Bevor der Planet kollabiert, versinkt Deutschland in Stromausfällen

Bild 1. Grünes Zukunftskonzept – ein Mercedes mit öko-biodynamischem Holzvergaser, CO2-Fußabdruck Null, garantiert feinstaubfrei (nur Grobstaub!) und maximiertem Ausstoß an Karzinogenen

von
Dr.-Ing. Erhard Beppler
Die Energiewende zeichnet nach 10 Jahren ohne Absenkung des CO2-Ausstoßes für ein 3-stelliges Milliardengrab verantwortlich und nun soll über eine „CO2-Bepreisung“ bei der Erfordernis einer unbezahlbaren Armada an Stromspeichern ein neues Milliardengrab gestartet werden.

Der CO2-Ausstoß konnte seit 10 Jahren trotz Anhebung der alternativen Energien inzwischen auf etwa 40% praktisch nicht vermindert werden, was alleine in 2018 zu CO2-Vermeidungskosten über EEG von 31 Milliarden € und über die EU-Emissionszertifikate für Strom und Industrie zu Kosten von 15 Milliarden € führte. Summarisch ist damit für die letzten 10 Jahre von einem nicht unerheblichen 3-stelligen Milliardengrab auszugehen.
Nun soll nach dem Ausstieg aus der Kernenergie in 2022 und der Kohle in 2038 der Strom ausschließlich über die stark fluktuierenden alternativen Energien erzeugt werden, wofür ab 2038 eine Speicherkapazität für Strom im Mittel von täglich 24 Gigawatt (36% der mittleren täglichen Stromerzeugung von 1600 GWh) erforderlich wird – einschließlich E-Mobilität von 43 GW ab 2050 bei einer 24h-Aufladung.
Der technische Stand der Stromspeicher kommt bisher nicht über den Labor-/Pilotmaßstab hinaus, wobei die Größenordnung der Kosten für die Speicherung ab 2038 ohne E-Mobilität bei 210 Mrd.€/a, einschließlich E-Mobilität ab 2050 bei 376 Mrd.€/a anzusiedeln ist.
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1. Einleitung

Die Geschichte der deutschen Umweltbewegungen ist lang und stets mit der Apokalypse verknüpft: Waldsterben, Atomtod und nun das Kollabieren des Planeten durch CO2.
CO2 soll nun bestraft werden, anstatt es mit einer Gutschrift zu versehen, schließlich ist CO2 aufgrund der Photosynthese für das ganze Leben auf unserer Erde verantwortlich.
Zudem sind die winzigen Spuren von CO2 in der Atmosphäre nicht in der Lage, das Klima zu beeinflussen, das hat die Klimageschichte der Erde gezeigt (vgl. später).
Dennoch gelingt es Einrichtungen wie dem Klimarat der Vereinten Nationen (IPCC), den Menschen über nicht funktionierende Modelle den Weltuntergang durch höhere CO2-Gehalte in der Atmosphäre vorzugaugeln. Das fällt insbesondere in Deutschland auf einen fruchtbaren Resonanzboden.
Das kümmert unsere Politik nicht, geschweige denn die Friday-for-Future-Bewegung mit ihrer auf ahnungslosen Vorstellungen basierender Hysterie, unterstützt von all den Nutznießern dieser Energiewende zur Absenkung des CO2-Ausstoßes, obwohl es seit Bestehen der Erde einen fortwährenden Klimawandel gibt.
Im Vorfeld der anstehenden CO2-Bepreisung soll im Folgenden der Status der Energiewende – technisch und kostenmäßig – als Warnung für das weitere Vorgehen beschrieben werden.

2. Ausgangslage

Die Treibhausgasemissionen Deutschlands im Jahre 2018 sowie die Pläne für die nächsten Jahre sind der folgenden Tafel 1 zu entnehmen. (1)


Der überwiegende Abbau der Treibhausgasemissionen soll über die Stromerzeugung erfolgen, von 2018 bis 2030 128 Mio.Tonnen – aber wie soll das funktionieren?
Schließlich hat der Treibhausgasausstoß in den letzten 10 Jahren trotz steigender Stromerzeugung über die alternativen Energien praktisch nicht mehr abgenommen (Bild 1; Entwicklung des CO2-Ausstoßes), insbesondere durch den Rückbau der Kernkraftanlagen. Bis 2022, dem Schließen des letzten Kernkraftwerkes, ist auch kaum von einem wesentlichen Abbau des CO2-Ausstoßes auszugehen. (2)

Bild 1: Emissionen von CO2 nach 1990

3. Die Stromerzeugung über alternative Stromerzeuger ohne Stromspeicher wird zum Fiasko

Es stellt sich schlicht die Frage, wo nachts bei Windstille oder in einer 14-tägigen Windflaute im Winter der Strom herkommen soll.
Die Antwort auf diese Frage läßt sich anhand von Aufzeichnungen des täglichen Stromverbrauchs und der Strombeistellung über alternative Anlagen aufgrund der Mittlung von Stundenwerten oder ihrer stündlichen Betrachtung leicht beantworten.
Bild 2 (3) zeigt zunächst an dem Beispiel Januar 2018 anhand von Tagesmittelwerten, in welchem Maße die Stromerzeugung über die alternativen Energien zwischen kleiner 1 Gigawatt (GW) und über 40 GW bei einer installierten Leistung Wind+Sonne von 105 GW schwankt, während sich die Stromnachfrage im Bereich von 45 bis etwa 80 GW bewegt. (vgl. auch (4,5)) Dabei trägt erwartungsgemäß die Sonne im Januar wenig zur Stromerzeugung bei.

Bild 2: Stromerzeugung über Wind und Sonne sowie Strombedarf im Januar 2019

Es müssen also bei diesen Schwankungsbreiten über die alternativen Energien so schnell wie möglich zur Deckung des geforderten Strombedarfes beträchtliche Stromspeicherkapazitäten aufgebaut werden.
An diesen Schwankungen wird sich auch wenig ändern, wenn die zu installierende Leistung Wind+Sonne von derzeit 105 GW auf 331 GW in 2038 angehoben werden muß (bezogen auf die mittlere Stromnachfrage in 2038 – vgl,später).
Bei diesen extremen Schwankungsbreiten verwundert es nicht, wenn die Gefahr von Stromausfällen in den letzten Jahren stark zugenommen hat (FAZ, 12.01.2019). Schon müssen ständig Stromgroßverbraucher wie Alu-Hütten, etc. deutschlandweit zur Sicherung des Stromnetzes abgeschaltet werden.
Bricht man die Schwankungen der Tagesmittelwerte auf Stundenwerte nur für den jeweiligen Stromimport- und -export herunter, so wird die Tragik der Einstellung einer sicheren Stromversorgung noch deutlicher (Bild 3, Beispiel 23.06.2019). (6)
In der Mittagszeit liegt an diesem Tag der Überschußstrom bei einer Leistung von 8 GW (der exportiert werden muß) bei einem Strompreis an der Börse von etwa 10 €/MWh, abends liegt ein Unterschuß von 8 GW vor bei einem Preis von 50 €/MWh, der importiert werden muß.

Bild 3: Stromimport und –export getrennt nach Ländern sowie Entwicklung der Stromunterdeckung und –überdeckung am 23.06.2019

U.a. die Östereicher und Schweizer kaufen den deutschen Überschußstrom für 10 €/MWh, speichern ihn in ihren Pumpspeichern und verkaufen ihn mit einem feinen Gewinn bei Unterdeckung an Deutschland für 50 €/MWh, was wir Stromverbraucher selbstredend bezahlen müssen.
Viel wichtiger ist aber die Größenordnung der Unterdeckung von 8 GW (8 große Stromkraftwerke), denn im Sommer kann das Ausland leicht liefern, im Winter wird das Ausland erst einmal an seine eigenen Verbraucher denken. Man stelle sich einmal eine 14-tägige Windflaute im Winter vor: dann müssen täglich durchschnittlich im Mittel 66,7 GW zur Verfügung stehen oder eine Stromspeicherung in der Größenordnung von etwa 14 x 66,7 GW/Tag = 934 GW (vgl.später).
An funktionierende und bezahlbare Stromspeicher ist nicht zu denken (vgl.später).

4. Kapazitätsbetrachtung zur Stromleistung von 2018 über 2038 bis 2050 und Speicherdiskussion (zunächst ohne E-Mobilität)

In einer kürzlichen Veröffentlichung (5) war auf der Basis der vorläufigen vom AGEB genannten Zahlen zum Strommix sowie der Stromerzeugung in 2018 (die sich aktuell nur wenig verändert haben) die Veränderung der Stromkapazität über die alternativen Stromerzeuger unter der Maßgabe der Schließung der Stromerzeugung über Kernkraft (2022) und der Kohlekraftwerke (2038) ermittelt worden. Gleichzeitig wurde die Kapazitätsbetrachtung zur Stromerzeugung bei dem veränderten Strommix bei linearer Zunahme der Elektromobilität bis zur völligen Umstellung in 2050 vorgenommen.(5)
Im Folgenden wird nun die zu fordende Speicherkapazität bei zugrunde gelegter mittlerer Stromleistung von 66,7 GW (entsprechend 584 000 GWh in 2018) bis 2050 errechnet, zunächst ohne E.Mobilität. Es wird von diesem Mittelwert bei einer Schwankung der geforderten Stromleistung in 2018 zwischen etwa 35 und 80 GW ausgegangen (Tafel 2; Bild 4a).

