Forschung : Top Five der Klimaleugner

Alex Baur, Foto WELTWOCHE

von Alex Baur (Red. WELTWOCHE Zürich)*
Wer die apokalyptischen Klimamodelle relativiert, muss mit heftigen persönlichen Angriffen rechnen. Eine Liste der fünf bekanntesten Wissenschaftler, die trotzdem Kritik wagten.

Lennart O. Bengtsson – Der 1935 in Schweden geborene Umweltwissenschaftler und Meteorologe unterrichtete und forschte als Professor in Grossbritannien und Deutschland. Als Pionier von Langzeit-Wetterprognosen und Klimamodellen galt der hochdekorierte Forscher weltweit als Koryphäe, bis er 2014 in einer Studie Fehler an den Klimamodellen des Uno-Klimarates (IPCC) nachwies. Bengtsson stellte den durch CO2 verursachten Treibhauseffekt nicht grundsätzlich in Frage, bemängelte aber, dass sich der IPCC zweifelhafter Modelle bediente, welche viel zu dramatische Szenarien prognostizierten.

Als Bengtsson im selben Jahr Mitglied der GWPF (Global Warming Policy Foundation), eines Zusammenschlusses von skeptischen Wissenschaftlern, wurde, brach ein regelrechter Shitstorm über ihn herein. Bengtsson gab in der Folge seinen Rücktritt aus der GWPF bekannt – nicht etwa weil er seine Meinung geändert hatte, sondern weil er die permanenten Anfeindungen nicht auf sich nehmen mochte. «Die Situation erinnert mich an die McCarthy-Zeiten», hielt er in seinem Rücktrittsschreiben fest, «ich hätte mir etwas Derartiges in der einst friedlichen Gemeinschaft der Meteorologen nicht vorstellen können.» Die GWPF wurde 2009 gegründet, nachdem aufgrund von geleakten E-Mails Manipulationen in der Klimaforschung (Climategate) publik wurden; dem wissenschaftlichen Beirat des GWPF gehören rund drei Dutzend zum Teil namhafte Forscher an.

John R. Christy – Auch der 1951 in Kalifornien geborene Atmosphärenphysiker gehörte zu den Pionieren der Klimawissenschaften. Seit den 70er Jahren war er massgeblich an der Entwicklung von Temperaturmessungen mit Satelliten beteiligt. Bis 2003 wirkte Christy, zeitweise als führender Autor, bei fünf IPCC-Berichten mit. Christy beklagte öffentlich die politische Vereinnahmung der Wissenschaft und den Alarmismus. In einem BBC-Interview verurteilte er das «Gruppendenken» und den «Herdentrieb» in den Klimawissenschaften. Christy warnte davor, aufgrund von ungesicherten Hypothesen die Energie zu verteuern, was zu wirtschaftlichen Schäden führen könne, die in keinem Verhältnis ständen zu den möglichen Folgekosten der Erderwärmung. Den Zorn der Ökoaktivisten zog er auch mit der Aussage auf sich, dass ein massiver Ausbau der Kernenergie der effizienteste Weg zur Bekämpfung von CO2-Emissionen wäre. Die relativ kleinen und einfach kontrollierbaren Mengen an radioaktiven Abfällen wären das geringere Übel. Christy liess sich durch die massiven Angriffe aus der Mainstream-Szene allerdings nie entmutigen.

Judith A. Curry – In wissenschaftlichen Kreisen wurde die 1953 geborene und an mehreren amerikanischen Universitäten lehrende Geophysikerin durch atmosphärische Modelle, Fernmessungen sowie die Erforschung von atmosphärisch-ozeanischen Wechselwirkungen, Hurrikanen und Tornados bekannt. 2011 forderte sie ihre Forscherkollegen erstmals öffentlich auf, sich nicht für politische Kampagnen instrumentalisieren zu lassen. Bei einem halben Dutzend Auftritten vor den US-Parlamenten wies Curry immer wieder auf die grossen Wissenslücken bei der Erforschung des Klimas hin, die verlässliche Prognosen verunmöglichten. Curry bemängelte vor allem auch, dass der IPCC die Forschung zu den natürlichen Ursachen des Klimawandels völlig vernachlässige. Die Situation sei derart verfahren, dass man am besten den Reset-Knopf drücken sollte. 2017 wurde Curry unter anderem wegen dieser Aussage vom Georgia Institute of Technology, wo sie fünfzehn Jahre lang gewirkt hatte, in den Ruhestand gemobbt. Seither betreibt sie den Blog «Climate Etc.» (judithcurry.com), der die Debatte versachlichen soll. Persönliche Attacken sind auf diesem Blog strikt verboten, sachliche Kontroversen dagegen erwünscht.

