Broders Spiegel: Elektroroller-Politik

von Henryk M. Broder

Wie war das doch noch vor Kurzem? Elektroroller sollten den städtischen Verkehr entlasten und so zur Klimarettung beitragen? Als sie dann überall rollten, waren unsere Experten plötzlich erstaunt, wie viele Unfälle es mit den kleinen Klimarettern gibt. Gab es keine Risikobewertung?

Dafür hat Deutschland doch ein extra Bundesamt. Und warum soll man denen glauben, die genau zu wissen meinen, wie sich das Klima in dreißig Jahren entwickelt, wenn sie noch nicht einmal den Umgang mit Rollern richtig einschätzen können?

 

Mit freundlicher Genehmigung von Henryk Broder. Zuerst erscheinen bei der Achse des Guten bzw. Achgut.pogo.

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3 Kommentare

  1. Es ist schon ruhiger geworden im Ministerium unseres grazilen Herrn Scheuer, denn die
    E-Roller erzeugen nicht den gewünschten Effekt, dass Massen von Autofahrern auf das
    neue Vehikel umsteigen.
    Im Gegenteil, es wird zu zweit auf dem Gefährt auf Fusswegen herumgedölmert und somit
    wird der Fussgänger als schwächstes Glied in der Kette aus dem Verkehr gedrängt
    Es ist schon amüsant, zu erleben, dass diese als umweltschonend angepriesenen
    E-Roller allabendlich in den Städten, in denen sie ja bereits flächendeckend eingeführt sind, von Diesel getriebenen Transportern eingesammelt werden, um dann elektrisch
    wieder aufgeladen zu werden und wieder in den Verkehr gebracht zu werden.
    Die Arbeitsplätze, die dort entstehen, um diese Dienstleistung des Einsammelns der E-Roller zu erbringen, werden zum guten Schluss sicherlich nicht oberhalb des Mindestlohnes liegen

  2. In Spanien sind die E-Roller auch allgegenwärtig.

    Letztes Jahr an der Strandpromenade in Roses:

    Rechts der Strand , links vom Strand ist eine Fahrrad/Rollerspur. Diese sind etwas abgetrennt vom Strand durch Bebauung und Bepflanzung Sitzbänke/mauern‘ und alle 50 Meter Lücken, das man vom Strand zwischen den Bänken durchlaufenen kann. Ganz links waren dann die Fußgängerwege. Bei diesen Durchgängen hatte man extra die Radfahrbahn mir roten Warnfarben markiert. D.h. damit man schön die Geschäfte ansehen kann, wurde der Rad- und Rollerweg zwischen Fußgänger und Strand gemacht.
    Innerhalb einer Stunde habe ich gleich mehrere beinahe Unfälle gesehen. Am meisten geschockt hatte mich eine Situation in dem ein spielendes Kleinkind von Strand gelaufen ist und so wie es Kinder machen natürlich auch nicht schaute. Ein motorisierter „E-Roller“ mit Reifen und Maßen wie eine Vespa ist an uns mit 15-20 kmh vorbei gefahren hat natürlich nicht an den Übergängen langsam gemacht sondern ist mit 2 Personen besetzt gerade noch mit Vollbremsung so langsam geworden das er das Kind nur leicht berührt hat. Die Rollerfaher hatten natürlich Helme auf, das Kind nicht.

    Da konnte ich schon sehen was auf uns zu kommt. Die Spanier sind insgesamt aber auch etwas schmerzfreier, ich hoffe bei uns wird es nicht ganz so schlimm.

    Kaum einer hat dort geschaut ob auf dem Radweg jemand fährt. Mir selbst ist es mehrmals auch passiert, das ich nciht geschaut habe. Man ist das nicht gewohnt, denn man sieht dort überall Leute laufen und vergisst ständig den Radweg.

    • Ich hatte mal so ein Ding. Richtiger China-Schrott. Vor allem der Akku war ein Witz. Und daß die besseren Modelle ähnlichen Ärger wie die E-Fahrräder machen, dürfte klar sein.

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