Kostengünstige „erneuerbare“ Energie ist wie Unobtanium: Ein fiktives Konstrukt

Verheerende Umweltschäden ohne jeden Nutzen: Windräder! Bild: Petra Bork / pixelio.de

MONICA SHOWALTER
Die Linke liebt es einfach, „erneuerbare Energie“ als das saubere, grüne Allheilmittel anzukündigen, das die Erde retten wird. Schauen Sie sich nur den wichtigsten Befürworter an, den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom:

Bereits am ersten Tag [falls die Demokraten die nächste Wahl gegen Trump gewinnen,] werde ich eine Richtlinie herausgeben, die Kalifornien auf einen klaren Weg zu 100% erneuerbarer Energie bringt. Es ist erreichbar und notwendig.

Ehrlich gesagt denke ich, dass wir unser Ziel von 100% übertreffen können, wenn wir Kalifornien als Netto-Exporteur von Energie in andere Staaten und Nationen positionieren. Es ist ein Goldesel für uns und der natürliche nächste Schritt in unserer globalen Führungsrolle – ein klassisches Beispiel für kalifornische Innovation.

Unter der Führung der California State Lands Commission [in etwa Umweltbehörde], deren Vorsitzender ich bin, reduziert Kalifornien seine Abhängigkeit von nuklearer und Offshore-Ölenergie und wechselt zu sichereren, saubereren und umweltfreundlicheren Alternativen.

Wir müssen unsere Energieversorgung weiter diversifizieren – das bedeutet, dass wir die Produktion von Solar-, Wind-, Geothermie-, Wasser- und Meeresenergie steigern und gleichzeitig unsere Energieeffizienz durch strengere Standards für umweltfreundliches Bauen, Bauvorschriften und Effizienzstandards für Elektronik und Haushaltsgeräte verbessern müssen.

Bla, bla, bla. Jeder, der mit tatsächlich nützlichen und zuverlässigen Energien zu tun hat, wird wahrscheinlich eine andere Geschichte kennen.

Das Wall Street Journal hat einen erstklassigen Kommentar des Energieexperten Mark P. Mills veröffentlicht, in dem dieser die enorme Menge an nicht erneuerbaren, nicht einmal recycelbaren Abfällen beschreibt, die raffinierte grüne Energieblasen wie Windkraftanlagen zurücklassen:

Wenn Sie „Erneuerbare Energie“ wollen, fangen Sie an zu graben

Demokraten träumen davon, die Gesellschaft vollständig mit Wind- und Solaranlagen in Kombination mit massiven Batterien zu versorgen. Um diesen Traum zu verwirklichen, müsste weltweit der Bergbau am stärksten ausgebaut werden und es würden enorme Abfallmengen entstehen.

„Erneuerbare Energie“ ist eine irreführende Bezeichnung. Wind- und Solarmaschinen sowie Batterien werden aus nicht erneuerbaren Materialien hergestellt. Und sie nutzen sich ab. Altgeräte müssen stillgelegt werden, und es fallen Millionen Tonnen Abfall an. Die International Renewable Energy Agency berechnet, dass die Solarziele für 2050, im Einklang mit den Pariser Abkommen, dazu führen werden, dass mehr als doppelt so viel Altmodule, wie der gesamte heutige weltweite Plastikmüll entsorgt werden müssen. Betrachten Sie einige andere ernüchternde Zahlen:

Eine einzelne Batterieanlage für moderne Elektroautos wiegt etwa 1.000 Pfund (~ 500kg). Die Herstellung eines solchen Materials erfordert das Aufgraben, Bewegen und Verarbeiten von mehr als 500.000 Pfund Rohstoffen irgendwo auf dem Planeten. Die Alternative? Verwenden Sie Benzin und bauen Sie maximal ein Zehntel der Materialmenge ab, um die gleiche Anzahl von Fahrzeugmeilen über die siebenjährige Lebensdauer der Batterie zu liefern.

Wenn Strom aus Wind- oder Solargeneratoren stammt, benötigt jede produzierte Energieeinheit oder zurückgelegte Meile weitaus mehr Material und Landverbrauch als fossile Brennstoffe. Diese physikalische Realität ist buchstäblich sichtbar: Ein Wind- oder Solarpark, der sich bis zum Horizont erstreckt, kann durch eine Handvoll Gasturbinen ersetzt werden, die jeweils nicht größer als ein Sattelzug sind.

Für den Bau einer Windkraftanlage werden 900 Tonnen Stahl, 2.500 Tonnen Beton und 45 Tonnen nicht wiederverwertbarer Kunststoff benötigt. Solarenergie erfordert [für die gleiche nutzbare Energiemenge] noch mehr Zement, Stahl und Glas – ganz zu schweigen von anderen Metallen. Der weltweite Silber- und Indiumabbau muss in den nächsten Jahrzehnten um 250% bzw. 1.200% zulegen, um die erforderlichen Materialien für den Bau der Solarmodule bereitzustellen, prognostiziert die Internationale Energieagentur.

Die weltweite Nachfrage nach ‚Seltenen Erden‘ – die in Amerika nicht selten sind, aber nur selten abgebaut werden – wird bis 2050 um 300% bis 1.000% steigen, um die Pariser Umweltziele zu erreichen. Wenn Elektrofahrzeuge herkömmliche Autos ersetzen, wird die Nachfrage nach Kobalt und Lithium mehr als 20-fach steigen. Das sind noch nicht mal die Batterien, um Wind- und Solarnetze zu sichern.

Lesen Sie hier mehr.

