Kinder – immer das letzte Aufgebot untergehender Regimes

Einführung des Übersetzers: Der Missbrauch von Kindern für die politische Klima-Agenda schlägt zumindest in der angelsächsischen Blogosphäre überraschend – aber völlig zu Recht – hohe Wellen. (LeserInnen der EIKE-Wbsite mit entsprechenden Sprachkenntnissen werden gebeten, einmal zu prüfen, ob auch andere auswärtige Blogs dieses Problem ansprechen). Einige Übersetzungen sind bereits auf der Website des EIKE veröffentlicht. Nun befasst sich auch der jüngste Rundbrief der GWPF unter Anderem mit diesem Thema. Erfreulich aus der Sicht des Übersetzers, der sich seit Jahren in der Kinderhilfe engagiert – aber in heimischen Quellen scheinen das alle völlig in Ordnung zu finden! Man hört hier gar nichts dazu – oder ist dem Übersetzer da was entgangen? – Chris Frey, Übersetzer

Den Anfang soll nicht ein Wort-, sondern ein Zeichenkünstler setzen. Die Karikatur von Josh im Bild oben bringt es auf den Punkt. Die GWPF schreibt dazu:

Folgt nicht der Herde – denkt selber! (Quelle)

Die Menschen, so sagt man sehr richtig, sind wie eine Herde; sie werden mit der ganzen Herde verrückt, während sie nur langsam und einzeln wieder zur Besinnung kommen, einer nach dem anderen“. – Charles Mackay in Extraordinary Popular Delusions and the Madness of Crowds [etwa: Außerordentliche öffentliche Täuschungen und die Verrücktheit der Massen]

Haben Sie sich jemals gefragt, warum Schulkinder für Öko-Sozialismus demonstrieren und dafür auf die Straße gehen? Als Antwort lesen Sie diesen Report der GWPF. [Falls zeitlich möglich, werden Passagen daraus übersetzt. Es ist hoch interessante, aber auch verstörende Lektüre. Anm. d. Übers.]

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Schulkinder streiken nach einer Gehirnwäsche für Öko-Sozialismus

Schulkinder versammeln sich auf dem Parliament Square, um von der Regierung Maßnahmen für einen Systemwechsel zu fordern.

Heute wurde ein Schulmädchen verhaftet und in Handschellen abgeführt, nachdem sie an einem Schülerprotest bzgl. Klimawandel teilgenommen hatte, welcher den Verkehr in Westminster zum Stehen brachte.

Das Mädchen, bekleidet mit ihrer Schuluniform, wurde zusammen mit zwei Jungen abgeführt, nachdem sich Busse und Autos in Staus rund um den Parliament Square verklemmt hatten. Tausende Jugendliche inszenierten einen eintägigen Streik vom Unterricht in 60 Städten im ganzen Land, um gegen die ihrer Ansicht nach Untätigkeit der Regierung bzgl. der globalen Erwärmung zu protestieren.

Die Polizei warnte die Jugendlichen, dass sie verhaftet werden würden, falls sie nicht sofort die Straßen freimachten. Die Beamten griffen ein, als eine kleine Gruppe die Warnung ignorierte, und drei wurden in Handschellen zu einem Polizeiwagen geführt.

Die Minister waren sich uneinig, wie man auf die Aktion der Schulkinder und ihre Forderungen reagieren sollte. Immerhin streikten sie in über 60 Städten in ganz UK, viele in Schuluniformen und unterstützend begleitet von ihren Eltern.

Vor dem Hintergrund der Versammlung der Schulkinder, um gegen die ihrer Ansicht nach Untätigkeit der Regierung bzgl. des Kampfes gegen eine Umweltkrise zu protestieren, warnte jedoch Bildungsminister Damian Hinds: „Ich begrüße es, wenn sich junge Menschen in zentralen Themen engagieren, welche sie betreffen, und die Gründe dafür zu benennen. Aber eines möchte ich unmissverständlich klarstellen: Das Schwänzen von Unterricht trägt nichts dazu bei, der Umwelt zu helfen. Alles, was sie erreichen, ist zusätzliche Arbeit für die Lehrer“.

Energieministerin Claire Perry jedoch sagte, sie sei „unheimlich stolz“ auf all jene, die Verhaftung und Sanktionen riskierten und trotzdem teilnahmen.

Der ganze Beitrag steht hier.

