Ein Märchen für unsere lieben Kinder: Konstanz ruft den Klimanotstand aus

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von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Liebe Kinder! Was Mama und Papa immer in EIKE lesen, ist für Euch sicher stinklangweilig. Deswegen müssen wir auch einmal etwas für Euch schreiben. Wenn Ihr noch nicht selber lesen könnt, werden Euch unsere lustige Geschichte der Ratsherren von Schilda und Konstanz sicher Mama oder Papa vor dem Einschlafen vorlesen.

Es war einmal ein liebenswertes Städtchen namens Schilda. Seine Ratsherren bauten ein funkelnagel neues Rathaus, um berühmt zu werden. Dabei vergaßen sie die Fenster. Und deswegen war es finster im Neubau. Die Lösung fand der Hufschmied nach 5 Humpen Bier, „Wir müssen das Licht wie Wasser in Säcken hineintragen“, schlug er vor. „Hurra“ schreien alle und gingen sofort an die Arbeit. Von morgens bis abends schaufelten sie Licht in Säcke und trugen es ins Rathaus. Aber es blieb dunkel. Erst ein Landstreicher fand die Lösung: „Ihr müsst das Dach abdecken“. Und tatsächlich, da wurde es hell. Das ging leider nur so lange gut, wie es nicht regnete. Also bauten die Schildaer Ratsherren ein neues Dach. Und da wurde es sofort wieder finster. Schließlich entdeckte ein ganz kluger von ihnen einen kleinen Spalt, durch den Licht eindrang. Er war von seiner Entdeckung so überwältigt, dass er zuerst sprachlos blieb. Aber dann teilte er doch den anderen die Lösung mit – „wir brauchen Fenster“. Und tatsächlich, jetzt funktionierte es, und danach wurde das Rathaus von Schilda endlich berühmt.

Aber noch viel lustiger und klüger als die Ratsherren von Schilda, liebe Kinder, treiben es gerade die lieben grünen Konstanzer Ratsherren. Die wollen auch berühmt werden. Sie ärgerten sich schon lange über das Konstanzer Wetter. Mal regnete es ihnen zu viel, mal war es ihnen zu trocken, mal stürmte es ihnen zu sehr – nichts war ihnen recht. Nun ist in ganz Deutschland das Wetter zwar nirgendwo angenehmer und milder als in der wunderschönen Stadt Konstanz am Bodensee. Und tropische Wirbelstürme und ähnlich schlimme Wetterkatastrophen sind dort kaum bekannt. Aber Ihr kennt ja den Spruch „Wenn’s dem Esel zu gut geht….“.  Eine kleine Schwedin namens Greta hatte dem Papst im riesigen Petersdom zu Rom nämlich gnädig eine Audienz gewährt und ihn dabei besonders vor den pösen Menschen gewarnt, die das Klima kaputt machen. Da konnten die Konstanzer Ratsherren nicht mehr an sich halten. Es musste etwas zur Rettung des Klimas geschehen, und sie riefen den Klima-Notstand aus.

Bevor Ihr jetzt Papa oder Mama fragt, was der Unterschied zwischen Wetter und Klima ist, will ich es Euch besser gleich erklären. Klima ist Wetter über gaa…aanz, ganz lange Zeit. Wenn Ihr also wissen wollt, wie das Klima geworden ist, dann müsst Ihr schon mindestens doppelt so viele Jahre warten wie Ihr warten müsst, um erwachsen zu werden. Puuh, das ist ganz schön lang, oder nicht?  Ob die Konstanzer Ratsherren so lange gewartet hatten, haben sie mir nicht erzählt. Ich glaube aber, liebe Kinder, sie haben in ihrer üblen Laune über das Konstanzer Wetter die Geduld verloren und sich gesagt „Klima oder Wetter, ist doch schnurzegal, es muss endlich geschützt werden“. Dieser weise Entschluss hat die Konstanzer Ratsherren so richtig stolz gemacht. Sie hatten zwar weder Ahnung vom Wetter oder Klima und schon gar nicht vom Unterschied zwischen den beiden – ebenso wenig, wie die Schildbürger den Unterschied zwischen Licht und Wasser kannten. Aber das war nun wirklich nicht mehr wichtig. Allein wichtig war es, die Schuldigen für das so schlimme Wetter, Verzeihung liebe Kinder, natürlich für das so schlimme Klima in Konstanz, zu finden.

