Falls „Grönland katastro­phal abschmilzt“, wie erklären dann die Alarmisten den laut NASA wachsen­den Grönland-Gletscher?

Der Klimawissenschaftler Steffen Olsen fotografierte diese Szene bei der Fahrt durch geschmolzenes Meereis in Nordwest-Grönland. Quelle: BBC UK

Anthony Watts
Mit Update vom 28.6.19: »Demnach unterstreiche das Foto sogar, wie dick das Eis sei. „Weil das Eis so dick ist, gibt es keine Löcher, durch die das Wasser aus dem geschmolzenen Schnee laufen kann“.«
Das Bild oben mit dem durch auf dem Eis stehenden Schmelzwasser fahrenden Hundeschlitten in Grönland fand seinen Weg durch alle möglichen Internet-Foren und in die Schlagzeilen. [Bei Wetteronline.de hieß es „Rekordschmelze in Grönland“. Anm. d. Übers.]. Aber es handelt sich lediglich um einen Schnappschuss an irgendeiner Stelle, die von der Ankunft des Sommers zeugt.
Schmelzen im Sommer ist natürlich völlig normal, und Spitzen besonders rascher Schmelze infolge fehlender Wolken und bei klarem Himmel sind nicht beispiellos, wie es manch einer zu behaupten mag. [Immerhin scheint dort derzeit Tag und Nacht die Sonne! Anm. d. Übers.]

Wir haben darüber schon einmal berichtet, und zwar im Jahre 2012 – damals gab es das gleiche Niveau von Katastrophen-Geschrei.

Im obigen Bild erkennt man, wie der Satellit innerhalb weniger Tage viel Schmelzwasser sich bilden sah. Die Ursache war einfach und alles andere als katastrophal. Tatsächlich kommt es regelmäßig im Zeitmaßstab von Jahrhunderten vor.

Es stellte sich als ein Wetterereignis heraus, ohne jeden Bezug zu „Klimawandel“. Im folgenden Jahr gab es kein „Instant-Schmelzen“.

Tatsächlich hatten wir keine Ahnung über die Schmelzvorgänge in Grönland, bevor Satelliten ins Spiel kamen. Wie viele Male zuvor in der Historie der Erde gab es auf Grönland solche Schmelz-Spitzen? Ich schätze mal, dass es hunderttausende Male vorgekommen war.

Inzwischen hat das Earth Observatory der NASA Folgendes zu sagen:

Ein Hauptgletscher auf Grönland wächst:

Abbildung: Bild vom 6. Juni 2019 des Jakobshavn-Gletschers im westlichen Grönland. Das Bild stammt vom Operational Land Imager (OLI) auf dem Satelliten Landsat 8 und zeigt eine Ansicht des Gletschers in natürlichen Farben.

Der Jakobshavn-Gletscher in Westgrönland ist bekannt dafür, der am schnellsten fließende Gletscher der Welt zu sein. Er ist auch einer der aktivsten Gletscher, der Unmengen Eises aus dem grönländischen Eisschild in den Ilulissat-Fjord und die benachbarte Disko Bay transportiert – mit Implikationen bzgl. des Meeresspiegelanstiegs.

Der Jakobshavn hatte sich Jahrzehnte lang zurückgezogen – bis Wissenschaftler ein unerwartetes Anwachsen zwischen 2016 und 2017 beobachtet haben. Außerdem stellte man fest, dass der Gletscher seine Fließgeschwindigkeit in Richtung Ozean verlangsamt hatte und dicker wurde. Neue Daten vom März 2019 bestätigen, dass der Gletscher zum dritten Mal nacheinander zugelegt hat, und Wissenschaftler sehen die Ursache dafür die Änderung hin zu kühlem Meerwasser.

„Das dritte aufeinander folgende Jahr mit einer Vergrößerung des größten Island-Gletschers stützt unser Ergebnis, dass der Ozean dafür verantwortlich ist“, sagt Josh Willis, ein Ozeanograph am Jet Propulsion Laboratory der NASA und Leiter des Forschungsprogramms Oceans Melting Greenland (OMG).

