„Wer nicht anerkennen will, daß der Klimawandel menschengemacht ist, hat beim Kirchentag nichts zu suchen“

Von Nirwrath - Eigenes Werk mittels: Inkscape 0.48.4.1, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25354838

von AR Göhring

Der Journalist Hans Leyendecker hat bemerkenswerte Aufklärungsarbeit geleistet. Als Präsident des Evangelischen Kirchentages in Dortmund hingegen betätigte er sich erstaunlicherweise als Klimawandel-Regierungspapagei. Wieso?

Totalitarismus ist dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens politisch-weltanschaulich gleichgeschaltet sind. In unserer Vergangenheit geschah dies, der Begriff „gleichgeschaltet“ deutet es an, durch eine Zentralpartei wie die NSDAP oder die SED. Selbst der Romancier Eric Blair (Orwell) konnte sich keinen anderen Mechanismus vorstellen, da in „1984“ die Bürger durch die Inglish Socialist Party (INGSOC) geknechtet werden.

Die westlichen Postdemokratien hingegen werden von einer unscharfen, nicht zentral organisierten Interessensgruppe in Richtung einer totalitären Gesellschaft entwickelt.

Übertreibe ich? Dann schauen Sie sich den gerade zu Ende gegangenen Evangelischen Kirchentag an. Neben zivilreligiösen Abseitigkeiten wie „Vulven malen“ wurde auch dem sicher nicht christlichen Weltuntergangskult des Klimakatastrophismus gehuldigt. Es soll sogar eine eigene Veranstaltungslokalität gegeben haben, in dem nur dieses Thema bearbeitet wurde. Besonders besorgniserregend ist aber ein Satz des Kirchentagspräsidenten Hans Leyendecker, der laut Tichys Einblick* gesagt haben soll,

„Wer nicht anerkennen will, daß der Klimawandel menschengemacht ist, hat beim Kirchentag nichts zu suchen“.

Warum sagt er das? Was hat der Klimawandel mit dem Evangelium zu tun? „Sola scriptura“ sagte einst Martin Luther. Wenn Leyendecker gesagt hätte, daß jemand nichts auf dem Kirchentag zu suchen hätte, der die Auferstehung Jesu leugne, nun gut, das wäre auf einer christlichen Konferenz zu erwarten. Aber Klima?

Hinzu kommt, daß Leyendecker kein Unbekannter ist. Wäre er ein politisch-klerikaler Apparatschik, würde es nicht wundern, wenn er das Lied dessen singt, dessen Brot er ißt. Leyendecker ist aber einer der renommiertesten investigativen Journalisten Deutschlands, der unter anderem die Flick-Affäre aufgeklärt hat. Warum hat er es nötig, sich als Faktotum des Zeitgeistes selbst zu entwürdigen? Die Psychologie des Totalitarismus lässt einen kritischen Zweifler immer wieder staunen.

Ergänzend muß man hinzufügen, daß Leyendecker natürlich nicht der einzige Ober-Evangelische ist, der, aus welchen Gründen auch immer, der politischen Macht nach dem Munde redet. EIKE und andere Seiten wie Tichy hatte schon mehrfach darauf hingewiesen, daß das Führungspersonal der EKD, namentlich vor allem Bischof Bedford-Strohm, die Klima-Zivilreligion an Stelle des Evangeliums predigen. Deus lo vult?

*Tichys Einblick, Nr.8 (2019) S.12; F.VAHRENHOLT u. R.TICHY, in: „1.600 Milliarden fürs Klima“.