Eigentlich war das gar nicht so schwer. Denn in den Zeiten der Ratsherren von Schilda hatte man die Schuldigen an den Wetterkapriolen einfach verbrannt – ratzeputz, mir nichts, Dir nichts. Hexen und Hexer sah man als Bösewichter an, die das Wetter und Klima verhexten. Ihr wisst schon, liebe Kinder, so wie die Hexen in den Märchen eben. Also auf dem Scheiterhaufen kamen sie, wenn Ihr wisst, was das bedeutete. Das tat diesen bösen Wetterschädigern nämlich mächtig weh und geschrien haben sie beim brennen wie am Spieß. Versteht ihr sicher, wenn ihr schon mal aus Versehen auf die heiße Herdplatte mit dem Händchen gelangt habt.

Aber das machte den Ratsherren damals alles nichts aus. Was sind schon ein paar verbrannte Hexen gegen gutes Wetter! Es gab aber auch noch eine weitere gute Methode. Man band an Hexen schwere Steine und warf sie einfach ins tiefe Wasser. Dies hatte den tollen Vorteil, liebe Kinder, dass man hinterher genau wusste, ob sie auch wirklich schuldig am Wetterkaputtmachen waren. Tauchten sie wieder auf, waren sie schuldig und man konnte sie ruhigen Gewissens auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Ersoffen sie dagegen, war das ein Zeichen für Unschuld, und alle hatten dann ein gutes Gewissen. Leider hat alles nichts genützt, das Wetter machte immer wieder genau das, was die Ratsherren nicht wollten. Das Wetter spielt eben oft ganz schön verrückt, genau das ist nämlich seine ureigene Eigenschaft.

Nun, liebe Kinder, leben wir ja heute in tollen modernen Zeiten. Damit Ihr Euch den Unterschied zu den alten Zeiten der Ratsherren von Schilda besser vorstellen könnt, will ich Euch etwas helfen. Wenn Ihr heute zum Zahnarzt müsst, tut das zwar manchmal ein wenig weh, aber Ihr seid ja keine Feiglinge. Und wenn’s ein wenig mehr weh tut, bekommt Ihr eben eine Spritze, und schon tut’s nicht mehr weh. Aber wie war das eigentlich, wenn Ihr zu den Zeiten, als es noch Hexen gab, zum Zahnarzt gehen musstet? Tja, liebe Kinder, den Zahnarzt gab’s damals noch gar nicht. Ein ekliger, brutaler Typ nahm schwuppdiewupp einfach eine große schmutzige Zange und riss Euch damit den Zahn raus. Betäubungsspritze gab‘s nicht. Das war gar nicht lustig, kann ich Euch sagen.

Also, liebe Kinder, heute geht das mit dem Verbrennen von Hexen nicht mehr so einfach. In manchen Ländern macht man so etwas noch mit Steinewerfen auf Hexen, in welchen, darf man hier bloß nicht mehr sagen, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Kurzum, bei uns ist Hexenverbrennen behördlich nicht mehr erlaubt. Heute ist das mit den Hexen und Hexern aber auch viel einfacher: Die klugen Konstanzer Ratsherren sagen nämlich, diese Hexen seid jetzt einfach Ihr und Eure lieben Eltern. Glaubt Ihr nicht? Doch, doch, stimmt schon, weil Ihr nämlich zu viel Fleisch esst, zu viel mit dem Auto fahrt und auch noch mit dem Flugzeug fliegt. Das ist ganz schlecht für’s Klima. Und dafür müsst Ihr büßen. Ist natürlich etwas Pech für Euch, denn die nächsten Ferien werdet Ihr deswegen mit Euren Eltern in Konstanz zu Hause bleiben müssen. Dem Bauern in der Nähe beim Kartoffelernten und Holzhacken zu helfen ist sowieso viel gesünder als mit dem Auto nach Italien ans Meer zu fahren. Die gute Luft und die Arbeit auf dem Rübenacker wird Euch gut tun.

Die lieben Konstanzer Ratsherren haben also den Klima-Notstand genau wegen Eurer Eltern und Euch ausgerufen. Die ulkigen, harmlos-sympathischen Gesellen mit Latzhosen, denen Gras aus der Hose wächst, die Autos verschmähen, sich von Rüben ernähren und lustige grüne Parteisticker tragen, haben die Konstanzer Ratsherren mit dem Klima-Notstand nicht gemeint. Aber auch die Leute mit den dicken SVU-Autos, die ihre Kinder in Privatschulen nicht mit denen aus bestimmten anderen Ländern, Ihr wisst schon welchen, zusammen in einer Klasse haben wollen, also Pharisäer, die Wasser predigen, selber Weins saufen, zur eigenen Beruhigung und aus Beklopptheit grüne Vollidioten wählen, haben die Konstanzer Ratsherren auch nicht gemeint. Niemand legt sich schließlich mit seinen eigenen Wählern an. Sie haben genau Euch gemeint.