Abbildung: Änderung der Höhe des Gletschers, und zwar zwischen März 2016 und März 2017 (oben), 2017 und 2018 (Mitte) sowie März 2018 und 2019 (unten). Die Höhenangaben stammen von einem Radar-Altimeter, welches in jedem Frühjahr an Bord von Forschungsflugzeugen als Teil von OMG mitgeflogen war. Blaue Gebiete kennzeichnen eine Höhenzunahme des Gletschers, an manchen Stellen bis zu 30 Meter pro Jahr.

Die Änderung ist besonders erstaunlich an der Front des Gletschers (solide blaue Fläche links) zwischen 2016 und 2017. Während dieser Zeit ist der Gletscher am stärksten vorangekommen und bedeckte offenes Wasser und Meereis mit sich auftürmendem Gletschereis. So stark hat der Gletscher seitdem nicht mehr zugelegt, aber er wird weiterhin langsamer und dicker.

Willis verglich das Verhalten des Gletschers mit Silly Putty: „Ziehe es an einem Ende lang, und es dehnt sich und wird dünner. Drücke es zusammen, dann wird es dicker“. Letzteres ist genau das, was derzeit mit der Verlangsamung des Gletschers vor sich geht: Man beachte dass sich die Verdickung über ein immer größeres Gebiet erstreckt.

Willis und seine Kollegen glauben, dass der Gletscher auf die Verschiebung eines Klima-Phänomens reagiert mit der Bezeichnung Nordatlantische Oszillation NAO. Diese transportierte kaltes Wasser entlang der grönländischen Westküste nordwärts. Temperaturmessungen des OMG-Teams zeigen, dass das kalte Wasser immer noch vor Ort ist.

„Selbst noch drei Jahre nach Eintreffen des kalten Wassers reagiert der Gletscher“, sagte Willis. „Ich werde wirklich mit Begeisterung diesen August wiederkommen und erneut die Temperatur messen. Ist es immer noch kalt? Oder hat es sich erwärmt?“

NASA Earth Observatory images by Joshua Stevens, using Landsat data from the U.S. Geological Survey, and data courtesy of Josh Willis/NASA JPL and the Oceans Melting Greenland (OMG) Program. Story by Kathryn Hansen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/06/19/if-greenland-is-catastrophically-melting-how-do-alarmists-explain-nasas-growing-greenland-glacier/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Update übernommen von TICHYS Einblick, wo Fritz Goergen dokumentiert, wie u.a. Özden Terli, der das Bild im ZDF „Heute“ verbreitete, und seine Zuschauer über dessen Bedeutung offen belog.

»Ein Bild mit Schlittenhunden in Grönland erregt weltweit die Gemüter – weil es den Klimawandel veranschaulichen soll. Das tut es auch. Doch nur symbolisch, wie der Urheber des Bildes betont. Die abgebildete Schmelze sei ganz normal.«

Im übernächsten Absatz korrigiert n-tv.de seine ursprüngliche Darstellung mit diesen Worten:

»Schnell verbreitet sich die Meinung, die Aufnahme dokumentiere eine rasante Schmelze des Meereseises und damit eine Facette des Klimawandels. Auch n-tv.de suggerierte das mit einer Meldung.

Inzwischen aber hat Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut in Kopenhagen die vermeintlich brisante Botschaft seines Fotos relativiert. Er stimme damit überein, dass das Bild „eher einen symbolischen denn wissenschaftlichen“ Wert habe, twitterte der Forscher.«

Damit es niemand überliest:

»… „eher einen symbolischen denn wissenschaftlichen“ Wert …«

Und dann kommt das:

»Ein Einheimischer aus der abgebildeten Region verwies darauf, dass Szenen wie auf dem Foto öfter geschähen. „Vor allem dort oben in Thule, wo das Foto gemacht wurde“, sagte der Jäger Apollo Mathiassen der Zeitung „Berlingske Tidende“. Demnach unterstreiche das Foto sogar, wie dick das Eis sei. „Weil das Eis so dick ist, gibt es keine Löcher, durch die das Wasser aus dem geschmolzenen Schnee laufen kann“, sagte Mathiassen.«

Sie erinnern sich, wie der Bericht von n-tv.de aufmacht?

Was vom Grönlandeis übrig ist.

