Wachsende Gletscher und steigende Meeresspiegel: Orwellsche Dialektik in den Massenmedien

Quelle: Wikimedia, Nils Simon, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jakobshavn_retreat-1851-2006.jpg

von AR Göhring

Die Quantitätsmedien rund um ARD&ZDF haben sich nach der kritischen Phase bis Ende der 1990er mittlerweile darauf eingeschossen, die vom bösen „alten weißen Mann“ verursachte Klimakatastrophe (Langstrecken-Luisa, bei hart aber fair*) als unumstößliche Tatsache darzustellen. Daher wird jede Meldung, die diese Erzählung unterstützt, eingehend ausgebreitet, und jede Meldung, die das Märchen Lügen straft, orwellartig doch noch unter „Katastrophe“ verbucht.

Kollege Chris Frey wies neulich darauf hin, daß der größte Grönland-Gletscher Jakobshavn Isbræ seit zwei Jahren wieder wächst, wie statt vom Weltklimarat IPCC vorgeschrieben zu schrumpfen

Nun gibt es Nachricht, daß auch die Gletscher in den Alpen wieder etwas zulegen. Kein Wunder, da das natürliche Wärmeoptimum sich in rund zehn bis 20 Jahren verabschieden und einer erneuten mindestens einhundertjährigen Kühlphase Platz machen wird. Hätten die Klima-Märchenonkel doch lieber auf die althergebrachte Klimaforschung gehört, die von astronomischen Zyklen statt von irgendwelchen „Killer-Gasen“ in der Luft ausgeht.

Stattdessen bastelt die ARD gerade fleißig weiter an ihrer Botschaft vom nahenden Weltuntergang. Wie fleißige Leser uns gerade mitteilten, steigen zumindest in den Köpfen der GEZ-Redaktöre die Meeresspiegel gerade wieder an. Wo die ihre zur Theorie passenden Daten herhaben, weiß ich nun gerade auch nicht (geträumt?); aber die Meere steigen weltweit nicht an. Unsere Referentin Maria da Assunção Araújo, Professor für Geografie an der Universität Porto, zeigte auf unserer Konferenz im November, daß kaum eine Messstation im Meer einen Anstieg anzeige. Darüberhinaus sind die Geräte mitunter ziemlich weit draußen und messen damit nicht in der Gezeitenzone (Ebbe & Flut). Unser Referent Thomas Wysmuller zeigte zudem, daß selbst bei Abschmelzen des kontinentalen Eispanzers der Meeresspiegel nicht ansteigen muß. Gründe: Erstens drückt das schwere Eis die Landmasse herunter, so daß nach Verschwinden des Panzers das Land ansteigt. Zweitens drückt auch flüssiges Wasser im Meer dessen Boden herunter, so daß am Ende die Effekte sich ausgleichen oder der Meeresspiegel sogar fällt. Nebenbei: Wußten Sie, daß Spiegel-Oberfälscher Claas Relotius auch herzerweichend über „versinkende“ Inseln und deren Bewohner berichtete? Natürlich war er nie vor Ort, Klimajournalisten-Ehrensache.

Zur orwellschen Dialektik von Klimapapst Schellnhuber und seinen Hausmedien gehört, daß wir nicht nur ersaufen, sondern gleichzeitig auch verbrennen werden. Oder so. Damit Sie das auch glauben, vermelden mehrere Qualitätsorgane derzeit die bevorstehenden Dürrekatastrophen wie im Sommer 2018. Daß die beiden Winter vorher und nachher zum Beispiel in den USA mit gefrorenen Meereshaien und gefrorenen Tesla-E-Autos einhergingen, wird natürlich nicht erwähnt. Oder „die Extreme werden mehr“.

In meinem Diskutierclub auf Facebook haben wir überlegt, was die Weltuntergangspropheten eigentlich als nächstes prophezeien werden, um den Wähler mit Panikmache gefügig zu machen und abzukassieren. Die milden Sommer und kalten Winter ab etwa 2030/2040 werden keine weitere Heißzeit-Propaganda mehr zulassen.

Eiszeit in den 70ern, Waldsterben in den 80ern, Ozonloch Anfang der 90er, „Selbstverbrennung“ aktuell, was bleibt da? Ein Kollege meinte, das historische Gedächtnis der Menschen sei kurz und hänge zudem von der Bildung und den Medien ab. Ich wandte ein, daß die Medien und unser Gedächtnis durch Internet demokratisiert seien. Der heftige Greta-Kult zum Beispiel wird sich nicht mehr „vergessen“ lassen. „Virus“, meinte daraufhin dann der Kollege. Übers Netz verbreitet würden dann alle Server und Privat-Festplatten gelöscht. Und dieser Häck würde dann halt als „chinesischer Angriff unter Führung von Trump und Putin“ verkauft, witzelte er weiter. So irrsinnig ist die Idee aber nicht, wenn man beobachtet, wie viele Bürger den weltanschaulichen Schwachsinn rund um Klima, Asyl und Gender schlucken….

