Reloaded: Kaleidoskop der Klimafakten Teil 1 von 3

Demmig_2019-Europawahl_Baerbock - passt zum grünen Zeitgeschmack - Aber, die Grünen schwächen das selbst ab - s. Teil 3

Andreas Demmig
Als mir die Widersprüche bei den alt (ehrwürdigen?) Vereinen der Ingenieure VDI und der Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft DVWG zu deutlich wurden, stellte ich für die Vorstände eine Information zusammen, um das Thema im Verein offen zu diskutieren (Ingenieure müssen schon von Berufs wegen die genauen Ursachen kennen!) Wurde natürlich nichts draus.

Als Student, der ein Ingenieur werden will, kommt man kaum am VDI (Verein Deutscher Ingenieure) vorbei. Im Beruf später, habe ich dann auch noch Kontakt zur DVWG (Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft) bekommen. Diese bot regelmäßig kompetente Referenten und organisierte Ausflüge zu interessanten Anlagen und Firmen. Ich war damals stolz, dazu zu gehören.

Mit dem Hype um Klimaerwärmung ergab es sich, dass mir die Widersprüche so groß wurden, dass ich selbst recherchierte und nachdachte. (Ich fand gegen Ende des aktiven Berufslebens mehr Zeit dafür). Der Chefredakteur einer Mitgliederzeitschrift bei VDI war dann so ehrlich “Das stehen wir nicht durch“, womit er „politisch“ meinte, denn schließlich gibt es regelmäßige Subventionen aus unseren Steuergeldern.

Meine damalige Zusammenstellung (2013, Anfang 2014) habe ich nachfolgend leicht aktualisiert. Von der Erinnerung her, ging die Klimapropaganda in dem Jahr so richtig erst los, denn es war nun nicht mehr zu verbergen, dass seit 1998 keine weitere Erwärmung mehr stattfand.  Im Gegenteil, global gab es Abkühlung. Das war auch der Zeitpunkt, als man von Klimaerwärmung auf den universellen Klima-Wandel kam.

Für mich ist interessant, dass kaum weitere Erkenntnisse hinzugekommen sind, es ist inzwischen eher alles mehrfach bestätigt, was seriöse Wissenschaftler bereits damals schon wussten.

Ich habe nicht die Absicht den Leser von etwas zu überzeugen, was er mit tiefem Glauben ablehnt. Jeder Mensch ändert sich nur aus sich selbst heraus! Meine Zusammenstellung kann nicht erschöpfend sein.  Einige neue Leser mögen die früheren Links noch nicht kennen.

Beginn Teil 1 von 3

Seit die letzten sozialistischen Utopien verflogen sind, sind die Heilserwartungen jetzt eigentlich nur noch grün gefärbt.

Donnerstag, 4. Februar 2010 , von Freeman

Anfangen möchte ich das Kaleidoskop mit dem Interview mit Prof. Bolz, dem eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist – beachten Sie das Datum! Lesenswert!

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2010/02/interview-mit-professor-norbert-bolz.html

 

Warum wird das Jahr 1850 so oft erwähnt?

1850, das Jahr in dem Allgemein das Ende der kleinen Eiszeit angenommen wird.

Damit ist zunächst mal anzunehmen, dass es wieder wärmer wird. Also nicht ungewöhnlich, wie die oft gezeigte Grafik erläutert:

Quelle:  TU Berlin: PD Dr. rer. nat. habil. Harald Kehl

http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/002-holozaene-optima-und-pessima.htm

Weiterhin ist bekannt,  dass richtige Warmzeiten durch eisfreie Polkappen gekennzeichnet sind. D.h. eine Warmzeit haben wir noch lange nicht erreicht. Durch den Rückgang der Gletscher hervorkommende Funde wie Ötzi und andere zeigen, früher war es schon mal viel wärmer, Wechsel auch in kürzeren Zeiträumen als heutzutage. Die Baumgrenze lag ebenfalls schon mal mehr als 200m höher als heutzutage. (u.a. Uni Innsbruck, Prof. Patzelt et.al.)

 

Ist das  2-Grad Ziel wissenschaftlich abgesichert?

Die Erfindung  dieses Gebotes hat 1977 durch William D. Nordhaus begonnen:  Nordhaus war an der Yale-Universität Wirtschaftsprofessor, ohne eigenen fachlichen Bezug zum Klima und zur Klimaforschung; d.h. das 2°-Ziel ist kein Ergebnis von Forschungen der Klimawissenschaftler, sondern eine Erfindung der Wirtschaftswissenschaft.

