Bei Hitzewellen: Erneuer­barer Strom ja bitte. Oder: Wer rettet Deutsch­land und Frank­reich vor dem Ökostrom?

Naturzerstörung allerorten, egal ob bei Hitze oder Kälte: „Alternative“ Energie. Bild: Erwin Lorenzen / pixelio.de

Helmut Kuntz
Die Spitze der GRÜNEN ist dafür bekannt, inzwischen sozusagen als „Markenzeichen“ regelmäßig reinsten, technischen Schwachsinn abzusondern. Ihr Klientel und unsere Medien ficht das nicht an. Auch die Einheitsparteien-Versammlung im Bundestag nimmt deren Ideen auf und versucht, diese in vorbeugendem Gehorsam umzusetzen. Denn alle vermuten dahinter versteckte Genialität. Endlich gibt es eine „Intelligenz“, welche es wagt, unser in ihren Augen hoffnungslos veraltetes, physikalisches System in Frage zu stellen. Solch einen Zeitenumbruch hat es doch seit Galilei nicht mehr gegeben. Und man darf dieses zeitgeschichtliche Ereignis des (Öko-)Erkenntnisumbruchs selbst erleben, ja, kann es alleine durch Setzen eines Kreuzchens sogar beschleunigen. Wie geil ist das.

Wenn Atomkraft „streikt“, muss Ökoenergie retten …

… lies Bündnis 90/Die Grünen wissen:
the european 9.08.2019 (Auszug): [1] Bei Hitzewellen: Erneuerbarer Strom ja bitte
Bei Hitzewellen ist Frankreich auf deutschen Erneuerbaren-Strom angewiesen … Frankreich musste wegen der starken Hitze die Leistung von Atomkraftwerken drosseln und Strom importieren.
… Trotzdem will Frankreich die Laufzeiten von Altmeilern verlängern.

GRÜNES Energie-Fachwissen pur

[1] “Die französischen Atomkraftwerke müssen in Hitzezeiten ihre Leistung erheblich drosseln, um Umweltauflagen zu erfüllen. Das Kühlwasser trägt nämlich direkt zur Erwärmung der Meere und Flüsse bei. Deren Temperatur darf in Frankreich jedoch keine 28 Grad überschreiten …
Frankreich auf erneuerbare Energie aus Deutschland angewiesen
Das war vor kurzem der Fall, als in der Woche vom 22. Juli 2019 in Frankreich neue Temperaturrekorde gebrochen wurden. Bei Hitze erzeugen Atomkraftwerke (AKW) weniger Strom. Zeitgleich steigt aber auch der Stromverbrauch, nicht zuletzt wegen der Betätigung von Klimaanlagen.
Konsequenz: Frankreich produziert tagsüber selber nicht mehr genügend Strom um seinen Bedarf zu decken. Es ist auf Stromimporte angewiesen.
Am 25. Juli um 12.30 Uhr wurden zum Beispiel 3 Gigawatt (GW) aus Deutschland und Belgien importiert, um die französische Nachfrage zu decken. Das entspricht etwa der Leistung von mehr als zwei Cattenom-Reaktoren. Innerhalb desselben Tages sank der Anteil der Atomkraft an der französischen Energieerzeugung von 75 auf 62 Prozent. Im Vergleich mit dem 25. Juni 2019 produzierte Frankreich an diesem Mittag sogar 8 GW Atomstrom weniger. Das zeigt: Atomkraft ist keine klimataugliche Technologie und Frankreich sollte schnellstmöglich in den schnelleren Ausbau von erneuerbaren Energien investieren …

Die Energiefakten am 25.07.2019

Lasse man die GRÜNEN Kenntnisse, dass französische Kernkraftwerke „Meere“ erwärmen und dieses in Frankreich keine 28 Grad überschreiten darf, sowie man 3 GW Strom (das ist angebotene Leistung, importiert und bezahlt wird aber die Energie, also Leistung x Zeit) nicht exportiert, als „Ausrutscher“ einer engagierten, mit dem Thema jedoch erkennbar überforderten Schreibperson beiseite und wenden uns gleich dem denkwürdigen Tag in der Öko-Energiegeschichte zu, als fehlender Kernkraftstrom wundersam durch deutschen Ökostrom ersetzt wurde, um Frankreich vor dem drohenden Blackout zu retten.

