IKONE DES KLIMAWANDELS? Ein Bild lügt mehr als tausend Worte

Der Klimawissenschaftler Steffen Olsen fotografierte diese Szene bei der Fahrt durch geschmolzenes Meereis in Nordwest-Grönland. Quelle: BBC UK

von Fritz Georgen
»Demnach unterstreiche das Foto sogar, wie dick das Eis sei. „Weil das Eis so dick ist, gibt es keine Löcher, durch die das Wasser aus dem geschmolzenen Schnee laufen kann“.«

Das den Klimawandel veranschaulichen soll. Das tut es auch. Doch nur symbolisch, wie der Urheber des Bildes betont. Die abgebildete Schmelze sei ganz normal.«

Im übernächsten Absatz korrigiert n-tv.de seine ursprüngliche Darstellung mit diesen Worten:

»Schnell verbreitet sich die Meinung, die Aufnahme dokumentiere eine rasante Schmelze des Meereseises und damit eine Facette des Klimawandels. Auch n-tv.de suggerierte das mit einer Meldung.

Inzwischen aber hat Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut in Kopenhagen die vermeintlich brisante Botschaft seines Fotos relativiert. Er stimme damit überein, dass das Bild „eher einen symbolischen denn wissenschaftlichen“ Wert habe, twitterte der Forscher.«

Damit es niemand überliest:

»… „eher einen symbolischen denn wissenschaftlichen“ Wert …«

Und dann kommt das:

»Ein Einheimischer aus der abgebildeten Region verwies darauf, dass Szenen wie auf dem Foto öfter geschähen. „Vor allem dort oben in Thule, wo das Foto gemacht wurde“, sagte der Jäger Apollo Mathiassen der Zeitung „Berlingske Tidende“. Demnach unterstreiche das Foto sogar, wie dick das Eis sei. „Weil das Eis so dick ist, gibt es keine Löcher, durch die das Wasser aus dem geschmolzenen Schnee laufen kann“, sagte Mathiassen.«

Sie erinnern sich, wie der Bericht von n-tv.de aufmacht?

Was vom Grönlandeis übrig ist.

Und was dann weiter unten folgt?

»Demnach unterstreiche das Foto sogar, wie dick das Eis sei. „Weil das Eis so dick ist, gibt es keine Löcher, durch die das Wasser aus dem geschmolzenen Schnee laufen kann“, sagte Mathiassen.«

Wie um den Wahrheitsgehalt des Bildes abschließend zu klären, steht bei n-tv.de:

»Das abgebildete Wasser, durch das die Schlittenhunde bei Qaanaaq wetzen, ist demzufolge also kein Eis-Schmelzwasser, sondern stammt offenbar von geschmolzenem Schnee. Auch wenn Klimaforscher Olsen erklärt, dass das dortige Eis derzeit 120 Zentimeter dick und somit 20 Zentimeter dicker als im Vorjahreszeitraum sei, so dokumentiere das Foto einen „ungewöhnlichen Tag“.«

Nicht überlesen bitte: »… kein Eis-Schmelzwasser, sondern … von geschmolzenem Schnee«…Weiterlesen bei TICHYS Einblick hier

Auch Özden Teil der Wettermann vom zdf verbreitete diese Lügenmärchen, jedoch ohne jede Korrektur.

image_pdfimage_print

10 Kommentare

  1. Heute gesehen am 28.08 2019 in der Offenbach – Post ,da wurde das Foto wieder veröffentlicht mit einem Bericht über den ja so schlimmen Klimawandel durch CO2 . Ich werde nie verstehen warum ein Schreiberling nicht richtig recherchiert bevor er so etwas veröffentlicht.

  2. Voller Herzenswärme
    für Klima ich hier schwärme,
    damit das ganze Klima
    wird am Ende prima.

    Mit diesen Reimen kamen
    mehr von wundersamen
    Ideen und Gedanken
    für alle Klima-Kranken.