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Anmerkung der EIKE-Redaktion :

mittlerweile wurden an Hans Leyendecker zahlreiche kritische Briefe bezüglich seiner intoleranten Äußerung auf dem Kirchentag geschrieben,  z w e i   davon hier anbei :

2019.Brief.Puls.EKD.KiTag.2019

BECKERHOFF.vs.L

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37 Kommentare

  1. Wie wärs dann mal mit einem CO2-freien Kirchentag?
    Alle Teilnehmer kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad, kein Fleisch und keine warmen Mahlzeiten, alles wir roh gegessen. Getrunken wird nur aus Quellen oder aus dem Fluß. Im Freien übernachten und morgens am Fluß sich waschen. Kleidung, die zerreißt, muss sofort wieder geflickt werden. Keine Hinweisschilder und keine Flyer, keine Lautsprecheranlagen. Nur so kann ein Nachlass auf die Klimasünden gewährt werden. Wir Normaldenkende sind die Schiedsrichter.

  2. Gott sprach (Genesis 8,22):
    „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“
    Wer nicht anerkennen will, dass der Klimawandel von Gott geordnet und garantiert ist, hat in einer christlichen Kirche nichts zu suchen. Er gehört zur Church of Climatology.

  3. Also um mal den DDR Vergleich zu ziehen. Während meines Studiums waren wir 4 Mann auf einer Bude. Wir haben gewettet, dass derjenige ein Fass Bier ausgeben muss, der in die SED eintritt, um LPG Vorsitzender zu werden. Einer hat gesagt, er würde es machen. War der überzeugter Kommunist? Nein. Keiner von uns. Wie viele würden das heute machen, um voran zu kommen? Ähnlich ist das heute bei Vielen. Sie müssen in irgendeinem Satz den Klimaschutz erwähnen. Sie müssen in irgendeinem Zusammenhang gegen Rechts sein. Ob sie davon wirklich überzeugt sind, glaube ich nicht. Das war in der DDR auch so. Man wusste, wann u. wo man die Floskeln anzubringen hatte, dann hatte man seine Ruhe. Tat man das nicht, bekam man Schwierigkeiten u. ein Fortkommen war ausgeschlossen. Man konnte aber auch Information von Propaganda unterscheiden u. man wusste: DAS muss der jetzt sagen, sonst… Das Problem heute ist, dass dieser Filter bei den meisten Bürgern nicht eingebaut ist. Ich höre immer wieder, wenn ich das Märchen vom AGW kritisiere: Das hätten unsere Journalisten längst aufgedeckt! Ein paar versuchen es! Auch sie haben mit harten Konsequenzen zu leben. Werden diffamiert o. ihre Social Media Kanäle werden gesperrt. Das passiert im Verborgenen. Meldungen werden gar nicht gebracht: wie die 90 Wiss. aus Italien. Die anderen Journalisten müssen DAS sagen… Wir sind schon wieder da. Ein Held zu sein ist nicht einfach, deswegen nennt man sie Helden!

    • Das war nicht nur so, um Chef zu werden. Als wir damals eine Lehrausbildung mit Abitur gemacht haben, hat uns der Vater eines Lehrlings vorgeschlagen, dass wir schnellstmöglich SED-Mitglieder werden sollten. Es muss uns nicht interessieren, aber dadurch würden wir sofort nach dem Abiturabschluss die Genehmigung für das Studium bekommen. Weil die Zahl der Studienplätze begrenzt war, wäre das einfacher. Deshalb haben viele Lehrlinge bei uns das gemacht und nach dem Abschluss der Berufsausbildung mit Abitur haben wir den Antrag für das Studium gestellt. Wir haben sofort die Zulassung für das Studium erhalten, ohne Rückfragen, ohne zeitliche Verschiebungen usw. Dabei war uns egal, dass wir nun Parteimiglieder waren. Das hat uns genauso wenig interessiert, wie die zusätzlichen Vorlesungen …. Oh, habe ich vergessen, wie das hieß, vielleicht Karl-Marx-Unterricht. Da erinnere ich mich auch noch an etwas anderes. Während der Promotion, gab mussten ich auch noch einmal pro Woche an so einer Vorlesung teilnehemn. Danach kam die Abschlussprüfung. Aber da musste ich zu einer großen Konferenzveranstaltung nach Berlin. Die Prüfung für mich sollte dann danach kommen. Deshalb musst ich nach Abschluss der Konfrenz den Professor zur Prüfung besuchen. Der fragte mich, ob ich eine Frage oder zwei beantworten will. Daruf antwortete ich, dass mir eine Frage ausreichend ist. Darauf sagte der, dass damit die Frage beantwortet ist, ich aber deshalb nur eine 2 als Abschlussnote bekommen würde. Auf die Frage, ob ich damit einverstanden bin, antwortete ich mit Ja. Weitere Fragen stellte er nicht. Es war damals so festgelegt, dass die Note in diesem politischen Fach als Obergrenze für die Bewertung der Promotion zu benutzen ist. Deshalb wurde danach meine Promotion auf die 2 runtergesetzt. Das war mir aber egal. So funktioniert Sozialismus.

