Neue deutsche Teilung – Die Südzone

Zonengrenze zur Südzone? Bild Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de

von Frank Hennig
Deutschlands erneute Teilung ist absehbar. Diesmal nicht durch ein Übereinkommen fremder Mächte, sondern durch den Zwang der Realitäten des Stromversorgungssystems.

Früher nahm die „Ostzone“ eine Sonderstellung ein. Als Sinnbild des Mangels, eingeschränkter Freiheit und eines ineffektiven Wirtschaftssystems war der Versuch, ein neues Gesellschaftssystem zu etablieren, ein am Ende gescheitertes Experiment.

Nunmehr wird die „Südzone“ zu einer Besonderheit. Die neue Demarkationslinie wird nicht bewacht, sie definiert sich über das Höchstspannungsnetz und weist dem Gebiet etwa südlich der Mainlinie eine besondere Stellung zu. Auch hier handelt es sich im Rahmen der „Energiewende“ um ein Experiment. Wie viele Kraftwerke kann man abschalten, ohne dass die Weißwurst kalt bleibt, beim Daimler nicht mehr geschafft werden kann oder die Seilbahn zur Zugspitze nicht mehr fährt?

Offenbar ist die absehbare Situation von einigem Ernst, so dass die Uni Stuttgart, und das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) im Auftrag des baden-württembergischem Umweltministerium im Dezember 2018 zum wiederholten Mal eine Studievorlegte, die schon die betreffende Frage im Titel trägt: „Versorgungssicherheit in Süddeutschland bis 2025 – sichere Nachfragedeckung auch in Extremsituationen?“

Alle Leistungsbilanzen wurden betrachtet, auch in den Nachbarländern, auch die „aufgetretenen Schwierigkeiten mit der Systemsicherheit im Januar 2017“. Zwei Varianten wurden untersucht, sowohl die mit als auch ohne beschleunigten Kohleausstieg, wobei nach den Empfehlungen der „Kohlekommission“ wohl nur noch die Variante des schnelleren Abschaltens zum Tragen kommen dürfte.

Ganz kurz zusammengefasst: Das Ergebnis lautet, dass „2025 für die Deckung der Nachfrage ausreichende Erzeugungskapazitäten vorhanden sind“. Die wichtige Ergänzung lautet: „Allerdings ist Deutschland dann in deutlichem Umfang auf Importleistung aus den Nachbarländern angewiesen“ und seine Kapazitätsreserven würden aufgebraucht, die eigentlich eine zusätzliche Sicherheit bei unvorhergesehenen Entwicklungen bilden sollen. Risiken für besonders kritische Zustände würden steigen.

Im Vergleich zu einer Vorgängerstudie würde durch den längeren Weiterbetrieb von Kraftwerken im Ausland, insbesondere Frankreich und Polen, mehr Leistung zur Verfügung stehen. Im Klartext bedeutet dies, dass Altanlagen im benachbarten Ausland durch ihren Weiterbetrieb die Abschaltung zum Teil moderner deutscher Anlagen erst ermöglichen. Wer in bewährter deutscher Nabelschau nur die nationale Emissionsbilanz sieht, wird das dennoch begrüßen.

Im 60-seitigen Text kommt der Begriff „Import“ immerhin 44-mal vor.

Ausgehend von der nüchternen Feststellung, dass die Südzone bereits heute ein Bilanzdefizit mit den dort am Markt agierenden Kraftwerken von 9,1 Gigawatt habe, rechneten die Wissenschaftler die Kapazitäten aus. Dabei werden die über die Bundesnetzagentur gebundenen Netzreservekraftwerkevon 6,9 Gigawatt für die Versorgungssicherheit berücksichtigt. Weiterhin zwei Gigawatt aus der  Kapazitätsreservesowie auch die Braunkohlekraftwerke mit insgesamt 2,7 Gigawatt, die politisch erzwungen in die „Sicherheitsbereitschaft“ gestellt wurden. Die Leistung aller Pumpspeicherwerke wurde ebenso mit verfrühstückt, wenngleich sie nur zeitweise zur Verfügung steht.

Ohne diese Reserven anzugreifen, blieben insgesamt bis zu 16 Gigawatt an Importbedarf (bei 17,2 Gigawatt Leitungskapazität), wobei man rechnerisch annimmt, dass die Nachbarländer diese Leistung auch zur Verfügung stellen werden. Abstimmungen oder Verhandlungen zur Sicherung dieser Lieferungen seien bislang nicht geführt worden, Verträge existieren nicht.