Richard S. Lindzen – Der 1940 geborene amerikanische Mathematiker und Atmosphärenforscher (Massachusetts Institute of Technology, MIT) schrieb bereits 1964 eine Doktorarbeit über die Ozonschicht. Später spezialisierte er sich auf die stratosphärischen Winde in den Tropen und deren Einfluss aufs Klima. Er gilt als Spezialist für Wolken in hohen Lagen, welche die Temperatur auf der Erde in beide Richtungen beeinflussen können. Lindzen war einer der IPCC-Pioniere, im Bericht von 1995 schrieb er ein ganzes Kapitel. Allerdings war er auch einer der ersten Kritiker an den Modellen des Weltklimarates und den extremen Prophezeiungen, die alles andere als gefestigt seien. Generell sei es falsch, von einer «gesicherten Forschung» zu sprechen. In der Folge war seine Mitarbeit beim IPCC nicht mehr gefragt. Auch Lindzen war fortan persönlichen Diffamierungen des Klima-Establishments ausgesetzt, die ihn an weiteren wissenschaftlichen Publikationen allerdings nicht hinderten.

Nir J. Shaviv – Der 1972 in den USA geborene Physiker (Princeton, Hebrew University of Jerusalem) ist der Jüngste unter den Top Five der von den Apokalyptikern meistgehassten Klimaforscher. Shaviv machte sich bereits im Alter von dreissig Jahren einen Namen bei der Erforschung des Einflusses von kosmischen Strahlungen auf das Erdklima, bei dem unter anderem die Milchstrasse und die Sonne eine wichtige Rolle spielen. Nach seiner Ansicht lassen sich die Schwankungen der globalen Temperatur (Eiszeiten, Wärmephasen), die es schon immer gab, am ehesten durch kosmische Einflüsse erklären. Er stellt den menschengemachten Einfluss auf die Atmosphäre zwar nicht grundsätzlich in Abrede, hält diesen aber für weit geringer als gemeinhin angenommen. Shaviv bezeichnet auch den angeblichen «97-Prozent-Konsens» über den Klimawandel als Unfug: «Wissenschaft ist nicht demokratisch.» Trotz seiner kritischen Haltung hat er schon über hundert wissenschaftliche («peer-reviewed») Berichte publiziert.

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion: Dieser Artikel ist zuerst erschienen in der WELTWOCHE Zürich : Top Five der Klimaleugner | Die Weltwoche, Nr. 12 (2019)| 21. März 2019 ; http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor ALEX BAUR für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages.

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36 Kommentare

  1. @alle
    Die heutigen CO2-Gehalte in der Atmosphäre sind lächerlich im Vergleich zu denjenigen in der Zeit von vor knapp 550 Mio Jahren bis heute. Damals gab es bis zu 6.000 ppm CO2 in der Atmosphäre, seitdem ist der Gehalt (mit einigen Schwankungen) auf das heutige Niveau abgesunken. In all diesen Jahrmillionen war das Klima so, dass die Erde eine Fülle von Leben hervorbringen konnte. Seit etwa 3 Mio. Jahren haben wir Eiszeiten. Wer angesichts von heute ca. 400 ppm vor „Heißzeiten durch zuviel CO2“ warnt und eine „Klimakatastrophe“ kommen sieht, ist nicht ernst zu nehmen.
    Mfg

    • Fred F. Mueller schrieb am 1. April 2019 um 18:12

      Wer angesichts von heute ca. 400 ppm vor „Heißzeiten durch zuviel CO2“ warnt und eine „Klimakatastrophe“ kommen sieht, ist nicht ernst zu nehmen.

