Vorbild Hauptstadtpresse: Tagesspiegel – von der Lückenpresse zur Lügenpresse!

Wie man durch Weglassen die Leser in die gewünschte Richtung lenkt! (mit Update vom 28.2.19)
Von Michael Limburg
Als konzertierte mediale Begleitung zur Veröffentlichung einer Studie des ominösen Polit-Thinktanks Adelphi ( Partner und Auftraggeber) erschien in fast allen Medien, zeitgleich, ein Bericht über sie. Und wurde damit eine gewaltige, mediale Kampagne. Der Gedanke nach Gleichschaltung drängt sich auf. Der Berliner Tagesspiegel (TS), ehemals Flaggschiff der liberalen Berliner Intelligenz wollte dabei nicht fehlen. Man ist ja schließlich Hauptstadtpresse! Eine Maria Fiedler durfte zum Studien – Thema „Rechtspopulisten“ und „Klimaschutz“ in Europa auch etwas schreiben.

Land auf landab berichteten so gut wie alle Medien, zeit – und oft auch so gut wie wortgleich, über die offensichtlich unerhörte Studie des ominösen Berliner Polit-Thinktanks Adelphi über das so faszinierende Thema „Rechtspopulisten“ in Europa und Klimakirche (ok, sie nennen es anders).

Eine kurze Suchanfrage bei Google mit den Suchworten Adelphi + Populisten liefert dazu eine Unmenge von Treffern. Angefangen bei den noch großen Meinungsmachern wie Süddeutsche Zeitung und Die Welt, über das ARD Mittagsmagazin und n-tv, bis hin zur eher marginalen TAZ oder lokalen Medien wie Leipziger Volkszeitung (nur Print oder als pdf), HAZ, Märkische Zeitung, oder bei Standesblättern wie dem Vorwärts,  um nur einige zu nennen, bis hin zu den eher marginalen Onlineplattformen, wie dem unbedeutenden Klimareporter.

Sie alle berichten in empörter Aufgeregtheit über dieses unerhörte Sakrileg. Wem drängt sich da nicht der Gedanke von Gleichschaltung auf? Besonders deswegen, weil sich zumindest einige von denen die Arbeit machten, sich inhaltlich vorzubereiten. Sei es per Filmsequenzen, die ausgesucht, beschafft und zusammengeschnitten werden mussten, seien es passende Interviews des einen oder anderen Beteiligten. So wie es bspw. der Berliner Tagesspiegel für richtig und erforderlich hielt. Das kostet Planung und Zeit im Vorfeld. Muss also organisiert werden.

U.a. der Tagesspiegel machte dann mit dem besorgten Titel auf: „Klimawandel Europäische Populisten könnten Klimaschutz torpedieren!“ und war-  wie bei allen anderen Medien als mediale Begleitung (Warum machen die das? Wer bezahlt die dafür?) gedacht, und zeitlich präzise  auf die parallele Veröffentlichung der Adelphi-Studie abgestimmt, mit dem irreführenden Titel „Convenient Truths – Mapping climate agendas of right-wing populist parties in Europe” (1). Er beschäftigt sich auch mit der Arbeit der AfD zu Klimafragen im Deutschen Bundestag und den wissenschaftlichen Argumenten, die diese u.a. von EIKE und nicht exklusiv, bezieht.

Bereits die Wortwahl des TS-Titels zeigt dem geneigten Leser, wohin die Reise gehen soll. Denn nur „Populisten“ können nach Meinung der Autorin Maria Fiedler, (beim Tagesspiegel sonst zuständig für AfD, Netzpolitik und „Sicherheit“) den „Klimaschutz“ torpedieren. Also kriegerisch, dieses schöne, für viele so profitable, Schatz-Schiff, namens „Klimaschutz“, zu versenken versuchen. Und das tun die sogar, entrüstet sich Frau Fiedler, indem sie „Anträge“ stellen. Unerhört, wer hätte das gedacht, dass eine Fraktion im Bundestag so frech ist Anträge zu stellen? Oder gar bei Anhörungen zu klimarelevanten Themen Experten benennt, die viel von Klimawissenschaft verstehen, ja sogar selber forschen, wie jüngst die Professoren Nir Shaviv und Horst-Joachim Lüdecke.