Der erste Konstanzer Ratsherr ist deswegen mit der Trompete auf den Rathausturm geklettert und hat nach drei Trompetenstößen verkündet: „Liebe Konstanzer: Schluss jetzt mit der Klima-Schädigung! Wir rufen den Klima-Notstand aus. Was wir gegen den tun wollen, wissen wir zwar noch nicht, aber uns ist bereits eine Lösung unserer klugen Ratskollegen aus Schilda zu Ohren gekommen. Wir untersuchen diese gerade in einer Sonderkommission von besonders klugen Konstanzer Ratsherren. Bis dahin verbitten wir uns jedewede Schädigung des Konstanzer Klimas. Zuwiderhandlungen werden mit Haft und roher Rübenkost geahndet. Wir planen Scheiterhaufen für Klima-Schädlinge und Klimaleugner, denn wir sind schließlich Spezialisten. Ihr erinnert Euch sicher noch an den üblen Gesellen Jan Hus aus Böhmen. Hat der damals so lustig in Konstanz gebrannt. Wir alle und unser Kaiser Sigismund waren richtig happy.

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25 Kommentare

  1. Die Stadt Braunschweig ist dem schon gefolgt. In einem Artikel der Braunschweger Zeitung (Funke-Mediengruppe)vom 08.05.2019 „WieBraunschweig das Klima schützen soll““ So soll die Stadt der Klimakrise begegnen“ werden fast die gleichen vorschläge gemacht wie in Konstanz angeregt durch Fridays for future. „Der Rat möge sich aktiv auf Lands-,Bundes -, und internationaler Ebene für die Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels einsetzen. Die Umweltaktivisten der Jugendbewegung haben einen umfassenden Forderungskatalog vorgelegt.Armes Deutschland!!!

  2. Hat sich eigentlich irgendwer hier mal die Mühe gemacht, nachzuschauen, was „Klimanotstand“ in Konstanz bedeutet, sprich die Beschlussunterlagen gelesen? Die stehen im Internet unter http://www.konstanz.de Abgesehen von dem bescheuerten Begriff „Notstand“ lese ich da nichts, was zum Untergang des Abendlandes führen könnte. Oder geeignet ist, die Welt zu retten. Es ist viel Kann und Könnte und Sollte und ein schöner Schein.

    • Abgesehen von dem bescheuerten Begriff „Notstand“ lese ich da nichts, was zum Untergang des Abendlandes führen könnte.

      Wer den bescheuerten Begriff „Notstand“ benutzt, ist entweder bescheuert oder will absichtlich in die Irre führen. Oder beides.

    • Das ist ja eben das Problem, dass der ganze Klimazirkus heute nur noch alarmistisch daherkommt.
      Laut Greta geht die Welt in 11 Jahren unter, in Konstanz herrscht der Klimanoststand.
      Sie haben Recht, was hinter diesem Ratsbeschluß steckt, hat nichts mit Notstand zu tun, es handelt sich dabei u.a. um ganz normale städtebauliche Maßnahmen.
      Was soll also dieser alarmistische Unsinn, soll er Auto-Touristen abschrecken, indem man sie als CO2-Schleudern diffamiert oder welchen Sinn soll das haben.
      Das Ganze reiht sich halt in den alarmistischen Tenor der Klimahysteriker ein, die damit aber nichts anderes erreichen wie irrationale Panikmaßnahmen, die keinerlei positive Effekte zeitigen.
      Das beste Beispiel dafür ist die „Energiewende“, bei der ich mir schwertue, auch nur einen einzigen positiven Aspekt zu finden.

  3. Können wir so ein „Märchen“ auch für die „es gibt keinen (natürlichen) Treibhauseffekt“-Kommentatoren haben?

  4. Wahrscheinlich wird es den Kids später mal so gehen wie mir o. meinen Vorfahren. Sie werden zurück schauen u. sagen: „Mann haben die uns verar…!“

  5. SOLIDARITÄT MIT KONSTANZ !!!!

    Ab sofort auf Urlaub in der Stadt zu verzichten ist das Mindeste was ein mitfühlender Bürger jetzt noch als Hilfe anbieten kann. Zusätzlicher Co2 Ausstoß muss doch auf jeden Fall vermieden werden.

