Einige Gründe, hinsicht­lich Klima-Alarm skeptisch zu sein

Bild: CFACT

Joe Bastardi
Die Menschen fragen mich die ganze Zeit: „welches war das alarmierendste Ereignis für Sie in der Klimadebatte?“ Diese Hysterie scheint im Moment so extrem wie nur möglich, aber wenn wir ein wenig hinter die Kulissen schauen, ist es sogar noch schlimmer als man denkt, soweit es das Ausmaß des Extremen betrifft, bis zu dem diese Leute gehen.

Ich war im Jahre 2015 alarmiert, als ich hörte, wie Gina McCarthy aussagte und einräumte, dass die unternommenen Schritte lediglich 0,01°C einsparen würden.

Das stammt aus einem früheren Meinungsartikel hierzu bei Fox News:

„…Es ist eine etablierte Tatsache, dass die von der Environmental Protection Agency EPA angeordneten drakonischen Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen in den USA den Planeten lediglich vor einer Erwärmung um 0,01°C bewahren würden – also fast unmerklich.

Die ehemalige EPA-Chefin Gina McCarthy sagte: „Der Sinn dieser Vorschrift wird nicht auf diese Weise gemessen. Sie wird gemessen an eindeutigen heimischen Maßnahmen, welche tatsächlich auch globale Maßnahmen auslösen können, um anzusprechen, was eine notwendige Maßnahme ist. …“

Bildinschrift: Die obige graphische Darstellung der Erdatmosphäre macht klar (unten rechts), dass das akkumulierte Kohlendioxid durch menschliche Aktivitäten, d. h. die Verbrennung fossiler Treibstoffe während der letzten 200 Jahre, nur 1,25 pro 10.000 Teile ausmacht. Dieser eine Punkt unter 10.000 Punkten illustriert, dass die Menge anthropogenen CO2 in der Atmosphäre viel zu gering ist, um die ihm zugeschriebenen Katastrophen auszulösen.

Ende Bildinschrift

Ich konnte kaum glauben, dass sie das sagte. Ich dachte, sie würde absichtlich die EPA-Mission sabotieren. In welcher geistig gesunden Welt würde man derartige Maßnahmen für 0,01°C über 30 Jahre ergreifen, um der Welt ein gutes Beispiel zu geben? Na schön, dachte ich, wenn die Presse darüber berichtet, ist es eben vorbei. Da habe ich mich geirrt. Es war, als ob nie etwas geschehen war, und es wird weiterhin energisch vorangetrieben. Das ist es, was Zeloten auszeichnet.

Obige Graphik ist sehr gut geeignet zu erklären, warum die Auswirkungen von CO2 so minimal sind. Man betrachte genauer die Zeile unten, welche 1% der Atmosphäre repräsentiert. Hier in Vergrößerung:

​Die Menschheit ist verantwortlich für etwa ein Viertel oder anteilig 0,0001  des CO2-Gehaltes der Atmosphäre.

Aber Moment, es kommt noch schlimmer – der Anteil der USA an dieser Winzigkeit beträgt etwa 15% – also 0,000015!

Reicht das jetzt? Nein, wir sind immer noch nicht fertig. Wie groß ist der jährliche Beitrag der USA an diesem CO2-Gehalt? Dazu sollte man rekapitulieren, was als Ziel für die USA vorgegeben ist und wie man diesen Beitrag der USA eliminieren kann.

Nimmt man einmal an, dass der Löwenanteil der Zunahme in den letzten 45 Jahren zu suchen ist, bedeutet dies, dass auf jährlicher Basis 0,000000033 der Atmosphäre sind. Da einige [US-]Staaten Maßnahmen ergreifen, um dies noch weiter zu reduzieren, bedeutet das, dass man beabsichtigt, die Ökonomie eines Staates für 0,0000000066 der Atmosphäre aufs Spiel zu setzen.