      Welcher der in diesem Artikel bzw. den Kommentaren dazu genannten warnt denn vor einer Heißzeit oder Klimakatastrophe? Haben Sie sich mit dem Kommentar im Artikel geirrt?

      • Lieber Hr. Müller,
        das Thema des Artikels ist doch „Klimaleugnung“. Steht so schon in der Überschrift. Als „Klimaleugner“ werden i.d.R. Menschen bezeichnet, welche die Hypothese von der „globalen Erwärmung“ aka „Heißzeit“ aka „Klimakatastrophe“ (beleibig austauschbare ideologische Kampfbegtriffe Copyright PIK) als angebliche Folge einer geringfügigen Zunahme des CO2-Gehalts der Atmosphäre in den letzten ca. 150 Jahren als irrig bezeichnen. Ich habe auf Tatsachen hingewiesen, die beweisen, dass diese „Leugner“ im Recht sind. Mit Ihrem Kommentar geben Sie sich lediglich der Lächerlichkeit preis.
        Mfg

        • Fred F. Mueller schrieb am 3. April 2019 um 7:44:

          Lieber Hr. Müller,
          das Thema des Artikels ist doch „Klimaleugnung“. Steht so schon in der Überschrift.

          Und ich dachte, dort stünde „Forschung : Top Five der Klimaleugner“ und es ginge um die bedeutendsten Kritiker und ihre Ansichten…

          • Lieber Hr. Müller
            oh, und ich dachte immer, die Betätigung von „Klimaleugnern“ bestünde in der „Klimaleugnung“. Nochmals vielen Dank, dass Sie mich auf meinen Irrtum hinwiesen und an ihrer unendlich höheren Weisheit teilhaben ließen. Im Lichte dessen verstehe ich jetzt auch endlich den wesentlichen Unterschied zwischen Rosinen und Korinthen: Rosinen kann man picken…
            Mfg

          • Fred F. Mueller schrieb am 4. April 2019 um 8:02

            Nochmals vielen Dank, dass Sie mich auf meinen Irrtum hinwiesen und an ihrer unendlich höheren Weisheit teilhaben ließen.

            Gern geschehen, es ist immer wieder ein Freude, Ihnen helfen zu können.

    • Fred F. Müller: Wie kommen Sie auf die 6000 ppm C02 vor 550 Millionen Jahren? Ich weiß zwar nicht, WIE alt Sie sind, aber SO alt doch bestimmt nicht, dass Sie damals mit einem Messgerät über die Erde gestapft sind. Ich gehe also davon aus, dass Sie das mit den 6000 ppm aus der wissenschaftlichen Literatur haben, ergo dürfte es sich um einen Wert handeln, der von Forschern aufgrund bestimmter Faktoren durch Modellrechnungen, Modellierungen etc. als mögliche Größe ermittelt wurde. Sie gehen also davon aus, dass Wissenschaftler heute in der Lage sind, den C02-Gehalt der Atmosphäre und die Klimaverhältnisse vor 550 Millionen Jahren präzise zu beschreiben, dass die gleichen Wissenschaftler aber unfähig sin, den Klimawandel der vergangenen 150 Jahre auf der Grundlage von Messungen etc. zu erfassen und daraus Projektionen für die Zukunft abzuleiten. Das ist der grundlegende Widerspruch, den ich bei aller nachvollziehbaren Kritik am Klima-Aktionismus in allen Statements der Klima-„Realisten“ sehe. Man wirft der Wissenschaft Unfähigkeit, Dummheit und Manipulation vor und spricht vom Klima-„Glauben“. Bedient sich dabei aber gerne Argumenten wie der angeblich lückenlos bewiesenen mittelalterlichen Warmzeit, die auch nichts anderes ist als ein theoeretisches Modell der so viel gescholtenen Wissenschaft.