 

  • *https://www.youtube.com/watch?v=DOaV9C95Erw
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48 Kommentare

  1. Was mir auf dieser Seite auffällt, ist, dass „dass“ konsequent mit scharfem ß geschrieben wird.
    Das fällt mir auch auf Seiten der Identitären, der AfD, den Chemtrailvertretern, der US-amerikanischen Geheimregierung, den Illuminaten und dem Weltjudentum auf. Zufall?
    Viele Grüße
    Andreas

  2. Herr hat Göhring von seinen falschen Aussagen:

    „[…] daß der größte Grönland-Gletscher Jakobshavn Isbræ seit zwei Jahren wieder wächst, wie statt vom Weltklimarat IPCC vorgeschrieben zu schrumpfen.“

    und

    „Nun gibt es Nachricht, daß auch die Gletscher in den Alpen wieder etwas zulegen.“

    nichts zurückgenommen. Nachdem nun der ÖAV seinen Gletscherbericht 2017/18 veröffentlicht hat und ist es wohl quasi amtlich, dass Herr Göhring versucht in Bezug auf die Alpengeltscher hier Fake-News zu verbreiten.

    mfG
    Ketterer

  3. „..haben wir überlegt, was die Weltuntergangspropheten eigentlich als nächstes prophezeien werden, um den Wähler mit Panikmache gefügig zu machen ..“
    Es ist durchaus möglich ,daß ,wenn eine Abkühlung erfolgen sollte ,was man nicht ausschließen kann,weil niemand wirklich weiß was das Klima wie beeinflußt ,daß die gleichen Kreise ,die heute das CO2 für eine Erwärmung verantwortlich machen ,dann für die Abkühlung.Das CO2 wird vermutlich bleiben ,da der eigentliche Zweck die Deindustrialsierung ist.
    Übrigens ist die Aussage des Autors ,daß in 20 Jahren eine Abkühlung ,die 100 Jahre andauern werde wissenschaftlich wenig untermauert.
    Ich wollte EIKE darauf aufmerksam machen ,daß es jetzt gelungen ist auch Varoufakis für die Klimakatastrophe einzuspannen :
    https://www.change.org/p/greennewdeal-f%c3%bcr-europa-500-milliarden-euro-pro-jahr-f%c3%bcr-die-rettung-unseres-klimas/sign?placement=aa_email&pt=AjpQZXRpdGlvbjoxNDU5NjkyNjoxNTU0MTMwNTMyOi8sRSwHLGU6MzcwZDU3OGI=&utm_medium=email&utm_source=aa_sign_single_click&utm_campaign=512518&utm_content=&sfmc_tk=yImWu2nscv7aK7qjMLoXEfjJYFaM0RmbqZLxHDAjT2ikCxdU246hkyna1ggIFdtE&j=512518&sfmc_sub=175522427&l=127_HTML&u=66733970&mid=7259816&jb=286

    • Mh, CO2 ist dann der Grund der Abkühlung? Könnte man machen wie in dem Film „The day after tomorrow“. Würden zu viele glauben. Allerdings: Sobald Deutschland etliche Stromausfälle australischer Größenordnung erlebt, dürfte es eng werden für die Desindustrialisierer

      • „Nun gibt es Nachricht, daß auch die Gletscher in den Alpen wieder etwas zulegen. Kein Wunder, da das natürliche Wärmeoptimum sich in rund zehn bis 20 Jahren verabschieden und einer erneuten mindestens einhundertjährigen Kühlphase Platz machen wird.“

        Ach ja Herr Göhring, das war ja mal wieder nichts mit der Vorhersage zu den Alpengletschern. Auch wenn sie nur andere Quellen zitiert und missinterprtiert haben, so sind Sie doch der Verbreiter der Feikg-Nyus.

        Trotz der Rekordschneefälle im vergangenen Winter sieht es nicht nicht nach verbreitetem Zuwachs bei den Alpengletschern aus.
        Es bleibt bei meiner Einschätzung, Ihre Stimmungsmache bezüglich der Gletscher hat nicht einmal BILD-Niveau.Die ZMAG hat ja schon ihre Mutmaßungen für die Saison 2017/18 geschreddert.
        MfG
        Ketterer

  4. Gletscherbannung

    Jetzt schmelzen die Gletscher in den Alpen, die zur Zeit der Römer, der Germanen und im Mittelalter zum großen Teil noch gar nicht existierten. Sie entstanden erst während der kleinen Eiszeit zwischen 1500 und 1850 und waren eine Katastrophe für die damaligen Menschen in den Alpen, denn ihnen gingen wertvolles Ackerland, Almwiesen und Wald verloren. Diese Gletscher haben alles plattgemacht, wie zäh fließende Lava. Wie haben die Menschen damals auf die Eisbedrohung und das kälter werdende Klima reagiert? Von dieser Zeit sind uns viele Zeugnisse überliefert. Hier ein Beispiel:
    Unterhalb des Aletschgletschers beteten fromme Menschen über 3 Jahrhunderte für den Rückgang der Gletscher-Bedrohung, genannt „Der kalte Tod“. Es gab eine Zeit, in der der Aletschgletscher wuchs und wuchs. Er rückte bedrohlich nahe ans Dorf heran. Dazu kamen die Ausbrüche des Märjelensees, 35 Mal brach der Eisstausee im 17. Jahrhundert oberhalb von Fiesch aus. 1678 legten die Bewohner von Fiesch und vom Fieschertal ein Gelübde ab, in dem sie vor Gott und der Welt kund taten, fortan tugendhaft zu leben und brav zu beten, dass der Gletscher sein Wachstum einstelle. Sie hielten jedes Jahr eine mehrstündige Prozession im Ernerwald ab, um gegen das Wachstum des Gletschers zu beten. Pfarrer Johann Volken leitete 1678 das Gelübde seiner Gemeinde an die nächste kirchliche Instanz weiter, den Bischof von Sitten. Von dort aus gelangte es an den Nuntius der römisch-katholischen Kirche der Schweiz in Bern, der es dem Vatikan zur Absegnung unterbreitete. Papst Innozenz segnete das Gelübde ab. Bedrohungen durch Gletscherabbrüche, Gletschersee-Ausbrüche oder Murgänge wurden als Strafe Gottes für sündhaftes Verhalten interpretiert, was erklärt, warum die Bewohner von Fiesch und Fieschertal Gott Tugendhaftigkeit versprachen. Diese Geschichte ist unter dem Begriff „Gletscherbannung“ in die Literatur eingegangen. „Gletscherbannungen“ sind aus dem gesamten Alpenraum bekannt. Auch das Aufstellen von so genannten „Gletscherkreuzen“ in den Fließweg der Gletscher zeugt von den Versuchen, die Gletscher zu bändigen.
    Und heute? In unserer Zeit werden nun von angeblichen Klimaforschern die Werte menschlichen Denkens und Empfindens ins Gegenteil verkehrt. Statt dankbar zu sein, wollen die Katastrophentrommler jetzt für mehr Kälte und Gletscherschäden sorgen. Wieso soll denn eine zähflüssige Eis-Lava wünschenswerter sein als blühende Alpenwiesen? Die Bewohner früherer Tage würden sagen: „Gott hat unsere Gebete gehört, wir haben es jetzt besser.“
    Die Fotos aus den Tälern beweisen: Die Gletscherschmelze hinterlässt wieder blühende Landschaften. Die Anzahl wild lebender Tiere, z. B. Murmeltiere und Vögel in den Alpen nimmt zu, genauso wie Menge und Vielfalt der Vegetation.

