Michael E. Mann, ein Star der Klimaforschung, scheitert vor Gericht

Die Banalität des Raffinierten: Michael E Mann, Kirchenvater der Church of Global Warming. - Von Greg Grieco - http://www.meteo.psu.edu/~mann/Mann/album/mann4.jpg, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11350952

von Roger Letsch, Autor des Blogs „Unbesorgt“
Stellen Sie sich vor, sie sitzen bei einer Pokerpartie und haben gute Karten. Sie ahnen, dass Ihr Gegenüber ein lausiges Blatt hat, aber der grinst Sie nur an und erhöht die Einsätze. Ihnen geht langsam das Geld aus, aber Sie gehen schließlich aufs Ganze und wollen sehen. Die Regeln sind klar, Karten auf den Tisch! Doch ihr Gegenüber grinst weiter und zeigt seine Karten nicht. Sicher, Sie gewinnen! Der Einsatz gehört Ihnen, aber Ihr Gegenüber behauptet frech, er habe gar nicht verloren, er habe nur eine Frist verstreichen lassen. Sein Blatt sei nach wie vor unschlagbar, er zeigt es Ihnen aber nicht!

Was nach einem ganz miesen Spiel klingt, ist die Realität. Der Spieler, der „sehen“ wollte heißt Timothy Ball, ein kanadischer Geograph, der Typ mit dem „geheimen Blatt“ ist Michael Mann, ein amerikanischer Paläoklimatologe. Das „Spiel“ fand vor wenigen Tagen am obersten Gericht von British Columbia in Kanada statt. Fall Sie von dieser Partie bisher nichts gehört haben, liegt das jedoch nicht daran, dass sie nur von „lokaler Bedeutung“ wäre. Die Bedeutung des Spiels ist groß, auch deshalb, weil sein Ausgang ein aus Angst errichtetes Gebäude ins Wanken bringt und dessen Fundament sich gerade in Treibsand verwandelt hat: die Mär vom ausschließlich menschengemachten Klimawandel und ihre graphische Inkarnation, die wie ein Hockeyschläger steil nach oben abknickende Temperaturkurve, auch als „Hockeystick-Kurve“ einschlägig bekannt geworden.

Die Hockeyschlägerkurve: Angeblich waren die Temperaturen bislang fast stabil; erst der weiße Mann mit seiner Industrie „kocht“ den Planeten.

Michael Mann ist niemand anderes als der Vater dieser Hockeystick-Kurve, einer Grafik der globalen Durchschnittstemperatur, die seit tausend Jahren angeblich nur so vor sich hin dümpelte, bis der Mensch mit der Industrialisierung dafür gesorgt hätte, dass die Temperatur rasant anstieg. Das sieht dann aus, wie ein Eishockey-Schläger, dessen Blatt in Richtung Klimakalypse weist. Beweis erbracht, Panik erzeugt! Und das lange vor Greta! Denn erst mal kam Al Gore, der die Kurve in seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ dramaturgisch einbaute. Ein Ex-Vizepräsident der Demokraten zeigt uns in einem Oscar-prämierten Film ein Diagramm, von dem ein Wissenschaftler sagt, es beruhe auf Daten und Fakten, und Gore erhält dafür auch noch den Friedensnobelpreis… was kann da schon schief gehen!

Doch Wissenschaft funktioniert nicht so, es sei denn, sie fällt der Politik in die Hände. Oder den Tatortreinigern und Türstehern bei Wikipedia. Dort ist zu lesen, dass „…In der wissenschaftlichen Literatur die grundsätzliche Korrektheit des Hockeyschläger-Diagramms nahezu durchgehend bestätigt“ wurde. Das Wörtchen „nahezu“ ist putzig, weil es eine ganze Reihe von Wissenschaftlern gibt, die das ganz anders sehen. Zum Beispiel jene 386, die auf einer „speziellen Liste“ stehen, damit deren Arbeiten nicht versehentlich im Fachblatt Nature erscheinen (Sie ahnen es sicher: alles Leugner und Zweifler).

Den Namen Tim Ball werden Sie dort ebenso finden wie den Physiker Freeman Dyson oder den niederländischen Umweltökonomen Richard Tol, der 2014 aus Protest gegen das Abgleiten des IPCC in blanken Alarmismus den Weltklimarat verlassen hat. Tols Idee, die Menschheit könne wegen des Klimawandels Anpassungsmaßnahmen ergreifen, verschwand aus dem Zustandsbericht des IPCC (Weltklimarat).

Der Beweis der Hockeyschläger-Kurve bleibt aus

Was nun die wikipedieske These der „Bestätigung“ des Hockeystick-Diagramms angeht, gibt es eine allgemein anerkannte Methode, der sich jede wissenschaftliche Publikation unterziehen muss, um (vorbehaltlich späterer Falsifizierung) als anerkannt gelten zu können: Peer-Review. Man muss sich gefallen lassen, dass Fachkollegen (nicht nur ausgewählte) Daten und Methode unter die Lupe nehmen und hoffen, dass diese zu denselben Ergebnissen kommen (Verifizierung). Die alchemistische Methode, der Konkurrenz die eigenen geheimen Formeln und Beschwörungen vorzuenthalten, ist unzulässig, ebenso wie das Beharren auf einem wie auch immer gearteten „Konsens”. Wäre das anders, würden wir heute noch durch Untertauchen feststellen, ob eine Frau eine Hexe ist – das war nämlich auch einst „wissenschaftlicher Konsens”.

Wer Hockeystick-Kurven zeichnet, muss Daten, Algorithmen und die Hände vorzeigen, mit denen er beides in die gewünschte Form geknetet hat. Womit wir wieder bei der Pokerpartie vor dem kanadischen Gericht wären.

Timothy (Tim) Ball ist Wissenschaftler, ein vorlauter noch dazu und er tut das, was Wissenschaftler nun mal so tun: Er zweifelt. (Etwas, dass man auch am Inhalt des Wikipedia-Artikels über ihn tun sollte.) Er kam nämlich bei der Auswertung der Klimadaten der letzten 2.000 Jahre zu ganz anderen Ergebnissen als Mann. Für Mann und seine Hockeykurve hat es sowas wie die römische Warmzeit, das mittelalterliche Klimaoptimum oder die „kleine Eiszeit“ nicht gegeben, was Ball dazu veranlasste, zu kalauern, Mann gehöre wohl eher in ein Staatsgefängnis als an die Universität von Pennsylvania (orig. “belongs in the state pen, not Penn. State“), was zwar schlagfertig und witzig ist, ihm jedoch eine Verleumdungsklage von Mann einbrachte, über welche nun entschieden wurde.

