Was CO2 tatsächlich bewirkt. Fakten aus dem Lehrbuch der Physik!

Der Treibhauseffekt nach WDR

Immer wieder schicken Naturwissenschaftler, die mit der gängigen „97%“ Treibhaushypothese nicht einverstanden sind, ihr Ausarbeitungen mit der Bitte um Veröffentlichung. Da die Wissenschaft – zumal in dieser wichtigen Frage – vom Diskus lebt, veröffentlichen wir diese Arbeiten gelegentlich. So auch diese von Dr. Heinz Schütte. Die mit Sicherheit einsetzenden Diskussion insbesondere der Partei derer, die dem CO2 wärmende Eigenschaften zuweisen, wird heftig diskutieren wollen. Eine Bitte seitens der Redaktion: Bleiben Sie bitte sachlich.

Die von der anthropogenic global warming (AGW)-Hypothese postulierte Erwärmung der Erdoberfläche durch „Back Radiation“ der in der Atmosphäre enthaltenen CO2-Moleküle ist aufgrund des 2.HS physikalisch ausgeschlossen.

Die Erdoberfläche ist resultierend aus der Sonneneinstrahlung  wärmer als die darüber liegende Atmosphäre und damit der darin enthaltenen, strahlenden CO2-Moleküle. Für die Wärmebilanz zwischen Körpern unterschiedlicher Temperatur hat Rudolf Clausius den 2.HS formuliert: „Wärme kann nicht von selbst aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen.“(1)

Dabei hat Clausius betont, dass nicht nur der warme Körper dem kalten, sondern auch umgekehrt der kalte Körper dem warmen Wärme zustrahlt. Quantitativ wird diese Aussage durch das Planck`schen Strahlungsgesetz beschrieben, das besagt, dass jeder Körper mit einer Temperatur größer als der absolute Nullpunkt elektromagnetische Strahlung aussendet, die in Relation zur Temperatur des Körpers und zur Wellenlänge steht. Die Erdoberfläche und die in der Erdatmosphäre enthaltenen CO2-Moleküle, deren Temperatur mit der Temperatur der Erdatmosphäre identisch ist, strahlen sich gegenseitig an. Die Energiedichte der Erdstrahlung ist jedoch aufgrund des Planck`schen Gesetzes größer als die Energiedichte der Strahlung aus der Atmosphäre, da die Erde eine höhere Temperatur hat. Die Gesamtbilanz des durch Strahlung verursachten Wärmetransports geht also in Richtung Atmosphäre. Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch IR-Strahlung aus der Atmosphäre ist damit ausgeschlossen.

Es stellt sich aber die Frage, welchen energetischen Effekt eine Verdoppelung der derzeitigen CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre zur Folge hat, wenn eine Erwärmung durch Rückstrahlung nicht möglich ist. Wie aus dem Lehrbuch der Physik bekannt, thermalisieren die durch IR-Strahlung angeregten CO2-Moleküle unter den Bedingungen der bodennahen Atmosphäre, sie geben die durch Strahlung aufgenommene Energie in Form von kinetischer Energie praktisch quantitativ an andere Luftmoleküle ab.

Um die Folgen der Thermalisierung zu ermitteln, wird zunächst die kinetische Energie eines Mols Luft – betrachtet als ideales Gas – berechnet. Für ein Mol eines idealen Gases gilt das „Allgemeine Gasgesetz“ p*V = R*T. Aus der statistischen Mechanik erhält man die Gleichung p*V = 2/3*N*E°, wobei N die Avogadro-Konstante und E° die kinetische Energie eines idealen Gasmoleküls ist. Das Produkt N*E° ist folglich der kinetische Energieinhalt eines Mols eines idealen Gases. Aus dem „Allgemeinen Gasgesetz“ ergibt sich dann R*T = 2/3*N*E°. Damit errechnet sich die kinetische Energie eines Mols eines idealen Gases zu N*E° = 3/2*R*T. Für die „mittlere Erdtemperatur“ von 15°C, entsprechend 288 K, ergibt sich dann ein Gehalt an kinetischer Energie für 1 Mol Luft, gerechnet als ideales Gas, von N*E° = 3.592 J/mol.

Eine Verdoppelung der CO2-Menge bedeutet Hinzufügung von 400 ppm CO2. Die hinzugefügten CO2-Moleküle ersetzen – da das System offen ist – die entsprechende Zahl Luftmoleküle, sodass die Menge von 1 Mol erhalten bleibt. 400 ppm eines Mols entsprechen 2,4*10^20 Moleküle CO2, enthalten in 1 Mol Luft.

Die CO2-Moleküle strahlen bei einer Wellenlänge Lambda = 15 Mikrometer. Mithilfe des Planck´schen Gesetzes E = h*c/lambda errechnet sich daraus ein Energieinhalt von 1,325*10^-20 J für ein Strahlungsquant eines CO2-Moleküls. Für 2,4*10^20  CO2-Moleküle ist das eine Gesamt-Energie von 3,18 J, die durch 400 ppm CO2 in 1 Mol Luft eingetragen werden und dort als kinetische Energie zur Wirkung kommen.

400 ppm CO2 tragen via Strahlung 3,18 J als kinetische Energie in 1 Mol Luft ein, das einen kinetischen Energie-Inhalt von 3.592 J besitzt. Das entspricht 3,18 J / 3.592 J = 0,09 %. Als Summe ergibt sich durch Bestrahlung von 400 ppm CO2 von der Erdoberfläche und nachfolgender Thermalisierung in der bodennahen Atmosphäre folglich eine Energiezunahme von 3.592 J auf 3.595 J. Diese Energiemenge ergibt gemäß N*E° = 3/2 R*T eine Temperatur von T = 2/3*3.595J/mol  /  8,314 J/K *mol = 288,27 K. Nachdem eine Strahlungswirkung durch „Back Radiation“ physikalisch ausgeschlossen ist, erzeugt eine Verdoppelung der heutigen atmosphärischen CO2-Konzentration um 400 ppm auf dem Weg kinetischen Energietransports eine Erhöhung der „mittleren Erdtemperatur“ von 15 °C auf 15,27 °C in der bodennahen Luftschicht. Das ist das Ergebnis, das man durch Anwendung physikalischer Gesetze, wie sie im Lehrbuch der Physik stehen, erhält.

Die Erhöhung um 0,27 °C kann allerdings nur dann eintreten, wenn alle zusätzlichen CO2-Moleküle die von der Erdoberfläche ausgehende IR-Strahlung bei 15 Mikrometer absorbieren. Dem ist jedoch nicht so. Wie mittels FT-IR-Spektrometrie gemessene IR-Spektren belegen, nimmt die Absorption bei einer Verdoppelung der CO2-Menge in der Luft lediglich in der Größenordnung von 1% zu. Aufgrund dieser Messergebnisse steht fest, dass bei Erhöhung der CO2-Konzentration in der irdischen Atmosphäre eine relevante zusätzliche Absorption ausgeschlossen ist. Die schon jetzt in der Atmosphäre vorhandene CO2-Konzentration übersteigt ganz offensichtlich die Menge an CO2, die nötig ist, die von der Erdoberfläche abgestrahlte 15-Mikrometer-Strahlung quantitativ zu absorbieren. Bei konstanter IR-Strahlung von der Erdoberfläche ist somit jegliche Erhöhung der CO2-Konzentration ohne Effekt.

Nachdem durch FT-IR-Messung eine zusätzliche IR-Absorption durch zusätzliches CO2 ausgeschlossen ist, ist folglich die oben errechnete Temperaturzunahme von 0,27 °C, die auf Basis einer Absorption errechnet wurde, hinfällig. Anders ausgedrückt heißt das: Zusätzliches CO2 übt keinerlei, wie auch immer gearteten, Einfluss auf die bodennahe Erdatmosphäre aus.

Anders liegt der Fall in der oberen Troposphäre, wo das Strahlungsvermögen des CO2 aufgrund der geringen Luftdichte den Thermalisierungseffekt überwiegt, bzw. ganz zurückdrängt. Mehr CO2 kann hier die aus der Atmosphäre auf kinetischem Weg übernommene Energie in Form von Strahlung – statistisch zu 50% – in den Weltraum abstrahlen und so die Atmosphäre zusätzlich abkühlen.

Es ist doch mehr als erstaunlich, dass 97% der „Klimawissenschaftler“ ganz offensichtlich den Inhalt des Lehrbuchs der Physik nicht kennen.

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137 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Dietze,

    Sie „argumentieren“ gegen meine Veröffentlichung nicht nur hier bei EIKE, Sie bombardieren mich auch mit persönlichen E-Mails. Eines Ihrer in einer E-Mail vorgebrachten „Argumente“ möchte ich den EIKE-Lesern nicht vorenthalten. Sie schreiben.
    „Elektromagnetische Strahlung ist – ebenso wie Strom – ein Energiefluss und hat keine Temperatur. Somit unterliegt Strahlung auch nicht dem 2.HS, der nur für Wärmeflüsse gilt. Er fließt auch von kalt nach warm. Jeder weiss, dass man einen Topf von 20 Grad als auch einen von 2000 Grad erhitzen kann – selbst wenn die Temperatur des Dampfkessels im Kraftwerk nur 650 Grad beträgt.“ Ende des Zitats. Zum Glück musste Max Planck diese „wissenschaftliche Beweisführung“ nicht mehr erleben.

    In einer Antwort-E-Mail habe ich Ihnen folgenden Sachverhalt vorgetagen: „Der Treihauseffekt besagt: ´´Teile der von der Erdoberfläche emittierten IR-Strahlung werden in der bodennahen Luftschicht von IR-aktiven Molekülen absorbiert. Diese Moleküle strahlen durch Reemission zur Erdoberfläche zurück und erwärmen dabei die Erdoberfläche.´´

    N2 und O2 sind strahlungsinaktiv, d.h., die IR-Strahlung der Erde geht ungehindert ins Weltall.(2.HS) Fügt man nun z.B. CO2 zur Erdatmosphäre hinzu, so befinden sich die CO2-Moleküle im spektralen Grundzustand, wie N2 und O2 strahlen sie nicht. Nun nehmen CO2-Moleküle Energie in Form von Quanten der Wellenlänge 15 Mikrometer von der Erdoberfäche auf. Sie befinden sich dann auf einem der aufgenommenen Energie entsprechenden spektral angeregten höheren Energieniveau, das den Energieinhalt der N2- und O2-Moleküle nicht beeinflust. Die Erdoberfläche wird bei dieser Energieabgabe gemäß Planck´schem Gesetz makrophysikalisch um exakt den abgegebenen Energiebetrag abgekühlt !!! Nun besagt der TE, dass die angeregten CO2-Moleküle ihre aufgenommene Energie zur Erdoberfläche zurückstrahlen, die die Energie wieder absorbiert. Sollte die Gesamtmenge dieser Energie in einem hypothetisch angenommenen Fall quantitativ zurückgestrahlt und quantitativ von der Erdoberfläche wieder absorbiert werden, dann steigt die Temperatur der Erdoberfläche exakt wieder auf ihre ursprüngliche Temperatur an. Eine Temperaturerhöhung entsprechend den Annahmen de TE ist ausgeschlossen.“
    Soweit meine Sachargumentation.

    Ich habe Sie dann aufgefordert, mir einen Fehler in meiner Argumentationskette nachzuweisen, und sofern Ihnen das nicht gelingt, habe ich den TE zu physilalischem Schwachsinn erklärt. Ihr Sonnen- und Mondbeispiel zum Beweis des TE geht ins Leere, da CO2 mangels eigenem Energieinhalt – anders als Sonne und Mond – kein aktiver Strahler ist. CO2 als Spurengas in der Atmosphäre bewirkt – wenn überhaupt etwas – eine Abkühlung der Erdoberfläche und daraus resultierend eine Erwärmung der erdnahen Lufthülle, so wie ich es in meinen Ausführungen bei EIKE hergeleitet habe.

    Meiner Aufforderung zur Entkräftung meiner Aussagen sind Sie dadurch nachgekommen, indem Sie mich als „Clausius-gläubiger“, „Ober-Pseudophysiker“, „Halblaie“, „schwachsinniger Blödel“ und Ähnlichem bezeichnet haben. Ihre Argumente, Ihre Argumentationsweise sowie die in meinem Text getroffenen Aussagen überlasse ich dem Urteil der EIKE-Leser. Verschonen Sie mich zukünftig mit E-Mails, bei Auftauchen des Namens Dietze drücke ich unmittelbar die Lösch-Taste.

    Dr. Heinz Schütte

    • Sehr geehrter Herr Schütte, ich bewundere Ihre Gelassenheit und sachliche Antworten auf so zwängelde und scheinbar unbelehrbare Kritiker.Das Schätze ich so sehr bei EIKE, sachliche ruhige Diskusionen und nicht Emotionelle religiöse Dispute. War selber einmal in einer Christlichen Sekte und da gehts nur um Recht haben und nicht um Verstehen wollen.Was meinen Sie zu Zeller und Nikolov wo der Atmosphären Druck durch die Gravitation eine Rolle spielt in der Grunderdwärme, wenn ich das richtig verstanden habe? Bin selbst absoluter Laie doch erkenne ich schnell die Motivation hinter den Kritikern die selten zuhören wollen. Lerne viel hier. Vielen Dank.
      https://www.sott.net/article/404389-The-Zeller-Nikolov-climate-discovery-Carbon-dioxide-has-no-measurable-effect-on-planetary-temperature
      Mit freundlichen Grüssen Christian Loosli.

      • Sehr geehrter Herr Loosli,
        es ehrt mich, dass Sie die Art meiner Argumentation schätzen.Die von Ihnen zitierte Literaturstelle kenne ich nicht, und ich habe mich mit der dort angesprochenen Problematik noch nie beschäftigt. Es ist mir deshalb aufgrund fehlender Fachkenntnis nicht möglich, die dort getroffene Aussage zu beurteilen.
        Mit freundlichen Grüßen.
        Dr. Heinz Schütte

      • Herr Loosli,
        die Arbeit von Nikolov/Zeller besticht durch ihre Einfachheit. Sie werden viele Kritiken finden, die sich damit beschaeftigen herrauszuarbeiten, das die Grundlage fuer das Resultat die Ideale Gasgleichung ist. Das ist an sich bestechend, weil dieses Gesetz sicher nicht durch die sogenannten Treibhausgase ausgehebelt wird.
        Nikolov Zellers Arbeit besagt, das die mittleren Temperaturen einzig von der erhaltenen Energie und der Masse der Atmopshaere abhaengt.

        Der Radiative THE ignoriert das Konvektion den Grossteil des Waermeeintrages in die Atmosphaere ausmacht. Auch ignoriert das Atmosphaere und Oberflaeche durch Waermeleitung miteinander verbunden sind. Die Temperaturen der Atmosphaere sind an die der Oberflaeche gekoppelt und nachgestellt. Sie koennen allein deswegen nicht die Temperatur des Bodens beinflussen. Solch ein System waere nach der Treibhausphysik unstabil. Weiterhin ignoriert diese Physik die Waermespeicherung in den Ozeanen.
        Wenn jemand in einem komplexen System nur ein Teilsystem betrachtet, dann sind die Resultate unbrauchbar, um zum Beispiel die Aufgabe: Temperatur der unteren Atmopshaere, zu beantworten.

        Niklov/Zeller beruecksichtigen in Ihrem Model die Masse der gesamten Atmosphaere und machen einen Rueckschluss auf die Temperatur ueber die Ideale Gasgleichung. Das Masse eine Temperatur haben muss, ist mitnichten gegeben. Ein Wort fuer Masse ohne Temperatur kenne ich nicht. Das eine gegebene Masse von Gas auch einen Temperatur hat ist dann selbstverstaendlich. Das Ideale Gasgesetz stellt einen Zusammenhang zwischen Temperatur, Druck Volumen und Masse her (Unter Beruecksichtigung der spezifische Gaskonstante .) Aufgrund dessen kann man wenn man drei der Groessen kennt die Vierte berechnen.
        Da wir die Temperatur haben wollen stellt man die Gleichung um. Man sieht schnell das Masse und Volumen auch als Dichte in die Rechnung eingehen koennen und den Druck kennen wir. Der Druck ist uebrigens in seiner mittleren Groesse nur von der Masse der Atmosphaere abhaengig. Ansonsten weiss man das Hochdruck=warmes Wetter und Tiefdruck=kaltes Wetter sind.
        Die Kritiker sagen das die Dichte und Druck von der Temperatur abhaenging ist. Also kann man nicht einfach die Temperatur berechnen. Die Unbekannte ist dann naemlich welches Volumen die Atmosphaere einnimmt und inwiefern sie sich durch Energieeintrag–> Temperatur ausdehnt.
        Nikolov/Zeller machen die Verbindung von Energiezufuhr von der Sonne, die am Ende nach genug Waermeuebertragungsprozessen in der Atmosphaere landet. Und Ihre Aussage basiert dann auf der Verbindung Innere Energie und Idealer Gasgleichung –> Temperatur

        In der Weiterfuehrung der Arbeit geht man davon aus, das es eine Umwandlung von potentieller Energie nach anheben von „Luftpaketen“ in kinetische Energie gibt und sich daher die gemessenen Temperaturen einstellen.

        Diese Aussage finde ich schluessiger aber was mit fehlt bei der Arbeit, ist die Betrachtung des Gesamtsystems. Auch hier werden die Waermespeicherfaehigkeiten der Ozeane ausser acht gelassen und es wird nur die Atmosphaere betrachtet.

