Waldsterben 2.0!

Nachdem sich das Waldsterben 1.0 als großer Betrug herausstellte, der aber als Folge lukrative Einnahmen und – vor allem – großen politischen Einfluss für grüne Parteien und NGO´s brachte, wird jetzt versucht dieses Erfolgsrezept – mit Betrug zum Erfolg – mithilfe des Generalhammers Klimawandel zu wiederholen.
Michael Krüger hat die Fakten dazu

Nach der drohenden Klimakatastrophe wird nun ein neues Fass von Klimaschützern aufgemacht. Das Waldsterben 2.0. Dazu einige Fakten.

Deutschland ist das waldreichste Land Mitteleuropas. Aktuell sind rund 11,4 Mio. Hektar mit Wald bedeckt. Das entspricht knapp einem Drittel der Gesamtfläche Deutschlands. Nach der Entwaldung im Mittelalter nimmt seit etwa 1850 die Waldfläche in Deutschland stetig zu.

Waldfläche-Deutschland

Dank einer nachhaltigen Bewirtschaftung hat die Waldfläche trotz einer intensiven wirtschaftlichen Nutzung seit dem 2. Weltkrieg stetig zugenommen. Auf dem Fundament des Bundeswaldgesetzes ist die Waldfläche in den letzten 50 Jahren um mehr als 1,5 Mio. ha gewachsen. Eine Fläche, die mehr als 2 Mio. Fußballfeldern entspricht.

Zwischen 1992 und 2008 ist die Waldfläche in Deutschland „pro Jahr durchschnittlich um 176 Quadratkilometer (17.600 ha) gewachsen“, meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Das entspricht pro Jahr in etwa der Fläche der Stadt Karlsruhe. Oder aber der Fläche eines Quadrates mit 13 km mal 13 km Kantenlänge.

In den zehn Jahren von 2002 bis 2012 hat der deutsche Wald um mehr als 50.000 ha an Fläche zugelegt. Einer Fläche, die mehr als 70.000 Fußballfeldern entspricht. Das Volumen der Waldbäume hat zwischen 2002 und 2012 um 220 Mio. m3 zugenommen – und das bei einer deutlich intensivierten Nutzung.

Nicht nur die Waldfläche wächst, sondern auch das Waldvolumen. Heute wächst mehr Wald zu, als entnommen wird und abstirbt und damit steigt auch der Holzvorat in deutschen Wäldern an. Der Holzzuwachs im deutschen Wald beträgt gemäß Waldbericht der Bundesregierung von 2017 durchschnittlich 11,2 m³ je Hektar und Jahr.

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Bzw. insgesamt 121,6 Mio. m³ pro Jahr. Seit 1970 wurden die Wälder deutlich voratsreicher. Die Gründe für den hohen Zuwachs sind vielfältig. Eine verlängerte Vegetationsperiode, vermehrte Stickstoffeinträge aus der Luft, eine erhöhte CO2-Konzentration in der Luft und die großen Vorräte tragen zu der enormen Wuchsleistung der Wälder bei. Nur etwa 2/3 des Zuwachses wird dabei wirtschaftlich genutzt.

So zeigen auch Satellitendaten, dass Deutschland in den letzten 3-4 Jahrzehnten grüner geworden ist.

Deutschland-Gruen

Im europäischen Vergleich ist Deutschland nicht nur eines der am waldreichsten Länder, es wächst auch am meisten Holz hinzu.

Waldzuwachs

Laut einer Uno-Studie von 2011 sind die Wälder in Europe in den vergangenen 20 Jahren deutlich gewachsen. Laut dem in Oslo vorgestellten Bericht „Zustand der europäischen Wälder 2011“ wuchsen in den vergangenen 20 Jahren die Waldflächen in allen Regionen zumindest etwas – mit Ausnahme von Russland. Insgesamt habe sich der Wald durch Aufforstung und natürliches Wachstum um rund 17 Millionen Hektar Wald ausgedehnt. Das der Wald auch in Deutschland an Fläche gewinnt, hatte damals auch die Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) bei der Präsentation des Waldschadensberichts betont: In den vergangenen 40 Jahren wuchs die Fläche um rund zehn Prozent oder eine Million Hektar.