Dieses hat sogar Prof. Carlo Jaeger, Ökonom, Soziologe und Humanökologe und Leiter des Forschungsfeldes Transdisziplinäre Konzepte und Methoden am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), in  einem Buchkapitel geschrieben „Das Zwei-Grad Limit ist fast zufällig aufgetaucht, und es entwickelte sich dann eigentümlich widersprüchlich weiter: Politiker haben es wie ein wissenschaftliches Ergebnis behandelt, Wissenschaftler als eine politische Angelegenheit.“

http://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/klimawandel-warum-sollten-maximal-zwei-grad-die-welt-retten-1893141.html

 

Ist Klimapolitik nur Geldpolitik?

Der überwiegend aus Steuermitteln bezahlte Chefökonom des Potsdam Institutes für Klimafolgenforschung PIK und IPCC Leitautor Otmar Edenhofer hat in einem NZZ Interview (neue Züricher Zeitung) vom 14.11.10 die Katze aus dem Sack gelassen.

„Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/klimapolitik-verteilt-das-weltvermoegen-neu-1.8373227

Welche Anmaßung steckt in diesen Worten!! Umverteilung ist das Ziel. Ja, sie lesen richtig. Weder „Klimaschutz“ noch Umweltschutz sind das Ziel: Nein, ausdrücklich: Umverteilung. Und damit steht Herr Edenhofer nicht allein da, fast alle, die sich am Klimaschutztrog laben, bauen auf zwanghafte, staatlich geförderte Umverteilung. Sie geben es nur nicht so offen, so unverblümt zu!

 

Co2 Ausstoß – was können wir überhaupt beeinflussen?

Zunächst fällt auf, dass Co2 Mengen nicht wie sonst bei Nachrichten üblich in Prozentzahlen zum Gesamten angegeben wird, und auch keine Aufteilung nach „natürlich“ und „anthropogen“.

Dieses gab es noch 2001 vom IPCC und vom WWF später zum G8 Gipfel 2004

Quelle: Die wissenschaftliche Basis  1990 (!)

1990 war der gesamte CO2 Anteil noch etwas niedriger, als nun fast 30 Jahre später

3-Demmig CO2 Werte , Hinweis: Die Volumens Anteile sind der damaligen Grafik des Mauna Loa Observatory abgelesen.

Keine Webseite mehr:  Kohlendioxid-Emissionen der G8- und der G5-Staaten dpa-Meldung,10.06.2007 (20:30)
Jetzt HIER gefunden

Kontinuierlicher Co2 Anstieg, wie immer nach Eiszeiten, gemessen am Mauna Loa Vulkan in Hawai

Die größten Co2 Emittenten sind Insekten, Tiere und Vulkane und die sich erwärmenden Meere (Prinzip Sprudelflasche). Vulkane stoßen vor, während und nach dem Ausbruch Co2 aus, also unterschiedlich viel aber ständig, allein z.B. der Vesuv emittiert täglich 35 t Co2.

Quelle http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/ vom 30.04.2019

 

Wir können beeinflussen

Co2 Anteile
Co2 globaler Anteil in Atmosphäre 400 ppm
Anthropogener Anteil global <4% 16 ppm
Kyoto Protokoll erfasst 15% der Emittenten 2,4 ppm
In Deutschland beeinflussbar ~ 3,2 % 0,5 ppm

 

Wie Klima wirksam ist Co2? – (Stand 2012)

Das IPCC gibt eine Klimasensitivität bei Verdoppelung des gesamten (!) Co2 Volumens von 0,7 bis max 1,1 K an. Andere Wissenschaftler bestimmen das auf nur 0,45 K bis Null oder gar als negativer Temperatureinfluss.

D.h. die zusätzliche Menge von 700 Mrd t, d.h.  700.000 x 10^6 t wäre rund eine Verdoppelung des globalen Co2 Anteils und würde maximal 1,1 k Temperaturerhöhung bringen – wenn überhaupt.