Tafel 2

Bild 4a: Stromerzeugungsleistung getrennt nach Stromerzeugern und Speicherbedarf ohne E-Mobilität

Die Stromerzeugung über Kernkraft läuft in 2022 aus, die über Kohle in 2038.
Nach 2038 muß die Stromerzeugung ausschließlich über alternative Energien erfolgen mit ihren aufgezeigten Schwankungen.
Dabei kann die mittlere Stromleistung von 66,7 GW nur aufrecht erhalten werden, wenn der oberhalb dieses Mittelwertes anfallende Strom aus Wind+Sonne gespeichert werden kann und bei einer Stromerzeugung über Wind+Sonne unterhalb dieses Mittelwertes wieder eingespeist werden kann (s. Beispiel Bild 5 (7), in dem die aufzufüllende Stromkapazität aus der Stromleistung oberhalb des Mittelwertes nicht unterhalb des Mittelwertes wieder eingebracht sondern über Erdgas ausgeglichen wird).
Bild 5: Beispiel für die Schwankung der Stromerzeugung über Wind und erforderliche Stromspeicherung zur Erzeugung einer gezielten Stromleistung

So müßten z.B. in 2030 durch die fluktuierende Stromerzeugung aus Wind+Sonne zwischen 279 GW und 66,7 GW in Stromspeichern gesammelt werden, um ihn bei einer Stromleistung zwischen 31 GW und 66,7 GW wieder einzuspeisen. Die dazu erforderliche Speicherleistung liegt dann nach Bild 4a bei
(66,7-31)/2 = 17,9 GW
Die zu installierende Stromleistung von 279-31=248 GW errechnet sich aus der mittleren Nutzung der Wind- und Solaranlagen. (2)
Im Jahre 2038 ist dann eine Stromspeicherkapazität von 24 GW erforderlich, die dann ohne E-Mobilität bis 2050 konstant bleibt (Bild 4a).
Stehen in 2038 diese Speicher nicht zur Verfügung, müssen diese 24 GW (210 000 GWh) über Kohlestrom ausgeglichen werden ohne jede Minderung des CO2-Ausstoßes. Dabei ist anzumerken, dass sich die Speicherkapazität auf die mittlere Leistung von 66,7 und nicht auf 80 GW bezieht (Speicherkapazität Deutschland z.Z. 6,6 GW). Ein Umstieg auf Gas ist im Sinne der Fragestellung der Minderung des CO2-Ausstoßes bis 2050 nicht sinnvoll.
Der in Bild 4a dargestellte Speicherbedarf bezieht sich nur auf die jährlichen Strombedarfsmittelwerte (die etwa zwischen 35 und 80 GW schwanken), ohne die Darstellung der erforderlichen Stromimporte zum Ausgleich von Stromengpässen oder Exporten bei Stromüberschüssen, die Stillsetzung von stromintensiven Betrieben wie Alu-Hütten,Walzwerke,etc. zur Stabilisierung des Stromnetzes oder den Einsatz von Reservekraftwerken.
Ohne diese genannten erforderlichen Korrekturen zur Sicherstellung der Stromversorgung wären in 2018 etwa 8 GW Speicherkapazität erforderlich gewesen.
Aber nach den Angaben des AGEB wurden in 2018 u.a. eine Stromleistung von 83 000 GWh bzw 9,5 GW bei Überschußproduktion über die alternativen Energien für wenig Geld ins Ausland abgeschoben und durchschnittlich 32 000 GWh bzw 3,7 GW für viel Geld importiert, so dass die in 2018 ausgewiesene erforderliche mittlere Speicherleistung von 8 GW noch – vor allem bei starken Stromunterdeckungen – über Importe abgedeckt werden konnte. (vgl.auch Bild 3)
Dennoch war bereits in 2018 die Not groß, die Stromversorgung zu sichern: es mußten alleine bei Alu-Hütten 78 Stromabschaltungen zur Sicherung des Stromnetzes vorgenommen worden.
Eine weitere Unsicherheit zur Erhaltung der Sicherheit der Stromversorgung liegt in der notwändigen Abschätzung des Strombedarfes für den jeweilig nächsten Tag über die Wetterlage. Bei Hochnebel kann bei installierten Stromleistungen über Wind und Sonne von 100 GW (Beispiel aus der Vergangenheit) der Fehler bei 8 GW liegen (entsprechend 8 Großkraftwerke).
Daraus errechnet sich für die Installation von 331 GW über alternative Energien in 2038 ein erschreckende mögliche Stromunterdeckung.
Erschreckend ist weiterhin, dass in 2030 gerade einmal eine Speicherkapazität von 7,5 GW über Power-to-Gas-Anlagen installiert sein soll. (8)
Nun reicht die tägliche Betrachtung der Speicherkapazität für eine gesicherte Stromerzeugung nicht aus. Im Winter kann es 14-tägige Windflauten geben, die auch strommäßig abgedeckt sein müssen.
In 2018 lag die Tagesstromproduktion im Mittel bei 1600 GWh, d.h. es müssen
14×1600= 22 400 GWh oder 934 GW
abgedeckt werden können. Da erscheint die vorgesehene Speicherkapazität in 2030 von 7,5 GW für das Gelingen dieser für die Welt angeblich vorbildlichen Energiewende ziemlich erbärmlich.

5. Kapazitätsbetrachtung zur Stromleistung von 2018 über 2038 bis 2050 einschließlich E-Mobilität und Speicherdiskussion

Für die Betrachtung des Einflusses der E-Mobilität auf die zu erbringende Stromleistung wurde von 45 Mio. Verbrennungsmotoren sowie diversen Nutzfahrzeugen und Bussen ausgegangen, die nach Umstellung auf Elektrizität einen zusätzlichen Stromverbrauch von 337 000 GWh/a entsprechend 38 GW erforderlich macht. (5)
Bei der Berechnung der Stromleistung wurde differenziert nach der Zeit der Aufladung: 24, 12 oder 8h, d.h. erfolgt die Aufladung der Fahrzeuge in 12 Stunden am Tag, muß die doppelte Stromleistung für den Tag gemessen an einer Aufladung in 24h zur Verfügung stehen, usw. (Bild 4b).

Bild 4b: Stromerzeugungsleistung getrennt nach Stromerzeugern und Speicherbedarf einschließlich E-Mobilität

Die zusätzliche Strombereitstellung für die E-Mobilität bedeutet dann nach 2038 eine exorbitante Zahl an zu installierender Kapazität für Wind+Solar:
– ohne E-Mobilität ab 2038 331 GW (Kapitel 4)
– mit E-Mobilität bei Aufladung in 24h ab 2050 596 GW
– mit E-Mobilität bei Aufladung in 12h ab 2050 860 GW,
wo auch immer diese stattliche Zahl an Wind-+Solaranlagen stehen soll.

In Bild 4b ist auch der zusätzliche Speicherbedarf für die E-Mobilität nur bezogen auf die 24h-Aufladung aufgetragen, die sich natürlich auf die Speicherkapazität ohne E-Mobilität aufsattelt (auf die Darstellung einer 12h-oder gar 8h-Aufladung wurde verzichtet, ist aber leicht abgreifbar).
Der Speicherbedarf für die 24h-Aufladung liegt in 2038 bei 12 GW, ab 2050 bei 19 GW, was in Summe in 2050 einer Speicherkapazität von
24 GW ohne E-Mobilität
+ 19 GW mit E-Mobilität bei einer 24h-Aufladung
43 GW entspricht.
Wird weiter in Betracht gezogen, dass die Stromerzeugung z.Z. nur etwa ein Drittel des deutschen Gesamtenergiebedarfes ausmacht und im Sinne der Sektorkopplung auch die anderen Bereiche über Strom abgedeckt werden sollen, wird erneut die gesamte Tragik der Unsinnigkeit dieser Energiewende deutlich.

6. Kostenbetrachtung für den Aufbau einer Stromspeicherkapazität

Bisher wurde allgemein die Frage der erforderlichen Stromspeicherung eher nicht diskutiert und die notwendige Speicherung vereinzelt im Stromnetz gesehen.
Vorauszuschicken ist, dass zur Aufrechterhaltung eines stabilen Stromnetzes Frequenz und Phasen aller Kraftwerke aufeinander angepaßt werden müssen, auch bei wechselnder Kraft.
Weder Wind noch Solar können eine konstante Grundlast liefern, von der Phasensynchronität ganz zu schweigen.
Generatoren von Großkraftwerken haben große rotierende Massen, um kleine Instabilitäten in Phase und Frequenz durch die rotierende Massen auszugleichen.
Wegen der zunehmenden Netzinstabilitäten durch die Zunahme der kleinen dezentralen Stromerzeugungskapazitäten über Wind und Sonne sind z.B. im stillgesetzten Kernkraftwerk Biblis große Schwungmassen eingebaut worden.
Allgemein werden 2 Stromspeicherverfahren diskutiert:
– Power-to-Gas-Verfahren (aber Wirkungsgrad von unter 25%)
– Batterien
Befragt man das Schrifttum nach den Kosten dieser Speicherverfahren, so kommt man zu erschreckenden Ergebnissen.
Für das Power-to-Gas-Verfahren wird aus Überschußstrom Wasserstoff hergestellt, der in Methan umgewandelt wird – für das Erdgasnetz. Über die Gaskraftwerke wären dann Flauten zu überbrücken, aber wie paßt das in die CO2-Bilanz?
Andere Ansätze gehen von Brennstoffzellen zur Rückverstromung von Wasserstoff aus.
Der Strompreis wird für die Speicherung über das Power-to-Gas-Verfahren bei 1-2 €/KWh gesehen.(9)
Die Speicherung über Batterien wird mit 1 €/KWh angegeben.(9)
Andere Verfasser: Batteriespeicherung erhöht die Kosten als Partnersystem für die erneuerbaren Energien um einen Faktor von mindestens 10,(10), oder es werden noch höhere Kosten angegeben. (11)
Andere Verfasser weisen auf indiskutable hohe Kosten der beiden Speicherverfahren hin und verweisen auf den hohen Flächenbedarf.(12,13)
In 2016 wird von rd. 20 Forschungs-und Pilotanlagen in Deutschland berichtet. (FAZ, 15.09.2016)
Bei diesen Kosten und diesem Stand der Technik verwundert die Aussage der Bereitstellung von Power-to-Gas-Anlagen bis 2030 von nur 7,5 GW nicht mehr.(8)
Benötigt werden ab 2038 ohne E-Mobilität täglich 24 GW, für die Überbrückung einer 14-tägigen Windflaute im Winter mindestens 934 GW (Kapitel 4).
Es kann unter diesen Umständen nicht davon ausgegangen werden, dass vor 2050 die Stromspeicherung eine wesentliche Lösung bei der Umsetzung der Energiewende einschließlich der E-Mobilität spielen wird.

7. Gesamtkostenbetrachtung

Im Folgenden sollen zunächst die anfallenden Kosten für die Vermeidung von CO2 über die verschiedenen alternativen Verfahren entsprechend der EEG-Umlagen für das Jahr 2018 errechnet werden sowie dann die anfallenden Kosten durch den CO2-Ausstoß im Rahmen der EU Emissionszertifikate für die Stromerzeugung und die Industrie.

a) CO2-Vermeidungskosten durch die alternativen Verfahren über EEG für die Stromerzeugung
Im Jahre 2018 ist eine Stromerzeugung von 226 000 GWh über die verschiedenen alternativen Verfahren wie Wasserkraft, Dep.-,Klär- und Grubengas, Biomasse, Geothermie, Windenergie Land und See und Solarenergie mit unterschiedlichen EEG-Sätzen vergütet worden.
Die höchste Vergütung lag bei der Stromerzeugung über Solaranlagen mit 275 €/MWh, die niedrigste bei der Wasserkraft mit 55 €/MWh.
Aus der Differenz aus den Vergütungssätzen und dem Börsenwert lassen sich über die CO2-Vermeidung (140 776 000 t) durch die verschiedenen alternativen Verfahren die aufgewendeten Ausgaben je Tonne CO2 errechnen:
Ausgaben 31 372 Mio.€ entsprechend 187 €/t CO2 zuzüglich MwSt 46 €/t CO2
ergben 223 €/t CO2 (14)

b) CO2-Kosten über die EU-Emissionszertifikate für die Stromerzeugung und die Industrie
Der Preis für die CO2-Emissionszertifikate auf europäischer Ebene für die Bereiche Strom und Industrie liegt z.Z. bei etwa 30 €/t CO2. Die vorgesehene Minderung des europäischen CO2-Ausstoßes erfolgt über die kontinuierliche Verknappung der Zertifikate und über den CO2-Preis.
Die in 2018 ausgestoßene CO2-Menge in Deutschland lag über die Stromerzeugung und die Industrie bei 311 bzw.196 Mio.t (Kapitel 2).
Das bedeutet eine Belastung für die Stromerzeugung und die Industrie von
507 Mio.t CO2 x 30 €/t CO2 = 15 210 Mio. €

c) Kosten für die Stromspeicherung ab 2038
Die unter a) und b) genannten Kosten schließen eine Stromspeicherung noch aus (s.o.).
Nach 2038 ist ohne E-Mobilität eine Speicherung von 24 GW entsprechend 210 135 GWh erforderlich, einschließlich E-Mobilität von 43 GW entsprechend 376 500 GWh (24h-Aufladung) ab 2050.

