Kommt jetzt [endlich] die Apokalypse? Die UN warnt vor einem unmittelbaren Aussterben der Spezies, genau wie schon 1982

uschi dreiucker / pixelio.de

Michael Bastasch
Die Vereinten Nationen kommen mit einem weiteren alarmierenden Bericht. Sie behaupten, dass eine Million Arten an Lebewesen, mehr denn je, vom Aussterben bedroht sind, wenn keine drastischen Maßnahmen ergriffen werden.
Klingt bekannt? Weil es eine ähnliche Warnung ist, wie vor fast vier Jahrzehnten vom Leiter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) abgegeben wurde.

Im Jahr 1982 warnte UNEP-Exekutivdirektor Mostafa Tolba die UN-Delegierten aus 100 Ländern, dass „an fast jeder Front die Qualität unserer gemeinsamen Umwelt merklich nachgelassen hat.“
Tolba fuhr fort und warnte, es sei denn, die Regierungen würden sofort handelt, „mit der Jahrhundertwende gibt es eine Umweltkatastrophe, die eine so vollständige Verwüstung verursacht und so unumkehrbar ist, wie jeder atomare Holocaust.“

Wie heute, tun die Regierungen nach Meinung der Aktivisten nicht genug, um das ökologische Äquivalent eines Atomkriegs abzuwenden. Doch während die schreckliche Vorhersage von 1982 Schlagzeilen machte, traf nichts davon ein. (RELATED: CNN Uncritically Reports Alarming UN Report, Says We Need ‘Fewer Children’) (CNN bringt unkritisch einen alarmierenden UN-Bericht: „Wir brauchen weniger Kinder“)

Audrey Azoulay, Generaldirektor der UNESCO und der frühere IPBES-Vorsitzende Robert Watson, nahmen an einer Pressekonferenz teil, über die Einleitung einer Orientierungshilfe, für die [Beurteilung von] Schäden, die die moderne Zivilisation an der Natur verursacht hat. Diese Pressekonferenz fand am 6. Mai im UNESCO-Hauptquartier in Paris (Frankreich) statt.

Bjorn Lomborg, Experte für Umweltpolitik und Autor im Umweltbereich, spießte obigen Reuters-Artikel von 1982 auf Twitter als Beispiel von Hysterie zu dem neuen UN-Bericht auf, der die sozialen Medien durchströmte. Lomborg, kein Skeptiker einer globalen Erwärmung, wies darauf hin, dass die UNEP in den achtziger Jahren total falsche Voraussagen verbreitete, und das die heutigen apokalyptischen Vorhersagen sehr wahrscheinlich auch falsch sind.

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Die Jahrhundertwende war vor 19 Jahren, und hier werden wir erneut mit einer ernsten Warnung der Vereinten Nationen konfrontiert. Dieses Mal, sollen 1 Million Pflanzen- und Tierarten in einigen Jahrzehnten vom Aussterben bedroht sein, es sei denn, jetzt werden Maßnahmen ergriffen. Der neue Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde, warnt vor einer zunehmenden Ausrottung und einem weiteren Rückgang der natürlichen Lebensräume aufgrund menschlicher Aktivitäten.

„Wir erodieren die Grundlagen unserer Wirtschaft, Existenzsicherung, Ernährungssicherheit, Gesundheit und Lebensqualität weltweit“ so Sir Robert Watson, Vorsitzender der Intergovernmental [zwischenstaatlichen], wissenschaftspolitischen Plattform für Biodiversity and Ecosystem (IPBES), in einer Erklärung.

„Der Bericht sagt uns auch, dass es noch nicht zu spät ist, etwas zu ändern, aber nur, wenn wir jetzt auf jeder Ebene von lokal bis global beginnen. Durch ‚transformative Veränderung‘ kann die Natur immer noch erhalten, wiederhergestellt und nachhaltig genutzt werden – dies ist auch der Schlüssel zum Erreichen der meisten anderen globalen Ziele“, sagte Watson.

Der CNN-Artikel erklärte jedoch auch den Zweck des Berichts: „Die Autoren hoffen, dass diese Arbeit ebenso wie der letztjährige alarmierende Bericht über die globale Erwärmung, die grüne Bewegung angeregt und die Politiker dazu veranlasst, dringendere Maßnahmen zu ergreifen.“

CNN: Wenn wir nicht anfangen, weniger Kinder zu haben, werden eine Million Spezies aussterben.