    Über entsprechende Solidaritätsbezeugende Emails werden sich die Damen und Herren der Stadtverwaltung sicher freuen und ihnen umgehend danken.

  6. Es ist wirklich so,das alles durcheinander geworfen wird.Klima -Wetter,Klimaschutz-Umweltschutz,Ursache -Wirkung,Natürlicher CO2-Kreislauf-menschliche Zuführung,Wissenschaft-
    Propaganda und so weiter.Wie sollen die Kinder da durchsehen? Ohne die „richtige“Ausbildung
    können auch keine richtigen Überzeugungen entstehen.Wer soll hier ordnend eingreifen,wenn von den Eltern da nicht viel kommt?

  7. Man wird den Verdacht nicht los, daß die lokale Wetterstaion in Konstanz vor 30 Jahren auf einem Extremwert stecken geblieben ist und bis heute hat keiner gemerkt, daß der Apparat nicht mehr funktioniert.

    Daher herrscht permanentes Extremwetter, welches zum Extremklima verstatistikt wurde und daher folgerichtig zur Ausrufung eines Nostandes führte. Ich fürchte nur, daß das einrückende Militär aber nicht die Kompetenz haben wird, den Fehler in der Wetterstation zu finden und daher zu harten Ausnahmezustandsmethoden greifen muß. Man darf auf die zugehörigen Bildberichte gespannt sein …

  8. Man muß nichts hinzufügen, seit Jan Hus bei seinem Feuertod im Jahre 1415 in Konstanz die Sachspende (Feuerholz) einer alten Frau wie folgt kommentierte: „Sancta Simplicitas“.

  9. Es ist viel schlimmer, als hier dargestellt.

    Ich befinde mich jeden Tag unter all den Menschen, die autorisiert sind ein Kreuzchen auf den Wahlzettel zu malen.
    Nur wenige von denen sind zugänglich und können einem Gespräch nicht länger als ca. 30 Sekunden folgen, ohne dass irgendetwas explodiert, schwarz gemalt, Fäkalsprache genutzt wird oder kräftig aufgetragen/gelogen wird.
    Die Menschen sagen nichts und schauen nur, wie ein abgestochenes Kalb.
    Die wenigen, die es dann geschafft haben, einem Gespräch bis zum Schluss zu folgen, haben nichts verstanden, wenden sich wortlos ab und gehen augenblicklich ihrer Gewohnheit nach, sagen im TV haben die etwas anderes gesagt und wir hätten es doch immer so gemacht.

    Wenn es so etwas wie einen Kipppunkt gibt, dann auf diesem Gebiet.

    Aktivität, erkennen, arbeiten und nicht wegschauen, Probleme lösen und überhaupt – denken, das wurde aberzogen.
    Kritisieren und hinterfragen – unmöglich, denn wir sind schlicht zu einer dummen Herde erzogen worden.
    Die Menschen kriechen und schleimen, es ist schwer, nicht auf den meterbreiten Schleimspuren auszurutschen und niedergetreten zu werden.

    • Ja, die Berufstätigen unter uns, und ganz besonders die nichtinfizierten Lehrer (_*Innen passt hier nicht, gibt’s nicht) können dem nicht ausweichen, außer durch Abtauchen.

  10. Konstanz riecht verdammt nach Katastrophenzustand!
    Und andere Städte werden, besessen von Notstandsideen, nachziehen.Wäre doch gelacht.
    Schilda, Konstanz(a), Berlin(a) etc.
    Liebe Kinder, mein Vorschlag in Ergänzung des aussagekräftigen Beitrages:
    Um den Kampf gegen das aufmüpfige Klima aufgrund des ungehorsamen Wetters nicht endgültig zu verlieren, müsste man nur eine gewisse Bevölkerungsgruppe einer Stadt, also grüne Ratsherren und alle getreuen Klimakatastrophenanhänger, dauerhaft in den umliegenden Windmühlen-Wäldern ansiedeln und jedem Einzelnen seinen persönlichen Nadelbaum in 100 m Abstand zum nächsten Rotorblatt als neuen Aufenthaltsort zuweisen. Als amtliche Auszeichnung.Versteht sich.
    Dort können sich die Aktivisten mit ihrem Engagement für den Erhalt von Flora und Fauna echt nützlich machen. Pflege der Biosphäre und so. Derartige Ziele standen nämlich mal auf der grünen Agenda und wurden seit dem Beginn der Energiewende einfach in den Skat gedrückt.Als Pique Ass.
    Wisst Ihr. Damals, vor tausenden von Jahren hüpften unsere Vorfahren auch bereits recht sportlich von Ast zu Ast und verbrachten ihr Dasein in und mit der Natur. Geschätzt wurde also schon immer der Erholungswert in einer ozonhaltigen Waldluft. Die soll nämlich auch das Leiden „Klimanotstand “ lindern.
    Im besten Falle wird man sogar davon geheilt.
    Würde eigentlich Jemand bemerken, dass diese Leute fehlen?
    Selbstverständlich, denn die Klimapanikhysterie wäre urplötzlich von der medialen Bildfläche dieser Stadt verschwunden.
    Zumindest ein erster Anfang.