Obgleich unsere Regierung für jegliche Frage nach einer EU-weiten Lösung ruft, bleibt man an dieser Stelle merkwürdig passiv. Mit Italien gibt es bereits einen Netto-Stromimporteur, der auch beliefert werden will.

Die fluktuierenden „Erneuerbaren“ werden mit Leistungen zwischen 77 und 2,4 Gigawatt kalkuliert, was kaum einen Beitrag zur Versorgungssicherheit darstellt.

Wer liefert?

Welche Kraftwerke werden für die Versorgung der Südzone besonders wichtig sein?

Zunächst gibt es den innerdeutschen Export in die Zone. NRW stellt mit den großen Braunkohlekraftwerken in Niederaußem, Neurath, Weisweiler und Frimmersdorf noch eine Hochburg der Stromerzeugung dar. Wenn jedoch politische Festlegungen zum Hambacher Forst oder zur Nicht-Inbetriebnahme des Steinkohle-Neubaus in Datteln führen sollten, geht der mögliche Export in den Süden deutlich in die Knie. Zudem diskutiert man schon öffentlich, ob nun zwei oder drei Gigawatt zusätzlich in Umsetzung der Ergebnisse der „Kohlekommission“ abgeschaltet werden.

Im Nordosten in Lippendorf bei Leipzig steht ein Braunkohlekraftwerk, das schon heute einen großen Teil seiner Produktion gemeinsam mit dem Braunkohlekraftwerk in Schkopau über die neue, 2015 eröffnete Südwest-Kuppelleitung („Thüringer Strombrücke“) via Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt nach Redwitz in Oberfranken schiebt.

Im Osten liefert auch das Kernkraftwerk Temelin (2000 in Betrieb genommen), knapp 60 Kilometer von der bayrisch-tschechischen Grenze gelegen und von bayrischen wie österreichischen Atomgegnern gleichermaßen als „Pannenreaktor“ verteufelt. Bei der Erstinbetriebnahme gab es Probleme mit der Turbine, was zu häufigen Abschaltungen führte. Inzwischen denken die Tschechen über einen weiteren Neubau ab 2030 nach, was auf Grund absehbaren Mangels auf der bayrischen Seite einen guten Grund hat.

Nur sechs Kilometer südlich der baden-württembergischen Grenze steht im Kanton Aargau das Kernkraftwerk Beznau (seit 1969 in Betrieb und damit eines der weltältesten) und druckt fleißig Franken für die Eidgenossen, künftig vermutlich mehr denn je. Das eidgenössische Kernkraftwerk Leibstadt (1984) dampft am Rhein, gegenüber von Dogern in Baden. In der Schweiz gibt es keine Abschalttermine, aber ein Neubaumoratorium.

Direkt am westlichen Rheinufer arbeitet immer noch der Oldtimer in Fessenheim vor sich hin (Inbetriebnahme 1977). Schon mehrfach mit Abschalttermin versehen, ist nunmehr von Monsieur le President die Abschaltung für 2020 angekündigt. Weiter nördlich spaltet das Kernkraftwerk Cattenom (1986) weiter unverdrossen die Atomkerne, zwölf Kilometer westlich der saarländischen Grenze. Es soll noch bis Ende der vierziger Jahre laufen. Wie lange noch die belgischen Reaktoren in Tihange und Doel laufen werden, ist ungewiss. Sie liegen zwar auf der Höhe von Aachen und damit entfernter von der Zone, haben aber ebenfalls Einfluss auf die Bilanzen des Großraums.

Soweit seien nur einige der großen Kraftwerke genannt, die auf Grund ihrer Lage und Netzanbindung große Mengen an Strom nach Deutschland exportieren werden, zumindest sollen. Zum Teil ist es heute schon Praxis, wie einige Gaskraftwerke der Linz AG zeigen, die in den beiden letzten Jahren für 82 bzw. 100 Tage im deutschen Netz aushalfen.

 

Geld spielt keine Rolle

In der Studie wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine Kostenbetrachtung durchgeführt wurde. Jede Schwächung der Angebotsseite wird zwangsläufig zu höheren Marktpreisen führen, Zahlen anzugeben wäre auf Grund der vielen Unwägbarkeiten blanke Spekulation. Aussagen unserer Umweltministerin, es werde steigende Preise nicht geben oder die Absicht des Wirtschaftsministers, man könne sie durch Steuergeld abfedern, entspringen erkennbar einem Wunschdenken.