Eine Temperaturerhöhung über vorstehende Behauptung (ist nicht bewiesen), darüber  hinaus von gar 4 – 6 grd C kommen den Modellen nach (Szenarien, keine Prognosen!) nur bei Annahme von positiver Rückkopplung mit Wolken u.ä. zustande!  Modelle, die die komplexen, chaotischen Zusammenhänge von „Wetter“  nicht ansatzweise erfassen können (wie auch das IPCC zugibt).

Auf Eike öfters besprochen

CO2-Klima­sensitivität im Sinkflug: Neues aus der Fachlite­ratur

 

Wohin strahlt das Co2 die aufgenommene Energie?

Co2 kann Energiequanten aufnehmen – und soll dann nach postuliertem Treibhauseffekt  aus 6 bis 15 km Höhe nicht in den kalten Weltraum abstrahlen, sondern vorschriftsmäßig auf die warme Erde?

Wer das glaubt, sollte auch Sonnenschutzcrem bei Mondschein nehmen. Physikalisch ist es unmöglich, dass ein Körper an seiner eigenen abgestrahlten Wärme wärmer wird!

Bild _Hotspot-IPCC_2007_9-1-f

Der vom IPCC prognostizierte „hot spot“ in etwa 6 bis 15 km Höhe lässt sich nicht nachweisen, ebenso ist zum THE kein experimenteller Nachweis gelungen.

 

Zur Wirkung des Co2 drei Beiträge für den geneigten Leser:

https://www.eike-klima-energie.eu/2012/07/01/treibhauseffekt/

und hier eine etwas andere Meinung der Wirkung:
Warum CO2 die Erdoberfläche kühlt.
  http://gerhard.stehlik-online.de/

Widerlegungen sind nicht bekannt, wissenschaftlich daher gleich bedeutend mit anderen Ausarbeitungen, die das Gegenteil postulieren. Es kann nur eines richtig sein.

Zur Ausgewogenheit, hier eine Erklärung des Focus zur Globalen Klimaerwärmung (Klimawandel), sowie ein Video, warum es durch Erwärmung in etwa 300 Jahren zur nächsten Eiszeit kommen könnte.

  • In den letzten tausend Jahren ist die Temperatur schon um 0,7 Grad gestiegen.

Da war aber gerade die mittelalterliche Wärmeperiode, mit mindestens den Temperaturen wie wir sie heute haben.  Davor war eine Kälteperiode.

 

Kann die Rückkopplung positiv sein?

Wir hatten nachweislich auf der Erde bereits vier Warm-und Eiszeiten, bei Erwärmung gasen die Meere C02 aus, d.h. es kann bei Erwärmung auf alle Fälle nicht eine Co2 Minderung gegeben haben. Dann bleibt die Frage, wieso ist es dann mal wieder kalt und später warm geworden?

Schlüssiger ist die Annahme, dass die Erde mit negativer Rückkopplung auf Temperaturerhöhungen reagier. Wenn die Rückkopplung positiv wäre, würde es uns gar nicht geben können.

Forscht man nach, so lernt man, dass die dramatische Wirkung einer Temperaturerhöhung aufgrund von Co2 Steigerung, einzig und allein ein Gespinst von Wissenschaftlern ist, deren Geschäftsmodell unwahre Behauptungen incl. pseudowissenschaftlicher Begründung sind. Spätestens seit Climategate sollte dieses  bekannt sein.  Dass Politiker dies als Möglichkeit zur Steigerung von Einnahmen (Ablasshandel) und Beeinflussung ihrer Untertanen gerne nutzen, steht wohl außer Frage.

 

Herr Prof. Schellnhuber,

hat tatsächlich auch mal wissenschaftlich gearbeitet, bevor er Unwahrheitsberater für Frau Prof. Merkel geworden ist.

Die Aussage Schellnhubers et al. in der Zusammenfassung der gezeigten Publikation ins Deutsche übertragen lautet „In der weit überwiegenden Zahl von Stationen haben wir keine Anzeichen für eine globale Erwärmung der Atmosphäre erkennen können“.

Vielleicht hat er sich vergessen?

 

Schreitet die Klimaerwärmung weiter fort?

Auch wenn es die Medien nur verschämt erwähnen, selbst das IPCC hat zugegeben, dass  in den letzten 17 Jahren ein Absinken der globalen Temperatur erfolgte und das trotz steigendem Co2 Gehalt!

