Wohlstands-Verblödung*

"Wenn es dem Esel zu gut geht, dann geht er auf's Eis", Quelle: Rike / pixelio.de

)* Vorbemerkung der EIKE-Redaktion:
In der Schweiz gibt es politische Initiativen, bis 2050 „Klima-neutral“ zu werden. Das heißt, den CO2-Ausstoß auf „NULL“ zu bringen. Die Argumente dafür sind sehr ähnlich wie bei deutschen Politikern. WELTWOCHE-Chefredakteur Roger Köppel analysiert die Folgen: De-Industrialisierung. Man kann nur hoffen, daß auch im Deutschen Bundestag WELTWOCHE gelesen wird. EIKE dankt der WELTWOCHE für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Artikels (Nr.26, 27.06.2019, S.5) :

Schweizer Politiker wollen aus der Schweiz heraus die Erde retten.

Die Schweiz lebt im trügerischen Glück der Wohlstandsverblödung. Die Wirtschaft läuft, die Börse brummt, die Sonne scheint. Niemand macht sich ernsthaft über etwas Konkretes Sorgen. Wir haben Zeit und Musse, uns den Kopf zu zerbrechen über einen Klimanotstand, der laut Modellrechnungen am Ende des Jahrhunderts eintreten sollte. Oder auch nicht.

Wohlstandsverblödung ist kein Charakterfehler, keine angeborene oder erworbene Eigenschaft, die einige trifft und andere nicht. Wohlstandsverblödung kann alle erwischen. Sie erfasst uns, ohne dass wir es merken. Die Überlebensinstinkte schlafen ein. Wir werden übermütig. Wir glauben, uns alles leisten zu können. Plötzlich kommt der Knall.

Vom Boxer Muhammad Ali stammt der Satz: «Du gehst nur von den Schlägen k.o., die du nicht kommen siehst.» In der Politik gilt: Man geht auch durch Schläge k.o., die man kommen sieht und die man sich sogar selber zugefügt hat. Wohlstandsverblödung folgt auf den Wohlstand, den man für selbstverständlich, für naturgegeben hält.

Wohlstandsverblödet ist zum Beispiel die von Bundesrat und Parlament beschlossene Energiewende, der Ausstieg aus der Kernenergie ohne Absicherung neuer verlässlicher Quellen. Mittlerweile müssen die betroffenen Bundesämter zugeben, dass sie keine Ahnung haben, wie sie die Schweiz künftig mit Energie versorgen wollen. Die Chefbeamten ersetzen Strategie durch Hoffnung. Die Stromnot wird die Auslandabhängigkeit der Schweiz massiv erhöhen und damit ihre Erpressbarkeit.

Wohlstandsverblödet ist auch die Idee, dass die Schweiz eine anhaltende hohe Netto-Zuwanderung von über 70 000 Personen pro Jahr verkraften kann. In den letzten dreizehn Jahren kamen netto eine Million Menschen in die Schweiz. Wir haben eine höhere Pro-Kopf-Zuwanderung als die Vereinigten Staaten. Der Andrang hat die Erwerbslosenquote auf 4,9 Prozent hochschnellen lassen trotz Hochkonjunktur, während die Produktivität im gleichen Zeitraum sank.

Selbstüberschätzung und Übermut sind Rezepte für den Niedergang. Sicheres Indiz dafür ist etwa die Forderung nach Vaterschaftsurlaub und Elternzeit. Man müsste eine Statistik darüber führen, wie intensiv die Schweiz derzeit politisch darüber diskutiert, wie sich hier am schnellsten eine fremdfinanzierte Freizeitgesellschaft installieren lässt. Die Frage, wer den Kuchen macht, den alle schon vorher verteilen wollen, wird als unanständig zurückgewiesen.

Die Schweiz, lautet der Einwand, sei reich. Sie könne sich das leisten. Kann sie das? Die Freisinnigen kippten am letzten Wochenende in der Klimafrage um. Die Parteidelegierten verordneten dem Freisinn eine scharfe Öko-Wende mit Verboten, Abgaben, Steuern und staatlichen Interventionen. Es war gespenstisch, wie widerstandslos die FDP im Zuge des aktuellen Klimapopulismus zahlreiche ihrer Grundsätze einfach fallenliess.