    Prof. Gernot Patzelt, Inst. F. Hochgebirgsforschung, Uni Innsbruck:
    „Die gegenwärtige Gletscher- und Klimaentwicklung zeigt keine Verhältnisse, die es in der Vergangenheit ohne menschlichen Einfluss nicht schon mehrfach und lange andauernd gegeben hat. In 65% der letzten 10.000 a waren die Alpengletscher kleiner als heute“.

    • Ja sicher warendie Gletscher im Holozän über weite Teile kleiner als heute. Dennoch bleibt Herrn Göhrongs Aussage „die Gletscher wachsen heute wieder“ Fake News“

      • @f.Ketterer,

        können Sie irgend einen Grund nennen, warum Gletscher heute nicht wieder wachsen können? – Forschungsstationen in der Antarktis müssen bekanntlich immer wieder angehoben werden, weil die Eisdicke dort munter anwächst!

          • Können Sie irgend einen Grund nennen, warum heute Gletscher in den Alpen nicht wieder wachsen können?

          • Warum die Alpengletscher vermehrt schmelzen dürfte Ihnen doch wohl bekannt sein, Herr Ketterer (xyz?), oder etwa nicht?
            Und ist Ihnen was über die ca. 400-jährigen Sonnenfleckenwandelzyklen bekannt, von denen einer gerade zu Ende geht?

          • Herr Wolf, wie würde Valentins Karl sagen?: „Können täten sie schon nur wollen tun sie nicht!“
            MfG
            Ketterer

          • Sehr geehrter Herr Wolff,
            der Grund weshalb die Gletscher der Alpen derzeit nicht wachsen ist einfach: Inden vergangen Sommern ist mehr Eis geschmolzen als sich durch Schnee und Firn neu gebildet hat. Und das lag an der deutlichen Zunahme der Sommertemperaturen. Auch wenn sich wie 2018 viel Schnee über den Winter angesammelt hatte, trägt dies nicht zum Wachstum der Gletscher bei, wenn dieser schon vor dem Hochsommer weitgehend geschmolzen ist.

        • Dass die Eisdicke dort anwächst ist ihre Vermutung, haben sie überprüft wieviel gleichzeitig unten abschmilzt?
          MFG
          Ketterer

          • Was sie nicht bedenken, dass ein Gletscher bei Minustemperaturen nicht schmilzt, sondern nur die obere Schicht die durch die Sonnenstrahlen erwärmt werden. Der Schnee, der die sich durch Russ von den gesamten Abgasen dunkel gefärbt hat und somit Wärmestrahlen in Hitze umwandelt, kommt somit zum Schmelzen. Neuschnee hemmt unverzüglich weiteres Abschmelzen, bis ein neuer Belag von Russ, den Vorgang wiederholt.

      • Dear F. Ketterer,
        Sie schreiben „Dennoch bleibt Herrn Göhrongs Aussage „die Gletscher wachsen heute wieder“ Fake News““… und weiter „Es ging um die Alpen.Siehe oben.“
        Im Titelbild des Artikels von Hr. Göhring wird ein Gletscher in Grönland gezeigt. Die Alpengletscher werden zusätzlich erwähnt, der Artikel spricht aber ganz allgemein von wachsenden Gletschern. Hr. Wolff hat auf die Zunahme des Eises in der Antarktis hingwiesen. Können Sie uns Ihre Aussagen etwas näher erläutern? Vielleicht mit ein paar Fakten (und bitte nicht nur bezogen auf die westantarktische Halbinsel).
        Mfg

        • Herr Müller,
          Herr Göring hat versucht seine Aussage „Gletscher wachsen wieder… Die nächste Kaltzeit kommt“ mit zwei Artikeln zu untermauern, die eine entgegen gesetzte Aussage haben.
          Somit produziert Herr Göring Fake news.
          Richtig schwach wird sein Auftritt, wenn er auffordert, die verlinkten Artikel zu lesen. ER haate diese offensichtlich nicht verstanden, muss ich diese nun ihm erklären?!?
          MfG
          Ketterer

          P. S. Nue Wei Neumeyer III immer wieder aus dem Firn gebündelt wird, kann man nicht unbedingt darauf schließen, dass an dieser Stelle die Massenbilanz des Schelfeises positiv ist.
          MfH
          Ketterer

          • F. Ketterer schrieb am 3. April 2019 um 23:15

            Somit produziert Herr Göring Fake news.
            Richtig schwach wird sein Auftritt, wenn er auffordert, die verlinkten Artikel zu lesen. ER haate diese offensichtlich nicht verstanden, muss ich diese nun ihm erklären?!?

