„Multi-Konzerne nutzen den Klimawandel als ideologische Waffe für Superprofite“ – Jeremy Corbyns Bruder zur Klimapolitik des Westens

Standbild. https://www.youtube.com/watch?v=DIucNnxKick

von AR Göhring

Vor kurzem wurde auf Youtube ein Video von Marijn Poels bekannt, der Piers Corbyn, den älteren Bruder des britischen Labour-Führers, interviewte. Der Astrophysiker vermutet, daß die Klimakollaps-Theorie ökonomischen Eliten als Ausrede dazu diene, die Industrie des Westens weitgehend in Länder mit niedrigen Kosten zu verlagern, um noch mehr Profit herauszuschlagen. So etwas hat man auch noch nicht gehört.

Der Chef der Arbeiterpartei Großbritanniens (Labour), Jeremy Corbyn, ist bei konservativ-liberalen Kritikern für eine sehr zeitgeistige, also äußerst linke Haltung bekannt. Sein Bruder Piers ist offenbar sehr ähnlich positioniert und äußert in einem aktuellen Interview höchst interessante Ansichten zum Klimaschwindel, ohne die linke Position zu verlassen.

Zunächst geht der Physiker und Wettervorhersage-Betreiber ein wenig auf die Theorie ein. Er meint, das Kohlendioxid in der Luft sei nicht Grund, sondern die Folge erwärmter Meere, die bei steigenden Temperaturen immer weniger Gas gelöst halten können. Die Ausgasung erfolge allerdings mitunter nach einer langen Verzögerung, die hunderte Jahre betragen kann. Ein Effekt, der seit Hunderten von Millionen Jahren auftrete.

Die aktuell hohen Luft-CO2-Werte von über 400ppm rühren der Theorie nach nicht von unserer Industrietätigkeit her, sondern von der hochmittelalterlichen Warmphase vor rund 800 Jahren. Der tatsächlich menschgemachte Anteil an den 400ppm sei nur 4%. Selbst Termiten (die fressen Holz) produzierten zehn Mal CO2 mehr als wir Menschen.

Für die nahe Zukunft prognostiziert Corbyn eine deutliche Abkühlung des Klimas bis etwa 2035, was den Vorhersagen unserer Referenten Svensmark, Shaviv u.a. entspricht („Minimum“ der Warmzeit).

Auf die Frage von Poels, warum die Temperaturprognosen der Klimaforscher wie Schellnhuber, Mann & Co. Richtung Heißzeit deuten, nennt Corbyn diese rundheraus „Fälschungen“. Man habe bestimmte Datensätze genutzt, die die eigene Position stützen.

Zur Möglichkeit, das Klima über CO2 zu „regulieren“, meint Corbyn, das sei sinnlos. Entferne man CO2 aus der Luft, ströme es aus dem Meer nach, und andersherum.

Als eigentlichen Grund für die Erfindung vom CO2-getriebenen Klimakollaps nennt Corbyn die Desindustrialisierungs-Strategie in den westlichen Ländern. Beispiel Teesside/Nordengland: Der “Klimaschutz“ führte zur Verteuerung der Fabrikation, was die Drosselung zur Folge hatte. Inder kaufen die Fabrik, um sie zu retten. Sie bekommen Subventionen aus dem EU-Emmissionshandel-System, weil sie den britischen CO2-Ausstoß reduzieren. Danach behaupten die Inder, die Anlage sei nicht mehr zu retten und nutzen das Geld der EU, in Indien eine neue Fabrik zu bauen. Regionalpolitiker, die verlangen, in England zu bauen, werden damit beschieden, dass das EU-Steuergeld nun den Indern gehöre.

Zu Hause in Indien könnten die Konzerne dann frei von den teils harschen westlichen Auflagen in den Bereichen soziale Absicherung, Arbeits-, Natur- und dann Klimaschutz produzieren und viel mehr Gewinn machen. Der Kohlendioxidausstoß findet dann in Indien statt, es hat sich also nichts verbessert.

Die Theorie des Physikers Corbyn hat es in sich. Er sagt, dass die westliche Linke nach dem Mauerfall desorientiert gewesen sei und als Antwort auf die neue Zeit eine Art Ökosozialismus entwickelt habe. Damit aber war sie anfällig für die Klimawandel-Ideologie des internationalen Big Business.