Exemplarisch in ihrer zeitgeistverliebten Abgehobenheit war die Ansprache des Zürcher Ständerats Ruedi Noser. Nur in wohlstandsleichtsinnigen Zeiten kommen solche Sätze unwidersprochen durch, werden sie sogar beklatscht: «Die Schweiz kann es sich als reiches Land leisten, einen grösseren Effort für die Zukunft des Planeten zu leisten als andere.» Und weiter: «Wir sollten bis 2050 klimaneutral sein.»

Früher waren die Politiker zufrieden, wenn es der Schweiz einigermassen gutging. Heute muss es mindestens die Zukunft des Planeten sein. Es gibt nicht nur eine Inflation des Geldes. Es gibt auch eine inflationäre Aufblähung politischer Begriffe.

Der Klimawandel ist heute die billigste Folie, auf der man sich als Wohltäter aufspielen kann. Wer zu den Guten gehören will, gibt sich als Klimaschützer aus. Und wer zu den Guten gehört, darf alles behaupten, muss nichts mehr belegen. Das allgemein für gut Gehaltene genügt sich selbst.

Nehmen wir Noser beim Wort. Seine Freisinnigen wollen die Schweiz bis 2050 «klimaneutral» machen, also den Schweizer CO2-Ausstoss auf netto null absenken. Netto null heisst: Alles, was in der Schweiz nicht eingespart wird, muss im Ausland durch Geldzahlungen in einer Art Ablasshandel kompensiert werden.

Und wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.

Vermutlich wissen die Delegierten, die Noser applaudiert haben, gar nicht, worauf sie sich unseriöserweise eingelassen haben. Wer das menschengemachte CO2 abschaffen will, will die moderne Zivilisation abschaffen.

Ohne CO2 kann man keinen Zement herstellen, folglich keinen Beton, keine Gebäude und keine modernen Häuser oder Brücken bauen. Die Asphaltierung von Strassen setzt grosse Mengen an CO2 frei. Wer darauf verzichten möchte, muss zurück zu Feldwegen, Kopfsteinpflastern oder Steinplatten wie die alten Römer.

Ohne CO2-Ausstoss müssten wir auf Kunststoffe verzichten, auf Pharmaprodukte, darunter Aspirin. Stahlproduktion könnte man vergessen, also gäbe es auch keine Eisenbahnen mehr. Der Ausstieg aus dem menschengemachten CO2 würde die Energiekosten drastisch in die Höhe treiben, zahllose Industriebetriebe unprofitabel machen, Unternehmen aus der Schweiz vertreiben und Arbeitsplätze vernichten. Die erforderlichen Gebäudesanierungen, die von den Klimaschützern gefordert werden, dürften viele Rentner in den Ruin stürzen und die Mieten verteuern.

Die Forderung nach null CO2 bis 2050 ist noch verrückter als der Plan, ohne Ersatzlösung aus der Kernenergie auszusteigen. Dass solche Ideen überhaupt geäussert, ernsthaft aufgenommen und in Ansätzen sogar realisiert werden, ist nur durch das eingangs geschilderte Phänomen der Wohlstandsverblödung zu erklären.

Man fordert Dinge, die nicht durchdacht sind. Oder man meint nicht ernst, was man fordert. Politiker, die aus der kleinen Schweiz heraus den Planeten retten wollen, haben den Kontakt zur Wirklichkeit verloren. Oder wollen sie uns für dumm verkaufen?

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33 Kommentare

  1. 97% des CO2 ist natürlichen Ursprungs dieses CO2 wird immer da sein egal ob Deutschland 0,1% spart (diese 0,1 bezieht sich auf alles in Deutschland was ja nicht möglich ist ohne Deutschland zu ruinieren) oder nicht Das wird für die Schweiz ähnlich sein wahrscheinlich noch weniger und für so einen Unsinn ruiniert man die Wirtschaft und die Verantwortlichen schauen einfach zu. CO2 ist nicht klimaschädlich. Wieso kann man dann zb. in Deutschland Kohlekraftwerk abbauen und im Ausland wieder aufbauen. Genauso mit dem Diesel die fahren jetzt in Bulgarien mit den neuesten Dieselautos rum innerhalb der EU. Nur Deutschland und die Schweiz herrscht klimakatastrophe.

  2. Die Wohlstandsverblödung ist eine entscheidende Wurzel des Übels, wird aber im Wohlstand nicht verschwinden. Paar Alltagsbeispiele ohne Klimarelevanz:
    Als junger Mensch im Osten habe ich bei einer Autopanne die Motorhaube geöffnet und mir selbst geholfen. Heutige Technik ist komplexer, aber ich habe es gelernt, mir in jeder Situation zu helfen. Ein junger Mensch wäre mit der Bediehnung einer Notrufsäule komplett überfordert, kann nur die gespeicherte ADAC Nr. drücken oder nach Mutti rufen.