            Man muss ihm vielleicht nachsehen, dass er sich auf Fake-News bezieht, die von jemand anderem produziert wurde. Und vielleicht hat er einfach nur verpasst, dass Herr Frey inzwischen bestätigt hat, dass die GWPF da einen irreführenden Artikel veröffentlicht hat und er es aus Zeitgründen nicht ausreichend geprüft hat.

  5. Es ist schön, dass auf dieser Plattform jeder seinen Senf dazugeben kann.
    So tue ich das auch als Nichtfachmann aber als „gebildeter“ Laie.
    Ich stelle mir die Erde als Doppelluftmatratze vor. Die Matratzenhülle ist die
    Erdkruste, die Luft der flüssige Erdkern. Dieser ist aber im Gegensatz zur Luft nicht komprimierbar. Wenn ich jetzt auf der Matratze liege und meine Frau legt sich auch darauf, sinkt die Hülle an der Seite nach unten und ich werde hochgedrückt.
    So ist das auch bei den Gletschern, die sich vor ca. 10.000 Jahren während der
    großen Eiszeit gebildet haben. Sie haben Nordeuropa in den flüssigen Erdkern gedrückt, der sehr zäh ist. Noch jetzt hebt sich Skandinavien z.T. um 2 cm jedes Jahr in die Höhe, während z.B. die Niederlande sich infolgedessen senken. Insgesamt ändert dieser Effekt den Meeresspiegel aber nicht. F. Ketterer hat schon Recht mit seinem Hinweis auf die zeitlichen Ausmaße dieser Prozesse.
    Wie auf dieser Seite mehrfach hingewiesen wurde, verschiebt sich bei einer Erhöhung der örtlichen Temperatur die Untergrenze eines Gletschers nach oben.
    Da mit zunehmender Höhe der Luftdruck sinkt und ebenfalls die Temperatur, kann man die neue Untergrenze theoretisch genau errechnen. Oben ändert sich nichts.
    Bei höherer Temperatur kann die Luft mehr Feuchtigkeit vor allem über dem Meer aufnehmen, was die Wahrscheinlichkeit des Schneeefalls erhöht. Wo und in welcher Form die Feuchtigkeit nach unten kommt, bestimmt der chaotische Wettergott.
    Es gibt noch einen dritten physikalischen Effekt, der von Bedeutung sein könnte,
    die Sublimation. Dabei geht das Wasser im Eis flüssig zur werden direkt in den gasförmigen Zustand über. Deshalt trocknet die Wäsche auf der Leine auch bei starkem Frost. Dieser Effekt ist die Grundlage für die Gefriertrocknung z. B. bei Kaffeepulver. Dadurch kann es passieren, dass bei einem längeren Schneemangel auf einem Gletscher die Oberfläche abnimmt und Jahrhunderte alte Verunreinigungen an die Oberfläche kommen, die von der Sonne erwärmt werden und damit das Eis in der unmittelbaren Umgebung zum Schmelzen bringt. Der Gletscher schwitzt, kann man sagen, was aber kein Effekt einer höheren Temperatur ist.
    Wenn ich Fernsehkommentatoren höre, die sagen, dass die Klimaerwärmung einfach zu erklären ist, muss ich immer laut lachen.
    Ich erbitte ausdrücklich Kritik.

  6. Gerade zu den Alpengletschern findet man jede Menge Diplomarbeiten der Meteorologen. Fazit: seit Beginn systematischer Daten (ca. 1800) verlieren die langfristig (bitte keine 2-3-Jahresmessungen) absolut konstant Höhenmeter. Relativ wird es natürlich immer mehr: wenn ein 2 km langer Gletscher 2 m verliert, ist das uninteressant, bei einem 200 m langen Gletscher merkt man das schon eher. Der relative Rückgang wird von den Klimahysterikern als Panikhebel benutzt. Geändert hat sich nichts.

    Ob ein Gletscher wächst oder schrumpft, hängt auch nicht von der Temperatur alleine ab. Mit genügend Niederschlag kann ein Gletscher auch bei höherer Durchschnittstemperatur wachsen, bei trockenen Winden auch bei tieferen Temperaturen schrumpfen. Solche Feinheiten stecken allerdings aus guten Gründen nicht in der Klimatheorie drin, sonst wäre es vorbei mit dem einen Regelparameter CO2 und der einen geregelten Größe Temperatur.

    Zum Thema Alpengletscher sei auch mal dran erinnert, dass Hannibal im Winter mit Elefanten über den Brenner gegen Rom gezogen ist. Frage an die Klimahysteriker: hat er eine dieselbetriebene Schneefräse dabei gehabt? Außerdem haben die Römer ebenfalls um die Zeit Hafenanlagen gebaut, die heute bis zu 6 m unter dem (Mittel-)Meeresspiegel liegen. Daher nächste Frage: wie kann bei sinkenden Temperaturen und wachsenden Gletschern der Meeresspiegel steigen?