Und es hat eine ganz eigene, wohl unfreiwillige Komik, wenn auch noch die gelernte Theaterwissenschaftlerin und grüne Bundestagsabgeordnete zugleich Vorsitzende des Umweltausschusses Frau Kotting-Uhl zu den Anhörungen mit den Worten zitiert wird

„Das sind abstruse Scheindebatten. Die AfD stiehlt uns unsere Zeit“.

Komisch nur, dass der Autorin gar nicht auffällt, welch merkwürdiges Wissenschafts- aber vor allem Demokratieverständnis der GrünIn sich ihr damit offenbart. Nein, auf dem Ohr hat man taub zu sein.

Und auch wer Populist ist, also die Stimme des Populus (lat. Volk) spricht, bestimmt Frau Fiedler. Das sind die Leute von EIKE (weil Akronym liebe Frau Fiedler, alles in Großbuchstaben geschrieben) und natürlich die AfD!

Doch der Reihe nach.

Wenige Tage zuvor erhielt ich einen Anruf von Frau Fiedler. Sie fragte mich sehr höflich, ob ich denn für einen Artikel, den sie gerade schreiben würde, zu einem Telefoninterview bereit wäre.

Ich sagte, dass ich selbstverständlich dazu bereit wäre, allerdings unter einer Bedingung. Sie müsse einverstanden sein, dass ich das Gespräch aufzeichne und ggf. auch veröffentlichen würde, falls ich mich falsch und/oder unzureichend zitiert fände. Und begründete das mit meiner ausgesprochen schlechten Erfahrung.

Da musste sie erstmal schlucken, und meinte, dass sei ja noch nie von ihr verlangt worden. Sie müsse das erst klären und würde sich nochmal melden. Kurze Zeit später tat sie das und sagte, nein, mit einer Aufzeichnung wäre sie nicht einverstanden, aber ob ich einverstanden sei, dass sie mir ihre Fragen schriftlich stellte und ich diese auch schriftlich beantworte. Das wiederum hielt ich für vernünftig, denn auch diese Fragen und Antworten werden ja schließlich aufgezeichnet und könnten dann von beiden Seiten wie vorher besprochen verwendet werden. Also stimmte ich zu und beantwortet ihre Fragen.

Natürlich wusste ich vorher, dass sie nichts unversucht lassen würde, aus meinen Antworten den Honig zu saugen, den sie und/oder ihre Auftraggeber von mir erwarteten. Ich war nur neugierig, wie sie das anstellen würden.

Und es kam wie es kommen musste.

Da sie in meinem Antworten nichts Verwertbares, ja vielleicht sogar nur kontraproduktives zu ihrer Absicht fand, nämlich mich und EIKE als rechte Populisten und als von Big-Öl bezahlte „Klimaleugner“ darzustellen, aber auf keinen Fall Fakten zu benennen, verlegte sie sich auf die bewährte Methode des Weglassens unbequemer Tatsachen und auch darauf nur vermutete Beziehungen wortreich zu verkleistern.

Ein kurzer Vergleich zwischen ihren Fragen und meinen Antworten zeigt, wie sie vorging.

Im Interview (das ganze Interview finden Sie hier Fiedler Re Fragen zu EIKE) fragte sie:

Fiedler: Wie sah Ihre Zusammenarbeit mit der AfD für das Parteiprogramm aus?

Limburg: EIKE arbeitet mit jeder Partei zusammen, die auf dem Boden unseres Grundgesetzes steht, sich für unsere Themen interessiert und bei uns um Rat anfragt, oder um Klärung von Sachfragen nachsucht. Darüberhinaus sind eine Reihe von Mitgliedern – das wird bei Aufnahme aber nicht abgefragt- oder Unterstützern, Mitglieder bei Parteien wie CDU, CSU, FDP SPD und Grüne und Linke, und seit Bestehen der AfD auch bei dieser Partei. Das trifft auch für mich zu, der ich als Privatperson, in Ausübung meiner Rechte als Deutscher Bürger, Mitglied einer demokratischen Partei, in diesem Falle der AfD bin. In dieser Eigenschaft habe ich meinen Sachverstand in die Programmarbeit der AfD eingebracht, neben vielen anderen, sehr kompetenten Leuten.