    So dürfen schon mal naschen
    alle leeren Flaschen
    an den Freuden vom Paradies,
    das PRIMA-KLIMA wieder ergrünen ließ.

    Die Welt verbessern,
    indem wir sie richtig bewässern
    — vorbeugend zur Flüchtlingsflut —
    — das tut der ganzen Welt so gut —

  3. Ja, es ist so wie ich es in meinem vorherigen Kommentar beschrieben habe zu dem Thema.
    Ob auf der Müritz oder auf dem Baikalsee – solange das Eis unter dem Schmelzwasser liegt holt man sich maximal nasse Füße aber wenn es wieder aufschwimmt sollte man obacht geben um nicht zu ersaufen.

    Das jetzt offenbar auch noch eine stärkere Eisdecke als im der Vergangenheit für ein Foto der Alarmisierung weltweit taugt, belegt einmal mehr das der Journalismus seinen Aufgaben nicht nachkommt.

    Mit freundlichen Grüßen!
    Christian Möser
    Zimmerer

  4. Jetzt müssen also die Schlittenhunde dran glauben und klimawandelbedingt im Schmelzwasser ersaufen! Erkennbar an der kurzen Schattenlänge der Hunde wurde das Bild im (Hoch)Sommer Grönlands gemacht, und da schmilzt das Eis nunmal.
    Aber das erinnert mich an das Bild des Eisbären vor einiger Zeit, der angeblich wegen des Nahrungsmangels, verursacht durch den Klimawandel, verhungert. Tatsächlich dürfte das Tier aber eher an einer Krankheit gelitten haben, denn Eisbären brauchen kein Eis, um zu überleben – und deren Beute auch nicht, denn Robben leben an der Grenze zwischen Eis und Festland. Beide Tiere schlecken jedenfalls kein Eis!

    • Ist doch inzwischen bereits geklärt, dass das Eisbär Foto ein Fake war, sowohl Fotograf als auch Journal haben das zugegeben.

    • Tatsächlich wurde der Eisbär vom Fotografen mit dem Bazillus‑Idiotismus infiziert, was zu einem quälenden Todeskampf führte, weil der mit Idiotie, gekreuzt mit Lügen‑Idiotie, gekennzeichnete Mensch, den Bären nicht erlöste oder sofort meldete, was zu großer Anerkennung bei den, von Natur aus geprägten Lügnern führte.
      Die Presse, zur gleichen Kategorie gehörend, verbreitete dann diese willkommene Lüge weltweit.
      Dieser, intelligente, Bazillus hat sich weiter entwickelt und führt heute, hauptsächlich bei dummen Menschen, zum Hüpfen in der Zivilisation, weitab von den Eisbären.

  5. Da sieht man wieder einmal, wie unsere Qualitätsmedien diese Foto ausgeschlachtet haben ,es würde doch die anstehende Klimakatastrophe belegen, wurde Großkotzig gemeldet. Diesen Leuten ist wirklich jedes Mittel recht ,ihre Propaganda an den Mann und Frau zu bringen kostet was es wolle.

  6. Ein schönes Beispiel dafür, was mit Dokumenten und Fotos gemacht werden kann, wenn sie in die Hände oberflächlicher und erfolgshungriger Journalisten geraten. Die Namen dieser gewissenlosen Meinungsmacher muss man sich merken und auch die Namen der Presseprodukte oder Sender, die ihre Fälschungen veröffentlichen. Leider ist ein Großteil der regulären Leser (oder Zuschauer) zu unkritisch und nimmt solche Falschdarstellungen als „unwiderlegbaren Beweis“. So wird die Klima-Hysterie in der Bevölkerung geschürt und führt letztlich in der Politik, die die Meinung des Mainstream zum Machterhalt umzusetzen versucht, zu falschen Entscheidungen – es ist unverantwortlich.

Schreibe einen Kommentar zu Jürgen Friedrich Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.



Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.