Die Verschwendung ist einfach unglaublich. Darüber hinaus ist bekannt, dass angehende Petro-Regierungen wie die von Wladimir Putin, grüne Aktivistengruppen in Europa und vielleicht auch in Kanada finanzieren, um blöde Grüne dazu zu bringen, sich auf diesen Unsinn einzulassen und zu glauben, das Windparks „saubere“ Energie erzeugen.

Ignorieren Sie all diese Halden von Sondermüll und all die Gewinne, die an Bergbauunternehmen gehen, und all die Diktaturen in Afrika, Asien und Südamerika, die Kinderarbeit ausbeuten.

So wie Elektroautos back-up Kraftwerke benötigen, um die Energie für die Aufladung der Batterien zuverlässig bereitzuhalten, so benötigen die Windparks enorme Mengen an Ressourcen, wie die notwendigen ‚Selten Erden‘ sowie Beton und andere unschöne Materialien in verschwenderischer Menge.

Diese Fakten gibt es – schon lange, wie Mills bemerkt und beschreibt den verächtlichen Ausdruck der Ingenieure, als diese sich vorstellen sollen, dass es wirklich eine freie und effiziente Energiequelle im Universum von Hollywood geben kann: “Unobtanium”: Ein fiktives Konstrukt, das „Unbeschaffbarium“

Die beste Energielösung besteht tatsächlich darin, nach Öl und Gas zu bohren bzw. zu fracken. Es ist die energieeffizienteste Energiequelle. Weil Effizienz Teil der Lösung ist.

Lesen Sie mehr auf American Thinker

Gefunden auf Klima Wandel Depesche vom 8.08.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://climatechangedispatch.com/renewable-energy-fictional-construct/

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55 Kommentare

  1. Rudi Tarantik
    20. August 2019 um 0:20

    „Mit Mini-Spielzeug PV werden Sie nicht wirklich eine vernünftige Rentabilität erreichen.“

    DAS müssen Sie Schlaumeier mir mal technisch nachvollziehbar erklären. Die verwendeten Komponenten sind die gleichen, wie sie auch in „Großanlagen“ Verwendung finden. Der Wirkungsgrad der Mikroinverter ist wahrscheinlich sogar besser als bei den „Großen“, auch weil die Leitungswege bei meiner kleinen Anlage viel kürzer sind. Ausschlaggebend für die „Rentabilität“ sind die Kosten und das Wetter.

    • Technisch gesehen wird kein Unterschied zwischen Grossanlagenmodul und Kleinanlagenmodul bestehen. Die Krux liegt auf der kaufmännischen Seite.
      Beim Kauf von einer Million Module werden sie einen komplett anderen (niedrigeren) Preis pro Modul bezahlen als bei einem einzigen. Kostendegression, Gemeinkostenverteilung, Vertriebskostenminimierung, usw. um nur einige Stichpunkte zu nennen. Das weiß aber wirklich jeder.

      • Rudi Tarantik
        23. August 2019 um 1:22
        „Beim Kauf von einer Million Module werden sie einen komplett anderen (niedrigeren) Preis pro Modul bezahlen als bei einem einzigen. Kostendegression, Gemeinkostenverteilung,“

        Herr Rudi Tarantik,
        ein Modul mit 280 Watt kostet um die 125 € inklusive MwSt. und bringt im Jahr um die 280 kWh das sind bei Eigenverbrauch um die -84€ Stromkosteneinsparung.
        Spielt jetzt der Modulpreis eine Rolle ?
        Ist doch egal ob man das Modul für 125€ oder 110€ kauft.
        Solarstrom rechnet sich immer für die Leute und selbst Firmen haben verstanden das man mit Solarstrom die Stromrechnung absenken kann.

  2. Andreas Demmig veröffentlicht bei EIKE
    „Die beste Energielösung besteht tatsächlich darin, nach Öl und Gas zu bohren bzw. zu fracken. Es ist die energieeffizienteste Energiequelle. Weil Effizienz Teil der Lösung ist.“

    Aber nur für die Länder und Leute die eine Öl oder Gasbohrloch haben.
    Für die restlichen um die „7.999.999.000“ Leute auf der Welt ist Solar die beste und Preiswerteste Lösung.

    • Herr Stemmmer,
      Sie verbreiten realitätsfernen xxxxxx.
      Seit Jahrzehnten nutze ich Ölprodukte, obwohl ich keine Ölquelle im Garten habe, und bin damit preiswert gefahren. Teuerer wurde es erst, als mir die teure Ökoenergien aufgezwungen wurden!

      • Stefan Steger
        21. August 2019 um 18:10
        „Seit Jahrzehnten nutze ich Ölprodukte, obwohl ich keine Ölquelle im Garten habe, und bin damit preiswert gefahren. Teuerer wurde es erst, als mir die teure Ökoenergien aufgezwungen wurden!“

        Seit über 10 Jahren nutze ich eine Thermische Solaranlage und bin damit preiswerter gefahren als Sie mit der Verwendung von 100% Ölprodukten.

  3. Antwort: Herrn Stefan Steger
    „Wofür ist die Steinkohle ein wertvoller Stoff? Soll sie auch in Zukunft verfeuert werden? Oder soll aus ihr Treibstoff hergestellt werden? Oder was?“
    Steinkohle wird nicht verfeuert, sondern wird in hochwertige Elektroenergie umgewandelt. Das sollte Ihnen schon bekannt sein.

    • Es geht nicht darum, was mit Steinkohle gemacht werden soll, die zu teuer ist um gefördert zu werden. Rohstoffe, die zu teuer sind um gefördert zu werden, weil es billigere Alternativen gibt, werden schlicht nicht gefördert. Philosophieren ist zwecklos.