  7. Sehr geehrter Herr Göhring,
    ich finde Ihren Artikel in mehrerlei Hinsicht enttäuschend.
    Durch die Wahl der Plattform und des Titels wird ein wissenschaftlich fundierter Artikel suggeriert. Ein kritischer Umgang mit vorhandenen Quellen und Daten findet jedoch nicht statt! Es kommen auch keine eindeutigen und wissenschaftlich validierte Daten hinzu, die seine Aussagen belegen.
    Stattdessen werden andere Meinungen und deren Vertreter denunziert. Das ist für mich schlichtweg unprofessionell!
    Auf mich wirkt der Artikel wie ein Versuch, die letzten Strohhalme zu einem Rettungsring aufzublasen. Weshalb Sie das tun, kann ich nicht nachvollziehen. Mich überzeugt Ihr Artikel deshalb gar nicht.
    MfG
    Pella

    • „Orwellsch“ ist eine typische Überschrift aus Wissenschaftsartikeln? Nein, das ist journalistische Kritik. Und die Meldungen zu wachsenden Gletschern sind ja verlinkt. Einfach lesen.

      • Welchen Teil der von Ihnen verlinkten Artikel zu Gletschern haben Sie nicht verstanden?
        Den
        „Jakobshavn-Gletscher:
        „Der Gletscher trägt zwar immer noch zum Anstieg des Meeresspiegels bei – nach wie vor verliert er mehr Eis, als er durch Akkumulation von Schnee zulegt – jedoch mit einer geringeren Rate.“

        Oder den:

        Alpengletscher:
        “ Entscheidend für die Gletscher sind die Sommer

        Allerdings hat der extrem warme April die überdurchschnittlich hohe Schneedecke auf den Gletschern schon mehr als kompensiert. Die momentanen Schneehöhen liegen sogar schon unter dem Mittelwert für Anfang Juni. Für die langfristige Entwicklung der Gletscher in Österreich ist überhaupt die Witterung im Sommer wichtiger als im Winter, sagt ZAMG-Experte Hynek.“

  8. „Verleugnung der Vergangenheit“ –
    Fakten sollte man nicht ignorieren, z.B.:
    Der Pasterzengletscher am Großglockner schrumpft seit Jahrzehnten. Vor über 120 Jahren hat Kaiser Franz Joseph diesen besucht. Damals war Eis bis an die Stelle wo man ihm später ein Denkmal setzte. Heute kein Eis mehr da. Nicht schön. Im kleinen Pasterzen Museum in der Nähe hab ich gesehen, dass seit einigen Jahren aus dem 100-300m höheren Gletscherbruch Bruckstücke von Latschenkiefern auftauchen. Diese müssen also noch weiter oben gewachsen sein. Aber vielleicht hat Ötzi diese ja vor 4000 Jahren da oben versteckt um Klimaleugner wie mich zu verwirren. Ich meine eher dass die Verwirrung in den Köpfen der gutgläubigen Klimaretter ist, verursacht von Ideologen mit handfesten politischen oder/und finanziellen Interessen.
    Roman Müllner
    PS
    DIE PASTERZE war während der Eiszeiten nur ein unbedeutender Anfang des mächtigen Mölltalgletschers der seine Endmoränen 40 km östlich vom Wörthersee nicht weit von Slowenien hinterlassen hat. Welch eine Hybris des modernen Menschen vorzugaukeln man hätte den KLIMAWANDEL VERURSACHT UND KANN DAS „AUSBESSERN“.

  9. Wenn man mal die Reste norwegischen Gletscher und auch die Tafeln u. Ausstellungen in den Naturpark Centern besucht, stellt man schnell fest, dass es den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten schlecht ging. Gletschervorstöße vernichteten Höfe und Nutzflächen. In den 1980ern gab es Vorstöße von Gletschern in NO und den Alpen. Sicher sehen die Gletscher für Naturliebhaber und Touristen toll aus. Aber: Die Norges nehmen es, so wie es ist. In Höhe der Hudson Bay u. der Südspitze Grönlands gedeihen dort Kirschen. Die Unis Bern u. Innsbruck haben auf Pflanzenresten, die nun unter den Gletschern auftauchen, Pilzsporen nachgewiesen, die heute auf dem Dung von Haustieren wachsen. Hinweise auf Weidewirtschaft der Vergangenheit. Keine Hinweise auf Katastrophen. Ob die Teile wachsen o. schmelzen, wir werden sie nicht daran hindern. Auch die Svenja nicht. Da taucht eine schöne Karikatur in meinem Kopf auf. Muss ich zeichnen 🙂 Unsere Vorfahren haben das Erscheinen der Sonne in Bauwerksfenstern u. Naturmarken verehrt. Für sie war es das Zeichen, dass der harte Winter vorbei ist und das Leben neu erblüht. Wir stellen die Zeit um und philosophieren, ob die nächste Dürre nun kommt oder nicht. Für unsere Vorfahren wäre sie eine wirkliche Katastrophe gewesen. Wir feiern gerade den tollen Jahrgang beim Wein 2018 und Obstrekordernten und stufen die Kartoffel Missernten als Teil der beginnenden Klimakatastrophe ein. Ein wenig mehr skandinavische Gelassenheit täte uns gut! Ebenso Demut vor den Kräften der Natur, denen wir uns schon immer anpassen mussten, mit denen wir leben müssen u. die wir nur sehr begrenzt beeinflussen können.

    • Skandinavische Gelassenheit? Schön wärs. Schweden, der größte und wichtigste Staat, ist seit 90 Jahren das Orwellsche Zentrum des Blödsinns. Genderwahn, Massenimmigration, Klimahysterie…alles von den Schweden miterfunden.