Daraus wird in Fiedlers TS Artikel

Fiedler: Dabei stützen sich die deutschen Rechtspopulisten gerne auf Argumente, wie sie vom Klimaskeptiker-Verein Eike vorgebracht werden.

Und der Vizepräsident von Eike, Michael Limburg, hat sogar am Programm der AfD mitgearbeitet. Darin wird zum Beispiel behauptet, die deutsche Regierung unterschlage die „die positive Wirkung des CO2 auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung.“ Limburg sitzt im Bundesfachausschuss Energie der AfD, arbeitet auf einer Viertelstelle im Bundestagsbüro des Abgeordneten Hilse.

Nicht richtig falsch, aber eindeutig so verdreht, dass jeder Leser, der sich nicht ständig mit dieser Thematik beschäftigt, zur Überzeugung kommen muss, EIKE arbeitet im Auftrag der AfD! Was zwar völlig falsch ist, aber genau so sollte es rüberkommen.

Im Interview fragte sie dann auch

Fiedler: Wie ist EIKE international mit anderen Vereinen / Instituten vernetzt, die eine ähnliche Ausrichtung haben?

Limburg:Wir sind gut international vernetzt. Einige der mit uns lose verbündeten Institutionen sind Heartland Institute und Cfact. Beide USA. Ebenso bestehen lose auf persönlicher Basis funktionierende Beziehungen zu Personen und/oder Institutionen in UK, Dk, N, Schweiz, Italien, Frankreich Belgien und die Niederlande

Fiedler Welche Verbindung hat EIKE zum Committee for a Constructive Tomorrow? Und Sie persönlich?

Limburg: Siehe oben. Wir kennen uns persönlich und schätzen uns. Und das seit vielen Jahren. 

Daraus wird in Fiedlers TS Artikel

Sein Verein ist in der internationalen Szene der Leugner des menschengemachten Klimawandels gut vernetzt. „Lose verbündet“, sagt Limburg sei man beispielsweise mit US-Institutionen wie dem „Heartland Institute“ und dem „Committee for a Constructive Tomorrow“. Beide wurden von der Ölindustrie gesponsert.

So kommt es, dass die Argumente dieser Industrie schließlich bei der AfD landen. Klimaforscher Rahmstorf sagt etwa, die AfD habe im Bundestagswahlkampf „uralte Argumente von Exxon Mobile aus den 80er Jahren recycelt, die längst widerlegt sind.“ Dabei ging es um den Anteil des menschengemachten CO2 am gesamten Kohlendioxid-Aufkommen.

Um Ihre unbelegte Unterstellung, dass beide und damit, wenn auch indirekt, EIKE von der „Ölindustrie“ gesponsert werden, nicht zu angreifbar zu machen, wechselt sie in die Vergangenheit, unterlässt es aber hinzuzufügen, dass diese Gelder damals von Exxon nach dem Gießkannenprinzip auch an sog. Umweltschutzorganisationen verteilt, und seit 2008 also seit über zehn Jahren bspw. von CFact nicht mehr akzeptiert wurden.

Und dieses Faktum ist ganz unabhängig von der Frage, warum Sachargumente von Exxon falscher sein sollten, als solche von z.B. Herr Rahmstorf, dessen Institut seit Jahrzehnten mit Steuerzahler- und Geldern grün-linker Stiftungen regelrecht zugeschmissen wird.

Und auch diese Frage an mich und meine Antwort darauf blieben unveröffentlicht.

Fiedler: Wie sehen Sie den Vorwurf der intransparenten Finanzierung, der EIKE gemacht wird?

Limburg: Dieser Vorwurf ist heuchlerisch, weil er besonders von denen kommt, die ungeniert und in großen Mengen überwiegend vom Steuerzahler bereitgestellte Mittel abgreifen und das in Größenordnungen, die oft um ein Vielfaches über dem liegen, was uns unsere Spender zukommen zu lassen.