Zuerst sehen wir nach, was an dem denkwürdigen, 25. Juli 2019 gegen 12.30 Uhr im Stromnetz geschah:
Ein erstes Bild zeigt, wie Deutschland bis ca. 08 h Strom von Frankreich importierte, um dann mit dem Maximalwert um 13 h, Strom dorthin zu exportieren. In der Spitze waren es gegen 13 h dann 1,846 GW Angebot.

Bild 1 Strom Import/Export Deutschland/Frankreich am 25.07.2019. Maximalangebot an Frankreich um 13 h: 1,846 GW

Das war allerdings nur ein kleiner Teil des Stromexports. In Summe sah es aus wie im nächsten Bild. Man sieht, dass Österreich mit weitem Abstand mit einem Angebot von 8,044 GW um 13 h den meisten Strom abnahm.

Bild 2 Strom Import/Export Deutschland gesamt am 25.07.2019. Größter-Abnehmer ist Österreich mit einem Angebot um 13 h von 8,044 GW

Nun noch die deutschlandweite Öko-Energieerzeugung und Bedarfe an diesem denkwürdigen Tag:
Gegen 13 h betrug der Eigenbedarf Deutschlands 72,95 GW. Das Ökoenergie-Leistungsangebot betrug kurzzeitig ca. 32,73 GW, also 45 % davon.

Bild 3 Ökostrom-Erzeugung Deutschland am 25.07.2019 ohne Wasser und Biogas

Den großen, fehlenden Rest mussten die noch „zugelassenen“, konventionellen Kraftwerke erzeugen.

Bild 4 Konventionelle Kraftwerke: Angebotene Leistung Deutschland am 25.07.2019
Bild 5 Leistungsanteile am 25.07.2019 im deutschen Energienetz

Nach den Zahlen wurde nicht Frankreich, sondern Österreich vor Energiearmut gerettet

Führt man die GRÜNE Interpretation zu Ende, dann hat Deutschland am 25.07.2019 gar nicht Frankreich, sondern Österreich vor dem Strom-Blackout gerettet. Denn dorthin wurde über den gesamten Tag durchgängig erheblich mehr Leistung geliefert, als nur zeitweise nach Frankreich.
Allerdings hat Österreich keine Atomkraftwerke. Woher stammt dann deren „Energiearmut“, die Deutschland erkennbar noch vor dem Nachbarland Frankreich retten musste? Warum haben die GRÜNEN nicht das den Zahlen nach doch wesentlich energieärmere Österreich als öko-grandioses, deutsches Rettungs-Beispiel genannt?
Hallo, Herr Söder! Warum merken Sie das aber nicht und nutzen es nicht sofort und konsequent als Druckmittel gegen die unverschämten und EU-Gleichheitsrecht ignorierenden Landstraßenblockaden seitens Österreich? Fragen, über Fragen.
Dem Autor kommt dazu noch eine Frage: Das CSU-Energiekonzept sieht vor, Bayern wesentlich abzuschotten und ökoautark zu machen. Für Energie-Notfälle ist allerdings ein Bezug – also die Notrettung – aus Österreich vorgesehen. Wie man erkennt, zumindest nach den Zahlen ein ziemlich (un-)durchdachtes Konzept.

Frankreich hat bereits das Energieproblem, welches Deutschland noch bekommt

Die Eigenerzeugung in Frankreich befindet sich allerdings bereits im Grenzbereich: [3] Die wesentlichste Kennzahl im Energiehaushalt von Frankreich ist der Gesamtverbrauch von 450,80 Milliarden kWh elektrischer Energie pro Jahr. Pro Einwohner ist dies also ein Verbrauch von rund 6.730 kWh. (Ergänzung, Stand 2014: Frankreich 6.940 kWh, Deutschland: 7035,5 kWh pro Einwohner)
Frankreich könnte sich vollständig selbst mit Energie versorgen. Die Gesamtproduktion aller Anlagen zur Elektrizitätsgewinnung liegt bei 529 Mrd kWh, also 117% des Eigenbedarfs. Dennoch handelt Frankreich seinen Strom mit anderen Ländern.