  2. Helmut Hassel schrieb am 30. März 2019 um 7:45

    Marvin Müller
    Ich habe noch nie gehört oder gelesen, dass der menschliche Anteil am CO2
    30 % sein soll. Einen Vortrag zum Kohlenstoffkreislauf von Herrn Lüdecke konnte ich nicht finden. Vielleicht können Sie mir hierzu einen Tipp oder Link geben. Ich lerne gerne dazu.

    Wonach haben Sie denn gesucht? Wenn ich bei Youtube nach „lüdecke eike Kohlenstoff“ suche, ist der zweite Treffer ein Vortrag mit dem Thema „Prof. Horst Lüdecke: 1. Modell des CO2 Zyklus, 2. Temperaturen und Niederschlagsmuster“

  3. @Heinrich Heinecke,

    „Ich übersetze: Es gibt einige Dinge beim Klimawandel, bei denen wir uns sicher sind. Wir sind uns zum Beispiel sicher, dass die Zunahme des atmosphärischen Kohlendioxids zur Erwärmung des Planeten beiträgt.“

    Man muss keine bekannter Wissenschaftler sein, um (nach einigen Mühen!!!) zu erkennen, dass dieser Irrtum die Wurzel allen Übels ist.:

    Richtig ist zwar, dass CO2 zur energetischen Rückkopplung des atmosphärischen Treibhauseffektes beiträgt, richtig ist jedoch auch, dass alle Veränderungen seiner Wirkung gegenläufig durch die Aerosole des Wasserkreislaufes kompensiert werden:

    Bekanntlich sinkt die Temperatur in der Atmosphäre mit der Höhe bis unter -50 Grad C in dem Volumen der Tropopause ab. Die Konzentration des CO2 sinkt ebenfalls und die des Wasserdampfes, weil er zu Tropfen kondensiert und/oder zu Eispartikeln gefriert. Diese Aerosole schließen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein „atmosphärisches Fenster für Wärmestrahlung“ nahezu vollständig. Diese Aerosole absorbieren bekanntlich die von der Materie an der Erdoberfläche ausgehenden Energieflüsse (Wärmestrahlung, Konvektion, Wärmeleitung und Phasenänderung), wandeln die absorbierte Energie in Wärme und emittieren kontinuierlich temperaturabhängig Wärmestrahlung in den Raumwinkel von 4 𝛑.

    Energie, die von CO2 und Wasserdampf zur Materie an der Erdoberfläche zurückgestrahlt wird, mindert den Energiezufluss zu diesen Aerosolen und damit deren Anteil an der energetischen Rückkopplung des atmosphärischen Treibhauseffektes. Als Folge können Veränderungen der CO2 Menge weder die Energiebilanz der Materie an der Erdoberfläche, noch das Wetter oder seine Statistik, Klima genannt; verändern.

    Alle Ergebnisse mathematischer Modelle, die diese Trivialität ignorieren, täuschen eine angebliche Klimasensitivität des CO2 lediglich vor!!!!!!!!!
    https://de.scribd.com/document/372778420/Klimasensitivita-t-des-CO2-eine-Seifenblase

  4. Es gibt keinen Konsens in der Wissenschaft, und das ist auch gut so. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite, wenn man die Klimadebatte schon auf zwei Lager reduzieren will, was auch Unfug ist. Zitat aus einem aktuellen Aufsatz von Judith Curry:
    There are some things about climate change that we know for sure. For example, we are certain that increasing atmospheric carbon dioxide will act to warm the planet.
    Ich übersetze: Es gibt einige Dinge beim Klimawandel, bei denen wir uns sicher sind. Wir sind uns zum Beispiel sicher, dass die Zunahme des atmosphärischen Kohlendioxids zur Erwärmung des Planeten beiträgt.
    Ich bin gespannt was die Eike-Familie dazu sagt.