Im deutschen Wald stehen jetzt ca. 90 Mrd. Bäume, das sind über 1.000 Bäume pro Einwohner.

Einen überdurchschnittlichen Waldanteil haben die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen, gefolgt vom Saarland, von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg mit Berlin und Thüringen.

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Auch in der Länderbetrachtung nimmt die Waldfläche nahezu überall weiter zu. Das zeigen die Auswertungen der Bundeswaldinventur. Der deutsche Wald im Ganzen wächst seit Jahrzehnten. Und das sowohl, was die Gesamtfläche betrifft, als auch was das Volumen der Bäume angeht. Das gesamte Volumen der Waldbäume erreicht inzwischen Rekordwerte: 3,66 Milliarden m3 – und das ist noch nicht einmal alles, denn es kommt noch das sehr dünne Holz der Äste dazu, das traditionell nicht mitgezählt wird. Selbst der Vorrat an abgestorbenen Bäumen nimmt zu, und zwar deutlich: auf jetzt über 200 Mio. m3.

So ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn der Wald in der Fläche und im Volumen wächst, so gibt es darunter auch mehr abgestorbene Bäume und auch mehr Bäume die durch Stürme, oder Trockenheit und Schädlinge Schaden erleiden können. In Naturwäldern liegt aus diesem Grund auch viel Bruchholz und Totholz herum.

Besonders stark zugelegt haben die dicken Bäume. Das hängt auch damit zusammen, dass die Bäume in unseren Wäldern im Durchschnitt immer älter und kräftiger werden. Und das trotz „sauren Regen“ und „Klimawandel“.

In ganz Deutschland bedecken die über 100-jährigen Waldflächen inzwischen mehr als 2,6 Mio. ha – eine Zunahme um mehr als 17 % seit 2002! Zum Vergleich: Das ist eine Fläche, die wesentlich größer ist als das ganze Bundesland Hessen (mit einer Gesamtfläche von etwa 2,1 Mio. ha = 21.000 km2).

Besonders die Flächen der sehr alten Bäume (mit einem Alter von über 160 Jahren) nehmen seit Jahrzehnten stark zu. Die bundesweiten Walderhebungen zeigen zwischen 2002 und 2012 eine Zunahme dieser alten Baumriesen um über 45 % auf jetzt 350.000 ha.

Nach den Ergebnissen der dritten Bundeswaldinventur 2011/2012 sind dabei rund 36 % der Waldfläche als sehr naturnah (14,5 %) oder als naturnah (21,3 %) einzustufen.

Auch für Klimaschützer sollte es sehr erfreulich sein, dass mit dem Holzvolumen der Bäume auch die Kohlenstoff-Menge immer mehr zunimmt, die in unseren Wäldern gespeichert ist: Etwa 2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff stecken im deutschen Wald, eine unglaubliche Menge! In Kohlendioxidmengen umgerechnet heißt das: Die heutigen Wälder haben der Atmosphäre im Laufe ihres Wachstums über 7 Milliarden Tonnen CO2 entzogen, und jedes Jahr schlucken sie weitere 50 Mio. Tonnen. Dazu kommen noch die Kohlenstoffvorräte im genutzten Holz. Aktuell werden der Atmosphäre jedes Jahr 150 Mio. Tonnen Kohlendioxid entzogen oder bleiben ihr erspart – dank Wald und Holznutzung in Deutschland.

