Die Wissen­schaftler bewiesen, dass Klima­wandel kein Extrem­wetter verursacht – also gingen Poli­tiker zum Angriff über

Hurrikane treten nachgewiesenermaßen nicht häufiger auf und sind auch nicht stärker oder gefährlicher als in der Vergangenheit. Bildquelle

Und deswegen blieben viele Wissenschaftler, welche die Fakten haben und die Wahrheit kennen, ruhig.
Ross McKitrick

Der kanadische Premierminister Trudeau sagte vor ein paar Tagen, dass die landesweite Kohlenstoff-Steuer, ein Eckpfeiler in der Klimapolitik seiner Regierung, helfen wird, die Kanadier vor Extremwetter zu schützen. „Extremwetterereignisse kommen die Kanadier, unsere Gemeinden und unserer Ökonomie außerordentlich teuer zu stehen“, sagte er unter Verweis auf die jüngsten Tornados in Ottawa und Waldbrände im westlichen Kanada. „Darum müssen wir etwas tun“.

Während die Medien bei solchen Behauptungen zustimmend nicken, erzählen die Beweise eine ganz andere Geschichte. Roger Pielke Jr. ist ein Wissenschaftler an der University of Colorado in Boulder, wo er bis vor ein paar Jahren weltführende Forschungen zu Klimawandel und Extremwetter durchgeführt hatte. Er fand überzeugende Beweise, dass Klimawandel nicht zu höheren Raten wetterbezogener Schäden weltweit führt, wenn man zunehmende Bevölkerung und Wohlstand korrigierend berücksichtigt. Er half auch dabei, wesentliche akademische Gremien davon zu überzeugen, die Beweise zu begutachten und den fast einstimmigen wissenschaftlichen Konsens zu diesem Thema den Politikern klarzumachen. Wegen seiner Bemühungen wurde Pielke zum Opfer einer üblen, gut finanzierten Schmierenkampagne, hinter der neben Anderen das Weiße Haus Obamas und führende Kongressmitglieder der Demokraten standen. Im Jahre 2015 musste er dem Druck nachgeben und sich aus dem Bereich zurückziehen.

Vor einem Jahr berichtete Pielke darüber vor einer Zuhörerschaft an der University of Minnesota. Sein Vortrag machte jüngst auf Twitter die Runde. Angesichts einer solchen Fülle von Falschinformationen heutzutage bzgl. vermeintlicher Klima-Notstände ist der Vortrag einer sorgfältigen Begutachtung würdig.

Pielke begann seine öffentlichen Ausführungen mit einer Darstellung seines Aufstiegs und seines Rückzugs in dem Bereich. Als junger Forscher bzgl. tropischer Stürme und klimabezogener Schäden erreichte er den Höhepunkt in der akademischen Gemeinschaft und half, das so genannte Hohenkammer Consensus Statement zu organisieren, benannt nach der deutschen Stadt, in der sich 32 der führenden Wissenschaftler in diesem Bereich getroffen hatten, um die Beweise zu bewerten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Trends hinsichtlich steigender Klima-Schäden hauptsächlich zunehmender Bevölkerung und ökonomischen Aktivitäten in der Zugbahn der Stürme geschuldet sind; und dass es nicht möglich war, den Anteil der Schäden auszumachen, welche ausschließlich den Treibhausgasen zugerechnet werden können. Man erwartete nicht, dass sich daran in naher Zukunft etwas ändern wird.

Kurze Zeit später veröffentlichte das IPCC seinen Report 2007, in welchem dem Hohenkammer-Konsens weitgehend zugestimmt wurde, während man in klassischer Rosinenpickerei eine nicht veröffentlichte Studie heraushob (und der dann in der Summary for Policymakers hohe Bedeutung zugemessen wurde), in welcher ein vermeintlicher Link zwischen Treibhausgasen und Sturmschäden hergestellt worden war. Aber der Autor jener Studie – der rein zufällig der gleiche Autor war, der die Studie in den IPCC-Report brachte – räumte später ein, dass seine Behauptung unrichtig war, und leugnete nach der schließlichen Veröffentlichung der Studie jede Verbindung zu derselben.