Auch andere Quellen zeigen diesen Verlauf


Temperaturanomalien vs. Co2 Gehalt

Globale Erwärmung ist gerade nicht zu erkennen

(Quelle: DWD-Werte Offenbach)

Die Trendlinie sinkt um 0,4°C in den letzten 17 Jahren. Vorhergesagt war eine Erwärmung um denselben Betrag.

http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/klimawandel-in-deutschland-real-sinken-seit-25-jahren-die-temperaturen/
(es gibt auch noch einen Teil 2)

Aktuellere Klima bzw. Temperaturdaten finden Sie hier:

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/04/29/abkuehlung-der-hysterie-bzgl-globaler-erwaermung/

 

Auswirkungen von Co2

Die positiven Wirkungen von Co2 auf die Pflanzen, sind jedem Gärtner bekannt.  700 ppm bis 800 ppm werden zur Zeit als Ideal angesehen.

Im Focus Nr. 48/ 2010 war eine Grafik von Perry et al. Global Enviroment Chance zu sehen, in 2050 wird bei weiter steigenden Co2 Gehalt eine Steigerung des Ertrages von wichtigen Gemüsepflanzen bis zu 25% erwartet. Wahrscheinlichkeit 100%, da durch Feldversuche abgesichert.

Auch die NASA veröffentlich Zahlen dazu:

Das gerade in den Trockenzonen der Erde, die Klimaerwärmung für Rückgang der Wüsten sorgt, ist von offiziellen Quellen sogar bei (einigen) deutschen Medien angekommen.

2013 Eike: CSIRO-Studie: Steigender CO2-Gehalt lässt die Wüsten ergrünen

2015 Die Welt: Wie das Grün in die Sahelzone zurückkehrt

2018 BR: Die Wüste wächst – jedes Jahr um Irland

2018 SZ: Weinanbau in Israel. Die Wüste wird grün

Ende Teil 1 von 3

Andreas Demmig, ursprünglich von Anfang 2014, wieder angefasst im April 2019

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29 Kommentare

  1. Der Tag, an dem solche Fakten, wissenschaftliche Tatsachen und auch Diskussionen und Debatten im deutschen Fernsehen zur besten Sendezeit thematisiert werden, wird genau der Tag sein, an dem ich dem deutschen Journalismus wieder vertrauen werde. Es stellt sich doch in der Tat die große Frage, weshalb eine solche Fülle an unterschlagenen Informationen nie den Weg an die Oberfläche gefunden hat, während ein Prof. Harald Lesch bei Markus Lanz seinen Status als Erfüllungsgehilfen der Alarmisten in Gänze ausleben darf.

  2. Hier die Links zu aktuelleren Zeitreihen Mitteleuropa (Baursche Reihe) bis 2015

    http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/geomet/meteo/Klimastatistik/baurtempjahrgross.gif

    und Hier Deutschland bis 2018:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland#/media/File:Zeitreihe_der_Temperaturen_in_Deutschland.svg

    Da bekommen Sie wohl seit 1997 keinen sinkenden Trend mehr.

    Mfg Ketterer

    P.S. Kohenstoffdioxid ist nicht mit Co2 (Kobladdimer) abzukürzen sondern mit CO2.

  3. Wieso endet die Temperaturgrafik für Deutschland 2013. Doch nicht etwa weil sie danach steigt? 2018 nämlich 10,4°. Solche Manipulationen kommen schlecht und stärken nicht gerade das Vertrauen in den Rest des Artikels.

    • Bitte lesen Sie oben „Meine damalige Zusammenstellung (2013, Anfang 2014) habe ich nachfolgend leicht aktualisiert.“

      In diesem hier von mir erstmalig öffentlich gemachten Beitrag, geht es nicht um aktuelle Daten, sondern um „Reloaded“ und das damals diese Vereine nicht bei dieser Klimalüge hätten mitmachen brauchen.