      • Herr Tarantik,
        Sie sollten schon die Regeln der deutschen Sprache beherzigen:
        „Wertvoll“ bedeutet nicht „zu teuer“. Im Gegenteil – siehe Goldförderung.

    • Herr Fickenscher,
      Danke für Ihren Kommentar, das ist mir bekannt.
      Aber auch: „…Ein großer Teil der Kohle wird auch zu Steinkohlenkoks veredelt. Steinkohlenkoks wird als Brennstoff und als Reduktionsmittel bei der Eisenproduktion in Hochöfen eingesetzt..) Wickipedia.
      Mein Kommentar zielt in eine andere Richtung.

  4. Es gibt aber Mächte,die versuchen mit allen Mitteln zu verhindern,das Deutschland und Russland friedlich handel treiben oder sogar normale Beziehung pflegen.Die USA muß verhindern,das da eine andere „Macht“ entsteht,die sie nicht unterwerfen können.
    So werden nur Politiker an die Macht gelassen,die alle Forderungen der USA erfüllen.
    Der Präsident ist unwichtig genau wie der/die Kanzler in Deutschland.Sie sind nur Figuren im Machtspiel.(bespitzelt)

  5. Und, gibt es auch Lösungsansätze?
    Öl ist irgendwann alle und nicht erneuerbar. Und auch Atomkraft ist leider keine Antwort. Und dann? Redet nicht darüber, dass alles Mist ist, macht bessere Vorschläge, habt Ideen und hört auf, nur zu meckern.
    .

    • Und wenn Öl und Gas abiotisch sind ? auch wenn der Gedanke im Westen beharrlich ignoriert wird.
      Aha, Atomkraft ist keine Antwort, Öl ist endlich ..
      Aha, solche Einschränkungen machen und dann fordern bessere Vorschläge zu machen.
      Das würde dann bei Ihnen liegen, denn Sie machen die Einschränkungen, also welche besseren Vorschläge haben Sie ? aber bitte keine Solar- und Windenergie !!

      • Frank Grabitz schreibt am 18. August 2019 um 14:46
        „Vorschläge haben Sie ? aber bitte keine Solar- und Windenergie !!“

        Herr Frank Grabitz,
        die Sonne liefert noch die nächsten Milliarden von Jahren die Energie kostenlos auf die Erde, so weit verstanden ?
        Die Frage ist nur wie kann ich die Sonnenenergie „Einfangen“, so weit verstanden ?

        Das ist heutzutage bereist sehr preiswert möglich mit Solarmodulen zu einem kWh Preis von ca. 6 Cent/kWh und man hat die kWh bereits bei sich zuhause, also incl. Lieferung, verstanden ?

        In südlicheren Ländern werden bereits PV-Anlagen errichtet die das kWh für ca. 2 Cent an das Netz übergeben, dass schafft kein Kohlekraftwerk und auch kein Atomkraftwerk.
        https://ghorfa.de/de/saudi-arabien-setzt-neue-ziele-fuer-erneuerbare-energie/

    • Und warum ist Kernkraft keine Antwort? Ich höre bei Diskussionen leider immer nur die Pseudoargumente, mit denen diese Art der Stromerzeugung in den 80er Jahren verteufelt wurde, so als ob die Entwicklung auf dem damaligen Stand eingefroren wurde und nur in anderen Bereichen ein „Fortschritt“ erreicht wurde.

      • Weil neue Atomkraft mittlerweile zu teuer ist und viel zu lange Bauzeiten hat. Zumindest wurde das auch bei EIKE auch schon mehrfach publiziert. Komplexe Kernfusion und ähnliches dauern halt wie immer noch 50 Jahre.

        • Hallo Herr Rudi Tarantik,
          wenn die Netzdurchleitung / Netzbenutzung in Deutschland bereits um die 10 Cent/kWh kostet und das kWh von der eigenen Solaranlagen 6 bis 7 Cent ist doch klar das nur noch in der Dunkelheit ein Kernkraftwerk oder auch die Kernfusion ein Geschäft machen kann.

          Die Kernkraft hat aus wirtschaftlichen Überlegungen weder in Deutschland noch weltweit eine Daseinsberechtigung.

          Das sieht man ja auch daran das im Jahr 2019 nur ein AKW Neubau begonnen wurde und das in der lupenreinen Demokratie Russland.

      • Kernkraft ist in Deutschland verboten.Deutschland ist bekanntlich nicht souverän.(Aussage von Dr.Schäuble)Es gibt die US Doktrin ,daß außer US und Israel (die Guten) niemand Kernwaffen haben darf.Wer AKWs und gar kerntechnische Forschungsanstalten betreibt kann relativ leicht auch Atomwaffen herstellen.Deshalb mußten Kernforschungseinrichtungen in germany bereits vor über 20 Jahren geschlossen werden und natürlich auch die AKWs.Da hat man den krauts eine Übergangsfrist gewährt.
        „Freunden“ kann man das schlecht einfach verbieten.Man läßt sie das selbst machen.Die Entscheidungsträger wissen was sie zu tun haben.Falls sie das vergessen sollten,werden sie entsprechend erinnert.