Um es kurz zu machen: Der Prozess zog sich über Jahre hin und war für Ball nicht der einzige dieser Art. Erst 2018 wurde eine andere Klage gegen ihn abgewiesen. Das IPCC schickt seine Besten, um Ball sein freches Mundwerk zu stopfen, was aber nicht sonderlich gut gelingen will. Das Gericht in Kanada jedenfalls wollte Ball Gelegenheit geben, seine Betrugs-Anschuldigungen zu beweisen – und natürlich auch Mann, diese zu widerlegen. Die Sache sei ganz einfach, Mann solle dem Gericht die Daten offenlegen, die zu seiner Hockeystick-Kurve führten. Eine schon häufig gestellte Forderung, welcher Mann bislang – wohl in guter Alchemistentradition – und auch vor Gericht nicht nachkam.

Hockeystick-Michael-Mann muss die Gerichtskosten tragen

Thomas Lifson drückt es in „American Thinker“ so aus: „Real science, not the phony ‚consensus‘ version, requires open access to data, so that skeptics (who play a key role in science) can see if results are reproducible.“ 

Mann weicht dem Vorwurf der Geheimniskrämerei jedoch aus, er behauptet, es sei lediglich eine Frist verstrichen. Balls Behauptung, Manns Algorithmus würde immer einen Hockeyschläger auswerfen, ganz gleich, womit man ihn füttere, konnte Mann so jedoch nicht widerlegen. Was das für Schlüsse über den Algorithmus oder die Daten oder Manns Methoden zulässt, darüber mag sich jeder eigene Gedanken machen.

Es darf angenommen werden, dass Mann, dessen Rolle in der Klimakirche noch am ehesten mit einem Evangelisten oder Kirchenvater zu vergleichen ist, sich die Gelegenheit kaum hätte entgehen lassen, einem frechen „Klimaleugner“ die wahre Botschaft der Apokalypse gerichtlich in die Vita einbrennen zu lassen. Doch er konnte es nicht, weil er offenbar um sein „mieses Blatt“ wusste und so nicht nur den Prozess verlor, sondern auch noch die Gerichtskosten tragen muss. Seine wissenschaftliche Glaubwürdigkeit ist längst dahin, auch wenn die Klimakirchler ihn immer noch als Helden verehren.

Seit ihrer ersten Publikation 1998 ist die „Hockeystick-Kurve“ als Folterwerkzeug der Selbstbezichtigung fester Bestandteil der prophezeiten Klima-Apokalypse. Das Zustandekommen dieser Kurve scheint aber einem Wunder zu verdanken zu sein, dass sich nur in der Gegenwart Manns manifestierte. Reproduzieren lässt es sich offenbar nicht. Auch wenn die ominöse Kurve heute anderen „Klimawundern“ Platz macht und nicht mehr so oft als „knallharter Beweis“ herangezogen wird, ist sie doch ein entscheidender Auslöser einer sich ins Unermessliche steigernden pseudoreligiösen Panik, die ganze Volkswirtschaften zu verschlingen droht. Klimadebatte, Energiewende, Schulstreiks, Sozialistische Tagträume, Flugscham, Autoscham, Fleischscham, Verzicht auf Kinder… die Liste ist endlos.

Doch wenn nach der manipulativen „97-Prozent-Cook-Studie“ nun schon der zweite Gründungsmythos als Betrug (O‑Ton Trump: Hoax) enttarnt ist, wann bricht die ganze Hysterie endlich und endgültig in sich zusammen? Wann kehren wir endlich zu dem guten Prinzip zurück, dass Zweifel keine Ketzerei, sondern Mittel der Erkenntnis ist? Wann erkennen wir wieder an, dass politischer „Konsens“ den Tod wissenschaftlicher Neugier bedeutet? Wann treten wir endlich einen Schritt zurück und betrachten das ganze Bild? Wann erkennen wir an, dass es nicht darum gehen kann, der Erde eine willkürlich ausgedachte „Wohlfühltemperatur“ zu verpassen, sondern jeder Veränderung im Klima mit Anpassung zu begegnen, während wir gleichzeitig menschliches Fehlverhalten abstellen, dessen Auswirkungen heute gern pauschal dem Klimawandel zugeschlagen werden?

Die Küstenerosion lässt die Hauptinsel der Fidschis „versinken“, nicht ein Anstieg des Meeresspiegels, und eine beliebige korrupte und kleptokratische Regierung in Afrika treibt millionenfach mehr Menschen in die Flucht, als es der Klimawandel je könnte. Ja, der Klimawandel ist real, das war er immer. Was uns die Hockeystick-Kurve und ihr Erfinder aber einreden wollen, ist das genaue Gegenteil. Die Stabilität wurde zum Normalzustand erklärt und die Veränderung zur Katastrophe. Wenn das kein Grund zum kalauern ist: Klimaleugner!

Ein Optimist ist ein Pessimist, der die Finger von Google lässt

Schaut man sich das mangelnde mediale Echo auf das Gerichtsurteil in Kanada an, könnte man jedoch verzweifeln. Überall Schweigen im Walde. Mit Ausnahme einiger kleiner Journale und Blogs in den USA und Kanada (hierhier und hier) ist die Niederlage Manns keine Meldung wert, dabei ist die Tragweite noch gar nicht abzuschätzen. Zwanzig Jahre „Klimaforschung“ in eine einzige, verengte Richtung stehen auf der Kippe und mit ihnen hunderte Milliarden Euro und Dollar, die teils schon ausgegeben wurden, teils zugesagt sind.

Bedenkt man, wie viel für Aktivisten und Profiteure der Klimahysterie auf dem Spiel steht, war Manns Gegenwehr vor Gericht – die ja die Gegenwehr des gesamten Klima-Establishments hätte sein müssen – geradezu erschreckend schwach. Das ausbleibende Medienecho zeigt jedoch wieder einmal, dass es in der Klimadebatte längst nicht mehr um Fakten geht, auch nicht um gerichtsfeste. Viele Medien hecheln nun schon seit mindestens zwei Jahrzehnten so begierig der Apokalypse entgegen, dass man sich die Entschuldigungstexte gar nicht ausdenken mag, welche die Klebercläuse und Gausegundulas vom Teleprompter ablesen müssten, würde der ganze Klimazirkus in sich zusammenbrechen: „Ähm, ‚tschuldigung, war gar nicht so schlimm wie wir immer sagten, wir hatten da einen kleinen Fehler bei der Grundannahme… sorry“. Und weil das nie geschehen wird, werden die Zuschauer von Lesch & Lanz nichts vom Urteil eines kanadischen obersten Gerichts erfahren und auch nichts von seiner Tragweite. Tim Ball rief „Der Klimagott ist tot“, dessen Verteidiger Michael Mann schwieg, und keiner hat etwas mitbekommen.