      • Kann sein, fragen sie mal im schwedischen Lappland jemanden, ob den das juckt. Die haben da oben protestiert, als man Mülltonnen eingeführt hat, dort hat jeder seine private Müllkippe u. einen Schrottplatz. Dazu essen die Schweden an jeder Ecke Fastfood, lieben amerikanische Oldtimer, holzen für ein Skigebiet schonmal ganze Berghänge ab, bauen ihre Autos auf Alkohol um, nicht weil die umweltfreundlich sind, sondern weil sie schneller fahren. Jedes Jahr fährt man mit allen fahrbaren Untersätzen in die Wälder und knallt 100.000 Elche ab. Die Norges machen an jeder Ecke eine Lachsfarm auf und fischen ihre eigenen Meere leer, um Lachsfutter zu produzieren, desgleichen die Isländer(Gammelfischer). Gibt jetzt erste Anlagen die mit vorwiegend Pflanzenfutter arbeiten. Ein Lachs ist aber keine Kuh. Die von Ihnen genannte Politik kommt wie bei uns aus den Hauptstädten. Weiter oben hätte man Greta ein paar Kronen in die Mütze geworfen u. dort sitzen lassen. Könnte ich mit Alkohol, Entlohnung etc. beliebig fortführen. Orwell sitz dort irgendwo aufm See und genießt eine geschmuggelte Pulle Whisky.

        • Die Lappen sind ja keine Schweden, also viel schlauer und bodenständiger.
          Und Sie haben natürlich recht: Die Orwellsche Ideologie dient letztlich Interessen. Da, wo sie stört, wird Doppelmoral gelebt (Langstrecken-Luisa). Allerdings sind die Schweden viel konsequenter bei der Umsetzung des Blödsinns.
          Ein Highlight: In Stockholm wurde mal „frauengerecht“ Schnee geräumt. Heißt, Bürgerinnensteige frei und aller Schnee auf die straße. Sie ahnen, was passierte….

  10. Da muss es schon damals eine Klimakatastrophe gegeben haben! Da war es anscheinend so warm, dass die armen Gletscher Bäumen weichen mussten. Gottseidank gelang es den Gletschern wieder das verlorene Gelände zurückzuerobern. Wahrscheinlich weil es einem Schellnhuber der Jungsteinzeit gelang eine Transformation der Steinzeitgesellschaft durchzusetzen. Vielleicht wurde Feuer machen verboten und man aß wieder roh.
    https://www.wetteronline.de/wetterticker/klima-gletscher-gibt-uralten-baum-frei-9406844

    • Damals gab es die ersten Klimaleugner.
      Die hatten den Baum dorthin getragen, ins ewige Eis, um den drohenden Hitzekollaps (man sahse schon damals kommen) zu verschleiern. 🙂

    • Sehr gut! Ich glaube den Schellnhuber hätten sie damals nachts an den Baum gebunden u. ihn am Morgen gefragt, ob er immer noch an die Erwärmung glaubt 🙂 Noch mehr glaube ich, dass der Mensch gerne an irgendwelche selbstverschuldeten Katastrophen glaubt. Irgendwie brauchen wir das. Einfach zu sagen: Die Luft u. Gewässer sind in Dtl. so sauber wie lange nicht mehr. Wir leben länger denn je. Wir haben hier schon lange Frieden. usw. Nee wir brauchen das latente schlechte Gewissen, dass wir egal was wir tun, immer im Hintergrund an unserem Untergang arbeiten. Dagegen hilft nur Verzicht und Selbstkasteiung (bezeichnet freiwillige Entbehrungen und Leiden um eines höheren Gutes willen).

  11. Sehr geehrter Herr Guthmann, Herr Göring bezog sich auf einen Bericht vom vergangenen April. Aus diesem zitiert er was ihm passt, den Rest lässt er weg, weil dies seine Analyse als falsch erscheinen lässt.
    Über die diesjährige Massen klang können wir gern Ende des Sommers diskutieren. Vor einem Jahr sah es ja auch nach einer Massenzunahme aus, aus der dann nichts wurde.
    MfG
    Ketterer

    • Projektion ist häufig bei den Gläubigen* (*alle Geschlechter gemeint). Tatsächlich nehmen die Klimatischen gern Trockenheit oder ein Meereseisschmelzen im Sommer oder einen krebskranken Eisbären als unumstößlichen Beweis für den Weltuntergang.
      Rekordkalte Winter mit gefrorenen Haien, Rekord-Eispanzer im Januar und Rekordwerte der Eisbärenpopulation hingegen sind zu ignorieren oder ein „Extrem“, das typisch ist für die Heißzeitkatastrophe.
      A propos: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45226263.html

      • Weltuntergang? War davon bei mir die Rede?
        Nö, von einem Übel der neuen Zeit war die Rede: Verbreitung von Fake-News.
        Von Schreibern war die Rede, die Texte zitieren, die sich nicht gelesen (oder verstanden!?!) haben, und dort nur das rausholen, was durch den eigenen Weltanschaungsfilter passt – oder war dies gar Absicht?!?.
        Und dann reden die auch noch von Orwell – oder von Projektionen.

        P.S: noch so ein Schmankerl:

        „Erstens drückt das schwere Eis die Landmasse herunter, so daß nach Verschwinden des Panzers das Land ansteigt. Zweitens drückt auch flüssiges Wasser im Meer dessen Boden herunter, so daß _am_Ende_die Effekte sich ausgleichen oder der Meeresspiegel sogar fällt. “

        So und nun bringen Sie bitte diese Prozesse auf ein Zeitachse, dann sehen Sie was für eine Milchmädcherechnung das ist. Aber Sie haben ja auch den letztjährigen Gletscherrückgang verpasst, als sie sich in den von Ihnen verlinkten Artikel eingelesen haben. Projektor falsch fokussiert?