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19 Kommentare

  1. Nach einer Woche kommt die Entwarnung, die wird natürlich nicht ganz so Hinausposaunt wie der Alarm:

    https://www.n-tv.de/wissen/Forscher-aeussert-sich-zu-Schmelzwasser-Foto-article21108146.html

    „Inzwischen aber hat Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut in Kopenhagen die vermeintlich brisante Botschaft seines Fotos relativiert. Er stimme damit überein, dass das Bild „eher einen symbolischen denn wissenschaftlichen“ Wert habe, twitterte der Forscher. Zahlreiche Anfragen zur Nutzung der Aufnahme bejahte er – mitunter in der Hoffnung, das Bewusstsein für den arktischen Klimawandel zu steigern, wie er einem Nutzer schrieb.

    Das abgebildete Wasser, durch das die Schlittenhunde bei Qaanaaq wetzen, ist demzufolge also kein Eis-Schmelzwasser, sondern stammt offenbar von geschmolzenem Schnee. Auch wenn Klimaforscher Olsen erklärt, dass das dortige Eis derzeit 120 Zentimeter dick und somit 20 Zentimeter dicker als im Vorjahreszeitraum sei, so dokumentiere das Foto einen ‚ungewöhnlichen Tag‘.“

    Also alles in allem mal wieder nur ein aktivistischer Klimaforscher.

  2. Habe mir die GISS V3 Daten der NASA angeschaut, sind schon die adjustierten Jahresdurchschnitte:
    Danmarkshavn (Ostküste Norden): 1950: -12° 2018. -10,5 (Tiefstwert in d. 80ern)
    Nord Ads (Nordspitze): 1950: -15,5 2018: -14° (80er fehlen)
    Egedesminde (Ostküste Mitte): 1950: -5 2018: -5 (Tiefstwert in d. 80ern)
    Prins Christi: (Südspitze): 1950: 1,5° 2018: 1,5° (Tiefstwerte 80er, 90er)
    Es ist eine Erwärmung festzustellen. Ähnliche Daten erhält man von anderen Arktisstationen erstens aber nicht dramatisch u. zweitens: alle haben um die 80er ihre Tiefstpunkte. Wo es auch bei uns diese heftigen Winter gab. Das passt überhaupt nicht mit CO2 zusammen! An einigen Stationen haben wir den 1950er Wert wieder erreicht (z.B. Resolute Kanada Tiefstwert um 1970) bzw. liegen ca. 2° darüber. Alle zeigen einen kräftigen Ausschlag nach oben 2012 (Meereistiefstwert). Danach geht es wieder runter. Also Grönland schmilzt 4x schneller, ist ausgemachter Käse. Schaut man sich V2 Daten von Arktis Stationen an, die ab 1880 messen, gibt es einige, die die Werte von 1880 wieder haben. Bei allen ist ein heftiges Auf u. Ab zu verzeichnen, welches kaum mit dem CO2 einher geht. Warum schauen die Journalisten nicht einfach in die frei verfügbaren Daten?

  3. Erstaunlich nur, dass dieser Teil der NASA-Mitteilung auf den einschägigen Seiten nicht zitiert wird:
    „Although the melting rate [des Jabkonbshavn-Gletschers] has slowed, the glacier continues to contribute to sea level rise, ultimately losing more ice to the ocean than it gains from snow accumulation overall.“

  4. Leider wirken diese Katastrophenmeldungen. Eine FFF Facebook Gruppe ist der felsenfesten Meinung das Abschmelzen G. hat sich vervierfacht. Man kann, wie oben gesagt, auf G. immer schmelzendes Eis finden. G. hat eine Nord-Südausdehung von 2670km. Wenn ich in Thüringen losfahre, bin ich weit über dem Polarkreis im Norden Skandinaviens. Dort waren es gestern max. 12 ° hier 24°. Kein Mensch würde annehmen, dass dort die gleichen Temp. herrschen wie hier. Im Süden G.: 4-10°, auf dem Eisschild im Norden: -7°, meistens -13°. Das Eis bedeckt 80% G. 65% liegen über 2000m, da schmilzt wenig u. auch nur kurz. Dort sollten sich nur erfahrene Leute mit entspr. Ausrüstung aufhalten. Hatte schon einmal vorgeschlagen, dort die entspr. Politiker 4 Stunden abzusetzen, beim Abholen können wir sie dann stapeln. Das Eis hat eine Ausdehnung wie Dtl., Frankreich, Italien, Spanien, BENELUX u. ist bis 3500m dick. Wiegt ca. 2,4Mio Gt u. verliert im Schnitt 200 Gt im Jahr an den Rändern der Küsten. Hier wirken die Meeresströmungen. Die Fjorde können im So. eisfrei werden, das zeigt das Bild.