Werden für diese Speicherung Kosten von 1 €/KWh angesetzt, wären ab 2038
ohne E-Mobilität 210 135 Mio.€/a

einschließlich E-Mobilität ab 2050 376 500 Mio.€/a

aufzubringen, die dann zu den unter a) und b) genannten Kosten nach der in den nächsten Wochen festzulegenden „CO2-Bepreisung“ neu berechnet werden müßten und ab 2038 zu addieren wären.

d) Gesamtkostenbetrachtung
In 2018 fallen dann für den beabsichtigten CO2-Abbau des von Deutschland verursachten anthropogenen CO2-Anteiles von 0,000 03% in der Atmosphäre (vgl. Kapitel 8) folgende Kosten an:
nach a) CO2-Vermeidungskosten durch EEG
rd. 31 Mrd.€
nach b) CO2-Kosten über die EU-Emissionszertifikate für Strom+Industrie
rd. 15 Mrd. €
Das sind in der Summe 46 Mrd.€ alleine im Jahre 2018.

Nimmt man die Kosten der letzten 10 Jahre – ohne Einfluß auf den CO2-Abbau – zusammen, so ergibt sich ein nicht unbeträchtliches hohes 3-stelliges Milliardengrab.
Je nach Definition der in den nächsten Wochen festzulegenden „CO2-Bepreisung“ müssen die nach 2018 geltenden Zahlen neu berechnet werden.
Ab 2038 kommen dann noch die Speicherkosten hinzu:

ohne E-Mobilität 210 Mrd.€/a
einschließlich E-Mobilität ab 2050 376 Mrd. €/a

Selbst wenn diese Speicherkosten später um die Hälfte niedriger liegen sollten, ändert das nichts an einer unbezahlbaren Energiewende.

8. Schlußbetrachtung

Nun will eine Friday for Future-Bewegung einschließlich ihrer Anhänger durch den Kohleausstieg – möglichst sofort – ein brillantes thermodynamisches Wunderwerk dergestaltet abziehen, dass sie den CO2-Gehalt der Atmosphäre drastisch absenken wollen – natürlich als Vorbild für die Weltgemeinschaft.
Ihnen ist nicht klar, dass die Atmosphäre nur 0,040% CO2 enthält, davon sind 3% anthropogen entsprechend 0,0012%, wovon Deutschland wiederum 2,5% von 0,0012% entsprechend 0,000 03% beiträgt – nicht mehr meßbar. Dabei ist es in den letzten 10 Jahren in Deutschland praktisch nicht gelungen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren.
Die Kosten für diese versuchte Reduzierung lagen alleine in 2018 bei 46 Mrd.€. Daraus ergibt sich zusammen mit den nutzlosen Ausgaben in den letzten 10 Jahren ein nicht unerhebliches 3-stelliges Milliardengrab.
Nun soll weltweit der anthropogene CO2-Anteil von 0,0012% abgebaut werden zur Begrenzung des Anstieges der Erdtemperatur um 1,5-2 Grad.
Das würde bedeuten, dass
12 Moleküle CO2 fähig wären, 1 000 000 Moleküle Luft
von einer Temperaturerhöhung von 1,5 -2 Grad abzuhalten – ein thermodynamisches Wunderwerk.

Wo bleibt im Übrigen bei der Diskussion des Einflusses von CO2 der von H2O?
Die IR-Absorptionsbanden von H2O sind nämlich im Hinblick auf den „Treibhauseffekt“ deutlich wirkungsvoller als die von CO2.

Hinzu kommen die weit höheren H2O-Gehalte in der unteren Atmosphäre von etwa 0% an den Polen und über 4% in den Tropen – in unseren Breiten nach eigenen Messungen je nach Wetterlage zwischen 0,6 und 4,3% – also duchschnittlich etwa 2%.
Wie soll dann bei diesen unterschiedlichen Mengenverhältnissen und Wirkungsmechanismen von H2O zu CO2 (bei Gehalten von 0,040% oder gar anthropogen von nur 0,0012%) ein Einfluß von CO2 auf eine Temperaturerhöhung in der unteren Atmosphäre als Beweis für die Wirkung von CO2 gemessen werden können? Aber genau das bietet dann den Wissenschaftlern des IPCC die Möglichkeit von Freiräumen über den Einbau unterschiedlichster CO2-„Klimasensitivitäten“ (Temperaturerhöhung bei Verdopplung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre) mit der ausschließlichen Betrachtung des anthropogenen CO2-Anteiles in ihre nicht funktionierenden Modelle.

Eine CO2-Abstrahlung kann lediglich über Satelliten in einer Höhe von 11 km jenseits des Wasserkreislaufes mit minus 53°C gemessen werden, die natürlich nicht zur Erderwärmung beitragen kann und ins Weltall abgegeben wird.
Das Ergebnis dieser vom IPCC verbreiteten gewaltigen CO2-Hysterie in Deutschland wird vorraussichtlich der Ausstieg aus der Kohle in 2038 sein, oder sogar früher, verbunden in Anbetracht der fluktuierenden Stromerzeuger Wind+Gas ohne eine ausreichende Speicherkapazität mit verhehrenden Stromausfällen mit vielen Toten (s. ähnliche Versuche in Australien).
Bei der Diskussion des „Treibhauseffektes“ durch H2O hätte die Friday for Future –Bewegung ein greifbares Betätigungsfeld über die Wassermassen der Meere, abseits der für sie zu komplexen CO2-Einwirkung.
Sie sollten dann aber das IPCC zu Rate ziehen, das sich aufgrund des komplexen Verhaltens von H2O nicht in der Lage sieht, den Einfluß von H2O in die Modelle einzubauen, einschließlich den der Wolken (und das bei einem Wolkenbedeckungsgrad mit seiner extremen Wirkung auf die Temperatur von immerhin im Mittel 60%).
Während Deutschland 25 Kohlekraftwerke abbauen will, sind weltweit 1600 Kohlekraftwerke im Bau. Anhand von Bild 6 wird aus der Darstellung der CO2-Emissionen verschiedener Länder seit 2000 klar, wo sich Deutschland bewegt – kaum auszumachen.(14)

Bild 6: CO2-Emissionen Deutschlands im Vergleich mit der Welt

Erwartungsgemäß ist kein Land auch nur in Ansätzen bereit, dem Ruf Deutschlands zu folgen.
So wird Deutschland – bevor der Planet kollabiert – in Stromausfällen und damit in der Deindustrialisierung versinken.
Es ist geradezu absurd und gleichzeitig die größte Volksverdummung nach dem letzten Weltkrieg, die Kohlekraftwerke stillsetzen zu wollen, auch wenn langfristig die Kohlenstoffträger ausgehen werden. Es muß daher die Beschäftigung mit inhärent sicheren Kernenergieanlagen wie weltweit üblich wieder weitergeführt werden trotz der nach 2011 (Fukushima) aufgebauten Strahlungsangst und dem daraus resultierenden Ausstieg aus der Kernenergie, – auch die Beschäftigung mit der Kernfusion muß weiter gehen.
Deutschland darf nicht noch einmal einer grünen Bewegung mit Angst-einflößenden Vorstellungen folgen, dieses Mal zum Weltuntergang durch CO2, basierend ausgerechnet auf den unzulänglichen Klimamodellen des IPCC.
Vielmehr empfiehlt sich die Beschäftigung mit den sich derzeit stark verändernden Sonnenzyklen, schließlich ist das Ausmaß der Sonneneinstrahlung schon immer für die Entwicklung der Warm- und Eiszeiten verantworlich gewesen.

Quellen
1. Umweltbundesamt
2. Beppler, E.: „Die Vorstellungen der Regierungen/Parteien zur Absenkung des CO2-Ausstoßes im Lichte einer technischen Analyse“; EIKE,27.12.2017
3. Schuster, R.: Mitteilung zu Daten von Jan. 2019
4. Beppler, E.: „Der Ausstieg aus der Kohleverstromung in 2038 nach dem Plan der „Kohlekommission“ – die technische Analyse eines kompletten Versagens“; EIKE, 18.02.2019
5. Beppler, E.: „Der Kohleausstieg ist im Sinne einer Absenkung des CO2-Ausstoßes ein Flop – und nun wird auch noch der Hype um die E-Mobilität zum Flop – quo vadis Industrieland Deutschland“; EIKE, 06.05.2019
6. Agora Energiewende
7. Öllerer, K.: www.oellerer.net
8. „Klimaschutz für alle“; Bahke, R.: „Wirksamkeit von Power-to-Gas bewiesen“
9. Douglas, H.: F. Endres:“Energiewende ohne Stromspeicher unmöglich, mit Speichern unbezahlbar“; EIKE, 27.04.2015
10. Goreham, St.: „Batteriespeicherung – ein winziger Teil der benötigten elektrischen Energie“; EIKE, 08.07.2019
11. Kuntz, H.: Grüne Energieweisheit würde die Stromkosten um ca. 2,5 €/KWh erhöhen“; EIKE, 14.01.2019
12. Kuntz, H.: „Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluß)“; EIKE, 18.06.2015
13. Maier, K.: „Kosten der Energiewende (Eine Zusammenstellung von Fakten und deren Bewertung); 22.07.2015; siehe auch: Krause, K.-B.: „Was die Energiewende wirklich bringt“; EIKE, 08.08.2015
14. Schuster, R.: Mitteilung vom 15.07.2019

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76 Kommentare

  1. Alle in Europa neu gebauten Kernkraftwerke sind mittlerweile ähnlich teuer wie Hinkley Point und auch nach 10 Jahren Bauzeit immer noch nicht fertig. Kernkraft ist also kurzfristig und kostenmäßig indiskutabel.
    Aufgrund der Überkapazitäten (Kohlekommission rechnet mit 8-11 GW) ist ein Atomausstieg problemlos machbar. Inwieweit der Kohleausstieg zu neuen Gaskraftwerken oder Reservekraftwerken führt ist eine Kostenfrage bzw. Verhandlungssache. Wieviel Reserve man benötigt kann berechnet werden. Bei den Netzbetreibern und in der Bundesnetzagentur sitzen nicht umsonst qualifizierte Ingenieure.

    • Gehört eigentlich Russland nicht zu Europa? Herr Tarantik, Ihre Kommentare erinnern mich an die Werbung im Radio: durch ständiges Wiederholen von irgendwelchem Unsinn versuchen Sie das Unterbewusstsein der Leser Ihrer Kommentare zu beeinflussen. Ich bezweifle allerdings, dass Sie hier bei EIKE die richtige Klientel hierzu erreichen.