Allen Unkenrufen zum Trotz stirbt der deutsche Wald also nicht. Ganz im Gegenteil. Nirgendwo in Europa geht es dem Wald so gut wie in Deutschland und nirgends in Europa bindet der Wald durch die hohen Zuwächse so viel CO2 wie in Deutschland. Allen voran die „Klimaschützer“ machen aber ein neues Fass Waldsterben 2.0 auf. Siehe z.B. den Kampf um den Hambacher Forst und die jetzige Debatte um das Waldsterben 2.0 infolge Klimawandel. Hier werden dann insbesondere Fichtenmonokulturen gezeigt, die anfällig für Sturmschäden und Trockenheit und Insektenbefall sind und dies wird dann dem Klimawandel in die Schuhe geschoben. Dabei handelt es sich hier um Fehler der Vergangenheit, welche die Holzwirtschaft gemacht hat. Nach dem 2. Weltkrieg wurde viel Holz gebraucht und vor allen Fichten wurden nach der Rodung neu angepflanzt. Nach dem 2. Weltkrieg ließen England und Frankreich in Deutschland Wälder als Reparationsleistung für eigene Schäden abholzen. Die deutsche Forstverwaltung forstete danach mit Hilfe von Frauen wieder auf, vor allen schnell wachsende Fichtenwälder. Die Folgen wirken bis heute nach. Mit dem Klimawandel hat das wenig zu tun. Was den Klimaschützern aber nicht zu vermitteln sein dürfte. Man glaubt auch hier, was die Medien berichten und sogenannte Fachleute und Experten erzählen.

Der Beitrag erschien zuerst bei ScienceSceptical hier

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27 Kommentare

  1. Hier überschneiden sich wieder Klimaschutz und Umweltschutz.Je nach dem,was gerade gebraucht wird,wirft man alles zusammen.Das gilt auch für den Wald.Wo sind die Klimahüpfer,wenn es um die Aufforstung um das Mittelmeerraum geht?Europa war mal voller Wälder!Auch die Tropenwälder einmal abgeholzt sind weg!Aber da gibt es ja Bio-Sprit für Deutsche Autos.
    Der notwendige Umweltschutz ist durch Menschen verursacht!Aber mit Klimaschutz kann man viel Gelt Von den Steuerzahlern in die grünen Taschen stecken
    und nicht wie beim Umweltschutz die Verursachen bezahlen lassen.

    • Auf FFF- Demo ein Schild hochzuhalten ist einfacher, als mit der Wiedehopfhacke auf mäßig beräumten Schlag 400 Bäume am Tag zu pflanzen…. und das evtl. ne Woche lang…

      echter Umweltschutz ist anstrengend, deshalb lieber schwafeln…

  2. Ob Forstwirtschaft oder Landwirtschaft, fragen Sie doch, ob die gerne Geld vom Steuerzahler nehmen!

    Ich kann mich noch gut an das Waldsterben (Nr. 1) erinnern und die Bilder, die gezeigt wurden.
    Es wurden großflächig Nadelwälder gezeigt mit Bäumen, die ihre Nadeln im Herbst verlieren, immer große braune Flecken in den Baumbeständen und das Sterben war dokumentiert.

    Das war ein großer Betrug.

    Ob nun Entschädigungen oder Subventionen; ausbezahlt wurde immer und sei es eine vom Steuerzahler getragene Kalkdüngung.
    Eine gesunde Umwelt ist immer gut, aber das Baumsterben, in der damals ausgeschlachteten Art und Weise, gab es nicht.

    Wer heute mit offenen Augen durch den guten alten Wald geht, sieht einen gesunden Wald. Ja, ja, ich glaube ja, dass Sie mit einem kranken Baum gesprochen haben.
    Alle müssen das unternehmerische Risiko tragen und die Forstwirtschaft/Landwirtschaft wird auf Kosten des Steuerzahlers protektioniert, das ist nicht rechtens.

    Wer bei der heutigen Zunahme des Baumbestandes vom Waldsterben, durch anthropogen eingebrachten Dünger (CO₂), spricht, muss nun wirklich gesiebte Luft atmen!

    • “ Ja, ja, ich glaube ja, dass Sie mit einem kranken Baum gesprochen haben.“

      Die Logik sagt einen, dass in einer Population (in jeder Population) IMMER kranke Individuen (zeitweise und/oder chronisch) bzw. auch absterbende Individuen vorhanden sein MÜSSEN. 100% *gesunde* Individuen in einer Population KANN es nicht geben.