    • In dieser Frage wäre es doch gut, wenn man sich zusammensetzt und darüber diskutiert, denn in Realisten-Kreisen steht Mrs. Curry ziemlich alleime da.
      Wie sollen 4 von 10.000 Teilchen eines Gases irgendeinen Einfluss auf das Wetter haben? Zumal das gesamte Leben auf unserem Planeten ohne dieser vier Teilchen sofort zum Aussterben verdammt wäre?
      Chris Frey

      • Chris Frey schrieb am 29. März 2019 um 10:02:

        In dieser Frage wäre es doch gut, wenn man sich zusammensetzt und darüber diskutiert, denn in Realisten-Kreisen steht Mrs. Curry ziemlich alleime da.
        Wie sollen 4 von 10.000 Teilchen eines Gases irgendeinen Einfluss auf das Wetter haben?

        Welcher der oben genannten stellt denn den den Einfluss von CO2 auf das Klima in Frage? Soweit ich weiss, vertreten alle genannten bezüglich der Wirkung von Co2 die gleichen Positionen wie die „Alarmisten“. Sie weichen nur in der Größenordnung der Wirkung und der Bewertung anderer Faktoren ab. Sie haben doch einen direkten Draht zu Herrn Lüdecke, fragen Sie den doch einfach mal, worin sich die Positionen der genannten von denen der „Alarmisten“ unterscheiden. Ich bin mir sicher, CO2 ist kein Treibhausgas wird nicht als Grund dabei sein.

        • Das bezog sich auf Beiträge und Kommentare auch hier auf der Website des EIKE, denen zufolge CO2 kühlt oder gar keine Wirkung hat. Als Nicht-Wissenschaftler kann ich nur beide Positionen zur Kenntnis nehmen und hoffen, dass irgendwann diese beiden Fraktionen doch mal zusammen kommen.
          Chris Frey

          • Chris Frey schrieb am 29. März 2019 um 10:58

            Das bezog sich auf Beiträge und Kommentare auch hier auf der Website des EIKE, denen zufolge CO2 kühlt oder gar keine Wirkung hat.

            Also stehen die „Top Five der Klimal*“ ziemlich allein da unter den Realisten. Verstehe ich das richtig?

            Als Nicht-Wissenschaftler kann ich nur beide Positionen zur Kenntnis nehmen und hoffen, dass irgendwann diese beiden Fraktionen doch mal zusammen kommen.

            Sie (oder wer auch immer die Wwahl zu übersetzenden Artikel trifft) unterstützen mit Ihrer Artikelauswahl aber deutlich die eine Position. Wie kommt das, wenn Sie sich bezüglich der Positionen nicht sicher sind? Und wie kommt diese Frage (die nach den 4 Moleküheln auf 10000) immer noch, wenn Sie doch seit Jahren mit einem Fachbeirat zusammenarbeiten, der Ihnen das erklären kann (siehe Lüdeckes Artikel seit 2010)?

            (Falls Sie sich wundern, warum ich da gerade bei Ihnen nachhake: Sie wirken durch Ihre Übersetzungstätigkeit als Multiplikator für andere Positionen …)

      • Und von diesen 4 Teilchen stammen ja nur ca. 3 %, also 0,12 vom Menschen. Das zeigt noch deutlicher, dass jegliche Maßnahmen gegen CO2 völlig sinnlos sind.

        • Helmut Hassel schrieb am 29. März 2019 um 12:58:

          Und von diesen 4 Teilchen stammen ja nur ca. 3 %, also 0,12 vom Menschen. Das zeigt noch deutlicher, dass jegliche Maßnahmen gegen CO2 völlig sinnlos sind.

          Auch hier würde ich empfehlen, mal die Ansichten des Fachbeirates bzw. von Herrn Lüdecke zu Rate zu ziehen. Er hat einen Vortrag zum Kohlenstoffkreislauf gehalten. Dann kommen Sie vielleicht zu der Erkenntnis, dass 1,2 der 4 Molekühle antropogenen Ursprungs sind, als etwa ein Drittel …

          • Marvin Müller
            Ich habe noch nie gehört oder gelesen, dass der menschliche Anteil am CO2
            30 % sein soll. Einen Vortrag zum Kohlenstoffkreislauf von Herrn Lüdecke konnte ich nicht finden. Vielleicht können Sie mir hierzu einen Tipp oder Link geben. Ich lerne gerne dazu.