    • „…und jedem Einzelnen seinen persönlichen Nadelbaum in 100 m Abstand zum nächsten Rotorblatt als neuen Aufenthaltsort zuweisen. “

      Und gerade die Befürworter und „Investoren“ sind dort bestimmt nicht zu finden

  11. So dumm sind die Ratsherren von Konstanz auch wieder nicht zumal die Ratsherren anderer Städte auch den „Klimanotstand“ ausgerufen haben. Ich vermute folgendes Kalkül: Die Ratsherren hoffen auf Fördermittel von Bund und Land. Gerade wird über eine CO2-Steuer diskutiert. Mir ist auch nicht klar, wofür die Erlöse aus dem Verkauf von CO2-Emissionsrechten verwendet werden. Diese Erlöse sollen natürlich nicht im allgemeinen Staatshaushalt verschwinden, sondern zweckgebunden angelegt werden.

  12. Mir scheint, in Konstanz ist der geistige Notstand ausgebrochen. Da kann man nur hoffen, dass diese Form von geistiger Umnachtung nicht allzu ansteckend ist.

    • Ganz genau, denn hier kommt der „Umweltclownin“, wie geschehen bei uns in einem Nachbardorf. Das geschlechtliche Konstrukt „Umweltclownin“ ist dann ausgestattet mit Unterrichtsmaterial der N-erige, eines Stadtwerkablegers, und erzählt, dass der Strom von Sonne, Wind und Wasser kommt. Dabei dann noch hübsche Ausmalbüchlein, damit die Kleinen Bescheid wissen.

  13. Falsche Zielgruppe, sehr geehrter Herr Dr. Lüdecke! Die Kids von heute können sooo viel Text gar nicht verarbeiten.
    Die gehen lieber freitags demonstrieren und fallen dann montags durchs Mathe- Abitur.

  14. Tja, leider kein Märchen, sondern bittere Realität. Ich habe an all die Klimaverwirrten nur eine Frage: Was könnt ihr Kleingeister gegen das aktuelle Wetter tun? Gut, verstehe, daß überfordert Euch jetzt vielleicht. Lest, wenn Ihr könnt, noch mal ganz langsam den obigen Beitrag und versucht es mit dem Denken. Legt zuvor mal die Einpeitschermedien aus der Hand (bitte nicht gleich in Ohnmacht fallen wenn’s Händie aus ist) und kommt zu Euch; auch Besinnen genannt. Seid bitte nicht erschrocken darüber, was Ihr beim Denken feststellt. Und wenn Ihr Euch erholt habt geht wählen und straft jene ab, welche Euch zum eigenen Vorteil verars*** haben. Ihr werdet sehe, danach könnt Ihr Euch wieder dem normalen Leben und seinen echten Problemen zuwenden. Viel Erfolg dabei.

    • Kleiner Nachtrag: Als Tourist würde ich die Katastrophenstädte strikt meiden; ist nichts für einen Urlaub. Wenn dann die heut so verwöhnten Hotel- und Geschäftsinhaber nebst den Mitarbeitern traurig aus der Wäsche schauen, werden sie ihr Wahlverhalten ob der Rathausbesatzung überdenken. Ihr habt die Notstandsbefürworter gewählt liebe Konstanzer und das geht jetzt in die Hose. Wenn Wähler sich wie Mitläufer verhalten muß es sie nicht wundern, wenn aus eigenem Verschulden der Wohlstand schwindet. Übrigens: Mir und den meinen hat Konstanz bisher sehr gut gefallen, auch das Umfeld war sehr erholsam. Aber jetzt unter Notstand? Nääh…
      Eines würde mich dann aber noch interessieren: Woraus besteht eigentlich Euer Notstand? Erdbeben? Dürre? Tsunami? Vulkanausbruch? Sauerstoffmangel? Oder nur geistiger Notstand im Rathaus? Letzterem könnt Ihr abhelfen.

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