Abgeordnete fordern Trump auf, Beschränkungen für ausländisches Uran zu verhängen

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CHRIS WHITE
Republikanische Abgeordnete fordern Präsident Donald Trump auf, feste Quoten für aus Russland importiertes Uran zu verhängen. Diese Kritiker befürchten, die USA seien zu abhängig von fremden Ländern, um Amerika mit notwendigen Energien zu versorgen.

Die Abgeordneten Rob Bishop aus Utah, Liz Cheney aus Wyoming, Louie Gohmert aus Texas und Matt Gaetz aus Florida gehörten zu den wenigen Republikanern, die Trump aufforderten, 25 Prozent des US-amerikanischen Uranmarktes für die inländische Produktion zu reservieren. Ihre Anfrage kommt, als der Präsident überlegt, ob Quoten für importierte Uranprodukte festgelegt werden sollten.

„Die zunehmende Abhängigkeit unseres Landes von ausländischen, staatseigenen Uranquellen stellt eine Bedrohung für die nationale Sicherheit dar. Die Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung des Binnenmarktes mit diesem kritischen Mineral berühren die nationale Sicherheit“, so das Schreiben an den Präsidenten.

Trump hat nun eine Frist bis Samstag, um zu entscheiden, ob Quoten gemäß Abschnitt 232 des Trade Expansion Act verhängt werden sollen.

[en.Wiki: Gemäß Abschnitt 232 des Gesetzes von 1962, kann der Präsident unter bestimmten Umständen auf der Grundlage einer Empfehlung des US – Handelsministers Zölle erheben, wenn „ein Artikel in solchen Mengen oder unter solchen Umständen in die Vereinigten Staaten eingeführt wird, die die nationale Sicherheit gefährden oder beeinträchtigen . „]

Dieser gibt dem Präsidenten die Befugnis, die Auswirkungen von Importen auf die nationale Sicherheit zu prüfen und erforderlichenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Das Handelsministerium legte die Ergebnisse einer solchen Untersuchung dem Weißen Haus im April vor.

Anlass für die Untersuchung war eine Petition zweier US-amerikanischer Uran-Abbauunternehmen, Ur-Energy Inc und Energy Fuels Inc, in der sie sich beschwerten, dass subventionierte ausländische Wettbewerber sie dazu geführt hätten, dass Kapazitäten abgebaut und Mitarbeiter entlassen werden mussten. (RELATED: Trump May Go Nuclear On Tariffs And Tax Uranium Imports) (~Trump könnte Zölle auf Import von Uran anheben)

Ein Vertreter des Western Caucus, der den Brief verfasst und verteilt hat, sagt, dass der Gesetzgeber den Prozess im Auge behält. [Der Western Caucus, ist eine überparteiliche Gruppe, innerhalb des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, dem derzeit 74 Kongressabgeordnete angehören.]

„Die Kongressabgeordneten Paul Gosar und Andy Biggs haben bereits lange die Gefahr einer übermäßigen Abhängigkeit der USA von ausländischem Uran hingewiesen,“ sagte Ben Goldey, Sprecher des Western Caucus, in einer Erklärung gegenüber der Daily Caller News Foundation. „Der Western Caucus beobachtet die Ermittlungen nach Abschnitt 232 genau und wir sind auf die Ergebnisse gespannt.“

Zivile Kernkraftwerke und Nuklear-getriebene U-Boote der US-Marine sind auf Uran angewiesen, dessen Produktion in den USA seit den 1980er-Jahren zurückgegangen ist, weil inzwischen mehr und mehr aus dem Ausland stammt. Trump seinerseits zielt auf Chinas Uranexporte ab, während er weiterhin die Handelspraktiken des kommunistischen Landes beeinflussen will.

Der Präsident konzentriert sich insbesondere auf Komponenten und Maschinen für Reaktoren (U-235) zur Isotopentrennung. Die USA beziehen nur einen sehr geringen Prozentsatz ihres Urans aus China, so dass die Zölle in diesem Bereich wahrscheinlich keine großen Auswirkungen haben werden.

Was die US-Nuklearindustrie verärgern könnte, sind Gegenmaßnahmen von China, das plant, bis 2030 mindestens 100 Kernkraftwerke zu bauen, um die Abhängigkeit von Energie aus Kohle zu verringern. China ist in hohem Maße von Importen von Uran und Ausrüstung abhängig, zum Bau von Kernkraftwerken.

Gefunden auf Tha Daily Caller vom 12.07.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/07/12/trump-tariffs-uranium-china/

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7 Kommentare

  1. In China sind derzeit 11 KKW’s in Bau.
    China hat zum Bau eines BN-800 (oder 2, weiß nicht mehr) einen Vertrag mit Rußland geschlossen.
    China und Rußland sind die Länder, die für ihre Bürger vorsorgen.
    „Deutschland wird erneuerbar“, es bleibt ein Rätsel unserer Regierung, wie damit 82 Millionen Menschen versorgt werden sollen. Zurück auf die Bäume, so wird es bald heißen.

    • Lutz Niemann schreibt am 17. August 2019 um 21:27
      „In China sind derzeit 11 KKW’s in Bau.“

      Herr Lutz Niemann,
      in China sind gerade mal 9 KKW’s seit einigen Jahren in Bau, wie soll das da klappen mit den 100 bis 2030 ?

      Wenn man noch die zwei AKW-Baustellen von Taiwan dazunimmt kommt man auf 11.
      Nur sind die zwei AKWs in Taiwan seit 1999 im Bau, also bereits seit 20 Jahren.

      Eine PV-Anlage haben sich die Leute innerhalb von einem Tag auf das Dach gebaut und am Nachmittags kommt bereits der erste PV-Strom.