  3. Waldsterben 1.0 hat es partiell gegeben. Ich habe es live vor der Haustür gehabt. Die tschechischen Kraftwerke südlich des Erzgebirgskamms haben mit ihren Abgasen hier dafür gesorgt. Als man Anfang der 80er einfache Filter einbaute, verschlimmerte sich die Lage noch, weil die basischen Aschebestandteile fehlten, die eine gewisse Pufferung bewirkt hatten. Die Forstleute haben damals schon begonnen, einen Waldumbau einzuleiten. Damals mit Rauchharten Baumarten. Lärche z. B., Kiefer. Nach der Wende wurde das intensiviert und dieb Richtung verändert. Durch die So2 Minimierung erschienen Unterpflanzungen mit Tanne wieder möglich. Kombiniert mit Buche.
    Generell ist seit 25 Jahren das Ziel, den Laubholzanteil zu erhöhen.

    Wenn jetzt die Politik schwafelt, was alles zu tun ist, dann nur, um auch in diesem Bereich die Deutungshoheit zu erlangen und nach Gustus die Richtung zu bestimmen. Der Waldumbau ist ein Fakt seit Jahrzehnten, die Pilitiker zu spät dran, aber sie sind gewöhnt, den Diskurs auch nachträglich zu bestimmen. Die Fachleute, die schon immer das Beste versuchten, werden auch in diesem Bereich an den Rand gedrängt werden….
    “ Wer hat Dich, oh Du schöner Wald ….“

    Schulze, Habeck, Bearbock….?

  4. Der größte Schaden, den der vermeintliche Klimawandel dem Wald in Deutschland zufügt, ist sein brutales Abholzen für Monsterwindmühlen.

  5. Kein Wunder, dass die Wälder nach dem Waldsterben seit Ende der 70-er Jahre wieder wachsen, da die Ursachen des Waldsterbens aber auch der Schädigung von Gebäuden beseitigt wurden: Saurer Regen durch SO₂, stammend aus fossilen Brennstoffen. Alles messbar.

    Während des Waldsterbens wurden 25% der Bäume als befallen gemeldet, Bilddokumente über zerstörte Waldflächen liegen vor, wo die Bäume kahl und zerstört aussehen wie nach dem Abwurf einer Atombombe. Ich habe solche Flächen selber gesehen. Kein Märchen! Weitere 50% der Bäume wurden als teilgeschädigt eingestuft bei mehr oder weniger guter Sichtbarkeit mit bloßem Auge.

    Gegenmaßnahmen: Rauchgase von Kraftwerken wurden entschwefelt, schwefelarmes Öl eingekauft oder vor der Verbrennung ebenfalls entschwefelt. Es hat geholfen. Und es war auch richtig so. Warum muss man pro Dreck reden, wenn es relativ einfach auch anders geht?

    • Herr Siebeneimer,
      werfen Sie mal einen Blick in den Waldschadensbericht. Mitte der 80er Jahre gab es rund 40 % gesunde Bäume, mit dem Vordringen der Grünen auf Landes- und Bundesebene gingen die Werte zurück und sind auf diesem Level seither (mit den üblichen Schwankungen) verblieben.
      Ich bezweifle nicht, dass Sie zerstörte Waldflächen gesehen haben, aber die gibt es immer, vor allem nach Jahren mit extremerem Wetter. Dennoch ist es bemerkenswert, dass der Waldschadensbericht seit Einführung der Massnahmen keine Besserung, sondern tendenziell das Gegenteil ausweist. Was nicht heisst, dass ich die Filterung rückgängig machen möchte, aber so überzeugend scheint mir ihre Wirkung doch nicht zu sein.

      • Mir scheint der Zusammenhang von festgestellter Ursache (sauerer Regen) und gezielten, erfolgreichen Gegenmaßnahmen außerordentlich plausibel.

        Vielleicht können sich die Publizisten und Diskutanten erst mal einig werden, ob das Waldsterben ein „Märchen“ war, also frei erfunden – oder doch eine nach Zahlen festgestellte Sache.

