IEA: Globale CO2-Emis­sionen erreichen Rekord-Höchst­stand

Vier Teile CO2 von 10.000 Teilen Luft – und an diesen vier Teilchen hängt das gesamte Leben auf unserem Planeten! Bild: F.-K. Ewert

Mathew Carr und Jeremy Hodges
Kohlenstoff-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe erreichten im vergangenen Jahr einen Rekord-Höchststand, nachdem die Nachfrage nach Energie so schnell wie noch nie in diesem Jahrzehnt gestiegen war. Dies reflektiert einen höheren Ölverbrauch in den USA sowie die verstärkte Verbrennung von Kohle in Indien und China.


Diese Ergebnisse der International Energy Agency (IEA) bedeuten einen Rückschlag für Bemühungen, die Emissionen zu senken, welche man für die globale Erwärmung verantwortlich macht, und das nur drei Jahre nach einem grundlegenden Deal in Paris, wo alle Nationen überein gekommen waren, die Emissionen zu senken.

Die Zahlen zeigten, dass Erdgas zum bevorzugten Treibstoff für Fabriken und Versorger wird, während die Installation von Erneuerbaren jedweder Form nur sehr zögernd voran geht. Aus dem Report geht auch die Stärke der globalen wirtschaftlichen Expansion hervor mit einer Zunahme des Stromverbrauchs und am meisten in den USA.

Wir haben in den USA ein spektakuläres Wirtschaftswachstum hingelegt“, sagte Fatih Birol, Direktor der in Paris ansässigen Institution, welche die Nationen bzgl. Energiepolitik berät. „Wir haben erlebt, dass viele neue petrochemische Projekte online gegangen sind“.

Die Nachfrage nach Energie nahm im vorigen Jahr um 2,3% zu, das ist der stärkste Zuwachs in einem Jahrzehnt, wie die IEA betont. Es zeigte sich eine Rekord-Kohlenstoffemission von 33 Gigatonnen, das ist 1,7% mehr als im Jahr zuvor. Die globale Nachfrage nach Strom nahm um 4% zu und war verantwortlich für die Hälfte der Zunahme der Gesamtnachfrage nach Energie.

Die globale Nachfrage nach Kohle nahm 2018 im zweiten Jahr in Folge zu, getrieben von Asiens Appetit nach dem schmutzigsten [?] Treibstoff Kohle. Selbst mit der Abnahme des Kohle-Anteils am globalen Energiemix bleibt es die größte Stromquelle der Welt. Der Erdgasverbrauch stieg um 4,6%, das ist die höchste Zunahme seit 2010.

In den USA wurden Ölerzeugnisse mit einer höheren Rate verbraucht als in jedem anderen Land. Das war das erste Mal seit 20 Jahren und liegt sogar noch vor China. Der Ölverbrauch in den USA stieg um 540.000 Barrel pro Tag, das ist ein Fünftel mehr als in China. Und das, obwohl diese asiatische Nation eine vier mal so hohe Bevölkerungszahl aufweist und sich in eine weniger Öl-intensive Richtung bewegt, um die Luftqualität in den dortigen Städten zu verbessern.

Die Nachfrage nach Öl in Europa stagniert derzeit, geschuldet sich verlangsamender ökonomischer Aktivität und steigenden Preisen“, heißt es in dem Report. „In Deutschland wurde ein bedeutender Rückgang der Öl-Nachfrage verzeichnet“, ging diese doch im Jahre 2018 um 5,4% zurück.

Das Tempo bei Verbesserungen der Energie-Effizienz war rückläufig, und die Zunahme von Erneuerbaren hielt mit der rasant steigenden Strom-Nachfrage nicht Schritt, sank sie doch unter 50% zusätzlicher Energieversorgung im vorigen Jahr.

Der globale Ausstoß von Treibhausgasen aus Ressourcen bzgl. Energie erreichte einen Rekord, weil die Energienachfrage so stark wie bisher noch nie in diesem Jahrzehnt gestiegen war. „Die Zunahme Erneuerbarer hält nicht Schritt mit der Elektrifizierung unserer Gesellschaft“, sagte Birol. „Wir brauchen mehr Unterstützung für Erneuerbare!“

Global stiegen die Emissionen bzgl. Energieverbrauch auf ein Allzeit-Hoch von 33 Milliarden Tonnen Kohlendioxid, das ist eine Rate von +1,7% und die stärkste Zunahme seit 2013. Kohlekraftwerke, welche in Westeuropa geschlossen werden, waren der größte Einzel-Beiträger bei der Zunahme der Emissionen, machten sie doch 30% der Zunahme aus.