      Aktuelle Daten und Grafiken finden Sie in vielen anderen Beiträge hier auf Eike

  4. Jaeger & Jaeger (2011) schrieben:

    „Der erste Vorschlag, 2 °C als kritische Grenze für die Klimapolitik zu verwenden, kam 1975 von William D. Nordhaus. Der inzwischen international einflussreichste Klima-Ökonom schrieb damals: „Als erste Annäherung scheint es vernünftig, zu verlangen, dass die Klimawirkungen von Kohlendioxid innerhalb des normalen Bereichs langfristiger Klimaveränderungen bleiben sollten. Gemäß den meisten Quellen liegt der Variationsbereich zwischen verschiedenen Klimaregimes in der Größenordnung von ±5 °C, und gegenwärtig befindet sich das globale Klima am oberen Ende dieses Bereiches. Würden die globalen Temperaturen um mehr als 2 oder 3 °C über die heutige Mitteltemperatur steigen, so würde dies das Klima außerhalb des Bereichs der Beobachtungen, die für die letzten mehreren hunderttausend Jahre gemacht wurden, führen.“

    Von 1977 ist darin nicht die Rede. Der Bericht von 1975 ist das IIASA Working Paper „Can We Control Carbon Dioxide?“, was Nordhaus fuer das IIASA-Programm „Energiesysteme“ anfertigte. Dieses IIASA-Programm wurde von dem Kernenergie-Lobbyisten Wolf Haefele geleitet. Haefele benutzte es, um eine Anti-CO2-Propaganda im grossen Stil zu verbreiten. Der von Haefele als Buch herausgegebene Abschlussbericht „Energy in a Finite World“ wurde deshalb auch als erste Referenz in dem Beitrag „Stellungnahme des Arbeitskreises Energie der DPG zum Kohlendioxidproblem“ aufgelistet. Die Mitglieder dieses Arbeitskreises der DPG gehoerten fast ausschliesslich der Kernenergie-Lobby an.

  5. Zitat aus dem Artikel: „Schlüssiger ist die Annahme, dass die Erde mit negativer Rückkopplung auf Temperaturerhöhungen reagier. Wenn die Rückkopplung positiv wäre, würde es uns gar nicht geben können.“

    Ich persönlich denke schon lange über folgenden Effekt nach: Eine Minderung des Arktischen Eises müsste die Wärmeabstrahlungen der Wasseroberflächen dieses Gebietes in den Weltraum immens erhöhen, die temp. Gradienten sind sehr groß, der Wärmeübergang ist nicht behindert durch Eis und Schnee.
    Aus der Forschung über *Polynien* ist bekannt, dass dort bis zu 50mal mehr Wärme abgeben wird, als dieselbe Wasserfläche in der Tropenregion in derselben Zeit aufnehmen kann.

    Auch die el- Nino- Ereignisse sind m. M. nach negative Rückkopplungsmechanismen, auch wenn das großteils anders gesehen und el- Nino als *Temperaturtreiber* dargestellt wird.

    • Ergänzung: Betreffend der Arktis- Eisbedeckung ist zu bedenken, dass die postulierte Lehrmeinung in groben Zügen folgende ist: Weniger Eis, weniger Albedo, mehr Wärmeaufnahme.
      Nun haben die Pole aber das halbe Jahr Dunkelheit… da spielt Albedo keine Rolle. Geringere Bedeckung als durchschnittlich mit Wintereis könnte also letztlich zu Abkühlung führen…

  6. Ich ahne jetzt schon, daß es heißt:
    „Das sind ja veraltete Grafiken… Aber in den letzten Jahren…“

    Es ist zum Weinen.

  7. Ich habe mir auf YouTube Vorträge von Axel Burkart angeschaut mit dem Titel: Klimawandel Teil 1-4 Klimaschutz Manipulation / Fridays for Future Greta Thunberg . Da wird auch in Teil 2 auf einen Artikel im Spiegel vom 23.03 2019 hingewiesen mit dem Titel: Eine neue Strategie. ( Das hätte ich dem Spiegel gar nicht zugetraut) Auch sehr gute Vorträge von Axel Burkart.

  8. „Eine Temperaturerhöhung […] darüber hinaus von gar 4 – 6 grd C kommen den Modellen nach (Szenarien, keine Prognosen!) nur bei Annahme von positiver Rückkopplung mit Wolken u.ä. zustande!“

    Keine „Rückkoppelung“ kann zusätzliche Energie erzeugen (hier Wärme), die nicht schon vorher im System möglich war. Präziser müßte man von Mit- oder Gegenkopplungen sprechen. Gegenkopplungen wirken signalvermindernd, Mitkopplungen signalverstärkend, allerdings nur dann, wenn die Signalquelle die zusätzliche Leistung dynamisch auch liefern kann. (Eine akustische Rückkoppelung kann nur auftreten, wenn der beteiligte Verstärker entsprechend laut aufgedreht ist, um die zusätzliche Lautstärke auch zu liefern). Weil aber die Leistung der Sonne (Solarkonstante, ca. 1368 W/m²) nicht dynamisch von irgendwelchen zufällig wechselnden Zusammensetzungen der Atmosphäre abhängt, von der man beliebig mehr abzapfen kann, findet auch keine signalverstärkende Mitkopplung statt, weil die würde für mehr Wärme dann eben mehr als 1368 W/m² erfordern.