        Betrachten sie die Atmosphaere als Isolierung. Der radiative THE beschreibt die Rueckstrahlung als Isoliereffekt. Dabei eine falsche Behauptung ist, das sie Waerme zur Oberflaeche zurueck fuehrt und sie deshalb erwaermen kann, welches thermodynamisch falsch ist, da a) andere Kuehlprozesse existieren und b) die Oberflaeche die Atmosphaere waermt und wie oben gesagt dieses ein instabiles aufschauckelndes System waere, dessen Limitierung der eigentliche Grund sein muesste warum sich Temperatur so einstellt wie sie ist. Aber welche ist das?

        Niklov/Zeller legen etwas dar was eine Loesung sein koennte: und zwar das die Gesamtmasser der Atmosphaere ein entscheidendes Detail ist.

        Eine Frage die ich noch nicht beantwortet gesehen habe ist: Wie waeren die Temperaturen der Erde bei halber oder doppelter Masse in der Atmosphaere.

        Fuer den Radiativen THE muesste man sich ueberlegen wo denn die „Abstrahlhoehe“ waere und nicht die Gesamtmasse der Atmosphaere entscheidend ist.
        Am Ende wissen wir ja das es einen Temperaturegradienten in der Atmosphaere gibt, aehnlich wie in einer Isolierschicht, aehnlich wie eine gute Isolierung hat Luft einen geringen Waermeleitkoeffzienten und die Eigenschaften der Luft bestimmen ueber Waermekapazietaet und die Gravitation den Lapserate. Die Konzentration von Treibhausgasen spielt da keine Rolle.
        Die einzige Rolle die THG wirklich spielen ist, das sie auf Abstrahlhoehe die Atmosphaere kuehlen. Ohnen Diese Kuehlung waere unsere Atmopshaere viel heisser, da es dann zum wirklichen Waermestau kaeme.

        Alles in allem bin ich ueberzeugt, das Nikolov/Zeller in die richtige Richtung weisen, indem sie die gesamte Masse der Atmosphaere beruecksichtigen!

        • https://www.youtube.com/watch?v=fwMvboBoW4E
          Sehr geehrter Herr Schütte, herzlichen Dank für Ihre promptes Antworten. Mit Ihnen macht Lernen so richtig Spass. Nicht so mit der Quatsch-Antwort der Herren vom PIK. Natürlich bin ich mir bewusst das es nicht DIE EINE Antwort gibt. Wie beim Elephant und die 5 Blinden, zusammen erhalten sie dann das richtige Gesammtbild. So braucht es auch in der Wissenschaft viele Ansichten und Forschungen bis etwas Brauchbares heraus kommt. Als Wissenschaftslaie schaue ich halt überall ein bischen rein. Im Vortrag von Klaus Klitzke kommt noch etwas weiters dazu, Kosmischer Einfluss, wo das ganze Sonnensystem sich zu Erwärmen scheint. Auch da scheint die erhöhte Temperatur der Planeten mit dem erhöhtem Atmosphärendruck einher zu gehen. Danke wieder für die spannenden Artikel.

    • Herr Dr. Schütte, Ihr Gegenstrahlungsargument ist an Absurdität kaum zu überbieten. Halten Sie z.B. mal einen Spiegel vor einen starken Scheinwerfer oder einen Diaprojektor. Die Birne wird meistens durchbrennen. Sie sagen: Macht garnichts, die Abstrahlung kühlt die Birne, und wenn sie zurückgeworfen wird, nimmt die Birne lediglich wieder die ursprüngliche Temperatur an. Nota bene, die Birne soll das Äquivalent für den solar beheizten Erdboden sein, der IR abstrahlt.

      Weiter behaupten Sie dass CO2 nur 1% der absorbierten Strahlungsenergie zur Hälfte zum Boden zurückstrahlt. Die Barrow-Messung ergibt dafür 42 W/m2 (was nach Stefan-Boltzmann sogar etwa +8Grad ausmacht). Also müssten vom CO2 8,4 kW/m2 absorbiert werden. Sagen Sie mal, wo bleiben denn die anderen 99%? Heizen die laufend die Atmosphäre weiter auf? Ich würde Ihnen zum Thema Treibhauseffekt dringend empfehlen, meinen Artikel in der FUSION H.2/2018 zur Quantifizierung des CO2-Effekts lesen und ebenso meine Emails, von denen Sie sicher noch viel lernen können. Auch den antiken Clausius sollten Sie vergessen, denn der hatte 1887 den TE – d.h. die Absorption der Abstrahlung eines kälteren Körpers führt zur Erwärmung eines wärmeren strahlungsbeheizten Körpers – noch nicht auf dem Schirm.

      • Sehr geehrter Herr Dietze,
        warum wiederholen Sie Ihre Physik-Vorlesung eigentlich immer wieder? Mit einer Flut persönlicher E-Mails immer gleichen Gedankeninhalts haben Sie mein Postfach doch schon zum Überquellen gebracht. Sie können davon ausgehen, dass mir Ihre Gedankenwelt vertraut ist.
        Dr. Heinz Schütte

  2. @ Herrn Dr. Heinz Schütte

    1. Ich habe mal eine andere Betrachtungsweise gewählt. Meine Ergebnisse passen relativ gut zu ihrer Berechnung.

    Die kinetische Energie (Bewegungsenergie) setzt sich aus drei Komponenten zusammen: E(kin) = E(trans) + E(vib) + E(rot). Betrachtet wird die kinetische Energie E(kin) für das angeregte (Schwingungs-) Energieniveau mit: E(kin) = E(trans) + E(vib) = 3/2*N0*k*T + N*h*v. Durch die Stoßdeaktivierung soll die von N angeregten Molekülen absorbierte Energie in eine Änderung der Translationsenergie der Stoßpartner umgewandelt werden E(vib) = dE(trans) = N*h*v. Aufgrund der Energiebilanz-Erhaltung kann man damit folgenden Beitrag der Temperaturänderung durch den angeregten Zustand eines nicht-relativistisches idealen Gases bestimmen:

    E(trans) = 3/2*N0*k*T -> dE(trans) = 3/2*N0*k*dT = N*h*v -> dT = (N/N0)*h*v/(3/2*k)

    wobei die Größe N/N0 dem Boltzmann-Faktor (Umsatz-Faktor) entspricht.

    Würde man von einem 100-%igen Umsatz (CO2 in Luft N/N0 = 0,0004) der Energie der Schwingung bei 15µm (2*10^13 Hz) in Translationsenergie der Stoßpartner ausgehen, ergibt sich ein Wert von 0,255K. Der angeregte Schwingungszustand bei 15µm vom CO2 Molekül liefert einen Beitrag zur kinetische Energie, womit ein Temperaturbeitrag von 0,255K verknüpft ist.

    Für das CO2 Molekül würde sich damit folgender Wert für den Temperaturänderungs-Beitrag pro ppm für die Schwingungsenergie ergeben dT/N = 0,255K/400ppm = 0,00064 K/ppm. Für den Temperaturänderungs-Beitrag der Translationsenergie erhält man einen Wert von 0,1K, und für das CO2 Molekül ergibt sich damit dT/N = 0,1K/400ppm = 0,00025 K/ppm.

    Der Gesamt-Temperaturänderungsbeitrag pro CO2 Volumenanteil zur Temperatur (Energie) ergibt somit einen Wert von 0,00089 K/ppm.

    Bei einer Änderung des CO2-Gehaltes von 280ppm auf 400ppm ergibt sich somit ein Temperaturänderungsbeitrag von dT = 0,00089*(400 – 280) = 0,11K. Dieser Temperatur-Änderungswert ist unter den Gegebenheiten der Atmosphäre noch nicht einmal messbar.

    Anmerkung: Normalerweise gibt es noch einen Rotationsbeitrag zur Energie bzw. Temperatur, den man aber vernachlässigen kann.

    2.Zitat: Nachdem durch FT-IR-Messung eine zusätzliche IR-Absorption durch zusätzliches CO2 ausgeschlossen ist, ist folglich die oben errechnete Temperaturzunahme von 0,27 °C, die auf Basis einer Absorption errechnet wurde, hinfällig.

    Das ist so nicht korrekt.

    Eine Sättigung kann nur eintreten, wenn die Strahlung mengenmäßig nicht vollständig absorbiert werden kann. Ein mehr eines Absorbers führt auch immer zu mehr Absorption. Eine vollständige Extinktion (wie bei Hug) hat nichts mit Sättigung zu tun, das ist blanker Unsinn. Einfach mal hier schauen (zweite Graphik): http://vpl.astro.washington.edu/spectra/co2hitran2004imagesmicrons.htm, die „15µm-Bande“ geht dort von ca. 8 – 22µm.

    3.Zitat: Anders liegt der Fall in der oberen Troposphäre, wo das Strahlungsvermögen des CO2 aufgrund der geringen Luftdichte den Thermalisierungseffekt überwiegt, bzw. ganz zurückdrängt.

    Das ist schlicht und einfach falsch.

    Und wie kommen nur gebildete Menschen zu der Annahme, dass die Thermalisierung nur Stoßprozesse betrifft?

    Definition: Die Thermalisierung beschreibt die Vorgänge von Körpern, die das thermische Gleichgewicht durch Wechselwirkungen erreichen. Die Thermalisierung wird von allen temperatur-ändernden Prozessen bestimmt. Zur Thermalisierung gehören folgende Prozesse: Stoß-, Ionisations-, Absorptions- und Emissionsprozesse.

    Folgende einfache Abschätzung für das Stoff-Gemisch Luft:
    Ca. 8% der Moleküle der Luft bei 300 K hätten laut Geschwindigkeits-Verteilung eine Relativ-Geschwindigkeit, die eine Anregung bzw. Abregung vom Biege-Schwingungszustand beim CO2 erlauben. Diese 8% der Moleküle müssen nun 0,04% der verbliebenen 92% der Moleküle treffen. Der Prozentsatz der Wahrscheinlichkeit eines solchen Stoßes beträgt somit (8%/92%)*0,04% = 0,0035%, also vernachlässigbar gering. Mit dieser Wahrscheinlichkeit ergibt sich eine mittlere Stoßzeit eines anregenden bzw. abregenden Stoßes vom CO2-Anteil der Luft in der unteren Atmosphäre von ca. 5*10^-6 bis 10^-5 Sekunden.

    Zum Vergleich, die Lebensdauer der Schwingungsanregung vom CO2 unter den Bedingungen der unteren Atmosphäre liegt bei ca. 10^-8 bis 10^-10 Sekunden.

    D.h., die Stoß-Aktivierung bzw. -Deaktivierung der 15µm-Bande vom CO2-Anteil in der Luft ist bedeutungslos gegenüber den Prozessen der Absorption und Emission. Anders sind die gemessenen Emissions- und Absorptionsspektren nicht erklärbar.

    Mfg
    Werner Holtz

    • Sehr geehrter Herr Holtz,
      ich habe von Anfang an darauf hingewiesen, dass meine Rechnung auf den Annahmen eines Modells beruht, das zwangsläufig Vereinfachungen beinhaltet. Verfeinerungen in den Annahmen führen zwangsläufig zu Verfeinerungen in den Rechenergebnissen. Nichtsdestotrotz erhält man mit der Modellrechnung nicht nur den Trend sondern auch die richtige Größenordnung der auf Messungen basierenden Rechenergebnisse. Ihre „andere Betrachtungsweise“ zeigt das überzeugend.
      MfG.
      Dr. Heinz Schütte

  3. Wovon hängt denn nun ab, wie die Erdoberfläche ihre Wärme abgibt?
    Zur Verfügung stehen ja Wärmeleitung mit anschließender Konvektion, Verdunstung (im Prinzip ja auch Wärmeleitung) und Strahlung.
    Was entscheidet, wieviel der Wärme via Strahlung abgegeben wird und wieviel per Wärmeleitung?
    Auf der gesamten Erdoberfläche, inklusive Ozeane) liegt eine tonnenschwere Atmosphäre mit Milliarden Molekülen. Sind die in der Wärmeaufnahme und Weiterleitung wirklich so träge, wie mir hier in einem Kommentar gesagt wurde, dass nicht alle Erdwärme auf diese Art abgegeben werden kann und dann eben „der Rest“ per Strahlung abgegeben wird? Mal davon abgesehen, dass die Konvektion ja durchaus sehr schnell sehr große Luftmassen bewegen kann, was zu einem schnellen Austausch warmer durch kalte Luft führt. Also soooo träge ist Wärmeleitung und Konvektion dann doch nicht.

    • Peter,

      Die Erde gibt Waerme direkt von der Oberflaeche durch Strahlung im atmosphaerischen Fenster ab.
      Ein zweiter Waermestrom durch Konvektion und absorbierte Strahlung und ein bisschen durch Waermeleitung geht in die Atmosphaere.

      Das heisst, das die Atmosphaere nicht alle Waerme die wir von der Sonne erhalten abstrahlen muss.

      Die Oberflaeche hat zwei Waermesenken. Wo dort das Gleichgewicht gefunden wird, ist noch die Frage die man stellen darf, da diese noch nicht wirklich beantwortet wurde.
      Es ist zu beachten das Wolken die grosse Unbekannten sind die die direkte Waermeabgabe der Oberflaeche ins All regulieren.

      Man muss davon ausgehen, das was immer die Konvektion an Waerme in die Hoehe der Atmosphaere befoerdert dort von den Treibhausgasen abgestrahlt wird.
      Deshalb kann man auch sagen, das die THG die Atmosphaere kuehlen.

      Der Beitrag von Herrn Holtz ist sehr gut. Geht er doch ehrlich mit dem Originalpost ins Gericht.

  4. Zu Anton Korbkleber 22. JUNI 2019 UM 9:57
    „Die strahlen natürlich IMMER in Richtung kaltem Weltall, sonst wäre ja klar, dass die Erde wärmer wird. Die Dinger merken, wo es kalt ist und strahlen dahin. Sonst würden sie den 2.HS verletzen.“
    Im Prinzip ist das so Fakt. Aber die Erklärung? Fakt ist eben vor allem, nur das Weltall verschluckt alle EM-Strahlung irreversibel. Das CO2 entscheidet nicht darüber. Es bekommt nur die volle Kälte des Weltalls passiv so voll ab, wie sonst kein anderer chemischer Stoff und gibt diese Kälte passiv bis hinunter zur Erdoberfläche weiter. Deshalb ist es das wichtigste Kühlmittel der Erde!
    Gerhard Stehlik, Hanau – Google findet mich

  5. Herr Krueger,

    Wenn sie Konvektion weglassen und nur Strahlungsprozesse betrachten kriegen sie an der Erdoberflaeche ein falsches Bild! Sie koennen auch diese 15 Grad C als Mittelwert nicht messen so wie sie sagen. Dieser Wert wird errechnet. Ihre Wortwahl an dieser Stelle ist wie immer falsch!

    In Ihrem Konzept des THE wie verhaelt sich ihre Abstrahlhoehe und Abstrahlleistungen angesichts der stark schwankenden Tagestemperaturen?
    Weiterhin wuerde ich gerne ihre Meinung darueber hoeren , dass die Abstrahlung durch die sogenannten THG in der Hoehe durch die abfallende Dichte gefoerdert wird. Die Wahrscheinlichkeit das noch mal ein Photon absorbiert wird wird bei abfallender Dichte immer geringer.
    Wie sie wissen nimmt die Dichte bei Erwaermung der Luft ab. Dadurch verschiebt sich die Abstrahlhoehe wieder nach unten. Haben sie das qualitativ und quantitativ schon jemals beruecksichtigt?

  6. Mir ist soeben bewusst geworden: Der beste Beweis, dass die Erklärung des Autors (der übrigens laut Google, insofern es sich um dieselbe Person handelt, aus der Zahnmedizin kommt, also kein Naturwissenschaftler ist) nicht zutrifft, ist dieser: Das Argument lässt sich übertragen auf ein handelsübliches Gewächshaus. Dort wird das Glasdach schlimmstenfalls dieselbe Temperatur wie der Boden haben (eher eine niedrigere), also sollte es für ein Gewächshaus unerheblich sein, ob man ein Dach hat oder nicht. Ist es aber nicht. Warum? Nicht in erster Linie, weil das Dach aufgrund seiner Temperatur Infrarotstrahlung aussendet (Schwarzkörperstrahlung), sondern weil es Infrarotstrahlung reflektiert.
    Vielleicht ist es der Umstand, dass CO2 und Treibhausgase wie auch ein Glasdach durchsichtig sind. Leute können sich nicht vorstellen, dass Materialien, die im sichtbaren Bereich durchsichtig sind, dies im IR-Bereich nicht sind. Ebenso können Materialien, die im sichtbaren Bereich undurchlässig sind, im IR-Bereich durchlässig sein. Das trifft zum Beispiel auf Germanium zu. Aus diesem Material baut man folgerichtig Linsen für Wärmebildkameras.

    • Lieber Herr Ullmann
      Das Gewächshaus hat nichts mit dem Treibhauseffekt zu tun. Der von den Sonnenstrahlen aufgewärmte Boden gibt seine Wärme infolge von ständigem Molekülkontakt mit der Luft im Gewächshaus, seine Wärme an die Luftmoleküle mittels Wärmeleitung und Wärmemitführung weiter. Die durch den Erdboden mittels Berührung erwärmte Luft verteilt sich im Glashaus und kann nicht durch das Glas hindurch in höhere Luftschichten entweichen. Die warme über den Boden erwärmte Luft bleibt eingesperrt. Das ist auch das Prinzip meiner Fußbodenheizung.
      Sie können ihre Gedanken als Versuch „weiterspinnen“. Wir nehmen 2 gleiche Gewächshäuser mit doppelten Glasscheiben. Bei einem Gewächshaus ist der Hohlraum zwischen den beiden Scheiben mit Luft gefüllt, beim anderen mit CO2. Gäbe es den Treibhauseffekt in der behaupteten Größe, dann müßte das CO2-Treibhaus viel wärmer werden. Erg: Wird nicht.