Nun bin ich ehrlichen Wissenschaftlern gegenüber sehr feinfühlig, die nicht auf den Zug aufspringen nur um einer weiteren Agenda willen. Sie konzentrieren sich auf CO2 und den Aufwärtstrend der Temperatur und glauben, dass die Korrelation Kausalität ist. Um zu demonstrieren, wie sehr man dabei in die Irre geführt werden kann, betrachten wir einmal die Korrelation zwischen einer Zunahme des Birefportos und der globalen Temperatur (am Ende dieser Graphik steht die Homer Simpson-Briefmarke):

Graphik: Dr. Willie Soon

Man erkennt, falls man argumentiert, dass CO2 die Ursache ist, dann kann man genauso gut argumentieren, dass die Zunahme des Briefportos (fälschlich) ebenfalls die Ursache ist. Ja, das ist absurd, aber es unterstreicht den Punkt, dass Korrelation nicht Kausalität ist. Falls wir beispielsweise auf die solare Gesamt-Einstrahlung und die Temperatur schauen, scheint das eine viel bessere Verbindung zu sein:

Graphik: Noch einmal Dr. Willie Soon

Die geologische Historie von CO2 vs. Temperatur zeigt jedenfalls keine solche Korrelation!


Die Eigenschaften von CO2 machen es nahezu bedeutungslos gegen Wasserdampf, da es Strahlung nur in einem sehr schmalen Teil des IR-Spektrums absorbiert. Die Absorption ist bei sehr niedrigen Temperaturen am stärksten, etwa im Bereich -60°C bis -80°C. Das jedoch findet sich in der oberen Troposphäre, nicht unten. Außerdem ist Wasserdampf ursächlich für den Hauptanteil am Treibhauseffekt. Der Gedanke einer Rückkopplung durch CO2 wird in Frage gestellt einfach durch einen Blick auf die Graphiken des „Sättigungs-Mischungs-Verhältnisses“ (und man versteht, dass eine sehr geringe Zunahme von Wasserdampf das Nebenprodukt zyklisch erwärmter Ozeane ist, wo die größte Temperaturdifferenz dort erzeugt wird, wo es am kältesten ist). Beispiel: Die Zunahme von lediglich 0,1 g/kg Wasserdampf ist korreliert mit einer Differenz von 10 Grad zwischen -40° und -30°. Man braucht viel mehr Wasserdampf dort, wo es schon warm ist, um die Temperatur auch nur etwas steigen zu lassen.*

[*Der Autor spezifiziert nicht, ob er Grad Celsius oder Grad Fahrenheit meint. Der folgenden Tabelle zufolge sind wohl in Bodennähe Grad Fahrenheit gemeint, während er für die obere Troposphäre explizit Grad Celsius schreibt. Alle Zahlenangaben sind in dieser Übersetzung ohne Umrechnungen übernommen. Anm. d. Übers.]

Dies erklärt die verzerrte Erwärmung, welche man in der folgenden Graphik erkennt, die zeigt, wo das Leben die Temperaturen nicht rasch steigen lässt.

Die folgende Graphik zeigt die Zunahme von Wasserdampf. Man beachte, wie stark diese Zunahme in Gebieten ist, in denen sich die Temperatur kaum ändert:

​Die geringere Zunahme in den Polargebieten hat zu größerer Erwärmung geführt. Man beachte auch, dass in der Antarktis die Zunahme von Wasserdampf mit Gebieten korreliert, in denen es wärmer ist – je mehr Feuchtigkeit, desto mehr Wolken. Dort wo es sehr kalt ist, halten Wolken Wärme zurück, und dort, wo es warm ist, tritt der entgegen gesetzte Effekt auf. Vieles des Wetters, das derzeit im Gange ist, die zunehmende Regenmenge in den Mittleren Breiten bei gleichzeitiger Austrocknung in den Tropen bei 20k [?] oder mehr ist etwas, das man viel besser mit NAÜRLICHEN KLIMAZYKLEN erklären kann.

Das Austrocknen der Tropen erkennt man auf dieser Graphik:

Einen weiteren großartigen Blick hierauf kann man mit UAH-Satelliten-Temperaturen werfen (ich glaube, diese sind der goldene Standard). Ich denke, dass Vieles hiervon eine Treppenaufwärts-Funktion ist, direkt verbunden mit dem Austrocknen in den Tropen und zunehmender Sonnenscheindauer in den ENSO-Gebieten des Pazifiks. Immer wenn ein Super-El Nino abklingt, gelangen riesige Mengen Wasserdampf in die Luft, welche erst nach vielen Jahren vollständig wieder daraus ausgewaschen werden. Man erkennt den Super-El Nino 1997/98 sowie den jüngsten davon. Der erste etablierte den so genannten Stillstand, aber auf einem höheren Niveau. Im Jahre 2015, als das Aufkommen eines neuen Super-El Nino offensichtlich wurde, dachte ich, dass ein nochmals höheres Plateau erreicht wird – wiederum aufgrund von Wasserdampf.

Man kann dies ohne meine Zusätze jederzeit auf der Website von Dr. Roy Spencer verfolgen.