Und nun das Wetter. Heute 32 Grad in Deutschland, die Klimakatastrophe ist da! Wir werden alle sterben! Mea Culpa! CO2-Steuer jetzt!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Roger Letschs Blog Unbesorgt und bei der Achse des Guten. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Unser befreundeter Kanal FMD hat sich der Informationen zum Skandal ebenfalls angenommen.

Video-Podcast über den verloreneren Prozess des Michael Mann gegen Tim Ball in Kanada. Mann „versäumte“ es – nach eigenen Angaben- seine Daten dem Gericht zur Überprüfung vorzulegen. Dieses „Versäumnis“ zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte dieses Wissenschaftlers der die Hockeyschägerkurve erfand, und der diese Daten bisher niemandem vorlegen wollte (konnte).

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83 Kommentare

  1. In unserem kleinen Kanton stehen nicht viel mehr als 2 offizielle Wetterstationen. Wie kommt unser Ort zu seinen Temperaturen? Die Temperaturen werden auf unsere Ortschaft extrapoliert. Das hat im Sommer folgende Abweichungen gegenüber den tatsächlich gemessenen Temperaturen zur Folge: Mal keine Abweichung, mal 1,5 Grad zuviel, mal 4,5 Grad zuviel. Ob diese zu hohen Daten ins Klimaarchiv einfliessen, war von meteoschweiz nicht in Erfahrung zu bringen.

    • Hier liest sich das ganz anders, müssen wohl zwei verschiedene Prozesse gewesen sein.

      https://www.bartels-news.de/2019/09/06/hei%C3%9Fe-luft/

      Die Chancen stehen nämlich gut, dass nach dem Zivilprozess bald ein Strafprozess gegen Professor Michael Mann folgen wird…

      Es soll Anzeichen dafür geben, dass Donald Trump dafür sorgen will, dass gegen Mann strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden. Dieser hatte den US-Präsidenten mehrfach heftig kritisiert.

    • Der Artikel von GWUP ist der verzweifelte Versuch, die Bedeutung des Urteils und seine Auswirkung auf die Glaubwürdigkeit des Hockeysticks und seines Schöpfers herunterzuspielen und den Angeklagten zu diskreditieren. Dabei hat man wieder einmal behauptet, dass der Klimawandel geleugnet wird. Das lediglich der menschliche Einfluss darauf in Frage gestellt wird und damit dem Dogma der CO2-Jünger widersprochen wird wird einfach übergangen. Die Jünger entlarven sich damit selbst!

      Ich habe soeben einen Kommentar unter dem Artikel hinterlassen und würde mich nicht wundern, wenn er nicht freigeschaltet wird…

      Hier der Wortlaut:
      Wird der Glaube angegriffen, reagieren die Gläubigen in der Regel höchst verärgert…
      Der Artikel ist ein verzweifelter Versuch zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Ein einziges Armutszeugnis.

      Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.

  2. Der wirkliche Grund für die CO2 Steuer!
    Prof. Bernd Raffelhüschen (Finanzwissenschaftler Universität Freiburg) berechnete: „dass eine Million Flüchtlinge den deutschen Staat per saldo und auf die Dauer 450 Mrd. Euro kosten würden, also 450 000 Euro pro Kopf. Dabei unterstellt er, dass sie nach sechs Jahren so integriert würden, wie es die bislang schon in Deutschland anwesenden Altmigranten im Durchschnitt sind.“
    Prof. Raffelhüschen rechnet sogar mit 75 Mrd Euro pro Jahr (bei einer Million Flüchtlingen) – das entspricht 25,07 % aller Staatsausgaben Deutschlands. https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kosten-der-fluechtlingskrise-eine-hochrechnung-kommt-auf-431-mrd-euro-fuer-2017-a1969884.html
    Bei bisher 3,5 Millionen Flüchtlingen, kann sich jeder ausrechnen, was das kostet.
    Denen da oben, geht schlicht das Geld aus. Denn pro Jahr kommen noch immer mindestens 300000 ins Land.

  3. Fand die Industrialisierung nicht vor allem im 19. Jahrhundert statt?
    Manche Städte waren permanent unter der Glocke von immensen ungefilterten Abgasen der Schornsteine. Jahrzehntelang.

    • Die ging erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts los. Vorher waar es fast garnichts. Ich habe auch vor einigen Jahren mal versucht, die Eisenbahnen zu zählen. Das war am Anfang nur eine Lok. Es entwickelte sich dann langsam weiter. Dort wo etwas mehr Industrialisierung mit dem Scmelzen von Metall gemacht wurde, war Großbritannien.

      Da habe ich noch etwas überlegt. Erst war die kleine Eiszeit da. Dann wurde es wärmer, nicht wegen der Industrie sondern die Natur hat es gemacht. Damit erwärmte sich auch das Meerwasser. Was passiert dabei? Das Meer gibt mehr CO2 aus. Es ist also umgekehrt, d.h. nicht das CO2 führt zur Erwärmung sondern die Erwärmung zu einem CO2-Anstieg. Statistisch hat man es umgedreht und der „Industrialisierung“ zugeschoben. Statistik ist doch heute nur noch Blödsinn. Da könnten die Statistiker doch eine andere Ursache der Klimaerwärmung berechnen. Damals entstanden die Gewerkschaften und es wurden immer mehr. So Es wurde wärmer und das CO2 stieg an. Da können es die Statistiker doch diese Ursache benutzen.

      Genauso stelle ich mir immer noch die Frage, wie die das damalige CO2 gemessen haben. Geht doch nicht, außer wenn die Aliens mal hier vorbeigekommen wären. Es gab keine Messgeräte. Man hat es statistisch nur aus anderen Dingen ermittelt. Dazu gehörten z.B. die Ringe in Baumstämmen, die man vor ungefähr 20 Jahren gezählt hatte. Ich habe keine Ahnung von Biologie, aber vor ungefähr 10 Jahren etwas nachgedacht. Gibt es weniger CO2, dann wachsen die Bäume nicht so stark. Gibt es viel mehr CO2 und es ist kälter, dann wachsen die auch nicht. Das kennen wir vom Herbst und Winter. Wenn die Bäume mit Beginn der „industrialisierung“ angeblich nur durch den CO2-Anstieg und nicht durch das Ende der kleinen Eiszeit, also der Erwärmung, gewachsen sind, ist deshalb statistischer Unsinn. Aber mit dieser Methode, die in den 1990er Jahren mal in einer Zeitschrift beschrieben wurde, hat man das angebliche CO2 des Mittelalters „gemessen“.

  4. Für mich ist die Situation nach diesem Gerichtsurteil ganz einfach so:
    Die Hockeyschläger-Kurve galt bisher als die Basis für die These von der menschengemachten Erwärmung der Erde. Vor Gericht konnte der Nachweis dafür nicht gebracht werden. Damit ist der Hockeyschläger als Beweis für eine vom Menschen verursachte Erderwärmung vom Tisch.