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Anarchie in UK: Wohlhabende militante „Grüne“ ermutigen Kinder, die Schule zu schwänzen

Richard Littlejohn, Daily Mail (12. Februar)

Nächste Woche ist Halbzeit des Schuljahres, und natürlich heben Reiseveranstalter ihre Preise für Ferienreisen an. Nimmt man die Kinder vorzeitig aus der Schule, um dieses Problem zu umgehen, macht man sich strafbar. Die Strafen reichen von minimal 60 Pfund in England bis zu 1000 Pfund in Schottland und Nordirland. Die 60-Pfund-Standardstrafe verdoppelt sich, falls nicht innerhalb von 28 Tagen gezahlt wird.

Den jüngsten verfügbaren Zahlen zufolge zahlten im Jahre 2016 fast 110.000 Eltern rechtzeitig, und weitere 15.800 wurden belangt, weil sie nicht gezahlt hatten. In Extremfällen kann man sogar zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden. Der Oberste Gerichtshof hat geurteilt, dass Eltern nicht das Recht haben, ihre Kinder vorzeitig ohne triftige Gründe von der Schule zu befreien.

Ausnahmen gibt es nur bei außerordentlichen Umständen wie Krankheit des Kindes, schwere Ereignisse innerhalb der Familie wie eine Beerdigung und an religiösen Feiertagen. Ob ein Streik als Protest gegen den Klimawandel in die Kategorie „außerordentliche Umstände“ fällt, ist unklar, obwohl es zweifellos ein quasi-religiöses Ereignis ist.

Aber genau das soll am Freitag vor sich gehen. Tausende Kinder wollen in über 40 Städten, darunter Cardiff, Glasgow, Exeter und Brighton auf die Straße gehen. In anderen Teilen Europas sind ähnliche Demonstrationen geplant. Unter den oben genannten üblichen Verdächtigen, welche die Kinder dazu anstiften, ist auch der 51 Jahre alte Sohn des Managers der Sex Pistols Malcolm McLaren, der einst Punk-Devotionalien im Wert von 5 Millionen Pfund verbrannt hatte bei einem Protest gegen … spielt es eine Rolle wogegen?

Unter anderen „Aktivisten“, welche die Schüler zum Streik anstiften, ist auch der ehemalige Schildkrötenschützer und 57 Jahre alte fanatische Remain supporter, der Suppenküchen einzurichten plante, um die Hungernden nach dem Brexit zu ernähren. Mit anderen Worten, es sind die gleichen Irren, die es lieben, Flughäfen mit Sitzstreiks lahmzulegen und die Londoner Brücken im Berufsverkehr zu blockieren.

Sie werden von der üblichen Armee aus Pinseln und Schurken selbst ernannter „grüner“ Militanten der Mittelklasse getrieben. Es war zu erwarten, dass diese Headbanger alle für die Gehirnwäsche von Schulkindern eintreten und diese zum Streik ermuntern. Was nicht so unbedingt zu erwarten war ist, dass die National Association of Head Teachers NAHT ebenfalls hinter den Aktionen steht. Und doch heißt es in einer Erklärung der NAHT, dass man dem Ausstand „applaudieren“ sollte. Weiter heißt es darin: „Ein Tag mit Aktivitäten wie diesen kann eine wertvolle Lebenserfahrung sein“.

Nimmt man also seine Kinder mit auf eine Safari-Reise oder anderswohin, können diese ihren Horizont erweitern und unterschiedliche Kulturen kennenlernen. Aber wenn man das während der Schulzeit versucht, kann das ein krimineller Akt sein.

Die Führer der 28.500 Köpfe zählenden NAHT versuchten nun, von der Unterstützung des Streiks zurückzurudern. Aber ihre anfängliche Reaktion spricht Bände hinsichtlich der Mentalität derjenigen, welche mit der Bildung unserer Kinder betraut sind.

Man kann die Kinder nicht dafür verantwortlich machen, dass ihre Lehrer ihnen politisch motiviertes Gewäsch eintrichtern. Ich bin sicher, dass die meisten dieser Kinder es begrüßen würden, dem Unterricht ein paar Stunden fern zu bleiben, vor allem, wenn man es als eine Aktion zur Rettung der Eisbären etikettieren kann.

Aber das alles bedeutet im Kern, dass Erwachsene leicht beeinflussbare Kinder, einige kaum älter als neun Jahre, zum Schwänzen anstiften. Und falls Eltern bestraft werden können, weil sie ihre Kinder unrechtmäßig von der Schule befreien – warum ist das dann nicht möglich, wenn jene, denen wir unsere Kinder anvertrauen, das Gleiche machen?