Die Erzeugungskapazität von gerade einmal 117 % führt zwangsläufig dazu, dass bei Revisions-bedingten Abschaltungen und selbst geringfügigen Leistungsminderungen die Versorgungsgrenzen erreicht werden. In Frankreich ein „alltägliches“ Ereignis. Allerdings mehr im Winter als im Sommer: swp.de 21.01.2017: Energie Frankreich droht der Strom auszugehen

Das hat gar nichts mit einem ominösen Klimawandel zu tun. Es ist nur ein Beispiel, dass die Politiker in diesem Land beim weitsichtigen Planen nicht besser sind als unsere. Wir haben als Beispiel den BER, Frankreich schon unseren (künftigen) Energiezustand.

Nun die Energiezukunft Deutschlands gestreift. Die folgende Tabelle listet mit teils etwas veralteten – zur Veranschaulichung aber immer noch geeigneten – Werten Deutschlands Erzeugungsdaten.

Bild 6 Installierte Leistungen an Stromerzeugern in Deutschland. Hinweis: Werte teils 2014, damit nicht aktuell. *modifiziert

Aktuell hat Deutschland einen mittleren Strombedarf von knapp über 60 GW und maximal um die 70 GW. Die installierte Leistung ist mit ca. 184 GW somit drastisch überhöht. Alleine die Leistung konventioneller Kraftwerke oder alleine der installierten Ökoenergie reichen zur Spitzenlastdeckung locker aus.
Das Bild ist jedoch stark verzerrt. Denn die Ökoenergie-Erzeuger liefern niemals die installierte Leistung, sondern nur geringe Bruchteile davon: Wind ca. 30 % und Solar ca. 10 % im Jahresmittel.

Werden die konventionellen Kraftwerke wie angeordnet weggeschaltet, bleiben von den Ökoerzeugern nur ca. 32,4 GW wirklich angebotener Jahresmittelwert übrig. Das reicht nicht im Ansatz zur Versorgung von Deutschland aus.

Solche von weissen, alten Männern in 5 Minuten vorzeigbare Rechenspielereien sind jedoch „not amused“. Denn solche stören das hehre Bild der Öko-Ideologie.
Und so kann auch ein Herr Söder ohne zu zucken, aber begeistert beklatscht von Bürgerinitiativen, Umweltverbänden und nationalen, wie internationalen NGOs verkünden, dass die verschrieenen, konventionellen Grundlastkraftwerke gefälligst vorzeitig vom Netz sollen (und er die fehlende Energie durch sündhaft teure Gaskraft(Werke) ersetzen will).

Die Engländer erleiden es bereits

kaltesonne: Am Freitag dem 9. August 2019 ist in der Millionenstadt London sowie Nachbarregionen der Strom ausgefallen. In der deutschen Presse hieß es lapidar (hier SPON):
Grund für die Panne waren nach Angaben des Netzbetreibers National Grid zwei fehlerhafte Stromgeneratoren. Die Probleme seien inzwischen behoben worden, teilte das Unternehmen am Abend mit …
Auf Bloomberg erfährt man dann aber doch noch einige wichtige Zusatzinformationen:
London and surrounding areas suffered a widespread power outage Friday during the evening rush hour after windpower and natural gas generation levels dropped, according to data from network manager National Grid Plc.

“Today what happened is a major offshore wind generation site and a gas turbine failed at the same time,” said Devrim Celal, chief executive officer of Upside Energy in London, which contracts with National Grid to help balance electricity. “There was a significant shortage of generation, and that sudden drop created ripple effects across the country.

Unsere Presse verschwieg somit die Information über die wahren Ursachen: Es ist inzwischen so wenig Erzeugungsreserve vorhanden, dass bereits kleine Störungen zum Desaster führen. Und unsere Regierung erzwingt nun diesen Weg ebenfalls mit der Zwangsabschaltung der konventionellen Kraftwerke.

Doch wirklich vor Energiearmut gerettet werden muss Deutschland

Zurück zur glücklichen Rettung Frankreichs vor den – laut GRÜNer Ideologie – Wetter-instabilen Kernkraftwerken durch deutschen Ökostrom.
Die Ökoenergie konnte am besagten Rettungstag Deutschland nicht entfernt mit ausreichend Energie versorgen. Lediglich über einen kurzen Tageszeitraum gelangen ihr 45 % Energieanteil. Doch um 05 Uhr Früh waren es nur 9,1 % davon, nimmt man gnädig die nicht ausbaubaren und umstrittenen Erzeugungen mittels Wasserkraft und Biogas dazu, sind es trotzdem gerade einmal 18,5 % der benötigten.