    Jetzt dürfte es für seriöse Klimawissenschaftler doch möglich sein, der Bevölkerung und Politikern aus Bundestag und Landtagen die neue Situation zu erklären, bei der es keinen Anlass mehr gibt, an einen Zusammenhang von Zunahme von CO2 in der Atmosphäre und der Erdtemperatur zu glauben. Und weil es nach wie vor keinen wissenschaftlichen Beweis für einen solchen Zusammenhang gibt, dürfen wir alle jetzt wieder unbelastet in die Zukunft blicken.

    • „Seriöse Klimawissenschaftler“? Gibt es die noch? Wer echte Forschung betreibt, ist doch längst kaltgestellt.
      Gut, es gibt immer noch Verantwortungsbewußte. Aber die Apokalyptiker sind politisch derart gut aufgestellt, daß ihnen selbst das Klimagate nichts anhaben konnte.
      Der Mann-Prozeß ist daher ein Tropfen, der ins Faß fällt, allerdings ein großer. Mal sehen, wann es überläuft.

      • „kaltgestellt“? Ich würde eher sagen, dass die nicht „kaltgestellt“ sondern eher glühend heiß als „Klimaleugner“ bezeichnet werden.

        • Das auch. Aber Svensmark und Kollegen sind beruflich auf Eis gelegt. Die Polit-Forscher an den Unis stellen „Nazis“ nicht ein.

  5. Dennoch bin ich für eine zusätzliche Energiesteuer (CO2-Steuer).
    Bedingung: Die Einnahmen werden vollständig an uns
    Arbeiterinnen und Arbeiter ausgezahlt (Lohnsteuersenkungen).

    Dann werde ich endlich als energiesparender Öffi-Nutzer belohnt.

    • Ach was, das ist ein Einwanderungs-Soli. Geht in den allgemeinen Haushalt ein, ohne Förderung von Ökoprojekten.
      Daher fände ich es sinnvoll, wenn die CO2-Steuer als eine zweite Lohnsteuer erhoben wird. Nur gutverdienende Vielflieger*innen müssen sie bezahlen.
      Ob das durchginge? Hehe

  6. Gibt man hier nicht zu viel Ehre dem Dr. Mann? Für mich ist er nur ein Waffenschmied und Waffenhändler. Die wahren Verbrecher sind diejenigen die mit dem Hockeystick auf ehrliche Wissenschaftler mittels Medien Reinschlagen, der IPCC und diverse Regierungen. Sind doch sie die ihn bestellt und sein Modell ausgewält haben und es Anwenden um die Zivilation zu verändern wie wir es nur durch Naturkatastrophen her kennen. Können gewälte Regierungen mit uns machen was sie wollen ohne das sie zur Rechenschaft gezogen werden können? Frommer Wunsch wohl. Hoffentlich wirds bald kälter. Sehr guter Artikel Danke.

    • Na ja, die Klimaprofs sind idR selbst politisch extrem umtriebig und keulen fleißig gegen Dissidenten. Mann ist nicht nur Schmied, sondern auch Schütze.

  7. Hallo Herr Göring,
    im obigen Artikel von Roger Letsch behauptet dieser, dass Herr Mann laut Urteil des Gerichtes, auch die Kosten des Rechtstreites zu tragen hat.
    Im „American Thinker“,auf den Herr Letsch u.a. verweist,heisst es aber: ….multi-million dollar lawsuit, it also took the additional step of awarding full legal costs to Ball. A detailed…“
    Ich übersetze das mit meinen dürftigen Englischkenntnissen so:“…sondern übernahm auch den zusätzlichen Schritt, Ball die vollen Rechtskosten zuzuweisen.“
    Liege ich da falsch oder muss Herr Ball doch die Kosten des Rechtsstreites zahlen? Im Gegensatz zur Darstellung von Herrn Letsch.
    Würde mich über eine Klarstellung von Ihnen freuen
    Mit freundlichen Grüßen
    Berthold Hauer

    • Hallo Herr Hauer,

      Ihre Übersetzung ist nicht richtig. „Awarded“ bedeutet soviel wie „erstattet“. Also Dr. Ball bekommt seine Kosten zurück. Also theoretisch jedenfalls.

    • @ Berthold Hauer: Wir müssen aufpassen wie die Schießhunde. Es geht um Milliarden/Billionen €, und die Klimaapokalyptiker sind exzellente Politiker und PR-Leute. Gleichzeitig sind nicht alle Skeptiker in der Argumentation zuverlässig und übertreiben. Jedenfalls danke für den Hinweis. Da gibt es einiges zu recherchieren. Ich fühle mich gerade wie Sisyphos.

      • „und die Klimaapokalyptiker sind exzellente Politiker“

        Nenene, Herr Göhring, lass ich nicht gelten.
        Wollen Sie da wirklich so Typen wie Baerbock mit einschließen? Wollen Sie echt diese „Dame“, die in jedem zweiten Satz (spätestens) ihren Mangel an Sachkenntnis ins Volk schwadroniert, mit ausgeprägter Intelligenz in Verbindung bringen? Bitte nicht!!

        Oder sollte sie einfach nur Dummheit gekonnt vortäuschen? Dann soll sie sich mit Gretchen um den Oscar zanken…

        Ihre Einschätzung der Verteilung der menschlichen Intelligenz in Ehren. Aber glauben Sie im Ernst (nach Sichtung der Dinge), daß die Richtigen „Hier, ich will auch!!“ geschrien haben?

        • @ Herr Derks: Na ja, wir hatten ja mal einen Artikel zu irrationalen Motiven von Wählern. Es ist frappierend, aber die Grün*innen bedienen die Bedürfnisse einer recht großen übersatten infantilen Gruppe in der Bevölkerung.
          Diese Leute sind realitäts- und technikfern und lieben ihre para-religiösen Fantasien. Leider ein typischer Effekt einer Wohlstandsgesellschaft, für die wir Menschen eigentlich nicht konstruiert sind.
          Daher ist die Bärbock mit ihrem ahnungslosen Gequatsche paradoxerweise erfolgreicher, als wenn sie fachkundig die Tatsachen benenn würde. Die grünen Wähler*innen lernen nur durch harte Konfrontation mit der Wirklichkeit, also durch Schmerz und Stromausfälle.