    Den ultimativen Intelligenztest, eine im Handy gespeicherte Nr. im Festnetz anzurufen, hat bei mir kein junger Mensch bestanden. Alle fangen mit +49 an, und keiner hat die Plustaste am Gestnetztelefon gefunden.

    Noch eine Generation und es wird die Kloapp angeboten, die das Klo zu Hause findet und die Reihenfolge Hose runter, Kacken, Spühlen vorgibt, da man es selbst nicht mehr beherrscht.

    Bei der (gewollten) Verblödung ist der Glaube an die Klimakirche nicht verwunderlich. Kippt der Wohlstand, werden die Hirne wieder anspringen.

  3. Wir haben nur noch die Chance, „Klimawissenschaft“ und Staat zu trennen – wie wir damals die Kirche vom Staat getrennt haben. Ich sehe inzwischen keine andere Möglichkeit mehr, wo Gefühle Fakten ersetzt haben.

  4. Auch Herr Köppel, den ich sehr schätze, macht schon mal den Fehler zu einfach über eines der vielen, von Politik und Mainstream- Medien hingehaltenen Stöckchen zu springen. Wenn Herr Noser die Forderung stellt, die Schweiz soll bis 2050 klimaneutral sein, dann soll sie doch ! Wenn für Herrn Noser dazu gehört, die CO²- Emissionen auf Null zu fahren, dann soll er erst mal den Beweis antreten, daß CO² NICHT klimaneutral ist. Das Pflanzen- und Baumwachstum, für das CO² nun mal unbedingt erforderlich ist (Photosynthese), durch „CO²- Abschaffung“ aufs Spiel zu setzen, kann er nicht verantworten. Da Bäume und Pflanzen uns mit dem zum Atmen benötigten Sauerstoff versorgen, sollte man ihn eigentlich für solche Vorschläge vor den Kadi bringen (millionenfacher Mordversuch !). Daß der Hauptverursacher für den „Treibhauseffekt“ der Wasserdampf (Wolken) ist, dürfte jedem klar sein, der sich das Wüstenklima betrachtet, tagsüber z. T. über 40 ° C, nachts Abkühlung bis unter den Gefrierpunkt. Wo bleibt des Nachts der Treibhauseffekt ?? Er funktioniert nicht, weil die Luft zu trocken ist, ohne Wasserdampf ist unser Treibhaus nach oben offen, die Hitze kann entweichen und der eiskalten Luft (die auch noch schwerer ist, als warme Luft) Platz machen. Nachdem man jetzt sogar in Sachsen (Marienberg- Kühnhaide) am 29.06.2019 morgens um 05:00 h am Boden MINUS 2,6 ° C gemessen hat (Tageshöchsttemperaturen davor und dahinter jeweils zwischen 30 und 36 ° C PLUS !), konnte man feststellen, daß die aus Afrika zu uns vertriebene, trockene Wüstenhitze eben kaum Wasserdampf enthielt.

    • In der Luft gibt es etwa durchschnittlich 25 mal soviele H2O- Moleküle wie Co2-Moleküle. Wassermoleküle habe die doppelte Wärmekapazität wie Kohlenstoffdioxydmoleküle. Insofern ist die Aussage, dass Wasserdampf der Hauptverursacher für den sog. Treibhauseffekt ist, vollkommen richtig.
      Das hindert aber gewisse Experten, die mit Ihren Expertisen dickes Geld verdienen, nicht daran, zu behaupten, dass CO2 das mit Abstand schlimmste „Treibhausgas“ ist.

  5. Und ich dachte immer,das nur die Deutschen nicht mehr selbständig denken können.
    Welche Industrie muß in der Schweiz geschlossen werden?Es wäre ja sehr schlimm,wen es den Menschen gut geht das logische selbständige Denken einzustellen.

    • Der hallenboden und die landebahn sind sicherlich aus eichenholz gefertigt, genauso wie die fundamente von windrädern.

    • Ja und wie man auf den Bildern deutlich sieht, sind nicht nur die Landebahn und der Hallenboden, sondern auch alle Straßen zu und von der Halle mit naturnah bei Mondscheinlicht gewürztem und bei Neumond handgehackten und dann -geklöppelten Dielen versehen. Hält ewig! Nein, Beton braucht man nicht, Holz muß es sein, wußten doch schon die alten Römer. Deshalb gibt es ja noch so viel Bausubstanz von denen. Holzkopf sei wachsam!