      • Jürgen Trilling schreibt am 2. September 2019 um 22:40
        „Gehört eigentlich Russland nicht zu Europa?“

        Russland gehört weder politisch noch geografisch zu Europa.
        Ja, wenn auch nur teilweise. Zwar liegen nur ca. 23 Prozent des russischen Territoriums westlich des Ural in Europa somit mehrheitlich mit ca.77% nicht in Europa.

        Auch bei den Russen wir das mit den Kernkraftwerken eine teures Vergnügen, so das man erst mal den BN-1200 auf das Jahr 2035 verschoben hat.
        Das Energieministerium zufolge soll die Inbetriebnahme mehrerer Kernkraftwerke verschoben werden, um zu verhindern, dass die Strompreise steigen.
        Rosatom möchte aber den ersten Blocks des Kernkraftwerks Kursk-2 im Rahmen des neuen Projekts VVER-TOI seit 2025 nicht verschieben, da sein Start notwendig ist, um den Export von Stationen dieses Typs zu gewährleisten.
        Ist eben eine schlechte Presse wenn man seine eigenen Kernkraftwerke nicht Pünktlich fertigstellen kann wegen steigender Kosten.
        https://www.kommersant.ru/doc/4074420

        • Hallo Herr Müller, schön, dass Sie mich geografisch so nett aufgeklärt haben.
          Ich bitte aber zu bedenken, dass die russischen Kernkraftwerke bis auf ein Mini-KKW im fernen Osten allesamt in dem europäischen Teil Russlands liegen.
          Freundliche Grüße Jürgen Trilling

    • “ Wieviel Reserve man benötigt kann berechnet werden. Bei den Netzbetreibern und in der Bundesnetzagentur sitzen nicht umsonst qualifizierte Ingenieure. “

      Saß in der *Kohlekommision* auch nur einer dieser Ingenieure? Wurde ein Pfad aufgezeigt, der besagt, wann, wo, wieviele flexible Kraftwerke welche Kohlekraftwerke ersetzen werden? Wieviel Reserve gebraucht wird, wer sie darstellt, wie sie vergütet wird?
      Nichts dergleichen wurde gemacht. Wird schon werden… 40 Mrd. in 18 Jahren für drei oder vier betroffene Regionen. Fabulieren von Forschungseinrichtungen, Dienstleistungsansiedlung und zusätzlichen Behörden (sic!). thats all..

  2. @admin
    „Flatterstrom immer gesetzlichen Vorrang genießt“
    Stellen Sie sich vor, das Kernkraftwerk Hinkley Point C bekäme keinen Einspeisevorrang. Es würde bei 11-24 Ct/KWh praktisch fast nie zum Einsatz kommen, weil es preislich einfach keine Chance gegenüber allen anderen Stromerzeugern hätte. Rechnen Sie einfach einmal eine Kombination von neuen Sonne-, Wind- und flexiblen Gaskraftwerken durch, die sich technisch optimal ergänzen, und Sie werden feststellen, dass die Kosten pro KWh deutlich unter den Kosten von Hinkley Point oder Flamanville liegen. Und bitte vergleichen Sie niemals alte abgeschriebene mit neuen Kraftwerken. Es würden hier immer die abgeschriebenen Solarkraftwerke gewinnen.

    • Sie weichen aus.EEG Strom muss bevorzugt abgenommen werden,egal in welcher Menge, egal zu welcher Zeit. Das verlangt das unsoziale EEG. Und ist Garant, dass die Investoren überhaupt in Zappelstromer investiert haben, und Garant, dass dieser minderwertige Strom die Netze verstopft.

      • Wenn der Strompreis 6 Stunden lang unter 0 Ct. liegt, erhalten die EE Stromerzeuger keine Vergütung. Bei Netzengpäßen können sie jederzeit abgeregelt werden. KKW Moorburg wird bei Netzengpäßen nicht abgeregelt.

          • Könnten Sie bitte präzisieren, welche meiner wenigen Daten Ihrer Meinung nach falsch sein sollen?
            Oder haben Sie einfach einige Aussagen nicht richtig verstanden. Dafür habe ich Verständnis, ist ja hier schon öfter vorgekommen.

        • „17. Ersetzen PV-Anlagen fossile und nukleare Kraftwerke?

          Nein, zumindest nicht in den nächsten Jahren. Solange keine nennenswerten Strom-zu-Strom Speicherkapazitäten oder Speicherwasserkraftwerke im Netz zugänglich sind, reduzieren PV- und Windstrom zwar den Verbrauch an fossilen Brennstoffen, die Energieimporte und den CO2-Ausstoß, sie ersetzen aber keine Leistungskapazitäten. “
          Quelle: Frauenhoferinstitut.
          Wobei die Sache mit der Co2- Ausstoß- Minderung als bloße Behauptung erscheint. Nennenswerte Einsparungen waren bisher nicht zu verzeichnen. Die im 1. Hj 19 vermeldeten im Strombereich gehen wohl auf vermehrte Importe= verlagerter Co2- Ausstoß, zurück. Insofern ist die behauptete Verminderunge der Energieimporte ebenfalls zu hinterfragen. bestenfalls haben sich die Importe von Primärenergieträgern vermindert.

    • Ein Kernkraftwerk hat deshalb ‚Einspeisevorrang‘ (ohne nutzlose Energiewende gäbe es ein solch nutzloses Wort auch nicht), weil ein AKW permanent Strom liefert. Also warum brauchen wir dann noch zusätzlich Energiequellen, die nur dann liefern, wenns meist nicht geplant war? Das sind unnötige Zusatzkosten für Systeme, die niemand wirklich braucht.

      Ein Stromnetz braucht sichere und konstante Energiequellen, damit die GRUNDLASTFÄHIGKEIT gewährleistet ist, ansonsten macht es keinen Sinn für den Stromendverbraucher, für einen Strom zu bezahlen, der nicht immer und in genügender Qualität und Quantität zur Verfügung steht.
      So funktioniert eben Sozialismus. Da ist die Theorie schon Praxis, und jeder, der sinnvolle Kritik anbringt, gilt schon als Saboteur des Systems.
      In Wahrheit sind die Energiewendebefürworter die Saboteure des Systems. Nichtswisser, die sich gegenseitig (Schein)wissen attestieren.

      Also nochmals, HerrTarantik;
      warum brauchen wir einen ab-und-zu-Strom aus Wind+Sonne, wenn Kohle+Nuklear bereits Strom liefern?

      • Wenn neue Wind- und Solarkraftwerke den Strom deutlich billiger als das neue Kernkraftwerk Hinkley Point C erzeugen, und mit Gaskraftwerken kombiniert, die ebenfalls billiger den nötigen Ausgleichstrom liefern können, dann ist die Kombination Sonne,Wind und Gas die eindeutig günstigere Variante. Abgesehen davon brauchen Kernkraftwerke ebenfalls flexible Ausgleichskraftwerke für den täglich schwankenden Mittagsspitzenverbrauch und falls es mal wegen Brennstoffwechsel für einen Monat abgeschaltet werden muß, bzw. mal abrupt kaputt geht.

        • 1. jeder Reaktor hat mal nen Brennstoffwechsel. Deshalb haben die meisten AKW ja auch mehrere Blöcke. Nur ein Block macht keinen Sinn.
          2. Die Kombination Wind-Sonne-Gas ist nicht billiger als Nuklear-Strom. Wo kommen solche Berechnungen bloss immer her?
          3. Wissen Sie, welche Fläche mit wieviel Windrädern man braucht, um nur EINEN Reaktor zu ersetzen?? Soviel Platz haben auch Sie nicht vor der Haustür!

          https://youtu.be/zc7rRPrA7rg?t=19

          • Hinkley Point erhält eine inflationsangepasste Einspeisevergütung von 11-24 Ct/KWh. Das ist deutlich mehr als jede Kombination von neuen Sonne-, Wind- und Gaskraftwerken.
            Wenn lesen dessen was ich schreibe schon so schwierig ist, dann wird verstehen noch schwieriger. Aber ignorieren geht natürlich immer.

        • „Wenn neue Wind- und Solarkraftwerke den Strom deutlich billiger als das neue Kernkraftwerk Hinkley Point C erzeugen, und mit Gaskraftwerken kombiniert, die ebenfalls billiger den nötigen Ausgleichstrom liefern können, dann ist die Kombination Sonne,Wind und Gas die eindeutig günstigere Variante.“

          Hinkley Point ist für die deutsche Stromversorgung irrelevant. Keine Ahnung, warum Sie so darauf herumhacken.
          Situation ist die: Kernkraft geht vom Netz bis 2022. Ab 2023 erste Kohlekraftwerke, bis 2038 alle davon. Ab 2050 ist Co2- freie E- Energieerzeugung beschlossen, d. h. Gaskraftwerke müssen dann ebenfalls vom Netz. Das ist in 30 Jahren.
          Es wird sich unter den gegebenen politischen Bedingungen, Preisstrukturen, der Zeitschiene und z. B. dem Schicksal der Blöcke in Irsching vor Augen, kein Betreiber finden, der diese plant, baut und betreibt. Wäre es anders, würden sie jetzt schon massenhaft geplant und die Grundsteine gelegt. Siemens würde seine Turbinensparte nicht dichtmachen.

          Es ist einfach so, dass bei Beibehaltung des bislang beschrittenen Weges ab 2023 in D. wirtschaftlich die Lichter ausgehen müssen.

        • Herr Tarantik,
          Sie haben offensichtlich keinerlei Vorstellung davon, wie ein 50-Hz-Stromnetz in der Balance gehalten wird. Die Stützkraftwerke müssen in Sekundenbruchteilen reagieren können. Das geht nur mit bereits unter Teillast laufenden Grosskraftwerkseinheiten, selbst reine Gaskraftwerke können nicht schnell genug starten. Bereits jetzt schwankt in Deutschland die Erzeugung von Wind und Sonne in Grössenordnungen von mehreren GW pro Stunde. Das würde den Schnellstart (oder den Schnellstopp) von etlichen Gaskraftwerken in diesem kurzen Zeitraum erfordern. Eine sowohl unbezahlbare als auch unlösbare Aufgabe. Ihre Argumentation entspricht dem Niveau von Fr. Kemfert oder Fr. Annalena Baerbock.

        • Herr Tarantik,
          Kernkraftwerke brauchen KEINE flexiblen Kraftwerke zum Ausgleichen der Spitzen; befassen Sie sich mal mit den Regelgradienten der verschiedenen Kraftwerkstypen!
          KKW werden nur aus wirtschaftlichen Gründen als Grundlastkraftwerke eingesetzt.
          „…Die Fähigkeit zum Lastfolgebetrieb war für die meisten deutschen Kernkraftwerke (KKW) ein konzeptbestimmendes Auslegungskriterium…“ (sogar Wickipedia weiß das). Ein Regelgradient von typisch 5 bis 10%/min entspricht bei einer Nennleistung des KKW von z.B. 1GW exakt 50 bis 100MW/min. Selbst ein GuD ist da auch nicht recht viel schneller.