    • Richtig Karste !Ohne Anpassung und das Wissen was man sich leisten kann oder nicht ,hätten wir schon lange wieder „Bürgerkrieg“.Wer ist schon zum Held geboren? Aber alle ,die bewusst lügen um damit ihr Geld verdienen,sowie Macht gegen das eigene Volk auszuüben ,sind alle abzulehnen.Dazu gehören die ständigen Lügen über die ehemaligen DDR -Bewohner.Mit Überheblichkeit,Selbstherrlichkeit und Unwissenheit anderen zu beleidigen und herabzuwürdigen ,ist das Markenzeichen unserer Medien.

  4. „Wer nicht anerkennen will, daß der Klimawandel menschengemacht ist, hat beim Kirchentag nichts zu suchen“.

    Wie wäre es denn mit:

    „Wer nicht anerkennen will, daß der Klima-Alarmismus menschengemacht ist, hat beim Kirchentag nichts zu suchen“!?

  5. Mein Gott, Leute.
    Leyendecker ist Teil des SZ-Propagandaapparates.
    Was erwartet ihr denn?
    Gesunden Menschenverstand?
    Redlichkeit?
    Objektivität?

    tztztztztz

  6. Traurig aber wahr: es hat sich scheinbar seit dem Mittelalter nichts geändert?!
    „Oh kommet doch alle ihr Schäflein, bringet euer Scherflein mit, wir spenden euch Trost und geben euch Hoffnung! Na dann!

  7. Was hat Schellnhuber eigentlich auf dem Kirchtag zu suchen und über die drohende Klimakatastrophe zu reden? Da regt sich komischerweise keiner auf. Ich halte das für unseriös. Der Wahnsinn ist inzwischen schon so weit gediehen, dass schon einige darum betteln, zur Klimarettung endlich die Co2-Steuer zahlen zu dürfen. Das kann nur noch Religion sein und kein rationales Denken.

  8. Die Wurzeln liegen in der damaligen DDR. Die Ideologie nennt sich auch Reformsozialismus.
    Ich würde dazu das Buch „Merkel’s Maske“ empfehlen.
    „Angela Merkel wurde 1954 in Hamburg als ältestes Kind des evangelischen Pastors Horst Kasner geboren. Angela Dorothea Merkel, geb. Kasner war Mitglied einer Familie, die im DDR-System zu den Privilegierten zählte; denn ihr Vater war nicht einfach ein bescheidener Pastor, der kurz nach der Geburt der Tochter von Hamburg nach Quitzow bei Perleberg versetzt wurde – es war lt. Rohbohm sowieso eine freiwillige Versetzung. Schon drei Jahre später wurde Horst Kasner in Templin mit dem Aufbau eines Kollegs für kirchliche Dienste betraut – war also verantwortlich für einen Teil des Nachwuchses der evangelischen Kirche in der DDR. Horst Kasner wurde ‚der rote Kasner‘ genannt, nicht von ungefähr wie Rohbohm zeigt. Horst Kasner war linientreu, er arbeitete eng mit dem SED-System zusammen, war Mitglied in der von Moskau gesteuerten ‚Christlichen Friedenskonferenz‘ (CFK) und im von der Staatssicherheit gelenkten ‚Weißenseer Arbeitskreis‘. Horst Kasner genoss alle Freiheiten, die im DDR-System nur den Bonzen zustanden. ‚Der rote Kasner‘ arbeitete bereitwillig am Aufbau des Sozialismus mit und wollte auch in diesem Sinne den Nachwuchs der Kirche formen.“