  12. Ach, Herr Ketterer, Sie sind befangen – sagen Sie es doch wenigstens!
    Wie toll muss es sein, zu den selbst ernannten „Guten“ zu gehören ….

    • Hallo Herr Schmitt,
      Und hiermit vollziehen sie den nächsten Schritt, welcher einer inhaltlichen Diskussion widerspricht.
      Wenn sich alle Lager auf ihrer eigenen „Denkinsel“ verkriechen und anfangen mit Schubladenkategorien zu denken, haben sie nicht verstanden worauf Herr Ketterer hinaus will. Er kritisiert meiner Einschätzung nach, mehr die Art und Weise, der hier doch offenen Diskussion, als die Diskussion selbst.
      Und es ist eben kontraproduktiv hier so angreifbar ideologisiert zu argumentieren. So prallen am Ende nur verhärtete Fronten aufeinander welche dem anderen Lager keine Beachtung mehr schenken.

      MfG
      Christian Möser
      Zimmerer

      • Nein, mit solchen Leuten wie Herrn Ketterer kann man NICHT diskutieren, es ist astreine Verschwendung von Zeit, die ich in der Regel nicht habe. Ich habe oft genug erlebt, wie diese Leute ticken. Herr Ketterer könnte auch ein bezahlter „Influencer“ sein, von denen im Internet viele unterwegs sind. Er steht dem PIK in Potsdam, dessen Existenz an der CO2-Lüge hängt, zumindest sehr nahe. Leider haben die Lügen in Deutschland sehr sehr lange Beine, aber der Kipp-Punkt für Deutschland ist eh überschritten, von daher ist es auch egal. Ich muss mir nur die dümmlichen Freitag-Kids ansehen, um zu hoffen, dass ich im Alter nie von solchen Menschen gepflegt werden muss sondern in Würde abtreten kann. Wer kann, sollte schnellstmöglich aus Deutschland abhauen.

        • „Er steht dem PIK in Potsdam, dessen Existenz an der CO2-Lüge hängt, zumindest sehr nahe. Leider haben die Lügen in Deutschland sehr sehr lange Beine“
          Haben sie nicht, ihr Statement geht schon nahe in Richtung üble Nachrede. Ich stehe dem PIK mitnichten nahe.
          Ich kann mich nicht erinnern von Ihnen eine substantielle Antwort auf meine -wie von anderen Teilnehmer bestätigt sehen- berechtigte Einwände bekommen zu haben. Insofern ist ihr Statement trollhaft.
          OfG
          Ketterer

  13. Kaum geht es an die Gletscher kommt EIKE wieder einmal mehr mit _Fake-News_. Dr. Werner Kirstein hatte sich schon darüber beschwert, dass die Alpengletscher noch nicht bemerkt haben, dass die wider wachsen müssten (wegen der angeblichen Abkühlung). Auch hat Herr Göhring weder den von Herrn Frey zitierten Artikel noch die NASA-Mitteilung verstanden:

    Der Jakobshavn Isbræ nahm in der Länge zu (ist in der Länge gewachsen) und die Zunge wurde dicker, da er langsamer floss, aber in seiner Gesamtheit hat er weiter an Masse verloren. Muss man nicht sofort verstehen, aber nach dem Mann/Frau sich etwas in die Gletscherdynamik eingelesen hat, könnte man das verstehen. ist aber nicht so schlimm Herr Göhring.

    Richtig Fake-News ist wenn Herr Göhring einen Schneebericht vom letzten April zitiert und sagt:

    „Nun gibt es Nachricht, daß auch die Gletscher in den Alpen wieder etwas zulegen. Kein Wunder, da das natürliche Wärmeoptimum sich in rund zehn bis 20 Jahren verabschieden und einer erneuten mindestens einhundertjährigen Kühlphase Platz machen wird.“

    OMG: Dort im verlinkten Artikel ist Herr Göhring auf folgende Sätze gestoßen:

    „Das Kleinfleißkees hat im vergangenen Winter 25 Prozent mehr Masse gewonnen als in einem durchschnittlichen Winter. Das entspricht einer Wassersäule mit 1760 Millimeter Höhe.“

    Dann aber hat er vergessen weiterzulesen:

    „Allerdings hat der extrem warme April die überdurchschnittlich hohe Schneedecke auf den Gletschern schon mehr als kompensiert.“

    Versteht offensichtlich auch nicht jeder, aber man kann sich ja einfach mal diesen Gletscher ansehen: Das Kleinfleißkees war nämlich schon am 20. August praktisch firnfrei: Damit gab es _keinen_Massenzuwachs_.
    Schauen Sie sich doch schon mal den Bericht zum Ende des Glaziologischen Jahres Dachsteingebiet an.

    http://www.anisa.at/Gletscherzustandsbericht_Dachsteingebirge_2018_2.html

    Mit solchen _Fake_News_ sich über die Orwellsche Dialektik in den Massenmedien zu beschweren hat schon etwas von Dreistigkeit.

    MfG

    Ketterer

    P.S. wir können gerne das Thema nochmals aufnehmen, sobald die ZAMG den Gletscherbericht zum vergangenen glaziologischen Jahr veröffentlicht. Ach ganz nebenbei: habe ich den EIKE Bericht über den letzten Gletscherbericht verpasst?

    • @F. Ketter „„Allerdings hat der extrem warme April die überdurchschnittlich hohe Schneedecke auf den Gletschern schon mehr als kompensiert.““

      Heute ist der 31.03.2019, also noch ist kein April. Ob der April überdurchschnittlich warm war oder nicht, wissen wir erst in einem Monat.
      Es geht um den April 2018, und der Winter 2018/19 war in den Alpen größtenteils sehr schneereich, demnach haben die Gletscher in den Alpen zugenommen.