Wer hat nun die riesige, fehlende Strommenge für Deutschland geliefert und gleich noch dazu das kleine Bisschen für Österreich und Frankreich? Alleine die verschrienen, konventionellen Kraftwerke.

Jeder stelle sich nun vor, der GRÜNE (und SPD, CDU, FDP, Linke, CSU) Traum ist endlich umgesetzt und diese Konventionellen Kraftwerke existieren nicht mehr. Und nun möchte jemand um 05 h seinen Frühstückskaffee kochen.
Kein Problem, die Lösung ist schon parat: Das intelligente Netz sagt ihm über die Kaffee-Koch App aufs Mobile: Strom ist für Sie erst gegen 12 h kontingentiert. Jemand war jedoch bereit, sein aktuelles Kontingent abzugeben. Wollen Sie dieses, müssen sie einen Aufpreis von xxx EUR pro W zuzahlen. Dieses Angebot gilt für die nächsten 10 Minuten. Bitte klicken Sie dazu auf den Zahlungs-Zuweisebutton.
Wenig später meldet ihm eine Firma: „haben Sie bemerkt, wie teuer Strom geworden ist? Wenn Sie immer ausreichend Strom haben wollen, empfehlen wir ihnen eine Solaranlage und einen Akkuspeicher für mindestens 14 Bedarfstage. Obwohl dieses Invest recht teuer erscheint, lohnt sie sich nach kurzer Zeit“.
Den von unseren Politikern versprochenen Rückfluss dieser stetig steigenden Kosten haben sich die „Armen“ wohl etwas anders vorgestellt.

Atomkraft ist keine klimataugliche Energie …

GRÜNE: [1]Innerhalb desselben Tages sank der Anteil der Atomkraft an der französischen Energieerzeugung von 75 auf 62 Prozent … Das zeigt: Atomkraft ist keine klimataugliche Technologie …
Atomkraft (in Frankreich) reduzierte sich bei Hitze wegen der zwangsläufigen – und deshalb begrenzt zulässigen – Aufheizung des rückgeführten Kühlwassers von 75 auf 62 %, also um 17,3 %. In den Augen der GRÜNEN ein technologisches Desaster, weshalb sie an Frankreich den öko-genialen Technologie-Vorschlag haben:
GRÜNE: [1]Frankreich sollte schnellstmöglich in den schnelleren Ausbau von erneuerbaren Energien investieren …

Was würde Frankreich mit diesem Vorschlag der GRÜNEN Energieexperten „gewinnen“:
Die angeblich so rettungsfreudige Ökoenergie von Deutschland hat sich am gleichen Tag von 32,73 auf 5,2 GW Leistungsangebot reduziert, oder positiv ausgedrückt, um diese Angebotsdifferenz erhöht. Nicht planbar und stark Wetter-zufällig, aber immerhin. Das sind minus 84 % Differenz innerhalb weniger Stunden. Und das nicht nur während einer Hitzeperiode, sondern täglich und rund übers Jahr. Die Differenz kann selbstverständlich auch geringer werden: Wenn mittags wenig Sonne scheint und dadurch das tägliche Nacht-Minimum einen höheren Anteil „gewinnt“ und gut: Der Wind weht manchmal auch bei uns etwas stärker. Dürfen die Nord-Süd-Trassen gegen alle Bürgerproteste doch noch im Ansatz wie erforderlich gebaut werden, verteilt sich die Windenergie sogar etwas.
Übrigens haben auch Solarpaneele einen erheblichen Temperatureinfluss: Bei 10 Grad Erhöhung verringert sich ihre Energieausbeute um ca. 4,8 % [2].

Öko(ge)wissen als Exportschlager

Mancher wird ahnen, in welchem Umfang Deutschland nach der bereits gestarteten, konsequenten Zerstörung aller bisher hier (noch) beheimateten, exporttauglichen Hoch-Technologien dann solches „Wissen“ exportieren wird.

Zumindest um das „Problem“ der zu hohen, deutschen Exportüberschüsse brauchen sich moderne Ökonomen mit Sicherheit dann keine Sorgen mehr zu machen.