  5. Die Zukunfts Grönlands ist nicht verknüpft mit Hundeschlitten und Jagd, sondern mit landwirtschaftlichen Maschinen und Heuernte/Weidewirtschaft.
    Vor einigen Jahren gab es darüber schon eine Dokumentation im Fernsehen. Ja, die gute alte Berichterstattung gibt es noch, aber viel seltener.
    In der Doku sieht man auch Archäologen, die einen Bauernhof aus der Wikingerzeit ausgraben, und die Getreidesorten derdamaligen Zeit bestimmen. Und die Gegenwart der Grönländer ist auch ersichtlich: Bauern, die mit Traktor und Heuwender durch ihre sommerlichen Felder der Heuernte nachkommen.

    https://youtu.be/sNn5HHjgUwc?t=1146
    Die ganze Doku ist empfehlenswert.

    <<>>
    Greenpeace will den Inuit die Robbenjagd verbieten, und nun wollen die auch denen den (natürlichen) Klimawandel verbieten. 🙂
    <<>

  6. Tja, so ist es mit dem Fokus der medialen Alarmierungen.
    Heute hier, morgen da, aber immer dort wo es passt.
    Aktuell sollten die Schlitten sammt Hunden aufpassen nicht wieder festzufrieren……
    Welches Phänomen hat denn die Kamera hier eingefangen? Ist dies ungewöhnlich oder gar ein echtes Zeichen für eine Veränderung?
    Nein, man kann dieses Phänomen überall auf Gewässern am Anfang einer Schmelzperiode beobachten, auch hier in Deutschland. Solange das Eis kompakt ist, kann Schmelzwasser nur an seinen Rändern abfließen und schnell bildet sich eine zusätzliche Auflast in den Zentren der Eisflächen, welche diese dann „knöcheltief“ nach unten drücken, wobei die Ränder noch aufschwimmen wegen des Ungleichgewichtes der Auflast. Erst nach ein paar Tagen, wenn über Risse im Eis, das Wasser abfließen lässt, schwimmt das Eis wieder auf.
    Es entstehen zumeist regelrechte Ablaufstrudel welche Quadratmeter große Löcher in das Eis spült. Auch wenn das Eis dann wieder aufschwimmt und noch allgemein tragfähig ist weiß der schlaue Russe am Baikalsee oder der Inuit genau, daß man jetzt nicht mehr blind mit Hundeschlitten, oder Geländewagen über das wieder erschienene Eis jagen kann.
    Im Gegensatz dazu wussten die Inuit, bei der im Foto gezeigten Situation, genau, daß man jetzt maximal nasse Füße bekommt.
    Es ist erschreckend jetzt zu beobachten, wie Medien, dieses Foto um die Welt jagen und mit Halbwahrheiten kommentieren und damit die Schar der Lemminge vor sich her treibt. Von den Kinderarmeen und verdummten Großstädtern, welche ja gerne grün angemalten extra teuren Strom kaufen und grün wählen, wird das gefressen ohne dabei Gehirn und eigene Synapsen zu aktivieren. Beim Eisangeln, könnte ich in der Vergangenheit oft beobachten, warum es wichtig ist, selbst bei allgemein Halbmeterdicken Eis, noch Warnungen für das Betreten der Eisflächen herauszugeben. Diese Großstädter fahren echt blind und hirnlos mit ihren Schlittschuhen drüber und bemerken in ihrem Vorwärtsdrang nichtmal bei älter Schneeauflage, daß da wo sie hinfahren nichtmal ein Hase in den letzten Tagen drüber lief.
    Die muß man anbrüllen um sie zu bremsen, wenn man sie nicht retten will und sich dabei selbst in Gefahr zu bringen müsste. Es sind Lemminge, getrieben von der Angst vor dem Hunger. Eben einfach erschreckend!!!!

