Klimabemerkungen aus der Provinz – heute: Weiden in der Oberpfalz

Eigenes Werk.

Bremen, Hamburg, Berlin – der Norden Deutschlands gilt als eher links oder rot. Daher wundern sozialistische Demos für irgendeine Klientelgruppe, so auch das „Klima“, dort niemanden. Wie sieht’s im schwarzen Bayern aus? Ich sprach mit einer Oberpfälzerin. (Ja, ich weiß, das sind keine Baiern….)

Die von einem Plakat angekündigte „Friday-for-Future“-Demo gegen den Klimawandel wollte sich mein Kontakt nicht entgehen lassen. Angekündigt war die Veranstaltung ab 10.00 Uhr in Weiden vor dem Rathaus.

Bereits auf dem Weg dorthin fielen unserer Klimaskeptikerin mehrere Polizeifahrzeuge in den Nebenstraßen auf. Außerdem bewachten einige Zivilpolizisten in der Fußgängerzone den Ort der Kundgebung. Galt das dem Verkehr in der verkehrsberuhigten Innenstadt, oder wovor hatte man Angst? Gewalttätige Klimaleugner, gelenkt von EIKE? Nein, ich mache nur Spaß…

Vorm Rathaus stand eine überschaubare Gruppe, überwiegend halbwüchsige Mädchen (90% sogar), begleitet von einer erheblichen Anzahl von Ordnern.

Unser Kontakt schaute sich die ersten 45 Minuten FFF-Demo-Treibens an. Währenddessen unterhielt sie sich mit Mitglied einer Umweltorganisation, vermutlich Grünfrieden. Auf ihre Frage, warum so viel Polizei für eine Schülerdemo notwendig sei, bekam sie die Antwort, daß sich 500 Schüler noch über die sozialen Netzwerke angemeldet hätten, sie aber erst ab 11 Uhr schulfrei bekämen.

Dann fragte sie provokant, wieso denn diese Demo überhaupt stattfindet. Es wisse doch jeder, daß wir das Klima nicht verändern könnten. Und wie viel CO2 denn in der Atmosphäre verteilt sei. Mit Erstaunen stellte unsere Freundin fest, daß die Weltverbesserer selbst auf so einfache Fragen kein bisschen vorbereitet waren. 400 Teile pro Million (ppm, ca.) enthält die Atmosphäre, das haben wir doch schon in der Hauptschule gelernt; das war ihre Antwort auf den etwas irritierenden Blick des Klimaschützers. Und davon seien 95 Prozent natürlichen Ursprungs! Und diese Mini-Menge solle das Klima beeinflussen? „Ja aber 97 Prozent der Wissenschaftler sind der Meinung“, entgegnete der Klimaschützer. „Wenn diese Wissenschaftler anderer Meinung wären, stünden sie Morgen ohne öffentliche Gelder auf der Straße“, entgegnete unser Kontakt, „und schau dir mal das Zustandekommen dieser Zahl an, nur Lug und Betrug, Steht alles im Internet. Leute wie Schellnhuber sind die größten Verarscher der Menschheit. Die leben doch hervorragend von dieser Industrie. Stell Dir vor, der würde die Wahrheit publizieren, der wäre morgen weg vom Fenster, bekäme keinen Pfennig mehr von Merkel“.

Mittlerweile wurden die Kids zum Hüpfen aufgefordert, „wer nicht hüpft ist für Kohle“ – der umgeformte Antifa-Spruch. Bemerkenswert fand unsere Freundin, daß das ortsansässige OTV-Fernsehteam von Anfang an ausharrte, bis endlich mehr Schüler – nach elf Uhr -anwesend waren; sonst verschwinden sie nach kurzer Zeit wieder. Erschreckend fand sie, daß anwesende „Normalos“ diese Aktionen auch noch gutfanden, denn man müsse ja „etwas für die Umwelt tun“. Kein Wunder, wenn man sich Sendungen im Fernsehen ansehe, kämen laufend die Begriffe Nachhaltigkeit, Klimawandel, Umweltschutz, Zukunft unserer Kinder usw. vor – Gehirnwäsche!

Toll fand sie den Spruch auf einem zurzeit sehr passenden Demo-Schild eines Mädchens: „Fickt lieber einander anstatt die Erde!“ Auch die anderen Protestschildchen der ahnungslosen, unwissenden, gehätschelten Mädchen zeigten das Niveau unserer zukünftigen Jugend – getreu dem Motto – „Strom kommt aus der Steckdose und das Essen steht Mittag auf dem Tisch“. Die Anzahl der männlichen Schüler war zum Zeitpunkt der Beobachtung auffallend gering. Warum eigentlich?

 

 

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11 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Göhring,

    Marvin Müller hat mitnichten Hauptschüler kritisiert, sondern nur gefragt auf welcher Hauptschule lerne man die von Ihnen (kritiklos) wiedergegeben Aussage: „400 Teile pro Million (ppm, ca.) enthält die Atmosphäre, das haben wir doch schon in der Hauptschule gelernt; […]. Und davon seien 95 Prozent natürlichen Ursprungs!“ Dabei ging es sicherlich um den letzten Satz des Zitate. Da wurde mal wieder Schmonzes wiedergegeben: von den +/- 400 ppm die wir derzeit haben sind sicherlich mehr als 20 ppm anthropogener Anteil (fossil und vorzeitig aus Mittel- und Langfrist-Reservoiren freigesetzt).