  3. 67,7 GW/Tag ist schlicht und ergreifend physikalischer Unsinn, genauso wie 22.400 GWh sind 934 GW. Speichervolumen kann man eben nicht durch Leistung angeben, auch wenn man sich nochwas dazu denken soll.
    Und so geht es quer durch Ihren Artikel.
    Kleines Beispiel noch:
    (Speicherkapazität Deutschland z.Z. 6,6 GW).
    Ja was jetzt, – Kapazität oder Leistung?

    • Ich verstehe Sie, Herr Dehren, nicht. Dienen die Kommentare dazu, sich gegenseitig zur Sau zu machen oder könnte man sich hier vielleicht beim Autor bedanken und wenn nötig konstruktive Hinweise geben, was im Artikel fehlt, falsch geschrieben ist oder besser formuliert werden soll? Von Ihnen weiss ich im Moment nur, dass Sie gerollte Zehennägel haben, Kommentare sehr selektiv lesen, nicht denken wollen und Zahlen nicht korrekt abschreiben können („67,7 GW/Tag“ steht nirgendwo im Artikel). Ihnen fehlt also sehr vieles, was einen Wissenschaftler auszeichnet (gerollte Zehennägel braucht man als Wissenschaftler allerdings nicht). Ihre unerbittliche Wiederholung des Hinweises, dass namentliche Bezeichnungen von physikalischen Phänomenen falsch sind, bzw. angelehnt an eine nicht korrekte Übersetzung aus dem Englischen, haben jetzt glaube ich alle gehört. Meinen Hinweis, dass die Abkürzungen (GW und GWh) nirgendwo falsch geschrieben stehen, haben Sie geflissentlich überlesen. Bitte schreiben Sie erst wieder, wenn Sie etwas Neues oder Interessantes zu berichten haben, der Autor des Artikels und die meisten Leser haben besseres zu tun, als Ihre anatomischen Veränderungen zu erfahren.
      Übrigens, wenn Sie 66,7 GW/Tag, was ein flexibler Geist sofort als die durchschnittliche Leistung von 66,7 GW während eines ganzen Tages versteht, mal 14 Tage rechnen, erhalten Sie 934 GW. 934 GW x 24h = 22’400 GWh (gerundet). Die Bedeutung dieser Rechnung hätte ich in einem anderen Post für Sie ausgedeutscht. Ich weiss, Wissenschaft sollte exakt und genau sein, aber warum einen Artikel, der sehr wichtige Dinge korrekt durchrechnet, madig machen, nur weil ein paar Bezeichnungen umgangssprachlich anstatt wissenschaftlich korrekt sind? Der Autor hat Lebenszeit für diesen Artikel geopfert und allen, die bereit sind, mitzudenken, sehr anschaulich und korrekt Wichtiges vorgerechnet. Ich bin ihm sehr dankbar dafür. Und auf Ihr Genörgel verzichte ich sehr gerne.

      • Sehr geehrter Herr Egli,
        ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihren Beistand. Ich fühlte mich gerade eben bewogen, noch einmal Stellung zu den GW´s und den GWh zu beziehen. Das haben Sie mir netter Weise abgenommen, schließlich kennt jeder die Formel Energie = Leistung x Zeit und schließlich geht es hier um existenzielle Fragen für das Fortbestehen unseres Landes.
        Erhard Beppler

      • Sehr geehrter Herr Egli,
        Herr Dr. Beppler hat ausdrücklich in seinem Kommentar am 30.8. nochmal von den „67,7 GW/Tag“ geschrieben. Warum schreibt er nicht richtig: 67,7 GWxTag?
        Die Speicherkapazität der deutschen Pumpspeicher mit 6,7 GW soll man wohl auch flexibel umrechnen in pro Stunde oder pro Tag oder pro Jahr?

        Ein Hauptproblem der EE hat er auch nicht angesprochen, die gewaltigen Überschüsse, die bei gutem Wind und Sonne anfallen, wenn der Ausbau für Strom auf das mindestens 4-fache und für die Primärenenergie auf das zig-fache erfolgen muss. Um Deutschland zu „dekarbonisieren“!
        MfG
        Günter Dehren

  4. Sehr geehrte Kommentatoren,
    ich habe mir alle 50 Meinungen durchgelesen und bei manchen kamen mir Assoziationen zu den Magdeburger Halbkugeln, die das Vakuum so zusammenhielten, dass Pferdestärken sie nicht auseinanderziehen konnten. Erfreulich dagegen waren weiterführende und ergänzende Gedanken. Nochmals möchte ich betonen, dass der Artikel datenbasiert und detailliert die aktuelle und kommende Situation treffend charakterisiert hat: Wir betreiben stromseitig in D ein Verbundnetz, dass in einem sehr engen Toleranzbereich frequenzgeregelt werden muß. Das erfolgt in einem komplizierten „Regelmechanismus“ durch sicher verfügbare Leistung. Nun haben Solaranlagen eine solche von NULL. Bei Windkraftanlagen liegen diese bei unter 5 % der installierten Leistung. Wenn die Kraftwerke mit gesicherter Leistung nahezu vollständig abgeschaltet werden sollen, bleiben nur Speicher als derzeitig erkennbare Lösung übrig. Der Terminus „Milliardengrab“ ist noch eine harmlose Umschreibung der kommenden Katastrophe.
    Peter Baars

  5. In meinem Bericht habe ich im Vorspann zur eigentlichen Speicherdiskussion auf die erforderliche Stromspeicherung für eine 14-tägige Windflaute hingewiesen mit dem Term
    14 Tage x 66,7 GW/Tag = 934 GW
    mit der Bemerkung: (vgl.später).
    Das wurde von Kommentatoren moniert.
    Natürlich gilt: Energie = Leistung x Zeit, dazu bedarf es nicht der charmanten Kommentare eines Herrn Vladimir Kagugin.
    Hätten die Kommentatoren den kompletten Bericht gelesen, hätten sie bei der eigentlichen Betrachtung der Frage der Stromspeicherung den Term
    14 Tage x 1600 GWh = 22 400 GWh oder 934 GW
    gefunden (Kapitel 4).
    Andererseits reicht auch manchmal bei der Definition des Speichervolumens nur die Angabe der Leistung, wenn die Zeit ohnehin klar ist.

  6. Der Fehler in der Politik liegt im Unverständis der Technik um ihre Ziehle zu erreichen. Co2 Steuer wird nicht den co2 Gehalt in der Luft runter setzten so auch nicht das ganze co2 Zertifikathändeln, aber die Konsumenten kaufen weniger von andern Gütern die vieleicht Nachhaltiger für die Umwelt sind aber leichter Verzichtbar. Man verliert sich wieder in Details, wo bekanntlich der Teufel sitzt, anstatt sich aufs Wesentliche zu Kozentrieren.

  7. „Man stelle sich einmal eine 14-tägige Windflaute im Winter vor: dann müssen täglich durchschnittlich im Mittel 66,7 GW zur Verfügung stehen oder eine Stromspeicherung in der Größenordnung von etwa 14 x 66,7 GW/Tag = 934 GW (vgl.später).“

    Wen man so was von jemanden kommt der einen Dr.-Ing. ist da stellen sich die Haare auf.
    Hat der Mann Überhaut eine Ahnung von Energiebereich ?

    Leiber Gott lass so hoch Qualifizierende Leute bitte nur bei den Konventionellen und Kernkraftwerken arbeiten.

    • @Admin, eine Sockenpuppe die entgegen Forenregeln ihren Werbemüll verbreitet bei gleichzeitiger Unterschlagung von Zwangssubventionierung aus Armutsrenten, und die dann noch Ad Hominem braucht …

      Das hatten wir ja noch „nie“ und vergeben 99 Punkte u. einen S[tr]umpftrockner (wahlweise aussen grün und innen rot) aus nachhaltigem Bambusrohr.

  8. Von einem Dr.-Ing. hätte ich erwartet, daß er sauber zwischen Leistung und Kapazität = speicherbare Energiemenge unterscheidet. Die Kapazität eines Energiespeichers wird in J oder in Wh angegeben, die Leistung, mit der er die Energie aufnehmen oder abgeben kann, in W. Bei den Größenordnungen, um die es hier geht, gibt man die Kapazität eher in TWh an und die Leistung in GW. Um Deutschlands Stromversorgung auf reinen Grünstrom umzustellen, ist eine Speicherkapazität in der Größenordnung von 100 TWh erforderlich. Power to X scheidet wegen zu schlechten Wirkungsgrades aus, für Pumpspeicherkraftwerke ist Deutschlands Topologie nicht geeignet, und Akkus, egal ob Blei oder Li-Ion, würden die Weltjahresproduktionen an Blei oder Lithium der kommenden 50 Jahre erfordern, nur für Akkus in Deutschland! Noch Fragen?

    • Es dürfte also aus Kostengründen absolut klar sein, dass für die Dunkelflaute flexible Reservekraftwerke an wenigen Tagen eingesetzt werden. Diese Restmenge (5-10%) an fossilem Verbrauch kann verkraftet werden, vor allem wenn mit Wiederaufforstungen entsprechende Senken geschaffen werden. Das Gerede von den gigantischen Speichern dient sowieso nur als Pamphlet gegen das Abschalten der ältesten und giftigsten (Quecksilber, Cadmium) Kohlekraftwerke.

      • Ach Herr Tarantik, alleine wärend der letzten 7 Tage betrug die Residuallast jenseits von Wind und Sonne durchgehend +/- 40 GW. Macht in der Summe 6720 GWh Energieerzeugung jenseits von Sonne und Wind. Und wir sind noch im Sommerhalbjahr!
        https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/23.08.2019/30.08.2019/
        Aber wie gesagt, Leute wie Sie sind in Sachen „Energiewende“ so faktenresistent wie seiner Zeit der Führer in Sachen Endsieg oder die SED in Sachen Sozialismus. Noch nicht einmal die absehbar wegfallende Kernkraft kann durch Wind- und Sonnenstrom ersetzt werden, die Zahlen sind unerbittlich, genau so wie Ihr Glaube an die „Energiewende“. Deutschland hat nichts dazu gelernt, nur die Farbe des Irrsinns hat gewechselt, jetzt sind die Grünen dran. Wir schaffen uns…

          • Bei Flaute und Dunkelheit bleibt auch Null x unendlich = Null, können Sie das begreifen? Lesen Sie mal das Buch „Strom ist nicht gleich Strom“! Es ist für Ihre Klientel geschrieben, ich denke das könnten Sie gerade noch verstehen ….