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Beachten Sie, der hier interviewte „Experte“ ist Paul Ehrlich, der diskreditierte „Bevölkerungsbomben“ -Profi, der seit den 1960er Jahren bevorstehende Hungerkatastrophen prognostiziert.

Der CNN-Korrespondent verstieg sich in dem Interview (Video) zu seinem Kommentar: „Wir müssen jetzt handeln, weniger verbrauchen, weniger verschmutzen und weniger Kinder haben, um das Massensterben zu verhindern.“

Die von der UN in 2018 aufgebrachte „nur noch 12 Jahre Zeit“ Behauptung machte unter den Aktivisten des Klimawandels Furore und veranlasste diese zu Protesten in den USA und in Europa. CNN behauptet, dass die Autoren des UN-Biodiversitätsberichts die Aktivisten auf die Straße bringen wollen.

Vergessen Sie nicht, dass der Diskussionspunkt „nur noch 12 Jahre Zeit“ falsch ist – er ist einfach eine populäre Darstellung der Ergebnisse des Berichts, die von Wissenschaftlern der Vereinten Nationen nicht ausdrücklich gebilligt werden.

Gefunden auf The Daily Caller News Foundation vom 06.05.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/05/06/un-ecological-catastrophe/

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13 Kommentare

  1. Im Mai erleben wir tiefe Temepraturen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wenn also die Akopypse der Erderwärmung an Glaubwürdigkeit einbüßt, muß eben ein neues Panikthema ran, damit dem Michel aus Angst vor der Zukunft wieder weiter in die Tasche gegriffen werden kann.

  2. Die Natur kennen, heisst die Natur schützen! Es gibt Arten über die wissen wir überhaupt noch nicht genau, was ihre Lebensansprüche sind und die bereits verschwunden sind, bevor wir ihre Lebensansprüche kennen.
    Wenn das Biotop zerstört ist, dann wird die Art auch aussterben. Es gibt Arten die ohne Klimaeinfluss sterben und neue erscheinen.
    Sicher trägt die Landwirtschaft und Forstwirtschaft zum Verschwinden bei. Aber auch
    durch anthropene Faktoren erscheinen neue Arten. Durch Globalisierung werden nicht endemische Arten, Neophyten, eingeschleppt. Wie das Edaphon durch die aus Nordamerika angepflanzte Douglasie reagiert, kann etwa in 100 Jahren beurteilt werden.
    Und da faseln diese Klimasektierer von nur noch 12 Jahren zum Überleben.
    Anstatt dass sich diese Klimafanatiker fragen würden: cui bono? Es geht nämlich um den
    Fortbestand der Menschheit. Es ist der faschistische, kommunistische Plan der NWO
    die Bevölkerung durch Hungersnöte zu reduzieren. Was ist dann der Plan des Club of Rome anders als mit der Nullwachstum-Ideologie die zu erreichen?

  3. Das ganze Thema wurde in den Kommentaren gut untermauert.Der Mensch braucht Platz und hat damit den Konkurrenten Natur mit Pflanzen und Tierwelt verdrängt.Die „Lebensfeindlichen“
    Gebiete sind dünn besiedelt.Warum wird in Deutschland der Bevölkerungsrückgang bekämpft!?
    Wenn alle Länder ihren Bevölkerungszuwachs an die Möglichkeit der Selbstversorgung koppeln würde,könnte ein Gleichgewicht Mensch -Natur angestrebt werden.Damit wird auch Hunger und Armut abgeschafft.Solange aber mit Krieg,Raub und Diebstahl die größten Gewinne gemacht werden und die UN nur ein Vertreter der Kriegstreiber (USA ,NATO und deren Vasallen)ist ,geht die Menschheit z.Z. eher den Weg der Selbstvernichtung. Die Natur wird sicher ohne Menschen überleben.

  4. Ich bin kein Fachmann auf diesem Gebiet, aber finde einige Alarme nicht schlüssig.

    Es wird immer nur von Arten, und nicht von der Biomasse der Lebewesen in einem bestimmten Bereich geredet. Ist für eine „gesunde Natur“ die Biomasse oder die Artenvielfalt wichtiger?