Im Jahre 2012 erschien der IPCC-Special Report zu Extremwetter und wiederholte den Hohenkammer-Konsens. Er kam zu dem Ergebnis, dass wenn man Bevölkerungswachstum und ökonomische Änderungen berücksichtigt, es keine statistische Verbindung gibt zwischen Klima und Maßzahlen wetterbezogener Schäden. Im Jahre 2013 stand Pielke dem Kongress Rede und Antwort, wobei er die IPCC-Ergebnisse übermittelte. Kurz danach warf ihm Obamas Wissenschaftsberater John Holdren vor, den Kongress in die Irre zu führen, und startete einen wüsten, aber schlecht belegten Angriff auf ihn. Dies veranlasste die Demokarten im Kongress, ein Untersuchungsverfahren gegen Pielke einzuleiten hinsichtlich seiner Finanzquellen (welches sich rasch in harmlosen Ergebnissen verlor). Inzwischen waren jedoch üppig finanzierte Links-Chaoten erfolgreich mit ihren Versuchen, ihn von einer populären Internat-Nachrichtenplattform zu verbannen. Im Jahre 2015 zog sich Pielke aus dem Bereich Klima zurück.

Wohin also führt die Wissenschaft?

Im zweiten Teil seines Vortrags legte Pielke die Wissenschaft dar, wie sie im jüngsten IPCC-Bericht (2013) enthalten war, sowie den Report zum National Climate Assessment in den USA (2018) und die neuesten wissenschaftlichen Daten und die Literatur. Nichts Substantielles hatte sich geändert.

Global gibt es keine klaren Beweise für Trends und Verteilungen bzgl. Extremwetter wie Dürren, Hurrikanen und Überschwemmungen. In einigen Gebieten ist der Trend steigend, in anderen fallend und in noch anderen zeigt sich überhaupt kein Trend. Schwächen in den Daten und Inkonsistenzen hinsichtlich der Verteilung verhindern vertrauenswürdige Bewertungen globaler Trends in die eine oder andere Richtung. Falls überhaupt etwas, zeigte sich, dass die letzten 50 Jahre ziemlich ruhig verlaufen waren. Es gibt keinen Trend zu mehr Überschwemmungen aufgrund von Hurrikanen in den USA. Ebenso zeigen sich global keinerlei Hinweise auf eine Zunahme von Überschwemmungen global. Seit dem Jahr 1965 war es in mehr Gebieten der USA zu einer Abnahme von Überschwemmungen gekommen als zu einer Zunahme derselben. Und seit 1940 bis heute sind Schäden durch Überschwemmungen als Anteil des BIP unter 0,05% pro Jahr gesunken.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/06/08/ross-mckitrick-this-scientist-proved-climate-change-isnt-causing-extreme-weather-so-politicians-attacked/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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20 Kommentare

  1. Eine friedliche Revolution gegen Dummheit und Gedankenlosigkeit .Wie kann man sowas anzetteln?Erst wenn kein Kohlebagger mehr steht,alles abgeschaltet ist werden die dummen „Mitläufer“wach werden und sich erinnern,der Strom kommt nicht nur aus der Steckdose.

  2. „Er fand überzeugende Beweise, dass Klimawandel nicht zu höheren Raten wetterbezogener Schäden weltweit führt, wenn man zunehmende Bevölkerung und Wohlstand korrigierend berücksichtigt.“

    Das sage ich schon lange – dass es nicht mehr Extremwetter gibt (steht ja sogar im letzten großen IPCC-Bericht), sondern dass die Schadensmeldungen gestiegen sind, weil wir viel mehr Menschen und mehr Versicherte im Vergleich zu früher haben. Aber mir glaubt ja niemand.

  3. Merkwürdiger Artikel.

    Die Grundlage bildet eine Äußerung von Trudeau zu Waldbränden und Tornados.
    Die Artikelüberschrift lautet: „Die Wissen­schaftler bewiesen, dass Klima­wandel kein Extrem­wetter verursacht“.