    Mit freundlichen Grüßen!
    Christian Möser
    Zimmerer

  7. Mir sind die meisten Artikel und auch Kommentare hier viel zu verschwurbelt, vor lauter Detailreichtum und Komplexität gehen die allem Geschehen zugrundeliegenden elementarphysikalischen Effekte in der Betrachtung verloren. – Bei dem in Rede stehenden Phänomen ist zu berücksichtigen, dass Gletscherwachstum durchaus auf erhöhter Temperatur beruhen kann. Eine solche kann zur Anfeuchtung der Luft führen, wodurch Niederschlag z. B. als gletscherbildender Schnee erst möglich wird. Sehr kalte Luft ist für Niederschläge zu trocken. Die Zusammenhänge wurden schon Mitte des 19. Jahrhunderts erforscht im Zusammenhang mit dem damals festgestellten Gletscherschwund in den Alpen.

    • Gut erklärt, Herr OStR, allerdings muss wärmere Luft zusätzlich Feuchtigkeit
      aufnehmen, um die gleiche relative Feuchte zu erreichen, wie im kälteren Zustand.
      Andererseits steigt die relative Feuchte von Luft, wenn Sie abkühlt, bis zu 100%
      Sättigung. Steigt dadurch die Niederschlagsneigung ?
      Klar ist, dass im Mai 2019 auf der Zugspitze so viel Schnee lag wie seit
      Jahrzehnten nicht mehr, nämlich 6,40 mtr.
      Klar ist aber auch, dass in der Vergangenheit Baumbestand in den Alpen existierte,
      wo heute Schnee liegt
      Da muss es dann wohl wärmer gewesen sein, und zwar ohne CO2 Hysterie.
      Ich glaube nicht an eine Kausalität zwischen CO2 Konzentration und Temperatur.
      Wenn Klimagase einen Temperatureinfluss auf die Erdathmosphäre haben, dann ist es
      nach meiner Meinung dass am häufigsten vorkommende, nämlich Wasserdampf/Wolken
      Davon ist in den Medien überhaupt nicht die Rede, wäre ja auch zu natürlich.
      Und was ist mit der Sonne ? Die IPCC Klimamodelle gehen meines Wissens von
      konstanter Sonnenstrahlung aus, was, nach Prof. Malbergs Meinung, eine falsche
      Annahme ist
      Lassen wir doch Lobby und Politik aussen vor, dann könnte es die reine Wissenschaft
      in aller Ruhe erforschen, wie es wirklich ist
      Vielen Dank für Ihre Geduld

        • danke für den Hinweis mit dem Klarnamen
          Ich bin hier neu im Chart, entschuldigen Sie.
          Ich möchte niemanden belehren oder befehligen.
          Ich wünsche mir nur, dass bei uns Menschen der gesunde Menschenverstand nicht immer wieder aussetzt
          Ich habe das Gefühl, dass Politik in der BRD mittlerweile auf Basis von Fridays for future vorgegeben wird
          Es ist wunderbar, dass Menschen, insbesondere junge Menschen gegen Missstände
          protestieren
          Jedoch erinnern mich die Fridays for future Proteste gegen dn Klimawandel an die Proteste der Atomkraftgegner vor etlichen Jahrzehnten
          Beim Klima ist es wie mit den Aktien, man kann den Verlauf in der Vergangenheit
          nachvollziehen aber nicht für die Zukunft prognostizieren
          Einer, der die Klima-Vergangenheit mit Millionen von Wetterdaten aufbereitet hat,
          das ist Prof. Friedr. Karl Ewert.
          Er hat die Wetter-Daten unzähliger Messstationen ausgewertet und daraus Klimatrends ermittelt
          Es lohnt sich, das anzuschauen
          Ich plädiere dafür, unbedingt etwas für den Umwelt-/Artenschutz zu tun
          Wir sollten aber unterscheiden: Umweltschutz ist etwas konkretes, was wir
          Menschen beeinflussen können
          Klimaschutz ist ein Märchen, dass von ganz bestimmten Lobbyisten verbreitet
          wird.
          Ich Danke für Ihre Aufmerksamkeit
          Klarname: Dipl.-Ing. Hartmut Buck