    Ich beziehe mich hier u.a. auf J.Reichholf „Ende der Artenvielfalt.“, abb 4 und die besagte Krefelder Studie für einen naturnahen Raum bei Krefeld. „More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas“, Caspar A. Hallmann e.a.

    Artenvielfalt hängt immer mit einer Mangellandschaft zusammen, wo viele Arten alle mageren Nischen ausfüllen. In einer ertragreichen Kulturlandschaft muß notwendigerweise die Artenvielfalt zurückgehen. Ob dort die Biomasse selbst zurückgeht, das ist bei der nahrungsreichen Landschaft eher unwahrscheinlich.

    Ein Trend ist klar: In den Tropenwäldern (Magergebiete) ist zwar die Artenvielfalt (Arten/km²) der Vögel gewaltig, aber ihre Biomasse (kg/km²) sehr gering. In Mitteleuropa dagegen ist die Artenzahl deutlich geringer, aber die Biomasse sehr viel größer; besonders in den Großstädten ist bei grob gleicher Artenzahl wie im Wald die Biomasse gewaltig größer: Viele Vögel sind in die Städte gezogen, weil es dort für sie attraktiver ist als in eintöniger Wald- und Feldlandschaft: Wärmer als im Umland und (höchstwahrscheinlich) gutes Nahrungsangebot. So findet man heute die Nachtigallen praktisch nicht mehr in den „Naturwäldern“ sondern in Berlin.

    Frage: Sind die Insekten ebenfalls in die Stadt gezogen, und mißt man bei den Insektenschwunduntersuchungen an falscher Stelle? Man könnte vielleicht die Insektendichte an der viel besser bekannten Vogeldichte abschätzen, die von diesen Insekten leben.

    Nach der Krefelder Studie fehlen echte Langzeitstudien, denn die meisten Untersuchungen an einzelnen Orten waren viel zu kurz, um eine langzeitige Aussage zu treffen zu können.

    Natürlich sollte man die landwirtschaftlichen Flächen abwechslungsreicher gestalten (ob das dem Artenschwund entgegenwirkt, ist nicht erwiesen und sollte genauer untersucht werden).

    In einer Jagdzeitschrift fand ich das ebenfalls alarmistisch behandelte Problem des Verschwinden des Auerhahns, der Ödland benötigt: In der EG war vor ca. 2000 Ödland in bestimmten Maße vorgeschrieben. Diese Vorschrift ist so um 2000 sang- und klanglos abgeschafft worden. Jetzt wird Ödland zu Energiemaisfeldern umfunktioniert: immerhin in Deutschland etwa eine Fläche eines Quadrates von 100 km Seitenlänge! Dort will kein Insekt mehr leben.

    Klimaschutz schadet eindeutig dem Umweltschutz!

    MfG
    G.Wedekind

  5. Das größte Problem sind nicht die Paul Ehrlichs dieser Welt, sondern die Phalanx der Journalistenschmocks, die diesen Unehrlichs immer wieder zuhören und deren Unsinn über ihre Medien vervielfältigen. Zweitgrößtes Problem ist trotz immer mehr Ausbildungsjahre, der abnehmende durchschnittliche Bildungsgrad der Bevölkerung. Eine Million geht übern Deister, nicht 950.000 oder 1050.000, nein, genau eine Million! Die Biodiversivität nimmt von den kalten Breiten in Richtung Äquator zu, also bitte, wie kann eine Erwärmung zum Absterben von Arten führen? Umweltschutz ist eine Wohlstandstechnik und dort, wo Wohlstand herrscht, ist die Umwelt am wenigsten gefährdet, und umgekehrt! Ich sage es immer wieder, was fehlt ist der Straftatbestand der Volksverdummung, dann könnte man um das PIK einen Zaun ziehen und gut wäre es!

  6. Ein Wort zum Sonntag:

    „Biologisch“ eröffnete auf dem Planeten vor etwa 3,5 Milliarden Jahren ein Zirkus unter dem Namen Flora. Etwas später folgte – auch „rein biologisch“ – eine Filiale unter dem Namen Fauna. – Die Kulissen veränderten sich ständig und von den wechselnden Darstellern sollen bis heute mindestens 99% wieder ausgestorben sein.