Ökolinke als nützliche Idioten der globalen Konzerne? Wer weiß. Da es letztlich immer nur um Macht und vor allem Geld geht, den Linken wie den Multi-Kapitalisten, würde es passen.

 

 

 

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8 Kommentare

  1. Das Problem an diesen Superprofiten ist…diese sind nicht marktkonform also nicht Mehrwertschaffend! Diese Profite der sog. Erneuerbaren basieren auf staatlichen Subventionen…also auf der Förderung des Minderwertigen und das vernichten des Mehrwert!

  2. Warum komplizierte Verschwörungstheorien, wenn auch Dummheit oder plumpe Propaganda genügen. Die uralte Erfahrung der Massenführung: Ängste erzeugen / Mittel zur Abwehr bereithalten läuft immer wieder und ganz alleine.

  3. Idioten, nützlich für aktuelle und potentielle Tyrannen, das waren Sozialisten schon vor Erfindung dieses Gattungsbegriffes.

  4. Wenn man es nicht schon wüsste – es wäre eine Erhellung. So aber ist es „nur“ eine Bestätigung. Warum schaut denn niemand mehr auf die Vorgänge um das Kyoto-Protokoll: Da setzte es sich um, was im Club of Rome 1960 / 70 vorausgedacht worden war und zur lügenhaft begründeten Gründung dieses selbsternannten Weltklimarats unter Leitung eines Eisenbahningenieurs Patchauri, parallel head oder chairman in über 50! internationalen Organisationen, geführt hat mit dem einzigen Auftrag, nachzuweisen, daß das „menschlich erzeugte CO2“ der absolute und unwiderrufliche „KLIMATREIBER“ ist. IST!! Mal abgesehen von den nach heutigen Massstaeben für die Ernennung als Klimawissenschaftler ganz offensichtlich unbestreitbar vorliegenden klimawissenschaftlichen Kompetenzen aufgrund seiner Ausbildung als „Eisenbahningenieur“, verfügte er ganz offensichtlich auch über herausragende kommunikative Fähigkeiten: so ist er neben der Erfindung der welterfassend kolportierten These wg. des bevorstehenden Abschmelzens der Himalayagletscher bis spätestens 2030 sehr bekannt, aber auch für andere wesentliche kommunikative Tätigkeiten. Was soll’s. Darauf kommt es doch bei solch wichtigen Persönlichkeiten nicht an! Die sind a priori sakrosankt! Bis auf wenige Ausnahmen. Wer weiss, warum es bei denen daneben gegangen ist und sie aufgeflogen sind?
    Er schaffte es kommunikativ den Weltuntergang zu prophezeien: Gib dem medialen Affen nur ordentlich Futter – der frisst alles. Es sei denn, es ist zuuuu übertrieben. Aber: E bissle scho goht emmer. Die Maer ist nun nach GRÖNLAND übergeschwappt. Grönland – Himalaya – Alpen etcetera. Man könnte einen Rap draus machen.

  5. Davon bin ich schon seit langem ueberzeugt, dass die CO2-Konzentration eine Angelegenheit der Grenzflaeche zwischen Ozeanoberflaeche und Luft ist, woraus sich die CO2-Fluesse nach der Temperatur ergeben. Wegen der rund 50fachen Menge an CO2 im Ozeanwasser im Vergleich zur Atmosphaere, muessen nur 2% ausgasen um die CO2-Konzentration in der Atmosphaere zu verdoppeln. Da sagt doch der Ozean: „Das schaffen wir“. Die Reaktion an der Grenzflaeche duerften unmittelbar einsetzen, also kurzperiodische Vorgaenge bedienen. Und die Dauer fuer die Erwaermung der Ozeane ergibt das lang-periodische Verhalten, also etwa 800 Jahre Hinterherhinken nach erdgeschichtlichen Temperaturvariationen. Falsch ist die Vorstellung, dass alles menschlich erzeugte CO2 sich in der Atmosphaere zusaetzlich akkumuliert, woher weiss das CO2 ueberhaupt, dass es von Menschen freigesetzt worden ist?

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