  6. So viel Schwachsinn wie auf dieser Homepage habe ich noch in keiner Klatschspalte gelesen, sorry.
    Ich weiss gar nicht wo anfangen mit kommentieren und belasse es hiermit mit 1 Statement;
    Während sie für ihre Fahrzeugmeilen tonnagen von Erdöl raffinerieren (dabei fallen übrigens auch immer mehr Schäden an und es braucht dazu auch Energie), und dannach unwiederbringlich verbrennen (und die Verbrennungsprodukte 10 Jahre in der Atmosphäre oder in unseren Lungen schaden anrichten), können die Materialien in übrigens doch meist sehr langlebigen PVA oder Batterien danach (natürlich auch unter Energieaufwand) wenigstens zu einem zunehmend steigenden Anteil Rezikliert werden.
    Weitere Erhellungen bei Gelegenheit… 😉

    • wie soll bei einer Dekarbonisierung, Stahl bzw. Beton für die Windräder hergestellt werden ? oder auch für Freiflächensolarpaneele ?
      Herr Schellnhuber fordert doch den Ausstieg aus der Zementproduktion bis 2030 ? und auch aus Stahl. Er meinte man könne dann die Hochhäuser und auch die Windräder (mit Fundamenten ??) aus Holz bauen.
      Viel Vergnügen sag ich als Bauingenieur.
      Dann werden unsere Wälder abgeholzt wie weiland für den Kriegsschiffbau und für die Koksherstellung.
      Ihr macht das Land schon noch kaputt.

      • Die Glasmanufakturen im Bayrischen Wald und in Böhmen zogen in früheren Zeiten weiter, wenn die Wälder abgeholzt waren und somit keine Energie mehr zur Verfügung stand. Machen wir es ihnen nach!

    • Ich mache mal einen verstaendlichen Beitrag aus Ihrem Geschreibsel, damit Ihre Freunde auch verstehen, was sie meinen.

      „Ich finde die Webseite nicht gut, sie ist sogar schlechter als die Klatschspalten, die ich sonst immer lese.
      Erdoel ist ein Energietraeger der verbraucht wird und bei der Umsetzung in Energie Schaeden verursacht und davon immer mehr. Zur Begruendung fuehre ich an, dass die Verbrennungsprodukte 10 Jahre in der Atmosphaere bleiben und Lungenschaeden verursachen.
      Demgegenueber sind die PVA (Photovoltaic Anlagen) langlebig und produzieren Energie und koennen durch entsprechendes Recycling wiederverwendet werden.“

      Bitte klaeren sie uns weiter auf. Es ist sehr erhellend Ihre Schreib und Denkweise und Ihren Kenntnisstand zu analysieren.

      Falls ich sie missverstanden habe einfach korregieren.

      mfg Werner

      • Hallo Herr Schulz, bitte, bitte lesen Sie weiterhin Ihre Klatschspalten.
        Dort wird Sie bestimmt auch geholfen, wie Sie Energie produzieren können.
        Bleiben Sie aber trotzdem heiter, irgendwie!

        • Herr Trilling,

          mein Beitrag bezog sich auf den von Herr Vögtli.

          Ihrer ging leider daneben.

          Aber weiter heiter klingt gut!

    • Na dann warten wir mal auf Ihre Erhellung. Ich bin echt gespannt.
      Demnächst gibt es ja einen „Windkraftgipfel“, weil diese am Boden liegt. Vielleicht können Sie auch dazu erhellendes beitragen. Fakt ist, dass auch auf diesem Gebiet schlimmer noch als bei PV Anlagen gelogen wird, dass sich die Rotorblätter biegen.
      Aber: Besonders die Betroffenen (Anwohner der „Windparks“) beschäftigen sich mit dem Thema u. es werden immer mehr. Man kann nicht alle immer verar…

  7. Andreas Demmig veröffentlicht bei EIKE am 17. August 2019
    „Solarenergie erfordert [für die gleiche nutzbare Energiemenge] noch mehr Zement, Stahl und Glas – ganz zu schweigen von anderen Metallen.“

    Na dann rechnen wir doch mal nach.

    Eine PV-Dachanlage mit 1 kWp hat ein Metallgewicht „Materialeinsatz“ von ca. 150kg und liefert in Deutschland im Durchschnitt ca. 25.000 kWh an Strom ab bis die PV-Anlage nach ca. 25 Jahren recycelt wird, also das Material ist noch größtenteils da für die nächsten Generationen.

    Macht man die 25.000 kWh Strom z.B. mit Braunkohle ist an Materialverbrauch ca. 21.700kg.

    Bei Strom aus Braunkohle ist der Materialverbrauch ca. 140 mal höher als bei einer PV-Anlagen und den Materialaufwand für den Bau vom Braunkohlekraftwerk habe ich noch gar nicht mitgerechnet.

    Der aufmerksame Leser hat auch bemerkt das bei PV „Materialeinsatz“ steht in bei der Braunkohle „Materialverbrauch“.

    Das Material wird ja beim Braunkohlekraftwerk verbrannt, steht den nächsten Generationen nach uns nicht mehr zur Verfügung.

    Bei den PV-Anlagen werden ca. 80% der Materialien wieder zurückgewonnen.
    „Aufgrund der Zusammensetzung eines PV-Moduls aus überwiegend Glas, Aluminium und Kunststoffen können nach unseren Informationen mehr als 80 Prozent des PV-Moduls recycelt bzw. verwertet werden.“
    https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/solarmodule-so-sauber-ist-die-entsorgung-wirklich/150/3095/367546

    Pro Jahr kann die Firma bis zu 50.000 Altmodule hocheffizient recycelt und wertvolle Rohstoffe in den Materialkreislauf zurückgeführt werden, dass mehr als 90% aller enthaltenen Materialien zurückgewonnen werden.
    https://www.bvse.de/recycling/recycling-nachrichten/3551-innovative-anlage-zum-photovoltaik-recycling-geht-in-betrieb.html

    Das recycel von PV-Modulem ist kein Hexenwerk, da gibt es bereits Firmen die das machen und es kommen natürlich noch weitere dazu wenn die großen Mengen an PV-Alt-Module aufschlagen.