    Die einzige Variable in dieser Betrachtung ist die Albedo, betreffend jenen Teil der Sonnenenergie, der reflektiert wird und daher an der Oberfläche nicht wärmewirksam wird. Und die ist neben möglichen Variationen der Oberflächenfarbe der Erde in erster Linie die dynamische mittlere Wolkenbedeckung.

    Und weil das so ist, konnte bisher auch noch niemand einen Treibhauseffekt nachweisen, sehr wohl aber verschiedene Werte für die Albedo, eben abhängig von den Farben.

    • „Und weil das so ist, konnte bisher auch noch niemand einen Treibhauseffekt nachweisen,…“

      Bisher nicht und künftig auch nicht!

      Das Lügengesindel muß aus den Parlamenten gewählt werden!

  9. Wann erkennen die Männer, daß Frauen, was Wissenschaftskenntnisse und Wissenschaftsbefähigung im Bereich der Technik und Naturwissenschaft mieserabel sind? Wenn weniger als 10% der Promotionen in Physik in D von Frauen gemacht werden, zeigt das deren geringere Befähigung.
    Verkehrsflugzeuge können die nur im Verhältnis von 1 zu 14 fliegen. Und in meinem 50jährigen Fliegerleben habe ich nur eine Segelfluglehrerin kennengelernt. Und keine Frau, die ein 300km Dreieck mit nem Segelflugzeug geflogen hat.

    Dementsprechend hat auch ne Frau Deutschland ins Nirwana geführt und die nächsten bieten sich an das irreversibel zu machen.

    • Ob man ‚den Frauen‘ geringere Befähigung andichten darf, dass kann ich nicht beurteilen.
      Klar ist aber, dass Frauen an Technik und Physik eher wenig bis kein Interesse haben.
      Außerdem können Frauen schlecht bis garnicht auf der Sachebene mit jemanden zusammenarbeiten, den sie nicht leiden können. Das sieht man an auch den (Hype der) Frauen, die in Entscheiderpositionen gekommen sind.
      Außerdem, mir ist kein Fall bekannt, das jemals eine Frau Ministerin o.ä. mal zurückgetreten ist (wurde). So etwas kommt nur bei Männern vor.

      • Miserabel kommt aber nicht von mies. Herr Heinzow. Im Übrigen gebe ich Ihnen grundsätzlich Recht, wie auch Herrn Demming. Wir arbeiten dran.

  10. Ach ja, die Fachverbände… Beruflich bin ich von der IEC 62125 ED1 20/1771/CD betroffen. Es ist zum Haare ausraufen was da, politisch korrekt, getrieben wird.

  11. Auch dieser Artikel ist aus meiner Sicht kontraproduktiv!!! Zweifellos trägt die energetische Rückkopplung der Wärmestrahler in der Atmosphäre mit deutlich mehr als nur die gehandelten unsinnigen 33 K zur Erwärmung um insgesamt mehr als 250 K bei, die sich als Folge der Absorption und Speicherung (!!!!!!) von Solarstrahlung einstellt!

    Es ist trivial, dass jede energetische Rückkopplung von Energieflüssen, die von der Materie an der Erdoberfläche ausgehen, ihre Temperatur nur über eine erhöhte Verweilzeit der Solarenergie ansteigen lassen kann! – Ein mengenabhängiger Einfluss des CO2 könnte daher nur dann entstehen, wenn seine Rückstrahlung die überlagerte Emission der Wasser/Eis Aerosole nicht (!!!!) entsprechend mindern würde.

    Fazit: Die Aerosole des atmosphärischen Wasserkreislaufes bestimmen dominant sowohl die Albedo als auch den atmosphärischen Treibhauseffekt.

    http://de.scribd.com/doc/144664169/Treibhauseffekte
    https://de.scribd.com/document/391176117/Erderwarmung-Treibhauseffekt-und-Zeit-CO2-ist-klimaneutral?fbclid=IwAR3BcwG4ENNxnqFUqybsUEQgeNBpbXe9KkW7FVU2ntykgJo1hR4wkdFMKZo

  12. Ein ausgezeichneter Beitrag, auch für physikalische und metereologische Laien wie mich verständlich. Meinen Dank dafür.