Die „Freitagshüpfer“, welche nicht früh genug in den öffentlichen Dienst mit seiner risikolosen Vollversorgung „schlüpfen“ konnten, werden die Auswirkungen ihrer Forderungen im Erwerbsleben bald bemerken: Exorbitante Lebenshaltungskosten und mickrige Bezahlung ohne einen leidlich sicheren Arbeitsplatz. Wie man es von südlichen Ländern kennt, die bereits vorbildlich auf Exportüberschüsse „verzichten“.

Aber wie immer, Lösung ist in Sicht: In Städten wie Nürnberg werden Rikschafahrer gesucht, ein Beruf mit Zukunft. Und endlich kommen damit aus Asien einmal nicht nur Produkte (und Geld zum Aufkaufen unserer High-Tech Firmen), sondern wahrlich „erfahrene“ Ideen zu uns.
Die Nürnberger Öko-Variante hat nur einen kleinen Nachteil: Die Tretunterstützung läuft über Solarpaneele. Wenn die Sonne wenig scheint, wird der Job anstrengend. Dagegen wussten die Altvorderen aber bereits anzugehen: Man entlastet das Zugtier und läuft nebenher. Solch altes Wissen wird immer wertvoller werden …

Quellen

[1] the european 9.08.2019: Bei Hitzewellen: Erneuerbarer Strom ja bitte

[2] Solarpanel Moduldatenblatt: Temperaturkoeffizient -0,48%/K

[3] Länderdaten: Energiehaushalt in Frankreich

[4] WIKIPEDIA: Installierte Leistung

 

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12 Kommentare

  1. Nix für ungut, aber die Zeit der fachlichen Argumente ist lange abgelaufen, der westdeutsche, grünrot gehirngewaschene Normaltrottel (damit sind speziell auch elektrotechnisch qualifizierte Ingenieure gemeint) kann und will es nicht anders. Dann eben – in Gottes Namen.

  2. Der Typ von den Grünen vergisst zudem das Photovoltaikanlagen bei extremer Hitze an Wirkungsgrad verliert was wiederum zu Energieverlust in Form von weniger Energieerzeugung führt. Also das gleiche wie beim Atomkraftwerk wenn es zurückfahren werden muss wegen Hitze!Eine PV Anlage hat einen umso höheren Wirkungsgrad je Kälter es wird!

    • Die größten PV- einspeiser sind Freiflächen Anlagen, die so konstruiert sind das sie sich selbst über den Kamineffekt bzw die selbst erzeugte Lokal- Konvektion.
      Sie erreichen trotz Erwärmung und Effizienzverlust zur Mittagszeit ihren Einspeisepeak.
      Das mit den theoretischen Verlusten darf man nicht überbewerten – den Nullleiter gibt es auch nur nahe 0 Kelvin

      Mit freundlichen Grüßen!
      Christian Möser
      Zimmerer

  3. Guten Morgen an die Runde.

    Schön geschrieben, wie sich doch wieder grün postulierter Wissensunfug, frei im Propagandaraum verbreitet und auf auf einfache Weise widerlegt.

    Jetzt zu Bild 3: Der Tagesgang Verbrauch und Produktion in einem müsste mit den mittleren Windgeschwindigkeiten in 10 m Höhe ergänzt werden bzw. nach Balonfahrerformel mal 2 für 200 m Höhe angebeben.
    Bei der Solareinspeisung an einem sonnigen Tage, wie dem 25.07.19 würde eine Gegenläufigkeit ohne Sonnenstandsangabe (die kennt jeder der die Uhr ablesen kann….) sofort in das Auge stechen.
    Beim Wind, welcher über die Einspeisung der Nachtstunden, und eben in der allgemeinen Schlafenszeit, am höchsten lag, also auch er stärker gewesen sein müsste. Beim Schäfchen zählen und vor Hitze nicht einschlafen können, da merkt der grüne Michel nichteinmal mehr das eine Querlüftung des Schlafzimmers nur mit Ventilator erreicht werden kann. Unglaublich aber war.
    Die erste Tageshälfte ergäbe eine komplette Gegenläufigkeit und bei der 2. Tageshälfte dann so was wie den Hockeystik der vorauseilend hochschießt, die Realität ihm aber nicht folgt.
    Bis auf örtliche Labilität (gewitrig) war aber im kompletten Tagesverlauf bis auf das Nordseeumfeld und Teile des Ostseeraumes praktisch so gut wie keine Windernte möglich, wie im Diagramm nur um die Mittagstunden herum richtig dargestellt.
    Diese Werte sind offizielle Werte, was mich am meisten beunruhigt.
    Sind offizielle Werte nur kleine Schummeleien oder doch viel, viel mehr…….?