    Dann bleiben beim Braunkohlekraftwerk ja auch noch um die 1000kg an Asche übrig, dass ist auch im Vergleich zu den 150kg an Materialeinsatz, Reststoffe bei 80% recycelt = 30 kg Reststoff bei der PV bereits das 160 fache was da übrig bleibt bei der Braunkohle.

    • Wir brauchen einfach eine Abwägung der eingesetzten Technologien. So ist der Aufwand für die Umwandlung und Speicherung von Wasserstoff vielleicht eine Alternative zur Lagerung in Akkus. Somit können wir weiterhin unsere Infrastruktur für Kraftstoffe nutzen, da Wasserstoff ein Kraftstoff ist, ohne dabei massiv an Bergbauschäden, Transportkosten (Verschiffung von Millionen Tonnen an Gefahrenstoffe, die Akkus nunmal sind), sowie Endlagerung bei ineffizienter oder nicht möglichem Recycling zu finden.
      Wir brauchen einen gesunden Kreislauf von Abbau, Bau, Erzeugung von Energie, Energieinfrastruktur, Lagerung, Transport und Nutzung, bis zum Recycling. Wir brauchen große Mengen an Zwischenlagerung, um die Peeks und Dumping-Erzeugung zu stabilisieren und das wird mit Akkumulatoren nicht funktionieren, alleine ein 10%iger Speicher für die abgeregelte, nur die abgeregelte Energie, würde 3 Millionen Tonnen an Lithium-Akkus benötigen und das aktuell nur bei 30% der erneuerbaren Energie für Strom. Nimmt man den Verkehr, die Industrie und die Heizenergiewirtschaft mit in die Berechnung, landen wir irgendwo bei 30-50 Millionen Tonnen an Akkus, die dann wieder über die ca 10 Jahre ausgetauscht werden müssen in einem kontinuierlichen Prozess. Weiter sollte man solche Mengen an Akkus nicht konzentrieren, da diese ein hohen Gefahrenpotenzial aufweisen, gerade wenn sie als riesige USV verwendet und permanenten Durchlaufstrom hat.

      Ein „klingt gut, einfach drauf los“ sollte man auf dem Markt vermeiden, es muss ein ganzheitliches Konzept von Ressourcenverwendung, Erzeugung bis zur Nutzung und Recycling aufgestellt werden, damit uns diese Investitionen nicht in den nächsten Generationen auf die Nase fällt.

    • Herr Müller,
      „Können“, „Werden“, usw…
      In dem von Ihnen verlinkten Artikel der Handwerkszeitung steht am Ende auch:
      „Bleibt abzuwarten, ob die Entsorgung und das Recycling genauso unproblematisch weiter ablaufen, wenn die Mengen an PV-Modulen, die ausgedient haben, wachsen. “
      Und Nun?

      • Hallo Herr Stefan Steger,
        so wie ich das sehe gibt es in Deutschland die Kapazität um die jetzt anfallenden PV-Module zu Verwerten.
        Bei den Kernkraftwerken sehr ich selbst man fasst 60 Jahren noch keine einzige Anlage in Deutschland die aus nur ansatzweise kann.

        Wie bereits Herr W.Muller schreibt ist der Materialeinsatz je kWh bei Solarstrom unschlagbar günstig für die Menschheit und die nach uns kommen.

        • „… ist der Materialeinsatz je kWh bei Solarstrom unschlagbar günstig für die Menschheit und die nach uns kommen…“
          Und was ist mit den riesigen Flächen, die für diese schwankende (0 – 100%, je nach Laune der Natur) und umweltzerstörende Technologie erforderlich sind?
          Wie „unschlagbar günstig“ sie ist, sehe ich an meiner Stromrechnung.

          • Manfred Pelowski
            20. August 2019 um 11:34
            „Und was ist mit den riesigen Flächen“

            Belegt man 1% von Deutschland mit PV hat man um die 600 TWh Strom im Jahr.
            Und das 1% ca. 3600 km² passt leicht auf die bereits vorhanden Gebäude da sind auch 7000km² Solarfläche kein Problem.

        • Her Stemmer,
          1. Die „jetzt anfallenden“ Module mögen nicht das Problem sein, aber ich schreibe von der Zukunft – wie immer die gemäß den grünen Träumen auch aussieht.
          2. Ihren stark fehlerhaften 2.Satz versuche ich zu auch beantworten:
          Das Problem der KKW Entsorgung und -Endlagerung ist nur politisch verursacht. Das Land der Dichter und Denker sollte zur Lösung dieses „Problems“ locker in der Lage sein, aber bei dem grün versifften Zeitgeist hier in D sehe ich schwarz.
          3. Die Milchmädchenrechnung des „unschlagbar günstigen“ Solarstromes ist hier schon so oft widerlegt worden, so dass ich mir Wiederholungen erspare.