    • Herr Uhlmann,

      wenn sie Ihren Vergleich mit dem Treibhaus und Glas, und der Luft und CO2 ernst nehmen. Und wenn sie denken die THE anhand diesere Eigenschaften festmachen wollen:

      „die im sichtbaren Bereich durchsichtig sind, dies im IR-Bereich nicht sind.“

      Dann vergessen sie nicht das das auch fuer die Ozeane und Wasser zutrifft. Das sind ueber 70% Oberflaeche. Wenn das nicht auch ein „Treibhaus“ ist.

      Denken sie mal nach!

  7. Nette Propaganda, nur leider voll mit Fehlern und Augenwischerei.
    „Die Energiedichte der Erdstrahlung ist… größer als die Energiedichte der Strahlung aus der Atmosphäre, da die Erde eine höhere Temperatur hat.“
    „Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch IR-Strahlung aus der Atmosphäre ist damit ausgeschlossen“

    Der Autor widerspricht sich selbst. Wenn er selbst zugibt, dass es eine Strahlung aus der Atmosphäre zum Erdboden gibt, dann muss diese Strahlung dazu führen, dass der Erdboden stärker erwärmt wird, als wenn es diese Strahlung nicht gäbe. Die Energie der Strahlung verschwindet nicht im Nichts.

    „Die hinzugefügten CO2-Moleküle ersetzen – da das System offen ist – die entsprechende Zahl Luftmoleküle, sodass die Menge von 1 Mol erhalten bleibt.“

    Falsch, Atome werden der Atmosphäre hinzugefügt, worauf sich diese ausdehnt. Da sich jedoch nun eine größere Luftsäule über dem Erdboden befindet, steigt der Druck und presst die Atome mehr zusammen, es befinden sich nun folglich mehr Atome im gleichen Volumen.

    „400 ppm CO2 tragen via Strahlung 3,18 J als kinetische Energie in 1 Mol Luft ein, das einen kinetischen Energie-Inhalt von 3.592 J besitzt.“
    Fehler 1: CO2 besitzt noch weitere Absorptionsbande, die bei der Rechnung vollkommen vernachlässigt wurden.
    Fehler 2: irrelevante Rechnung, da ein einmaliger Zusammenstoß angenommen wurde. Benötigt wird eine Gesamtenergiebilanz über eine bestimmte Zeit. Wenn z. B. pro Sekunde 3,18 J Energie das System durch natürliche Vorgänge verlässt, die CO2 Moleküle aber 2 mal pro Sekunde zusammenstoßen, erwärmt sich das System immer weiter und weiter, jede Sekunde. So lange bis die Luft eine Temperatur erreicht hat, dass sie genauso viel Energie abgibt wie es durch die Zusammenstöße aufnimmt. So lange, bis es ein Gleichgewicht erreicht hat.

    „erzeugt eine Verdoppelung der heutigen atmosphärischen CO2-Konzentration um 400 ppm auf dem Weg kinetischen Energietransports eine Erhöhung der „mittleren Erdtemperatur“ von 15 °C auf 15,27 °C in der bodennahen Luftschicht.“
    „Wie mittels FT-IR-Spektrometrie gemessene IR-Spektren belegen, nimmt die Absorption bei einer Verdoppelung der CO2-Menge in der Luft lediglich in der Größenordnung von 1% zu“

    Fehler 1: Autor widerlegt sich selbst. Wenn die Verdopplung des CO2 die Wirkung nur um 1% erhöht (oder wie anerkannt ist, sich logarithmisch verhält), ist die Rechnung absolut unbrauchbar. Bei der angeblichen Verdopplung (400ppm->800ppm) soll die Temperatur um 0.27K steigen. Eine weitere Verdopplung müsste den gleichen oder geringeren Effekt haben, jedoch errechnet man bei 1600ppm eine Temperatursteigerung von 1,05K. Das ist fast eine lineare Steigerung, daher ist entweder die Rechnung als Nachweis absolut nutzlos oder die zweite Aussage falsch. (Ich würde sagen beides)
    Fehler 2: Zitat ist eine in den Raum gestellte Behauptung ohne Nachweis/Quellenangabe, ohne die die Argumentation nicht funktionieren würde.

    „Mehr CO2 kann hier die aus der Atmosphäre auf kinetischem Weg übernommene Energie in Form von Strahlung – statistisch zu 50% – in den Weltraum abstrahlen und so die Atmosphäre zusätzlich abkühlen.“

    Wenn der Effekt der Thermalisierung zurückgedrängt wird, ist es auch nicht mehr möglich, dass CO2 Moleküle ihre Energie durch kinetische Zusammenstöße erhalten. Wie also sollen Sie Energie aus der Atmosphäre abziehen?

    • Ich hatte Ihre „Kritik“ schon sehnsüchtig erwartet. Wie immer, wenn Sie glauben, meine Aussagen widerlegen zu können, geschieht das mit hoch wissenschaftlichen Argumenten „nette Propaganda“ und „Augenwischerei“. Wie ich das von Ihnen inzwischen gewohnt bin, haben Sie mir Aussagen unterstellt, bzw. Aussagen verdreht, die ich gar nicht getroffen habe. Ihre „wissenschaftliche Kritik“ geht ins Leere und ist für meine Aussagen absolut irrelevant.

      • Und wie zu erwarten, kommt nichts, um meine Argumente zu entkräften. Ich darf darauf hinweisen, dass die zitierten Stellen von Ihnen kommen und ich daran nichts verändert habe. Wenn meine Interpretationen falsch sind, steht es Ihnen frei, mich objektiv auf Fehler hinzuweisen. Wenn Sie das nicht können, darf ich annehmen, dass ich richtig liege.

        • Ich habe meine Ausführungen anhand eines Modells dargestellt. Sie haben über dieses Modell hinaus zusätzliche Gesichtspunkte in die Diskussion eingebracht, die über die Aussagen des Modells hinausgehen und die Aussagen des Modells teilweise falsch interpretieren. Es ist Ihnen dabei offensichtlich nicht möglich, Ihre Anmerkungen ohne verbale Entgleisungen sachlich vorzutragen. In gleicher unsachlicher Form haben Sie mich kürzlich im Zusammenhang mit dem KEÄG attackiert. Damals habe ich mir noch die Mühe gemacht, Ihre „Argumente“ in aller Ausführlichkeit zu widerlegen. Nachdem von Ihrer Seite daraufhin Funkstille eintrat, ziehe ich es in diesem Fall vor, meine Energie nicht in einer ausführlichen Replik zu verschwenden.

          • Eines Modells, das keines ist. Sie haben ausgerechnet, was passiert, wenn jedes CO2 Molekül einmal mit anderen Molekülen kollidiert und damit ein geschlossenes System erwärmt. Mehr nicht.
            Diese Information ist aber vollkommen wertlos, weil wir wissen müssen, wieviel Energie diesen Kubikmeter wieder verlässt und wieviel Energie durch CO2 wieder eingetragen wird. Dazu braucht man eine Bilanzierung über die Zeit, und nicht einen einmaligen Vorgang.

            Dass Ihre Methode absolut unbrauchbar ist, zeigt schon die Tatsache, dass beim Einsetzen anderer ppm Werte ersichtlich wird, dass die Thermalisierungsenergie linear zunimmt. Doch es ist allgemein bekannt, dass die Steigerung logarithmisch ist, und später selbst sagen, dass eine weitere Steigerung immer weniger bringt.

            Zudem: Behauptung über die FT-IR-Spektrometrie völlig aus der Luft gegriffen. Keine Quellenangabe. Kein Link. So funktioniert keine wissenschaftliche Arbeit.

  8. Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten
    Sehr geehrter Herr Dr. Schütte,
    Sie schreiben: „Die Gesamtbilanz des durch Strahlung verursachten Wärmetransports geht also in Richtung Atmosphäre. Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch IR-Strahlung aus der Atmosphäre ist damit ausgeschlossen.“ Ohne Gegenstrahlung wäre diese „Gesamtbilanz“ geringer, weil die Gegenstrahlung der Erdoberflächenschicht Energie zuführt. Die Temperatur der Erdoberflächenschicht ist mit Gegenstrahlung höher als ohne Gegenstrahlung.
    Die Bezeichnung „Wärmestrahlung“ ist irreführend, weil Wärme keine Strahlung ist und Strahlung keine Wärme. IR-Strahlung transportiert keine Wärme von der Quelle zum Ziel, sondern Strahlungsenergie. Diese wird durch Absorption in Wärme umgewandelt. Der 2. Hauptsatz gilt für den Wärmetransport, nicht für den Strahlentransport.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans Penner

    • Sehr geehrter Herr Dr. Penner,
      auf meine Aussage hin „Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch IR-Strahlung aus der Atmosphäre ist damit ausgeschlossen“ erwidern Sie: „Ohne Gegenstrahlung wäre diese „Gesamtbilanz“ geringer, weil die Gegenstrahlung der Erdoberflächenschicht Energie zuführt.“
      Nun müssten Ihnen als promoviertem Dipl.-Chem. folgende Zusammenhänge bekannt sein. Die Erdoberfläche strahlt unter anderem bei 15 Mikrometer. Diese Strahlung wird von CO2 in der erdnahen Atmosphäre absorbiert und praktisch quantitativ thermalisiert. Das steht im Physik-Lehrbuch. Aufgrund der Dichte der Atmosphäre ist eine Energieabgabe durch Strahlung des CO2 bis in die obere Troposphäre ausgeschlossen. Das steht im Lehrbuch. In der oberen Troposphäre beginnt CO2 bei abnehmender Dichte der Atmosphäre zu strahlen. Das kann man messen. Die Strahlung erfolgt dabei in einem Raumwinkel von 4 Pi, ein Teil der Strahlung ist demnach in Richtung Erde gerichtet. Dieser Teil der Strahlung dringt in die Atmosphäre ein und wird auf seinem Weg zur Erde bei dichter werdender Atmosphäre wieder quantitativ thermalisiert. Siehe Lehrbuch. Das Ganze beginnt von vorn, wobei als Gesamtbilanz letztendlich Energie durch CO2 aus der oberen Troposphähre in den Weltraum abgestrahlt wird, was man messen kann. Ich stelle Ihnen hiermit die Frage: Wo ist die von Ihnen postulierte „Gegenstrahlung“ und wie gelingt es ihr, „der Erdoberfläche Energie zuzuführen“?
      In Ihrem zweiten Absatz belehren Sie mich wiederholt über das Wesen des 2.HS, obwohl ich Ihnen per E-Mail mitgeteilt hatte, dass der Ausdruck „Wärmestrahlung“ aus der Originalveröffentlichung von Rudolf Clausius stammt. Ist es Ihre Absicht, mir hier an dieser Stelle Unwissen zu unterstellen?
      Dr. Heinz Schütte

      • > Aufgrund der Dichte der Atmosphäre ist eine Energieabgabe durch Strahlung des CO2 bis in die obere Troposphäre ausgeschlossen…
        > Frage: Wo ist die von Ihnen postulierte „Gegenstrahlung“ und wie gelingt es ihr, „der Erdoberfläche Energie zuzuführen“?

        Herr Dr. Schütte, mit diesen Aussagen blamieren Sie sic, denn wenn CO2 in Bodennähe IR stark absorbiert, muss es auch ebenso stark thermisch emittieren. Die CO2-Gegenstrahlung von 42 W/m2 zum Boden wurde an der Station Barrow/Alaska gemessen.

        > In Ihrem zweiten Absatz belehren Sie mich wiederholt über das Wesen des 2.HS, obwohl ich Ihnen per E-Mail mitgeteilt hatte, dass der Ausdruck „Wärmestrahlung“ aus der Originalveröffentlichung von Rudolf Clausius stammt.

        Ihnen scheint nicht bewusst dass Clausius seinen 2.HS 1887 produziert hat ohne den Unterschied zwischen Wärmefluss und Energietransport (der auch von selbst von kalt nach warm erfolgen kann) zu kennen. Sie irren, wenn Sie glauben, die antiken Sachverhalte noch heute unreflektiert zitieren zu dürfen.

        Die Thermodynamik, die nur den Wärmeaustausch zwischen unbeheizten (!) Körpern betrachtet, kennt keine strahlungs- oder leistungsbeheizten Körper, die bei Gegenstrahlung ihre Temperatur gemäss S-B deltaT=deltaS/S/4*T erhöhen bis sich ein neues Gleichgewicht einstellt. Selbst die Sonne ist durch Absorption der weit „kälteren“ IR-Rückstrahlung der Erde etwas wärmer als wenn sie allein im 3 K kalten Weltraum wäre.

        • Herr Dietze,

          in dem Zusammenhang waere es angebracht den Einfluss des Mondes auf den THE zu berechnen. Immerhin blockiert dieser ja auch den Waermefluss der Erde und strahlt zurueck.
          Wieviel etwas waermer ist die Erde also durch den Mond?

          • Herr Schulz, Sie haben Recht – natürlich erhöht auch die IR-Abstrahlung des Mondes ein wenig die Erdtemperatur. Nach Wikipedia hat der Mond einen Radius von 1738 km und seine mittlere Temperatur beträgt -55 Grad (218 K), was auf 380.000 km Entfernung eine quadratische Reduktion auf 0,00067 W/m2 ergibt, wenn wir trotz der Fehler durch T^4 einfach mal mit dem Mittelwert rechnen.

            Diesen Wert müssen wir für die rotierende Erdkugel durch den Geometriefaktor 4 dividieren und können ihn dann mit 150 W/m2 der gesamten Gegenstrahlung bzw. 33 Grad oder mit dem Strahlungsantrieb bei CO2-Verdoppelung am Boden (real 3,3 W/m2 bzw. 0,6 Grad) vergleichen. Es kommt extrem wenig heraus – aber hier geht es ja um das Prinzip „Treibhauseffekt“, wobei auch Energiezufuhr aus kälterer Quelle – vermeintlich im Widerspruch zu Clausius – die Gleichgewichtstemperatur eines wärmeren, mit W/m2 beheizten Körpers erhöht. Analog zur Wärmedämmung kann man den Effekt als „Strahlungsdämmung“ bezeichnen.

        • Sehr geehrter Herr Dietze,
          wenn ich in Ihrem Stil antworten wollte, müsste ich auf Ihren Satz “ … muss es auch ebenso stark thermisch emittieren.“, antworten: Mit dieser Aussage blamieren Sie sich.“
          Thermische Emission hat mit der hiesigen Problemstellung absolut nichts zu tun. Doch nun zu sachlicher Richtigstellung.
          1. Ich habe eingangs bewusst den Ausdruck „Back Radiation“ gewählt, der sich auf das „berühmte“ Schaubild von Kiehl und Trenberth bezieht, das dem unbedarften Betrachter vorgaukelt, von irgendwo aus der Atmosphäre kämem IR-Strahlen am Boden an. Das gibt es nicht und ist mit meiner Frage an Herrn Dr. Penner gemeint
          2. Dass Rückstrahlung aus der bodennahen Luft auf die Erdoberfläche auftrifft, habe ich im 3. Absatz meiner Ausführungen beschrieben: „Die Erdoberfläche … und die CO2-Moleküle … strahlen sich gegenseitig an.“ Der daraus folgende Satz am Ende „Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch IR-Strahlung aus der Atmosphäre ist damit ausgeschlossen.“ bezieht sich auf die „Gesamtbilanz“ der Strahlung und beinhaltet damit das vorhandene CO2. Der Satz ist deshalb – vielleicht etwas missverständlich – so doch korrekt.
          3. Ich habe an keiner Stelle meiner Ausführungen eine Rückstahlung durch CO2 in Abrede gestellt, ich habe den Ausdruck „praktisch quantitativ“ benutzt, der messtechnisch beinhaltet, dass eine Strahlung in der Größenordnung von lediglich 1% der aufgenommenen Strahlungsenergie zur Verfügung steht, die rückemittiert wird und die man messen kann. Es sind bei 400 ppm CO2 ca. 1% von 3,18 J pro Mol Luft.
          4. Sie Schreiben: „… muss es auch ebenso stark thermisch emittieren.“ Genau das ist falsch. Ca. 99% der aufgenommenen Strahlung werden in kinetische Energie umgewandelt. 1% dient der Rückstrahlung und führt zu 42 W/m2.
          5. Ihre Belehrung in Ihrem letzten Absatz ist schon abenteuerlich. Die Thermodynamik und damit der 2.HS gilt uneingeschränkt zwischen zwei Körpern unter schiedlicher Temperatur, unabhängig davon, was zwischen den Körpern an Strahlung ausgetauscht wird. Die „Wärmestrahlung“ – wie es Rudolf Clausius mit seinem damaligen Wissen ausgedrückt hätte – geht immer vom wärmeren zum kälteren Körper, auch wenn der kältere Körper aus irgend welchen Gründen seine Strahlungsleistung erhöht. Oder soll der 2.HS solange warten, bis der Ausgleich mit der neuen Strahlungsleistung abgeschlossen ist?
          Dr. Heinz Schütte

          • Herr Dr. Schütte, Ihr Fehler ist dass Sie nicht Wärme- und Energiefluss unterscheiden. Elektromagnetische Strahlung ist – ebenso wie el. Strom – ein Energiefluss und hat KEINE von der Quelle eingeprägte Temperatur. Somit unterliegt Strahlung auch nicht dem 2.HS, der nur für Wärmeflüsse (und ggf. auch Netto-Energieflüsse) gilt. Das hatte leider der antike Clausius 1887 noch nicht verstanden.