          • Was heißt „abgedeckt“? Nur der Mittagspeak erreicht die 63% Marke, dafür Nachts praktisch NULL! (siehe meine Kurve von AGORA für die letzten 7 Tage). Wenn man das Integral der roten Kurve (Stromverbrauch) mit dem der gelben (PV) und der blauen (WKA) vergleicht kann man feststellen dass locker 2/3 der Energie (Leistung x Zeit) jenseits von Wind und Sonne produziert werden mussten. Ihre Zahlen stimmen nicht mit der Realität überein. Der Anteil der Windstrommengen wird durch Zubau anteilsmäßig immer geringer (habe ich bereits graphisch dargelegt) und der Sonnenstrom ist Nachts immer genau NULL, egal wieviel man zubaut. Die „Energiewende“ ist ein Schildbürgerstreich den die MINT Versager in Politik und Medien gar nicht als solchen erkennen. Das wird noch böse enden für Deutschland….

        • Im August lag der EE Stromanteil bei 45%, deutlich mehr als die 27% Kohlestromanteil (Stein- und Braunkohle).
          In der 35. Woche lag der EE Stromanteil bei 35%, fast so viel wie die 36% Kohlestromanteil. Nicht wenig, obwohl dies die schlechteste Woche für den EE Strom in 2019 bisher war.

    • Sie müssen sich nur einen einzigen Tag ansehen, nämlich den mit der höchsten Residuallast (21.1.2019 oder 24.1.2018) und Sie wissen genau wieviel Resevekraftwerke (flexible Kraftwerke und Speicher) Sie benötigen. Je höher die Kosten für Speicher, umso mehr flexible Kraftwerke werden benötigt. Übrigens gibt es bald 2,7 GW Braunkohle Reservekraftwerke, für 1,6 Mrd. € von Herrn Gabriel als Geschenk an die Konzerne genehmigt, die garantiert niemals eingesetzt werden. Komisch, dass sich niemand darüber aufregt.

  9. Das Ganze erinnert an die Zeit von vor 80 Jahren. Fritz Todt warnte den Führer schon im Herbst 1941! dass das Reich einen längeren Krieg gegen die SU nur verlieren kann da die Industrieproduktion für einen Sieg nicht reicht – erst das recht nach dem Kriegseintritt der USA. Der „Führer“ war total unfähig solche Überlegungen nachzuvollziehen, das Ende ist ja bekannt. Auch die aktuelle Öko-Ideologie ist hinsichtlich der Wirtschaftsdaten von der selben ideologischen Blindheit geschlagen wie seiner Zeit der Führer oder später die SED. Oder glaubt jemand dass die Annalena oder der Robert samt Entourage solche Zahlen überhaupt wahrnehmen können; sie können es nicht, sie leben in einer Öko-Blase in der Wind und Sonne alle Probleme lösen, von alleine, man muss es nur wollen. Die GEZ Staatsmedien sedieren derweil die grünen Schlümpfe weiter mit Öko-Propaganda, das Ende kommt dann für alle so „überraschend“ wie Weihnachten am 25. Dezember. Mal sehen wie die nächsten Wahlen ausgehen….

    • Blödsinn, er hat es gewußt!
      Ich rate zu Suworow! Der klärt das. Der Hobbyhistoriker läßt alle „Profis“ blaß aussehen.
      https://www.google.com/url?q=https://archive.org/details/34458777ViktorSuworowStalinsVerhinderterErstschlag
      Da ist eine PDF.
      Der Angriff war notwendig.
      Es gibt weitere Bücher von ihm im Netz. Er weist auch nach, WARUM sich die Sowjetunion gegen den Angriff nicht verteidigen konnte. Schlüssig und sehr interessant! Ich will den „Profihistoriker“ sehen, der dagegen anzuarumentieren versucht.

      Carsten

      Dummheit ist nachhaltig

      • Ist zwar am Thema Klima/ Energie komplett vorbei aber….
        Habe es mir noch nicht angesehen.
        Mein Kommentar zum 2. Weltkrieg als ganzes:
        Wie wechselnde Finanzströme aus den Vereinigten Staaten Europa in´s Unglück stürzten und das Imperium der Neuzeit zur Macht verhalfen.
        Age of Empires lässt grüßen!

        Mit freundlichem Gruß!
        Christian Möser
        Zimmerer

  10. Peter Baars
    Großartige datenbasierte Darstellung des thermodynamischen Vakuums, in der die politischen Entscheidungsträger aktuell agieren. Effizientes zerschlagen und Ineffizientes „aufbauen“ – ein Geschäftsmodell der Sonderklasse; denn erfüllt sich auch nur ein Teil des Milliarden-Grabes, so ist der Profit gesichert. Ich empfinde es als tragisch, das Deutschland ohne demokratischen Widerstand dem offenen Raub ausgeliefert wird. Zur Sache nur soviel: Jedem Thermodynamiker sollte klar sein, wenn man eine Umweltenergie (Wind / Sonne) mit geringem energetischen Niveau (Exergie) in eine mit der höchsten Exergie (Strom) umwandle, benötige ich sehr umfangreiche (und dadurch sehr teure) Anlagentechnik. Die Zahlen und Berechnungen demonstrieren detailliert und überzeugend das Entropieprinzip.
    Peter Baars

  11. Ein Speicher ist ein Speicher und kein Erzeuger…genauso wie ein Netz ein Netz ist und kein Speicher!
    Somit wird ohne die Kernenergie und Kohlekraftwerke in Deutschland auch mit Speicher keine Stromversorgung mehr möglich sein. Auch die Gas und Öl Kraftwerke fallen ja dem gruensozialitischen Wahn einer CO2 Verbotsgesellschaft zum Opfer. In einer Kernenergie und CO2 Verbot Gesellschaft wird es somit nur eines geben…den Mangel und die ARMUT eines dritte Welt Landes.

  12. Erträumte Speichertechnologie!

    Mit wenig elektrotechnischem Grundwissen kann man die Unmöglichkeit der Stromversorgung aus Wind- und Solar-Erzeugern für Deutschland leicht nachvollziehen.

    Die mittlere Leistung der Abnehmer liegt bei 60 GW.
    Daraus folgt für die erforderliche Tagesenergie => 60GW*24h=1440GWh=1,44TWh.
    Ein mittlerer TESLA-Akku hat eine Kapazität von 70kWh.
    Für eine Versorgung Deutschlands mit 1,44TWh=1440000000kWh für einen Tag allein aus Speichern folgt dann die erforderliche Akku-Anzahl 1400000000kWh/70kWh=
    20571429. also rund 21Mio. Stück.
    So ein Akku kostet rund €15000, Lade- und Entladesteuerung (Umrichter) sowie erforderliche Infrastruktur nicht berücksichtigt. Allein die 21Mio. Akkus kosten bereits rund €308Mrd.
    Vereinfachen wir die Rechnung, indem die zu speichernde Energie allein aus Windrädern mit einer Peak-Leistung von je 3MW bezogen werden soll, dann ergibt sich bei dem erzielbaren 30% Volllastbetrieb für einen Tag die erzielbare speicherbare Energie von 3MW*24h*0,3=21,6MWh von einem Windrad.
    Dazu werden dann 1440000MWh/21,6MWH=66667 Windräder benötigt, die dann jedoch bei Wind nicht für die allgemeine Versorgung zur Verfügung stehen.
    Leider fallen bei der Einspeisung und Ausspeisung noch Verluste an, und zwar:
    eta Lade-Umrichter 0,9; eta Akku-laden 0,8; eta Akku-entladen; eta Umrichter auf 50Hz 0,9. Das ergibt ein eta-gesamt von 0,52. Mit anderen Worten, es werden rund 132000 Windräder benötigt, allein für die Versorgung aus Speichern für einen Tag.
    Bei einem Windausfall von realistischen 5 Tagen darf man das alles mit 5 multiplizieren. Also 105 Mio. Akkus und 660000 Windräder.
    Allein die Akkus schlagen mit über €1500Mrd. zu Buche.

    Leider kann man den Windrädern nicht mehr als einen Tag für die Aufladung gönnen, Tage mit und Tage ohne Wind können sich bei uns eben hintereinander abwechseln.

    Bei dieser Rechnung kommt es nicht darauf an, ob sie Fehler im Bereich +/-10% enthält, an der technischen und wirtschaftlichen Unmöglichkeit ändert das nichts.

    Wenn unsere Politiker das nicht verstehen oder nachvollziehen können, muss man sie leider als Idioten bezeichnen. Den Grünen mit „Gigabyte“ für Energie, das „Netz“ als Speicher oder „Kobold“ für Batterien kann man das noch verzeihen, bei früheren Beschäftigungen wie Trampolinspringen lernt man so etwas nicht.
    Von einer Physikerin sollte man aber mindestens erwarten können, dass sie zwischen Leistung und Energie unterscheiden kann, wenn sie schon dumme Berater hat. Nicht einmal Greta im Zusammenschluss mit Schellnhuber und Rahmstorf kann
    da helfen, auch wenn diesen Personen derzeit gerne die Aufmerksamkeit geschenkt wird und der Hof gemacht wird.

    • Bitte, Herr Professor Puschner, was machen denn zumindest Ihre Ing-Kollegen, wo bleibt denn deren Protest. Z.B. in Sachen Kohlendioxyd, wovon sogar Kretschmann sagte: ein unsinniges Gesetz. Ist doch egal, was die EU an Irrsinn produziert – diese Politiker haben geschworen, Schaden von deutschen Volk abzuwenden. Und, was machen sie? Noch einen oben drauf – und nicht nur, keineswegs nur, diese Grünen. Wieso kann die EU z.B. Deutschland wegen ich weiß nicht was verklagen, wieso kann Deutschland evtl. zusammen mit … die EU verklagen? Deren Richtlinien aber sind praktisch verbunden mit einer ungeheuren Vernichtung von Vermögen. In ungeheurem Ausmaß – das gilt auch für die EZB.
      Zurück zur obigen Frage: von den akademischen Physikern auf jetziger und auch früherer Uni-Ebene erwarte ich überhaupt nichts mehr (partiell von EIKE – Physikern, partiell wohlgemerkt). Alles weichgespült, wie im 3. Reich, als man dann günstig mit ideologischer Beflissenheit die Lehrstühle der jüdischen Hochschullehrer einnehmen konnte.
      Ich weiß nicht, wie oft ich einem sicher renommierten Herrn dieser Fachrichtung diese unmessbare Einflussgröße Deutschlands bezogen auf den CO2-Anteil in Sachen AGW versucht habe nahezubringen: Null, nada, niente. Was, bitte, ist denn da los?
      Nun, es gibt nicht nur diesen wirtschaftlich wirkenden Teil, es gibt noch weitere, ganz erheblich wirksame Entwicklungen, die dieses Land einmal kennzeichnen werden: Islamic republic of almanya, Dank Merkelscher sozialistischer Politik. Ich werde es nicht mehr erleben, aber sehen tue ich es heute schon jeden Tag.

    • Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing.
      „Für eine Versorgung Deutschlands mit 1,44TWh=1440000000kWh für einen Tag allein aus Speichern folgt dann die erforderliche Akku-Anzahl 1400000000kWh/70kWh=
      20571429. also rund 21Mio. Stück.“

      Wird oder soll Deutschland nur aus Akkus besorgt werden ?
      Herr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner erst mal nachdenken dann was schreiben.
      Die Erneuerbaren liefern doch jeden Tag zwischen 15 % … 75 % vom gesamten deutschlandweiten Stromverbrauch, so können Ihre 21Mio. Stück mit je 70kWh gar nicht stimmen.
      Wird ja niemals einen Tag geben wo die Erneuerbaren 0 kWh abgeben da kommt immer was an kW, MW oder GW.