  13. zu: Physikalisch ist es unmöglich, dass ein Körper an seiner eigenen abgestrahlten Wärme wärmer wird!

    Das heisst Sternentstehung, eine „Gas“ Wolke erwärmt sich selbst, bis sich die Fusion „entzündet“. /sarc. In grösseren Zusammenhängen sind das in etwa dieselben Zauberformeln und ähnliche Missachtung der Thermodynamik /nicht-sarc.

  14. Für mich ist interessant, dass kaum weitere Erkenntnisse hinzugekommen sind, es ist inzwischen eher alles mehrfach bestätigt, was seriöse Wissenschaftler bereits damals schon wussten.

    Haben Sie die mehrfachen Vorträge von Herrn Lüdecke zum Thema CO2 Kreislauf mitbekommen? Der widerspricht Ihren Ausführungen hier zum Thema anthropogener Anteil. Es gibt nur sehr wenige Stimmen, die der Meinung sind, die Steigerung von 280 auf 400+ppm sei nicht anthropogen …

    • Marvin Müller: Meine Informationsquellen stehen oben.
      Der Rest ist nicht mein Problem

      Frage:
      Sind Sie eigentlich mit dem früheren „MM“ identisch, der schon immer versucht hatte, nur seine Meinung gelten zu lassen?

      • Andreas Demmig schrieb am 8. Mai 2019 um 17:11:

        Marvin Müller: Meine Informationsquellen stehen oben.
        Der Rest ist nicht mein Problem.

        Hmm, ich nahm an, hier auf Eike würde man die Inhalte der wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Eike Migliedern als relevant betrachten. Und in dem Kontext wäre
        H.-J. Lüdecke and C.O. Weiss: Simple Model for the Antropogenically Forced CO2 Cycle Tested on Measured Quantities, Journal of Geography, Environment and Earth Science International, 8(4): 1-12, 2016, interessant.

        Sind Sie eigentlich mit dem früheren „MM“ identisch

        Ich bin nie unter einem anderem Namen als Marvin Müller aufgetreten. Ich habe keine Ahnung, wen Sie mit MM meinen.

        • Ich bin kein Wissenschaftler sondern Ingenieur.

          Meine Zusammenstellung handelt nicht von aktuellen Erkenntnissen, mit These und Anti-These, sondern will nur aufzeigen, was die VDI und ähnliche Vereine, die fast alle Steuer-Subventionen bekommen, schon damals (2013 .. oder früher) gegen die Propaganda der NGO’s und willfährigen Politiker hätten „ins Feld führen“ können.

          Wenn Sie meine Zusammenstellung im Bericht noch mal sorgfältig lesen, finden Sie bestimmt den Link zu verschiedenen Thesen eines“Treibhauseffekts“.

          – Es ist schön für die viele Mühe aller Ehrenamtlichen, die für Eike ihre Zeit opfern, dass Sie die wissenschaftlichen Berichte verfolgen. Es steht Ihnen frei, Ihre Erkenntnisse daraus zu posten. Sicherlich gibt es einige, die darauf antworten.

  15. Anmerkung zu Schellnhuber (Schelmhuber wäre wohl angemessener): ein weiterer solcher Exponent ist Mojib Latif. Der mutierte auch von Null auf Jetzt vom Saulus zum Paulus der Klimakatastrophe, was zeitlich exakt mit seiner Berufung an das Kieler Katastrophen-Institut zusammen fällt. Ein Schelm(huber), wer Arges dabei denkt.

  16. Die Vorsitzende des Dachverband der Branche Erneuerbare Energien in Deutschland (BEE)sieht das anders.
    „Nun ist schon der Wert von 415ppm CO2 in der Atmosphäre überschritten.
    Ich wünsche mir mehr Panik, damit wir uns endlich von Kohle, Öl und Gas verabschieden”, Klimafreundliche Technologien sind vorhanden! Worauf warten wir?“
    twitterte die ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen
    Simone Peter, am 5. Mai 2019.
    Ruhrkultur „Ein Paranoider Wunsch Nach Panik“ 08.05.2019

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