“Peak Oil” nach Venezuela-Art!

PDVSA.com Petróleos de Venezuela S.A.

David Middleton
Venezuela befindet sich aufgrund seiner Umarmung des Sozialismus in einem Zusammenbruch. Einst die wohlhabendste Nation Südamerikas, befindet sie sich jetzt in einem finanziellen Ruin. Obwohl sie über mehr Erdölreserven verfügt als jede andere Nation der Erde, können sie es sich nicht leisten, eigenes Öl zu fördern und zu exportieren.

Und Venezuelas Wirtschaft ist fast ausschließlich von den Einnahmen aus Ölexporten abhängig. Als Hugo Chávez sein Amt antrat, produzierte Venezuela täglich fast 3,5 Millionen Barrel Öl (bbl / d). Bis 2015 waren es rund 2,4 Millionen Barrel / Tag und im März unter 1 Million Barrel / Tag.

Wie konnte das passieren? In gewisser Weise ist es ein Déjà Vu, die Wiederholung von schon mal erlebten. Robert Rapier schrieb eine schöne Zusammenfassung in diesem Forbes- Artikel:

Die Ölproduktion Venezuelas erreichte 1970 einen historischen Höchststand, als das Land 3,8 Millionen Barrel pro Tag (BPD) produzierte. 1971 verstaatlichte Venezuela seine Erdgasindustrie und begann mit der Verstaatlichung seiner Erdölindustrie. Die Erdölindustrie wurde 1976 offiziell verstaatlicht. Damals wurde die staatseigene venezolanische Ölgesellschaft Petróleos de Venezuela SA (PDVSA) gegründet.

Zwischen 1970 und 1985 ging die Ölproduktion in Venezuela um über 50% zurück. Aber dann begann die Produktion wieder anzusteigen. Im Jahr 1997, als es darum ging, ausländische Investitionen anzuziehen und das Schweröl im Orinoco-Gürtel zu fördern, öffnete Venezuela seine Ölindustrie für ausländische Investitionen.

Bis 1998 hatte sich die Erdölproduktion Venezuelas auf 3,5 Millionen BPD erholt und fast ihren bisherigen Höchststand erreicht. Im Jahr 1999 begann Hugo Chávez als Präsident von Venezuela. Während des Generalstreiks in Venezuela 2002–2003 entließ Chávez 19.000 PDVSA-Angestellte und ersetzte sie durch Angestellte, die seiner Regierung gegenüber loyal waren.

[PDVSA Petróleos de Venezuela S.A. ist die größte Erdölgesellschaft Lateinamerikas und Venezuelas größter Exporteur. Sie wurde 1976 im Zuge der Verstaatlichung der Erdölindustrie des Landes gegründet und unter dem Kürzel Petroven bekannt.]

[…]

Im Jahr 2007 stiegen die Ölpreise, und die Regierung von Chávez suchte ihre [eigenen] Einnahmen zu erhöhen, als sich die Investitionen der internationalen Ölfirmen auszuzahlen begannen. Venezuela forderte Änderungen der mit den internationalen Mineralölgesellschaften getroffenen Vereinbarungen, um PDVSA die Mehrheit der Projekte zu übertragen [~an sich zu reißen].

ExxonMobil und ConocoPhillips lehnten dies ab, und ihre Vermögenswerte wurden enteignet. (Diese Enteignungen wurden später als illegal eingestuft und beide Unternehmen erhielten eine Entschädigung).

Forbes

Eingesetzte Hinweise: Robert Rapier, Datenquelle BP Statistik 2018

Um es mit Margaret Thatcher zu sagen: „Der Sozialismus funktioniert nur solange, bis das Geld anderer Menschen ausgeht.“ Durch die Ersetzung der qualifizierten Arbeitskräfte von PDVSA durch politische Kumpane und die Vertreibung von ausländischem Fachwissen und Kapital aus Venezuela blieb viel schweres Öl „zurück“, was schwierig zu fördern ist und die Mittel wurden weniger, um es zu verarbeiten. Aber es dauerte noch bis zum Januar 2019, dass die Produktion auf nur noch rund 1,2 Mio. Barrel / Tag sank. Danach war der Bodensatz erreicht. [nein, siehe Nachsatz am Ende]

Quelle US EIA, Einfügung Robert Rapier: „USA verhängte harte Sanktionen gegen PDVSA“

Die Naptha-Klippe!