      • @Chris Frey
        „Wie sollen 4 von 10.000 Teilchen eines Gases irgendeinen Einfluss auf das Wetter haben? “

        Lieber Herr Frey,
        es wirken dann doch „nur“ etwa 1 x 10^22 CO2 Moleküle pro Kubikmeter Luft, eine Bagatelle, oder doch nicht?

        MfG

    • Wen meint Mrs, Curry mit “wir“? Und was meint sie mit „beitragen“? Das, Herr Heinecke, können Sie uns sicher auch übersetzen.

    • Auf Ihre Frage Herr Heinecke meine persönliche Meinung:

      Ich schließe nicht aus, dass eine CO2-Konzentrationserhöhung die Temperatur auf der Erde erhöhen kann. Ich glaube auch, dass die Temperatur auf der Venus nicht nur mit der Nähe zur Sonne zu tun hat, sondern auch mit den 95% CO2.

      Ich bin aber absolut überzeugt, dass die CO2-Schwankungen um die 0,04%…0,03% kaum messbaren Einfluß haben und im Zusammenhang mit anderen Faktoren, die Wechsel zwischen Eiszeit und Warmzeit verursachen, absolut zu vernachlässigen sind.

      Absolut albern finde ich die Bezeichnung Klimasensivität im Sinne Erwärmung in Kelvin bei CO2-Verdopplung. Da mit absoluter Sicherheit eine Verdopplung von 0,03% auf 0,06% eine ganz andere Temperaturverschiebung als die Verdopplung von 50% auf 100% bringen würde, finde ich die ganze Diskussion unwissenschaftlich. Man könne darüber diskutieren, ob eine Erhöhung vom heutigen Stand auf 600 ppm (bzw. 800 ppm) eine Erhöhung um 1 oder 0,1 Kelvin nach sich zieht, aber nicht um Verdopplung allgemein.

    • „Zitat aus einem aktuellen Aufsatz von Judith Curry:
      There are some things about climate change that we know for sure. For example, we are certain that increasing atmospheric carbon dioxide will act to warm the planet.
      …Ich bin gespannt was die Eike-Familie dazu sagt.“

      Da soll Frau Curry mal Gerlich/Tscheuschner und Kramm/Dugli etc. widerlegen.
      Das kann sie offenbar nicht. Also nur Geschwätz von der anderen Seite der Erde…

      • @besso keks

        „Da soll Frau Curry mal Gerlich/Tscheuschner und Kramm/Dugli etc. widerlegen.

        Lieber Herr Keks, nichts ist leichter als das!!!!! – Wenn man – wie die Sonne das tut – Energie in Materie einfüllt, die wegen der kontinuierlichen Abstrahlung in den Weltraum ein Loch hat , dann kann man ihren jeweiligen Inhalt auch (mit unterschiedliche Rückstrahlung) über die Lochgröße verändern. Lediglich knapp 6000 K sind bekanntlich – so sagt es der 2. Hauptsatz der Thermodynamik – maximal möglich. –

        Leider übersieht auch die liebe Frau Curry , dass CO2 lediglich ein Energiedieb ist, der Eis und Wasser in der Atmosphäre betrügt! Der 2. Hauptsatz behält dabei seine Unschuld!!!!!

        • „„Da soll Frau Curry mal Gerlich/Tscheuschner und Kramm/Dugli etc. widerlegen.

          Lieber Herr Keks, nichts ist leichter als das!!!!!“

          Na, dann machen Sie mal: bin gespannt!

          • „Ich empfehle Entspannungübungen!“

            Brauche ich nicht – ich entspanne bestens bei der Lektüre der von Ihnen angekündigten Widerlegung

        • @besso keks

          „„„Da soll Frau Curry mal Gerlich/Tscheuschner und Kramm/Dugli etc. widerlegen.“

          Offenbar hat Ihre „Entspannung“ Sie daran gehindert, meine ausführliche Widerlegung (oben) zur Kenntnis zu nehmen. – Folgend daher ein 2. Versuch als Kurzfassung:

          Gerlich/Tscheuschner und Kramm/Dugli streiten unbegründet ab, dass als Folge einer durch Rückstrahlung verzögerten Abkühlung der Materie an der Erdoberfläche ihre Temperatur selbst bei unverändertem Zufluss von Solarenergie auf entsprechend höhere Werte ansteigen muss.