Es scheint, dass meine Gedanken begründet sind.

Es ist nicht meine Absicht, irgendwie zu kämpfen oder für irgendjemanden zum Helden zu avancieren. Mein Ziel ist es, so viel wie möglich Informationen zu verbreiten, die belegen, warum es Klima-Skeptizismus gibt. Mein Ziel kann es nicht sein, das Land oder den Planeten zu retten. Mein Ziel ist es, Antworten zu bekommen. Das sollte jeder Prognostiker tun, und ich betrachte die katastrophale Erwärmung als eine große Prophezeiung. Dies treibt mich dazu, nach den Dingen zu suchen, die man nicht sieht, weil diese sich doch irgendwann zeigen werden. Und so erkenne ich, dass es auch Leute auf der anderen Seite des Themas gibt, die suchen. …

Das Problem besteht in willfährigen Medien, die es ablehnen, viele Dinge [außerhalb des Narrativs] zu betrachten, und in einem Bildungssystem, welches schon Schulkinder davon zu überzeugen versucht, dass es hier ein drohendes Problem gibt. Das Beste, was man dagegen tun kann ist, die richtigen Informationen zu verbreiten. Wir haben es mit Zeloten zu tun, und falls man einmal die Historie betrachtet, dann haben kleine überzeugte Gruppen schon ganze Systeme überwunden. Das Problem der Revolutionäre ist, dass sie beim Einreißen Großartiges leisten, dass sie sich aber sehr schwer tun, etwas Neues aufzubauen. Dies ist eine weitere Lektion der Geschichte. Falls es sich hier wirklich um das Einreißen eines bestehenden Systems handelt, können wir erkennen, dass die Klima-Hysterie hier ihrem Ende entgegen geht.

Über den Autor: Joe Bastardi is a pioneer in extreme weather and long-range forecasting. He is the author of “The Climate Chronicles: Inconvenient Revelations You Won’t Hear From Al Gore — and Others” which you can purchase at the CFACT bookstore.

Link: https://www.cfact.org/2019/06/10/some-reasons-to-be-skeptical-about-climate-alarm/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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21 Kommentare

  1. Weil’s hier um gute Gründe geht:

    Eigentlich habe ich WDR5 ganz gerne gehört.
    Aber sowohl heute morgen, als auch auf der Heimfahrt am Nachmittag gehts nicht ohne Klimazeugs.
    Morgens durfte eine Frau Doktor Susanne Dröge ihre Weisheiten zur Bonner Klimakonferenz geben, und dabei natürlich wissenschaftlich fundierte Thesen zum Besten geben.
    Dröge ist Volkswirtin, beschäftigt sich mit Klima-, Umwelt- und Energiepolitik. Also prädestiniert, Behauptungen über den gesicherten Stand der Treibhausproblematik zu schwätzen.
    Morbus Kemfert, würde ich mal sagen.
    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-interview/audio-bonner-klimakonferenz–jahre-ist-wenig-passiert-100.html

    Den Vogel hat aber eine Klamotte abends abgeschossen: Radio an, Klima. Diesmal:
    WDR5 Quarks Wissenschaft und mehr: Da werden ab 1:10.38 die 5 besten Skeptikerargumente von Lorenz Beckhardt „auseinander“ genommen.
    Wer bis jetzt noch keine Berührungen mit dem Thema hatte, für den klingt alles plausibel.
    Wer allerdings ein bißchen Licht am Fahrrad hat, der findets nur noch peinlich… vor allem, wenn der Bericht anfängt mit dem Satz:
    „Für die meisten Menschen ist der Klimawandel Fakt, etliche Menschen spüren ihn auch schon sehr deutlich…“

    Aber wer’s mag – gerne ‚reinhören:
    https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/194/1940971/wdr5quarkswissenschaftundmehr_2019-06-17_17062019glyphosatstickstoffoxidwertegaslighting_wdr5.mp3

    Alles clever gemacht, Volksverblödung at its best…
    Ah: Während ich das hier schreibe schießt der Wettermensch im ZDF noch einen ‚raus: Die Schmelzsaison in Grönland beginnt einen Monat früher als sonst… aber hier wirds wieder kühler…
    Uiuiui!