Es ist ein bewährter Trick von denen, nach dem Motto: „Haltet den Dieb“ schrie der Dieb. 

Wir sind eine sehr kleine Organisation, ihre Hauptakteure arbeiten alle ehrenamtlich, was man von denen, die uns diesen Vorwurf machen, in der Hoffnung uns damit zu diffamieren, nicht behaupten kann. Wer bezahlt diese Leute und warum? Cui Bono?

Cui bono Frau Fiedler? Das herauszufinden, wäre doch mal eine Aufgabe für Sie Frau Fiedler,  oder?

Der Rest des Artikels beschäftigt sich mit der allzu berechtigten Sorge der Hauptprofiteure der Chimäre vom menschgemachten Klimawandel, dass diese Quelle steten und steigenden Einkommens, durch Ablasshandel der Klimakirche, mehr und mehr bedroht ist.

Um dazu wieder Frau Fiedler zu zitieren:

Auch der Grünen-Europapolitiker Sven Giegold sagt: „Es steht viel auf dem Spiel.“

So ist es! Wo Herr Giegold mal recht hat, hat er recht!

Und als Sahnehäubchen obendrauf, sozusagen als Schmankerl, hier noch eine Kostprobe auf welch hohem sprachlichen Niveau einer der Autoren der Studie, ein Herr Alexander Carius Dipl. Politikwissenschaftler, formuliert. Der findet nämlich:

 „Das Ambitionsniveau europäischer Klimapolitikdroht  daher deutlich zu sinken (droht)“, meint Carius.

Also, wenn wenigstens das Ambitionsniveau der europäischen Klimapolitik, dank unserer Arbeit etwas – vielleicht sogar auf ein erträgliches Maß und für die richtigen Ziele- gesenkt würde, kann die ja so falsch nicht sein.

Bedroht wird es aber nicht nur durch die Erkenntnisse der ehrlichen Klima-Wissenschaft selber, die Leute wie Rahmstorf und Cie deshalb auch ständig zu diffamieren versuchen, sondern weil konservative und auch liberal-konservative Parteien deren Argumente aufgreifen und damit punkten können. Und auch deswegen immer stärker werden.

Da hilft dann auch kein relotionieren mehr, also erfundenes menscheln im Artikel unterzubringen, ohne dass man dabei war oder ohne genau zu wissen, worum es sich handelt, wie es Journo-Großmeister Relotius im SPIEGEL so gut vormachte.

Bspw. wenn Frau Fiedler schreibt:

Womit sie es in dieser Auseinandersetzung zu tun bekommen, lässt sich gut an der AfD sehen. Treffen in der Bundestags-Cafeteria mit dem klimapolitischen Sprecher der AfD-Fraktion. Karsten Hilse, von Beruf eigentlich Polizist, trägt Anzug und einen kleinen AfD-Anstecker am Revers.

Als ich Karsten Hilse zur nämlichen Zeit am Mittwoch letzter Woche sah, trug der zwar wirklich einen Anstecker – ohne AfD- aber mit der Aufschrift „Free Billy Six“

Button „Free Billy Six“ wie ihn Karsten Hilse trug.

Hätte Frau Fiedler nur mal kurz ihre Vorurteilsbrille abgesetzt, dann wäre ihr das vielleicht aufgefallen. Vielleicht hätte sie sich sogar diese Aufforderung zu eigen gemacht, und auch für sich und ihren Tagesspiegel aufgegriffen und entsprechend gehandelt. Wer weiß?

Fazit

Es bleibt für mich nur die Erkenntnis, dass diese Leute immer noch nicht begriffen haben, dass sie mit ihren Diffamierungskampagnen nicht nur nicht weiter kommen, sondern sogar das exakte Gegenteil erreichen. Und das nicht nur wegen der Klarheit und Wahrhaftigkeit unserer Argumente, sondern weil  immer mehr Menschen in diesem Land nicht mehr gewillt sind, sich von der ständigen Wahrheitsverdrehung, durch Weglassen oder sogar tlw. dreiste Lügen, ein X für ein U vormachen zu lassen. Von einer Frau Fiedler oder anderen Gesinnungsgenossen, die Journalismus nicht als Information sondern als reinen Propagandaauftrag verstehen, schon mal gar nicht.