Vielleicht könnten die Gerichte die Finanzierung der NAHT aufteilen und eine Strafe von 60 Pfund zahlen für alle und jeden Schüler, der an dem Streik teilnimmt. Das haben sie schon einmal getan, und zwar bei einem Streik der Druckergewerkschaft im Jahre 1986.

Agieren die Gerichte nicht in dieser Weise, könnte vielleicht eine Gruppe von Eltern jene Militanten der Mittelklasse verklagen wegen Anstiftung ihrer Kinder zum Brechen von Gesetzen – wobei man mit Malcolm McLarens missratenem Sohn anfangen könnte ob seines Versuches, Anarchie in den Klassenzimmern von UK anzuzetteln.

Der ganze Beitrag steht hier.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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6 Kommentare

  1. Na ja, #Brainwashing! Wenn ich mich an die 68er, an brutale Straßenschlachten der 70er und 80er erinnere, da zogen auch bestimmte Herrschaften die Fäden – gelangten so bis weit in die Politik!
     
    Was andere Umweltschützer über Jahre nicht schafften, die enormen Schäden des Flugverkehrs für Umwelt und Menschen zu thematisieren, gelang Greta Thunberg mit #Flygskam: Viele sagen heute #wirbleibenamboden

  2. „LeserInnen“? Echt jetzt?

    Es heisst immer noch Leser! Das schließt alle 65 oder wie auch immer Geschlechter ein.

    Bitte fangt auf dieser Seite nicht auch noch mit dem Quatsch an.

    • Danke Hr. Huels, genau das war auch mein erster Gedanke. Ich hatte zur Sicherheit noch einmal den Absender geprüft, nicht das mir ein Newsletter von Pippi Trulla und ihren Schulschwänzern zugestellt wurde.
      Ich bin auch geschock, diesen Gender Gaga auf EIKE lesen zu müssen und frage mich, was als nächstes dem dümmlichen radikalen Feminismus geopfert wird.
      Hierzu empfehle ich einen sehr guten Vortrag von Dr. Tomas Kubelik: Wie Gendern unsere Sprache verhunzt; https://www.youtube.com/watch?v=Ri-kVYDTEAk

      Bei dieser Gelegenheit möchte ich meine aufgestaute Kritik an dem „Framing“ auch bei EIKE los werden. Das was heute als neue Erkenntnis mit „Framing“ durchs mediale Dorf getrieben wird, ist nichts anderes als die Manipulation der Sprache und so alt wie die Sprache selbst.
      Diese Manipulation hat sich bereits fest in den Köpfen der Menschen verankert und wird von EIKE leider gelegentlich übernommen (siehe KKW).
      So werden zum Beispiel Begriffe je nach Sicht und Absicht der Botschaft positive oder negativ konnotiert.
      Aus einem KKW wird dann schnell ein AKW, aus einem Kernreaktor ein Atommeiler, aus kerntechnischen Reststoffen Atommüll.
      Dagegen wird aus einem Windkraftwerk ein Windpark, aus einem Solarkraftwerk ein Solarpark oder aus einem Gesetzesbrecher ein Aktivist.
      Sobald die Rede von Schadstoffen ist, assoziiert jeder Zuhörer ein schädliche Wirkung mit den bezeichneten Stoffen. Aber wie sieht es z.B. mit CO2 aus, ist das wirklich ein Schadstoff? Oder mit Feinstaub oder NOx, beides Stoffe aus der Natur? Maximal kann punktuell von einer kritischen Zunahme von natürlich vorkommenden Stoffen gesprochen werden, wobei der kritische Wert auch wieder zweifelhat sein kann. Ansonsten müßte z.B. Wasser oder Sauerstoff ebenfalls als Schadstoff bezeichnet werden, ein zuviel kann bekanntlich auch der Gesundheit unzuträglich sein.
      Zusammenfassend wünsche ich mir von den Autoren von EIKE eine überlegtere Wortwahl um die ohnehin sehr guten Artikel würdig abzurunden und den Gender Gaga der Generation Teletubbie zu überlassen.

  3. Wenn jetzt zum Volkssturm aufgerufen wird, ist das Ende nah…

    Geschichte wiederholt sich, Blödland ist anscheinend in einer Endlosschleife gefangen.

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