  8. Michael Mann sagt, dass Tim Ball einen Antrag auf Beendigung des Verfahrens gestellt gehabt hätte. Grund: weil es schon so lange dauerte und er krank sei.

    https://mobile.twitter.com/MichaelEMann/status/1164910044414189568?fbclid=IwAR1Ata_ZFQ8MuVFyUAStFQbIWIebPEthJk1pW0mX-Kj_wS0I31XfD5SynkU

    Außerdem behauptet er, dass alle Daten offen zugänglich seien:

    https://mobile.twitter.com/MichaelEMann/status/1165641439532986368?fbclid=IwAR1D1OzTlRvMxO9IWAplRBhsOCsYKcG6HLhJ67eImTgYsnzJUGwKMusGtuU

    „climate change deniers are hyping some of the same old lies this morning (because lies & obfuscation are all they have now). So let’s get a few things straight: 1. The „Hockey Stick“ data & code are all available & have been for more than a decade http://meteo.psu.edu/holocene/public_html/shared/research/MANNETAL98/…

    • „Außerdem behauptet er, dass alle Daten offen zugänglich seien:“
      Behaupten kann der viel und es darf sogar auch wahr sein.
      Ich war nicht dabei, aber wenn das Gericht Daten/Belege sehen will und M. Mann diese nicht vorlegt, hat er schlechte Aussichten. Ein Gericht geht ganz bestimmt nicht auf Datensuche, sondern verlangt, dass diese vorgelegt werden.
      Ich komme jetzt nicht auf den Namen – eine bekannte Wissenschaftlerin hatte auf einer Anhörung (Parlament USA?) sinngemäß gesagt, dass M. Manns aussagen „bullshit“ wären.

      • Ja, behaupten kann man viel, aber in diesem Fall lässt sich der Wahrheitsgehalt ja leicht prüfen. Wenn jemand bestimmte Daten vermisst, soll er diese benennen und wir prüfen das dann. Das ist bislang nicht erfolgt, deshalb bin ich geneigt, der Behauptung Glauben zu schenken.

        „Ich war nicht dabei, aber wenn das Gericht Daten/Belege sehen will und M. Mann diese nicht vorlegt,…“

        Ich war auch nicht dabei, diese Aussage ist ebenfalls eine Behauptung, die ich gegenwärtig nicht nachprüfen kann. Warum sollte ein Gericht bei einer Verleumdungsklage Manns Rohdaten anfordern? Kein Gericht der Welt käme auf die Idee, wissenschaftliche Fragen besser beurteilen zu können als Wissenschaftler selbst. Warten wir mal die schriftliche Urteilsbegründung ab, ich jedenfalls bin bei dieser Behauptung sehr skeptisch.

        • So geht das vor Gericht, wenn man Wissenschaftler ist? Man beurteilt sich dann selbst, ein Gericht folgt dem, holt sich keine Sachverständigen, die Richter bleiben bei Ihrer Familie, die Wissenschaftler vor Gericht prügeln sich, weil die das ja besser beurteilen können und wer zuerst durch die Tür kommt hat gewonnen.

          • Stimmt: Gerichte fordern häufig Sachverständige an. Wäre in diesem Fall absolut sinnvoll gewesen.

    • Na ja, das mit dem allgemeinen Bildungsniveau ist ja nur eine Täuschung. Zwischen Lesen und Verstehen klafft eine riesige Lücke. Die Mehrzahl der Leute können zwar einen naturwissenschaftlichen Artikel formal lesen, aber das Leseverständnis ist zumeist nicht vorhanden. Beispiel aus der Arbeit von Prof. Hebert:
      „Zusammenfassung:
      Auf der Grundlage einer historischen Einordnung und physikalischen Erläuterung des Treib-hauseffektes wird über das CO2-Problem und Aspekte rezenter Klimaänderungen informiert. Anschließend werden Einwände der Klima-Skeptiker diskutiert und es wird ein Verfahren zur thermodynamischen Begründung der mittleren Temperatur der bodennahen Luft vorgestellt. “
      Das können sicher 90% der Deutschen formal lesen. Aber wer versteht die Aussage? 10%? 15%? Viel mehr werden es wohl nicht sein. Trotz hoher Alphabetisierungsrate glauben die Leute noch immer 10 mal mehr als sie wissen. Das ist die Basis der Klimakirche, der Ökoideologie und aller anderen Religionen; daran hat sich seit Jahrtausenden praktisch nichts geändert.

      • Noch ein Nachtrag zum Deutschen Bildungsniveau….
        Auch wenn man glaubt schon alles gehört zu haben, die GEZ Meien setzen immer noch einen drauf. Im WDR 5 Radio wurde bei ein gewisser „Dirk“ vorgestellt der an der Verkleinerung seines CO2 Fußabdrucks arbeitet. „Dirk duscht schneller als der Durchschnitt, um so weniger CO2 zu verbrauchen“. Mit solchen Themen befasst sich ein mit Mrd. Euronen aufgeblasener Staatsfunk. Ich glaube in der DDR war es nicht so schlimm….

        • Ist schon peinlich.
          Aber noch schlimmer war, daß gesagt wurde, daß eine durchschnittlich lange Duschdauer zwischen 6 und 11 Minuten liegt… ist eine wissenschaftlich fundierte Aussage.
          Mein Statistikprofessor PvdL hätte das entsprechend gewürdigt.

          Ich frage mich, warum ich mir diesen Sender immer wieder antue. Ist es die Lust am Fremdschämen? Oder nur, um meinen Blutdruck auf Arbeitswert zu bekommen??

      • Wenn es so schlimm um Wissen, verstehend lesen und Vernunft steht, dann ist es kein Wunder das heutzutage soviel Unsinn geschehen kann .
        Es fehlt jegliche vernünftige Ausrichtung der gesamten Gesellschaft .

  9. Michael Mann ist ein Betrüger und en Scharlatan, und ich hoffe und glaube auch daran, dass irgendwann all diese Klima-Scharlatane zur Rechenschaft gezogen werden: denn zum Glück vergisst das Netz nichts, wir könne alle die Lügen nich in 20 Jahren finden.

    • Das Netz vergißt nicht? Ich beobachtete viele Artikel die verschwanden (z.B, über Merkels DDR-Vergangenheit). Außerdem ist das Ausgraben von Sachverhalten die (absichtlich?) verschüttet wurden, eine harte Arbeit. Google findet auch nicht alles (absichtlich?). „Das Netz vergißt nicht“ ist ein angeblich beruhigender Spruch, mehr nicht. Die Wirklichkeit sieht „etwas“ anders aus.

      • zu: Netz u. vergessen

        Für diese Seite hier wurde sogar nicht vergessen, daß Sie noch keinen Kommentar draufgeschrieben hatten um 13:03 gestern.

        Wenn Sie mal irgendeine Seite haben die „vergessen“ aussieht, dann bitte den Link u. Info an mich senden; ich recherchiere das seit Beginn des Internets.