    Nach Fall der Mauer wurde der Kommunismus in einer neuen „reformierten“ Form weiter ausgelebt und die Menschen, die dazu gehören wurden an die wichtigsten Positionen der Gesellschaft installiert . Sowie zuletzt Frau von der Leyen zu Miss EU gekürt wurde. Man hat ihnen auch nach Etablierung der neuen Weltordnung (Kommunismus) selsbtverständlich wichtige Posten und Macht versprochen.

    https://youtu.be/z-QZU3rtGuc

    • Sehr geehrter Herr Salk,
      ich denke ,Sie kennen das Leben in der DDR nicht,sonst hätten Sie nicht so viel Lügen aus der Bildzeitung aufgezählt.Für die „Vorteile“ der Bonzen würde hier kein Politiker arbeiten.Natürlich gab es Korruption und Vetternwirtschaft(genau wie hier) ,aber jeden eigenständiger Handwerksmeiter ging es besser als den Bonzen.Wenn Sie die Reisefreiheit meinen,so gab es „Reisekader“ und alle anderen hatten Probleme beim Reisen in den Westen.Die kommunistische Gesellschaftsordnung gab es nie.Um das einschätzen zu können
      ,hätte Sie Politische Ökonomie in der Schule haben müssen.
      Richtig ist,das Frau Merkel in ihrem ganzen Leben immer als „Schmarotzer“gelebt hat.Viele dieser Schmarotzer ,Wendehälse , „Verfolgte des Sozialismus“und STASI-Oberen(2.Reihe) haben in der BRD sofort wieder oben dran gesessen(Treuhand).Die tatsächlichen Kämpfer für den demokratischen Sozialismus verschwanden schnell von der Bildfläche.So konnte die Plünderung der DDR staatlich durchgesetzt werden.Das die Kirche in der DDR unter russischer
      Führung stand ,ist eine RIAS-ente. Das welche anbiederten werden Sie immer finden.Das Sie die Kapitalistische BRD als
      reformierte neuen Kommunismus darstellen zeigt,das Sie von den Grundlagen verschiedener Gesellschaftsordnungen nichts verstehen.Nennen Sie doch mal einen Politiker ,der nicht von der CIA eingesetzt und überwacht wird und sich nicht an den Bilderberg-vorgaben hält und sich der NATO (USA) widersetzt.
      Sie sollten wissen,das der neue Teufel „CO2“ heißt.An den alten
      glaubt kaum noch einer.So wird das neue Geschäftsmodell begründet.Der Ablasshandel ist auf allen Ebenen neu entfacht.

      • „Das Sie die Kapitalistische BRD als
        reformierte neuen Kommunismus darstellen zeigt,das Sie von den Grundlagen verschiedener Gesellschaftsordnungen nichts verstehen.“

        Sie können durchaus ohne persönlich oder herablassend zu werden argumentieren.
        Ihrem Beispiel werde ich nicht folgen, damit Sie den Unterschied auch lernen.

        Kapitalismus nach Wikipedia: Eine Form der Wirtschaft und Gesellschaft auf der Grundlage des freien Wettbewerbs und des Strebens nach Kapitalbesitz des Einzelnen.
        Auf der Grundlage des freien Wettbewerbs.
        Wo haben wir hier einen freien Wettbewerb, wenn Kernkraftwerke in einem Land verboten werden? Der Staat kann z.B. einen Wirtschaftszweig fördern oder versuchen den Markt etwas zu lenken. Wir haben mittlerweile durch die EU Verbote. Kernkraft, Kohlenkraft, Diesel, Verbrennungsmotoren werden verboten.