          • Stefan Steger
            20. August 2019 um 11:48
            „1. Die „jetzt anfallenden“ Module mögen nicht das Problem sein, aber ich schreibe von der Zukunft“

            Das mit der Zukunft hat doch bereits W.Mueller 17. August 2019 um 18:28 gebraucht.
            Und wo sind die Anlagen in Deutschland die das Abfallproblem der Kernkraftwerke heute löst in Deutschland

            „3. Die Milchmädchenrechnung des „unschlagbar günstigen“ Solarstromes ist hier schon so oft widerlegt worden, so dass ich mir Wiederholungen erspare.“

            Eine Solaranlage erzeugt um die 1000 kWh im Jahr (1kWp) und kostet unter 1000 €.
            Bei Eigenverbrauch ist die nach 4 Jahren durch die Netzstromvermeidung „abbezahlt“ und ab Jahr 5 kostet das kWh von der PV fasst nichts mehr.

        • Sehr geehrter Herr Stemmer:
          Können oder wollen Sie nicht verstehen?
          Zum einen: kWp ist keine physikalische Einheit, es ist eine Möglichkeit, die Leistung von PV-Modulen zu vergleichen.
          Zum anderen:
          Um 1kW (installierte) Leitung in PV-Modulen zu realisieren benötigen Sie rund 8-10m² Fläche.
          In Deutschland beträgt der Wirkungsgrad der PV-Module zwischen 15 und 20%, so das Sie mit einer Fläche von 8-10m² eine effektive Leistung von rund 0,2kW erreichen können.
          In Deutschland gibt es (über alle Bundesländer) rund 1635h Sonnenstunden p.a.
          Somit können Sie auf einer Fläche von 8-10m² (1kWp) p.a. rund 327kWh erzeugen.

          • Herr Jörg Dimler,
            Sie sollten sich erst mal mit den Zahlen vertraut machen und dann was schreiben.

            „Um 1kW (installierte) Leitung in PV-Modulen zu realisieren benötigen Sie rund 8-10m² Fläche.“

            Nun Herr Jörg Dimler,
            bei heutigen Modulen reichen bereits um die 5m² für ein kWp an PV-Leistung.
            https://www.photovoltaik4all.de/lg-solar-lg335n1c-a5-neon-2

            In deutschlandweiten durchschritt also incl. der alten PV-Anlagen kommt von jeden kWp ca. 1050 kWh/Jahr (2018).

            Jörg Dimler:
            „Somit können Sie auf einer Fläche von 8-10m² (1kWp) p.a. rund 327kWh erzeugen.“

            Somit komme ich bei einer Fläche von rund 10m² auf rund 2000kWh/Jahr an Strom.

    • Die Rechnungen von Herrn Werner Müller sind falsch und realitätsfremd.

      1. Zum Müller’schen Solar-Wunder
      Die Annahme einer Laufzeit von 25 Jahren ohne durch thermische Lastspiele erfolgender Leistunsgeinschränkung von 100% auf ca. 20% ist wirklichkeitsfremd. Bereits die Annahme einer Lebenszeit von 25 Jahren ist unrealistisch
      25.000kWh in 25 Jahren bedeuten 1.000kWh in einem Jahr oder 2,74kWh je Tag.
      Für die Verfügbarkeit der Sonneneinstrahlung sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen:
      a) Tag/ Nacht (mit Dämmerungen) => eta = 0,33
      b) Wolkenlos / wolkenfrei => eta 0,5
      c) Sommer / Winter => eta = 0,5
      => eta-ges = 0,085
      Für den Müller’schen Ertrag müsste die Anlage eine Leistung von 12,12 kW-peak
      aufweisen (1 kW / eta-ges = 1 kW / 0,085 = 12,12 kW.
      Nimmt man für die abnehmende Leistung über 25 Jahre noch ein eta von 0,5 hinzu, was recht großzügig ist, müssen Sie schon rund 24 kW installieren.

      2. Zur Braunkohle
      Braunkohle hat ein Energie-Äquivalent von 4,17 kWh/kg.
      Bei einem Kraftwerkswirkungsgrad von 48 % (eta = 0,48) erzeugen Sie 2kWh elektrische Energie mit 1kg Braunkohle.

      Und vergessen Sie nicht die gesamte Herstellungsprozedur von Solaranlagen, die erforderliche Umrichtertechnik mit Herstellung und die Regelsysteme für die wetterwillkürliche Einspeisung.

      Insgesamt zeigt Ihr fehlerhafter Vergleich wenig Verständnis für Sicherheit, Aufwand und Folgen verlässlicher Energieerzeugung

      • Wirklich realitätsfremd sind Ihre Annahmen über die Degradation, die Lebensdauer von Solaranlagen und der Wirkungsgrad von Braunkohlekraftwerken. Bitte einfach in der aktuellen technischen Fachliteratur nachlesen und Nachweise bringen, oder selber eine Anlage installieren, dann wissen Sie, was Sache ist.

        • Herr Tarantik, ich betreibe seit Januar eine sehr ideal ausgerichtete Inselanlage mit 250 Wp (Blackoutvorsorge), die bei vollen Akkus über einen Mikroinverter einspeist, also seit Januar. Ich habe als sehr interessierter Techniker auch einige Messtechnik verbaut, so auch einen enrgiesparenden ( man will ja das Häppchen Strom nicht mehr schmälern als nötig) Zähler und zeichne seitdem die „Ernte“ täglich auf. Bisher hat die Anlage für ca. 37 Eu Strom gebracht, da kommt wohl in der von mir theoretisch kalkulierten Amortisationszeit auf Basis der offiziellen Verkündigungen nicht mal der Materialpreis heraus, ich weiß also, was SACHE ist. Das ist die PV-Lebenswirklichkeit…..

          • Mit Mini-Spielzeug PV werden Sie nicht wirklich eine vernünftige Rentabilität erreichen. Thema war allerdings die realitätsfremde Degradation und Lebensdauer.

      • Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing.
        18. August 2019 um 13:15
        „Bereits die Annahme einer Lebenszeit von 25 Jahren ist unrealistisch“

        Hat nicht Herr W.Muller ein PV seit 1995 im Einsatz ?
        Ich kenne jemanden der hat eine PV seit 1991 im Einsatz, sind 28 Jahre.

        Auch das mit der abnehmenden Leistung um Jährlich 0,5% können Sie Herr Prof. Dr.-Ing.Peter Puschner vergessen.
        In Deutschland ist der durchschnittliche Solarertrag je 1 kWp in 2018 bei um die 1050 kWh und da sind ja jede Menge an Alte Solaranlagen dabei.

        „2. Bei einem Kraftwerkswirkungsgrad von 48 % (eta = 0,48) erzeugen Sie 2kWh elektrische Energie mit 1kg Braunkohle.“

        Der durchschnittliche Netto-Wirkungsgrad der Kohlekraftwerke ist in Deutschland ca. 38% und das sollt man als Prof. Dr._Ing eigentlich wissen, Seite 31.

        https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/171207_uba_hg_braunsteinkohle_bf.pdf

        Aus Seite 9 Tabelle 01 seht das Braunkohle so wie die aus dem Tagebau kommt (ohne Aufbereitung) 6,7 bis 9 GJ/Tonne an Energie besitzt = 1861kWh bis 2500kWh/Tonne.

        Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) definiert Braunkohle für Gesteine mit einem Heizwert zwischen 14,82 GJ/t und 16,5 GJ/t (wasser- und aschefrei) 4116kWh bis 4583 kWh/Tonne.

        Von jeden kg das man an Braunkohle aus dem Tagebau holt bekommt man am gerade mal 0,9kWh an Strom.
        Erst wen man die Braunkohle aufbereitet (trocknet) bekommt man aus einem kg trockener Braunkohle um die 1,7 kWh an Strom heraus.

        25.000 kWh / 1,7 kWh/kg = 14.700 kg Materialverbrauch ist immer noch um 100 mal mehr als bei PV.

    • Herr Mueller
      Wenn ich 1 kg Briketts (Braunkohle) hernehme, so haben die eien Heizwert von 5,4 kwh. Kohlekraftwerke haben eine Leistungsausbeute von 33% (ältere) bis 40%, die allerneuesten in NRW sogar 50%. Ca. die Hälfte der gesamten deutschen Gipsproduktion (Trockenbau, Gipsputz) stammt aus den Überbleibseln (Filtern) der Kohleverbrennung. Wer weiß was sonst noch. Auch Uran ist enhalten. Ein kanadisches Unternehmen hat eine Methode entwickelt Uran aus den Aschen zu extrahieren. Soll m.W. bereits vor Jahren in China Anwendung gefunden haben.

    • Sehr geehrter Herr Werner Müller,
      danke für Ihre Mühe, einen Punkt aus obigem Artikel herauszugreifen und ihre Gedanken darum zu winden. Zu dem eigentlichen Inhalt des Artikels von Frau SHOWALTER sagen Sie nichts.
      Aber ich hoffe, es kann auch für unsere anderen Leser von Interesse sein, zu dieser Thematik mehr zu erfahren.

      Ihre Dachanlage mit 1 kWp liefert pro Jahr, großzügig mit 10% Nutzungsgrad gerechnet, 36,5 kWh, mal 25 Jahre mach 912 kWh (eine noch großzügigere Annahme, denn die Leistung von 1 kWp lässt nach). PV liefert nur, wenn die Sonne scheint, Kohle immer, wenn gebraucht.
      Braunkohle hat einen Energiegehalt von 3 kWh / kg, mal 0,4 Wirkungsgrade (Stromerzeugung!) benötigt 760 kg für obige 912 kWh.
      Steinkohle hat einen Energiegehalt von 8 kW/kg, das ergibt dann 285 kg Kohle.
      Kohle ist dann zu Asche verbrannt, sinnvolle Weiterverwendung siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Flugasche
      Ihre PV Anlage kann – wenn die Pilotanlagen mal funktionieren – in seine Bestandstoffe recycelt werden. Dafür wird jedoch Energie benötigt (die mit Sicherheit aus zuverlässiger Quelle kommen muss).
      Entscheidend wird sein, ob der Energieeinsatz die Wiederverwendung des getrennten Materials lohnt – Kosten!. Schließlich muss das irgendjemand haben wollen! Wenn nicht, gibt es möglicherweise Gesetze, die das fordern, dann wird der Preis je erzeugter kWh höher, so wie man das von den „erneuerbaren“ leider kennt.

      Reichweite der Energieträger; Quelle BMWI. https://kraftwerkforschung.info/quickinfo/energieversorgung/solange-reichen-die-nicht-erneuerbaren-energietraeger-angabe-in-jahren/

      Beachten Sie: Das sind Schätzungen von 2007 bzw. 2005 (Uran), Reserven, Ressourcen
      Kohle, Erdgas mindestens 1000 Jahre,
      Erdöl mindestens 130 Jahre
      Quelle: Ökogas: …Im Zeitraum zwischen 1970 bis 2000 haben sich die Ölreserven beinahe verdoppelt – und das trotz eines ständig gestiegenen weltweiten Verbrauchs. Noch drastischer ist die Entwicklung beim Erdgas, denn hier haben sich die Vorräte fast vervierfacht. https://www.oekogas.de/erdgas/steigende-vorraete-und-technischer-fortschritt
      In der Zwischenzeit hat Fracking neue Rohstoffvorräte erschlossen, die USA sind inzwischen zum Exporteur geworden. Weitere Funde können erwartet werden.

