Lösung von New York City für das Klima­wandel-Problem: Man schädige ,Otto Normalver­braucher‘, um keinen merklichen Nutzen davon zu haben

New York City – eine nicht mehr lange blühende Stadt, wenn es nach den Stadt-Gewaltigen geht! Bild: Michael Hermsdorf / pixelio.de

Gregory Wrightstone
Vor einer Woche hat der Stadtrat von New York City eine Resolution verabschiedet und darin einen „Klima-Notstand“ ausgerufen (hier). Damit hofft man, Bemühungen zu mobilisieren, um die vermeintlichen Verheerungen globaler Erwärmung durch Treibhausgas-Emissionen aufzuhalten. Während dieser Akt rein symbolischer Natur ist und er nicht einmal der Unterschrift von Bürgermeister und dem Präsidentschaftskandidaten Bill de Blasio bedarf, sagt der Rat, dass seine Maßnahme die größte Stadt Amerikas zu einem globalen Führer machen wird, „indem der Übergang zu erneuerbaren Energien organisiert wird und Bemühungen gegen den Klima-Notfall verstärkt werden“.

Als Untermauerung der Forderung nach einer Ausrufung des Notfalls führt das Dokument zunehmende Buschbrände, Dürren, Extremwetter und das Aussterben von bis zu einer Million Spezies an während der kommenden Jahrzehnte. Um derartige Schäden zu verhindern, findet sich in der Resolution viel vom Green New Deal und dem Pariser Klima-Abkommen einschließlich einer Reduktion von Treibhausgas-Emissionen auf Null, dem Ziel einer Versorgung durch 100% erneuerbare Energie sowie „Klimagerechtigkeit“ (was immer das sein soll). Das Dokument schließt mit der Forderung nach einer „sofortigen Notfall-Mobilisierung, um ein sichereres Klima wiederherzustellen“.

Falls es wirklich zu diesen schrecklichen Katastrophen kommen sollte und wir diese verhindern könnten, dann wären ernsthafte Maßnahmen sicher notwendig. Allerdings enthüllen weithin akzeptierte Daten – von anderen als den extremistischen Quellen wie dem WWF – unbequeme Tatsachen hinsichtlich der Behauptungen des Gremiums.

Im Gegensatz zu den Behauptungen in dem Dokument sinkt die Anzahl von Todesopfern durch Extremwetter schon seit Längerem signifikant, während der letzten über 80 Jahre beispielsweise um 98%. Todesfälle durch Hitze werden weit überkompensiert durch Todesfälle infolge Kälte. Das Verhältnis beträgt etwa 20 : 1, was bedeutet, dass Erwärmung Leben rettet. Der US-Drought Monitor zeigt, dass das von Dürren betroffene Gebiet in den USA auf einem historischen Tiefststand liegt, seit vor etwa zwanzig Jahren mit der Erfassung der relevanten Daten begonnen wurde. Die Vermutung des Aussterbens von einer Million Spezies müsste 25.000 bis 30.000 Aussterbefälle pro Jahr zeitigen. Allerdings hat die Aussterberate der IUCN Red List zufolge seit Anfang des 20. Jahrhunderts signifikant abgenommen und liegt seit etwa 1970 bei zwei pro Jahr.

Das über allem stehende Ziel der Resolution ist es, die Temperatur der Erde sinken zu lassen mittels Reduktion von Treibhausgasen, vor allem Kohlendioxid. Um die geforderten Reduktionen zu erreichen, müssen notwendigerweise die Energiekosten drastisch steigen, entweder durch ein Cap-and-Trade-System oder eine direkte Steuer auf Emissionen. Jedes dieser Verfahren würde steigende Kosten bedeuten für alle Bürger und Unternehmen ohne Unterschiede. Falls die Bürger von New York City ökonomisch verheerend wirkenden Kostensteigerungen ausgesetzt wären im Zusammenhang mit der geforderten Energie-Transformation – sollte man ihnen dann nicht erst einmal sagen, welche Auswirkungen derartige Reduktionen nebst deren Bepreisung auf die Temperatur haben würde?

Der MAGICC simulator (Model for the Assessment of Greenhouse-gas Induced Climate Change) wurde von Wissenschaftlern am National Center for Atmospheric Research und Finanzierung der U.S. Environmental Protection Agency (EPA) entwickelt. Das Modell versucht zu bestimmen, um wie viel ein Temperaturanstieg abgeschwächt werden könnte durch verschiedenartige Reduktionen von CO2-Emissionen weltweit. Diesem Modell zufolge würde eine Reduktion der CO2-Emissionen im gesamten Staat New York (unter Ansatz einer Klima-Sensitivität von 2,0) die Erwärmung bis zum Jahr 2050 um 0,002°F und bis zum Jahr 2100 um 0,006°F verringern.

Dieser extrem geringe – und unmessbare – Effekt sollte eine bedeutende Rolle spielen bei den Diskussionen darüber, ob man bedeutende Belastungen einer zukünftigen Kohlenstoff-Besteuerung durch die Führer jedweder Stadt wirklich umsetzen sollte. Wie viele Arbeitsplätze sind die Verhinderung einer Erwärmung um ein paar Tausendstel Grad wert?

Die Rechtfertigungen für diese Resolution und die vorgeschlagenen „Lösungen“ des Klimawandel-Problems basieren auf betrügerischen Annahmen, die Kosten und Vorschriften sind ökonomisch verheerend, und das Ergebnis ist eine Temperatur-Reduktion so gering, dass sie nicht unterscheidbar ist von Null. Kurz gesagt, die Resolution von New York City würde die Freiheiten seiner Bürger massiv einschränken und sie erheblich ärmer machen – und das für praktisch Null der vom Stadtrat angepeilten Auswirkungen.

Autor

Gregory Wrightstone is a geologist with more than 35 years of experience researching and studying various aspects of the Earth’s processes

Link: https://www.cfact.org/2019/07/13/new-yorks-climate-change-solution-harm-regular-people-for-no-noticeable-benefit/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Ähnlichkeiten mit entsprechenden Resolutionen bei uns sind natürlich rein zufällig!

image_pdfimage_print

Ein Kommentar

  1. Wir brauchen nur in Deutschland bleiben.Der CO2-Notstand (Klimanotstand)ist doch schon in vielen Städten ausgerufen.Aber die notwendigen Maßnahmen sind noch nicht veranlasst.
    Alle Verbrennungsmotore verbannen,alle Heizungen (Verbrennungsbasis)verbieten und das Atmen untersagen oder mit hohe Steuer belegen.Wenn der Mensch schuld ist, ist deren Ausrottung doch angesagt. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.



Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.