Aber vielleicht dürfen die gar nicht mehr anders, selbst wenn sie es wollten? Wer weiß?

Erfreulicherweise gilt aber auch heute noch das weise Wort des erfahrenen und wirklich großen Politikers Abraham Lincoln:

Man kann einige Menschen die ganze Zeit und alle Menschen eine Zeit lang zum Narren halten; aber man kann nicht alle Menschen allezeit zum Narren halten.

(1) Mit der  zweiten Hauptautorin dieser Studie, der Politik und Medien studiert habenden Frau Schaller, hatte ich am 13.12.18 zu einigen Aussagen ihrer Studie einen kurzen aber interessanten Mailwechsel.  Hilfe bei Studie Rechtspopulismus und Klimapolitik in Europa, zu der ich ihr meine uneigennützige Hilfe anbot. Sie hatte darin nämlich auch die Klimakonferenz in Porto zu den Aktionen der „Rechten“ gezählt, obwohl dort u.a. Piers Corbyn auftrat, Bruder des linken Laborführers Jeremy Corbyn, und mindestens so links wie sein Bruder. Ich weiß aber nicht ob’s geholfen hat?

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22 Kommentare

  1. Es ist vollkommen richtig dass das Thema Flüchtlingskrise nicht auf diesem Forum zu suchen hat. Aber die Verbindung Eike/ AFD und eben diesem Thema wird nicht hier gemacht sondern von den staatlichen Einheitsmedien. Alles schön in einen Sack stecken und rechts in die Ecke damit. Andererseits ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass die Flüchtlingskrise etwas mit dem Klima zu tun hat. Anerkannte Fluchtursachen sind eben nicht nur Krieg sondern auch humanitäre Not durch die kochende Erde welcher wir uns schuldig bekennen sollen.

    Mit freundlichen Grüßen!

    Christian Möser

    Zimmerer

  2. Ein Bekannter (Atheist2) setzte einen Link zu diesen Artikel in einen Kommentar bei der Zeit. Mal sehen, ob sein Text dort veröffentlicht wird. Er speichert seine dortigen Kommentare. Moderation (das neue Wort für Zensur) wird ja bei der Zeit groß geschrieben. Wobei dort angebliche, aber überhaupt nicht kontrollierbare Ablehnungsgründe mitunter genannt werden. Auch dort: kreative Meinungssetzung. Zumindest für die Bindung der dortigen Links-gläubigen Klima-Wahrheitsbesitzer. (?)

    Hmm … das Wetter weiß dort keiner, nur das Klima 😉

  3. Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Man kann das, was Michael Limburg, Professor Lüdecke et al. hier bei Interviews, Anhörungen etc. machen, gar nicht hoch genug einschätzen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass z.B. beim Spiegel nach der Relotius-Affaire heftig diskutiert wird wie es in Zukunft weitergehen soll, um den Niedergang zu stoppen. Weg vom Image des Regierungsblättchen wieder zu dem, was der Spiegel mal früher war wie mit dem Titel: „Bedingt abwehrbereit“

    Da bietet sich doch gerade der Energiewende-Wahnsinn Richtung Dekarbonisierung an! Vielleicht mit dem Titel: „Deutschland geht allein in die Flaute“

    Also liebe Freunde, überall weitermachen!

  4. P. S. Ich würde diesen Klimaaktivistenjournalisten gar keine Interviews mehr geben.
    Kommt, wie man immer wieder sieht, ja nix bei rum.
    Es läuft immer nur darauf hinaus, das EIKE zu diskreditieren.

      • Ich sehe da ehrlich gesagt keine Win-Win-Situation.

        Eine Win-Win-Situation wäre es, wenn die deutschen objektiv, ausgewogen berichten würden und Pro-und-Contra-Meinungen gegenüberstellen würden (z. B. Aussagen des EIKE vs. PIK).

        • Ich bin geteilter Meinung. Einerseits ist es richtig, daß solche verzerrten Aussagen in die Breite gehen und so Vorurteile aufbauen und verstärken.