      • Die Sache mit dem CO2 als „Klimagas“ war mir zunächst auch schleierhaft, bis ich in einem von der Politkorrektheit unbeeinflussten Lehrbuch – „Deutsche Physik“ – über die Absorptionsbanden auch der Kohlensäure las. Man muss diese Gegebenheit in der Argumentationsstrategie ganz einfach hinnehmen, es führt kein Weg daran vorbei. Physikalisch einfach gesagt ist es so, daß atmosphärische CO2-Anreicherung den Albedo der Erde in Richtung Schwarzer Strahler verschiebt, und deshalb das Strahlungsgleichgewicht sich erst bei höherer Temperatur einstellt, das heißt grundsätzlich und tatsächlich erstmal „Klimaerwärmung“. Theoretisch. – Jedes Argumentationsgebäude gegen den Klimahype muss sich diesem zentralen Faktum stellen, sonst bricht es zusammen wie ein Kartenhaus. Bei EIKE wird in Artikeln und Kommentaren diesem Umstand nicht ausreichend Rechnung getragen. – Von dieser Qualität des CO2 klar zu unterscheiden ist die Frage der Quantität, d. h. des tatsächlichen Einflusses, und zwar nach historischer Entwicklung als auch nach dem Gegenwartsanteil, also auch im Verhältnis z. B. zu astronomischen Vorgängen. Hier hat die Kritik anzusetzen.

        • Sie sind sich Ihrer Sache aber sicher.

          Eine Plastikflasche und kein Experiment können die Atmosphäre darstellen.
          Die Albedo hat mit CO₂ überhaupt nichts zu tun und die Verdoppelung des Gases verändert nichts am Temperaturverlauf in dem System Erde.
          Bei der Albedo spielen allenfalls die Färbung und Größe der Eisfläche eine Rolle.

          • Mag sein, dass fachterminologisch Albedo nicht ganz richtig ist, aber Sie haben das Argument letztlich trotzdem verstanden. – Worum es mir geht ist: Die ganzen Komplexitäten, wie sie hier auf EIKE abgehandelt werden führen nicht weiter. Wissen muss an den Mann gebracht werden, und dazu muss zu den Kernen vorgedrungen werden. Es genügt nicht die Erzeugung eines vagen Gefühls, das da wohl etwas nicht stimmt. Sonst wird die Diskussion zum Perpetuum mobile, ohne dass irgendwas gewonnen wäre. Insofern ist für mich als Lehrer die EIKE-Seite tatsächlich eine Enttäuschung, einfach wegen mangelnder Griffigkeit. – Mit dem Klimahype ist es ein bißchen wie mit der Einstein-Relativitätstheorie-Story: Jeder merkt, da stimmt was nicht, aber kaum Einer müht sich, zur wirklichen Quelle des Unbehagens durchzudringen.

        • Sehr geehrter Herr Rösch,
          was meinen Sie, wenn Sie sagen, dass etwas mit der Relativitätstheorie nicht stimmt und dass das jeder merkt?

          • Herr g. s., vielleicht habe ich da wirklich ein bißchen hoch gegriffen. Mag sein, es gibt Leute sogar mit akademischen Titeln wie Herr Prof. Lesch, die es wirklich nicht merken. Es ist eine Beobachtungserfahrung, das Solche, die an den Mensch gemachten Klimawandel glauben, auch ohne weiteres „gekrümmte Zeiten“ und anderen einschlägigen Schnickschnack ohne irgendwelche Skrupel und vehement verteidigen.

    • Naja- Kommentare sind keine Beiträge und dürfen meines Erachtens nicht unbedingt wissenschaftlich fundiert sein.
      Man will sich ja auch nicht ständig wiederholen wenn man des öfteren was schreibt und kann auch nicht immer das ganze System in voller Komplexität beschreiben- auch in den Artikeln selbst ist das nicht möglich.

      Mit freundlichen Grüßen!
      Christian Möser
      Zimmerer

  8. US-Nationalpark entfernt Hinweis auf Abschmelzen der Gletscher 2020

    Vor drei Jahren noch deutlich sichtbar, jetzt verschwunden: US-Nationalpark entfernt Hinweis auf ein Abschmelzen der Gletscher „bis 2020“.
    Wenn sich die Klimahysteriker mit ihren Katastrophen-Prognosen völlig irren, dann geben sie ihren Irrtum nicht öffentlich zu, sondern sie ändern still und heimlich ihre falschen Behauptungen. So geschehen von der Verwaltung des Glacier-Nationalpark in den USA,

  9. Artensterben: „Hundeschlitten werden aussterben – wir sind schuld“
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