        Und nein, es gab nicht immer diese Ausprägung von Waldsterben. Es war schon etwas Besonderes. 25% sind kein Pappenstil. Mir sind zeitgenössische Berichte lieber als nachträglich geschönte Papiere oder beeinflusste Forumsmeinungen. Kennt man nicht nur vom Waldsterben.

        • Sehr geehrter Herr Siebeneimer,
          dass sich die Sonne um die Erde dreht ist auch außerordentlich plausibel – sieht man ja!
          Für Sie ist das Waldsterben eine „festgestellte Sache“ – nur Publizisten und Diskutanten auf EIKE sind zu blöd, das zu erkennen?!
          Ihr letzter Satz sagt klar und deutlich aus, dass Sie eine einmal gefasste Meinung nicht wieder hinterfragen, denn spätere Papiere sind sowieso „nachträglich geschönt“ und Forumsmeinungen „beeinflusst“. Lassen Sie sich nur nicht in Ihrem festen Glauben von solchen geschönten Papieren beeinflussen!
          MfG

          • Festellungen ergeben keine Meinungen sondern Verifikationen. Was sollen dagegen um 40 Jahre spätere Meinungen aus später gebastelten Unterlagen sein, wenn nicht versuchte Aufweichungen der Verifikation im von diesen Protagonisten gewohnten, immer selben Drehsinn?

            Als ob Meinungen in den Naturwissenschaften Beweiskraft hätten (aber Originaldokumentationen keine mehr).

            Und dann auch noch auf jüngere Publikationen von Ministerien stützen, die selber gern ihre Erfolge loben, deren Schönfärberei man aber ansonsten beklagt, wenn sie nicht zum eigenen Drehsinn passen. Das sagt doch alles.

    • Da sollten Sie aber nochmal recherchieren!
      Waldsterben war eher ein Zeichen der Monokultur von lukrativ schnell wachsenden Fichten.

      Im Laubwald hat es diese Schäden nicht in dem Umfan gegeben.

      • Eine Meinung, keine Verifikation.

        Ich brauche nicht nochmal recherchieren, wo ich dabei war und die ganzen Beschreibungen samt Nachweisen erlebt habe. Aber wer jetzt recherchieren muss, sollte nicht nach eigenem Wunschdenken filtern.

        Die logischen Zusammenhänge habe ich schon geschrieben. Manchem scheint es schwerzufallen, sich auf die plausibelsten Zusammenhänge einzulassen.

        • Ich war auch dabei und habe die ganzen Beschreibungen, samt Nachweisen, als falsch erkannt. Deshalb muss ich heute nicht recherchieren.

          • “ die ganzen Beschreibungen, samt Nachweisen, als falsch erkannt. “

            Aha, was war denn da alles falsch?

  6. Und nicht zu vergessen, die Abholzung zum Bau der Windräder ( Fundament und Zufahrtsstraßen) und vor einiger Zeit berichteten unsere Qualitätsmedien das man im Naturschutzgebiet Bäume 🌲 abholst und das Holz nach China verkauft. Aber davon wird nichts berichtet.

  7. Sehr geehrter Herr Krüger, erlauben Sie mir eine Frage und zwei Anmerkungen. Frage: Wer hat mit dem „Waldsterben 1.0“ Profite in welcher Höhe gemacht?
    Anmerkung 1: Wenn Sie die von Ihnen zitierten Wald-Statistiken lesen, werden Sie erkennen, dass der Wald-Zuwachs in Deutschland vor allem dadurch entstanden ist, dass landwirtschaftliche Brachflächen und ehemalige Truppenübungsplätze als Wald in die Statistik gewandert sind. Weiters werden Eingriffe in den Wald (Windräder etc.) in der Regel durch Wiederaufforstungen im Verhältnis 2:1 oder 3:1 ausgeglichen. Auch dadurch also ein Zuwachs. Ob aber freilich ein Hektar alter Wald mit 200jährigen Eichen und Buchen oder drei Hektar neuer Wald mit Birken und Fichten wertvoller ist, mag Geschmackssache sein.
    Anmerkung 2: Wenn Sie sich über Klima(wandel) und Wald informieren wollen, dann schalten Sie den Rechner ab, verlassen Sie Ihr Büro und gehen Sie raus, schauen Sie sich den Wald an und reden Sie mit Förstern, Praktikern. Und schreiben Sie dann einen Artikel. Der fällt sicher ganz anders aus, auch wenn vieles von dem, was Sie hier geschrieben haben, richtig ist.