  10. Wer kennt tatsächlich die Rechenmethoden des Herrn Mann zur Hockeystick-Kurve?Ist er der einzige Wissende? Wenn ja,wird er mit Gold aufgewogen und Gerichtskosten spielen keine Rolle.
    Ihn direkt wegen Betrug vor Gericht zu bringen ist wohl ausgeschlossen.Kein Gericht legt sich mit den Grünen an.
    Schade,aber es muß einen anderen Weg geben den Betrug aufzudecken.Aber Herr Mann wird alle Hebel in Bewegung setzten,sein „Geheimnis“ zu behalten .(Lebensversicherung)
    Wer könnte seine Methode nachvollziehen nicht nur vermuten?

  11. Göhring: „Nichts Neues unter der Sonne“???
    Mal abwarten, was sich da so tut.
    Aber vllt. zu spät für die Deindustrialisierung Deutschlands!
    Eigentlich wünsche ich mir baldigst einen richtig satten Blackout.
    Damit die Traumtänzer im Reichstag von der Stange fallen und merken, dass ihr Tanz ohne Netz darunter stattgefunden hat.
    Und dann hoffe ich, dass die Fallhöhe ausreichend für ein paar „Gehirnerschütterungen“ war.

    • Unser Rückgrat ist der Mittelstand. Wenn Daimler seine neuen Werke bei Moskau baut, ist das ein Verlust, aber kein substanzieller.
      Wobei: Die kleinen Autozulieferer kriegen es gerade mit der Angst zu tun. Es wird Zeit, den Wahn zu beenden. Wir haben nicht mehr lange.

  12. Hab mal vor Jahren was zum Thema „Hockeyschlägekurve“ gedichtet, kannte den „Erfinder“ namentlich allerdings bis dato nicht. Nun ist das Gedichtchen endlich nicht mehr anonym.

    „Das Erd- Erwärmungs – Gebäude“ – Die Kathedrale der „Klima-Zukunfts-Erforscher“

    „Das Erd- Erwärmungs – Gebäude“
    „Die Kathedrale der „Klima-Zukunfts-Erforscher“

    Zum Klimawandel kann ich sagen
    sind unbeliebt die falschen Fragen.
    Besitzt der doch Gesetzeskraft
    im Namen “Einer Wissenschaft“.

    Im Land boomt längst die Ablass-Norm.
    Dank Hockey-Schläger-Kurven-Form.
    Subventioniert aus Steuermitteln.
    Gestylt mit hundert Panik-Titeln.
    Braucht Niemand nun die Normen nicht?
    Weil „Mann“ nicht hält, was er verspricht?

    Szenarien wurden auserkoren.
    „Beweise“, dass die Welt verloren.
    Sieht sich im Konsens mit Programmen
    die unsre Existenz verdammen.
    Das fördert wiederum in Mengen
    die Schuld- Und die zum Gelde drängen.

    „Oh Volk!“ „Wirf Dich auf `s Klima schützend!“
    Extreme wirken unterstützend.
    Das Wetter stört sich kaum daran.
    Es strebt ein Gleichgewicht nur an.
    Und macht das Resultat nicht froh.
    Singt Opa laut:“ `s war immer so!“

    Nur „Wenige“ verkünden: Halt!
    Die „Mini- Eiszeit“ naht schon bald.
    Wenn fleckenfrei die Sonne scheint
    wird „ein Modell “vom Freund zum Feind!
    Prompt folgt der „Alarm-Weck“-Schrei:
    Quatsch! Stärker wirkt das CO²!

    Zusammenfassung:
    Noch steigt der Trend zur „Erderhitzung!“
    Vor jeder Klima – Welt – Machts – Sitzung.
    Nachdem das Wetter neu getauft
    wird Chaos im Quadrat verkauft.
    Man schreibt es gar auf`s Klopapier:
    „Mensch, Dein Versagen sühne hier!“
    Der UNO-Rat beschließen mag:
    Den weltweit atemfreien Tag?

    Usw.usf.

  13. „Die Sache sei ganz einfach, Mann solle dem Gericht die Daten offenlegen, die zu seiner Hockeystick-Kurve führten. Eine schon häufig gestellte Forderung, welcher Mann bislang – wohl in guter Alchemistentradition – und auch vor Gericht nicht nachkam.“

    Verstehe ich nicht. Hier wird so getan, als hätte ein Gericht über das „Hockeystick“-Paper Manns geurteilt. Es ging aber um eine Verleumdungsklage. Darum, ob die Äußerungen Balls von der Meinungsfreiheit gedeckt sind oder die Grenze zur Verleumdung überschritten haben.

    Dass Michael Mann die Gerichtskosten für Ball klagen soll, ist unklar. Dies wird von Ball behauptet, von Mann bestritten. Warten wir mal die schriftliche Begründung des Gerichts ab. Erst dann werden wir das wissen. Das, und die Gründe für die Einstellung des Verfahrens.

  14. Gehen wir mal davon aus, dass der Herr Mann kein Dummer war und ist, so hat er sich womöglich vollkommen im Einklang mit den Naturgesetzen, die von Anbeginn des Universums gelten verhalten, und spinnen eine Fabel mit aktuellen Ereignissen der weltweiten Menschheit.

    Womöglich hat er in seiner Laufbahn eine Dummheit begangen, irgendeine Lappalie nach seinen Vorstellungen. Und Just in dem Moment, als er schon gar nicht mehr daran denkt, kommt ein Kollege mit schwarzer Seele vorbei, und schlägt ihm vor an einem Projekt der UN dem IPCC mitzuwirken, allerdings nur unter der Bedingung, seinen Datenauswerteautomaten (Model) so umzubauen, dass immer schöne Hockey-Kurven entstehen.
    Nein das kann ich nicht, ich bin doch Wissenschaftler! Doch das können sie, da gibt es etwas, wenn wir.. geht ihre Ehe oder ihre Karrieren den Weg alles irdischen! Wir haben großes mit ihren Daten vor, wir werden sehr viel Geld aus den Zentralbanken dafür schöpfen, und sie bekommen ja auch ein klein wenig ab.
    Ja aber woher wissen sie dies denn so genau? Ja das kann ich ihnen so heute nicht sagen, nur soviel wir sind sehr sehr viele. Und wenn sie nicht mitmachen dann stehlen wir ihr Kind, und wenn diesm dabei was zustößt, trägt einer mehr von uns in Zukunft rote Schuhe aus Kindsleder.
    Das Forscherleben tut seinen Lauf.
    Herr Mann steigt nicht tiefer in die ocultare Gesellschaft ein, funktioniert aber anstandslos in deren Sinne. Er bildet sich tagtäglich weiter, darf evtl. aufgrund seiner Paten auch an militärischen Projekten mittun..
    Die Skeptiker werden irgendwann mal zu laut, es kommt zu dem bekannten Spielchen unter Vertretung der Männer in Schwarz vor Gericht.
    Die Paten beraten alles untereinander zu finanzieren, und damit im Vergessen landen zu lassen.
    Der Sachverhalt an sich und der Herr Mann sind ihnen vollkommen gleichgültig, eventuell kann man dabei auch wieder einen neuen Mann in Schwarz blackmailen, wer weiß?
    Herrn Mann einzige Chance ist keine Daten und Modelle beizubringen, da dadurch langfristig die Wahrheit sich nach den Naturgesetzen durchsetzten wird. Schimpf ist ihm zwar gewiss, finanziell ist er entschädigt. Die Kinder gediehen, und wurden nicht missbraucht. Noch mal mit dem blauen Auge davon gekommen.