          Andererseits begehen die Protagonisten den Fehler es zu übertreiben, was in der Leser- und Zuhörerschaft auch Zweifel schürt, wodurch diese sich andere Quellen zur Information suchen. Auch wenn es nicht direkt hier her passt – auch die Politik sowie Bericherstattung zum Thema Flüchtlingswelle und Integration, mit ihrer Schönmalerei und allem was dazug gehört, trifft mehr und mehr auf Skepsis in der Bevölkerung, was diese auch zur Suche nach anderen Quellen bringt. Dann das Theater um den Feinstaub sowie NOX und dazugehörige Fahrverbote, welche das Mark treffen und Kritik an der Kritik der AFD und dann die Verbindung zu Eike helfen den Wissbegierigen unter den Bürgern die Qeullen zu finden, die sie selbst schön in einen Kontext brachten.

          Mit freundlichen Grüßen!

          Christian Möser

          Zimmerer

          • Ich verstehe nicht, wieso ständig das Thema Flüchtlinge, das hier nichts mit der Klima-Debatte zu tun hat (außer, es geht um angebliche „Klimaflüchtlinge“), in die Diskussion gebracht werden muss. Ich kann’s echt nicht mehr hören. Doch das nur am Rande.
            Ich habe überhaupt nicht den Eindruck, dass die Art der Berichterstattung dem EIKE u. a. Klimaskeptikern nicht dienlich wäre:
            Für die meisten Deutschen ist Klimaschutz mittlerweile eines der wichtigsten Themen, bzw. unter den Dingen, wovor die Deutschen Angst haben, steht der Klimawandel ziemlich weit oben; und während Parteien wie CDU und SPD Mitglieds- und Wählerstimmen verlieren, bekommen nimmt die Mitglieder- und Wählerzahl bei den GRÜNEN zu.
            Die Medien haben ganze Arbeit geleistet.

        • Jede Kritik ist besser als Keine Kritik….sobald etwas geschrieben und behauptet wird, müssen sich die Menschen, die das lesen, damit auseinandersetzen…ob jetzt bewusst oder unbewusst…es hat einen Einfluss auf die Lesenden….und damit auch auf die Gesellschaft….es ist ein Erfolg, das EIKE jetzt immer mehr im Mittelpunkt von Politik und Medien steht…auch dank der AfD….auch dank der Medien Kritik/Bashingversuche der Grün-Sozialistischen Gesinnung.

          Erst beachten sie dich gar nicht, dann fangen sie an dich zu kritisieren und zum Schluss übernehmen Sie deine Standpunkte. Fakten bleiben Fakten…wie es Chris in einen Artikel so schön rausgearbeitet hat.

        • Korr. 2: „Ich habe überhaupt nicht den Eindruck, dass die Art der Berichterstattung dem EIKE u. a. Klimaskeptikern nicht dienlich wäre.“

  5. zu: Klarheit und Wahrhaftigkeit [d]er Argumente

    Die gehen wohl davon aus, daß alle Menschen (wie die selbst) immer die gleichen Denkmuster verwenden, nur wegen der Aussprache kommt alles im Altägyptischen an.

    In diesem Sinne, D[j.t]-i-n-md[u] und iu[U]-f-p-u.

  6. Problem ist, dass wir mittlerweile kaum noch Journalisten bei den ÖR und bei den großen Zeitungen sitzen haben, sondern Klimaaktivisten.

  7. Sie müssen das verstehen Herr  Limburg,

    auch für Fr.Fiedler steht viel auf dem Spiel.Ein falsch formulierter Satz und ihr Schreibtisch ist weg.Es gibt eine Unzahl von Journalisten ,die keine adäquate Beschäftigung haben ,weil es die einfach nicht gibt.Und viele Journalisten müssen heute von Spenden unterhaltene  Blogs betreiben.

    Es wird also nicht möglich sein ein Interview mit einer Zeitung des mainstreams zu führen und dabei zu erwarten,daß Ihre Formulierung  gedruckt wird.