      Das ist doch für eine große Zahl von Bürgern und Firmen sehr einfach sich mit einer Solaranlage für 7 Cent/kWh Strom zu besorgen.
      Die Strommengen muss man weder in Stromspeicher packen noch Überland verteilen.

      • An „Владимир Калугин“

        So richtig kann man auf Ihr wenig strukturiertes Schreiben gar nicht eingehen. Offensichtlich folgen Sie der Propaganda „irgendwo weht der Wind immer“. Dabei vergessen Sie, dass man dann die derzeitigen 27000 deutschen Windräder immer ganz schnell nach „irgendwo“ schaffen muss, damit diese dann den gerade dort wehenden Wind „ernten“ können. (Übrigens: Kohlekraftwerke ernten auch Kohle für die Stromerzeugung, was für ein unsinniges und blödsinniges Geschwafel zu Windindustrieanlagen, die zum großen Teil aus Sondermüll bestehen und auch noch in „Parks“ stehen.) Das mit dem „irgendwo“ funktioniert ohnehin bei den üblichen Großwetterlagen, die ganz Europa über mehrere Tage erfassen, nicht.

        Wenn nach dem derzeitigen politischen Willen alle Kohlekraftwerke und Nuklearkraftwerke einmal abgeschaltet sind und alle sonstigen thermischen Kraftwerke nach Gretas Vorstellungen zum Teufel gejagt worden sind, bleiben nur Akkus als Energiespeicher übrig.

        Die Voraussetzungen für Pumpspeicherkraftwerke in einer der Bevorratung angemessenen Größe lassen sich im kleinen Deutschland nicht realisieren, die topografischen Gegebenheiten geben das einfach nicht her.

        Bleiben noch Schwungmassen-Speicher übrig. Vielleicht haben Sie ja gemeinsam mit Greta die Idee, eine Lagerung im Vakuum aufzubauen, damit einige Tonnen rotierender Massen mit vielleicht 100Mrd. Umdrehungen pro Sekunde als Speicher betrieben werden können.

        „Herr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner erst mal nachdenken dann was schreiben.“

        Sehr geehrter Herr Владимир Калугин,
        als Ingenieur und Wissenschaftler denke ich immer nach, wenn ich etwas schreibe. Wie wäre es, wenn Sie sich selbst an diesen Satz halten würden?

        So nebenbei, meine Ausführungen sind auf einfache Grundrechenarten basiert, es ist schade, dass Sie die nicht nachvollziehen können und statt deren undifferenziert von kW, MW und GW daherreden, wobei Sie vielleicht gar nicht realisieren, das zwischen kW und GW der Faktor 1000000 (1Mio.) steht. Ich weiß, bei Wind- und Solarfanatikern spielen realistische Werte in der Regel keine besondere Rolle, Ideologie allein soll es richten. Leider ein folgenschwerer Irrtum für eine Industrienation, von der 80 Mio. Bürger (noch) in Wohlstand leben.

        • Von Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing.
          „was für ein unsinniges und blödsinniges Geschwafel zu Windindustrieanlagen, die zum großen Teil aus Sondermüll bestehen“

          Herr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner,
          mit „blödsinniges Geschwafel“ bewegen Sie sich genau auf dem Wisentbestand eines Prof. Dr.-Ing. Ein gebildeter Mann verwendet so was nicht als Argumentation.

          Muss aber mal nachfragen was den zu einem „zum großen Teil aus Sondermüll bestehen“ bei den Windkraftanlagen.
          Ich hoffe Sie wissen was „zum großen Teil“ bedeutet, wobei das man bei einem „Prof. Dr.-Ing.“ nicht zwingend voraussetzen kann oder sollte.

          Von Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing.
          „Wenn nach dem derzeitigen politischen Willen alle Kohlekraftwerke und Nuklearkraftwerke einmal abgeschaltet sind und alle sonstigen thermischen Kraftwerke nach Gretas Vorstellungen zum Teufel gejagt worden sind, bleiben nur Akkus als Energiespeicher übrig.“

          Herr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner,
          1. Sie sollten erst mal verstehen das nicht „Greta“ im Bundestag sitzt.
          2. Sollen doch schnelle Gaskraftwerke die schwerfälligen Kohle und Atomkraftwerke testweise ersetzen.
          3. Das mit den Akkus ist nur eine Punktelle Lösung, dass sollte man als Prof. Dr.-Ing. eigentlich wissen.
          4. Wir haben doch noch keine Überschüsse bei den Erneuerbaren gesehen. Der deutsche Stromverbrauch lag immer über der Stromerzeugung bei den Erneuerbaren. Kein Überschuss keine MWh die man speichern kann, dass sollte man als Prof. Dr.-Ing. eigentlich wissen.
          5. Strom muss man ja nicht zwingend speichern …. verbrauchen und das Zeitgleich so wie bei den Leitungen die nach Norwegen gebaut werden oder sind. Ist Strommangel in Deutschland können über die Zurückgehaltenen Wassermengen in den Stauseen in Norwegen wieder Strommengen im GWh Bereich nach Deutschland zurück kommen.

          Von Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing.
          „Ich weiß, bei Wind- und Solarfanatikern spielen realistische Werte in der Regel keine besondere Rolle, Ideologie allein soll es richten.“

          Betrachten Sie einfach mal die letzten Tage bei der Stromherstellung:
          https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm?source=ren-share&period=daily&year=2019

          Das gelbe ist Solarstrom und jetzt müssten Sie mitdenken, geht das ?
          Nun verdoppel wir mal die gelben Strommengen ….………
          Nun verdreifachen wir mal die gelben Strommengen ….………

          Herr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner,
          eine Verdreifachung der Solarmodulfläche ist auf den bereits vorhanden Gebäuden problemlos möglich ohne das nur 1m² an Freifläche beansprucht werden müsste.

          • Was haben eigentlich Wisente mit dieser Diskussion zu tun?
            Gott sei Dank ist in gut 2 Monaten wieder Karnevalssession, dann könne mer wider singe: Dreimol null is null is null, denn mer wore in der Kayjass in der School.
            Sodann lassen sich auch so einige Kommentare besser ertragen. Ich werde aber trotzdem nicht das Kölsch durch Wodka ersetzen.

          • Armer Vladimir Kalugin!

            Irgendwie habe ich Ihre Reizschwelle überfordert. Wenn bei Ihnen, wo auch immer Sie wohnen, die Sonne – und besonders auch im Winter – nachts scheint, kommen Sie selbstverständlich ohne Speicher aus, es sei denn, der wolkenbedeckte Himmel macht Ihnen einen Strich durch Ihre Rechnungen.

            Im Übrigen weicht Ihr Beantwortungsniveau sehr stark von dem ab, was man hier sonst zu lesen bekommt. Das sollte Ihnen zu denken geben. Wenn Sie mit akademischen Graden Schwierigkeiten haben, können Sie das ruhig mit einem Satz mitteilen, Wiederholungen sind dabei nicht hilfreich.

            Was den Sondermüll betrifft scheint es so, dass Sie die mit Kohlefaser und Glasfaser verstärkten Verbundwerkstoffe der Rotorflügel vielleicht gar in Nahrungsmittel oder Dünger umwandeln können. Eine problemlose Entsorgung ist bisher nicht bekannt. Die Betonfundamente sind für Sie vielleicht außer Sichtweite, da da ja Gras drüber wächst. Und die Umrichterelektronik in der Gondel können Sie vielleicht auch zu Marmelade verarbeiten. Nur weiter so.

            Sie schaffen das!

            Für den Fall, dass Sie noch einmal antworten, beantworte ich Ihre technisch nicht sattelfesten Abhandlungen nur, wenn Sie zu einer anerkannten höflichen Form zurückfinden. Mit Ihren Ausfällen machen Sie sich nicht nur bei mir, sondern in der gesamten zivilisierten Welt unglaubwürdig. Kann ja sein, dass das Ihr besonderes Merkmal ist. Dann sollten Sie sich aber andere Foren aussuchen, in denen persönliche Anfeindungen üblich sind.

            Und zuletzt noch: Auch „schnelle Gaskraftwerke“ sind thermische Kraftwerke!?

          • Hrerr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner,
            Sie beziehen das Thema Sondermüll auf die Rotorflügel.
            Nur bei den Rotorflügel sind wir bei ~ 50 Tonnen für alle drei.
            Das sind ~ 3 bis 5% der Windkraftanlage.

            Von Hrerr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner
            „was für ein unsinniges und blödsinniges Geschwafel zu Windindustrieanlagen, die zum großen Teil aus Sondermüll bestehen“

            So ein unsinniges und blödsinniges Geschwafel was Sie da am 29. August 2019 um 22:53 geschrieben haben.
            Wenn Sie nicht wissen da man bei einem Anteil von 5% noch nicht von
            „zum großen Teil“
            sprechen kann.
            So sollten Sie Ihren Prof. Dr.-Ing. Zurückgeben, an besten an die ELMA-Tech AG.

            Und wie kommt ein Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner,
            überhaupt auf die Idee das Rotorflügel Sondermüll sind ?
            Da die Deponierung von GFK-Abfällen verboten und die Verbrennung nur eingeschränkt möglich ist, stellt sich die Frage: Wohin mit den Rotorblättern, die vor allem aus diesem Material bestehen?
            z.B
            Die Bremer Firma Neocomp hat eine Lösung gefunden. Das Unternehmen kauft die Rotorblätter der alten Windräder, die aus GFK bestehen, schreddert diese und mischt sie mit Reststoffen aus der Papierherstellung. Das Produkt – auch „Fluff“ genannt – wird an Zementwerke verkauft und dort zur Herstellung des Baustoffs verwendet.
            https://www.neocomp.eu/

            oder die Firma Veolia Deutschland GmbH
            https://www.veolia.de/windkraftanlagen

            usw.

          • Von Hrerr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner
            „Und zuletzt noch: Auch „schnelle Gaskraftwerke“ sind thermische Kraftwerke!?“

            Und wo ist das Problem Herr Herr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner ?

            1. Gaskraftwerke können Wirkungsgrade von 60% erlangen bei neuen Steinkohlekraftwerke 45%.

            2. Gaskraftwerk haben im Vergleich zu Kohlekraftwerken nur um die 50% an CO2 Ausstoß je kWh.

            3. Wenn man die Erneuerbaren ausbaut werden noch nur noch 10% oder 15%oder 20% der Jahresstrommengen von den Gaskraftwerken kommt da ist doch das Thema CO2 und Schadstoffbelastung aus der Stromversorgung erledigt.

            4. Gaskraftwerke kann man mit Erdgas betreiben, aber auch mit „künstlichen“ Erdgas aus P2G Anlagen wenn man mal Mengen an EE-Stromüberschüsse mal hätte. Man kann doch Methan aus P2G Anlagen in das Erdgasnetz einleiten, beimischen.