      Okey,
      die Kernkraftwerke können noch in der Nachtstunden richtig Strom verkaufen unter Tags nur Teilmengen oder auch mal gar nichts.
      Ob da noch die Volllaststunden ausreichen um ein AKW Neubau zu Refinanzieren halte ich für unrealistisch.

      Und das verrückte ist noch das PV-Anlagen sich Milliarden von Menschen und Firmen für wenig Geld und in sehr kurzen Bauzeiten realisieren können.

  2. Andreas Demmig schreibt bei EIKE:
    „China, das plant, bis 2030 mindestens 100 Kernkraftwerke zu bauen, um die Abhängigkeit von Energie aus Kohle zu verringern.“

    Nur hat China in 2019 noch kein einzigen AKW-Neubau begonnen.
    Nur hat China in 2018 auch kein einziges AKW begonnen.
    Nur hat China in 2017 auch kein einziges AKW begonnen.
    Nur hat China in 2016 zwei AKW-Neubau begonnen.

    Keine Ahnung wie da Herr Andreas Demmig auf die Idee kommt das da mindestens 100 Kernkraftwerke im China kommen sollen bis 2030 ?

    Quelle Internationale Atomenergie-Organisation,
    https://pris.iaea.org/PRIS/

    • Andreas Demmmig hat ÜBERSETZT, was er im dailycaller gefunden hat.

      Prinzipiell müßten Sie Ihre möglicherweise begründete Kritik dann gegen diese Quelle richten. Streng genommen sagt aber auch diese Quelle nur, daß der Bau dieser AKWs GEPLANT ist.

      In dem dem sozialistischen (NICHT sozialen) Dirigismus und der Überregulation verfallenen Europa und insbesondere in DDR-2.0 mag es illusorisch anmuten, in 10 Jahren derartige Planungen zu realisieren. Hier benötigt man 1-1/2 Jahre für die teilweise Sanierung von 1-1/2 km Autobahn, von der Errichtung eines Flughafens ganz zu schweigen.

      Der aufstrebende Rest der Welt freut sich über unseren Niedergang und wendet sich der Realität zu.

      R.F.

    • Danke an Herrn Dr. Facius
      für Ihre unterstützende Information.

      ***
      Sehr geehrter Herr Werner Mueller,

      es stimmt, „PLanung“ habe ich auf dem von Ihnen angegebenen Link nicht gefunden.
      Unter Ihrem Link ist aber zu sehen, das ‚TAISHAN-2‘ und ‚YANGJIANG-6‘
      im Juni 2019 neu an das Stromnetz angeschlossen wurden.

      Blättert man weiter, so kommt man nach einem Balkendiagramm dann auch zu dieser Einzelaufstellung:
      https://pris.iaea.org/PRIS/CountryStatistics/CountryDetails.aspx?current=CN
      auf der auch einige „under construction“ aufgeführt sind.

      China plant mittel- und langfristig 600 Milliarden Yuan in den Bau von Kernkraftwerken zu investieren, die erste Charge von 80 Mrd ist kurz vor oder Inbetriebnahme
      https://www.china5e.com/news/news-1054031-1.html
      oder https://www.china5e.com/power/nuclear-power/
      Kurz: Die Genehmigungen sind für weitere Kraftwerke erteilt. Hualong Nr. 1 ist ein Vorzeigekraftwerk neuester Technologie, auch die Erfahrungen von Fukushima sind dort eingeflossen. Für diese Technologie / Kraftwerke gibt es bereits unterschriebene Vereinbarungen mit Großbritannien, Argentinien, Saudi Arabien

      Ich überlege, meine Recherchen in einen eigenen Bericht auf Eike zu bringen.

      • Hallo Herr Andreas Demmig,
        bereits von 4 Jahren also 2015 gab es so Räubergeschichten bereits über China und der Kernkraft.
        https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-will-Atomenergie-massiv-ausbauen-article16498431.html
        „China will sich von der Kohle lösen“
        „80 neue Atommeiler bis 2030“
        „China will Atomenergie massiv ausbauen“

        Oder auch was aus 2011
        https://www.hna.de/welt/china-will-kernenergie-massiv-ausbauen-1159893.html
        „Bis 2015 soll mit dem Bau von weiteren 40 Gigawatt an Kapazitäten begonnen werden.“

        • Sehr geehrter Herr Werner Mueller,

          Jetzt habe ich Sie verstanden:
          Mit Räubergeschichten meinen Sie die Meldungen in unseren Medien. Die Medien schreiben auch nur: … geplant
          Ihr verlinkter Bericht in n-Tv zeigt ein Bild des Taishan Kernkraftwerkes.
          Taishan 1 ging 2018-06-29 ans Netz, Taishan 2 am 2019-06-23 (Ihr Link von vorher)

          China macht wohl unbeirrbar weiter, mit dem Ausbau zuverlässiger Kraftwerke.
          In der von Ihnen verlinkten Quelle: Internationale Atomenergie-Organisation, ist auch vermerkt, wann die Kernkraftwerke ans Netz gingen. (siehe auch meinen weiterführenden Link in der Antwort oben)
          Da neu ans Netz gehende Kraftwerke aber erst geplant, dann gebaut und zugelassen werden müssen / mussten, verstehe ich Ihre obige Aufstellung
          mit „Nur hat China in 20xx noch kein einzigen AKW-Neubau begonnen.“ überhaupt nicht mehr?

          Mein Eindruck; Sie lesen nicht mal Ihre eigenen Links, die Sie hier als Argument für:“Keine Ahnung wie da Herr Andreas Demmig auf die Idee kommt …“ anführen.
          China plant die Anzahl der Kernkraftwerke zu vermehren, ob das mit „100 Stück“ bis 2030 klappt, das ist wohl nicht unser Problem.

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