    MfG Ketterer

  2. Also, ich habe hier im Südwesten (BW/Stadt) vor einigen Tagen eine 13-jährige Schülerin nach FridaysforFuture gefragt. Sie hatte keine Ahnung – nie gehört. Es scheint also noch ganz weiße Flecken zu geben.

    Zu 95% natürlichem CO2 eine Frage: Ich nehme an, damit ist die ständige CO2-Produktion gemeint. Gibt es aber Zweifel, dass der Anstieg von ca. 280 ppm auf 400 ppm menschengemacht sei? Da wäre ja dann die Aussage, dass 30% CO2 menschengemacht sei.

    • Da gibt es verschiedene Meinungen. Die meisten sagen Ja, das ist 100% Mensch. Mit der steigenden Temp. wird auch mehr CO2 aus den Ozeanen frei gesetzt. Es gibt auch Meinungen, die die 280ppm bezweifeln. Die Frage ist doch, führt uns das in den Untergang? Wenn man die schon zitierte Sendung Terra X schaut „Klima macht Geschichte“, wird in 2 Stunden erklärt, wie sich das Klima seit der Zeit der Neandertaler z.T abrupt geändert hat u. versucht die natürlichen Gründe zu erklären. In den letzten 2 Min. beeinflusst plötzlich der Mensch alleine das Klima und ein Wissenschaftler sagt, dass wir nun die Möglichkeit haben ein stabiles Klima zu schaffen. Stabiles Klima gibt es nicht, stabile Ökosysteme gibt es nicht, optimales Klima gibt es nicht (für wen sollte es denn optimal sein?). Sonst gäbe es keine Evolution! Wir Menschen sind die Spezies, die sich den verändernden Bedingungen immer wieder angepasst hat. Das war nie ein Untergang sondern Motor des Fortschritts. Diese Perspektive sollten wir einnehmen und nicht die der Klima-Götter.

  3. Unter den Kindern sind in der Tat viele Mädchen, kaum Jungs und sogut wie keine Migrantenkinder. Eher von Typ nordisch, wie Greta. Und die Antifa und Greenpeace und der BUND und Co. sind als Antreiber immer mit dabei. Und natürlich haben die Null Ahnung vom Klima, es geht schließlich um System Change.

    • Michael Krüger schrieb am 8. April 2019 um 13:04

      Und natürlich haben die Null Ahnung vom Klima, es geht schließlich um System Change.

      Vielleicht sind sie aber auch nur sprachlos, wenn ihnen jemand mit so einer Aussage kommt:

      400 Teile pro Million (ppm, ca.) enthält die Atmosphäre, das haben wir doch schon in der Hauptschule gelernt; das war ihre Antwort auf den etwas irritierenden Blick des Klimaschützers. Und davon seien 95 Prozent natürlichen Ursprungs!

      In welcher Hauptschule lernt man sowas?

        • Axel Robert Göhring schrieb am 9. APRIL 2019 UM 17:04

          Wenn Sie hier noch mal Hauptschüler diskriminieren, fliegen Sie raus.

          Ist das Ihr Ernst? Der Artikel zeichnet ein negatives Bild von den Demonstranten (ahnungslos, unwissend, gehätschelt), und wenn ich frage, wer der Beobachterin ihre Fakten vermittelt hat, wird mir die Sperrung angedroht?

  4. Frauen sind generell eher emotional ansprechbar. Sachargumente interessieren sie weniger. Man kann die besten Argumente vortragen, das prallt von ihnen ab.
    Verwandt damit: Mutterinstinkt, helfen zu wollen.
    Auch in der Flüchtlingshilfe sind sie viel viel aktiver, als Männer. „Arme Flüchtlingskonder.“ Wobei dort auch eine Rolle spielt, dass sie nach sexueller Befriedigung suchen.
    Ich spreche jetzt ausdrücklich nicht von der Gesamtheit der Frauen, nur eben über einen erheblichen Anteil.
    Die Grundvoraussetzung bei Klimahysterie ist Unwissenheit.
    Wie hat es Orwell formuliert? Ignorance is strength.
    https://www.journalistenwatch.com/2019/03/20/ein-fragen-klima/

    • Unwissenheit? Na ja, ich kenne da zwei „katholische“ Männer, ehemals recht reaktionär. Der eine las sogar Hamed Abdel-Samad und hatte seine Erfahrugen mit Zugewanderten im Allgäu. Nach seiner Hochzeit und Vaterschaft „vergaß“ er alles, was er wußte und plappert nun wie ein Papagei nach, was seine Frau sagt.

      Der andere Reaktionär ließ sich von islammigrationsfreundlichen Priestern zur angeblichen Nächstenliebe umprogrammieren. Er selbst (und unser Vater oben) wohnt selbstverständlich gediegen – also ausländerarm. Und ohne Windräder.

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