    • Diese Bauten gibt es auch in Deutschland, warum auch nicht ? Aber Holz im Geschosswohnungsbau mit mehreren 100.000 erforderlichen Wohnungen jährlich?
      Wo soll das Holz herkommen? Ich schlage vor, mal etwas kybernetisch zu denken.

  6. Mit einem Verfechter der CO2 Theorie braucht man sich über das Thema nicht mehr zu unterhalten,zu diskutieren,das Thema ist abgeschlossen,Diskussionen Ende!Fakten werden mit „das ist wissenschaftlicher Konsens“ weggefegt!

    • Wobei der vielzitierte Konsens („97 % aller Klimawissenschaftler sind sich einig …..“) eine Erfindung vom Nobelpreisträger Obama war, gegeben hat es diese 97 % NIE !!

  7. Es ist einfach lachhaft. Letzthin einen Video erhalten. Ein Openair Konzert in einer deutschen Region weiss nicht genau wo, aber und das ist der Hammer: Anwesende ca. 80’000 Leute davon 75% Jugendliche und junge Erwachsene von 17 – 30 Jahren. Konzert fertig Teilnehmer abgereist und eine Sauerei hinterlassen. Die meisten der jungen Leute sind Grüne Wähler, was für eine Einstellung! und zudem wer kann ganz genau „REAL“ sagen wie viel CO2 in der Atmosphäre ist, glaube ca. um die 2%, Rest Stickstoff, Sauerstoff und Edelgase.?

  8. Ein Meteorologein der SWP zitiert: Der Klimawandel ist da! Weil es just wegen einer meteorologischen Bedingung saumäßig heiße Luft aus der Sahara gibt. Würde der Jetstraem einen anderen Verlauf haben, hätten wir es kühl und regnerisch.
    1. Frage: Was, bitte, hat das schrecklich man/woman(!)-made CO2 bewogen, einen kalten Mai zu produzieren und dann einen relativ warmen Juni aufgrund Zuflusses heißer Luft aus der Sahara?
    2. Die Superheisstage wurden in Städten gemessen. Nicht outdoor in der Natur am Busen von Mutter Erde.
    3. Und in Japan, in Kalifornien, im sibirischen Russland regnet es in Strömen, es ist recht kalt? Was ist nur mit dem CO2 los – das ist ja absolut unzuverlässig: hier recht warm (hat es zwar xmal schon früher gegeben), dort in Strömen gießend, wie paßt das denn zusammen? Verflixt, klar doch, auch wenn widersprüchlich: wegen man… made Klimawandel! Wie konnte ich das vergessen? Wie aber schafft man… made CO2 das? Ein echtes Wunder, finde ich. Dem muss man frönen.
    Oder anders gesagt: ohne so etwas wie Ironie oder weitergehend Sarkasmus komme ich nicht mehr zurecht. Wie konntet ihr damals diesem Opfermythos folgen? Tja. Wie kann man heute nur dem Tätermythos folgen? Jeweils der ERFOLG der Erziehung über mehr als ein Jahrzehnt.

    • 1. „Relativ warmen…“ Es ist der zweitheisseste seit Aufzeichnung
      2. Die absoluten Rekordthemperaturen werden in Höhen von 1500 bis 2500 M gemessen
      3. Regnen kann es auch bei hohen Themperaturen

      Es ist also nicht Sarkasmus sondern einfachstes Geschwätz.

  9. Leider kennt die Verdummung keine Grenzen. Die Vorläufergeneration der FFF-Bewegten kann weder Flughafen noch Bahnhof. Was passiert, wenn die FFF-Bewegten das Ruder übernehmen? Ich weiß es nicht, aber es darf vermutet werden, dass es noch schlimmer kommen wird.

    Mehrmals im Monat telefoniere ich mit Freunden in Nord- und Südamerika. Die fragen schon gar nicht mehr was bei uns in D los ist, denn diese Fragen habe ich schon mehrfach beantwortet. Die fragen nur noch, wann wanderst Du aus. Und genau das plane ich jetzt. Dazu etwas Statistik.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2534/umfrage/entwicklung-der-anzahl-deutscher-auswanderer/

    Deutschland schafft sich nicht ab, Deutschland verdummt.

    Übergangsdestination und Basis wird Panama werden. Von dort aus werde ich mir einen angenehmen Ort suchen, wo ich meinen verdienten Lebensabend genießen werde.