            Mein hier genanntes Beispiel dass sogar die (beheizte!) Sonne durch die Absorption der „kalten“ IR-Rückstrahlung der Erde etwas wärmer wird – und dasselbe gilt auch für die Erde, welche Strahlung vom Mond absorbiert – haben Sie nicht zur Kenntnis genommen. Das ist typisch für alle Thermodynamiker, die grundsätzlich Messungen (z.B. Barrow) sowie beobachtete Effekte ausblenden wenn sie dem 2.HS vermeintlich widersprechen.

            El. Strom ist ein Energiefluss und hat keine Temperatur. Er fließt (glücklicherweise) auch von kalt nach warm. Man kann damit sowohl einen Topf von 20 Grad als auch einen von 2000 Grad erhitzen – selbst wenn die Temperatur des Dampfkessels im Kraftwerk nur 650 Grad beträgt. Mit diesem „Paradoxon“ haben Thermodynamiker Probleme. Ich hoffe, Sie widersprechen nicht der Tatsache dass es in einem mit konstanter Leistung (kW) beheizten Haus wärmer wird wenn draussen die Temperatur z.B. von -10 auf -5 Grad ansteigt.

            Also kann ein kälterer Körper durchaus zur Erwärmung eines wärmeren – beheizten – führen. Erwärmung wird nämlich nicht unbedingt durch Wärmezufuhr von einem wärmeren Körper verursacht, sondern entsteht auch durch behinderte Wärmeabgabe oder z.B. zusätzlich absorbierte Energie von Gegenstrahlung (und diese beträgt natürlich nicht die Hälfte von 1%, sonden eher von 100% der absorbierten Bodenabstrahlung).

            Genau dieser Fall wird in der Thermodynamik NICHT berücksichtigt, wodurch dauernd Verwirrung und Streit verursacht wird. Leider wird versucht, den derzeitigen CO2-Wahn mit Hilfe von Autoren zu bekämpfen, die offenbar den TE nicht richtig verstanden haben oder ihn sowohl aufgrund von Beobachtungen sowie wegen des 2.HS für nicht existent halten – anstatt auf eine Quantifizierung des sehr geringen und damit harmlosen CO2-Effekts zu setzen. Unser Kohleausstieg bringt nach meiner Berechnung längerfristig z.B.nur 1/1000 Grad.

      • Sehr geehrter Herr Dr. Schütte,
        zu Ihrer Frage:
        Die Gegenstrahlung wurde u. a. in Barrow gemessen. Herr Dietze hatte öfter darauf hingewiesen.
        Wenn elektromagnetische Strahlung auf einen Körper, etwa die Erdoberflächenschicht, auftrifft, wird ihre Energie in Wärmeenergie umgewandelt. Siehe DMG:
        Die von der Atmosphäre nach unten emittierte Infrarotstrahlung (die sogenannte Gegenstrahlung)erhöht die Energiezufuhr der Erdoberfläche. Ein Gleichgewichtszustand kann sich nur einstellen, wenn die Bodentemperatur sich erhöht und damit durch das Plancksche Gesetz eine erhöhte Abstrahlung möglich wird. Dieser unbestrittene natürliche Treibhauseffekt fuhrt zu einer mittleren Erdoberflächentemperatur von +15°C.“

    • Sehr geehrter Herr Dr. Penner,

      die von Herrn Dietze aufgeworfenen Fragen habe ich in meiner Replik an Herrn Dietze ausführlich beantwortet. Das Hauptmissverständnis besteht darin, dass ich zu Beginn meines Textes von dem bereits bestehenden Gleichgewicht unter Einschluss der derzeit vorhandenen CO2-Konzentration ausgegangen bin. Diesen Zustand habe ich mit dem Ausdruck „Gesamtbilanz“ bezeichnet. Unter dieser Voraussetzung ist eine Temperaturerhöhung der Erdoberfläche nicht möglich. Zweck meiner Ausführungen war jedoch, die Folgen einer Verdoppelung der CO2-Konzentration in einem Mol Luft um 400 ppm lehrbuchgerecht zu berechnen. Die Energiezunahme beträgt 3,18 J und führt zu einer Temperaturerhöhung des Mols Luft von 0,27 K. Etwa 1% von 3,18 J strahlen statistisch zur Hälfte in Richtung Erdoberfläche und können diese zusätzlich erwärmen. Zum Schluss habe ich noch eine Frage: Wie wird der „unbestrittene natürliche Treibhauseffekt“ gemessen?

      Dr. Heinz Schütte

      • Ihre Berechnung ist absolut nutzlos, da sie von einem vollkommen statischen, nicht von der Zeit abhängigen Modell ausgehen.
        Sie errechnen den Temperaturanstieg durch eine einmalige Kollision. Schön. Wie lange dauert es denn, bis dies einmal passiert ist? Eine halbe Sekunde? Eine tausendstel Sekunde? 4 Stunden? Wenn nach solch einer Zeitspanne nur die Hälfte der zugeführten Energie wieder aus dem System verschwindet (Emission, Konvektion, etc.), dann würde sich das System erwärmen und nach der nächsten Zeitspanne wieder erwärmen und so weiter und so weiter (so lange bis sich ein neues Gleichgewicht einstellt). Der Erwärmungseffekt wäre viel größer, als wenn jedes CO2 Molekül nur einmal mit anderen Luftmolekülen kollidieren würde. Dies lassen Sie vollkommen ausser Acht.

  9. Alle Artikel über Treibhaustheorien und IR-Absorptionen lese ich immer wieder gerne, sie sind physikalsich interessant und die Autoren kommen zu unterschiedlichen Rechenergebnissen. Nur sind diese Ergebnisse für die Erwärmung der Lufthülle alle nicht zuftreffend und die übermittelten Ergebnisse deshalb falsch. Unsere Lufthülle erwärmt sich nicht über Strahlung, sondern über Wärmeleitung und Wärmemitnahme. Der Erdboden ist wärmer, die Luftschichten liegen auf dem Erdboden auf und mittels Stoßübertragung gibt der Boden seine Wärme an die Luftmoleküle weiter, ganz egal um welche Gase es sich handelt. Würde der Luftdruck auf der Erde steigen, dann würde sich die Wärme-Übertragung beschleunigen, der Temperaturunterschied zwischen Boden und Luft würde sich verringern und zwar völlig unabhängig von der Art der Gase. Diese Aussage läßt sich zweifach bestätigen, durch einen Versuch und anhand von Temperaturgrafiken: 1) Ich habe über ein Jahr lang zwei identische 250 ml Erlenmeyerkolben mit Luft und der andere mit 100% CO2 gefüllt in 1,50m Höhe und 3 m von meinem Haus entfernt aufgehängt. Erg: Die Gase in beiden Kolben war immer gleich warm/kalt. Wenn die Sonne morgends aufging ist wegen der unterschiedlichen Wärmekapazität des Kolbeninhaltes der CO2-Kolben verzögert wärmer geworden, dafür hielt er seine Wärme dann nach Beendigung der Sonnenstrahlung länger. FAzit: Die Diskussion einer Erwärmung der Luft ausschließlich über Wärmestrahlung ist physikalsich für mich interessant, sie trifft aber auf die Realität der Erde/Luft nicht zu oder der Effekt ist völlig unbedeutend.
    2) Außerdem zeigen unsere Arbeiten (Kämpfe/Kowatsch/Leistenschneider und vieler Kommentarschreiber), dass sich die einzelne Monate in Deutschland überhaupt nicht nach der zunehmenden CO2-Konzentration der Atmosphäre richten, sondern alle Wetterstationen zeigen einen Schwingungsverlauf mit wärmeren und kälteren Jahrzehnten. Momentan – seit 1988- sind wir auf einem höheren Wärmeplateau, das von den Wetterstationen in der Stadt auch (noch) gehalten wird, die Wetterstationen auf dem Lande zeigen jedoch bei einzelnen Monaten wieder fallende Trendlinien, siehe unsere Mai-Artikel.

    • @Kowatsch
      „Unsere Lufthülle erwärmt sich nicht über Strahlung, sondern über Wärmeleitung und Wärmemitnahme.“

      Das ist zu kurz gesprungen: Allein an 71% der Erdoberfläche übertragen die Ozeane mit der Emission von Wärmestrahlung 300 bis 480 W/m^2 auf die Wasser und Eis Aerosole in der Atmosphäre. Dazu kommt ihre Energie aus der Verdampfung ergänzt durch Konvektion und ein wenig Wärmeleitung. Allein ihre Emission von Wärmestrahlung besorgt die energetische Rückkopplung und den Abfluss von Energie in den Weltraum mit der Folge, dass die Temperaturen unter -50 Grad C absinken.

    • Sie sagen, für einzelne Monate lasse sich eine fallende Tendenz beobachten (übrigens wäre eine Verlinkung auf ein Fachjournal oder einen Preprint-Server wie arXiv schön). Das überzeugt mich nicht als Gegenargument. Insgesamt lässt sich zum Beispiel eine Verschiebung der Jahreszeiten beobachten, insofern ist ein Monat einer einzelnen Station wenig aussagekräftig. Interessanter ist die globale Durchschnittstemperatur, über alle Stationen gemittelt (hier würde ich nach der Fläche der Voronoi-Zellen gewichten, um einen Bias durch die Dichte der Mess-Stationen zu kompensieren).
      Ein „wärmeres Plateau“ muss auf jeden Fall erklärt werden. Soweit mir bekannt, konnte keine alternative Theorie (wie z.B. Präzessionseffekte, Sonnenaktivitäten) die gemessenen Werte erklären oder gar Vorhersagen machen.

      • Lieber Herr Ullmann,
        Jahreszeiten verschieben sich immer, hier einen Zusammenhang mit CO2 zu finden ist sehr schwer. Sie beziehen ihr Wissen aus Fachjournalen und anscheinend nicht aus den Daten des DWD. Frage: Wie hat sich der Blühtermin der Hamburger Forsythie oder der Forsythie in Seesen in den letzten 30 bis 40 Jahren entwickelt?
        Den Sprung auf ein höheres Wärmeplateau seit etwa 1988 in den deutschen DWD-Daten können Sie auch nicht mit CO2 oder mit dem Wärmeinseleffekt erklären, mit dem WI-effekt können sie aber sehr wohl erklären, warum städtische Stationen das Plateau halten und ländliche seitdem stagnieren oder wieder kälter werden. CO2-Erwärmungsgläubige ignorieren den Temperatursprung.

    • Bei 250ml Kolben hat das Gas kaum eine Wirkung. Die Masse des Kolbens, der im IR Bereich ja eine geringe spektrale Durchlässigkeit hat, überdeckt alles.

      CO2 hat auch eine andere Dichte, was vermutlich die Konvektionsströmungen beeinflusst.

      Dann müssen beide Kolben von der Außenluft exakt gleich angeströmt werden, was ich für schwer möglich halte.

      Versuch macht kluch, wenn Sie ein wirksames Experiment wollen dann überreden Sie Herrn Musk seinen Hyperloop 1 in Hawthorne mit den entsprechenden Gasgemischen zu füllen. Anschließend wird die Dämpfung von Laserstrahlen auf der Stecke gemessen. Das in den einzelnen Spektralbereichen. Da kann man sich dann alles rechnen sparen.

      Ich befürchte das eine Dämpfung gemessen wird. Je höher diese Dämpfung ist desto größer die Gefahr das das die Erde bei steigendem CO2 Gehalt abkühlt. Bei der aktuellen Abkühlung der Sonnenaktivität kann das bis hin zur Gefahr der mass exstintion der Menscheit durch den Kältetod gehen.

      CO2 wirkt wie ein Filter oder wie die optische Vergütung einer Linse. Die lassen schon bei µm dicken Schichten nichts mehr durch. Wenn es blöd kommt schauen die Herren Wissenschaftler alle in die falsche Richtung.

  10. # Dietmar Schubert, 20. Juni 2019, 21:09
    Sehr geehrter Herr Schubert,
    „Leider sind dem Autor Fehler unterlaufen“, schreiben Sie. Ganz offensichtlich haben Sie meine Ausführungen nicht gründlich gelesen, sonst wäre Ihnen aufgefallen, dass ich die Herleitung einer Temperaturzunahme um 0,27 K durch zusätzliche 400 ppm CO2 auf Basis des Modells eines „Idealen Gases“ durchgeführt habe, um meinen Rechengang faktenorientiert und problemlos nachvollziehbar zu gestalten. Details wie die von Ihnen vorgetragenen Effekte kommen folglich in meinem Rechenansatz gar nicht vor, da es hierfür keine belastbaren Messdaten gibt. Dass mein Rechenergebnis – könnte es in der Praxis messtechnisch überprüft werden – in gewissem Umfang von der Realität abweichen würde, ist jedem Fachmann klar. Ich frage mich, wo ich hier einen Fehler gemacht haben soll. Die von Ihnen aufgeführten Effekte können durchaus eine Rolle spiele. Wenn Sie glauben, dass mein Rechenergebnis durch diese Effeke infrage gestellt werden kann, steht es Ihnen frei, eine diesbezügliche Kalkulation vorzulegen.
    Dr. Heinz Schütte

  11. Herr Keks!
    Ich kann das nicht erklären, darum geht es nicht.
    Dass es Erwärmung gibt, die Gletscher schmelzen, ist ein Fakt. Die beste Theorie, warum das so ist, haben die geliefert, die Sie, sei es auch nur mit schnippische Bemerkungen, bekämpfen.
    Wissenschaft funktioniert nun so: liefern Sie eine bessere Erklärung, warum es ist wie es ist, dann wird man Ihnen zuhören.
    Solange Sie nur versuchen, die vorhandenen Theorien durch den Schmutz zu ziehen, unzeressiert das niemanden.
    Ich hoffe, dass das jetzt besser verstndlich war.

    • „Erklären Sie, wieso es trotzdem wärmer wird …“
      Es wird nicht wärmer.

      „… wieso tauen die Gletscher ab …“
      Da spielen die Temperatur und einige andere Faktoren eine Rolle. Die Gletscher wachsen auch mal wieder und es gab Zeiten ohne Gletscher. Informieren Sie sich! Im Moment stagniert die Gletscherschmelze.

      „… wieso ist der Temperaturanstieg direkt proportional zum Anstieg des CO2-Gehalts der Atmosphäre?“
      Bis auf eine kleine Ausnahme gab es nie einen zeitlichen Zusammenhang von Temperatur und CO₂, außer dass der CO₂‑Gehalt den Temperaturschwankungen folgt, was nichts mit irgendeiner Wirkung des CO₂ zu tun hat. Das Gas ist absolut nicht für irgendwelche Temperaturschwankungen der Atmosphäre relevant.
      Zeigen Sie eine Studie, die den Beweis liefert und aufzeigt wie CO₂ das gewaltige Volumen der Erde und dessen Atmosphäre beeinflusst, um dessen Temperatur durch das minimal anthropogen eingebrachte, zusätzliche, wichtige Gas zu beeinflussen.
      Es gibt nur Behauptungen, um primitivste politische Ziele, durch Lug und Trug, durchzusetzen.

  12. Die Darstellung ist physikalisch nicht korrekt. Hier frage ich mich, welchen Hintergrund der Autor hat. Ein studierter Physiker wird es nicht sein, dafür riecht es zu sehr nach Schulphysik.
    Zunächst zum Offensichtlichen: Selbst, wenn die Energie in der Atmosphäre bleiben würde (was nicht der Fall ist), wäre die Berechnung der sich daraus ergebenden Erwärmung völliger Unsinn. Emissionen verändern die Stoffmenge in der Atmosphäre praktisch nicht. Man müsste die konstante zugeführte Leistung betrachten, mit der Wärmekapazität würde sich eine zeitlich konstante Temperaturerhöhingsrate ergeben. Am Ende müsste man berücksichtigen, dass die Atmosphäre selbstverständlich ins Weltall abstrahlt. Aufgrund der Undurchlässigkeit im Infrarotbereich, der gemäß dem Planckschen Strahlungsgesetz bei nicht-stellaren Temperaturen dominiert, würde die Abstrahlung effektiv nur an den äußeren Schichten erfolgen. Die theoretische Grenztemperatur ließe sich aus dem Strahlungsgleichgewicht berechnen, dafür müsste man aber eine Differentialgleichung lösen. Mit Schulphysik- und Schulmathematik-Methoden ist das nicht zu machen.
    Glücklicherweise ist die Annahme, dass die Energie in der Atmosphäre bleibt, nicht korrekt. Warum nicht? Weil die Anwendung des Zweiten Hauptsatzes nicht korrekt ist. Im Übrigen vermisse ich in der Darstellung des Autors Gleichungen. Verbale Argumentation funktioniert in der Physik nicht zuverlässig, wie man hier sehen kann. Richtig ist, dass der zweite Hauptsatz besagt, dass Wärme nicht automatisch von einem kälteren auf einen wärmeren Körper übergehen kann. Mathematisch bedeutet das, dass die Zunahme der Entropie
    dS = dQ1/T1 + dQ2/T2
    positiv sein muss. Ist T1>T2, so muss dQ1 > -dQ2 sein, d.h. _netto_ muss mehr Wärme vom wärmeren an den kälteren Körper abgegeben werden, als umgekehrt. Das ist auch automatisch mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz erfüllt (der über alle Frequenzen integrierten Version des Planckschen Strahlungsgesetzes): Demnach ist die Strahlungsleistung eines Schwarzkörpers proportional T^4 (der vierten Potenz der absoluten Temperatur), d.h. ein wärmerer Körper strahlt mehr ab als ein kälterer. Nach diesem Prinzip funktionieren übrigens Strahlungsthermometer. Und ja, die Erdoberfläche ist wärmer als die Atmosphäre, deshalb ist die Intensität der Rückstrahlung von der Atmosphäre auch geringer als die Intensität der Strahlung, die die Erde Richtung Atmosphäre abgibt. Wenn das alles wäre, würde sich die Erdoberfläche dadurch abkühlen(!) und die Atmosphäre erhitzen. Warum ist das nicht der Fall? Nun, nachts ist das der Fall. Tagsüber wird aber die Erdoberfläche zusätzlich durch die Sonne aufgewärmt. Und diese zugeführte Wärme, ebenso wie die von der Sonne abgeführte Wärme, müssen in der Gesamtentropiebilanz berücksichtigt werden. Der Zweite Hauptsatz ist nämlich auf _abgeschlossene Systeme_ anzuwenden.
    Und dann passt auch alles zusammen.
    Im Übrigen wird die Wärmeenergie zu über 90% an Wasser abgegeben. Wasser hat nämlich, wie sicher alle aus der Schule wissen, eine sehr hohe Wärmekapazität, ist also für Wärme wie ein Löschblatt für Tinte. Und wie ebenfalls bekannt sein sollte, wird Wasser regelmäßig zwischen Atmosphäre, Erde und Meeren transportiert, man nennt es Regen.
    Ich kann manchem Beteiligten hier nur raten, zurückhaltender mit Prahlerei über vermeintliches Physikwissen zu sein.