      Prof. Gold (Biosphäre in der heißen Tiefe https://www.youtube.com/watch?v=Gvw-r-52FTQ) z.b. hat die Ansicht, dass Steinkohle, Erdöl und Erdgas nicht fossilen Ursprung sind – es sind noch nie Reste von Pflanzen oder Fossilien darin gefunden, anders als z.B. bei Braunkohle. Dazu passt auch Fracking, das große Tiefen erschließt, in denen noch nie ein Wald o.ä. war. Oder auch hier: Konrad Fischer https://www.youtube.com/watch?v=nAmNs9nsIEs

      • „Erdöl mindestens 130 Jahre“
        Ja, das sind die Ressourcen.
        „Ressourcen sind der Teil des Gesamtpotenzials, der entweder noch nicht genau erfasst worden ist, oder der zwar nachgewiesen wurde, aber noch nicht wirtschaftlich gewonnen werden kann“.
        Die EIA geht aktuell von optimistischen Reserven für noch 46 Jahre aus. Ja, und dann wird die Förderung eben teuer, sehr teuer, wie man an der deutschen Steinkohle sieht. Niemand wird diese gute Steinkohle jemals aus 800 m Tiefe herausbuddeln, weil, und solange es preisgünstige Alternativen gibt. Das sind rein wirtschaftliche Überlegungen. Weil das Sie und die junge Generation wissen, sollte dieser wertvolle Stoff nicht sinnlos verschwendet werden. Ihnen kann das altersbedingt egal sein, der jungen Generation aber durchaus nicht.

        • Herr Tarantik,
          Aha! Die deutsche Steinkohle ist für Sie also eine „gute Steinkohle“ und ein „wertvoller Stoff“! Wertvoll wofür? Könnten Sie das Bitte näher erläutern?
          Könnten Sie Bitte auch erläutern, was das mit den Generationen zu tun hat?

          • Steinkohle hat einen deutlich höheren Brennwert als Braunkohle und trotzdem wird sie nicht gefördert, weil dies zu teuer geworden ist. Erdöl in 10 000 m Tiefe wird wohl nicht gefördert, weil dies bei kleineren Fördermengen nicht mehr rentabel sein wird. Ähnliches gilt für Schiefergas. Die junge Generation wird nicht mehr über so günstige Rohstoffe verfügen können, weil die „low hanging fruits“ schon alle abgeerntet und verpraßt sein werden.

          • Herr Tarantik,
            können Sie mir Bitte einfach meine Frage beantworten:
            Wofür ist die Steinkohle ein wertvoller Stoff? Soll sie auch in Zukunft verfeuert werden? Oder soll aus ihr Treibstoff hergestellt werden? Oder was?

      • Korrektur zu meinem vorstehendem Kommentar: Meine Gegenrechnung zum Rechenbeispiel von Herrn Werner Müller zur Abgabe von Strom aus PV ziehe ich zurück. Ich hatte einfach die Stundenzahl nicht berücksichtigt. Herrn Prof. Puschner hat das besser dargestellt.
        Der Rest meines Kommentars ist jedoch weiterhin gültig.

      • Andreas Demmig
        18. August 2019 um 17:04
        „Kohle ist dann zu Asche verbrannt, sinnvolle Weiterverwendung siehe hier:“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Flugasche

        So ein xxxxxxxx Herr Demmig,
        in dem Kommentar vom 17. August 2019 um 18:28 geht es um Braunkohle und Braunkohleasche und die wird größtenteils deponiert.
        Da gibt es spezielle Müllkippen für die Braunkohleasche.
        Google und nach „KWR-Deponien“ fragen.

        https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11551.pdf

      • Andreas Demmig
        18. August 2019 um 17:04
        „Beachten Sie: Das sind Schätzungen von 2007 bzw. 2005 (Uran), Reserven, Ressourcen
        Kohle, Erdgas mindestens 1000 Jahre,
        Erdöl mindestens 130 Jahre“

        Beachten Sie:
        Das ist eine Schätzung das die Sonne noch ~4.000.000.000 Jahre kostenlos die Energie zur Erde sendet Ihre 1.000 Jahre sind nur lächerlich.

  8. Peter Baars
    So geht modernes Raubrittertum. Man installiert im demokratisch gewählten Parlament entsprechende „Gutgesetzes“, die die ineffiziente Technik hoch subventionieren und macht den Weg zum schonungslosen Raubbau frei und bestimmt damit auch den einseitigen Weg des Geldes (in die eigene Tasche). Und das alles gegen das (Grund)“Gesetz des Geschehens“ – dem Entropieprinzip. Wenn man eine Energieart mit niedriger Exergie (Arbeitsfähigkeit), also Umweltenergie in Strom umwandle (mit der höchsten Exergie), dann benötige ich dazu entsprechend umfangreiche Anlagentechnik; denn die Natur schenkt uns nichts! Traurig stimmt es, dass nur ein kleiner Teil der Menschheit das durchschaut.
    MfG Peter Baars

  9. …dass angehende Petro-Regierungen wie die von Wladimir Putin, grüne Aktivistengruppen in Europa und vielleicht auch in Kanada finanzieren,…

    Das ist völliger Unsinn! Es sind schon die „westlichen“ Regierungen selbst, die die grüne Gehirnwäsche betreiben. Unsere Medien, die das ganze imme und immer wiederholen, bis zum Erbrechen. Putin hat damit nichtst zu tun, er ist für Fortschritt und Wissenschaft.

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