    • So kann, so wird es vielleicht sein. Andrerseits sich dauern im – wenn auch passivem- Widerstand zu sein, gelingt auch nicht oft.
      Und verdrehen muss man die Antworten des Gegenübers deswegen ja auch nicht.

  8. ich sehe das als pure Angst vor der Europawahl,daß jetzt mit so scharfer Munition geschossen wird.Die Szene gibt ja selbst zu,daß sie Angst hat,daß die linke Mehrheit verloren gehen könnte und die bösen „Populisten“ eine Mehrheit in Brüssel bekommen.Das Trommelfeuer wird auf alle Fälle noch stärker werden und mal abwarten,ob und wie der Wähler darauf hereinfällt.

  9. Wäre doch auch mal eine Idee vor dem BFH gegen das PIK zu klagen, da der Einsatz für allgemeinpolitische Forderungen zur Tagespolitik und dazu durchgeführte Kampagnen nicht der Gemeinnützigkeit dienen. Die mischen ja im WBGU mit und fahren die Kampagne „Große Transformation“ der Gesellschaft. Und Rahmstorf tritt auf Schülerstreiks auf.

    • „Rahmstorf tritt auf Schülerstreiks auf“

      Ein weiteres Beispiel dafür, dass er kein seriöser Klimawissenschaftler, sondern ein Klimaaktivist ist.

    • Man möge die folgende Anmerkung zwar etwas der momentanen Faschingszeit geschuldet sehen – aber dabei auch wissen, daß in Büttenreden, oft viel Wahrheit steckt.

      Wenn man beim PIK in Potsdam, die Propagierung der „Großen Transformation“ liest, muß man eigentlich erkennen, daß das PIK damit eine Art „Diktatorische Weltregierung“ erreichen will, die über CO2-Lenkung, faktisch alle Länder weltweit beherrschen soll, ohne dafür überhaupt irgendwie aus demokratischen Wahlen eine Legitimierung zu erhalten.

      Damit arbeitet das PIK doch strenggenommen faktisch an der gewollten Abschaffung der souveränen BRD! Weltregierung/Große Transformation und Grundgesetz der BRD, sind nämlich zweifellos nicht kompatibel miteinander. Folglich ist das PIK damit eigentlich eine „Verfassungsfeindliche Organisation“ die offenbar eindeutig gegen das Deutsche Grundgesetz arbeitet und gehört deswegen wohl einerseits vom Verfassungsschutz beobachtet (Prüffall) und andererseits natürlich aller öffentlichen  Steuermittel entzogen zu bekommen.

      Dies sollte man ggf. auch nach dem Aschermittwoch, nochmal in Ruhe überdenken…

      Werner Eisenkopf

      EIKE-Gründungsmitglied

      • Das ist schon lange meine Meinung. Wenn Edenhofer bereits vor 8 Jahren sagt, wer meine, das hätte mit Klima zu tun sei etwas naiv, denn es ginge um die große Transformation der Welt, ist das eine Aussage, die klar gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung gerichtet ist. Aber was soll man machen, wenn das BVG die Klage der AfD hinsichtlich der Übergehung des Bundestages für die Freigabe der Mittel zur Immigrationsfinanzierung abweist? Obwohl unser Parlament die Etathoheit hat, verbürgt im Grundgesetz. Bin mal gespannt welches Pöstchen Herr Voßkuhle nach seinem Ausscheiden aus dem BVG erhält. Nein, wir leben nicht in einer Bananenrepublik denn dort gibt es zumindest Bananen!

      • Das PIK unterhält aber eine unheilige Allianz mit der Kanzlerin, oder? Also muss da angesetzt werden! Diese Kanzlerin (ich war viel zu lange selbst ihr Anhänger) hat Vertrauen auf allen Seiten verloren! Unwiderbringlich! mit solchen Leuten vom PIK zusammenzuarbeiten, Schellnhuber als persönlichen Berater einzusetzen, also wirklich! Wir brauchen eine neue Regierung, dringend, bevor weiteres Porzellan zerschlagen wird.

  10. Gigold war früher bei attac. Denen wird nun das Geld gestrichen, da es sich nach höchstrichterlichen Entscheid um keine gemeinnützige Organisation handelt.

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