    Beste Grüße,
    ein studierter theoretischer Physiker und Mathematiker

    • Pardon… Richtig ist: Wenn T1 > T2 ist, so muss dQ1 < -dQ2 < 0 sein.

      Der wesentliche Punkt ist: Die Erwärmung der Erde durch die Sonne fehlt in der Entropiebilanz des Autors.
      Im Übrigen gehört zur Strahluns- und somit auch zur Entropiebilanz nicht nur die Wärmestrahlung, die die Atmosphäre selbst aussendet, sondern vor allem, was viel wichtiger ist: die Wärmestrahlung, die sie zurückstreut ("reflektiert").

  13. Die vorgestellte Theorie ist grundlegend falsch. Beim Treibhauseffekt entscheidend ist der Strahlungstransfer in der Atmosphäre und die effektive Abstrahlungshöhe.

    Am Erdboden messen wir im Mittel um 15°C, Satelliten im All messen eine Wärmeabstrahlung der Erde von 240 W/m^2, was -18°C entspricht. Die 33°C Differenz sind der natürliche THE.

    Diese 240 W/m^2, oder -18°C haben wir bei ca. 5.000 m Höhe in der Atmosphäre. Aus diesem Höhenbereich strahlt die Atmosphäre und die Wolken den Großteil der Erdwärme ins All ab.

    Nehmen die Treibhausgase zu, so steigt die effektive Abstrahlungshöhe an, da weniger Wärmeabstrahlung aus der unteren Atmosphäre ins All gelangen kann. Bei CO2-Verdopplung um ca. 100 m, also von ca. 5.000 m auf 5.100 m. Dort (100 m höher) ist um ca. -1°C kälter. Somit wird nur noch mit -19°C ins All abgestrahlt. Der Treibhauseffekt steigt somit von 33°C auf 34°C an.

    Die Temperatur am Erdboden erhöht sich daraufhin um 1°C, also von 15°C auf 16°C bis und oben von -19°C auf -18°C. Nun haben wir wieder den Ausgangszustand von -18°C, also 240 W/m^2 Abstrahlung ins All, allerdings bei 1°C höherer Temperatur am Erdboden.

    • Zitat: Die vorgestellte Theorie ist grundlegend falsch. Beim Treibhauseffekt entscheidend ist der Strahlungstransfer in der Atmosphäre und die effektive Abstrahlungshöhe.
      Wieder dieser grober Unsinn, wie nicht anders zu erwarten war.

      Mfg
      Werner Holtz

    • „Beim Treibhauseffekt entscheidend ist der Strahlungstransfer in der Atmosphäre und die effektive Abstrahlungshöhe.“

      Sowohl dies als auch diese ewigen 33°C als auch das Weitere ist längs widerlegter Ebel-Quatsch!
      Z.B.:“Die Temperatur am Erdboden erhöht sich daraufhin um 1°C,…“
      Dies allerdings erst, seit die obere Atmosphäre mit der bodennahen telefonieren kann und die jeweiligen aktuellen Temperaturen nach unten durchgibt. Der Boden glaubt ans Treibhaus und sagt sich daß er sich jetzt erwärmen muß.

      Physik aus Bremen!

  14. Im kompakten AGW Block besteht Einvernehmen zu den jeweils präsentierten Daten und Fakten. Dagegen halten will hier ein physikalisch unsinniger Artikel, begleitet von einer Kakophonie von weiteren physikalischen Missverständnissen.

    Aus dem AGW Block übernehme ich: An 71% der Erdoberfläche erwärmt gespeicherte Solarenergie (z,. B. messbar als kWh, KilowattSTUNDEN) im gesamten Volumen von etwa -240 Grad C auf Temperaturen zwischen -2 Grad C und +30 Grad C. Die Heizleistung der Sonne erreicht 240 W/m^2 nicht ganz.

    An der Oberfläche emittiert das Wasser der Ozeane daher (leicht messbar) Wärmestrahlung zwischen 300 W/m^2 und 480 W/m^2, verdampft Wasser, verliert Wärme durch Wärmeleitung und Konvektion. Zusammen sind das im Mittel knapp 500 W/m2.

    Ein Fließgleichgewicht kann sich zweifellos nur dann einstellen, wenn eine energetische Rückkopplung die Speicherzeit entsprechend erhöht und auf diese Weise die Energiebilanz des Wassers der Ozeane ausgleicht.

    Die Geister scheiden sich erst an der Behauptung, das CO2 sei an der (ebenfalls leicht messbaren) Rückstrahlung von Solarenergie beteiligt. Meine Kritik an dieser Behauptung findet sich in meinem Beitrag weiter unten.

    • PS. Präziser: Die Beiträge des CO2 zur Rückstrahlung werden gegenläufig von den Aerosolen des atmosphärischen Wasserkreislaufes kompensiert, sodass die CO2 Menge selbst keinen Einfluss auf die energetische Rückkopplung haben kann.

      • „Im kompakten AGW Block besteht Einvernehmen zu den jeweils präsentierten Daten und Fakten.“

        besso keks behaupte dazu:
        „Im kompakten AGW Block besteht Einvernehmen zu den jeweils präsentierten Lügen, Fälschungen und Verdrehungen.“

        Das stimmt so nicht: Der AGW Block macht EINEN gravierenden Fehler: Man ignoriert, dass Aerosole die Wirkung des CO2 auslöschen. Das diesem Fehler folgende Geschwätz über (nicht vorhandene) Folgen ist zwar in sich logisch korrekt aber tatsächlich nur Science Fiction!

    • „Im kompakten AGW Block besteht Einvernehmen zu den jeweils präsentierten Daten und Fakten.“

      Setzen, falsch!
      Muß heißen:
      Im kompakten AGW Block besteht Einvernehmen zu den jeweils präsentierten Lügen, Fälschungen und Verdrehungen.

  15. Ich halte mich zurück, eigene Modellvorstellungen aufzustellen.

    Mir genügt Falsifizierung der Aussagen der 97%-Klimatologie. Und die ist auf die Grafik von Kiehl/Trenberth gerichtet, die auch bei Rahmstorf zu finden ist. Z. B. Grafik, zu sehen unten auf: https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/kann-eine-bettdecke-den-zweiten-hauptsatz-der-thermodynamik-verletzen/

    Sie zeigt oben eine ausgeglichene Bilanz, 342 W/m² in und 107 + 235 out. Aber was ist unten? Unten soll aus einer sonnenseitigen Bestrahlung mit übriggebliebenen 168 W/m² (entspr. SB -42°C) eine direkte Abstrahlung von 390 W/m² (entspr. SB +15°C) möglich sein. Zusätzlich auch noch Anteile für Thermik (24 W/m²) und Verdunstung (78 W/m²)? Und aus diesen aus der Darstellung schon unerklärlichen 390 W/m² (plus Thermik plus Verdunstung) sollen dann gerichtet nur nach unten(!) 324 W/m² (Gegenstrahlung, entspr. SB +1,8°C) wieder schnurstracks zurückkommen? Also fast das Doppelte der all das am Boden antreibenden Sonnenstrahlung (168 W/m²). Das wäre nicht nur ein perpetuum mobile, sondern sogar eines, das Energie aus dem Nichts erzeugt.

    Was als Skepsis sollen solche „Erklärungen“ bei denkenden Menschen, die den Physikunterricht nicht verschlafen haben, denn hervorrufen? Es ist schlicht unmöglich, daß sich ein System Erde aus sich heraus stärker erwärmt, als es der zugeführten Energie durch die Sonne entspricht (thermisches Gleichgewicht ist Basisphysik)!

    Die einzige variable Einflußgröße ist die Albedo, die bestimmt, wie viel absorbiert und wie viel reflektiert wird. Und darauf hat CO2 nicht den geringsten Einfluß, der durchschnittliche Bewölkungsgrad aber sehr wohl!

    Fazit: wenn sich die Wirklichkeit anders verhält als eine Modellvorstellung, ist die Modellvorstellung falsch! Und wogegen soll nun also konkret „gekämpft“ werden?

    PS: der Rahmstorf-Aufsatz belegt nebenbei die krude Denkweise dieses Herren!

    • @stefan strasser

      1. Alle globalen Energiebilanz-Modelle, wie das von Kiehl/Trenberth sind falsch (auch das Bildchen da oben), weil die Energiezufuhr unter anderen physikalischen Rahmenbedingungen stattfindet, als die Energieabgabe. Solche globalen Energiebilanz-Modelle lassen sich nur auf die Systemgrenze Erde/Weltall anwenden.

      2. Hier mal eine Betrachtung zur mittleren Energieblianz vom System Sonne-Erde.

      Unter der Berücksichtigung der astronomischen und erd-spezifischen Gegebenheiten (Sphäroid) für das System Sonne-Erde treten Divergenzen auf (Divergenzwinkel der solaren Einstrahlung, Abplattung der Erde, Präzession, Kontraktion/Expansion der Sonne usw.). Alle Divergenzen ergeben einen Divergenzfaktor f von 1,14 für die wirksame Solarstrahlung im Jahresmittel auf die hemisphärische Erde bezogen, mit der mittleren solaren Energiestromdichte von 1361 W/m^2 (Solarkonstante) und dem mittleren Erdradius re des Sphäroid von 6,371*10^6 m auf eine flächengleiche Kugel bezogen.

      J(in,avg,total) = f*2*pi*re^2*S = 1,14*2*pi*(6,371*10^6)^2*1361 = 3,96*10^17 W

      Einige Anmerkungen:
      + Diesen Divergenzfaktor erhält man aus einer Geodäten-Analyse der Solarstrahlung für den Sphäroid und dem Vergleich der Wendekreis-Flächen (Algorithms for geodesics, Charles F. F. Karney, 2012).
      + Den Divergenzfaktor erhält man auch aus einem Intensitätsvergleich der Solarstrahlung zur mittleren Strahlung der Himmelskörper-Oberfläche
      + Messung vom Solar Radiation and Climate Experiment (SORCE) 2003 – Orbit 645km: S = 1361,3 +/- 0,4 W/m^2
      + Die Energiestromdichte ist ebenfalls eine intensive Größe – Laut Vektoranalysis gilt: dJ = j*dA – Die vektorielle Stromdichte j ist für den Strom der mengenartigen extensiven Systemgröße dJ, die charakteristische intensive Größe. Das vektorielle Flächenelement dA ist in diesem Fall die extensive Größe.

      Die mittlere planetare (sphärische) Albedo für die solare Einstrahlung vom Erd-System liegt bei a(avg) = 0,289, laut den Messungen durch ERBE und CERES. Die mittlere planetare (sphärische) Albedo setzt sich dabei wie folgt zusammen: Die Albedo der Atmosphäre liegt bei 0,224, die Absorption der solaren Strahlung in der Atmosphäre liegt bei 0,2595, die Streuung in der Atmosphäre liegt bei 0,075 und die Albedo der Erdoberfläche liegt bei 0,125.

      Damit erhält man einen Energiestrom im Jahresmittel für die Hemisphäre von:

      J(in,avg) = 3,96*10^17*(1 – 0,289) = 2,82*10^17 W -> j(in,avg) = 1104 W/m^2

      Anmerkung:
      + Die Satelliten-Missionen ERBE und CERES messen eine mittlere planetare (sphärische) Albedo von 0,29 (STEPHENS ET AL., The albedo of Earth, American Geophysical Union, 2015).
      + Die mittlere planetare (sphärische) Albedo gilt nur für eine sphärische Objektfläche. Die Anwendung auf eine andere Objektform-Fläche ist nicht zulässig. Mit Hilfe des Phasenintegrals lässt sich die sphärische Albedo auf verschiedene Objektform-Flächen umrechnen.

      Die Absorption der solaren Einstrahlung in der Erdatmosphäre beträgt 26%. Rechnet man sehr vereinfacht, dann geht die Hälfte der absorbierten solaren Strahlung in der Atmosphäre in Richtung Weltall zurück und die andere Hälfte Richtung Erdoberfläche. Auf der hemisphärischen Erdoberfläche trifft somit ein solarer Energiestrom im Jahresmittel von:

      J(avg,surface) = 3,96*10^17*(1 – 0,289 – 0,13) = 2,3*10^17 W -> j(avg,surface) = 902 W/m^2 (ca. 58%)

      Aus der Differenz 1104 W/m^2 – 902 W/m^2 = 202 W/m^2 kann man die mittlere Energiestromdichte der Atmosphäre von 202/2/2 = 50,5 W/m^2 bestimmen, unter der Annahme, daß der solar-absorbierte Anteil in der Atmosphäre gleichmäßig über die Sphäre verteilt wird. Diese 50,5 W/m^2 + 902 W/m^2 ergeben eine Gesamtenergiestromdichte von 952,5 W/m^2, die dem sphärischen Erdsystem zur Verfügung steht. Im isotropen Fall der Austrahlung der Erde muss die Ausstrahlung der Einstrahlung vom Planeten entsprechen und damit erhält man 952,5 W/m^2 / 4 = 238 W/m^2.

      Die mittlere Untergrund-Energiestromdichte qG (Boden/Gewässer gemittelt) beträgt ca. 45 W/m^2 für die solare Einstrahlung. Die mittlere latente Energiestromdichte qL der Oberfläche soll bei ca. 80 W/m^2 und die mittlere sensible Energiestromdichte qH soll bei ca. 22 W/m^2 liegen.

      Anmerkung:
      + Allgemeine Meteorologie – Gösta H. Liljequist

      Die „Netto-Energiestromdichte“ der solaren Einstrahlung für die hemisphärische Erdoberfläche beträgt somit im Jahresmittel: j(avg,surface,net) = j(avg,surface) – qG – qL – qH = 902 – 45 – 80 – 22 = 755 W/m^2.

      Und ungefähr dieser Wert der „Netto-Energiestromdichte“ der solaren Einstrahlung im Jahresmittel für die hemisphärische Erdoberfläche wurde von den Satelliten-Missionen ERBE und CERES gemessen.

      Damit hat sich entweder „atmosphärische Treibhauseffekt“ ins Nirwana verflüchtigt. Es gibt ihn nicht!

      Mfg
      Werner Holtz

      • zu: Flächenelement dA als extensive Größe

        Ist bestimmt nur ein Dreckfuhler, nicht wahr. Legen Sie den Strafraum mit Backsteinen aus, ebenso den Anstoßkreis. Wegen Ihrer Wahl der Flächengrößen zeigen Sie als nächstes die flächenabhängige Temperatur der Backsteine? [nicht].

  16. Zunächst steht da:
    „Wärme kann nicht von selbst aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen.“
    und etwas später:
    „Die Erdoberfläche und die in der Erdatmosphäre enthaltenen CO2-Moleküle, …, strahlen sich gegenseitig an.“
    Wer erkennt den Widerspruch?
    Als hinkender Vergleich:
    Eine Glühlampe befindet sich im Mittelpunkt eiener innen verspiegelten Hohlkugel. Die vom Glühdraht abgestrahlte Wäreme wird von dieser auf den Glühdraht zurückgestrahlt und natürlich erhöht sich dadurch dessen Temperatur.

    Einblick in meine diesbezüglichen Berechnungen findet ihr hier:
    http://www.peter-boesche.de/klimRech.xls

    • „Als hinkender Vergleich:
      Eine Glühlampe befindet sich im Mittelpunkt eiener innen verspiegelten Hohlkugel. Die vom Glühdraht abgestrahlte Wäreme wird von dieser auf den Glühdraht zurückgestrahlt und natürlich erhöht sich dadurch dessen Temperatur.“

      Joo, „hinkt“!

      Beschäftigen Sie sich mal mit dem Unterschied zwischen Reflexion und Remission

    • Das Experiment hat nichts aber auch gar nichts mit den Gegebenheiten des Erd-Systems zu tun. Gratuliere zu den geschossenen Bock.

    • Wie messen sie denn die Temperatur des Gluehfadens?

      Hat die allgemeine Gluehlampe auch einen Konvektiven Kuehlmechanismus eingebaut?

      Braucht die aber damit man sie mit unserer Atmosphaere vergleichen kann.
      Der Gluehwedel kann auch gleich noch ne hohe Waermespeicherfaehigkeit mitbringen. Dann wirds fast was mit dem Vergleich.

      • Der Vergleich bezieht sich auf die m.E. falsche Schlussfolgerung „Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch IR-Strahlung aus der Atmosphäre ist damit ausgeschlossen.“ des Artikels. Wie man der Grafik auf meinem Rechenblatt entnehmen kann, sind das immerhin 333W/m².

        • „Wie man der Grafik auf meinem Rechenblatt entnehmen kann, sind das immerhin 333W/m².“

          Joo!
          Und wer’s glaubt, wird selig!