Die Emissionen steigen in China und Indien nach wie vor. In den USA stiegen sie ebenfalls, nachdem sie 2017 abgenommen hatten. Deutschland, Japan, Mexiko, Frankreich und UK verzeichneten allesamt einen Rückgang des Ausstoßes.

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Der ganze Beitrag steht hier.
Der Beitrag steht in einem Rundbrief der GWPF, so dass außer dem Link zum ,ganzen Beitrag‘ kein Link zur GWPF genannt werden kann.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag kommt erfrischend neutral daher. Denn wenn man weiß, dass das gesamte Leben auf diesem Planeten von derzeit 4 von 10.000 Teilchen abhängt (siehe das Bild ganz oben), ist das natürlich eine richtig gute Nachricht!

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8 Kommentare

  1. Ups, da hat sich jemand auf den Schlips getreten gefühlt. Warum diese persönlichen Belehrungen, die ich normalerweise nur aus dem Lager der Klimaaktivisten höre. Ich bevorzuge kontroverse Diskussionen mit Fakten und Sachlichkeit, die ich bei dem Ernst der Sache in den Beiträgen und Kommentaren bei Eike suche.

  2. Wie soll das Leben von lächerlichen 4 Teilchen von 10.000 abhängen? Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand kann man darüber nur lachen.

    • Da haben Sie in der Schule entweder gefehlt oder nicht aufgepasst, als es um Photosynthese ging! Bitte schnell nachholen und schauen, was das ist!

      Schon Schulkinder können Ihnen das erklären!

      Chris Frey

      • Hm die Schule, da haben wir auch intensiv den Treibhauseffekt durchgenommen. Angeblich auch durch diese 4 Teilchen erzeugt.

  3. Herr Prof Lesch sagt ja auch,das O3 (sehr geringer Anteil) alle
    Ultravioletten Strahlen filtert.Damit kann co2 auch die ganze Erde aufheizen.Und wieder hat keiner widersprochen.Das Ozonloch hätte
    ja alles Leben auslöschen müssen.Oder?

    • Herr Zippan,
      UV-Strahlung bezeichnet einen sehr großen Wellenlängenbereich unterhalb des sichtbaren Lichts. 80 % der UV-Strahlung mit Wellenlängen unter 200 nm werden bereits in der Mesosphäre und Thermosphäre durch Sauerstoff absorbiert. In der Stratosphäre spaltet dann UV-Strahlung mit Wellenlängen von 200 – 240 nm Sauerstoffmoleküle in Sauerstoffatome, von denen jedes mit einem andern Sauerstoffmolekül zu Ozon reagiert. Ozon wiederum absorbiert UV-Strahlung mit Wellenlängen über 240 nm. 10 % des stratosphärischen Ozons gelangen übrigens in die Troposphäre. Richtig ist, dass es ohne Ozon und Sauerstoff kein Leben geben würde. Würde die gesamte UV-Strahlung ungehindert die Erdoberfläche erreichen, würden Sie buchstäblich gegrillt, was sehr schmerzhaft wäre !

    • „Das Ozonloch hätte
      ja alles Leben auslöschen müssen.Oder?“

      Das Ozonloch ist wie eh und je – mal etwas größer, mal etwas kleiner.
      Wer immer noch das Märchen mit Ozon und den Flourkohlenwasserstoffen glaubt, dem ist nicht zu helfen!

  4. Sehr geehrter Herr Chris Frey,

    wenn ich das richtig interpretiere, dann hängt das Leben auf dem Planeten nicht von den dargestellten 4 Teilchen, sondern nur von 0,1 Teilchen ab, da nur das „böse“ anthropoge CO2 die Erde erwärmt. Die anderen 3 Teilchen gehören ja zu den „guten“ und führen in der Atmosphäre zu der von dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung angenehmen Wohlfühltemperatur von 15 Grad Celsius, wie im vorindustriellen Zeitalter. Da wir nach Meldungen der ARD / ZDF erst bei ca. 14,8 Grad Celsius in den Jahren 2016 / 2017 angekommen sind, müssen wir noch ein Weile frieren bevor wir nach Aussagen des Leiters des benannten Institutes verbrennen.

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