    • Hallo Herr Ketterer,

      wie sie richtig kritisieren, sollte man nicht mit den Fehlern, welche man bei der Gegenseite kritisiert, reagieren. Bei einem solch komplexen Thema ist es auch schwierig umfassend und ausgewogen zu berichten. Einen ganzen Gletscherzustandsbericht mag der wirklich Interessierte noch lesen.
      Es bleibt einerseits abzuwarten was dieser bringt, doch andererseits bleibt auch die Frage wie solch kurfristige Erkenntnisse für die allgemeine Entwicklung zu werten ist und was uns das für die Zukunft sagt. Eventuell hilft da mehr der Blick zurück in die Verangenheit, in der Proxydaten wie auch Überlieferungen (alleine Namen :Pasterze = slovenisch für Vieweide), als der Blick in Computersimulationen welche nicht in der Lage sind die Komplexibilität in der Variationen und Wechselwirkungen zu berücksichtigen.
      Ich denke das in der Verleugnung dieser Vergangenheit der größte Fehler sowie Betrug zu sehen ist, und das man sich mit Prognosen, welche die ferne Zukunft betreffen, generell zurückhalten sollte.

      MfG
      Christian Möser
      Zimmerer

      • @ cristian möser

        Betreffend “blick zurück in die Vergangenheit“
        Das wirft unangenehme Fragen auf. Ich war z.B. vor wenigen Jahren am Folgefonna, dem südlichsten Gletscher Norwegens. Die ehemals zusammenhängende Gletscherkappe ist in drei Teile “zerfallen“. Im Buarbreen-Tal zog sich die Gletscherzunge in 30 Jahren bis 2005 um 60 Höhenmeter zurück.
        Allerdings, und diese Informationen erhält man nur vor Ort, hat sich der Folgefonna vor 2700 Jahren überhaupt erst gebildet.
        Bei der Betrachtung des Bosson-Gletschers am Mont Blanc (das ganze Massiv ist von oberhalb Merlet aus am besten zu zu überblicken, grandios…) habe ich mich gefragt, was gewesen wäre, hätte sich dieser in den letzten hundert Jahren nicht um die 400 Meter zurückgezogen, sondern wäre um die selbe Menge gewachsen. Das damals bitterarme winzige Chamonix wäre unter Eis begraben, den Tunnel ins Aosta-Tal gäbe es nicht.
        Das man dort überhaupt siedelte, zeigt eigtl. nur, dass zum Zeitpunkt der Besiedlung die klimatischen Verhältnisse besser gewesen sein müssen, der Gletscher weit höher gelegen haben muss.

      • „Ich denke das in der Verleugnung dieser Vergangenheit der größte Fehler sowie Betrug zu sehen ist, und das man sich mit Prognosen, welche die ferne Zukunft betreffen, generell zurückhalten sollte.“

        Da bin ich ganz Ihrer Meinung, Herr Möser. Ich bin gesappnt wann der Patzlet-Vortrag der letzten EIKE-Konfernz hier zur Diskussion gestellt wird. Ich fan diesen sehr Aufschlussreich und interessant.
        MfG
        Ketterer

      • Sehr geehrter Herr Möser,

        wenn es denn wenigstens Prognosen wären oder sein sollten, die Herren vom PIK sprechen von Projektionen, also Computer-Spielereien mit handverlesenen Parametern, damit sich ein Ergebnis einstellt, das der Erwartungshaltung entspricht. Ich möchte nicht wissen, wie oft Ergebnisse nach tagelangem Computerlauf herausgekommen sind, die eine Abkühlung von z. B. 1°C pro Monat ergeben haben und wie oft dann die handverlesenen Adaptions- und Korrekturparameter so getrimmt worden sind, dass die vom PIK gewünschte Temperaturerhöhung herauskommt.

        Seit es Computer gibt, programmiere ich Prozesstechnik, mir sollte keiner erzählen, dass er in seinen Programmen absolut fehlerfrei ist und damit das Ergebnis glaubwürdig. Derartige Übermenschen sind mir im technologischen Bereich noch nicht begegnet, sie gibt es vielleicht nur und ausnahmslos bei Klimawissenschaftlern im und in der Nähe des PIK.

        Man setzt beim PIK darauf, dass das, was man mit Projektionen als Ergebnis vorstellt, von vielen dann fälschlich als Prognosen verstanden wird. Mindestens unseren Politikern traue ich die grundsätzliche Kenntnis zur Unterscheidung von Projektionen und Prognosen nicht zu. Sie fahren in ihrem Unverständnis unsere sichere Energieversorgung an die Wand und haben sich jüngst die Automobilindustrie vorgenommen.

        Da hilft auch E-Mobilität nicht weiter, nach den neuen CO2-Reduktionen dürfen die schon mit Abschluss der Fertigstellung nicht mehr auf die Straße, da sie schon genügend CO2 in die Atmosphäre geblasen haben, bevor sie den ersten Kilometer gefahren sind.

        Das passt zur Religion, dass CO2 ein Giftstoff ist und nicht die Lebensgrundlage der gesamten Flora und damit der Fauna und des Menschen. Wenn wir nur noch auf das Goldene Kameramädchen Greta hören, ist es bald mit dem Leben auf diesem Planeten vorbei. Sollte diese ihre Fehlstunden nachholen und fleißig lernen, wird sie in etlichen Jahren vielleicht verstehen, vor wessen Karren sie sich hat spannen lassen. Vielleicht hat sie aber dann schon wie Al Gore ausgesorgt und klopft sich vor Freude auf die Schenkel.

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