    Vor etwa 100.000 Jahren wurde unter dem Namen „homo sapiens sapiens“ ein neuer Darsteller engagiert. Er brachte endlich frischen Wind in die Arena! – Schon im Jahr 1800 war er mit 1 Milliarde Schauspielern aktiv. – Malthus warnte zwar, weil die Dreifelderwirtschaft seinem Tatendrang Grenzen zu setzen schien, doch ein Lachen und fossile Brennstoffe fegten die Bedenken weg!

    Im Jahr 2000 arbeiten bereits 7,5 Milliarden Schauspieler der Spezies homo sapiens sapiens. Die Kulisse wurde folgerichtig stark rationalisiert: Es dominieren inzwischen landwirtschaftliche Nutzfläche und Wohnsilos, der kleinere Waldrest wartet geduldig auf seine Abholzung. – 20% der Schauspieler leben bereits glücklich in den Städten, die anderen – noch Ausgegrenzten – drängen nach!

    Aussterben der Spezies, Apokalypse? Was soll denn dieser Unsinn?

    MfG

    • „Aussterben der Spezies, Apokalypse? Was soll denn dieser Unsinn?“
      Jeder weiß es doch: Die Dummheit der Menschen ist grenzenlos …
      Und da, wo der Intelligenzquotient genetisch am schlechtesten ist, da explodiert die Einwohnerzahl, in Afrika bei den Negern und in Asien bei den Indern … .
      Dementsprechend geht da dann auch die Landwirtschaft und die Natur „den Bach runter“, wenn es denn da überhaupt noch Bäche gibt … . 😉

      • Dummheit? – Kein Fernsehen animiert zu „produktiver“ Beschäftigung! – Das funktioniert bekanntlich sogar beim black out in USA!

  7. Zitat: Der CNN-Artikel erklärte jedoch auch den Zweck des Berichts: „Die Autoren hoffen, dass diese Arbeit ebenso wie der letztjährige alarmierende Bericht über die globale Erwärmung, die grüne Bewegung angeregt und die Politiker dazu veranlasst, dringendere Maßnahmen zu ergreifen.“

    Ob die eine Million nun stimmt oder ob es am Ende nur 823 Tausend Arten sind, ist wohl ohne Belang für das Prinzipielle dieses Themas. DASS ein durch menschliche Aktivitäten bedingtes Artensterben stattfindet, ist wohl kaum zu bestreiten. Was mich hier stört, ist, dass Schutz der Umwelt mal wieder mit der vermeintlichen „Klimakatastrophe“ gleichgesetzt oder zumindest vermischt wird. Hier bei EIKE sollte das m.M.n. aus nachvollziebaren Gründen strikt vermieden werden.
    Dass das ja alles nicht so schlimm gekommen ist, wie Horrormeldungen aus vergangenen Jahren weißmachen wollten, ist doch kein Argument, die wirklichen ökologischen Probleme zu ignorieren.
    Und „weniger Kinder“ dürfte einigen Ländern (besonders in Afrika) außerordentlich gut tun.

  8. Für so völlig abwegig halte ich die Prognose nicht.Allerdings muß definiert werden wer „WIR“ ist.Die Europäer können nicht gemeint sein ,da die Bevölkerung dort schon stark schrumpft.Nach verlässlichen UN Bevölkerungs-Statistiken (diese sind im Vergleich mit Klimaaussagen tatsächlich verlässlich)wird sich die Bevölkerungszahl von Afrika von heute 1,25 Mrd bis 2050 auf 2,5 Mrd verdoppeln und bis 2100 auf 4,5 Mrd vervierfachen.In Asien (Indien,Indonesien) sind ähnliche Verhälnisse,wobei Indien heute schon eine Bevölkerungsdichte von 300/km2 hat,höher als Deutschland .In Bangladesh liegt die Bevölkerungsdichte bei 1100 (!) wie in einer Großstadt,dabei müssen die Menschen dort von der Landwirtschaft leben.
    Durch die starke Bevölkerungszunahme in den tropischen Gebieten wird zwangweise die dortige natürliche Landschaft für die Menschenmassen verbraucht und der Lebensraum vieler Arten zerstört,wobei noch festgestellt werden muß ,daß gerade der tropische Urwald Lebensraum ungeheuer vieler Arten ist ,von denen wir viele überhaupt noch nicht kennen und wahrscheinlich nie von ihrer Existenz erfahren,da sie bis dahin schon ausgestorben sind.
    Was sollen oder können „WIR“ tun? Die Europäer können bestenfalls die Afrikaner und Asiaten darauf hinweisen,aber nicht mit „WIR“ sondern mit „IHR“.Das wird einen Aufschrei der Gutmenschen geben.
    Kollektiver Selbstmord der Europäer (alte weiße Männer) wird das Problem weder lösen noch irgendeinen Einfluß haben.
    Die e-funktion wird leider immer unterschätzt: Aus einem Menschenpaar kann man bei 3,5%/a Wachstumsrate in 1000 Jahren eine Billion machen.3,5% legt 4 Kinder /Frau zugrunde bei 25 Jahren Generationsfolge,also leicht zu erfüllen.
    Das Gleichgewicht in der Natur wird allerdings die Ordnung wiederherstellen.
    Vielleicht sollte die AfD vermehrt den Begriff „WIR“ öffentlich diskutieren.(WIR (?) schaffen das etc.)