          Auch Sie, lieber Herr Keks, spielen mit einem derartigen Unsinn den Klimabetrügern des IPCC in die Karten!!

          • „…verzögerten Abkühlung der Materie an der Erdoberfläche ihre Temperatur selbst bei unverändertem Zufluss von Solarenergie auf entsprechend höhere Werte ansteigen muss.“

            Verzögerte Abkühlung ist noch keine Erwärmung…

          • @besso keks.

            „Verzögerte Abkühlung ist noch keine Erwärmung…“

            Das ist richtig, gilt allerdings (zu unserem Glück) nur dann, wenn es Ihnen gelingt, die Sonne abzuschalten!!

  5. Aus meiner Sicht gehört zu dieser Gruppe unbedingt der Dänische Atmosphärenforscher Hendrik Svensmark. Er propagierte die Hypothese, daß die kosmische Strahlung moderiert durch die Sonne das Erdklima dominiert, ob vor oder nach Nir Shaviv weiß ich nicht. Dann führte er Experimente durch in denen er zeigte, daß durch die kosmische Strahlung Kondensationskeime zur Wolkenbildung entstehen. Insbesondere die niedrigen Wolken führen zu einer Abkühlung. Was sich auch mit den Beobachtungen und den Proxydaten in Einklang bringen läßt. Zuletzt schloß er mit einer Veröffentlichung eine noch bestehende Verständnislücke in dem er theoretisch zeigte, durch welche Prozesse die Kondensationkeime auf die erforderliche Größe anwachsen. Auch er war und ist extremen Anfeindungen ausgesetzt.

    • Die beiden arbeiten zusammen.
      Svensmark ist der Experimentator und Shaviv der Theoretiker.
      Siehe Programm der 12. Internationalen Klima- und Energiekonferenz (12. IKEK) am 23.-24. November 2018 in München, die beiden Vorträge waren am Samstag vormittag unmittelbar nacheinander.
      Können Sie direkt im Kopf der EIKE Seite aufrufen.

      Sie können sich auch über das Klima-Fachgespräch im Deutschen Bundestag am 21.11.2018 informieren, dort sehen Sie, wie Grüne – unter anderen die Theaterwissenschaftlerin Kotting-Uhl als deren Energieexpertin – Herrn Shaviv persönlich angreifen.

  6. Guten Morgen,
    Konsens mit allen Mitteln schützen scheint die oberste Direktive.
    Dabei ist es leichter die Stimmen der Kritik von der Seite zu diskreditieren als die Stimmen einstiger Mitstreiter.
    Wer folgsam und eben Linientreue bewahrt wird geehrt.
    Und so sind dich dem nicht Folge Leistenden die größten Feinde, da die Vernichtung einer Dynastie stets aus dem Inneren erfolgt.
    Was nun aber Trump’s Team uns hier im schwer gläubigen Deutschland nützen soll vermag ich nicht nachzuvollziehen….
    Wo doch angeblich die Mehrheit schon freiwillig Verzicht üben will und Bildungsverweigerung als probates und legimes Mittel zur Durchsetzung einschneidender Maßnahmen ansieht und jede Stimme der Vernunft und des gesunden Menschenverstandes diskreditiert bzw ignoriert wird da ist das Ende nur durch die zu erwartende Selbstzerstörung erreichbar.

    Mit freundlichen Grüßen!
    Christian Möser
    Zimmerer

  7. Darf man Miskolczi Ferenc als sechsten hinnehmen?
    Klimaforscher bei der NASA, aber als seine Ergebnisse nicht dem diktierten Weltbild entsprechen, wird er mit Schweigegebot belegt. Macht er nicht, und das führt zu seinem Rausschmiss.

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