    Im folgenden Text wird dann aber nur ein einziger Wissenschaftler genannt (Pielke), und es geht hauptsächlich um Wirbelstürme.

    Wenn man wissen möchte, was „die Wissenschaftler“ sagen, dann hätte ich erwartet, dass man in den jüngsten IPCC-Bericht schaut. Und da stellt man fest, dass manche Extremwetter schon hinreichend gut belegt sind, der Einfluss auf andere Extremwetter (wie z.B. Tornados) noch völlig unklar ist.

    Die Graphik im folgenden Link bringt den derzeitigen Erkenntnisstand schön auf den Punkt: https://www.carbonbrief.org/tornadoes-and-climate-change-what-does-the-science-say-2

    Der Artikel zeigt auch, wie man Trudeaus Äußerung zu Tornados qualitativ hochwertig widerlegen kann. Zur Nachahmung empfohlen.

    • „There is no detectable trend in the number of notable US tornadoes.“
      Dieses ist Fakt, der Rest ist Statistik oder Statistik‑Quatsch.

      Mit CO₂ hat das alles nichts zu tun, auch nicht, wenn es kälter wird und dadurch mehr Tornados entstehen.

      Der Wunsch oder Verordnungen und Gesetzte zur „Dekarbonisierung“ sind ein Schwerverbrechen. Wissenschaftler, die dieses wider besseres Wissens unterstützten, verstoßen gegen die Prinzipien und machen sich ebenfalls strafbar.

      • Zitat:
        „There is no detectable trend in the number of notable US tornadoes.“
        Dieses ist Fakt, der Rest ist Statistik oder Statistik‑Quatsch.
        ***************************************

        Genau. Darauf wollte ich hinaus. Zu Tornados gibt es nichts, was als Klimawandelfolge wissenschaftlich detektiert worden wäre, da hat Trudeau also unrecht. Der Rest ist Quatsch? Geschmackssache, ich fand den Rest interessant, weil er einen Einblick erlaubt, woran an Tornados noch geforscht werden muss.

        PS:
        „„Die Wissen­schaftler bewiesen, dass Klima­wandel kein Extrem­wetter verursacht“.“
        Das ist aber offensichtlich auch Quatsch. Sie haben ja gesehen, dass es bestimmte Extremwetter gibt, wo die Klimawandelfolgen hinreichend gut belegt sind. Daher meine Fazit: Wenn man (berechtigte) Kritik übt, dann sollte man dies ruhig tun. Aber nicht dadurch, dass man selbst neue, unsinnige Aussagen benutzt.

        • „Sie haben ja gesehen, dass es bestimmte Extremwetter gibt, wo die Klimawandelfolgen hinreichend gut belegt sind.“

          Sie können doch nicht selber glauben, was Sie da schreiben.
          Sie sagen letztlich, es gäbe „normale“ Extremwetter, und Extremwetter durch Klimawandel erzeugt.
          Hinzu kommt noch, dass es darum überhaupt nicht geht.
          Es wird behauptet, dass der Mensch, mit der Stellschraube „CO₂“, Einfluss auf das Wetter/Klima nehmen kann und durch anthropogen eingebrachtes CO₂ das Weltklima zum Kochen bringt.
          Das ist Unfug, weshalb jegliche politische Aktion, die dieses verhindern will untersagt werden muss.

          Hoffentlich wird der Wähler wach und jagt alle Klimaexperten und alle Energieexperten, die behaupten eine Lösung für dieses Nicht‑Problem zu haben, zum Teufel!

    • Seitdem vor 2 Jahren ? die Tornadostufe F 0 mit in die Aufzeichnungen aufgenommen wurde sind die Tornados natürlich in der Gesamtmenge stark angestiegen. Was F4 und F5 betrifft trifft dies nicht zu.

  4. Und das seit ihrer Gründung, die schon auf Betrug beruhte – die Unterschriften der angeblichen Wissenschaftler, die hinter dem KYOTO-Vertrag stünden, waren gefälscht! Und der einzige Auftrag nachzuweisen, daß der Mensch mit seiner CO2 Produktion „das KLIMA verändert“ (Wie bitte? KLIMA ist kein System, sondern nur eine statistische Norm, die Vergangenheit misst – E. Gaertner!), vollzieht den Betrug „nachhaltig“!