    • Herr Heinecke,
      Zu Ihrer Frage, wer mit dem „Waldsterben 1.0“ Profite gemacht habe?
      Schauen Sie mal auf unsere EE-Industrie, die es gar nicht gäbe, wenn die Grünen nicht an die Macht gekommen wären. Herr Asbeck, Ex-Solarworld, sammelt Schlösser, und Familie Wobben (Enercon) gehört zum Kreis der Milliardäre. Daneben gibt es unzählige kleinere Profiteure. Von den zahllosen extrem teuren pseudowissenschaftlichen Grossforschungseinrichtungen wie PIK, Fraunhofer ISE, Fraunhofer IWS, dem gesamten UBA und vielen weiteren gar nicht erst zu reden.
      Es gibt aber auch Verlierer, das sind die zahllosen Städte und Gemeinden, deren Vorsorgekapital durch die Kamapgne gegen RWE und Co. weitgehend vernichtet wurde. Und die gesamte Bevölkerung, die für das Wohlergehen dieser Schranzen inzwischen über eine Billion € hat bluten müssen.
      Eine Frage am Rande noch: Sind Sie mit dem U-Boot-Kommandanten Heinecke aus dem II WK verwandt?

      • @ Herr Pirol: Meine Frage war, wer mit dem Waldsterben Profit gemacht hat. Ich sehe keinen direkten Zusammenhang mit dem Waldsterben, dem Erfolg der Grünen und der Energiewende. Auch die Privatisierung im Energie/Strombereich mit dem mehr oder weniger erfolgreichen Ansatz, Monopolstrukturen zu zerschlagen, ist nicht auf dem Mist der Grünen gewachsen. Ganz nebenbei hat man sich in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft schon in den 70er Jahren ganz ohne Linksgrün und Merkel Gedanken über eine Energiewende und eine ökologische Steuerreform (CO2-Steuer) gemacht – als Reaktion auf die Ölkrise und mit dem Gedanken, nicht mehr den Faktor Arbeit überwiegend zu besteuern, sondern Energie-, Land- und Rohstoffverbrauch. Was ja auch Sinn macht/machen würde. Hätte man das umgesetzt, würde man heute nicht in China und Indien billig produzieren und den ganzen Müll mit Schiffen nach Europa karren. Aber das ist ein anderes Thema.
        Und Profite werden ja wohl auch in den nicht gewendeten Energiebereichen gemacht. Warum sind Ölscheichs wohl so reich ? Oder beziehen Sie Ihr Benzin an ehrenamtlich betriebenen Tankstellen?
        Zu Ihrer Frage: nicht verwandt und nicht verschwägert.

        • Man könnte sich mal Gedanken machen, ob die Besteuerung unerlässlicher Lebensgrundlagen (Ressourcen- und Landverbrauch, Ernährung) nicht eine ziemlich verkehrte Idee ist. Man kann dem ja allenfalls nur begrenzt ausweichen, ohne seine Überlebensgrundlagen zu opfern. Mit Technik und Chemie wurden der Hunger besiegt und die medizinische Versorgung entwickelt. Vor noch nicht einmal 200 Jahren, menschheitsgeschichtlich ein Wimpernschlag, war Sicherheit vor Hunger keine Selbstverständlichkeit.

          Steuern auf Landverbrauch machen vor allem den extensiveren Biolandbau teurer. Der Mensch braucht Land für seine Existenz. Deshalb muss er es nutzen und muss es auch prinzipiell dürfen, bevor der moralische Zeigefinger an die Grundlagen des Existenz geht und damit menschenfeindlich gegenüber den Lebenden wird.