Als Folge der deutschnationalen Abschaltpolitik sind Spannungen mit unseren Nachbarn zu erwarten, die ihre eigene Versorgung natürlich in den Vordergrund stellen werden. Wie schon die Auflösung der deutsch-österreichischen Strompreiszoneund die Differenzen um Nordstream 2 zeigen, ist auf dem Sektor Energie ein Zusammenwachsen in der EU nicht zu erkennen, eher eine Spaltung, die von Deutschland ausgeht.

Die „Energiewende“ wird kein Exportmodell sein, wenn sie darauf fußt, dass wir uns nicht mehr selbst versorgen können und Nachbarländer ihre konventionellen Kraftwerke länger laufen lassen müssen, um sich und den „Vorreiter“ abzusichern.

Wie auch immer, viel Glück für die Zone im Rahmen dieses Experiments.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

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16 Kommentare

  1. 1. Seit 1988 wird wird von dümmlichen Politkern wegen einer vorgeblichen CO2 Klimakatastrophe eine globale Beendigung der Nutzung fossiler Brennstoffe eingefordert, die intelligenten sorgen zum Glück dafür, dass ihre Nutzung anstieg, und zur Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung auch weiter ansteigen wird. https://www.scribd.com/document/399717205/Klimawandel-und-Energiewende-ein-Intelligenztest
    2. Die CO2 Klimawandel Betrüger ignorieren konsequent, dass in Wolken sichtbare und z. B. in der Tropopause mit bloßem Auge unsichtbare Wasser- und Eispartikel alle mengenabhängigen Veränderungen der Mitwirkung des CO2 an Wetter und Klima gegenläufig kompensieren:
    https://www.scribd.com/document/379087623/Das-CO2-ist-klimaneutral
    3. Als um das Jahr 1960 die Stromversorgung Süddeutschlands installiert werden musste, war aus einer Reihe von auch heute gültigen Gründen eine Versorgung über Kohlekraftwerke und Leitungen (ebenso wie der Import) zugunsten von Kernkraftwerken vor Ort verworfen worden. (Windkraft und Photovoltaik sind nach wie vor für eine Stromversorgung allein deshalb nicht geeignet, weil sich elektrischer Strom nicht speichern lässt.)

    Die Erklärung für den in Deutschland betriebenen Irrsinns liefert einmal mehr Einstein, Zitat:
    „Die Dummheit der Menschen und das Universum sind unendlich, aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher!

  2. Wie kann man bei uns dann noch die verbliebenen Kernkraftwerke abstellen? Aber die werden von linken „Heilsbringern“ abgelehnt, weil sie alle Probleme lösen könnten:
    1. Sie ist CO2 frei
    2. Rohstoffe sind fast unbeschränkt vorhanden.
    3. Sie ist wetter- und zeitunabhängig verfügbar.
    4. Sie hat einen sehr geringen Flächenbedarf.
    5. Sie ist billig.
    6. Ein schneller Brüter (DFR) kann das Endlagerproblem lösen.
    7. Der DFR Reaktor kann sehr preiswert Kohlenwasserstoffe aus H2 und CO2 synthetisieren und damit den Kraft- und Flugverkehr ohne Änderung der Hartware CO2-frei machen.
    Eine Dekarbonisierung wäre also möglich, aber vielleicht kommen wir dann alle um, weil die Pflanzen aussterben.

  3. in der alten DDR haben wir noch für die „friedliche Anwendung des Atoms“demonstriert. Man stelle sich das einmal vor im jetzigen
    „Gretafieber“.Das wären dann natürich alles Nazis-mindestens.!

  4. Aber das ist doch alles ganz einfach: #everydayforfuture. Keiner geht mehr zur Schule, keiner geht mehr zur Arbeit. Und wenn sie nicht zur Demo sind, sitzen sie zuhause und erwarten die Zukunft…

  5. Artikel,die zuerst auf Achgut erscheinen,hatten in der Vergangenheit eine seriöse Recherchearbeit im Hintergrund,die Glaubwürdigkeit garantierte.Mit diesem Artikel wird dieser Pfad der Tugend ein kleines Stück verlassen.
    Hier werden jetzt Wahrheiten und Planungen in einem unzulässigen Szenario vermischt.Das hat natürlich seine Wirkung, wie in den ersten 3 Kommentaren vom @Klaus Zippan,@dors venabili
    und @Ingo Dresp deutlich wird.
    Seit Jan 2019 wird im europäischen Verbundnetz die Kapazitätsbetrachtung (Bilanzierung der Regelzonen) neu geordnet.Diese Maßnahme garantiert eine zusätzliche Aufnahme von 20 GW Generatorleistung aus EE-Umwandlern.Und diese Leistung muss erst einmal vorhanden sein !!!
    Wer in Staubsaugervertretermanier die Systemverantwortlichen des Europäischen Verbundnetzes hinstellt als Aufseher eines Himmelfahrtskommandos,steht quasi auf der gleichen Stufe der anderen Angstmacher.