    • Es fragt sich immer: Wo schmilzt was auf Grönland? In den Küstengebieten ist das vorstellbar. Ist halt dieses Jahr früher wärmer. Bei uns war es eher umgekehrt. Nennt man Wetter. Grönland ist zu 80% mit Eis bedeckt. Das sind 2,4 Mio.Gt. Jedes Jahr schmelzen 200 Gt. Grönland erstreckt sich über 2670km von Süd nach Nord. Wenn ich die jetzt losfahre, lande ich über Bodö in Norwegen. Da waren wir letztes Jahr. Temp.unterschied jetzt: 12,5°! Im Süden von Grönland Narsaq: 4-10°. Auf dem Eisschild Grönland Nationalpark: -7°. Man kann also immer schmelzendes Eis von Grönland zeigen! 65% des Eises liegen über 2000m. Da passiert relativ wenig. Aber: Grönland schmilzt – die Meeresspiegel steigen rasant, das is ne Meldung. Und alle Alarmisten schreien! Wen interessieren schon Fakten! Und wenn die nicht passen, stimmen wir ab: „…führende Wissenschaftler sind sich einig…“ u. schon passt es wieder.

  2. Es heißt doch nach IPCC, dass die globalen Temperaturen um 1. Grad Celcius steigen, wenn CO2 Konzentration in der Atmosphäre sich verdoppelt auf 800 ppm.
    Der Menschenanteil ist aber bei 4 %. Wenn der natürlichen Anteil konstant bleibt, dann müssen die Menschen ja sehr viel CO2 ausstossen, damit sie mit ihrem 4 % Anteil die Gesamtmenge verdoppeln können. Hat das Jemand mal ausgerechnet?
    Ich vermute stark, dass wir mit unserem 4 % Anteil die Gesamtmenge verdoppeln können, wenn wir sogar alle Fossilen der Welt aufeinmal verbrennen. Ich glaube nicht, dass dies möglich ist. Das bedeutet wir sind nicht in der Lage die globalen Temperaturen um sogar 1 Grad Celcius zu steigern.
    Wozu die ganze CO2 Regulierung?

    • Der menschliche Anteil an den jährlichen Emissionen beträgt nur 4 %. Davon verbleibt in etwa die Hälfte in der Atmosphäre, so dass die Konzentration seit Beginn der Industrialisierung von ca. 290 ppm. auf ca. 415 ppm. angestiegen ist. Auch die meisten Skeptiker halten den Anstieg größtenteils für menschengemacht. In 200 Jahren könnten wir also schon so um die 800 ppm. haben. Nur wird das keinen messbaren Einfluss auf die Temperatur haben, da es keinen Treibhauseffekt in der Atmosphäre gibt.

      • „Auch die meisten Skeptiker halten den Anstieg größtenteils für menschengemacht.“
        Wie sollen die Menschen das aber geschafft haben mit einem Anteil von nur 4%?
        96 % des CO2 kommt von der Natur. Wenn es wärmer wird, dann können die Ozeane nicht so viel CO2 halten und die Konzentration in der Atmosphäre könnte sich dementsprechend erhöhen. Wenn es wieder kälter wird, dann reduziert sich CO2 vermutlich doch wieder von alleine ohne Milliarden Euros für Pariser Abkommen aus dem Fenster raus geschmissen zu haben.
        Wenn ein Vulkan nervös wird, dann hat er eventuell 10 x mehr CO2 abgegeben als z.B. durch Pariser Abkommen reduziert werden konnte. Kenne die realen Verhältnisse hierbei dennoch nicht.
        Wie ist das überhaupt bewiesen, dass durch Menschen CO2 Konzentration steigt? Vielleicht spielen andere Faktoren eine viel größere Rolle.

        • Das ist nur einfache Mathematik.
          4 % von sagen wir mal 400 Teilchen in der Luft kommen von Menschen.
          384 Teilchen von der Natur. Mensch also 16 Teilchen.
          Wir wollen nun die Gesamtmenge auf 800 erhöhen, damit die Erde sich endlich mal 1 Grad erwärmt.
          Wenn CO2 von der Natur konstant bleibt also bei 384 müssen Menschen 400 Teilchen dazu addieren damit es 800 wird. Dann wäre der menschliche Anteil auch bei ca. 50 %. Das bedeutet 26 x mehr CO2 ausstoßen.
          Wie soll das gehen? Das schaffen wir doch niemals selbst wenn die Kühe von hinten fleißig arbeiten.
          Auch in 200 oder 2 Millionen Jahren nicht.