Die US-Sanktionen gegen PDVSA behinderten in zwei Punkten:

  1. Ihr Exportkunde Nr. 1 [USA] fiel aus
  2. Das Naptha und andere Verdünnungsmittel, die zum Transportieren des schweren Rohöls erforderlich sind.

Dieser „Doppelschlag“ hatte in weniger als einem Monat gravierende Auswirkungen…

Die Sanktionen der USA sind ein Doppelschlag für Venezuela.

Die Vereinigten Staaten war nicht nur der Nummer Nr. 1 Kunde von Venezuela, sondern auch die wichtigste Naphtha-Quelle des Landes, das flüssige Kohlenwasserstoffgemisch, das zur Verdünnung von Rohöl verwendet wird. Ohne sie kann Venezuelas schweres Rohöl nicht ohne weiteres transportiert werden. Rystad Energy prognostiziert, dass bei einigen Betreibern in Venezuela das Verdünnungsmittel bis März aufgebraucht sein wird.

CNN

Tut mir leid, Peak Oilers… Venezuela ist vielleicht schon als Nation von der Seneca Klippe [… ist ein mathematisches Modell für Ökonomie] in die Olduvai-Schlucht gesprungen; aber es hat nichts mit Peak Oil zu tun. Venezuelas Ölproduktion wird sich schließlich erholen.

[Die Olduvai-Schlucht ist eine Schlucht im Norden Tansanias. Sie gilt – gemeinsam mit dem Afar-Dreieck in Äthiopien und Fundplätzen in der südafrikanischen Provinz Gauteng – als die „Wiege der Menschheit“. International bekannt wurde die Schlucht durch den Fund zahlreicher pleistozäner Fossilien von Menschenaffen.]

Das „Low Case“ -Szenario von Rystad Energy führt nach Schätzungen dazu, dass die Ölproduktion Venezuelas in diesem Jahr auf 800.000 Barrel / Tag und im nächsten Jahr auf 680.000 Barrel / Tag zurückgeht, bevor sie sich erholt. Die Erholung wird trotz Regimewechsel nur langsam vor sich gehen, aber sie wird geschehen…

Rystad_Energy_Ucube-080219-venezuela-crude-production-base-high-low-cases-1

** Kurzfristig: Die Produktion wird ihren Abwärtstrend verlangsamen. [Die Öl-Sand-] Felder im Orinoco-Gürtel, [mit den größten Erdölvorkommen der Welt], die derzeit unterhalb ihrer Kapazität arbeiten, können relativ leicht verjüngt werden. Weitere Produktionssteigerungen werden viel komplizierter, da die reifen Felder ihren natürlichen Produktionsrückgang erreicht haben und einer großen Anzahl von Bohrungen erheblicher Schaden zugefügt wurde.

** Mittelfristig: Die Verbesserung von Produktionsrückgängen und Schäden an den reifen Feldern – die den größten Beitrag zur Produktion der venezolanischen Produktion von mehr als 2 Millionen Bpd leisteten – wird technisch und finanziell eine große Herausforderung darstellen. Um die Produktion zu steigern, muss Venezuela die Felder im Orinoco-Gürtel weiter ausbauen.

** Langfristig: Rystad Energy erwartet kein massives Wachstum, sieht jedoch ein erhebliches Aufwärtspotenzial im Laufe der Zeit. Venezuela sitzt auf massiven nachgewiesenen Reserven. Die Kostenstruktur ist relativ niedrig und das Explorationsrisiko ist minimal. Darüber hinaus sind die [Verarbeitung der] Ölsande des Orinoco Belt durch das wärmere Klima Venezuelas. weniger energieintensiv als die Ölsande in Kanada. Dies bedeutet, dass weniger Energie erforderlich ist, um das schwere Rohöl ausfließen zu lassen. Schließlich erwarten wir, dass trotz der möglichen CO2-Vorschriften und der IMO 2020-Beschränkungen für Schiffstreibstoffe, die Nachfrage nach Schweröl hoch bleiben wird, da komplexe Raffinerien wie die in den USA, diese Art von Rohöl umweltgerecht verarbeiten können.