  5. Dazu muss man nicht nach Kanada schauen, gestern im WDR Fernsehen (Murks & Co) war das Theme „Hochwasserschutz“. Und natürlich nehmen die Starkregenereignisse wegen des Klimawandels unaufhörlich zu. Der grüne Kanal lässt grüssen….

    • Die Deutschen Fernsehkanäle sind doch allesamt, Grün bis zu den Haarspitzen durchzogen. Die tun sich alle nichts. Ich versuche mir schon lange ,diese Propaganda nicht mehr anzutun, gelingt mir aber nicht immer .

  6. Für was brauchen diese Leute Beweise! Der ganze Wahnsinn beruht ja auf glaube , die machen als weiter so und betrügen ihr eigenes Volk . Und sollte der ganze Schwindel irgendwann mal auffliegen ,dann will es keiner gewesen sein. So wie nach den Weltkriegen !

    • „Und sollte der ganze Schwindel irgendwann mal auffliegen ,dann will es keiner gewesen sein.“
      Ist bereits schon aufgeflogen.
      Siehe das video unten bei meinem Post.
      Was macht ein Wissenschaftler, wenn seine These falsch ist also eine Theorie widerlegt wird? Er geht zurück zum Anfang an und versucht die Fehler seiner Theorie zu finden, um von den Fehlern zu lernen.
      Was macht IPCC? Sie versuchen ihre Modelle weiter auszubauen, obwohl sie völlig falsch funktionieren.
      Das ist keine Wissenschaft sondern eine „fake“ Wissenschaft.

  7. Klimanotstand?
    Es ändert sich seit Jahren überhaupt nichts.
    IPCC Modelle funktionieren nicht richtig. Basieren auf falsche physikalische Gesetze und überschätzen den Treibhauseffekt von CO2. Das wurde bewiesen.
    Sie rechnen den Treibhauseffekt von CO2 zu hoch an und es werden immer zu hohe Temperaturen dadurch für die Zukunft gerechnet.
    Alle 102 Modelle haben versagt und geben nicht die realen Temperaturen wieder.
    Es gibt auch keine erhöhten Katastrophen. Man kann sie zählen und es gibt absolut kein Trend und keine Steigerung in den letzten Jahren.
    Ein video mit Beweisen von Prof. Dr. John R. Christy Nobelpreisträger, der sich wohl am besten damit auskennt.

    https://youtu.be/mpPhU7–xkM

  8. Klima wandelt sich immer, die Extremwetter haben nicht zugenommen, nur dort sind die Schäden höher, wohin sich die Menschen mit immer mehr Wohlstandsbauten ausgebreitet haben. Genauso ist es mit den Temperaturen. Die Klimastationen stehen dort, wohin sich der Mensch ausgebreitet hat und nicht mehr an den kälteren Orten wie vor 100 Jahren. Und die letzten 30 Jahre beim Mai: In den Wärmeinseln kaum Erwärmung, außerhalb auf dem Lande sogar leichte Abkühlung. Wodurch hat also die bei den DWD-Stationen gemessene leichte Erwärmung zugenommen? In 85% der Landesfläche gibt es die Maiabkühlung, in 15% der bebauten Fläche einen Stillstand oder eine leichte Erwärmung. Eine CO2-Einsparung führt zu nichts, außer zu einem verstärktem Wachstum unserer Nahrungspflanzen.

    • Und das seit ihrer Gründung, die schon auf Betrug beruhte – die Unterschriften der angeblichen Wissenschaftler, die hinter dem KYOTO-Vertrag stünden, waren gefälscht! Und der einzige Auftrag nachzuweisen, daß der Mensch mit seiner CO2 Produktion „das KLIMA verändert“ (Wie bitte? KLIMA ist kein System, sondern nur eine statistische Norm, die Vergangenheit misst – E. Gaertner!), vollzieht den Betrug „nachhaltig“!

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