          • Sie vermischen da jede Menge Blödsinn miteinander.
            4% der weltweiten C02-Emissionen kommen vom Menschen, 96% von der Natur. Im Gegensatz zum Menschen, nimmt die Natur das von ihr emittierte CO2 aber wieder auf, die Natur ist sozusagen klimaneutral, sie nimmt sogar etwas mehr auf, als sie selbst emittiert (98% der CO2-Emissionen).

            Das Andere ist das in der Luft gespeicherte CO2, was von einem natürlichen Niveau vor der Industrialisierung von ca. 280 ppm auf nun 415 ppm angestiegen ist. 135 ppm CO2 in der Atmosphäre kommt ausschließlich vom Menschen, und wenn die Natur nicht ständig die Hälfte davon absorbiert hätte, wären wir schon bei 550 ppm. Aktuelle Steigerungsrate ist 3 ppm/Jahr. Tendenz weiter steigend.

        • Vor der Industrialisierung wurde das von der Natur emitierte CO2 von Flora und Fauna und Meer wieder aufgenommen. Es wurde vermutlich sogar etwas mehr aufgenommen als ausgestoßen, so dass die CO2-Konzentration langsam auf ca. 290 ppm. zurückgegangen ist. Durch die zusätzlichen CO2-Emissionen des Menschen wird nun nicht mehr alles ausgestoßene CO2 wieder aufgenommen, sondern nur in etwa die Hälfte, so dass die Konzentration in der Atmosphäre langsam wieder ansteigt.

          • „Durch die zusätzlichen CO2-Emissionen des Menschen wird nun nicht mehr alles ausgestoßene CO2 wieder aufgenommen, sondern nur in etwa die Hälfte, so dass die Konzentration in der Atmosphäre langsam wieder ansteigt.“
            Durch die zusätzliche CO2-Emissionen des Menschen von 4 %?
            von 400 Molekülen also 16. Es liest sich so als wäre das CO2 Molekül von Menschen emittiert 100 mal wirksamer als das von der Natur. CO2 ist CO2 egal woher das kommt.

    • Danke. Ich bin mit genau dieser Argumentation bei niemandem durchgekommen. Ich habe vor längerer Zeit gelesen, weiß aber leider nicht mehr, wo, dass der CO2-Gehalt bei Verbrennung aller (dzt. bekannten) Fossilen auf ca. 570 ppm steigen würde! Ihre Aussage – wozu das Ganze?

    • Falsch. Die meisten, pauschalen Aussagen gehen davon aus, dass eine Verdopplung der CO2-Konzentration zu einer Temperaturerhöhung von 2°C führt. Ausgehend von etwa 280ppm vorindustriellem Wert. CO2 ist seit dem um 50% angestiegen, passend dazu, ist die Temperatur um 50% des zu erwartenden Wertes angestiegen (1°C).

      Inzwischen geht man davon aus, dass eine Verdopplung sogar etwas mehr als 2°C erwärmt, da es diverse Rückkopplungsmechaniken gibt.

      Und nur, damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, wie sehr der Mensch die Welt beeinflussen kann: Allein in den oberen Schichten der Permafrostböden ist doppelt so viel Kohlenstoff gespeichert, wie sich in der ganzen Atmosphäre befindet. Allein die Freisetzung dieser Mengen, könnte die CO2-Konzentration verdreifachen.

      • Der Kohlenstoff ist als Methan gespeichert. Methan ist eine hervorragende Energiequelle für zahlreiche Bakterien. Es wird schnell zu CO2 umgewandelt. Ihre Verdopplungstheorie ist eben nur eine Theorie. Es gibt genügend Wiss., die von einer wesentlich geringeren Erwärmung ausgehen 0,2-1°. Weiterhin schieben Sie alles auf das CO2. Warum? Gibt es keine natürlichen Klimatreiber mehr? Meeresströmungen gibt es nicht mehr? Sonne ist nur ein warmer gelber Ball? Warum gibt es seit 1 Mio. praktisch eine Dauereiszeit mit kurzen Zwischenwarmzeiten? Wer hat die Eem Warmzeit durchschn. wärmer gemacht als das Holozän? Ach so, die Erdachse stand anders! Na so was? Und warum wird es relativ schnell warm, nachdem es 100.000 Jahre kalt war? Lässt sich leider mit der Umlaufbahn nicht erklären. Und noch etwas: Wo ist Ihr Rückkopplungsmechanismus also Wasserdampf gerade? Man kann nicht mehr Wasserdampf nachweisen? Oder gibt es den Rückkopplungsmechanismus nur zu den Alarmisten?