          Wenn schon, dann müssten Geburten besteuert werden und zwar lebenslang. Mehr Menschen – mehr Ressourcenbedarf. Wäre die Menscheit nur 20% so groß, hätten wir heute kein Ressourcen- aber auch kein Klimathema auf dem Tisch.

        • Herr Heinecke,
          “ Meine Frage war, wer mit dem Waldsterben Profit gemacht hat. Ich sehe keinen direkten Zusammenhang mit dem Waldsterben, dem Erfolg der Grünen und der Energiewende“.
          Niemand ist so blind wie der, der nicht sehen will. Aber des .Menschen Wille ist sein Himmelreich. Dake jedoch, dass Sie uns hier über Ihre Person und Position aufgeklärt haben

  8. Gemäß offiziellen Angaben sollen 100.000 ha Wald in Deutschland seit 2018 gestorben sein. Das entspräche nicht einmal 1% des gesamten deutschen Waldes.

  9. Es wäre schön, wenn der Begriff „Wald“ einmal definiert werden würde, damit klar ist, worüber gesprochen wird. In meinen Augen ist weder eine Ölpalmenplantage, noch ein Kiefernholzacker ein Wald. Und die brd ist nicht „Deutschland“.

  10. Es wird eben derzeit aus allen Rohren gefeuert! Nachdem im Moment die Temperaturen in unseren Breiten gar nicht das tun wollen, wass die Hysterieproduktionsindustrie gerne hätte, musste gestern bei ARD/ZDF als Ersatz eben eine derzeitige Sommerperiode in Japan herhalten, um das angeblich bedrohliche Szenario aufrecht zu erhalten. Es wird einfach alles getan, um die bis September wohl leider nicht mehr aufzuhaltende CO2-Steuer so alternativlos und protestfrei wie nur irgend möglich erscheinen zu lassen! Eine Steuer, die – wie bereits angekündigt – nach Belieben und Bedarf Jahr für Jahr weiter erhöht werden soll! Wir haben nur noch wenige Wochen Zeit, um diese ungeheuerliche Abzockerei zum Zwecke der Erhaltung kostspieliger „Hobbyprojekte“ einiger Figuren in Berlin und ganz bestimmt auch zum Zweck der Selbstbedienung genannter Figuren zu verhindern!

  11. Nachdem die Grünen, die Regierung, das IPCC, Potsdam und die Gretel aus Bullerbü mit ihren Freitagshüpfern die „Klimakatastrophe“ beschlossen haben, braucht man ja täglich neue Horrorszenarien, die man dem CO² in die Schuhe schieben kann. Vor kurzem auf einem ör TV- Sender eine kurze Sendung gesehen (zu erstellender Waldschadensbericht OWL), in der schon mal präventiv erwähnt wurde, daß man jetzt auch die Schäden auflisten wolle, die durch den Klimawandel zustandegekommen wären. Ca. 8 Tage vorher lief ein Beitrag zu Hochflächen im Schwarzwald und im Hunsrück, wo man die Monokulturen (Nadelhölzer) auflösen wollte und zu dem Zweck sogar Borkenkäfer aussetze, damit die Nadelbäume zerstört werden ! Ziel: Hochheide- und Niederholzflächen schaffen, auf denen sich inzwischen sogar Auerhuhn und Auerhahn wieder wohlfühlen. Auch andernorts wolle man aus großen Nadelholz- Monokulturen wieder Mischwälder schaffen, weil diese ökologisch sinnvoller sind. Gewerblich besser nutzbar sind natürlich Nadelholz- Monokulturen …… ! Ich glaube den Grünen und der Regierung, sowie ihren tausenden von „Experten“ nichts mehr; es werden täglich neue Lügen ersonnen und zu einem riesigen Lügennetz versponnen. Der unkritische Bürger zappelt in diesem Netz und kommt nicht mehr frei !

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