    • at F.Peters: „Hier werden jetzt Wahrheiten und Planungen in einem unzulässigen Szenario vermischt.“
      You are kidding, right? Warum wird denn die Bilanzierung der Regelzonen neu geordnet? Weil der Regelungsdruck aufgrund zunehmend schwieriger Bedarfsberechnung (weil häufiger und kurzfristiger Last- und Produktionsausgleich notwendig) steigt!
      In 12 Jahren Klimatod der Menschheit ist ein zulässiges Szenario aber der Hinweis auf steigende Lastabwurfnotwendigkeit (bereits jetzt) ist unzulässig?
      Über die 20GW (Leistung?pro Stunde?pro Jahr?) die allein als bilanzieller Gewinn der Neuregelung entstehen sollen? Fällt mir jetzt spontan eine Staubsaugervertretervokabel ein: Luftbewegung (hochtemperiert)….

    • „Diese Maßnahme garantiert eine zusätzliche Aufnahme von 20 GW Generatorleistung aus EE-Umwandlern.Und diese Leistung muss erst einmal vorhanden sein !!!“

      Frage: nominale Leistung oder gesicherte Leistung? Die gesicherte Leistung aus PV ist immer Null, aus WK max. 4% der nominalen Leistung. Also noch einmal meine Frage: Wo kommen die 20 GW gesichterte Leistung aus EE genau her?

      • Sehr geehrter Herr Gerald Pesch,
        es ist wichtig diese Frage zu stellen.Durch die volatile Einspeisung von tatsächlicher Leistung aus Photovoltaik und Windanlagen(EE-Wandler) gibt es Regelbedarf damit die Netzknoten nicht überlastet werden.
        Nach dem Motto:“Ein Faulenzer war noch nie ein Dummer“ bleibt nur die Realisierung,diesen Regelbedarf auf mehrere Schultern zu verteilen.Und diese Schultern sind die Anrainer-Bilanzkreise.
        Weitere Details würden eher verwirren als informieren.
        Herr Prof. Alt hat in seinem letzten Vortrag auf der 12.IKEK Konferenz kurz angedeutet,wie das mit der Leistung aus der Nordsee funktionieren soll.Bei aufkommenden Wind wird die Leistung der Wasserkraftwerke in Norwegen zurückgenommen und über ein Seekabel Leistung aus den Windanlagen in der Nordsee nach Norwegen geleitet.Für den Fall,dass Bedarf besteht und die Kapazitäten es zulassen ist der umgekehrte Weg auch möglich.Aus meiner Sicht aber unwahrscheinlich. http://www.nordlink.eu
        Diese Installation ist aus technischer Überlegung totaler Nonsens,außer als Referenz-oder Studienprojekt vor der Haustür.Aber mit Sicherheit sinnvoller als Waffen zu bauen.
        Für den Fall,dass die ambitionierten Ziele der Tagträumer mit Grünstich auf der Mattscheibe,trotz aller Unken-Rufe noch weitere 20 GW tatsächlicher Leistung ins europäische Verbundnetz von deutschem Boden aus einspeisen, gibt es eine Bestätigung der Bundesnetzagentur für dieses durchgeknallte Vorhaben.
        https://data.netzausbau.de/2030/NEP/NEP_2017-2030_Bestaetigung.pdf
        Denken Sie an das Bild mit der Postkutsche,die vierspännig mit großer Geschwindigkeit in eine Sackgasse fährt.Suchen Sie sich einen gemütlichen Platz und warten,bis die Wende eingeleitet wird.
        (Verzeihen Sie mir die Ironie zwischen den Zeilen) anders ist es für mich leider nicht mehr zu ertragen

        • at F Peters: „Und diese Schultern sind die Anrainer-Bilanzkreise.
          Weitere Details würden eher verwirren als informieren.“

          Danke, das genügt. Don’t call us, we call you.