          • Von Hrerr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner
            „Irgendwie habe ich Ihre Reizschwelle überfordert.“
            „Und die Umrichterelektronik in der Gondel können Sie vielleicht auch zu Marmelade verarbeiten.“

            Wer so „ein unsinniges und blödsinniges Geschwafel zu Windindustrieanlagen“ schreibt den kann man ja nicht für voll nehmen.

            Von Hrerr Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner
            „Die Betonfundamente sind für Sie vielleicht außer Sichtweite, da da ja Gras drüber wächst.“

            https://www.youtube.com/watch?v=3j1dnRQjQ3A

            https://www.youtube.com/watch?v=Phm7xh1ih2U

            https://www.youtube.com/watch?v=Ik9LDYFrE0s

          • Das gelbe ist Solarstrom und jetzt müssten Sie mitdenken, geht das ?
            Nun verdoppel wir mal die gelben Strommengen ….………
            Nun verdreifachen wir mal die gelben Strommengen ….………
            /////
            Man erzeugt immer absurdere Leistungspeaks ohne den Anteil an der Stromversorgung im gleichen Maße steigern zu können. Alles was über den Augenblickswert der Netzlast hinaus geht ist eh verloren, wobei es technisch unmöglich ist den PV Anteil bis zu diesem Punkt ansteigen zu lassen. Nachts fällt der Anteil immer auf Null, das Balkendiagramm das Sie ständig verlinken gibt den tatsächlichen Einspeisverlauf gar nicht wieder. Nehmen Sie das hier:
            https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/28.08.2019/31.08.2019/
            Mehr PV generiert nur immer absurdere Mittags-peaks ohne substanziell die Leistungsbereitstellung über den Tag zu sichern.
            Mitdenken, geht das?

          • @Vladimir Kalugin: „Das gelbe ist Solarstrom und jetzt müssten Sie mitdenken, geht das ?
            Nun verdoppel wir mal die gelben Strommengen ….………
            Nun verdreifachen wir mal die gelben Strommengen ….………“

            Ich habe mitgedacht und verzehnfacht. 10 x Nachts ist Null. oder so.

          • Herr Vladimir Kalugin,
            es geht nicht um zu viel oder zu wenig Strom sondern um die Gefahr eines Blackouts. Lesen Sie dazu bitte einmal die sehr gute Erklärung über das europäischer Elektrizitätsnetz für Anfänger (ich nehme an, dass Sie ein Laie sind, was Elektrizitätsversorgung betrifft, weiß es aber natürlich nicht) von Herrn Udo Leuschner :
            http://www.udo-leuschner.de/basiswissen/SB124-002.htm
            Was Materialien für Windkraftanlagen betrifft, so ist ein Antrieb durch Getriebe mit sehr vielen Getriebeschäden verbunden und daher nicht wirtschaftlich, man nimmt also den getriebelosen Antrieb mit Supermagneten, für deren Herstellung Neodym benötigt wird, was fast ausschließlich aus China kommt. Da bei der Gewinnung von Neodym auch umweltschädliche Nebenprodukte anfallen, die nicht richtig entsorgt werden, ist dies auch ein Umweltproblem. Bei weiteren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft wird auch der Strompreis, der meines Wissens nach schon jetzt in Deutschland doppelt so hoch ist wie in Frankreich (bitte nochmals recherchieren – ich habe jetzt keine Zeit dazu !) noch weiter ansteigen ! Ihre Idee mit der Einleitung von Methan aus P2G ist wirtschaftlicher Unsinn – denken Sie einmal darüber nach, indem Sie sorgfältig recherchieren !!

          • Danke Vladimir Kalugin, alias Владимир Калугин, tatsächlich
            Anonymus-X!

            habe gerade die Wette um ein Abendessen im Sternerestaurant gewonnen, die ich mit einem guten Bekannten abgeschlossen habe, der auch Freund von EIKE ist und gerne die Kommentare liest. Die Wette ging darum, dass Sie wieder herablassend und diskriminierend antworten werden.
            Wir haben uns beide vor Lachen gebogen und werden so oder so einen schönen Abend haben, selbst wenn ich die Wette verloren hätte.

            Man spürt richtig, wie Sie bei Ihrem „unsinnigen und blödsinnigen Geschwafel“ Schaum vor dem Mund bekommen haben.

            Und wenn Sie schon das Technologie-Unternehmen ELMATECH erwähnen, schreiben Sie doch mal, was Sie so machen und ob Sie Vergleichbares auf die Beine gestellt haben. Nachprüfbar, nicht anonym!

            Es ist natürlich trotz der gewonnenen Wette schade, dass Sie versuchen, das recht hohe Niveau in dieser Diskussionsrune in den Schlamm zu ziehen. Vielleicht ist das ja Ihr besonderes Merkmal, vermutlich lehnen Sie EIKE sogar ab und verfolgen ganz andere Interessen.

          • Hr. Vladimir Kalugin aka Werner Müller,
            vermutlich haben Sie jetzt endlich einmal Ihren echten Klarnamen verwendet. Danke, sollte man sich merken. Werde mal recherchieren.

          • Was sind denn eigentlich Strommengen?

            Es gibt Spannung, Strom, Leistung und Energie. Wer sich nicht so in den physikalischen Größen auskennt, erfindet Stromspannung, Strommengen und verwechselt Leistung mit Energie.

            Solche Leute glauben trotzdem, eine sichere neue Elektrizitätsversorgung aufbauen zu können. Mit derartigen Kenntnissen ist das aber zum Scheitern verurteilt, auch wenn man als neue weitere Größen Gigabyte und Kobold einbaut.

      • Ja diese „erneuerbaren“ Perpetuomobile.
        Da steht eine große Biogasanlage und produziert sogar zeitlich bedarfsgerecht Strom.
        Der Monsterhechsler, welcher das Gärgut für die Anlage zerkleinert, verballert täglich 1000 ltr Dieselkraftstoff. Warum? Weil Diesel so ne geile Energiedichte hat und billig ist.
        Warum betreibt man den Hechsler nicht mit dem vor Ort erzeugten Strom? Weil vielleicht hinten kaum ausreichend Energie dafür herauskommt oder lenkende Ökoverordnungen dafür Sorge tragen.
        Feldbearbeitung wird auch nicht mit Solartraktoren etc. bewerkstelligt.
        Uns deutschen wird schon so einiges an bitteren Pillen verordnet, aber was Anna-Lena und Co im Schulterschluß mit den Altparteien vor haben ist reines Zyankali !!!!

        Mit außerordentlich Besorgtem Gruß!
        Christian Möser
        Zimmerer

  13. Es ist unerträglich,wenn bei einem solchen Artikel wieder GW und GWh munter durcheinander gewürfelt werden.
    Bevor man sowas ins Netz stellt, sollte man doch mal drüberlesen!

  14. Hervorragend dargestellt. Diesen Artikel sollte man an alle Politiker weiterleiten. Deren unbeschreibliche Ignoranz muss durchbrochen werden. Ein Ansatzpunkt ist das blockieren des weiteren Ausbaus von Windenergie. Es ist schon gut, dass es in Deutschland inzwischen über 1.000 Initiativen gegen Windkraft gibt. Das die Energiewende so nicht funktioniert ist die eine Katastrophe. Die andere ist, dass dazu noch Landschaft und Natur zerstört werden.

  15. Auch als Nicht-Naturwissenschaftler (aber überaus naturwissenschaftlich interessiert) ist mir vollkommen schleierhaft, dass ein erschreckend großer Teil unserer Mitmenschen diese einfache Rechnung nicht nachvollziehen kann. Man könnte sie aber einmal – in vereinfachter Form den FFF-Kindern als Textaufgabe im Mathe-Unterricht geben:

    Der derzeitige Anteil des Co2 in der Atmosphäre beträgt 0,038 Prozent, also 380 ppm, davon ist rund 97 Prozent natürlichen Ursprungs. Am menschenverursachten Co2-Ausstoß hat Deutschland wiederum einen Anteil von 3 Prozent. Berechne: Den prozentualen Anteil Deutschlands am gesamten globalen Co2-Ausstoß. Beantworte weiterhin folgende Frage: Wärest du bereit, dein gesamtes zukünftiges Taschengeld dafür herzugeben, dass es demnächst weltweit hypothetisch um 0,000635 Grad kühler werden könnte? (Könnte nämlich passieren, wenn deine Eltern keine Kohle mehr haben!) – Rechne vorteilhaft – !

  16. „In 2018 lag die Tagesstromproduktion im Mittel bei 1600 GWh, d.h. es müssen 14×1600= 22 400 GWh oder 934 GW“
    Wie soll man einem Bericht glauben, der so gravierende logische Fehler macht und nicht im Geringsten den Unterschied zwischen GW und GWh kennt.

    • Ich habe im ganzen Artikel keine GW- und GWh-Stunden-Verwechslungen entdeckt. Die Rechnung hier ist folgende: Wenn man einen Speicher hat für einen Tag, dann muss dieser in 24 Stunden bei einer Leistung von durchschnittlich 66.7 GW die Energie von 1600 kWh aufbringen. Wenn man 14 Tage eine Dunkelflaute hat, kann man diesen Speicher nicht aufladen, also braucht man einen zweiten mit der gleichen Leistung und Kapazität. Man braucht also Speicher mit einer Leistung von insgesamt 14×66.7 GW=934 GW. Das ist physikalisch etwas unglücklich formuliert, da der Speicher keine Leistung von 934 GW hat, sondern eine hypothetische von 66.7 GW, das Ganze aber vierzehn mal.

        • Ich habe nur geschrieben, dass GW und GWh nicht verwechselt werden. Die Bezeichnungen sind leider wild durcheinandergewürfelt (z. B. Leistung statt Kapazität u.ä.). Wenn man fehlende Genauigkeit kritisiert, dann bitte mit grösserer Genauigkeit.
          Von allen Korinthenproduzenten hätte ich übrigens noch erwartet, dass sie darauf aufmerksam machen, dass man die Abkürzung für Kilowattstunde mit kleinem „k“ schreibt, also kWh, nicht wie im Artikel KWh.

    • Sie sind mir ein echter Korinthen…. produzent. Sicher noch nie nicht auch nur irgendeinen Fehler gemacht. Verbessern Sie doch die falsche Berechnung – nee, da wird gleich grundsätzlich alles infrage gestellt. Mann, echt, Sie sind wirklich eine Bereicherung der Diskussion.

      • Korinthenproduzent soso.
        Der Artikel ist unlesbar, unverständlich und gesundheitschädlich, weil man beim Lesen ständig das Gefühl hat, dass einem die Zehennägel rollen.
        Wir regen uns zurecht über das Netz als Speicher und die Kobolde auf und EIKE gibt hier Gelegenheit für die Retourkutsche.

        • Herr Dehren, Sie waren nicht gemeint. Die kleine Replik bezog sich auf Herrn R. T. weiter oben. Ist irgendwie unter Ihren Beitrag gerutscht.

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