Rystad Energy

Es könnte verlockend sein, sich eine Grafik wie diese anzusehen und zu folgern, dass sich eine „Peak Oil“ Seneca Klippe wie aus dem Nichts gebildet haben könnte.

Quelle H/T Javier

Wenn Sie sich jedoch die größere Grafik betrachten …

BP and Restuccia- 2018_venezuela_2

Venezuelas Öl Produktion 1920-2017 (millions of bbl/yr and thousands of bbl/d).

Die „Seneca Klippe“ erweist sich eher als eine Hubbert-Kurve. Peak Oil ist echt. Irgendwann wird die weltweite Erdölproduktion ihren Höhepunkt erreichen und dann wird sie langsam zurückgehen… Aber sie wird nicht von einer Seneca-Klippe in die Olduvai-Schlucht fallen.

[Die Hubbert-Kurve ist eine Annäherung an die Produktionsrate einer Ressource über die Zeit. Es handelt sich um eine symmetrische logistische Verteilungskurve, die oft mit der „normalen“ Gaußschen Funktion verwechselt wird. Wikipedia (Englisch)]

BP _ Global petroleum production 2018

Mineralölproduktion (einschließlich Rohöl, Kondensat, Ölschiefer, Ölsand und NGL). USA in Rot, Venezuela in Gelb.

 

References

Egan, Matt. “How US Sanctions on Venezuela Are Rippling through Oil Markets.” CNN, Cable News Network, 19 Feb. 2019, www.cnn.com/2019/02/19/investing/venezuela-oil-sanctions-pdvsa/index.html.

Hubbert, M. King. “Nuclear Energy and the Fossil Fuels. Presented before the Spring Meeting of the Southern District, Division of Production, American Petroleum Institute, San Antonio, Texas, March 7-8-9, 1956.” Nuclear Energy and the Fossil Fuels. Presented before the Spring Meeting of the Southern District, Division of Production, American Petroleum Institute, San Antonio, Texas, March 7-8-9, 1956, 1956. https://debunkhouse.files.wordpress.com/2017/03/1956_hubbert.pdf

Peak Oil. “The Seneca Cliff of Oil Production”. Exploring Hydrocarbon Depletion. June 7, 2016. https://peakoil.com/production/the-seneca-cliff-of-oil-production

“Peak Oil And The Olduvai Gorge.” Peak Oil And The Olduvai Gorge  |  Peak Oil News and Message Boards, peakoil.com/generalideas/peak-oil-and-the-olduvai-gorge.

Rapier, Robert. “Charting The Decline Of Venezuela’s Oil Industry.” Forbes, Forbes Magazine, 5 Feb. 2019, www.forbes.com/sites/rrapier/2019/01/29/charting-the-decline-of-venezuelas-oil-industry/#1be7ec664ecd.

Restuccia, Diego. “The Monetary and Fiscal History of Venezuela: 1960–2016.” SSRN Electronic Journal, 2018, doi:10.2139/ssrn.3237748. https://www.economics.utoronto.ca/diegor/research/MFHLA_paper.pdf

“Short-Term Energy Outlook > International Petroleum and Other Liquids > Supply > OPEC.” U.S. Energy Information Administration (EIA) – Qb, www.eia.gov/opendata/qb.php?category=1039874.

“Statistical Review of World Energy | Energy Economics | Home.” BP Global, www.bp.com/en/global/corporate/energy-economics/statistical-review-of-world-energy.html.

“Venezuela-Related Sanctions.” U.S. Department of State, U.S. Department of State, www.state.gov/e/eb/tfs/spi/venezuela/.

“Venezuela Update: Production Could Fall below 700,000 Bpd by 2020.” Rystad Energy, www.rystadenergy.com/newsevents/news/press-releases/Venezuela-update-Production-could-fall-below-700000-bpd-by-2020/.

Gefunden auf WUWT vom 11.04.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://wattsupwiththat.com/2019/04/11/la-cumbre-del-petroleo-venezuela-style/

¡La cumbre del petróleo! Venezuela-Stil!