        • Die Aussage ist so richtig „Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch IR-Strahlung aus der Atmosphäre ist damit ausgeschlossen.“
          Wenn sie die Abstrahlleistung der Einstrahlung gegenueberstellen werden sie sehen das das so ist.
          Ich habe ihr Rechenblatt nicht gesehen, aber wenn sie die Abstrahleistung nicht von der Einstrahlung abziehen bekommen sie ein falsches Ergebnis. Und dann die Konvektion nicht vergessen und Waermeleitung wenn sie Musse haben!

  17. Es interessiert doch niemanden, wie das nicht funktioniert?
    Erklären Sie, wieso es trotzdem wärmer wird, wieso tauen die Gletscher ab, wieso ist der Temperaturanstieg direkt proportional zum Anstieg des CO2-Gehalts der Atmosphäre?

    • Die Temperatur verhält sich eben nicht direkt proportional zum Verlauf des CO2
      siehe hier Messung des CO2-Gehalt
      https://www.dwd.de/DE/forschung/atmosphaerenbeob/zusammensetzung_atmosphaere/hohenpeissenberg/bild/default_co2.html?nn=598242
      und schauen Sie sich beim DWD den Temperaturverlauf an. Da koeerliert eben gar nichts. Lediglich die aufbereiteten Temperatur– und CO2–Messungen lassen den Anschein zu, dass die Korrelieren. Aber was ist schon eine Globaltemperatur? Die sogar sei tden letzten beiden Jahren einen fallenden Trend aufzeigt!

        • Ja, witzig Gerrit Haase,
          wie Sie sich an der Nase langführen lassen!

          … und erklären sie wie es bei so hohem CO2–Gehalt im Winter kälter sein kann als im Sommer.

    • „Erklären Sie, wieso es trotzdem wärmer wird,…“

      Erklären Sie die röm. Warmzeit, die mittelalterliche Warmzeit…

      Wieso ist der Rückgang der Storchenpopulation direkt proportional zum Rückgang der Geburten?

      • @ keks: Gibt es eigentlich Beweise (BEWEISE) für die mittelalterliche und die römische Warmzeit oder ist das auch nur ein Geschwurbel von unfähigen Klimaforschern? Falls Sie damals mit Ihrem Thermometerchen schon selbst dabei waren, was denkbar ist, ziehe ich den Einwand zurück.

    • @Gerrit Haase
      Was war zuerst das Ei oder das Huhn? Spass bei Seite.
      Ja das Klima ändert sich, vor 100 Jahren haben unsere Leute im Wallis CH, dafür gebetet, dass der Gletscher nicht noch mehr wächst, weil sonst die Lebensgrundlage der Bergbewohner vernichtet worden wäre. Am Ende einer Eiszeit muss es wärmer werden – nichts wovor man Angst haben müsste.
      Nun zu Ihrer Frage was Ihnen gezeigt wird ist eine FALSCHE KORRELLATION, denn zuerst wird es wärmer – durch die wärme schwitzen die Ozeane mehr Co2 aus. Die Grafiken, die gezeigt werden sind immer diese wo der Co2 Wert über der Temperatur steht, würde man aber einige Jahrhunderte zurück gehen, dann könnten Sie aus der Grafik entnehmen, dass das Co2 die Temperatur überholt hat und zwar vor der Industrialisierung ohne menschliches zutun. AGW ist Fake Science vom feinsten! Adolf wäre heutzutage wieder stolz auf sein Volk, das politische Gegner wieder von der angeblichen Mehrheitsgesellschaft verfolgt und drangsaliert werden! Ja – so sieht Euch wieder ein grosser Teil der Welt und Europa – nicht wegen der AfD – diese ist nur ein Symptom für Euer versagen als Volk! Keinen Führer mehr, aber dafür eine Führungsideologie. Die Welt wird Euch sicher auch noch ein drittes mal retten, aber Deutsch seid ihr nachher nicht mehr, Churchill’s Pläne sind noch in der Schublade.
      Gruss aus der Schweiz

  18. Und noch eine Frage: weshalb gibt es eigentlich die Wärmeabstrahlung der Erde durch das atmosphärische Fenster? Reichen die Luftpartikel der Atmosphäre nicht aus, um auch diesen Teil der Erd-Abwärme per Kontakt und Konvektion aufzunehmen und „abzutransportieren“?
    Schließlich liegt die Atmosphäre ja überall direkt auf der Erdoberfläche auf. Und überall müsste es doch sofort an der Erdoberfläche zu Thermalisierung kommen, oder nicht? Warum gehen dann bestimmte Wellenlängen direkt ins All? Den Luftmolekülen ist doch die Wellenlänge egal, mit der sie thermalisiert werden.

    Danke und viele Grüße

    • Atome/Moleküle absorbieren Strahlung nur bei ganz bestimmten Wellenlängen. Befindet sich in der Atmosphäre kein Molekül, das bei einer bestimmten Wellenlänge absorbieren kann, geht die Strahlung einfach durch die Atmosphäre durch. (veranschaulicht etwa durch Röntgenstrahlung. Die geht durch Fleisch fast ungestört durch, doch Knochen absorbieren sie, so dass es zu einem Bild kommt.)

      • Danke für die Antwort, aber sie ist noch nicht befriedigend für mich. Denn: es geht ja nur ein kleiner Teil der Erdwärme per Strahlung durch’s atmosphärische Fenster. Ein großer Teil wird völlig ohne Strahlung von Stickstoff, Sauerstoff, CO2, Wasserstoff durch Stoßübertragung aufgenommen (Wärmeleitung) und weitergegeben. Ein kleiner Teil, nämlich im 15 µm-Band wird von CO2 absorbiert.
        Daher nochmal meine Frage: für Wärmeleitung durch Kontakt ist die Wellenlänge völlig egal. Sie funktioniert bei jeder Wellenlänge. Also wieso kann ein Teil der Erdwärme direkt durch die Atmosphäre und wird nicht durch Wärmeleitung abgegeben? Reicht dafür die Anzahl der Moleküle in der Luft nicht aus?

        Ich hoffe, ich konnte meine Frage jetzt präziser formulieren.

        Danke und viele Grüße

        • Herr Jensen
          Sie haben vollkommen recht mit Ihrer Frage: Die Wärmeübertagung vom wärmeren Erdboden an die Luft erfolgt durch Berührung der unteren Luftschichten mit dem Boden selbst, durch diese Stoßberührung – Wärmeleitung, Wärmekonvektion- nehmen alles Gasmoleküle die Wärme vom Erdboden auf, werden selbst wärmer und steigen auf, wobei sie sofort ihre Wärme wieder an die anderen Luftmoleküle weitergeben. Das hat mit Strahlung überhaupt nichts zu tun und die einzige Erkenntnis daraus ist, dass die Wärme des Erdbodens an die Luftmoleküle überhaupt nicht bzw. fast nicht mittels Strahlung übertragen wird. Gerade jetzt im Sommer kann man die Realität der Wärmeübertagung mittels Wärmeleitung und Wärmemitnahme an der Berührungsfläche Boden/Luft gut über einer Straße beobachten. CO2 mag zwar im IR-absorbieren, doch die Erwärmung der Atmosphäre läuft eben anders, und nicht über einen CO2-Treibhauseffekt. Deshalb ist es völlig überflüssig, irgendwas berechnen zu wollen.

    • Nur CO2-Moleküle (und Wasserdampf) können die Wärmeabstrahlung des Bodens innerhalb gewisser Banden absorbieren. Das was absorbiert wurde, wird in der Folge nicht wieder von den entsprechenden Molekülen abgestrahlt, sondern „thermalisiert“, d.h. an die umgebenden, nicht strahlungsfähigen Luftmoleküle abgegeben.

      • Danke für die Antwort. Ich weiß das ja, aber wieso wird nicht die gesamte Erdabwärme zunächst über Wärmeleitung weitergegeben? Auf jedem Quadratzentimeter Erdoberfläche liegt doch direkt die Atmosphäre mit Milliarden oder Billionen Molekülen je Quadratmeter (ich kenne die Zahl nicht, aber ich vermute einfach mal, dass sie enorm groß ist). Also warum kommt es dann überhaupt zur Abstrahlung, wenn doch theoretisch alles sofort per Wärmeleitung übertragen werden könnte. Der Wärmeleitung ist doch die Wellenlänge egal, oder nicht?

        Danke und viele Grüße

        • Herr Jensen,

          Waerme wird vom Boden ueber Waermeleitung, Konvektion, Wasserverdunstung und Strahlung abgegeben. Bei Strahlung wird unterschieden in das atmopshaerische Fenster und die von den sogenannten Treibhausgasen absorbierten Anteile.

          Luft ist ein schlechter Waermeleiter. Damit ist sie auch ein guter Isolator. Schlechte Waermeleitung bedeutet, der Boden kann seine Waerme schlecht an die Luft abgeben, aber mehr noch der Waermetransport durch die Luft durch Waermeleitung ist sehr gering. In Isolationsschichten macht sich das durch einen Temperaturgradienten bemerkbar. Die Atmosphaere hat uebrigens auch einen.

          Der Grossteil der Waerme kommt ueber Konvektion und Wasserverdunstung (auch eine Art Konvektion, da die Technische Waermelehre eigentlich nur Waermetransport durch Konvektion, Waermeleitung und Strahlung kennt) und Strahlung in die Atmosphaere.

          Bei der Strahlung kommt es zu einer Thermalisierung der Energetischen Mehranteile die sich als Differenz der Eingestrahlten zur ausgestrahlten Energiedichte ermitteln laesst.

          Da der Boden meisstens immer waermer als die Atmosphaere ist, erfolgt der Netto Waermefluss immer in Richtung Atmposphaere.

          Alle Prozesse laufen gleichzeitig ab. Der Blockade des Waermeflusses durch geringe Waermeleitung und bei der Abstrahlung in die Atmosphaere stehen die konvektion, Wasserverdampfung und die Strahlug im atmosphaerischen Fenster gegenuber.

          Der Grossteil des THE jedoch kommt von der Einlagerung, dem Zurueckhalten, von Waerme durch Waermespeicherung in den Ozeanen. Die Ozeane verschieben auch grosse Massen an Waerme in hoehere Breitengrade (siehe Golfstrom) und traegt damit hauptssaechlich zu den beobachtbaren Temperaturen bei. Ohne die Ozeanischen konvektiven Stroemungen und ohne die Treibhauseigenschaften der Ozeane haetten wir weitaus hoehere Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht (siehe Wueste) und theoretisch eine geringeren THE.
          Uebrigens hat auch der Mond einen THE. Die Nachtseite faellt hat im Durchschnitt immer noch einer Temperatur von 100 K. Diese „Bodentemperatur“ verhindert auch auf dem Mond, das dieser die theoretischen THE Temperaturen hat.

          Und um noch mal auf Ihre Frage zurueckzukommen. Waermeleitung ist die Wellenlaenge egal. Und Stickstoff und Sauerstoff ist auch egal wie sie Ihre Waerme kriegen. Aufgrund der geringen Waermeleitung aller atmosphaerischen Gase sind diese alle Treibhausgase!

          • Also soll das heißen – und ich formuliere jetzt mal absichtlich etwas unwissenschaftlich – dass die unteren Luftschichten zunächst die Abwärme der Erde per Wärmeleitung aufnehmen, aber da sie sehr träge bei der „Weiterleitung“ der Wärme sind, wird die „überschüssige Wärme“ der Erdoberfläche abgestrahlt?
            Nach den allgemein bekannten und „offiziellen“ Strahlungsbilanz-Bildern von NASA und IPCC und Trenberth/Kiehl usw. kommen etwa 168 Watt solare Strahlung an der Erdoberfläche an. Davon werden etwa 102 Watt über Konvektion und Verdunstung abtransportiert, also bleiben 66 Watt für Abstrahlung übrig. Etwa 40 Watt davon sollen durch das atmosphärische Fenster gehen. 26 Watt, also etwa 40% der als Strahlung abgegebenen Wärme soll dann auf der Wellenlänge abstrahlen, die von CO2 und H2 absorbiert wird? Also von etwa 3-4 % der atmosphärischen Gase (je nach Luftfeuchtigkeit)? Während etwa 60% der Abstrahlung auf Wellenlängen passiert, für die 96-97% der Atmosphäre völlig inaktiv sind?
            Dazu kommt: das Strahlungsmaximum der Erde liegt ja irgendwo bei 8 bis 10 µm. Also weit außerhalb der Absorptionslänge von CO2. Wird es wärmer (bitte korrigieren sie mich, wenn ich da falsch liege), verschiebt sich die Wellenlänge des Strahlungsmaximums in kürzere Wellenlängen-Bereiche. Also noch weiter weg von den Absorptionsbanden des CO2.
            Und da soll dann CO2 noch mehr absorbieren, wenn es wärmer wird?

          • Herr Jensen,

            soweit richtig. Ich wuerde jedoch nicht sagen: „dass die unteren Luftschichten zunächst die Abwärme der Erde per Wärmeleitung aufnehmen“.

            Auch dieser Prozess ist schon abhaengig von der Waermeleitfaehigkeit der Luft. Da diese sehr gering ist muss der Waermtransport durch andere Prozesse erfolgen.
            Diese haben sie dann auch ganz gut beschrieben.
            Die Verschiebung der Wellenlaenge ist auch richtig. Bei den Temperaturen der Erde koennte das aber ungefaehr soviel ausmachen wie die leichte Zunahme in der CO2 Konzentration wo dann das CO2 in den Seitenbaendern etwas mehr absorbiert.

            Interessant auch wenn man die Wellenlaengen fuer die Abstrahlung auf der Venus anschaut. Zumindestens im 15 micro meter Band ist da keine Absorption durch CO2 moeglich. Da muss dann wohl eher das 4 micro meter Band ran. Wenn dann in der Hoehe die Temperature sinken, wird diese Strahlung aber nur noch geringfuegig Absorbiert und plotzlich soll das 15 micro meter Band wirksam sein. Wie mit dieser Luecke der THE auf der Venus erklaert werden kann, ist ein Raetsel.

          • „Wird es wärmer (bitte korrigieren sie mich, wenn ich da falsch liege), verschiebt sich die Wellenlänge des Strahlungsmaximums in kürzere Wellenlängen-Bereiche.“
            Ja, aber das Maximum der Strahlungsintensität verschiebt sich von 10,1 µm bei 288 K auf 9,99 µm bei 290 K, also nicht so furchtbar stark …

          • Herr Fischer,

            Korrekt! Genau so wenig wie sich das Absorptionsspektrum erweitert wenn mehr CO2 da ist.

  19. Zitat aus dem Text:

    „Für die Wärmebilanz zwischen Körpern unterschiedlicher Temperatur hat Rudolf Clausius den 2.HS formuliert: „Wärme kann nicht von selbst aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen.“(1)

    Dabei hat Clausius betont, dass nicht nur der warme Körper dem kalten, sondern auch umgekehrt der kalte Körper dem warmen Wärme zustrahlt.“

    Diese beiden Sätze widersprechen sich bzw. ist der zweite Satz falsch formuliert.

    Nach dem ersten Satz kann Wärme nicht von einem kälteren zu einem wärmeren Körper übergehen. Soweit richtig. Per physikalischer Definition ist ja Wärme auch die Menge Energie, die von einem warmen Körper zu einem kälteren übergeht.

    Der zweite Satz sagt nun aber trotzdem, dass auch kalte Körper Wärme an wärmere Körper strahlen.

    Das ist ein Widerspruch! Und es ist auch begriffstechnisch falsch. Es wird nicht Wärme gestrahlt, sondern Strahlung. Wärme ist Energie von warm nach kalt. Wärme ist nicht zwangsläufig Strahlung und umgekehrt. Wärme (also ein Energiefluss) ist an Materie gebunden. Strahlung nicht. Und da Wärme (also ein Energiefluss von warm nach kalt) per definitionem nicht von kalt nach warm gehen kann, kann auch die Wärmestrahlung des kälteren Körpers dem warmen keine Wärme „zuführen“.

    Oder sehe ich das falsch?

    • Sehr geehrter Herr Jensen,
      Sie sehen das nicht falsch. Die beiden Sätze, die Sie für einen Widerspruch halten, stammen nicht von mir. Ich habe sie wörtlich aus der Originalveröffentlichung von Rudolf Clausius zitiert. Die Wortwahl und Ausdrucksweise von Rudolf Clausuis ist dem damaligen Wissensstand geschuldet, zu einer Zeit, in der der Begriff „Wärme“ physikalisch noch nicht endgültig definiert und der Begriff „Strahlung“ gerade erst dabei war, von James C. Maxwell in physikalische Form gegossen zu werden. Umso höher ist die Erkenntnis von Rudolf Clausius zu werten, der unter diesen Umständen die wahren Zusammenhänge erkannte. Erst Max Planck gelang es, die zugrunde liegenden Vorgänge aufzuklären. Was Clausius ausdrücken wollte, heißt heute: Jegliche Form von Energieträgern interagiert untereinander, wobei der Brutto-Energiefluss i m m e r zur energieärmeren Seite gerichtet ist. Bezogen auf die Energieform elektromagnetische Strahlung heißt das: Zwei Körper unterschiedlicher Temperatur strahlen sich gegenseitig an. Der durch die Strahlung entstehende Energiefluss des wärmeren Körpers ist aufgrund des Planck´schen Gesetzes größer als der des kälteren Körpers. Die Addition beider Energieflüsse ergibt einen Gesamtenergiefluss vom wärmeren zum kälteren Körper. Dieser Energiefluss fließt solange, bis die Temperatur der beiden Körper ausgeglichen ist.
      Dr. Heinz Schütte

      • Herr Dr.Schütte,
        und wenn Sie „Brutto-Energiefluss“ durch „Netto-Energiefluss“ ersetzen, gebe ich Ihnen recht.