  6. In früheren Jahren wurde, auch in Zeitschriften, die nicht als „rechte Hetzmedien“ angesehen werden, die Idee publiziert, dass ein Parasit, Toxoplasma gondii, für sinnloses und selbstzerstörerisches Verhalten nicht nur bei Mäusen, sondern auch bei Menschen verantwortlich sein könnte. Dieser Parasit soll sich in der Phase der chronischen Infektion in verschiedenen Organen, aber auch im Gehirn festsetzen und durch hormonähnliche Absonderungen das Verhalten des Wirts beeinflussen. Normalerweise wird nur die potentiell embryonenschädigende Wirkung einer akuten Infektion bei Schwangeren thematisiert. Aber die Seroprävalenz bei Erwachsenen ist durchschnittlich 50 %! Reservoir sind z. B. verschiedene Schlachttiere, vor allem, wenn deren Fleisch teilweise roh verzehrt wird.
    Das einzigartige, wohl von amerikanischen Universitäten gesteuerte Gesellschaftsexperiment, das hier vor allem in Deutschland läuft, ist das eine. Dazu passt aber aus der Sicht wunderbar, dass diese Gesellschaft sich so von ihrem voraussehbaren Untergang genauso angezogen fühlt wie die infizierte Maus von der Katze.

  7. „Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich auch etwas dabei denken lassen.“
    Was Zuschauern und Lesern durch die Medien zu dieser Thematik geboten wird, ist großenteils derartig daneben, dass man alle Hoffnung verlieren kann:
    Bestes Beispiel ist der Begriff „Energie-Wende“. Ebenso sinnfrei, wie unnütz tönt er landauf und landab, begleitet er unausgegorene Projekte wie eine Nord-Süd-Trasse um Windstrom transportieren zu wollen, wobei derzeit der sinnfreie Streit nur noch darum geht, ob unterirdisch oder oberirdisch und ob Gleich- oder Wechselstrom durch die gedachten Leitungen fließen soll.
    Die Grundfrage nach dem Widerspruch von realen Erfordernissen und den realen (volatilen) Möglichkeiten, z.B. ob mit einem (nicht speicherfähigen) Verbundnetz und der reichlich naiven These „irgendwo weht der Wind doch immer“ nach dem Ausstieg aus Kernkraft und allen fossilen Energieträgern tatsächlich eine stabile Versogung überhaupt noch möglich ist, wird nicht gestellt.
    Und die Medien feiern stattdessen eine neue „Junge Garde“ nach überlebten, sozialistischem Vorbild, die nun endgültig die Welt und das Klima mit ihren Demos retten werden. Man ist versucht, in tiefe Resignation zu versinken, angesichts des breitgetretenen Unsnns, mit dem Laien und Ideologen argumentieren, die schon Probleme bekommen, wenn sie Gleichstrom von Wechselstrom unterscheiden sollen.

  8. Ja Kinder werden jetzt als Beweis für den Menschen gemachten Klimawandel vorgeschickt.Dazu bracht man keine Beweise mehr.
    20000 „Wissenschaftler“ in Deutschland wollen auch das Ende
    der Stromversorgung- oder? Ich schließe Unwissenheit bei den studierten Menschen aus!!Logik in Wirtschaft und Ökonomie (wer
    muß alles erarbeiten)liegt nicht vor.Erst wenn alles am Boden liegt (siehe 1990 alte DDR Deindustriealisierung )hat Frau Merkel ihren Auftrag aus der Atlantikbrücke erfüllt.Nur dann
    reicht es nicht,wenn 4 Mil. Menschen flüchten und 50% arbeitslos sind, durch ein Sozialsystem zu unterhalten.Klimaschutz ist der Kampf gegen die eigene Bevölkerung.Und fast alle machen mit!!!!!

  9. Gespenstisch! Wir erleben vermutlich eine Massenpsychose: Der gefährliche Klimawandel und das Zusammenstehen dagegen als Sinnprodukt zur Gestaltung eines erfüllten Lebens. Kritisches Denken, alternative Szenarien, vermutliche Selbstbeschädigung- all das ist irrelevant weil „wir sind mehr“ und wir werden erlöst werden…Bis die Realität sich durchsetzt!

  10. Die Selbstzerstörung geht fleißig voran, wenn ein Mensch oder ein Betrieb so handeln würde wie diese Regierung würde er in die Jacke gesteckt werden die hinten zugemacht wird. Diese Regierung will Kraftwerke schließen und redet über E-Autos und eine Industrie 4.0 mit immer mehr Roboter die dann auch noch mehr Strom verbrauchen. Aller spätestens jetzt würde ein normaler Mensch in die Psychiatrie eingewiesen mit Jacke und Sicherheitsverwahrung zum Schutz der übrige Menschheit. Grund, soooo viel Blödheit kann ansteckend sein, dafür braucht man keine Beweise, die hat man für die den Menschen gemachten Klimawandel auch nicht.

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