    Wie es wirklich war, wissen wir heute noch nicht.

    Wir oder ich gehe allerdings davon aus, dass das, was im folgenden twitter-feed beschrieben wird, Herrn Mann nicht als Fata Morgana erscheint.
    Und in diesem Sinne gemeinsames Erwachen.

    https://twitter.com/3Days3Nights/status/1168370486411243523?s=19

    Mit Liebe.

    • Manns publizierte Daten zum Hockeyschläger sind derart chaotisch und schlampig aufbereitet, daß ich den Eindruck habe, es handelt sich hier um einen Wissenschaftler des unteren Drittels in Sachen Leistungsniveau. Das weiß er und suchte sich daher ein Schlupfloch, um doch noch reüssieren zu können.

  15. >> Oder den Tatortreinigern und Türstehern bei Wikipedia. Dort ist zu lesen, dass“In der wissenschaftlichen Literatur die grundsätzliche Korrektheit des Hockeyschläger-Diagramms nahezu durchgehend bestätigt“<<
    Was ist denn "Wikipedia"? Ein wissenschaftliches Lexikon? Ich lach mich schlapp.

    In der Wissenschaft zählt nur der Beweis und nicht die Mehrheitsmeinung. Und damit erübrigen sich diese quatschigen Aussagen.
    Entscheidend für die Erdoberflächentemperaturen ist die langfristig variable Sonneneinstrahlung sowohl auf die Land- (kurzfristig) als auf die Ozeanoberflächen einschließlich deren spätere Freisetzung aufgrund der Jahrhunderte dauernden Wanderung rund um den Globus in den Tiefen der Ozeane.

    Derzeit ist Sonneneinstrahlung aufgrund der fehlenden Flecken (derzeit gibt es einen winzigen) im Minimum. Und da die Fleckenzahlen seit Jahrzehnten am Absacken sind, hat auch die Eisabnahme im Nordpolarmeer ein Ende gefunden.

  16. Als das ZDF noch ehrlich war. Man beachte Hr.R. Ein paar Dinge waren nicht i.O., aber die Grundaussage bleibt. Aha, so funktioniert also Mit-Wissen-schaft.
    Wäre es nicht toll, wenn das ZDF seine alte Sendung auspacken u. den Bericht über den Mann-Prozess daran hängen würde? Sollte man das „Zweite Auge“ darin bestärken, mal wirklich besser zu sehen? Schön wäre es „DAS ERSTE“ Auge, das auch mal machen würde. Dann wären schon zwei Augen auf!

    • Habe gestern im Morgenmagazin einen Beitrag von Mojib Latif gesehen. Und da hab ich mich über seine Aussagen gewundert. Sinngemäß sagte er das die Politik ein „no risk-Strategie“ fahren muss, egal ob die errechneten Klimamodelle eintreffen werden. Aha und nun lese ich diesen Artikel

  17. Solche Pseudowissenschaftler wie Lesch und Prof. Rahmstorf gehören genauso vor Gericht. Man müsste sie anklagen wegen Manipulation der Daten, Fälschung und Fehlinformation der Öffentlichkeit.

    „Er wurde aufgefordert, seine rohen, unbehandelten Klimamessdaten vorzulegen, seine Methoden zur Datenanpassung aufzudecken, die handgefertigten Computer-Programme für die CO2-Modellierung transparent zu machen. Obwohl ihm schließlich klar war, dass seine Weigerung seine Daten und Methoden herauszugeben, dem angeklagten Dr. Ball Recht geben würde und dass dies ihn selbst Millionen Dollar kosten würde, zog er es vor, die finanziellen Kosten auf sich zu nehmen.“

    Es wird noch weiter untersucht.
    „Dr. Manns Totalverweigerung ließ auch für das Gericht nur den Schluss zu, das die Hockeyschläger-Daten manipuliert und gefälscht sind.“
    Damit ist es noch nicht erledigt.

  18. Wieder einmal krachende Ruhe im Blätterwald. Warum nicht einfach eine gut sichtbare Annonce in allen wichtigen Zeitungen? Unsere „Regierung“ ist gerade dabei unserer Wirtschaft und unserem Wohlstand den Gnadenschuss zu geben, da muss es doch genug Förderer für eine entsprechende Aktion geben.

    • Das würde Zehntausende Kosten. Theoretisch; denn praktisch würde kein „Qualitätsblatt“ es wagen, das zu drucken. Am Ende wieder nur die JF und Tichy.

      • zu: würde
        Ihr unternehmerisches Geschick mißachtend, aber allein die vermutliche Ablehnung der Kartellmedien ist [nicht: wäre] eine Meldung wert.
        Warten wir also bis die Redaktion der Weltwoche sich entschließt.

        • Wir sind ein gemeinnütziger eV, also nix mit Unternehmertum.
          Die NZZ macht vielleicht auch mit. Nur, wer liest die in Buntland? Nur die Maaßen-Fans.

  19. Zwischen Recht haben und (öffentlich) Recht bekommen, liegen Welten und solange dieses Stück … nicht mit großem Bild und kleinem Text in BILD, Tagesschau 20.00 Uhr (und wie die alle noch heißen mögen) erscheint, bleibt das fette Grinsen,

  20. In diversen Kommentaren und Artikeln im Netz wird betont, dass Michael Mann den Fall lediglich in Bezug auf die Aussage Tim Balls den Fall „verloren“ hat.
    Zitat dazu: „Considering Mann in essence attacked the life’s work of Dr. Tim Ball….Mann dealt out many scornful and belittling statements, and Tim never sued him, instead resorting to what scientists are suppose to resort to, which was facts and science. It was only after considerable provocation that Tim began to fight back with more heat, including the line (which I think is great) that stated Mann belonged not at Penn State but in the State Pen.“
    Gerade der letzte Satz, zu Deutsch: Michael Mann würde besser in den Knast (State Pen) gehören als auf die Uni (Penn State) ist ja mal der Hammer. Letztlich ging es (angeblich) nur um diese persönlichen Angriffe und Beleidigungen, die tatsächlichen Algorithmen und die vermeintlich fragwürdige Datenbasis von Manns Hockey-Stick-Grafik sind wohl gar nicht thematisiert worden. Auf Twitter wehrt sich Mann auch entsprechend und stellt das so dar, dass es gar nicht um eine fundamentale Auseinandersetzung bzgl. Climate Change Consensus ging…. Da leider das schriftliche Transcript des Gerichts nicht vorliegt (Warum nicht??), steht hier wieder Aussage gegen Aussage. Was stimmt denn nun? Tatsächlich erscheint es mir auch so, dass Mann hier Gelegenheit gehabt hätte, seine Theorie/Daten offen zu legen und alle Skeptiker auf einen Schlag mundtot zu machen. Genau das wurde aber nicht gemacht. Folgerichtig überlegt man sich als kritischer Geist, dass die Daten dann wohl nicht ganz so solide sind…