      • „Die Addition beider Energieflüsse ergibt einen Gesamtenergiefluss vom wärmeren zum kälteren Körper.“ Nein, nein, nein, das ist sowas von falsch. Da würde ja bedeuten, dass die Infrarotstrahlung, die von den angeblichen „CO2-Molekülen“ absorbiert und wieder abgestrahlt wird auch wieder in Richtung Erde abgegeben wird. Damit wäre ja die physikalische Grundlage des sogenannten „Treibhauseffekts“ bestätigt. Das ist natürlich totaler Unsinn. Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik fließt Wärme immer vom warmen zum kalten Objekt. D.h. die CO2-Moleküle MÜSSEN immer Richtung kaltem Weltall abstrahlen, nicht Richtung Erde, sonst würde jedes CO2-Molekül den 2.HS verletzen!! Sie dürfen sich nicht irre machen lassen. Nach neuesten Forschungen gibt es überhaupt kein CO2. Eine irre Erfindung der sog. „Wissenschaftler“!!

    • „Der zweite Satz sagt nun aber trotzdem, dass auch kalte Körper Wärme an wärmere Körper strahlen.

      Das ist ein Widerspruch!“

      Der 2. Satz ist korrekt. Nur ein Körper (was ist ein Körper?) mit einer Temperatur > 0 Kelvin strahlt. Und da es Körper mit 0 K Temperatur nicht gibt, strahlt jeder Körper elektromagnetisch Energie ab. Licht ist Energieabstrahlung.
      Und nun dürfen Sie erklären wieso man den Mond sehen kann. Nach Ihrer Vorstellung dürfte das nicht der Fall sein.

  20. Ich halte die Treibhau-Hysterie für falsch und grob fahrlässig, den sogenannten Klimaschutz für einen fatalen Irrweg, aber darum sollte man nicht zu einer schwachen Argumentation greifen. Denn Dr. Heinz Schütte scheint lediglich den 2. HS. nicht verstanden zu haben. Dieser behandelt die Netto-Wärmeflüsse. Es bleibt unbenommen, dass die Atmosphäre die Energie netto von der Erde erhält. Aber das sagt nichts zu den komplizierten Wärmeaustausch-Prozessen mittels Strahlung. Die Gegenstrahlung ist messbar und reduziert damit den Netto-Wärmefluss von der Oberfläche in die Atmosphäre. In so weit kann man wirklich von einem Konsens der Physiker sprechen. Auch viele AGW-Skeptiker haben hier keine Zweifel. Der Punkt ist allerdings, dass in den komplizierten Austauschprozessen hier lediglich eine geringe CO2-Sensitivität zwischen 0,5 und 1,5 Grad übrig bleibt. Wer dagegen die Klimawirksamkeit auf Null postuliert, macht sich zu recht wenig vertrauenswürdig.

    • „Die Gegenstrahlung ist messbar…“

      nicht eine von CO2 emittierte…

      „und reduziert damit den Netto-Wärmefluss von der Oberfläche in die Atmosphäre.“

      Das ist nicht bewiesen, da auch nicht bewiesen ist, daß die Gegenstrahlung oder Teile davon vom Boden absorbiert werden, solange die Atmosphäre kälter ist als der Boden.

      „In so weit kann man wirklich von einem Konsens der Physiker sprechen.“

      das ist eher ein Konsens der Füssigger

      „Der Punkt ist allerdings, dass in den komplizierten Austauschprozessen hier lediglich eine geringe CO2-Sensitivität zwischen 0,5 und 1,5 Grad übrig bleibt.“

      Blödsinn wird durch ständiges Wiederholen nicht sinnvoller!

    • Ganz einfach ist eine Ökonomische Sache Waren und Dienstleistungen müssen mit dem Geld in Harmonie Gleichgewicht sein – sonst Crasht die Wirtschaft. Da man so viel Geld in die Märkte pumpt, müssen zwangläufig neue Waren und Dienstleistungen geschaffen/erfunden werden um das Gleichgewicht wieder herzustellen, was mehr schlecht als recht funktioniert.

    • Brutto, Netto, das ist doch alles Quatsch. Als wüssten CO2-Moleküle irgendwas von Brutto-Netto-Rechnung. Sitzen die Dinger in der Atmosphäre mit einem Taschenrechner und entscheiden dann, wohin sie die absorbierte Wärmestrahlung wieder abgeben?? Die strahlen natürlich IMMER in Richtung kaltem Weltall, sonst wäre ja klar, dass die Erde wärmer wird. Die Dinger merken, wo es kalt ist und strahlen dahin. Sonst würden sie den 2.HS verletzen.

  21. Wie argumentieren den die Lehrer ? Nicht was im Buch steht ist wichtig,sondern was Lehrer verkünden.Da liegt das Problem und wer
    überprüft die Lehrer? Wahrscheinlich ist die Kontrolle genau in die andere Richtung.Wehe es wird gegen die 97% verstoßen.

    • Ach, immer wieder die 97% „Wissenschaftler“. Die sind doch alle gekauft von den Profiteuren des angeblichen „Klimawandels“. Ist ja auch klar, wenn man sich anschaut, dass die meisten „seriösen“ Wissenschaftler an den Universitäten von den verschiedenen Staaten finanziert werden. Die Informationen zur Finanzierung liegen ja alle offen. Man muss nur ein wenig googeln. Schon findet man alles. Die STAATEN profitieren doch massiv von von der Klimareligion. Man sieht ja in Deutschland wie die werten Damen und Herren der CDU und Konsorten profitieren von dem Thema.
      Daher ein riesiges Dankeschön an alle unabhängigen Forscher und Mitarbeiter von EIKE. EIKE ist nämlich ein Verein und damit völlig unabhängig von den staatlichen Profiteuren. Glücklicherweise decken die kostenlosen Forschungen von EIKE die ganzen Lügen zum Klimawandel auf. Finanziert wird EIKE ja nicht, weil es ein Verein ist und keine Mainstream-Universität. Danke dafür!

      • Hallo EIKE. Welche Wissenschaftler arbeiten denn eigentlich für sie und wie kann ich die mit einer Spende unterstützen? Ich finde es total wichtig dem gehirngewaschenen Mainstream echte Forschung entgegenzusetzen! Welche Fachbereiche haben sie und wo ist das Institutsgebäude?

        • Schauen Sie auf den Menüpunkt Publikationen, da finden Sie eine Auswahl. Leider ist der dort aufgelistete Wolfram von Juterczenka schon verstorben, seine Arbeit aber lebt.
          Da wir alle von unsern Homeoffices aus arbeiten sind wir nicht auf ein Institutsgebäude angewiesen, und ersparen so dem Steuerzahler viele Millionen jährlich.
          Ansonsten fürchte ich, dass es sich bei Ihrem Spendenangebot um ein Lockvogel Angebot handelt, denn der Spendenknopf rechts ist eigentlich nicht zu übersehen.

          • Wieso sparen sie dem Steuerzahler Millionen, ich denke sie haben nichts mit dem Staat zu schaffen??? Ich dachte wenigstens sie sind unabhängig!!! Wie finanzieren sie sich denn jetzt?? Ich hab keine Lust mit meiner Spende mainstreamwissenschaften zu unterstützen. Dann is ja doch gut dass ich mal nach Spenden gefragt habe. Und wen oder was soll meine Frage jetzt anlocken?? Was soll der Quatsch?

          • Wenn wir ein staatliches Insitut wären, dann würden wir unsere Arbeit auf Kosten der Steuerzahler tun. Ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?

  22. Hallo,

    ich habe mal eine allgemeine Frage.
    Die Treibhaustheorie beruht ja wesentlich auf der Behauptung, eine Erde ohne Atmosphäre hätte eine Temperatur von -18 Grad und die Erde mit Atmosphäre hat eine Temperatur von 15 Grad. Die 33 Grad Unterschied kommen durch die Treibhausgase.

    Nur: werden da nicht Äpfeln mit Birnen verglichen?

    Eine Erde ohne Atmosphäre soll -18 Grad Temperatur haben. Aber wo? Direkt auf der Erdoberfläche. Darüber ist der kalte Weltraum. Vakuum.

    Mit Atmosphäre sollen es dann 15 Grad sein. Aber was hat 15 Grad? Die Erdoberfläche? Nein. Die hat Oberflächen-Temperaturen so etwa zwischen -80 und +80 Grad.
    Also was hat die durchschnittliche Temperatur von 15 Grad? Richtig, die Atmosphäre, also Luft in 2 Metern Höhe.

    Man vergleicht also die Oberflächentemperatur eines Festkörpers mit der Temperatur einer Gashülle.

    Müsste nicht der eigentliche Vergleich sein: 2 Meter über dem Erdboden kalter Weltraum vs. 2 Meter über dem Erdboden in einer Atmosphäre?

    Dann käme mit Sicherheit ein völlig anderer Unterschiedsbetrag raus.

    Ist es sinnvoll, die Oberflächentemperatur eines Körpers ohne Atmosphäre mit der Temperatur innerhalb der Atmosphäre zu vergleichen?

    Mal ganz davon abgesehen, ob die -18 Grad für eine Erde ohne Atmosphäre überhaupt richtig sind.

    Danke und viele Grüße

    • suchen Sie hier auf EIKE die entsprechenden Beiträge von Prof. Kramm zu diesem Thema. Die genannten Werte sind falsch, bzw. sinnlos!

    • Ja gute Frage.
      Und dann ist da noch die Frage welche Temperatur hat die Luft wenn partout gar keine Abstrahlung aus der Atmosphaere moeglich ist. Das waere dann per Definition die Atmosphaere ohne THG. Also ein dritter Fall.
      Man kann sich auch fragen ob man dann noch eine Atmopshaere haette und so weiter.

      Nicht vergessen die -18 Grad C sind darauf aufgebaut, dasd die Erde Waerme speichern kann. Der eigentliche Durchschnittswert, wenn man Waermespeichherung wegnimmt, liegt weit unter -18 Grad C.

      Angeblich kann man ja auch auf sonnenbeschienenen Steinen im Hochgebirge Eier kochen. Nur die Lufttemperatur dort ist viel geringer.
      Man muss sich Fragen warum das so ist. Ist dort oben doch die TH Konzentration nicht viel anders als auf Meereshoehe!

      Augen offenhalten und immer mitdenken!

  23. Na also, geht doch sehr gesittet zu. Den Schlussfolgerungen des Herrn Schütte kann man auch nur beipflichten.
    Allerdings ist das Strahlungsthema, um das es eben wieder geht, gleichzeitig der Kern und das Problematischste an der ganzen Debatte.
    An der „Thermalisierung“ scheiden sich immer die Geister, sei sie auch noch so klein und unbedeutend. Weil mehrfach das „Lehrbuch der Physik“ erwähnt wurde: Ich habe das auch in einem Lehrbuch, soweit ich mich erinnere, eher ein technisches Lehrbuch, aber auch im Internet (selten) entdeckt, nämlich die Wirkung der absorbierten Strahlung auf das CO2-Molekül. Die C=O-Bindungen werden zu Schwingungen senkrecht zur Bindungsebene angeregt. Und jetzt kommt‘s: Dadurch wird das Molekül als Ganzes aber nicht beschleunigt. Keine Temperaturänderung der Stoffportion also. Über das, was dann kommt, finde ich nirgends etwas. Die Schwingungen klingen sicher +/– schnell aus, wahrscheinlich auch unter Strahlungsabgabe. Diese Strahlung kann aber nicht die gleiche Energiemenge repräsentieren wie die aufgenommene 15-Mikrometer.Strahlung. Sonst hätte man ein Perpetuum mobile 1. Art vorliegen, bei dem CO2-Moleküle sich wechselseitig endlos Strahlung zusenden könnten. Thermalisierung? — Eher nicht, oder?
    Wenn wir schon von Temperatur reden: Es gibt eine Internetseite zur Umrechnung elektromagnetischer Strahlung https://rechneronline.de/spektrum/
    Es wird auch in Temperatur bei λmax umgerechnet (man kann das auch über das Wiensche Verschiebungsgesetz selbst berechnen). Bei 15 Mikrometer stehen da gerundet 193,18 K, gerundet also –80 Grad C. Die Atmosphäre ist natürlich kein Schwarzkörper, ein Trockeneisblock auch nicht wirklich, aber sogar der „Mann von der Straße“ kann sich vielleicht vorstellen, dass es sinnlos ist, Luft von, sagen wir, 15 Grad C mit der Strahlung eines Trockeneisblocks (–78,5 Grad C) zusätzlich erhitzen zu wollen.
    Eine Diskussion um Kaisers Bart, schon klar. Aber für mich ist es sowas wie der Schlussstein für den Strahlungsdiskussionsbogen. Gibt eine gewisse innere Ruhe, wenn alles widerspruchsfrei zusammenpasst.

    • „Und jetzt kommt‘s: Dadurch wird das Molekül als Ganzes aber nicht beschleunigt.“

      das ist richtig!
      Durch Stoß wird diese Energie aber an umgebende Moleküle abgegeben, die in diesen Energiebereichen nicht schwingen. Diese werden dann statt dessen beschleunigt.

  24. Leider sind dem Autor Fehler unterlaufen. Das beginnt mit der Absorption. Entscheidend ist die mittlere Absorptionslänge und die beträgt für die IR-Strahlung, die vom CO2 absorbiert wird, etwa 100m Nach 500m ist nahezu alle IR-Strahlung mit der Wellenlänge 14 Mikrimeter thermalisiert wurden. Erhöht sich der CO2-Gehalt, verringert sich die mittlere Absorptionslänge. Die CO2-Zunahme ist eine Massezunahme der Atmosphäre, da sich der Kohlenstoff vorher nicht in der Atmosphäre befunden hat. Dadurch verringert sich der mittlere Abstand der CO2-Moleküle und damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der IR-Quant bei gleicher Weglänge auf ein CO2-Molekül trifft, ergo, die mittlere Absorptionslänge ist kürzer geworden. Damit auch das Volumen, in dem die gleiche Menge an Energie thermalisiert wird. Ergo, je höher die CO2-Konzentration, desto kürzer die mittlere Absorptionslänge, desto kleiner das Volumen der Thermalisation, desto wärmer wird das Luftvolumen (IR-Abstrahlung von der Erdoberfläche wird als konstant angesehen).
    Diese Energie kann nur durch folgende Wege aus der Atmosphäre entweichen
    – Strahlung,
    – Wärmetausch mit der Erdoberfläche und nachfolgender Abstrahlung in einem anderen Wellenlängenbereich oder
    – Masseverlust der Atmospähre ins Weltall (vernachlässigbar).

    Ein weiterer Fehler ist bei Strahlung ins Weltall. Mehr CO2 bedeutet nicht mehr Kühlung, weil mehr Abstrahlung. Die Abstrahlung ist abhängig vom mittleren Abstand der CO2-Moleküle. Der emmittierte Quant in Richtung Weltall eines CO2-Moleküles darf nicht durch ein nächstes wieder absorbiert werden. Und da ist der mitteler Abstand die entscheidende Größe. Es ist völlig unabhängig, wie viel CO2-Anteil in der Atmosphäre sind; die Strahlung setzt erst dann ein, wenn die CO2-Moleküle einen bestimmten, mittleren Abstand erreicht haben. Es nützt also nichts, besonders viele CO2-Moleküle zu haben, die stehen sich nur gegenseitig im Wege, wenn es um Strahlung geht.

    • „Entscheidend ist die mittlere Absorptionslänge und die beträgt für die IR-Strahlung, die vom CO2 absorbiert wird, etwa 100m“

      Bei welcher Konzentration von CO2?
      Ich kenne für den jetzigen Zustand (0,04%) Zahlen zwischen 1m und mehreren 100m

      „Ergo, je höher die CO2-Konzentration, desto kürzer die mittlere Absorptionslänge, desto kleiner das Volumen der Thermalisation, desto wärmer wird das Luftvolumen.“

      Im Prinzip ja, jedoch gibt es vertikale Konvektion, welche umso stärker angetrieben wird, je kürzer die Absorptionslänge ist

      „Ein weiterer Fehler ist bei Strahlung ins Weltall. Mehr CO2 bedeutet nicht mehr Kühlung, weil mehr Abstrahlung.“

      Sie vergessen, daß CO2 nicht nur die absorbierte Strahlung ins All abstrahlt, sondern auch die durch Konvektion am Boden eingebrachte Energie ins All befördert.

      „Es nützt also nichts, besonders viele CO2-Moleküle zu haben, die stehen sich nur gegenseitig im Wege, wenn es um Strahlung geht.“

      Richtig!
      Die Aufnahme ist bei 0,04% bereits gesättigt

  25. Sehr geehrter Herr Dr. Schütte,
    besten Dank für Ihren Beitrag.
    Besonders klar ist die Darstellung, dass von der kälteren Atmosphäre kein Wärmetransport zum wärmeren Erdboden fliesen kann.2 HS.
    Was ich jedoch täglich im ÖR höre, ist elende Propaganda, nicht einen Tag ohne Klimawandel.
    Ich habe den Eindruck, dass das eine Verschwörung ist.
    Da ist viel Geld im Hindergrund, so ich vermute.
    Die können ja jetzt 100 Mio. im Krampf gegen rechts abgreifen.
    Der Versuch eines kritischen Vortrages an VHS wird elegant abgeblockt uvam.
    Mit Grausen erwarte ich die Grüne Diktatur der arroganten Ahnungslosen.
    Wo sind die Ingenieure geblieben, die den Mund auf machen, die Ökonomen
    die den Unsinn anprangern! Die Vernunft hat verloren. Traurig.

