Nicht nur Venezuela: Auch Südafrika übt sich in sozialistischer Stromabschaltung

Von Flag design by Frederick Brownell, image by Wikimedia Commons users - Per specifications in the Constitution of South Africa, Schedule 1 - National flag, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=343749

von AR Göhring

Die regierende ANC-Partei in Südafrika ist als recht sozialistisch bekannt. In typisch sowjetisch-nepotitischer Manier wurden daher lukrative Jobs in der Energiewirtschaft an treue Parteisoldaten vergeben, die weder kompetent noch am Wohlergehen der Bürger interessiert sind.

Nach dem Ende der weißen Apartheid in Südafrika hat der Afrikanische Nationalkongreß (ANC) des verstorbenen Präsidenten Nelson Mandela die politische Macht im Land übernommen. Entgegen den Hoffnungen allerdings zum Schaden des Landes, weil sich mittlerweile eine neue schwarze Apartheid etabliert hat und die Wirtschaft des Landes zunehmend sozialistischer wird. Sebastian Biehl auf Broders Achse meldete gerade, daß sogar tagsüber zur Arbeitszeit flächendeckend der Strom im Lande ausfällt. Wie zu düstersten Sowjetzeiten müssen die Bürger nun improvisieren, um die Zeiten mit Strom optimal zu nutzen. Die Buren bezeichnen das Phänomen mit dem zum geflügelten Wort gewordenen Begriff beurtkrag.

Der Grund dafür ist das Vetternwirtschaft-System des ANC, der schon immer sozialistisch angehaucht war. Mandela war nach den Erfahrungen mit planwirtschaftlichen Experimenten in Nachbarländern schlau genug, den Kapitalismus nicht abzuschaffen, was in den späten 1990er Jahren zu einem Wirtschafts-Hoch führte. Nun aber wird der staatliche Energieversorger Eskom von Politkadern  beherrscht, die nicht unbedingt nach Expertise oder Leistung ausgesucht wurden. Ergebnis siehe oben.
Zu allem Ungemach kommt noch hinzu, daß immer mehr Europäer (Briten und Buren) wegen des grassierenden antiweißen Rassismus das Land am Kap verlassen. Vor allem weiße Farmer wurden in den vergangenen Jahren Opfer von rassistischen Massenmörder-Banden, die ganze Familien grausam richteten. Paradoxerweise sind die Farmen dieser Europäer hochproduktiv und stellen die Ernährung der Südafrikaner sicher.

Fazit: Wenn nicht bald die Notbremse gezogen wird, wird sich das Land wohl in eine schwarze Sowjetunion verwandeln – so wie Venezuela schon heute eine Latino-SU ist.

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2 Kommentare

  1. Anfang der 1990-er Jahre sagte der Vater einer Bekannten zu mir: „Der Mandala wird Südafrika ruinieren.“ Recht hat er behalten. Nicht erst seit dem Film „Farmland“ weiß ich, was da los ist. Im Bekanntenkreis hatte ich rückgekehrte Auswanderer, die nach dem Krieg dorthin ausgewandert waren und Ende der 90-er zurück kamen.
    Finis Südafrika. Der Sozialismus / Kommunismus scheitert immer! Auch wenn in der SU die Stromversorgung meist funktioniert hat, ganz so blöde wie jetzt am Kap und in der BRD waren die nicht.

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