Greta Thunberg ruft Gewerkschaften zum „Klimastreik“ auf

Af Jan Ainali - still picture out of File:Greta Thunberg i Bryssel.webm, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75565690

Totalitarismus bedeutet, daß eine politische Agenda in jeder gesellschaftlichen Gruppe und Organisation wiedergekäut werden muß. In Sachen Klima sind jetzt die schwedischen Gewerkschaften dran.

Greta Thunberg (oder ihre Kamarilla) forderte, am 27. September in Schweden einen Generalstreik auszurufen; die Gewerkschaften sollten das „anordnen“.

Das haben die Vertreter allerdings sofort abgelehnt. Man wolle das schärfste Mittel des Arbeitskampfes nicht „verschwenden“. Vermutlich hätten die Mitglieder auch gemeutert oder wenigstens gegrummelt, weil die Werktätigen mit den Mythen des Juste-Milieus meist nichts anfangen können. Und den Gewerkschaftsbossen war die Sache wohl auch nicht geheuer, weil das Klimatamtam keine konkrete politische Forderung ist, die den Mitgliedern nutzt, sondern nur ein Profit- und Bespaßungsprogramm für Eliten und deren Kinder.

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11 Kommentare

  1. Dieses Mädchen sollte lieber in die Schule gehen und sich nicht vor den Karren spannen lassen von solchen komischen Leuten, die einfache Zusammenhänge nicht einordnen können.
    Jo Greifenauer

  2. Wollte das Fräulein nicht auf einem bescheidenen Segelschiffchen den Atlantik queren – ohne Fußabdrücke quasi? Wer kennt Neuigkeiten?

  3. Herr Müller,kennen Sie einen Richter der nicht „grün“ist?Kapitalverbrechen der Politiker
    werden sicher nicht behandelt.Es würde kaum ein Politiker verschont bleiben.Egal welche Partei!

  4. Vielleicht sind die Gewerkschaften in Schweden nicht bereit, sich vollends fürs Klima-Tamtam stark zu machen, aber die Gewerkschaften hier in Belgien sind seit letztes Jahr Feuer und Flamme für dieses Thema.
    Zum Beispiel die C.S.C., die christliche Gewerkschaft. Hier habe ich 3 Seiten aus einigen monatlichen CSC-Info-Magazinen des Jahres 2019 zusammengestellt.

    https://www.docdroid.net/gSBIhsS/gewerkschaft-csc-und-klima.pdf

    Marxismus hat der Arbeiterbewegung noch nie genutzt, auch nicht in grün. Nachher werden nur noch die Arbeitsplätze für „akzeptabel“ gehalten und erhalten, die in den erneuerbaren Energien vertreten sind. Der Arbeiterschaft nützt dies nix. Nur reelle also sinnvolle Arbeitsplätze nutzen auch dem Arbeiter. Ich wöllte keinen bezuschussten Job haben!
    In den letzten 4 Jahren haben die belgischen Gewerkschaften an die 100.000 Mitglieder verloren, für ein kleines Land ne ganze Menge. Ich frag mich auch manchmal, ob sich die Mitgliedschaft noch lohnt bei soviel Realitätsfremdheit.

  5. Würde das Gretchen Thunberg gerne mal in meine nordostbayrische Heimat einladen,denn seit Julibeginn herrschen im Sommer 2019, abgesehen von der Hitzewelle vom 20.-26.07., bestenfalls durchschnittliche mitteleuropäische Sommertemperaturen. Der Unterschied: Es fielen in meinenRaum höchstens 50% der durchschnittlichen Niederschläge, gemessen an der veralteten Referenzperiode 1961-90. In der Nordhälfte Deutschlands war es noch schlechter! Soviel zum Thema Klimawandel!

  6. Wo soll das alles nur hinführen? Laufen wir wirklich in eine grüne Klimadiktatur? Anstatt sich auf eibe unabwendbare Klimaveränderung einzustellen, so, wie es übrigens der Mensch seit Jahrtausenden gemacht hat, werfen wir Billionen Euros und Dollars Volksvermögen für einen Rückschritt in’s Mittelalter zum Fenster hinaus.

  7. Vielleicht ist schwedische Rechtslage ja auch der deutschen vergleichbar, dann dürfen die Gewerkschaften zu keinen Streik wegen allgeminpolitischer Angelegenheiten aufrufen!

    • Ja, ist sie.

      Politische Streiks sind nicht zulässig. Im Übrigen ist das Streikrecht in Schweden sowieso relativ restriktiv geregelt: nur Gewerkschaften dürfen Streiks führen.

      Klar, Schule schwänzen ist kein Streik nach schwedischem Recht …

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