        • Mir ist die Lagerung als Methan bekannt, jedoch kann ich nicht einschätzen, wieviel des gelagerten Kohlenstoffs als Methan und wieviel als CO2 entweichen würde. Sämtlichen Kohlenstoff als CO2 entweichen zu lassen ist noch die angenehmste Überlegung, da Methan ein 25 mal wirksameres Treibhausgas ist als CO2, obwohl es die gleiche Menge Kohlenstoff beinhaltet.

          Was bedeutet „genügend“? Wenn die große Mehrheit von Werten über 2°C ausgeht, warum sollte ich dann ein paar Leuten glauben schenken, die weit weniger annehmen? Zumal der prognostizierte Temperaturanstieg durch CO2 mit den aktuellen Werten gut übereinstimmt. (Halber Weg zu verdopplung geschafft und halber Wert des Temperaturanstiegs)

          Natürlich gibt es noch natürliche Quellen, diese sind bekannt, und daher quantifizierbar. Man rechnet etwa mit einem Einfluss von 0,1°C Erwärmung durch natürliche Quellen, der Rest 0,9°C ist menschengemacht. Die solare Srahlung ist die letzten 40 Jahre immer weiter zurückgegangen, doch die Temperatur gestiegen, die Sonne scheidet daher als Erklärung für den Anstieg aus. Und kommen Sie mir nicht mit kosmischer Strahlung, die die Erde wegen größerer Wolkenbildung erwärmt. Erstens würde sich der erwärmende und kühlende Effekt von Wolken ausgleichen, zweitens ist die Hypothese in der Fachwelt als Humbug abgetan, da keine Studie signifikante Ergebnisse liefern konnte und drittens hätte dann das abschwächen ja nicht zu den kleinen Eiszeiten geführt, sondern zu Warmzeiten, was aber nicht passiert ist.
          Was soll mit dem Wasserdampf sein? Eine wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen, und das tut sie auch. Es ist der stärkste Rückkopplungseffekt des Treibhauseffekts.

  3. Der deutsche Anteil an dem roten Punkt im 1. und 2. Bild beträgt 2,23 %.
    Dafür wird jetzt eine CO2-Mafia gesetzlich erlaubt, – die der Bürger bezahlen muß!
    Und der deutschen Wirtschaft Fesseln angelegt, was der Bürger ebenfalls bezahlen muß!
    Um die tatsächlichen Klimaeinflüsse wie die Methangase, kümmert sich niemand.
    Diese werden nebenbei an den Rändern der Kontinentalplatten freigesetzt.
    Das NGOs wie der IPCC nicht objektiv, sondern wichtigtuerisch informieren, weiß jedes Kind. So sagte Prof. Dr. H. Stephen Schneider, Leitautor der Arbeitsgruppe II des IPCC:

    Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen,
    vereinfachende, dramatische Statements machen und
    wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, erwähnen.
    Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir
    dramatische Statements und
    keine Zweifel am Gesagten.
    Jeder von uns Forschern muss entscheiden,
    wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will! .

    Quelle: Detroit News vom 22.Nov.1989

    Und was ist, wenn die politische Klimaprophezeihung nicht eintritt?
    Zahlen dann die Propaganden? In 100 Jahren ?

  4. Diese Art der Versuche, die angeblich wirksame Beteiligung des CO2 an der energetischen Rückkopplung klein zu reden, spielt den Schwindlern in die Karten und ist eher kontraproduktiv. Es gilt leicht prüfbar zu zeigen, dass und warum seine Mitwirkung stets zuverlässig und gegenläufig von den Aerosolen des atmosphärischen Wasserkreislaufes kompensiert wird:
    https://de.scribd.com/document/413528852/Atmospha-risches-Kohlendioxid-tra-gt-nicht-zur-Erwa-rmung-bei

  5. An die Moderation (muss nicht veröffentlicht werden):

    Sie können meinen Kommentar gerne moderieren, aber wäre es nicht vielleicht doch angebracht, eine falsche Übersetzung zu korrieren? Sie tun doch dem originalen Autoren keine gefallen, wenn die Leser denken, er hätte einen trivialen Fehler gemacht.

    Der Originalsatz „Man is responsible for about 1/4 of the total co2 or .0001 of the atmosphere.“ sollte hier als „Die Menschheit ist verantwortlich für etwa ein Viertel des gesamten CO2 oder 0,0001 der Atmosphäre.“ erscheinen. Also korrekter Bezug auf die Grundmenge und das überflüssige Prozentzeichen weg …

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