        Definition von Kommunismus: Politische Richtung, Bewegung, die sich gegen den Kapitalismus wendet und eine zentral gelenkte Wirtschafts- und Sozialordnung verficht.
        Zentral gelenkte Wirtschafts- und Sozialordnung !!
        Deswegen möchte man die EU mehr zentralisieren und ihr mehr Macht geben. Wir sind bereits schon in einer Planwirtschaft. Der Staat bestimmt nur noch wohin sich die Wirtschaft entwickeln darf.
        Sozialordnung – Wer in der DDR gelebt habt, kennt die Propagandasender gut. Es wurden den Menschen immer erzählt, dass es ihnen sehr gut geht (Merkel – Das Land indem wir gerne und gut leben). Der Westen ist der Feind und es geht ihnen auch nur dreckig. Nachdem die Mauer fiel, haben die Menschen erst erkannt, dass sie belogen wurden.
        Wo ist der Unterschied, wenn den Menschen ständig erzählt wird, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt? Putin, Trump und die Rechtspopulisten sind immer die Bösen wie damals USA und Kapitalismus.
        Die Planwirtschaft und die Propagandasender sind bereits installiert. Sie können es auch EUSSR nennen. Es geht nur noch darum, der EU mehr Macht zu geben und alle Staaten der EU komplett zu kontrollieren. Man ist dabei die Nationalstaaten möglichst zu schwächen, damit das besser gelingt. Das was wir derzeit haben, hat absolut nichts mit Kapitalismus oder Liberalismus zu tun. Genau das Gegenteil. Es ist Kommunismus.

    • Sehr geehrter Herr Salk,
      Sie schrieben „Die Wurzeln liegen in der damaligen DDR. “
      Sind Sie sich da sicher? Ich habe mich nach der Wiedervereinigung immer wieder gewundert, was damals öfter in Zeitschriften erschien. Aus westlichen Bundesländern kamen öfter Meldungen, wo irgendwelche linke Politiker die Gesleleschaft immer mehr in Richtung Sozialismus und Kommunismus umschieben wollten. Deshalb haben damals auch einige Politiker von der SPD damals gesagt, dass Sozialismus nicht funktioniert und dass es keinen Kapitalismus sondern soziale Marktwirtschaft gibt.
      Einige Jahre später wurden SPD und Grüne nur aus statistischen Gründen gewählt. Die Zahl der Nichtwähler war gestiegen und damit stieg der Anteil der Grünen automatisch.

      Die PDS war in den 1990er Jahren Nachfolger der SED. Damals waren die auch noch ein Stück anders. Erst als die sich mit der westlichen WASG vereinigt hatten ging es schärfer los und einige realistische Kenntnisse (wie z.B. Steuersenkungen, um Wirtschaft im Osten aufzubauen) waren weg. Aber woher kamen die Grünen. Damit habe ich mich vor einigen Jahren beschäftigt, als ich in meiner alten Zeitschriftensammlung die Rückseite auf einem Blatt zufällig gefunden hatte. Im Focus kam 2011 eine Anzeige über eine Broschüre. Das war eine ausführliche ganze Seite. Die Broschüre hieß „Rote Wölfe im grünen Schafspelz“. Weil dort einige grüne Politiker genannt wurde habe ich mich anschließend über die informiert. Dazu gehörten z.B. Fischer, Trittin, Cohn-Bendit, Künast, Roth, Ströbele usw. Dann habe ich mitgekriegt, dass die fast alle aus der 68er-Bewegung, dem Kommunistischen Bund Westdeutschlands, irgendeinem sozialistischen Studentenverband usw. kamen. Die haben sich dann in die Grünen sozusagen „eingebaut“, damit es nicht auffällt. Auch einige SPD-Politiker, wie z.B. Ulla Schmidt kamen aus dem Kommunistischen Bund. Und die wurden danach Regierungsmitglieder.