    Über 40 Jahre habe ich in diesem und für dieses Land gearbeitet. Überwiegend in der Mess- und Regeltechnik.

    Drei Kinder in die Welt gesetzt, die schon vor Jahren Deutschland verlassen haben, und nun um den Globus verteilt sind, Schweiz, Kanada, Neuseeland.

    Den durch den CO2-Wahn entstandenen wirtschaftlichen Schaden werden Nachfolgegenerationen noch schmerzhaft spüren.

    Leider werden sie aber die Ursache der Schmerzen nicht ergründen, dass ist Job von Historikern, die uns nach einem Ereignis die Welt erklären wollen, aber aus deren Erklärungen die aktuelle Generation nichts lernen will.

    Ich bin dann mal weg ….

  10. Die geschilderte „Argumentation“ entspricht genau dem, was ich im Bekanntenkreis (auch unter technischen Akademikern) oft erlebe. Die mit einer guten Anstellung in der Industrie haben so viel Geld, dass es geboten ist – und zur eigenen Beruhigung auch gerne gemacht wird – zur Rettung der Welt etwas davon abzugeben. Was, wie viel und der Sinn wird nicht überlegt, schon gar nicht hinterfragt. Geglaubt wird wirklich unseren Medien und dem PIK: „Würde das nicht stimmen, kämen längst Einwände dagegen“.

  11. Hat nicht mal sogar Herr Schellnhuber auf einer politschen Wahlkampfveranstaltung der Grünen eine Rede gehalten und darin die Abschaffung von Zement und Beton gefordert? Holz hat er angepriesen als natürlichen Baustoff der Zukunft !! Parallel und passend dazu hab ich dann auf anderen Seiten (hab mir den Kram nicht notiert) Anweisungen gelesen wie Windräder aus Holz gebaut werden können und auch die Fundamnte in Holz hergestellt werden können (zum verrotten im Erdreich). Hab das aber nur überflogen weil mir das als Bauingenieur zu blöde war.
    Aber man sieht daran die meinen es ernst (überall kleine Holzwindräder – ich lach mich schief).

    Was mich wundert – hab ich gestern gelesen bei t-online – dass Putin jetzt das Pariser Klimaabkommen auch in Russland umsetzen will, weil er sein Land vor dem Klima schützen möchte. Vor zwei Jahren war er noch der Ansicht die Erwärmung sei natürlich.
    Frag mich was Putin jetzt bewegt so zu denken, oder ist ihm was versprochen worden ?

    • Hallo, Herr Grabitz: OB Palmer/Tübingen will bis 2030 bewirken, daß nur noch Häuser aus Holz gebaut werden. Wegen der CO2-Klima-Neutralität! Was macht man dann zwischen den Holzträgern (ausmauern, oh je mit CO2 bewirkenden Mauersteinen?), wie gestaltet man schallunempfindlich Böden/Decken?
      Zunächst: Wie das a. gesetzlich geht, b. wegen des Brandschutzes (BER/S21 sei erwähnt) möglich ist, c. statischen Anforderungen entspricht – Tübingen ist nah am Hohenzollerngraben – sei mal dahingestellt.
      Grün ist gut, daher wird alles gut. Kretsch hat Endalarm gegeben: der Habeck, vor dem braucht man doch keine Angst haben (ich verzichte auf das zu!). „Wir“ haben ja das Mittelalter auch überlebt.
      Nun: die ersten (Überraschung!) Entlassungswellen sind schon da. Dabei wird es mit der „Energiepolitik“, die diesen Namen nicht verdient – eher Idiotenmurks, Ergebnis einer mittelmäßigen „Elite“, Melkapparat – nicht bleiben. Gut, daß wir den Goldzustrom hatten und weitgehend öffentlich unbemerkt immer noch in hohem Maße haben, damit schaffen wir das. Was „das“ auch immer sei?

    • Die Russen werden das Akommen versuchen einzuhalten indem sie mehr Kernkraftwerke ala Dual Fluid Reaktor ans Netz nehmen werden und damit eine absolute Vorreiterposition einnehmen werden. Bleibt nur zu hoffen, dass Sie uns den Gashahn nicht zudrehen werden, um ihr Land vor schädlichen CO2 aus dem Westen zu schützen!

  12. Hmm…, müssten die Schweizer dann nicht mit dem Atmen aufhören? Ich bin gespannt, wie lange sie das durchhalten.

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