Audi und Konsorten bedeutet bspw. die „Lebensdauerfüllung“ von Automatikgetriebe-Fluid, dass nach 180.000 km Schluss ist (Quelle: „Autodoktoren“). Longlife-Service? Schadet mit 15 – 20 fach überteuerter Plörre (EK 1,5 – 2 EUR, VK 25 – 30 EUR /L) gewollt den Motoren und spült den Glaspalästen Geld in die Kasse, bis sich eine Reparatur nach 10 Jahren eben nicht mehr rechnet. Nein, dann kaufe ich lieber einen viel preiswerteren Japaner, Chinesen oder Ami: Kosten nur die Hälfte und halten bei geringeren Wartungs- und Reparaturkosten länger. Die deutsche Autoindustrie kann mich mal ….

    Die Deutschen haben noch nicht einmal begriffen, dass als nächstes die Heizungen im Visier der Ökofanatiker stehen. Wer mit Öl oder Gas heizt, dessen Fassade wird bald mit „Klima-Sau“ u.ä. beschmiert werden. Wie kann man nur so naiv sein wie dieses Volk!

  2. Wer bezahlt die DUH? Das Geschäftsmodel ist offensichtlich sehr erfolgreich.
    Es geht aber nur,wenn die Richter den Schwindel mitmachen.Genau hier sehe ich eine große Gefahr.Gerichte sind auch nur Beamte ,die alle Grün unterwandert sind.

  3. Äh.. Weil es jetzt Proteste vor der IAA gibt haben Toyota und Co bereits im Frühjahr der IAA eine Absage erteilt und nicht weil Märkte wie China und Indien hüsteln. Die „Spielerei“ an der VW schon seit 10 Jahren arbeitet (damals als prototypischer Golf City Stromer, dann mit dem eGolf als kaufbares Produkt) wird als Ohrfeige und nicht als Antwort auf die ebenso lange geltende EU Gesetzgebung für die Strafzahlungen ab 2020 präsentiert.
    Der VDA diffamiert die Autoliebhaber mit neuer Mobilität und nicht Maxeiner die sozial Schwachen, wenn er (natürlich nur in einer Parabel) die IAA als Essener Tafel für prekäre Motorjournalisten darstellt.

    Irgendwie habe ich gerade eine leichte Realitätsverzerrung…

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