      Auch wenn die Merkel dann Kanzlerin wurde (was ich nie verstanden habe), ist der Osten bestimmt nicht die Ursache für die Entwicklung der heutigen Politik. Die Grünen aus Richtung der Mao-Freunde und des kommunistischen Verbandes wollten bereits in den 190er Jahren die Industrie (und Deutschland) abschaffen und alles sollte dem Staat gehören. Und nur der Staat sollte alles Geld bekommen.

      • Sehr geehrter Herr Sander,

        Sie haben da recht. Ich habe mit der „Wurzel“ Frau Merkel gemeint, weil sie aus diesem System kam und nicht die DDR allgemein. Irgenwie hat sie wohl doch auch verstanden aus einer konservativen CDU/CSU eine linksgrüne Partei zu gestalten. Wie man sich von nur einer einzigen Frau so manipulieren lassen kann, habe ich bis jetzt auch nie verstanden.

        Letztendlich haben sich die Kommunisten aus dem Osten wie Frau Merkel mit Denen aus dem Westen sehr gut zusammen gefunden, um diese neue Ordnung zu etablieren. Was wir aber derzeit haben, hat wenig mit Kapitalismus von weniger mit Liberalismus zu tun.
        Das ist eine neue Form von Kommunismus.
        Das hat sogar Nigel Farage ganz offen im EU Parliament genauso geäußert.
        Er sagte Frau von der Leyen wolle in Europa „eine zentralisierte, undemokratische und aktualisierte Form des Kommunismus“ schaffen.
        Nigel Farage hat es nämlich richtig erkannt.
        Die Antwort von Frau von der Leyen war sowas von unverschämt.
        „Mister Farage, Reden wie die Ihre, auf die können wir weiß Gott verzichten“.
        Farage ist nicht eine Randfigur oder Aussenseiter sondern seine Partei hat die meisten Stimmen in Großbritanien bekommen. Damit sagt sie indirekt auf die Stimmen der Briten können wir im EU Parliament gerne verzichten.
        Das war eine Beleidigung.

        https://youtu.be/0Djiz_Eu-8s

        • Da kommt noch etwas hinzu. Um 2000 gab es im ZDF nachts zwischen Sonntag und Montag jede Woche Diskussionsrunden, wo es mehr um Philosophie ging. Da waren auch echte Naturwissenschaftler dabei. Die letzte Sendung werde ich nie vergessen. Da war die Bischöfin Käßmann dabei. Die hat damals gefordert, dass nur noch Theologen und Philosophen über unser Leben bestimmen dürfen. Damals hat sie auch Schröders Regierung dazu beraten und war seit 2001 Mitglied im „Rat für Nachhaltige Entwicklung“. Zu Schröders Zeiten wurden mehrere Ethikkommissionen gegründet, wo auch andere Bischöfe drinsteckten.

          An das Grundgesetz hält sich seit der Zeit niemand mehr. Kirche ist eigentlich privat und gehört nicht dem Staat. Aber seit der damligen Rot-Grünen Regierung hat sich das alles geändert.

  9. Klimawandel – die Hölle auf Erden!? Das findet die Kirche cool wie sonst was, kann sie doch (in Zukunft) mit dieser Angst „fast“ wieder an den Ablasshandel anknüpfen. Ist ja kein Unterschied, der Mensch ist böse und kommt in die Hölle – diesmal nicht die metaphysische sondern in die Hölle auf Erden. Hat ja schon mal paar hundert Jahre gut geklappt – die Menschen so klein zu halten. Und wenn die Staaten fallen sollten – und es sieht schwer danach aus – dann kann sich die Kirche wieder in das entstandene Machtvakuum drängen. Willkommen im neuen Mittelalter sag ich da nur!