  9. Hallo Herr Hoffmann,
    ich denke es braucht eine stärkere Differenzierung zwischen den Themen Erderwärmung/Klima und Artenvielfalt. Man sollte die Themen nicht über einen Kamm scheren, weil es sich um zwei sehr verschiedene Bereiche handelt.
    We sich seriös dafür einsetzt, den bestmöglichen wissenschaftlichen Sachstand zur Verursachung der Klimaveränderungen einzubringen, der könnte zum Beispiel die auf der Website https://www.klimafakten.de/fakten-statt-behauptungen/fakt-ist verwendete Struktur dazu verwenden, die ggf. abweichenden Fakteneinschätzungen zu argumentieren und zu referenzieren.
    Beim Thema Artenvielfalt sollte man sich davor hüten durch Kommentare wie Ihrem vom 12.05.2019 eine Stimmung zu erzeugen getreu dem Motto, weil es von den Initiatoren des Klimahypes kommt ist es ebenfalls falsch. Warum? Ganz einfach weil die ökologische Realität Dank der industrialisierten Landwirtschaft UND der Abdeckung mit immer wirkmächtiger werdender Mobilfunktechnologie HÖCHSTWAHRSCHEINLICH tatsächlich an den Existenzgrundlagen des Ökosystems (und der Menschheit) rüttelt. Hier rächt es sich, dass die Industrie es geschafft hat unter Ausschluss jeglicher Aspekte eines Universellen Vorsorge Prinzips die mittel- und langfristigen Folgen der industriell optimierten Lösungen zu erkennen.
    Da hilft es auch nicht wirklich weiter, die bösen Windräder der Klimaschutz-Fanatiker für das Artensterben von Insekten verantwortlich zu machen, weil man sich einerseits auf ein wenig hilfreiches Niveau herabbegiebt und es andererseits schwer vermittelbar ist heute nun einen Effekt haschenden Artikel gegen das Artensterben zu verbreiten.
    Es würde mich sehr, sehr freuen, wenn das EIKE-Institut sich komplett auf eine wissenschaftliche Betrachtungsweise (zurück-) besinnt, ganz gleich wieviele unseriöse Angriffe auch von der Gegenseite (noch) kommen mögen.
    Viele Grüße und einen schönen Sonntag

  10. Die SPIEGEL-Titelgeschichte vom 29.03.1982 (Ausgabe 13/1982) schauen:
    „Die Erde wird ein öder Stern“.

    Zitat aus März 1982:
    „Mit Ratlosigkeit reagieren die Verbände auf die womöglich größte Vernichtung biologischer Vielfalt seit dem Sauriersterben vor 65 Millionen Jahren: Die Hälfte aller höheren Tier- und ein Drittel aller Pflanzenarten können bis zum Jahr 2000 ausgestorben sein.“

    Quelle hier: https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/14339310

    • Na ja, das Problem bei den Medien, und auch bei Lügnern, liegt ja darin, dass manchmal nicht korrekt berichtet wird, sondern dass Meinung gemacht wird, in eigenem Sinne, was schon durch einseitige Berichterstattung erreichbar ist. Ich sage immer, nicht alles sagen ist auch eine Lüge. Man könnte sich doch tatsächlich verschaukelt vorkommen, vorsichtig gesagt. Die Leser scheinen es zu mögen, denn es gibt so etwas wie einen harten Kern, der alles akzeptiert, wie man trotz schrumpfender Auflagen sehen kann. 🙂

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