      • Ach so, Sie meinen den (oder die) umtriebigen User „Andol“, der in nahezu allen Klimawandel-Wiki-Artikeln als Hauptamtlicher Ergänzer und Löscher auftritt. hhmmmm. Na dann muss es ja stimmen 😉

    • In canada ging es denn gericht darum ob Ball eine wahre oder falsche Aussage getroffen hatte.
      Da Ball behauptet hatte das Mann ein Schwindler ist, und Mann ihn deswegen verklagt hatte um das Gegenteil zu belegen (also das er die Wahrheit über seine Forschungsergebnisse gesagt hat) ging es nach kanadischem Recht darum herauszufinden ob Mann‘s Klimaaussagen Wahr oder Lüge sind.

      Mann hat sich geweigert dem Gericht zu zeigen wie er zu seinen Ergebnissen gekommen ist.
      Daraus folgte das Urteil das Ball‘s Aussage korrekt (Richtig) ist, das Mann Ball’s Behauptungen nicht widerlegen konnte und auch nicht versucht hat sie zu widerlegen.
      Jeder vernünftige Mensch kann sich dann überlegen, warum es Mann bei einem so hohen Einsatz nicht für nötig gehalten hat die Wahrheit und Richtigkeit seiner Forschungsergebnisse zu beweisen.
      Die Sache wird wohl weitergehen mit dem Steyn Fall der in den USA verhandelt wird.
      Mann drohen Billiarden-Dollar-Klagen und Gefängnis für Betrug so wie ich das verstanden habe.
      Präsident Trump wird sich bedanken – und auch für die Wahlkampfhilfe 2020.
      Daher sind die Medien (falls die das überhaupt mitbekommen haben) auch mucksmäuschenstill sagen keinen Ton ? Das könnte sich aber bald ändern. MN muss es nur publik machen.
      Mit freundlichen Grüßen

      Carsten F.Lemmermann
      MA Development Studies (Leeds)
      B.Com (Durban)

      • Wir müssen tatsächlich etwas präziser diesen Fall betrachten: Mann hat Ball verklagt (nicht umgekehrt!), weil Ball Mann unter anderem ins State Pen gewünscht hatte. Das sei laut Gericht aber von der Meinungsfreiheit gedeckt. Ob das Gericht Einsicht in Manns Algorithmen haben wollte, ist unklar. Zumal: Wenn Mann um seine unsolide Datenbasis weiß und angreifbar ist, warum sollte er das Risiko einer Gerichtsverhandlung eingehen, wenn seine Forschung dort Thema sein könnte? Untouchable Hochmut?

        • Es wäre doch wünschenswert, wenn neben dem ganzen (Entschuldigung) Alarmisten- und Michael-Mann-Bashing, meine nachvollziehbare Frage beantwortet wird, denn hier lesen auch viele Interessierte mit, die nach Antworten suchen und der aktuellen Energiepolitik skeptisch gegenüberstehen. Daher nochmal: Warum sollte der Hr. Mann den Hrn. Ball verklagen und sich dem Risiko einer Gerichtsverhandlung aussetzen, nur weil dieser ihn „beleidigt“ hat? Wenn ich als Hr. Mann etwas zu verbergen habe und auf keinen Fall will, dass meine Algorithmen in irgendeinerweise thematisiert werden könnten, würde ich so einen Prozess auf jeden Fall vermeiden wollen. Weiterhin: Wo steht schwarz-auf-weiß als knallharter Fakt, dass das Gericht beim aktuellen Verfahren von Mann die Aufdeckung seiner Datenbasis / Algorithmen gefordert hat? Solange das nicht geklärt ist, kann man sich eigentlich noch gar kein Urteil über diesen Prozess erlauben. Ich hätte ja auch gerne, dass der Mann eins auf den Deckel bekommt, aber das muss sachlich fundiert dargelegt und mit Quellen belegt werden. Und tut mir leid, aber http://www.ccfsh.org ist für mich keine ausreichende Quellenangabe.

          • Auf Antwort auf Martin Lubitz .Ja da bin ich schon auch Ihrer Meinung Was Ball sich erhoffen kann ist das seine Grafik so grosse Publikation erhält und so viele zum kritischen Denken Bewegen. Wenn aber die Mainstream-Medien das unter den Tisch wischen passiert da nicht viel, und Prozesse können fast Ewig fortgesetzt werden. Freue mich auf jedenfall für Tim Ball, hats verdient.

        • „warum sollte er das Risiko einer Gerichtsverhandlung eingehen, wenn seine Forschung dort Thema sein könnte?“

          Mannohmann.
          Das ist keine „Forschung“, das ist „Betrug“!

  21. Gibt es einen besseren Beweis, dass Manns Hockeystick eine dreiste Fälschung war, die ihn damals die Karriereleiter hochpushte? Er hätte Tim Ball so leicht zur Sau machen können. Aber wie gesagt – wer miese Karten hat, kann nur bluffen. Und wenn der andere nicht darauf hereinfällt, dann steht man dumm da. Das wird aber die Alarmisten nicht davon abhalten, den Hockeystick als real darzustellen.

    Das Perverse an der Pseudowissenschaft „Klimaforschung“ ist ihre Korruptheit. Da werden Schlussfolgerungen aus Daten abgeleitet, die wissenschaftlich nicht haltbar sind, aber in den Massenmedien zitiert werden.

    Beispiele:
    https://kaltesonne.de/signalanalyse-randbedingungen-fur-die-klimaforschung/
    – Vergleich moderner Messdaten mit grob aufgelösten Proxys
    – Extrapolation kurzer Messkampagnen auf große Zeiträume

    https://kaltesonne.de/sinus-verschwiegen-der-dramatisierte-arktis-meeresspiegel/
    – durch Tricksen aus geringem Meeresspiegelanstieg einen alarmierenden Anstieg generieren

    Niemals jedoch hört man in der Öffentlichkeit von den Widerlegungen.
    Wir haben keine Chance gegen die größte Fälschungskampagne der Geschichte.

    • „Wir haben keine Chance gegen die größte Fälschungskampagne der Geschichte.“

      Doch, haben wir:
      Das derzeitige Lügengesindel aus den Parlamenten raus wählen!

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