  10. Das hat Leyendecker gesagt (Quelle ZDF, von Leyendecker bestätigt):
    „Wer nichts zu sagen hat und nicht zu einem Diskurs wirklich beitragen kann, bekommt keinen Platz auf einem Podium“, erklärte Leyendecker.
    Gesagt hat er das auf die Frage eines Reporters, warum Vertreter der AfD nicht zum Kirchentag eingeladen waren, und argumentiert hat Leyendecker unter anderem mit der Haltung des AfD in der Klima-Debatte. Entschieden hat das nicht Leyendecker alleine, sondern das Präsidium des Kirchentags.

    • Auf jeden Fall sind die AfD-Leute überwiegend weder Kinderxxxxxx noch Mxxxxxmaler. Das macht sie schon mal moralisch besser als so manchen Kirchenmoralist und Regierungsnachplapperer in diesem Verein (Luther würde sich angeekelt fühlen!).

      • Es geht doch nichts über gute Argumente, sachlich vorgetragen und auf den vorherigen Kommentar bezogen, der ein falsch wiedergegebenes Zitat reklamierte und sonst nüscht.

        • Hr. Heinecke,
          plustern Sie sich doch bitte nicht so künstlich mit Ihrem „Zitat“ auf. Es gibt den Unterschied zwischen wörtlichem und sinngemässem Zitat, und aus dem gesamten Kontext geht doch eindeutig hervor, dass das Kirchentagspräsidium ebenso wie Hr. Leyendecker genau das im Sinn hatten, was hier mit der nötigen Vorsicht als „gesagt haben soll“ wiedergegeben wurde.
          Die Botschaft ist doch einfach und klar: „Wer nicht unserer Meinung ist, hat hier nichts zu suchen oder gar zu melden“. Damit hat man eine gar nicht einmal so kleine Minderheit der Bevölkerung einschliesslich vieler Kirchenmitglieder quasi exkommuniziert. (Zur Bedeutung der Exkommunikation siehe auch Wikipedia: „Im Mittelalter, auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reichs, hatte die Exkommunikation die weltliche Reichsacht zur Folge und damit oft den wirtschaftlichen oder politischen Ruin (jemanden „in Acht und Bann tun“ = aus der Gemeinschaft ausschließen).
          So wie Sie hier auftreten, scheinen Sie das zu unterstützen….
          Wollte ich nur mal klarstellen

    • Ich weiß ja nicht, wo die AfD-Politiker ihre Infos zum Klimaschwindel herhaben. Halt, doch, ich hab da eine Theorie. Und wenn ich mir die EU-Wahl-Ergebnisse hier im Osten angucke…im Herbst sind Landtagswahlen.
      Oha, das muß Herrn Heinecke weh tun. Nebenbei: Trotz Urlaubszeit werden wir am Monatsende die 1Million-Zugriffs-Grenze geknackt haben. Das hab ich ganz ohne komplizierte unrealistische Computermodelle extrapoliert.
      Es scheint, als ob die Bürger langsam aufwachen und stinkig werden.
      Wir werden immer mehr, Herr Heinecke…

      • von Heinrich Heinecke, verschoben:

        @ ARG: Sie stehen im politischen Wettbewerb in einem demokratischen Land und meinetwegen auch im Wettbewerb um die schlüssigste Theorie zum Klimawandel. Da tut mir gar nichts weh. Schmerzen bereitet mir allenfalls die Verbreitung falscher fakten, Zitate und so weiter. Wenn es die AfD in die Regierungsverantwortung schafft: Glückwunsch. Ich bin ein guter Demokrat. Und schon sehr gespannt auf die alternative Politik, die dann gemacht wird. Bisher ist das vor allem heiße Luft, wenn Sie mir eine zugespitzte Meinungsäußerung erlauben. Vielleicht ist die ja sogar Mitverursacher der Erderwärmung.