    Mit freundlichen Grüßen!
    Christian Möser
    Zimmerer

  4. Herr Ralf Kliszewski,
    Herr Frey stellte den Artikel nur dankenswerter Weise ins WEB (das kann ich nämlich nicht), der Autor bin ich. Also bitte auf den Richtigen, nämlich mich schimpfen.
    Anregung: Den Beschreibungstext zur Tabelle lesen. Dann die Tabelle lesen. Wenn dann noch Fragen übrigbleiben: stellen

    • Hallo H. Kuntz,

      Dem Herrn K. habe ich den Hinweis zum Augen öffnen und richtig lesen gegeben.
      Mein Hinweis auf die Fehler in Abbildung 3 sind keine Kritik an Sie, sondern an das betrügerische System. Also was ich meine ist das jedem auffallen würde, wenn des nacht´s die Solareinspeisung ihren Pike hätte aber beim Wind, der an dem Tage ähnlich gezeitet, aber in der Summe wenig, brachte lag der Pike eben in der Nacht und laut Wetterhistorie des DWD oder Kachelmannwetter war das eben an dem Tage mitnichten der Fall.
      Ich stehe oft früh auf (vor 3 Uhr und bin vor 4 Uhr auf Achse) und sehe den Spuk live. Habe dutzende Videos im Halbdunkel bei Flaute und rotierenden Windfängern gemacht, welche zwischen 6 und 8 Uhr wieder stehen bleiben. Wohlbemerkt: Stehenbleiben bei einestezender schwacher Brise…..

      Mit freundlichen Grüßen!
      Christian Möser
      Zimmerer

  5. Mal eine Frage zum besseren Verständnis. War und ist es nicht so, dass Deutschland besonders an sonnenreichen und windigen Tagen sehr große Strommengen in ausländische Netze pumpt und für diese Abnahme sogar viel Geld bezahlt? Das würde dann auch wieder das oben genannte Diagramm und den Tageszeitraum erklären und warum auch Österreich große Mengen abgenommen hatte. Und wie ich gehört habe, sind die Länder, die Schweiz übrigens auch, nicht besonders scharf darauf, dass wir mit unserer Überproduktion deren Netze fluten und instabil machen.

  6. Eigentlich ganz einfach: die Prioritäten sind falsch gesetzt.
    Erst kommt der Atomausstieg als Merkelsche Verbeugung vor links, dann kommen die europäischen CO2-Vorgaben, danach nichts mehr.

    Richtig wäre Versorgungssicherheit als Priorität 1, danach
    CO2, Bezahlbarkeit und Atomausstieg etwa gleichrangig. Allerdings würde der Verzicht oder das Verschieben des Atomausstiegs das Erreichen der anderen Punkte deutlich erleichtern.

    Der aktuelle Weg führt leider direkt zu einem Verlust der Versorgungssicherheit. Wahnsinn !!!

  7. Sehr geehrter Herr Chris Frey,
    sie sollten erst mal verstehen wie man eine Tabelle macht dann was Veröffentlichen.

    Im Bild 5.
    „Deutschland 25.07.2019“
    ist 2 mal 5h und einmal kommen Sie auf 9,1% Öko Anteil und in der letzten Spalte auf 18,5% Öko Anteil.

    Beide Spalten sind ja am 25.07.2019 um 5h und da sind vollkommen verschiedenen Ergebnisse eingetragen.

    Herr Chris Frey,
    nur mit würfeln und was in die Tabelle schreiben ist stümperhaft.

    • Die Tabelle nur überfliegen und dabei 2 Positionen in der letzten Spalte übersehen…,kann ja mal vorkommen. Das nächste mal lieber ein zweiter Blick darauf bevor die große Keule geschwungen wird, oder einfach den Artikel komplett lesen, da werden Sie auch geholfen.

    • Guten Morgen Herr Kliszewski,

      Einfach mal die Augen richtig öffnen bzw auch ordentlich lesen und dabei zu versuchen zu verstehen würde ich ihnen ans Herz legen.

      MfG
      Christian Möser
      Zimmerer

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