 

Nachsatz:

Auf der Webseite der PDVSA ist von einem Sabotageakt gegen die Stromversorgung die Rede (Wasserkraftzentrale „Simón Bolívar“ im Bundesstaat Bolívar, speziell im El Guri-Staudamm). … „Durch unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter kann die Produktion von 165.000 Barrel pro Tag gehalten / erreicht werden.“ ist im weiteren Text zu lesen.

PDVSA Ölproduktion – Sabotage

Weitere Informationen habe ich nicht gesucht.

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3 Kommentare

  1. Südamerika ist der Hinterhof der USA. Egal wo auf der Welt zwingt die USA ,wo sie kann,
    ihre Vasalen zur „Abgabe“ und Unterwerfung (Stützpunkte).Wer sich nicht beugt….
    ( 80 Kriege nach den 2. Weltkrieg).
    Unzählige Staatsstreiche,Morde und Erpressung sind für USA normal.
    Auch Deutschland ist ein Vasall. UNO und NATO sind US-Anhängsel .Die deutschen Banken,
    die deutschen Monopole,die führenden Politiker sind unter amerikanischer Kontrolle (CAI NSI).
    Mit der EU ( bürokratisches Monster) wird jegliche Selbstständigkeit Deutschlands abgeschafft.Soziale Marktwirtschaft ist bald vorbei.Keine Partei wählbar.Demokratie ohne
    „freie Parlamentarier“ ausgeschlossen( Fraktionszwang).So gehen wir mit großen Schritten
    auf ein Bürgerkrieg zu,wenn nicht vorher die dummen Deutschen sich wieder in ein Krieg gegen Russland treiben lässt.Jeder,der sich mit der USA einlässt hat verloren.Die USA hält kein Vertrag ein.Nur Vasallen sind „Freunde der USA!!!!Das Öl in Venezuela gehört
    den „Amis“!Und jeder, der das nicht will ist TOT!Darum darf Deutschland auch nicht so eng mit Russland zusammen arbeiten. Russische Rohstoffe und deutsches Wissen und Können
    drängt sicher die USA aus Europa (Konkurrent) raus. Ein selbstbestimmendes Deutschland
    werde ich wohl nicht mehr erleben.

  2. Ich bin kein Freund des Sozialismus. bin schließlich dort aufgewachsen. Und die Last der unseligen 45 Jahre werden wir Ungarn noch jahrzehntelang mitschleppen. Übrigens wer hat Osteuropa 1945 der schlimmsten Sorte des Sozialismus (Stalinismus) geschenkt?
    Aber:
    Das Streben von Chávez, die Erdölindustrie in nationaler Hand zu behalten, war legitim.
    2, Die USA sind auch nicht unschuldig an der Situation.
    Die lange Liste der Sanktionen gegen Venezuela
    https://www.dw.com/cda/de/die-lange-liste-der-sanktionen-gegen-venezuela/a-47543131

    In Libyen gab es wohl keinen Sozialismus, aber ein erfolgreiches unabhängiges Wirtschaftsmodell. Und das können die USA überhaupt nicht verkraften.
    Libyen hatte in französischen Banken 15 Milliarden Euro Reserven. Frankreich und die USA haben das brüderlich geteilt.
    Leichenfledderer.

    • Es ist, wie Sie sagen.
      Statt wirklich zu helfen, wird bestimmt, wer böse ist, um mit diesem Argument die Legitimation zum Diebstahl zu haben.

      Pascht schon.

      Man schafft sich, zusätzlich zur schrecklichen Realität, seine eigene und überzeugt seine Verbündeten davon.
      Es geht schlicht um Interessen, wer da etwas Gutes unterstellt, ist auf dem falschen Dampfer.

      Als nach dem Kriege die Deutschen noch „die Schweine“ waren und die Notwendigkeit, diese gegen den Klassenfeind auf die eigene Seite zu bekommen noch nicht erkannt war, hatte man z. B. die deutschen Kriegsgefangenen zu Verbrechern umgetauft, um so mal eben eine Million davon zu töten und verschmachten zu lassen. Das verstieß gegen die Menschenrechte und alle Konventionen.
      Die Geschichtsschreibung wurde sogar geändert oder es wurde nicht aufgenommen.
      Was wahr oder unwahr ist, bestimmen die Sieger oder es wird ausgehandelt.

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