        • Wenn Klima-Alarmisten (und -Profiteure) „gute Demokraten“ sind, bin ich ein grüner Vielflieger. Mit Eurer strategischen Panikmache, die Kollege RD Precht kürzlich so halb zugab, wollt Ihr Macht und Geld – für Euch selbst. Das wird aber bald vorbei sein; mit der CO2-Steuer und Gretamanie habt Ihr übertrieben.

    • Leyendecker und Präsidium reden bewusst falsch Zeugnis, erst verweigern sie Andersdenkenden den Diskurs und behaupten dann glatt das Gegenteil,einzig und allein die Alarmisten sind es, die ständig den Diskurs verweigern, warum wohl, weil sie Angst vor der Wahrheit haben,im Unterbewusstsein wissen sie, dass sie sich wahrheitswidrig verhalten, eine andere Begründung gibt es nicht.

      Privat bin ich immer wieder überrascht, wieviele Menschen das Märchen bereits durchschaut haben und keine Lust haben, für eine Märchengeschichte zur Kasse gebeten zu werden.

      „Eine Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.“

      Martin Luther.

      • Die Theorie, Herr Leyendecker sei ein renommierter investigativer Journalist, der u.a. „die Flick Affäre aungeklärt hat“. Koennte es nicht so gewesen sein, daß ihm diese Materialien zugespielt wrufen – wie denn sonst hätte jemand von außen dermassen tief in das Flick Imperium und an solche Infos gelangen können. Aus meiner Sicht war er ein bereitwilliger aufstrebender Schreiberling – kann man ja verstehen, wenn man so eine Chance erhält.

    • Zitat1 @Heinrich Heineke: „Wer nichts zu sagen hat und nicht zu einem Diskurs wirklich beitragen kann, bekommt keinen Platz auf einem Podium“, erklärte Leyendecker.
      ………. argumentiert hat Leyendecker unter anderem mit der Haltung des AfD in der Klima-Debatte.“
      Zitat2: „Schmerzen bereitet mir allenfalls die Verbreitung falscher fakten, Zitate und so weiter.“

      Dem Sinn nach ist die Aussage Leyendeckers in der Artikelüberschrift nicht entstellt. Sie ist nicht wörtlich, anscheinend.
      Immerhin hat der Autor auf eine Sache hingewiesen: „…. lt. *Tichys Einblick* gesagt haben soll“

      Ihre Schmerzen, Herr Heinecke, kommen wahrscheinlich daher, dass Sie als guter Demokrat (eigene Zuschreibung) so langsam sehen, dass von der Seite, der Sie nahestehen, zunehmend mit totalitären Maßnahmen gearbeitet wird.
      Mir schmerzt das auch.

      Ob die andere Seite es besser kann… jo mei. Schlimmer kanns nicht mehr werden (hoffe ich), mehr heisse Luft als derzeit zu produzieren ist nahezu unmöglich:

      Deutschland ist der Geisterfahrer unter den Staaten weltweit. In der Migrationspolitik, in der Klimapolitik, in der Aussenpolitik, in seiner Industriepolitik.
      Deutschlands bisherige Politik hat Europa gespalten, setzt den Industriestandort D. dem drohenden Untergang aus, belastet seine Sozialsysteme übermäßig, lässt die Infrastruktur verkommen, zersetzt seine Wehrfähigkeit, rutscht im Bildungsbereich immer weiter ab, torpediert seine Schlüsselindustrien und lässt den gesellschaftlichen Zusammenhalt zerfallen.

      Aber große Rosinen im Kopp: Industrie 4.0 und Digitalsierung first, Bedenken second. China hat 26000km Hochgeschwindigkeitstrecken für die Eisenbahn. Wir bejubeln E- Roller und Lastenfahrräder als *Antwort auf die Mobilität von Morgen*….

      Unsere hochdemokratischen Politiker führen mit dem Postengeschacher im Nachgang der Europawahl jedem Depp vor Augen, dass er mit einer Wahl genau nichts bestimmen kann.

      Das schmerzt wirklich jeden echten Demokraten. Nicht nur im übertragenen Sinn.

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