    • Bis zu meinem 70. Lebensjahr war ich Ingenieur in der erzeugnisproduzierenden Industrie. Selbst unter harten Bedingungen,akzeptierte man unter Fachkollegen letztendlich naturwissenschaftlich begründete Argumente. Physikalische Gesetze konnte man nicht hinweg diskutieren. Man hätte sich ansonsten unglaubwürdig gemacht! Auch ließ man sich gegenseitig ausreden und fiel sich nicht, wie es heute in öffentlichen „Talkrunden“ zum guten Ton gehört, gegenseitig ins Wort. Man beschimpfte und verunglimpfte sich auch nicht öffentlich. Außerdem hatte und hat man für seine Entscheidungen z.T. ganz massive straf- und zivilrechtlich relevante Verantwortung zu tragen. Der Beruf besitzt eherne naturwissenschaftliche Grundlagen, die man nicht durch Zweckmäßigkeitsgelaber hinwegdiskutieren kann.
      Die sog.“Klimawissenschaft“ hat sich der Politik ergeben und ist zu einem Glaubensbekenntnis mutiert, daß bei vielen „Verkündern“ nichts, aber auch gar nichts mit Naturwissenschaft und Vernunft zu tun hat. Es ist vielfach reine Ideologie bzw. Glaubenshysterie, manchmal wie die heilige Raserei der Wiedertäufer. Die Apologeten dieser Religion sind rational begründeten Argumenten aus politischem Kalkül oder fehlender Bildung absolut unzugänglich. Man „genieße“ diverse Erkenntnisse gewisser Spitzenpolitiker. Als Ingenieur ist man ganz einfach hilflos vor so viel dümmlicher Arroganz! Zu diesem Ergebnis bin ich in vielen Diskussionen mit Fachkollegen gekommen.
      Ich beurteile die Leute und ihre Berufe immer nach der Beantwortung der Frage: Welche Folgen sind für ihn selbst zu erwarten, wenn der betreffende sich irrt, bzw. einen Fehler begeht oder vorsätzlich betrügt? Was wird Frau Prof. … oder Herrn Prof. … passieren, wenn sich in – sagen wir einmal 10 Jahren – herausstellen sollte, daß sie unrichtige Behauptungen aufgestellt haben? Nichts! Das ist eine Welt, die Ingenieure nicht kennen. Wir sind hilflos, wenn man sich über Vernunft folgenlos hinweg setzen kann. Ein Ingenieur weiß, welche Folgen ein länger anhaltender weiträumiger Blackout hat. Frau MdB Baerbock und die Frau Bundeskanzlerin z.B. geben sich ahnungslos.

  26. Klasse Beitrag, auch für Laien verständlich! Vielen Dank, Herr Schütte.
    Nur: alle Argumente können so gut und stichhaltig sein wie nur irgendwas- solange sie den Medien zufolge falsch sind, kommt man nicht dagegen an. Wir leben in einer Mediendiktatur. Medien treiben Gesellschaft, Politik etc. vor sich her wie Schafe. Und: Kein Vertreter der Medien, kein Journalist ist demokratisch gewählt!

    Dennoch, den ersten Abschnitt (der mit dem 2. HS) habe ich mir in seiner Klarheit hinter die Ohren geschrieben. Schauen wir mal.

    Chris Frey

  27. Wenn ich ein Scheck erhalte schaue ich nicht nur auf den Betrag sondern sehe mir die Person an, ist sie vertauenswüdig. Kann natürlich nicht alles Nachrechnen als totaler Wissenschaftlicher Laie, doch sind diese EIKE Beiträge wesentlich vertrauenswürdiger als das etwa Folkstümliche „Das ist doch Quatsch“ Geschwavelargument von „C“leverman vom PIK.Wenn das Wissenschaft sein soll, dann gute Nacht. Lernt man in der Schule noch Unterscheidung oder glaubt man nur dem mit der Lautesten- und Teenagersprach Stimme.Solange die Leute vom PIK &Co nicht alle Szenarien und alle andern Möglichkeiten durchgehen und ernsthaft diskutiern, können sie nicht ernst genommen werden. Wer zulange Wolf Wolf schreit dem glaubt man bald nicht mehr auch wenn er dann dochmal kommt. Und dazu gehört auch die Erklärung von Zeller und Nicolov. Herzlichen Dank wieder uns das ganze Bild zu zeigen.
    https://www.sott.net/article/404389-The-Zeller-Nikolov-climate-discovery-Carbon-dioxide-has-no-measurable-effect-on-planetary-temperature

    • „Solange die Leute vom PIK &Co nicht alle Szenarien und alle andern Möglichkeiten durchgehen und ernsthaft diskutieren, können sie nicht ernst genommen werden.“
      Sie können sich sicher sein, dass die Jungs und Mädels vom PIK alle Möglichkeiten kennen. Die schreiben aber genau das, was von ihnen verlangt wird und wofür sie bezahlt werden. Keiner benötigt das PIK, denn es hat ansonsten keinen Nutzen. Wir sind aber gezwungen, den Unfug zu bezahlen.

  28. Die „Erklärung“ des WDR ist, na sagen wir einmal, „lustig“.
    Punkt 3: Die emittierten Treibhausgase behindern die natürliche Wärmeabstrahlung.
    Boah, die bösen aber auch….
    Dass die Wirkungskette Absorbtion – Themalisierung – Thermik keine „Behinderung“ des Wärmetransportes darstellt hat WDR-Peter Lustig nicht verstanden. Die Wortwahl „natürliche Wärmeabstrahlung“ insinuiert nebenbei dass das CO2 etwas „unnatürliches“ sei und dem bösen Wirken des Mensche zuzuschreiben ist.
    Und weiter: „Folge: Aufheizung der Atmosphäre“:
    Zur Darstellung hat man einen nach unten geknickten „Währmepfeil“ hin gemalt. Dass das nur Nonsens ist, wie soll der WDR Peter Lustig das verstehen, hat er doch den Schulstreik organisiert; und klassische Bildung wird eh überbewertet – laut WDR.
    Dass diese „Erderwärmung“ aus der kälteren Atmosphäre ein Perpetuum mobile der 2.art darstellt (jetzt staunt Peter Lustig, was soll das denn sein….), liegt nun wirklich weit hinter dem Horizont der Greta-Anbeter.
    Aber wenn 99.9% der Medien verkünden dass 97% aller Klimawissenschaftler…usw, wer kann da noch widersprechen. Wir schaffen das.

    • Dankeschön für die Wahrheit!
      Ich hoffe es wird schnellstmöglich öffentlich verbreitet, dass Co2 in Wahrheit auch Tatsächlich nicht erwärmend wirkt! Es ist klimaneutral zu betrachten und so ist’s auch richtig!
      Außerdem kommen satte 97% Co2 weltweit aus rein natürlichen Quellen!!! Da kann kein egomanisch eingestellter Mensch meinen mit seinem weltweiten Co2 Ausstoß von 2-3% auch nur irgendwas in der Atmosphäre zu bewirken! 😉

      Mir persönlich ist das alles auch bekannt, aber die Defizite sind ja vor allem bei Jung und Alt zu bemerken, eben alles was vor den öffentlichen Medien sitzt! Volksverdummung entgegen jeglicher Sachlage wird hier umgreifend und gewollt propagandiert. Und das muss sich ändern!

        • Naja, wer an der Uni tatsächlich Physik hatte, der erkennt ziemlich schnell, wo das Problem mit diesem Artikel liegt.

          Hier werden Begriffe und physikalische Prozesse wild durcheinander gewürfelt und physikalische Prinzipia auf Dinge postuliert die damit nichts zu tun haben.

          Für den Laien mag dieser Artikel wissenschaftlich klingen. Für jeden Physiker klingt es wie Gebrabbel.

          Nebenbei bemerkt, etwas als „Hypothese“ zu bezeichnen, was eine der am besten belegten Theorien der Wissenschaft darstellt, zeigt die Ignoranz des Autors.

          Niemand hat ein Recht auf eigene Fakten. Wenn mir die Beweise nicht gefallen, kann man sie nicht beiseite wischen, man muss jeden davon mit Zahlen, Daten, Fakten widerlegen.

          Oder man bringt Forschungsergebnisse vor, welche die Theorie im Kern falsifizieren.

          Beides passiert hier nicht im geringsten.

          • „…. man muss jeden davon mit Zahlen, Daten, Fakten widerlegen.“ Genauso ist es. Sie argumentieren alerdings mit „würfeln“, „Gebrabbel“ und „Ignoranz“. Wo sind Ihre Fakten???

          • „Nebenbei bemerkt, etwas als „Hypothese“ zu bezeichnen, was eine der am besten belegten Theorien der Wissenschaft darstellt, zeigt die Ignoranz des Autors.“

            Den CO2-Kram als eine der bestens belegten Theorien der Wissenschaft zu bezeichnen, zeigt die Ignoranz des Verfassers

  29. Der Ansatz ist lobenswert. Allerdings sagt die Rechnung nichts. Dann jedes CO2-Molekül könnte natürlich x-mal (und nicht nur einmal, wie die Rechnung suggeriert) angeregt werden. Ohne eine empirische Messung (a la Hug) kann man die Sättigung nicht belegen.

    Aber natürlich: der theoretische Ansatz ist richtig – im Sinne einer Widerlegung der unsinnigen Rückstrahlungshypothese. Eine Sättigung – wie sie Hug zeigt – falsifiziert in jedem Fall die Rückstrahlungshypothese. Dann kann man darüber nachdenken, wie ein ggf. besseres, thermodynamisches Klimamodell aussehen würde. CO2 macht jedenfalls nichts nennenswertes in puncto angeblicher Klimaerwärmung.

    • „Dann jedes CO2-Molekül könnte natürlich x-mal (und nicht nur einmal, wie die Rechnung suggeriert) angeregt werden.“

      Für jedes angeregte CO2-Molekül gilt die gleiche Mindestanregungsdauer, innerhalb derer noch keine Abstrahlung möglich ist. Während dieser Mindestanregungsdauer erfährt das Molekül bei Bodendruck c.a. 100.000 Stöße durch Nachbarmoleküle.
      Die Abstrahlwahrscheinlichkeit geht daher für jedes einzelne angeregte CO2-Molekül gegen Null. Damit ist die Zahl oder der Prozentsatz der angeregten Moleküle im Wesentlichen bedeutungslos.

      und wenn es mal einem CO2_Molekül gelingt ein Photon abzustrahlen:
      Glückwunsch!

      MfG

  30. Und selbst diese Überlegung wird durch den 1. Hauptsatz in Frage gestellt. Bei konstanter Insolation steht keine Energiequelle zur Verfügung um die 3,18 J/Mol zusätzlich zu begründen. Woher soll die Energie kommen? Von der Sonne? Nein. Vom CO2? Natürlich nicht. Die postulierte Erderwärmung bzw. Begründung der Erdtemperatur durch die Wirkung von ir-anregbaren Spurengasen ist nach meinem Verständnis physikalischer Nonsens. Aber auf mich hört ja keiner….

    • „Aber auf mich hört ja keiner….“

      Seien Sie nicht so negativ.
      Hier auf EIKE gibt es schon ein paar, die auf Sie hören…

      😉

      • @Gerald Pesch
        „„Aber auf mich hört ja keiner….“

        Seien Sie nicht so negativ.
        Hier auf EIKE gibt es schon ein paar, die auf Sie hören…“
        —————–
        Genau!!!

    • Leider hat man in Diskussionen nicht immer alles sofort parat.
      Ohne jetzt ein Fass aufmachen zu wollen,
      es geht beim Stahlungshaushalt der Erde darum, dass ¼ der Solarkonstante, angegeben in W/m² (Stahlungsenergie) von der Erde empfangen wird. Diese Energie wird von der Erde wieder abgestrahlt, so, dass es zu einem Gleichgewicht kommt, was zu einer konstanten Temperatur führen könnte. Kommt der Strahlungshaushalt aus dem Gleichgewicht, was normal ist, wird es kälter oder wärmer auf der Erde. Es gibt Vorgänge die den Strahlungshaushalt beeinflussen, wie z. B. die Thermodynamik, weshalb zwischen Erdoberfläche und Atmosphäre Energie in ANDERER FORM als Strahlung ausgetauscht wird. Und da ist die Lüge von dem Karsten Schwanke auszumachen, weil eben hier der anthropogene Klimawandel angesiedelt ist. Schwanke weiß das genau und ich denke, dass man ihn deshalb sicherlich als Lügner bezeichnen kann. Schade, dass man nicht immer kontern kann.

  31. Was erwartet man von einer Wissenschaft in der die Professoren, ausgebildete Physiker, der Meinung sind, das CO2 Molekül sei dreiecksförmig aufgebaut?
    (Levermann, Bundestagsanhörung)

    Die eine angebliche Erwärmung proklamieren, die nach ihren eigenen grundlegenden Angaben und eigenen Messungen noch gar nicht eingetreten ist?
    (Levermann, 15°C)

    Die mit falchen Zeitskalen auf Diagrammen arbeiten?
    (Lesch)

    Die im selben Vortrag verschiedene, konträre Verläufe der Sonnenintensität präsentieren?
    (Lesch)

    • Egal ob levermann, Lesch, oder Hauptbestand im IPCC sind allesamt gekaufte gatekeeper.
      Es handelt sich um eine Verschwörung, welche längst Stadium Theorie sichtbar überschritten hat! Man merke an, dass Al Gore der erste Klimamilliardär ist! Übrigens der, der die Gelder ursprünglich springen ließ, sodass Korrupte Wissenschaftler die entsprechenden Skalen zugunsten einer global warming Prognose verfälschten.
      Eine waschechte Verschwörung. Natürlich machen unsere Politiker mit. Und die öffentlichen Medien auch noch. Das ganze wirkt entgegen allem guten.
      Und ich finde, es müssen unbedingt die Leute erfahren.

  32. „Die von der anthropogenic global warming (AGW)-Hypothese postulierte Erwärmung der Erdoberfläche durch „Back Radiation“ der in der Atmosphäre enthaltenen CO2-Moleküle ist aufgrund des 2.HS physikalisch ausgeschlossen.“

    Wenn EIKE diesen Unsinn anbietet, fragt sich der Leser ob wohl gerade der Hausmeister einen Redakteur vertreten musste:

    Sonnenenergie erwärmt das Wasser (nicht die Oberfläche) der Ozeane, weil Solarstrahlung eindringt, absorbiert und in Wärme gewandelt wird. Die zwischen dem Zeitpunkt des Zuflusses und ihres Abflusses in die Atmosphäre zeitweilig gespeicherte Energiemenge lässt sich mit Hilfe einer Temperaturmessung ermitteln. Maximal kann sich auf diese Weise die Emissionstemperatur der Solarstrahlung einstellen. – Um 15 Grad C (288 K) zu erreichen, muss das Durchfließen etwa 200 Jahre dauern. Ohne die Rückstrahlung, or back radiation, ginge das wesentlich schneller und die Ozeane wären vollständig gefroren.

    Zwar ist auch das CO2 an dieser Rückstrahlung beteiligt, doch seine bescheidene Mitwirkung annullieren zuverlässig die Aerosole des atmosphärischen Wasserkreislaufes:
    Fall Rückstrahlung:
    https://de.scribd.com/document/413528852/Atmospha-risches-Kohlendioxid-tra-gt-nicht-zur-Erwa-rmung-bei
    Case Back Radiation:
    https://de.scribd.com/document/413465008/Atmospheric-Carbon-Dioxide-Does-Not-Contribute-to-Warming

    • Mir ist das zu lang, zu verquast. Die Lesezeit sollte man für was anderes, Sinnvolleres nutzen. Selbstverständlich liegt kein Verstoß gegen irgendeinen Hauptsatz der Wärmelehre vor. Der korrespondierende Körper ist nämlich die Sonne, und die Erde müsste schon noch einiges wärmer werden, bis sie die Sonnentemperatur erreicht und dann gemäß Naturgesetzlichkeit tatsächlich nicht weiter aufheizbar ist.

    • Die „Gegenstrahlung“ ist physikalischer Nonsens, die Begündung der Bodentemperatur der Atmosphäre kommt physikalisch plausibel völlig ohne jede „Gegenstrahlung“ aus:
      http://real-planet.eu/gegenstrahlung.htm
      http://real-planet.eu/atmoseff.htm
      ….
      Da die Temperaturbedingungen innerhalb einer Atmosphäre so gut wie ausschließlich durch die thermodynamischen Gegebenheiten (Massen- und Druckverhältnisse, thermodynamische Eigenschaften der Hauptbestandteile) innerhalb derselben bestimmt sind, dürfte es mit dem Verständnis der vorstehend skizzierten Zusammenhängen schwerfallen, künftig noch von einer Erwärmungswirkung im Lebensraum der Menschheit durch höhere Spurengasanteile in der Atmosphäre zu sprechen.

      Minimale Anteile sogenannter „Treibhausgase“, CO2 (hauptsächlich) und daneben noch O3, N2O, CH4 in der Atmosphäre, haben allenfalls unbedeutende Wirkungen auf die Temperaturen am Boden dieser Atmosphäre, demgemäß haben Schwankungen der Anteile der vorgenannten Gase in der Atmosphäre noch geringere, d. h. praktisch keine, Wirkungen.

  33. @ Admin

    Im obere Absatz ist leider nicht vollständig.
    Zumindest nicht der letzte Satz („Die mit Sicherheit einsetzenden Diskussion insbesondere der Partei“ …).

  34. Die Sonne bestrahlt die Erde. Gemäss der Treibhaustheorie erhitzt die Backradiation der Erde wiederum die Sonne. Deshalb ist gemäss dieser Theorie der Klimaforscher die Sonne so heiss.

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